2

Ich bin so einsam. So lange schon.
Alle glauben ich hätte Freunde. Nicht viele, aber ein paar gute. Aber ich habe keine. Gar keine. Das behaupte ich nur immer.
Ich erzähle Geschichten von meiner Freundin die mir beim Umzug geholfen hat. Dabei war das bloß ein Freund meiner Familie. Jemand den ich überhaupt nicht kenne. Egal, die anderen glauben wenigstens ich bin normal.
Ist ja nicht so als hätte ich keine Kontakte. Ich wirke auf alle total offen und selbstbewusst. Kann schnell Kontakte knüpfen und flirten wenn ich will. Aber auch dazu hab ich gar keine Lust mehr.
Ich habe bis jetzt zwei Arten von "Freunde" kennen gelernt: Die "Freunde" die ich eine Zeit lang halte obwohl ich sie eigentlich nicht leiden kann. Nur um nicht alleine zu sein und jemand abrufbar zu haben. Diese "Freundschaften" beende ich aber wenn sich die gelegenheit gibt.
Und dann gibt es noch die Art "Freunde" die ich total gerne mag, die mich auch mögen, aber nicht so gerne wie ihre anderen Freunde. Die melden sich dann einfach irgendwann nicht mehr. Weil ich warscheinlich zu langweilig bin. Oder eben nur letzte wahl.
Also entweder ich bin die, der man hinterherläuft, oder eben selber die Mitläuferin.
Egal wie, ich bin immer alleine. Familie habe ich zwar, aber die will ich eigentlich gar nicht. Mit meiner Mutter habe ich eigentlich nur Kontakt weil ich eben sonst alleine bin. Weil ich sonst niemanden habe der mir zum Beispiel beim um ziehen hilft usw. Mit den anderen Familienmitgliedern habe ich auch nur sehr distanzierten Kontakt.
Ich habe sogar ein Patenkind. Das habe ich nach der Geburt fast ein Jahr nicht gesehen. Und jetzt ist es auch schon Monate her, dass ich bei meiner "Freundin" war. Das mit der Patentante scheint sie nicht so ernst zu nehmen. Dumm von mir das erwartet zu haben.
Ich hatte auch schon feste Freunde. Daher kenne ich Liebe. Die wusstem zwar auch vieles nicht von mir, aber ich habe mich zu mindest sicher gefühlt.Ich habe mich nicht ganz so einsam gefühlt. Nur manchmal.
Ich hätte wirklich gerne wieder einen Freund. Aber so wie ich zur Zeit aussehe bekomme ich keinen. Also zu mindest keinen den ich wollen würde.
Menschen sind halt oberflächlich. Das kann ich auch nachvollziehen.
Aber ich hab halt auch keine Kraft mehr. Für nichts. Ich will nicht mehr für Dinge kämpfen die anderen in den Schoß fallen. Das habe ich zu lange gemacht. Mit dem Ergebnis alleine zu sein.
Meine Lebensplanung ist eh schon kaputt. In meinem Alter wollte ich schon verheiratet sein und ein Kind haben. Bis ich jetzt einen Freund finde, der mir einen Antrag macht und ich den dann lange genug kenne um ein Kind mit ihm zu zeugen, bin ich alt. Aber ich fühle mich ja jetzt schon alt. Fand ich mit 16 schon. Weil ich da schon so viel verpasst hatte. Es sagen mir alle, dass ich noch so viel machen kann. Mir noch so viele Wege offen stehen. Aber das ist nicht wahr. Ich müsste wieder kämpfen. Und ich will nicht mehr kämpfen. Ich kann nicht einfach etwas anderes lernen. Weil es eben nicht einfach ist.
Alle sagen man soll aufstehen wenn man fällt. Ich will nicht mehr aufstehen. Ist doch schei.. Was ist so toll am aufstehen, man fällt doch sowieso wieder. Vollkommen sinnlos also. Ein aussichtsloser Kampf.
Meine Therapie hilft mir auch noch nicht wirklich weiter. Alleine hab ich eben keine Motivation, kein Anreiz zu irgendetwas. Mein Übergewicht und meine Fernsehsucht spielen auch eine Rolle dabei. Und alle sagen :"Dann änder doch was wenn es dich stört".
Aber was habe ich denn dann. Wenn ich das einzige was mich glücklich macht aufgebe. Alles andere macht mir keinen Spaß mehr.
Na ja danke fürs lesen. Auch wenn die Kommentare eh total sinnlos sind. Weil ich dadurch sowieso nur mein Selbstmitleid bestärke. Aber vielleicht auch nicht so schlecht mich mal zu bemitleiden. Tut ja sonst keiner. Und besser als mein selbsthass.

13.04.2016 23:13 • 02.05.2016 #1


20 Antworten ↓


angela2010
moin ABeautifulMind,
ich schreibe jetzt hier obwohl du von vornherein gesagt hast, dass du meinen Kommentar sinnlos findest.
Da drängt sich mir gleich die Frage auf, warum du dann überhaupt schreibst?
Sry, aber glaubst du allen Ernstes das sich etwas ändern kann wenn du nichts ändern willst?
Wie soll das gehen?
DU bestimmst den Weg den du gehen willst. Man kann versuchen dich in die richtige Richtung zu bringen, die dich
auch glücklich macht.....aber OHNE deine Mitarbeit geht leider auch das nicht.
Vllt. wäre es hilfreich, wenn du einmal mit offenen und ehrlichen Gefühlen auf deine Mitmenschen zugehen würdest.
Sowas spürt man nämlich. Kämpfen ist der falsche Ansatz. Lieben wäre viel besser.
Und Selbstmitleid.....kann man haben, muß man aber nicht.

14.04.2016 09:08 • #2


Ich finde deinen Kommentar sehr uneinfühlsam. Anscheinend kannst du dich nicht in mich hineinversetzen. Also gehe ich höfflichkeitshalber nicht weiter darauf ein.
Warum ich schreibe weiß ich nicht, aber ich muss mich dafür auch nicht rechtfertigen.

14.04.2016 18:39 • #3


@ABeautifulMind
Ich denke, du solltest nicht zu hart mit dir ins Gericht gehen.

14.04.2016 19:17 • #4


Entwickler
Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein. Ich bin zu gefühlt 90% einsam. Die 10% sind meine eigene Familie, die genau 200 km weg wohnen, und die ich nur am Wochenende sehe. Wenn die nicht wären, dann wäre es mit mir schon zu Ende.

14.04.2016 20:17 • #5


Sonne100
ich finde das erste das du tun solltest ist zu beginnen zu dir zu stehen.
es geht nicht darum das dich andere toll finden,oder nicht schlecht von dir denken,sondern das du mit dir selbst im reinen bist und so handelst wie es dir wirklich entspricht,das sagst was du tatsächlich denkst.
wenn du einfach so bist wie du bist und dir keine gedanken darüber machst was andere darüber denken könnten,dann wird schon einmal eine große last von dir fallen.
außerdem solltest du die motivation etwas zu tun nicht davon abhängig machen ob es in bezug auf andere menschen einen sinn macht,sondern davon ob es für dich selbst einen sinn macht,bzw. gut ist.
wenn du dich selbst aufgibst,nur noch herumsitzt und immer dicker wirst,so habe ich deine worte jedenfalls verstanden,kann das nicht in deinem sinne sein und wenn du immer darauf wartest das dich sozialer kontakt aus deinem loch befreit wirst du immer wieder in dieses loch fallen wenn menschen ihre launen ändern und du wieder alleine dastehst.
auch wenn du zurzeit nicht lebensfroh,sondern betrübt bist,auch wenn du nicht die sozialen kontakte hast die du dir wünscht,sondern allein bist,solltest du dich nicht gehen lassen,sondern für dich selbst sorgen und zumindest einigermaßen gefasst auf beiden beinen im leben stehen.
ich empfehle dir sport zu machen und sei es nur das du ein paar mal pro woche entspannt joggen gehst,denn bewegung ist wichtig und tut sowohl körperlich als auch psychisch gut,außerdem ist es wichtig das du dein übergewicht wieder los wirst und wieder eine schlanke figur bekommst die dir selbst und anscheinend auch deinem beuteschema,wie man so sagt,wichtig sind.
das ist etwas wofür es sich zu kämpfen lohnt und dessen sieg,oder niederlage in deinen händen liegt.
was das psychische betrifft so wirst du es wohl immer schwerer haben als viele andere,da du scheinbar empfindsamer bist und empfindsamere menschen nehmen die welt anders wahr,deshalb kannst du auch davon ausgehen das du mit dem leben anderer menschen die du glaubst beneiden zu müssen genauso unzufrieden und unglücklich wärst.
deshalb solltest du auch nicht denken das du etwas versäumst und dich deshalb unnötig schlecht fühlen,sondern akzeptieren das das was du brauchst in dieser welt selten und schwierig zu finden ist,akzeptiere das und den schmerz der damit einhergeht und kümmere dich aus eigener kraft um dein wohlergehen.
ob du das schaffst,oder nicht,wird nie daran liegen wieviel du hast,oder nicht hast,sondern daran ob du zu schwach,oder stark genug für dieses leben bist.
wenn du für nichts mehr kämpfen willst kämpfe für nichts mehr,aber dich selbst solltest du niemals aufgeben.

15.04.2016 02:54 • #6


Zitat von Entwickler:
Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein. Ich bin zu gefühlt 90% einsam. Die 10% sind meine eigene Familie, die genau 200 km weg wohnen, und die ich nur am Wochenende sehe. Wenn die nicht wären, dann wäre es mit mir schon zu Ende.



Einsamkeit ist so schei.. Ohne meine Familie wüsste ich gar nicht wie es ist. Ich bin ja auf sie angewiesen bis jetzt. Ich bin dabei mich abzugrenzen aber bin mir noch nicht sicher ob das etwas ändert. Ich bin ja jetzt ausgezogen und meine Therapeutin meint das würde mir bestimmt helfen. Aber ich bin mir da nicht so sicher. Entweder motiviert es mich Leute einzuladen oder ich werde eben noch einsamer weil ja nicht mal mehr meine Familie da ist. Aber meine sogenannten "Freunde" werden eh nicht kommen. Die wollen alle immer nur das ich zu denen komme. Und wenn sie zu mir kommen sollen sind sie plötzlich krank oder haben einen Termin vergessen.

17.04.2016 19:40 • #7


Hallo ich fühle mich auch einsam. Vor einer Woche haben mein Ex und ich gesagt das wir uns trennen Weil wir uns zu sehr auseinander gelebt haben. Mir ging es davor schon nicht gut. Und ich habe nichts gefühlt als wir uns getrennt haben. Aber gestern kam es dann wie ein Schlag ich habe mich so leer und einsam gefühlt ich komme mit dem Gefühl gar nicht klar. Aber warum fühlen wir uns so einsam ? Vielleicht fühlen wir uns auch einsam weil wir uns selber nicht lieben. Und dann denken das immer jemand da sein muss. Der uns in allem bestärkt. Ach ich weiß es auch nicht

17.04.2016 19:55 • #8


Hallo ABeautifulMind und erstmal herzlich Willkommen in diesem Forum.

Ich finde, das ist doch schon einmal ein erster Schritt, dass du dich öffnest und dich hier mitteilst. Das ist auch gut für deine Psyche, deine Probleme zu formulieren und nach außen zu bringen.

Meine Tipps an dich wären im Moment. Halte die Augen offen, falls dir Menschen begegnen, die du magst und die dir auch Interesse entgegenbringen. Erwarte im allgemeinen nicht zuviel und behalte deine Ziele im Auge. Gehe in kleinen Schritten vorwärts, wenn du magst. Das muss nicht sofort sein, sondern wenn du dich besser fühlst.

17.04.2016 19:56 • #9


Zitat von Sonne100:
ich finde das erste das du tun solltest ist zu beginnen zu dir zu stehen.
es geht nicht darum das dich andere toll finden,oder nicht schlecht von dir denken,sondern das du mit dir selbst im reinen bist und so handelst wie es dir wirklich entspricht,das sagst was du tatsächlich denkst.
wenn du einfach so bist wie du bist und dir keine gedanken darüber machst was andere darüber denken könnten,dann wird schon einmal eine große last von dir fallen.
außerdem solltest du die motivation etwas zu tun nicht davon abhängig machen ob es in bezug auf andere menschen einen sinn macht,sondern davon ob es für dich selbst einen sinn macht,bzw. gut ist.
wenn du dich selbst aufgibst,nur noch herumsitzt und immer dicker wirst,so habe ich deine worte jedenfalls verstanden,kann das nicht in deinem sinne sein und wenn du immer darauf wartest das dich sozialer kontakt aus deinem loch befreit wirst du immer wieder in dieses loch fallen wenn menschen ihre launen ändern und du wieder alleine dastehst.
auch wenn du zurzeit nicht lebensfroh,sondern betrübt bist,auch wenn du nicht die sozialen kontakte hast die du dir wünscht,sondern allein bist,solltest du dich nicht gehen lassen,sondern für dich selbst sorgen und zumindest einigermaßen gefasst auf beiden beinen im leben stehen.
ich empfehle dir sport zu machen und sei es nur das du ein paar mal pro woche entspannt joggen gehst,denn bewegung ist wichtig und tut sowohl körperlich als auch psychisch gut,außerdem ist es wichtig das du dein übergewicht wieder los wirst und wieder eine schlanke figur bekommst die dir selbst und anscheinend auch deinem beuteschema,wie man so sagt,wichtig sind.
das ist etwas wofür es sich zu kämpfen lohnt und dessen sieg,oder niederlage in deinen händen liegt.
was das psychische betrifft so wirst du es wohl immer schwerer haben als viele andere,da du scheinbar empfindsamer bist und empfindsamere menschen nehmen die welt anders wahr,deshalb kannst du auch davon ausgehen das du mit dem leben anderer menschen die du glaubst beneiden zu müssen genauso unzufrieden und unglücklich wärst.
deshalb solltest du auch nicht denken das du etwas versäumst und dich deshalb unnötig schlecht fühlen,sondern akzeptieren das das was du brauchst in dieser welt selten und schwierig zu finden ist,akzeptiere das und den schmerz der damit einhergeht und kümmere dich aus eigener kraft um dein wohlergehen.
ob du das schaffst,oder nicht,wird nie daran liegen wieviel du hast,oder nicht hast,sondern daran ob du zu schwach,oder stark genug für dieses leben bist.
wenn du für nichts mehr kämpfen willst kämpfe für nichts mehr,aber dich selbst solltest du niemals aufgeben.



Und wieso sollte ich mich nicht aufgeben. Ich habe eigentlich keinen Grund dazu. Für wen den? Für mich selber? Ich hab keine Hobbys die mich so glücklich machen, dass sie mich zum leben motivieren könnten.
Ich weiß einfach nicht mehr wofür ich mich nicht aufgeben sollten. Das Gefühl einen Sinn im Leben zu sehen hatte ich nur bei meinen Exfreunden. Dazwischen, davor und danach war immer ein tiefes Loch.
Und ich hab auch eigentlich keine Kraft mehr. Ich hab immer gekämpft. Ich kam auf die Welt und musste um mein Leben kämpfen. Und so ist es auch bis jetzt geblieben. Ich musste immer kämpfen. Und ich will das nicht mehr. Ich will auch nicht mehr sport treiben, weil das auch ein so großer Kampf ist. Ich hasse es nähmlich. Nicht sport aber die anstrengung dabei. Ich hasse generell anstrengung und kann auch nicht nachvollziehen wieso Menschen Herrausforderungen mögen.
Wenn ich das schreibe fühle ich mich schon wieder wie vom anderen Stern. Das Leben besteht aus aufstehen und unangenehmen Dingen. Aber ich hasse das. Ich glaube für alle anderen ist das normal. Für mich irgendwie nicht. Ich finds zum kotzen.
Leben an sich ist eigentlich zum kotzen. Ich hätte mich damals umbringen sollen, als ich noch nicht so große Ängste vor allem hatte. Meine letzte Therapeutin hatte Angst meine Ängste zu therapieren weil sie dachte ich würde mich dann umbringen. Ja vielleicht. Kann ich eigentlich nicht sagen. Für mich ist "keine Ängste haben" einfach so unvorstellbar.


Danke euch für die Anteilnahme.

17.04.2016 20:14 • #10


Dubist
Hallo du, wie alt bist du denn genau?
Ich glaube du kannst trotzdem noch ein bißchen was tun, dein Heute bestimmt die Zukunft....wie lebst du die nächsten Tage, Wochen und Monate.
Du hast es in der Hand doch einen Wandel zu vollziehen.
Gestern kam eine Geschichte von einer Frau die bei einem Unfall ihren Unterleib verloren hat. Sie lebt motiviert und stemmt ihren Alltag. Sie hat sogar >Kinder bekommen, einen Partner gefunden, obwohl eine Bez. zerbrach.

Du kannst dich selbstmitleiden, das hilft dir aber nicht weiter. Dann bleibst du Opfer.

Übergewicht kann viele Ursachen haben, einen Vitamin D Mangel, in der Wohnung bekommst du kein Vitamin D, auch schwer, wenn die Sonne scheint.
Zuviel Frustessen und Zucker.

Jeder kann abnehmen, man braucht allerdings ein wenig Kenntnis und auch ein wenig Ausdauer.

Das wichtigste ist den Zucker und die Kohenhydrate am Abend zu reduzieren. Solltest du aber ich weiß ja gar nicht, ob du das in Angriff nehmen willst.


Jaja, die Gesellschaft ist sch ee ist so. Aber man hat auch Mitspracherecht, wie einen die Idioten(Joke) sehen dürfen.
Bemitleidenswertes Opfer oder taffe Lady, die was kann und so einiges geschafft hat.


du kannst wählen, glotzt du weiter fern, bemitleidest du dich.
Oder lenkst du um?


Du kannst dich erstmal auf das was noch da ist fokusieren.


Lieb guck

18.04.2016 14:07 • x 1 #11


Dubist
Oh weia, meinte natürlich, diese Frau hat ihre Beine verloren bei einem Unfall.
Sie stemmt ihr Leben nur mit Unterleib ohne Beine.
Es gibt so schwere Schicksale, aber nein, die Menschen geben nicht auf.

Ich sag dir eines, ich hab auch schon ne einsame Zeit durchgemacht und ich hab dann auch mal einen Menschen der älter ist wie ich um Rat gefragt.
Diese Person meinte, dass diese Leute doch eines Tages Respekt bekommen, wenn sie merken, daß sie mit ihrem fiesen Verhalten nichts erreicht haben bei einer Person.


Ich möchte dir Mut machen, das alles nochmal zu überdenken.
Abnehmen, Vitamin D auffrischen, mal was für die Gesundheit tun.
Ein übergewichtiger Mensch braucht noch mehr Vitamin D.
Bücher über gesunde Ernährung anschauen und mal ein Buch zum ablachen kaufen, das wäre meine Idee für dich heute. Lesen anstatt Fern gucken andauernd. Fern nur noch in Maßen.
Das Patenkind mal besuchen. Mut mach

18.04.2016 14:39 • #12


Zitat von Katrin81:
Hallo ich fühle mich auch einsam. Vor einer Woche haben mein Ex und ich gesagt das wir uns trennen Weil wir uns zu sehr auseinander gelebt haben. Mir ging es davor schon nicht gut. Und ich habe nichts gefühlt als wir uns getrennt haben. Aber gestern kam es dann wie ein Schlag ich habe mich so leer und einsam gefühlt ich komme mit dem Gefühl gar nicht klar. Aber warum fühlen wir uns so einsam ? Vielleicht fühlen wir uns auch einsam weil wir uns selber nicht lieben. Und dann denken das immer jemand da sein muss. Der uns in allem bestärkt. Ach ich weiß es auch nicht


Ja kann schon sein das es daran liegt. Aber wie kommt man da raus
Tut mir leid für dich, dass du dich auch einsam fühlst

23.04.2016 19:45 • #13


Zitat von Marlena_:
Hallo ABeautifulMind und erstmal herzlich Willkommen in diesem Forum.

Ich finde, das ist doch schon einmal ein erster Schritt, dass du dich öffnest und dich hier mitteilst. Das ist auch gut für deine Psyche, deine Probleme zu formulieren und nach außen zu bringen.

Meine Tipps an dich wären im Moment. Halte die Augen offen, falls dir Menschen begegnen, die du magst und die dir auch Interesse entgegenbringen. Erwarte im allgemeinen nicht zuviel und behalte deine Ziele im Auge. Gehe in kleinen Schritten vorwärts, wenn du magst. Das muss nicht sofort sein, sondern wenn du dich besser fühlst.



hm klingt sehr theoretisch, trotzdem danke

23.04.2016 19:47 • #14


Zitat von Dubist:
Hallo du, wie alt bist du denn genau?
Ich glaube du kannst trotzdem noch ein bißchen was tun, dein Heute bestimmt die Zukunft....wie lebst du die nächsten Tage, Wochen und Monate.
Du hast es in der Hand doch einen Wandel zu vollziehen.
Gestern kam eine Geschichte von einer Frau die bei einem Unfall ihren Unterleib verloren hat. Sie lebt motiviert und stemmt ihren Alltag. Sie hat sogar >Kinder bekommen, einen Partner gefunden, obwohl eine Bez. zerbrach.

Du kannst dich selbstmitleiden, das hilft dir aber nicht weiter. Dann bleibst du Opfer.

Übergewicht kann viele Ursachen haben, einen Vitamin D Mangel, in der Wohnung bekommst du kein Vitamin D, auch schwer, wenn die Sonne scheint.
Zuviel Frustessen und Zucker.

Jeder kann abnehmen, man braucht allerdings ein wenig Kenntnis und auch ein wenig Ausdauer.

Das wichtigste ist den Zucker und die Kohenhydrate am Abend zu reduzieren. Solltest du aber ich weiß ja gar nicht, ob du das in Angriff nehmen willst.


Jaja, die Gesellschaft ist sch ee ist so. Aber man hat auch Mitspracherecht, wie einen die Idioten(Joke) sehen dürfen.
Bemitleidenswertes Opfer oder taffe Lady, die was kann und so einiges geschafft hat.


du kannst wählen, glotzt du weiter fern, bemitleidest du dich.
Oder lenkst du um?


Du kannst dich erstmal auf das was noch da ist fokusieren.


Lieb guck


Also diese Frau ohne Unterleib.. unvorstellbar. Begreif ich nicht. Das ist mir so fern dieses denken.
Ich bin Anfang 20.
Ich weiß schon warum ich Übergewicht habe und auch wie ich dieses wegbekomme. Ist ja nicht so das ich noch nie etwas dagegen unternommen habe. Gab genug solche Zeiten.
Aber ohne Essen und Fernsehen habe ich zur Zeit wie gesagt nichts was mir Spaß macht.
Ich werde als taffe Lady gesehen. Und es denkt auch jeder ich bin total selbstbewusst.
Meiner Ansicht nach wähle ich zwischen schei. und schei. (Mal deutlich ausgedrückt). Wenn ich so weiter mache bin ich einsam. Wenn ich was ändere heißt das kämpfen, anstrengen und fallen und aufstehen, Dinge tun die ich nicht möchte. Und das hasse ich zutiefst. Ich hasse es wirklich von ganzem Herzen.

23.04.2016 19:57 • #15


Zitat von Dubist:
Oh weia, meinte natürlich, diese Frau hat ihre Beine verloren bei einem Unfall.
Sie stemmt ihr Leben nur mit Unterleib ohne Beine.
Es gibt so schwere Schicksale, aber nein, die Menschen geben nicht auf.

Ich sag dir eines, ich hab auch schon ne einsame Zeit durchgemacht und ich hab dann auch mal einen Menschen der älter ist wie ich um Rat gefragt.
Diese Person meinte, dass diese Leute doch eines Tages Respekt bekommen, wenn sie merken, daß sie mit ihrem fiesen Verhalten nichts erreicht haben bei einer Person.


Ich möchte dir Mut machen, das alles nochmal zu überdenken.
Abnehmen, Vitamin D auffrischen, mal was für die Gesundheit tun.
Ein übergewichtiger Mensch braucht noch mehr Vitamin D.
Bücher über gesunde Ernährung anschauen und mal ein Buch zum ablachen kaufen, das wäre meine Idee für dich heute. Lesen anstatt Fern gucken andauernd. Fern nur noch in Maßen.
Das Patenkind mal besuchen. Mut mach


Ja danke ich schaffe es aber einfach nicht weil ich keinen Anreiz habe. Ich weiß nicht wozu das alles. Für wen, für was. Das ist alles so aufwendig und am ende weiß ich ja doch das es wieder nur vorrübergehend ist bevor ich wieder in dieses Loch falle.
Ohne fernsehen und essen habe ich NICHTS. Absolut NICHTs.
Mein Patenkind will ich gar nicht mehr besuchen. Die kennt mich ja nicht mal und heult jedes mal wenn ich mit ihr spreche. Klar wenn das immer ein Akt ist meine "Freundin" zu treffen. Und wenn ich mit meiner Freundin spreche sind das eh nur so belangenlose Gespräche die sich ewig ziehen.

23.04.2016 20:04 • #16


Zitat von ABeautifulMind:
Zitat von Katrin81:
Hallo ich fühle mich auch einsam. Vor einer Woche haben mein Ex und ich gesagt das wir uns trennen Weil wir uns zu sehr auseinander gelebt haben. Mir ging es davor schon nicht gut. Und ich habe nichts gefühlt als wir uns getrennt haben. Aber gestern kam es dann wie ein Schlag ich habe mich so leer und einsam gefühlt ich komme mit dem Gefühl gar nicht klar. Aber warum fühlen wir uns so einsam ? Vielleicht fühlen wir uns auch einsam weil wir uns selber nicht lieben. Und dann denken das immer jemand da sein muss. Der uns in allem bestärkt. Ach ich weiß es auch nicht


Ja kann schon sein das es daran liegt. Aber wie kommt man da raus
Tut mir leid für dich, dass du dich auch einsam fühlst


Hallo

Kann es sein das du eine große Mauer um dich herum geschaffen hast ? Wenn das so ist dann kommt ja auch keiner an dich ran. Ja wie kommt man da raus gute Frage. Ich mache einfach weiter und versuche mich nicht hängen zu lassen. Auch wenn es mich manchmal viel Kraft kostet. Was hat dir denn früher mal Spaß gemacht ?

24.04.2016 10:06 • #17


Hallo ABeautifulMind,

es wäre wahrscheinlich gut, wenn du dir die Unterstützung einer Psychologin/Therapeutin suchst.

Es gibt doch bestimmt etwas, was dir außer Fernsehen gefällt. Welches Hobby könntest du z.B. alleine machen?

Die Suche nach einer Therapeutin und einem Hobby wären zwei erste Schritte.

24.04.2016 10:49 • #18


Hallo Beautiful Mind

Auf eine gewisse Art und Weise kann ich dich verstehen und deine Gedanken nachvollziehen.

Aufgrund eigener massiver Gesundsheitsprobleme und auch vorangegangenen Unfällen, habe ich an meinem Körper insgesamt 26 Narben. Die Ärzte sagen zu mir immer Rambo ist nichts gegen mich Ferner bin ich Südländer und habe dadurch z.B. eine Gorillaartige Körperbehaarung an mir.
Das ist auch der Grund warum ich eigentlich seit dem Abschluss der Pubertät nicht mehr in der Badeanstalt war, allein die Blicke der Menschen ... als käme man vom Mars

Aber auch sonst hat mir das Schicksal ziemlich übel mitgespielt, unter anderm hier nachzulesen:
agoraphobie-panikattacken-f4/nervlich-am-ende-nach-odyssee-von-negativen-erlebnissen-t72535.html#p971931

Die unterschwellige *Ablehnung* der anderen führte zu einer langsamen aber steten Vereinsamung bei mir welche nun in meinem derzeitigen Alter so ziemlich seinen Höhepunkt erreicht hat. Lediglich zu meinem Geburtstag kommen noch ein paar Leute vorbei, sonst bin ich das ganze Jahr über alleine.

Dabei gehts mir eigentlich relativ gut, habe einen guten Job, ein fast abbezahltes Haus, aber irgendwie sehe ich das alles nicht wirklich. Und hier kommt die Brücke zu deinem/ unserem Problem und das sind wir selbst, so abgedroschen es klingen mag aber genau so ist es.
Weil wir uns selbst nicht akzeptieren oder lieben strahlen wir unterschwellig genau das aus und glaub mir die Umwelt nimmt das - wenn auch unbewusst - wahr. Diese schmerzliche Erfahrung durfte ich selbst leider oft genug durchmachen.

Ich weiß wie brettschwer es ist da rauszukommen, und glaub mir von allen Kämpfen die dir noch bevorstehen wird das der allerhärteste sein. Ich stecke selbst in diesem Hamsterrad und beginne diese Mauer um mich herum Stück für Stück einzubrechen.

In der Tat hilft es schon einfach mal raus in die frische Luft und vor allem Sonne zu gehen, dieses Gefühl wenn die Sonnenstrahlen auf deine Haut treffen und dich wärmen. Das warme Sonnenlicht sorgt automatisch für bessere Laune. Dann Bewegung - kein *auspowern* - das schadet zwar nicht, ist aber nicht zwingend erforderlich. Kann ich aufgrund meiner Gesundheit ohnehin nicht machen. Am besten im Feld oder Wald. Sieh dir die Natur an, höre das Blätterrauschen der Bäume und den Gesang der Vögel.
Der Mensch ist weder physisch noch psychisch dazu gemacht vor dem TV zu sitzen und zu verblöden.

Jemand schrieb hier was von Vitamin D, dem kann ich nur zustimmen. Der Körper oder genauer die Haut kann das mit Hilfe des Sonnenlichts synthetisieren. Zusatzpräparate bräuchte man wenn überhaupt im Winter - am besten gar nicht. Wer viel in der Sonne ist hat in der Regel auch weniger Hunger und nimmt allein dadurch schon ab.

Obwohl ich ein Mann bin, geht es auch mir wie Öl runter wenn jemand zu mir sagt/fragt: Hast du abgenommen ? Sieht gut aus ! Wenn du schon allein das hörst merkst du wie deine Laune sich bessert. Deswegen laufen mir zwar noch lange nicht die Frauen hinterher (Schade ... ) aber man geht deutlich entspannter durchs Leben.
Und das eine oder andere mal bin ich sogar mal wieder angeflirtet worden auch das ist ein schönes Gefühl.

Lass' dich nicht hängen, erst recht nicht in deinem Alter. Und was das kämpfen angeht ... das ganze Leben ist ist ein Kampf.
Das gilt für jede Lebensform auf diesem Planeten

Alles Gute für dich.

24.04.2016 17:25 • #19


Rosasor
Zitat von Marlena_:
Hallo ABeautifulMind und erstmal herzlich Willkommen in diesem Forum.

Ich finde, das ist doch schon einmal ein erster Schritt, dass du dich öffnest und dich hier mitteilst. Das ist auch gut für deine Psyche, deine Probleme zu formulieren und nach außen zu bringen.

Meine Tipps an dich wären im Moment. Halte die Augen offen, falls dir Menschen begegnen, die du magst und die dir auch Interesse entgegenbringen. Erwarte im allgemeinen nicht zuviel und behalte deine Ziele im Auge. Gehe in kleinen Schritten vorwärts, wenn du magst. Das muss nicht sofort sein, sondern wenn du dich besser fühlst.



das ist eine schöne Idee!
mir fällt gerade auf, das ich das auch machen sollte!
und ich bin total schüchtern...

ich will gar nicht, das der andere weiss, dass ich ihn so gerne mag... meistens eilen mir meine lebendigen Phantasien voraus....
und ich bin dann schon so besessen und verliebt.... lasse aber kaum etwas durchscheinen, naja... bin sogar kühl eiskalt und abweisend....

warum eigentlich? ich weiss es nicht mehr...

Angst vor Zurückweisung, Verletzung...

und die Einschätzung der Situation, dass ich denke: das wird nichts, kann nichts werden...

hier ist es so, dass man sich nicht einlassen sollte
dort ist es so, dass er vergeben ist


01.05.2016 23:54 • #20




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Dr. Reinhard Pichler