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Hannelore Lore
Gute Abend zusammen. Ich habe Panikattacken und Depressionen. Es kommt immer wenn ich alleine bin und ich weiß das auch niemand am Abend nach Hause kommt. Wenn ich weiß ich bin spätestens Abends nicht alleine habe ich keine Angst. Zum Beispiel im Urlaub im Hotelzimmer bekomme ich Panikattacken meine Bekannte musste zu mir ins Zimmer umziehen. Ich bin verheiratet und wenn mein Mann einmal im Jahr zu seiner Mutter fährt bekomme ich wieder Panik. Ich war 2 Jahre abhängig von Tavor und habe das Zeug alleine vor 2 Monate ausgeschlichen. Ich bin bis heute weg von dem Zeug weil ich nur noch geschlafen habe, alle Freunde verloren und nur noch Zuhause sitze. Ich fühle mich einsam obwohl ich verheiratet bin. Ich hoffe ich finde hier Verständnis, ich gehe nur vor 3 Uhr ins Bett. Ich wünsche euch eine gute Nach. Das Internet ist meine beste Freundin

19.07.2017 00:19 • 06.08.2017 x 1 #1


9 Antworten ↓


petrus57
Wie viel Tavor hattest du denn genommen? Und wie lief der Entzug?

19.07.2017 06:50 • #2



Große Angst vor dem Alleinsein - Medikamente abgesetzt

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Hannelore Lore
Ich nahm 1mg 3 mal am Tag und bei Panik eine. Ich habe mir dann 0,5 mg verschreiben lassen und
dann 2 Wochen 3/4 dann 2 Wochen halbe von 0,5 mg und so weiter bis ich gar keine genommen habe. Jetzt nehme ich nur noch Johanniskraut Baldrian und Pasionsnlume das heißt NEURAPAS Balance und ist frei verkäuflich, bei akuten Anfällen die viel weniger wurden nehme ich 30 Tropfen KavaKava im Internet bestellt. Ich habe noch öfters diese Leere in mir und enge in der Brust. Aber ich war auch noch nicht ganz alleine in letzter Zeit. LG Halbe. Ps. Ich habe den Entzug alleine geschafft da mir von den Tabletten die der Arzt mir anstelle von Tavor verschrieben hatte sehr schlecht würde. Habe sie dann nicht mehr genommrn

19.07.2017 10:53 • x 2 #3


Mittnacht
Hallo und willkommen im Forum!
Machst du denn eine Therapie oder gehst das Problem sonst irgendwie an außer mit den Präparaten zur Beruhigung? Und war es schon immer so, dass du sehr ängstlich warst, was das Alleinsein betrifft oder hat sich das erst entwickelt?

21.07.2017 10:06 • #4


Hannelore Lore
Danke der Nachfrage. Ich hatte die erste Attacke vor 25 Jahren dann Ruhe bis vor 2 Jahren. Ängstlich bin ich in anderen Situationen im täglichen Lebens nicht. Halt nur wenn ich weiß mein Mann kommt ein paar Tage nicht nach Hause. Zbs.wenn er einmal im Jahr zu seiner Mutter fährt 8 Tage, Betriebausflug Wochenende. Ansonsten habe ich die Panik gut im Griff. Jetzt steht ein MRT an das macht mir Angst, bin schon dreimal mitten ftinn weggelaufen . Wenn mei Herz anfängt schneller zu klopfen,Schweisausbruch, Magendrücken,Kopfschmerzen und Pudding in den Beinen bekomme bei Angst vor der Angst dann nehme ich Notfalltropfen oder KavaKava Tropfen. Das hilft auch gut. Zur Zeit lese ich viel. Leider bin ich tagsüber so müde und gehe nie vor 3 Uhr ins Bett, aber ich schlafe vorher nicht ein. Schönes Wochenendes

21.07.2017 17:22 • x 1 #5


Mittnacht
Hast du schon mal versucht, die Attacken aktiv auszuhalten? Ich weiß, das ist super schwierig und es macht einem Angst, aber es hilft wirklich. Ich versuche dann möglichst ruhig zu atmen und fordere meine Angst oft auch auf, mir einfach noch mehr zu geben, damit es mir so richtig schön mies geht. Aber wenn man mehr fordert, kommt nichts mehr nach - zumindest ist es bei mir so. Funktioniert leider nicht in allen Situationen, also z. B. bei Zugfahrten ist es sehr schwierig für mich. Aber wenn ich alleine bin, dann geht's. Und ich merke, dass ich dann auch wieder lerne, mich auf meinen Körper zu verlassen.

27.07.2017 15:28 • x 2 #6


Hannelore Lore
Zitat von Mittnacht:
Hast du schon mal versucht, die Attacken aktiv auszuhalten? Ich weiß, das ist super schwierig und es macht einem Angst, aber es hilft wirklich. Ich versuche dann möglichst ruhig zu atmen und fordere meine Angst oft auch auf, mir einfach noch mehr zu geben, damit es mir so richtig schön mies geht. Aber wenn man mehr fordert, kommt nichts mehr nach - zumindest ist es bei mir so. Funktioniert leider nicht in allen Situationen, also z. B. bei Zugfahrten ist es sehr schwierig für mich. Aber wenn ich alleine bin, dann geht's. Und ich merke, dass ich dann auch wieder lerne, mich auf meinen Körper zu verlassen.

Danke für deine Ratschläge. Nein ich habe das mich nie versucht, ich laufe dann in den Garten und renne hin und her. Es hat dich gebessert seid ich das Tavor nicht mehr nehme nur noch pflanzliche Angstlöser wie Pasionsblume und Johanniskraut 3 mal am Tag. Aber mein Mann fährt in 2 Wochen für 8 Tage zu seine Mutter dann bin ich mit den Tiere alleine. Bin gespannt ob das pflanzliche Arzneimittel auch dann hilft ?
Ich habe nur Angst wenn ich alleine bin und weiß das am Abend niemand kommt. Die Angst ging schon am wenn mein Mann eine Stunde weg war. Sonst habe ich keine Ängste aber auch im Urlaub alleine im Hotelzimmer. Es ist keine Angst vor irgendwelchen Gefahren vielmehr Verlassenheitsangst Einsamkeit niemand da für mich. Ich glaube ich brauche etwas mehr Eigenliebe weil ich nicht mit mir allein sein kann. Schönen Abend und Danke

27.07.2017 20:31 • x 2 #7


Mittnacht
Das mit der Eigenliebe ist ein guter Gedanke. Vielleicht fehlt dir auch Vertrauen zu dir selbst und den Dingen, die du schaffen kannst.

Als ich vor ein paar Monaten wieder eine eigene Wohnung gezogen bin, hatte ich dauerhaft Panik. Nach sechs Jahren war da plötzlich niemand mehr und das war ganz schlimm für mich. Plötzlich hatte ich wieder Angst, schwer krank zu werden und ohne Hilfe dazustehen. Oder dass meinen Katern was passieren könnte und ich hilflos bin. Ich hatte nur noch Panikattacken und das ging so lange, bis ich nach gut zwei Monaten gemerkt habe, dass flüchten nichts bringt. Mit einer Mischung aus Konfrontation und Gewöhnung ist es jetzt viel besser. Klar ist es zwischendurch immer mal wieder schlecht, aber das kann ich meistens als einen schlechten Tag verbuchen und gut.

Was sagt denn dein Mann zu deiner Angst? Und ist die Angst zu Beginn deines Alleinseins genau so stark wie am Ende? Eigentlich müsste sie dann ja ein wenig nachlassen. Was dann dafür sprechen würde, das Alleinsein mal zu trainieren.

27.07.2017 23:42 • x 1 #8


Hannelore Lore
Danke für deine lieben Worte. Ich bin gespannt wie es wird, mein Mann fährt in 1,5 Wochen zu seiner Mutter nach Freiburg,wie ich dann damit verzieh werde. Ich habe ja keine Angst vor Krankheit oderdad was Schlimmes geschehen könnte. Ich habe ein Verlsssenheitsgefühl, als ob ich niemand habe. Das steigert sich dann in eine Panikattacke. Am Samstag nächste Woche gehe ich das 1. Mal in eine kleine Gruppe nur 5 Leute und der Therapeut. Ich lasse mal alles auf mich zu kommen. Wie geht es dir denn jetzt, ist es besserer? Ich habe 8 Katzen und 5 Hunde Ablenkung hätte ich genug. Schönen Abend

04.08.2017 21:41 • #9


Mittnacht
Finde ich toll, dass du es therapeutisch angehst. Beeinträchtigt dein Leben ja auch gewaltig.

Bei mir ist es inzwischen meistens ganz okay, hängt immer von meiner Stimmung ab. Ich weiß, dass ich das nie wirklich loswerden kann, aber damit umgehen zu können ist wirklich schon ein gewaltiger Schritt.

06.08.2017 12:47 • #10



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