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und tschüss

29.12.2013 22:39 • #41


Dubist
So ein schei ß Einsamkeit ist eine Tür, die nur von innen geöffnet werden kann.
Das stimmt nicht immer, denn die einsamen haben oft versucht, indem die Tür weit offen war und sie auf Menschen zugingen, der Einsamkeit zu entkommen.
Wer an Rand gedrängt wurde, der braucht auch Hilfe im aussen, das jemand im Aussen ihm die tür von innen öffnet. Die nicht einsamen die nicht am Rand stehen könntenauch mal innen aufmachen!

30.12.2013 08:03 • #42



Einsamkeit Hilfe

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Nur weil Du meine Meinung nicht teilst, @ Dubist, ist meine Meinung kein Schei.. Manch einer wird vielleicht einsam weil Anstand und Respekt für ihn Fremdworte sind !

30.12.2013 10:19 • #43


Dubist
Garantiert nicht.
Aber immer sollen wir schuld sein, finde das doof.
Es kommt eben sehr gemein rüber der Text oben.
Ich mag so ne Falschheit nicht denn es ist eine Lüge,
denn die einsamkeit kann auch von aussen beendet werden,
Hilfe kommt ja bekanntlich immer von Aussen!

31.12.2013 10:05 • x 1 #44


Dubist
Steh auch dazu, das ich ehrlich das meinte mit sch ? und das kann nur der schreiben.
der es eben selbst erlebte und der mittlerweile stolz ist sich selber sein zu dürfen.
Und sich nicht mehr verbiegt um gemocht werden zu müssen.
Einen an Rand gedrängten weiter ins Abseits zu drängen ist noch viel mehr schwäche, als wenn einer am Abseits steht ohne böse Gedanken zu haben.
Oder sich zu hüten, dadurch noch böse zu werden, weil ihm soviel böses angetan wurde.

31.12.2013 10:07 • #45


Dubist
Eine Hilfe gegen die Einsamkeit ist:
Anderen gutes zu tun. Andere zu beschenken hilft gegen die Einsamkeit.
Aber nicht immer.
Hörte mal eine Geschichte von Witwen die diesen Rat befolgten. Sie kamen heim und fühlten sich nur noch einsamer und leerer. Sie fühlten sich müde und ausgebrannt.

Aber manchen Menschen kann es Linderung verschaffen.
Sei es in der Partnerschaft, Familie,Ehe, Ehrenamt, beruflich, Nachbarschaft, Schule, anderes.


Die Einsamkeit anzunehmen ist wirklich eine schwere Last.
Aber stark stehen zu bleiben im einsamen weg das kann nicht jeder.
Bleibt stark!
es lohnt sich!

31.12.2013 10:11 • #46


Hm, ich habe auch große Probleme mit der Einsamkeit - besser gesagt mit dem Alleinsein. Das kommt bie mir immer in Schüben. Manchmal denke ich gar nicht drüber nach und an manchen Tagen (so wie heute) werde ich schon ganz panisch bei dem Gedanken, dass ich später alleine bin.

Ich lebe zusammen mit meinem Freund. Er ist sehr aktiv (Radfahrer) und geht immer mehrere Stunden trainieren. Das wir die erste Herausforderung heute. Danach wird er allerdings seine Eltern besuchen, die ca. 40min entfernt von hier wohnen. Er kommt erst gegen 22 Uhr wieder. Werde also fast den ganzen Tag allein sein! Was kann ich tun, um diese Zeit nicht von Minute zu Minute über mich ergehen zu lassen? Ich fühle mich ganz antriebslos und mache mich selbst fertig, weil ich solche Probleme habe. Habt ihr Erfahrungen damit gemacht und habt vielleicht ein paar Tipps?

Liebe Grüße
Julia

31.12.2013 10:37 • #47


Dubist
Liebe Julia, sei froh das es nur das Fahrrad und die Eltern sind.
Meine Tips:
ein schönes Bad nehmen.
Deine Lieblingsmusik anhören.
Dir was leckeres kochen.
Eine Freundin, einen lieben Menschen anrufen.
eine Dvd schauen.
Fernprogramm schauen.
Schminken
ein buch lesen

31.12.2013 12:41 • #48


Ein paar Stunden alleine. Manche haben aber auch Probleme.

Wie es mir geht, das juckt seit Jahren niemanden mehr und ich habe teilweise wochenlang keinen Kontakt zu anderen "Menschen".
Lässt sich aber alles aushalten. Ist wohl Gewöhnungssache.

06.01.2014 06:05 • x 3 #49


Dubist
Da kannst du stolz auf dich sein weltuntergang.
Das ist auch grosse stärke!

08.01.2014 09:46 • #50


der mensch ist NICHT auf einsamkeit angelegt-niemand ist eine insel.mein problem- starke depressionen-aber wer will was damit zu tun haben? keiner-der trend-egoismus, hauptsache mir geht es gut.
mit der einsamkeit sich abfinden? nein danke -dann lieber adieu sch... welt
sogenannte freunde sind nur da, wenn es einem wieder besser geht-ansonsten funkstille!
wiem komme ich aus dieser einsamkeitshölle wieder raus? keine ahnung außer medis schlucken und warten auf termin beim psycho-oktober 2014!

11.01.2014 21:06 • x 1 #51


Zitat von Pogopuschel:

Ich kann diese zwei Wörter "professionelle Hilfe" nicht mehr hören! Alle scheinen zu denken, eine Therapie ist ein Allheilmittel. Mir fehlt kein Therapeut, mir fehlen FREUNDE!


Ich wiederhole für meine Situation:
'Ich kann diese zwei Wörter "professionelle Hilfe" nicht mehr hören! Alle scheinen zu denken, eine Therapie ist ein Allheilmittel. Mir fehlt kein Therapeut, mir fehlen FREUNDE!'

11.01.2014 23:05 • #52


Dubist
Die Warterei und hoffe hat mich fertiggemacht. Viel fertiger als es zu akzeptieren, das ich eben nicht in Freunden schwimme.
Ich hab immer noch Familie und versuch auf das zu schauen was da ist.

12.01.2014 14:58 • x 1 #53


Zitat von Dubist:
Die Warterei und hoffe hat mich fertiggemacht. Viel fertiger als es zu akzeptieren, das ich eben nicht in Freunden schwimme.
Ich hab immer noch Familie und versuch auf das zu schauen was da ist.



So ging es mir auch bzw. macht mich immer noch die Warterei fertig.... habe oft die Initiative ergriffen, doch ohne sichtlichen Erfolg, keine Beziehung, 2 Freunde und eine große Leere in mir.....
Ich bin ein Familienmensch, doch da hat sich auch alles um 180 Grad gedreht....vllt liegt es auch an mir, weil ich tagtäglich sehe wie sie ihr Leben verschwenden (keine Unternehmungen, Hobbies oder Freunde) und mich das stört....man hört immer nur die gleichen Themen....

Aber was soll man dagegen machen? Warten soll man nicht, suchen soll man nicht....den es heißt dass es von alleine geschieht.....ich glaube aber nicht daran....

14.01.2014 18:01 • x 1 #54


Dubist
Was denkst du lieber Teddybaer wie oft ich damals die Iniative ergriffen hab und Frauen einlud. Wie bei dir ohne sichtlichen Erfolg.
Einmal war es zu weit weg, einmal hat es nicht gepasst. einmal hatte der andere Teil andere Kontakte und brauchte mich nicht.
Das vielleicht liegt es auch an dir? Der satz stört mich.
Warum muss es immer an uns liegen?
Es ist doch ein privileg so zu sein wie man ist.
Solange man freundlich ist und offen auf andere zugeht.
Der Witz ist der, wenn ich mal eine Mutter ignoriere, weil sie aus welchem Grund auch immer sich komisch mir gegenüber verhielt...werd ich aufmerksam gegrüßt.
Soll ich dir was sagen, es ist mir egal geworden, ob da jemand mit mir redet oder nicht.
Ich hoffe es ist gewonnene Stärke und neue Selbstsicherheit.
Weil es mir so egal geworden ist.Ja, ich bin null bedürftig. warum weiß ich nichtmal?
Hat vielleicht einfach gedauert.
Wenn leute mir raten, ich solle weiter auf eine Freundin hoffen.
Noch innerlich drum bitten.
sag dir da was Teddybaer, ich mach das nicht mehr.
Weil es mir echt nichts mehr ausmacht!
So ist es. Brauch keine Freundin mehr, weil ich ohne gut klarkomme.
Es hat aber Jahre gedauert.
Naja, von nichts kommt ja bekanntlich nichts.
Läge dir denn eine Selbsthilfegruppe, da treffen sich eben die Leute regelmäßig oder was anderes.
Nein, auch da muss sich nichts privates ergeben.
Aber man hat so einen konstanten Treffpunkt. Ist zumindest einmal pro woche unter den Leuten.
Bei selbsthilfegruppen ist es eigentlich üblich das man was von sich preisgeben muss Manchmal gehen die Leute auch mal zusammen Essen.

15.01.2014 15:10 • x 1 #55


@Dubist

leider bin ich noch nicht so weit, dass es mich nicht stören würde....vllt. wird es mich auch immer stören, da ich wie gesagt ein Familienmensch bin und mich eben nach Gesellschaft, Harmonie und Geborgenheit sehne.....was teilen zu können, was geben zu können usw...

Eine Selbsthilfegruppe habe ich diesbezüglich noch nicht aufgesucht oder daran gedacht....zur Zeit muss ich erst einige anderen Sachen in den Griff bekommen wie z. B. die Panikattacken/Ängste bezüglich meiner Tochter die Epilepsie hat...

Ich habe auf jeden Fall aufgeben zwingend zu suchen (schauen natürlich immer noch ).
Aber du hast recht, man(n) ist wie man ist und dazu stehe ich auch!.......

15.01.2014 15:24 • #56


Dubist
Epilepsie? oh ja verstehe, das macht dir Sorgen.
Du hast eine Tochter, wow also so alleine bist du doch nicht.
Hmm, wenn man Kinder hat, du hast ein Kind tröstet dich das nicht ein wenig über die Enttäuschungen hinweg?

15.01.2014 21:14 • #57


Richtig, ganz allein eigentlich nicht und doch widerum....schwer zu erklären.
Ich bin auf jeden Fall mit ihrer Gesundheit und deren zukünftigen Entscheidungen allein. Hatte vorhin in meine Thema: "Suche betroffene Eltern, deren Kinder Epilepsie haben" mal kurz das letzte Jahr geschildert....dann verstehst du vllt bissl mehr was ich sagen will.

Trösten im Normalfall denke ich schon....aber auch da ist bei mir irgendwie anders...
Hm unglaublich, doch auch das kann ich nicht in Worte fassen....sorry

15.01.2014 21:33 • #58


Dubist
Wo steht das Thema, bei Krankheiten?
hmm, das tut mir leid, wenn mit einem Kind was ist, das macht einem grosse Sorgen.
Ja, ich hab mich auch oft einsam gefühlt, trotz mann und Kind.
Es dauert echt lange bis es einem nicht mehr (so) weh tut.


Ok, hab kurz in den Thread von dir reingeschaut.
Das sind Sorgen.
klar.
Kann da leider nicht viel sagen, hatte früher im Lehrgang auch eine Mitschülerin die das hatte.
Einmal kam sie mit einem blauen Auge ins Büro.


Kann dir nur wünschen, das eure Familie gemeinsam diesen Weg gehen kann.
ich glaube das muss man die ganze Familie mit einbeziehen.
Familienstellen oder Familientherapie?

15.01.2014 21:43 • #59


Ja, blaues Auge, Prellungen, Schürfwunden schon öfter. Die schlimmsten sachen bis jetzt (auf Holz klopf) waren Zahnverlust und Platzwunde an der Brust....dennoch hat man da nicht weniger angst.....

Familie? Eltern? Die haben sich distanziert als die Epi schlimmer wurde, weil sie überfordert waren und haben mich damit leider im Stich gelassen....Da ich Familienmensch bin und uneingeschränkt geholfen hätte, hat es mich schon sehr verletzt....vor allem in der Zeit wo ich etwas Hilfe hätte gebrauchen können (generell bitte ich sonst nie um Hilfe, mache es lieber alleine...wenn ich es dann tu, weiß man das ich sie wirklich benötige)

Famiie? Ex-Frau
Ich will sie hier nicht in den dreck ziehen oder ähnliches, aber sie hat vieles so weit kommen lassen und ist absolut keine Hilfe!

Therapie mit Tochter nicht möglich, da sie es ablehnt und für mich als Elternteil gibt es keine in meiner Nähe wie ich es mir wünsche (Überschrift meines Thread´s)
Hatte bis jetzt "nur" Treffen mit Epileptikern....das kann meiner Tochter helfen, mir half es nicht.....

15.01.2014 22:00 • #60



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Dr. Reinhard Pichler