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Dubist
Hab dich gelesen.Hoffe es gibt bald etwas was deiner Tochter helfen kann.

16.01.2014 08:45 • #61


Guten Morgen Dubist,

von den Medis her ist sie denke ich auf dem richtigen Weg. Ich denke nicht, dass sie noch Anfälle bekommt wenn sie sie vernünftig und vollständig zu den gleichen Zeiten einnimmt.

Helfen kann sie sich nur noch selbst, indem sie erkennt dass man auch mit Epilepsie fast alles machen kann und nicht jeder sie ausgrenzt wie sie immer vermutet.....

danke dir......

16.01.2014 09:15 • #62



Einsamkeit Hilfe

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Dubist
ok, ja.

16.01.2014 09:30 • #63


boomerine
entschuldige wenn ich es so sage, das ist doch echt sch......, reicht das eine Päckchen nicht muß da noch eins drauf, das tut mir wahnsinnig leid für, manche haben einfach nur alles und die andern ......, und das gerade bei Kindern, es tut mir echt leid für dich, wobei doch die Gesundheit das größte Gut wäre gerade bei Kindern. boomerine

20.01.2014 19:38 • x 1 #64


Boomerine, sprich es ruhig aus.... es ist schei., aber nicht zu ändern....ich hätte mir gewünscht es meiner Tochter ersparen zu können und würde am liebsten mit ihr tauschen, aber es ist leider real und der Lauf der Dinge.....

20.01.2014 21:40 • #65


Dass viele Menschen unglücklich und unzufrieden sind, hängt in den meisten Fällen mit den unerreichbar hohen Zielen, Idealen und Glaubenssätzen zusammen, die sie sich die Betroffenen selber verordnen. Oftmals passen diese Vorsätze gar nicht mehr in die heutige Zeit. Ein Scheitern ist somit häufig vorprogrammiert.

Ein Beispiel dafür ist das Eheversprechen: "Bis das der Tod uns scheidet", lautet die Garantieformel frisch vermählter Paare. Die Realität zeigt aber, dass etwa jede dritte Ehe nach wenigen Jahren wieder geschieden wird. Im Nachhinein sprechen viele Betroffene nur noch von "Episoden" oder "Lebensabschnitts-Partnerschaften".

Der Ratgeber "Der Glücksmanager - Zufriedener leben in Etappen und Projekten" macht aus dieser Entwicklung ein Konzept für ein zufriedeneres Leben. Es motiviert diejenigen, die immer schon Probleme hatten sich in festen und langfristig angelegten Lebensformen und Strukturen zurechtzufinden. Sie können sich nun endlich daraus zu befreien und ein neues, besseres Lebenskonzept zu entwickeln.

Link zum Ratgeber: http://smallurl.de/ela7mu

Beste Grüsse und viel Erfolg

04.02.2014 14:51 • #66


Hallo,
ich war schon lange nicht mehr im Forum und möchte mal wieder "hallo" sagen.
Ich bin ein alter, kranker Mensch und leide außerdem sehr unter meiner Einsamkeit, obwohl ich einen Partner habe, der aber sehr introvertiert, verschlossen und psychisch krank ist. Um unser beider Leben erträglicher zu machen, gebe ich ihm die Hilfe, so gut ich kann, bleibe aber dabei selbst auf der Strecke. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nicht mehr so am Leben teilnehmen, wie ich das gerne möchte und mal getan habe, aber inzwischen gehe ich kaum noch außer Haus. So genannte Freunde haben sich allmählich von mir verabschiedet, weil man mir nichts mehr anfangen könnte (keine Spaziergänge, keine Restaurantbesuche, eingeschränkte Nahrungsaufnahme, meistens energielos und Schmerzen). Ich kann irgendwie verstehen, dass das nicht gut ankommt. So stabil waren die Freundschaften dann doch nicht, finde ich.
Was mir sehr zu schaffen macht, ist meine tiefe Einsamkeit. Es ist ein Gefühl, als ob sie die Seele immer mehr auffressen würde. Daran konnten auch jahrelange Psychotherapien nicht viel ändern. Diese Einsamkeit kommt von innen und ich schleppe sie schon seit meiner Kindheit mit mir herum. Zeitweise konnte ich sie auch abschütteln/verdrängen, aber sie war trotzdem immer mit mir vereint.
Mir fehlen so sehr liebe Menschen um mich herum. Einer oder eine würde mir schon genügen. Jemand, der mir mal sagt, dass er (sie) mich lieb hat und sich über meine Anwesenheit freut, oder dass ich noch gebraucht werde o.ä.
Ich leide sehr darunter und komme mir nutzlos und nicht mehr gebraucht vor. Außerdem habe ich auch eine wahnsinnige Angst, ja schon Panik, vor dem Tod. Vielleicht kommt das daher, dass sich, als ich noch ein Kind war, ein Familienmitglied immer wieder versucht hat umzubringen und ich das miterlebt habe.
Wie dem auch sei. Vielleicht hat ja jemand Lust, mir ein paar nette Worte zu schreiben. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Liebe Grüße von
Rosenresli

22.03.2014 21:21 • #67


Dubist
Es gibt keine Hilfe gegen die Einsamkeit manchmal, ausser dieses Leid aushalten, aushalten, egal wie nur aushalten-

22.03.2014 23:07 • #68


Das sehe ich anders Dubist.... Zwar bin ich auch einsam, aber wenn ich mir meinen Tag so gestalte das ich die Einsamkeit vergesse, komme ich zeitweilig davon los.....

Rosenresli... Ich verstehe was du meinst und auch das sich Freunde irgendwann abwenden. Ich hab auch kaum noch welche. Es ist schwierig wenn, wenn man erst drin ist, da wieder rauszukommen....
Gibt es denn nichts was dich persönlich bissl aufbaut? Ein Buch, Musik, Wellness oder oder oder? Versuche den strohalm zu finden für den Anfang...
Drücke dir Daumen

23.03.2014 00:05 • #69


Dubist
Geht mir nicht anders Teddybaer, aber am Wochenende darf ich nicht gestalten wie ich es möchte, bzw geht das selten. Mein Mann ist ja da und der verdirbt mir vieles. Nicht so einfach, wenn man nichts mehr machen darf und kann dann noch gut drauf zu sein. Auch Dreck wegmachen ist dann ziemlich viel. bin froh wenn wochenende rum ist. puhh,
bin ich fertig, auf Händen getragen ist echt was anderes.

23.03.2014 00:25 • #70


Teddybaer, natürlich erlebe ich auch noch schöne Momente, die ich mir selbst gestalte, aber ich vermisse den Kontakt mir anderen Menschen, verstehst du?
Ich mag es, jemanden gegenüber zu sitzen, wenn er mit mir spricht und ich seine Körpersprache dabei beobachten kann. Das ist mir sehr wichtig. Es wäre schön, wenn man mich mal wieder in den Arm nehmen würde oder mich kurz streicheln würde. Ich glaube, ich wäre dabei sehr gerührt. Auch eine alte, welke Haut braucht hin und wieder noch ein bisschen Hautkontakt. Und dann habe ich ständig das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin eilt, was mir große Angst macht.
Wie schon gesagt, kann ich aus gesundheitlichen Gründen körperlich nicht mehr viel unternehmen. Zu besseren Zeit besuchte ich noch die Volkshochschule oder das Fitness-Studio, machte mit der Freundin schöne Spaziergänge, was jetzt alles wegfällt.Lesen tue ich gerne und Basteln macht auch Spass hin und wieder, aber die Einsamkeit ist immer mit dabei. Ja, alt, krank und einsam ist keine gute Kombination.
Danke fürs Daumen drücken, Teddy

23.03.2014 01:27 • #71


Dubist
Nicht aufgeben, nur wundern und weitermachen!

23.03.2014 10:43 • #72


Guten Morgen.........

Rosenresli, ja ich verstehe es...mir fehlt es auch mal einfach in den Arm genommen zu werden oder auch einen Gesprächspartner am Abend zu haben. Ich habe zwar noch meine Tochter bei mir wohnen, aber sie wird bald ausziehen und derzeit hängt sie nur in ihrem Zimmer ab....
Ich weiß wie es ist wenn man nicht mehr alles machen kann (ist bei mir leider auch so und das mit 40 ). Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber es hört sich so an wie 70 aufwärts! Eigentlich spielt das Alter auch keine Rolle.....es ist die Kunst der positiven Lebensgestaltung. Ein Rezept habe ich nicht, sonst wäre ich auch nicht hier....aber ab und an gelingt es mir wieder etwas Freude an den Tag zu legen.... Wenn sich das mit meiner Tocher geändert hat, habe ich mir vorgenommen auch wieder für mich zu leben.... hoffe das klappt noch..zur Zeit ist nämlich nur Alltagsgeschehen..morgens raus, Überwachung der Medi-Einnahme meiner Tochter, Arbeit, abends zurück und essen machen, vor mich hingrübeln, wieder auf die Medi-Einnahme achten, müde auf dem Sofa sitzend, ins Bett gehen und nicht schlafen können und am nächsten Morgen geht es wieder los....Am Wochenende ist etwas abwechslung, denn da steht der Einkauf und der Hausputz an
Hab keine Lust auf Bodenturnen (für den Rücken) oder Fitness-Studio, obwohl ich es machen MUSS....So lauf ich eben wieder mit Rückenschmerzen rum....
Was ich sagen will, du hast recht zu Hause geht man ein...lass dich davon nicht einfangen....du sagst dass dein Partner dich nicht unterstützen bzw. das geben kann was du brauchst...das ist natürlich schwierig....aber gib nicht auf....

Dubist...was heißt du darfst das Wochenende nicht gestalten wie du es möchtest? Bist doch erwachsen und wenn dein Mann nicht mitmachen möchte, machst du es mal für dich....

23.03.2014 11:07 • #73


Dubist
Das geht so nicht, wie du dir das vorstellst.
Gestern war er kurz einkaufen, kurz ist ne Stunde oder so.
Die Zeit musste ich schnell nutzen. Badewanne und Haare waschen.
Sonst geht das eher schwer wenn er da ist.
Alleine hab ich wenig Lust.
Aber jetzt hat sich eine frühere Bekannte seit jahr wieder gemeldet und mich eingeladen.
Soll ich hin?
wenn ja auf jeden Fall ohne hin.
Mit ihm habe ich eine schlechte Aura vielleicht?und er kuschelt auch nicht mit mir vor anderen. Steht net zu mir, zeigt net, das wir zusammengehören, das er mich mag wie ich bin.
DAs kot mich sorry so an.
Der mann lebt mir leider auch wieder mehr zueleide.
sorry, ist egal jetzt

23.03.2014 11:09 • #74


Dubist
Teddybaer, nur mal so am Rande. Letzt lief es echt sagen wir mal gut und normal.
War friedlich und normal.
Aber am Wochenende kommt oft der Frustpöbel durch, leider.
so, er sagte zu mir, ob ich nicht fernschauen mag.
Ok, ich kam rüber.
Stand an der Tür und sagte gedankenlos über eine Frau was im Fern. warum die das macht jetzt oder so?
Nix schlimmes, völlig arglos und gedankenllos, nur so halt ne Frage?
Er schrie dann rum erschrak richtig:
Halts Maul!
Halt die Fresse!
War verwirrt und zweifelte mal wieder an mir.
Mein Vater war auch so.
Er schaute mich oft böse an und mußte aus mir die Böse machen.


bin grad ernsthaft am überlegen ob ich ne Mutterkindkur beantrage.
Aber grübel zuviel.
Denk immer mehr an andere.
eines der Kinder ist so gut in der schule, das will ich nicht kaputt machen durch fehlzeiten. scheiee nochmal was mach ich denn nur?
und die Angst, das ich ja dann zurück muss.
Was bringt dann ne Kur.
Niemand interessiert das.Menie Mutter sagt dann nur, ich habe mich nicht zu beklagen solange er nicht schlägert.
na super

23.03.2014 11:15 • #75


Sorry, vertehe ich nicht....warum solltest du nur Baden gehen können wenn du allein bist? Und auch nichts für dich machen können? Klar lebt ihr zusammen, das heißt nicht das man alles nur gemeinsam macht..... Und wenn es mit dem Partner nicht klappt (was ich immer wieder von vielen lese), warum beendet es ihr nicht oder du? Vor allem wenn er nicht zu dir steht in der Öffentlichkeit.... Dann schämt er sich oder irgendwas anderes....das ist keine gute Basis! Auch die Respektlosigkeit von ihm ist ein Schritt den man/Frau nicht akzeptieren sollte.....
Richtig, eine Kur bringt nur kurzweilig was (dem Kind würde es vermutlich nicht schaden, bzw. würdest du vllt auch die Kur in den Schulferien kriegen). Aber es ändert nichts an dem wie es jetzt ist.....
Ich kenne weder dich noch deinen Mann und kann darum auch kein Urteil bilden, möchtes auch nicht.....Ich finde es nur schade/traurig/nicht nachvollziehbar das man sich sowas ein Leben lang antut..... Wenn es nicht klappt (was leider immer wieder passieren kann) beendet man es und fängt neu an...klar ist es schwer. Ich war auch verheiratet (mit Kind und Eigentum)...aber deswegen werfe ich mein Leben nicht weg....

23.03.2014 11:26 • #76


Dubist
weiß net.
Das hast du aber schön geschrieben das du nicht aufgibst.

Wenn der Tag rum ist geht es mir hoffentlich besser

23.03.2014 11:29 • #77


Zitat von Teddybaer2010:
Guten Morgen.........

Rosenresli, ja ich verstehe es...mir fehlt es auch mal einfach in den Arm genommen zu werden oder auch einen Gesprächspartner am Abend zu haben. Ich habe zwar noch meine Tochter bei mir wohnen, aber sie wird bald ausziehen und derzeit hängt sie nur in ihrem Zimmer ab....
Ich weiß wie es ist wenn man nicht mehr alles machen kann (ist bei mir leider auch so und das mit 40 ). Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber es hört sich so an wie 70 aufwärts! Eigentlich spielt das Alter auch keine Rolle.....es ist die Kunst der positiven Lebensgestaltung. Ein Rezept habe ich nicht, sonst wäre ich auch nicht hier....aber ab und an gelingt es mir wieder etwas Freude an den Tag zu legen.... Wenn sich das mit meiner Tocher geändert hat, habe ich mir vorgenommen auch wieder für mich zu leben.... hoffe das klappt noch..zur Zeit ist nämlich nur Alltagsgeschehen..morgens raus, Überwachung der Medi-Einnahme meiner Tochter, Arbeit, abends zurück und essen machen, vor mich hingrübeln, wieder auf die Medi-Einnahme achten, müde auf dem Sofa sitzend, ins Bett gehen und nicht schlafen können und am nächsten Morgen geht es wieder los....Am Wochenende ist etwas abwechslung, denn da steht der Einkauf und der Hausputz an
Hab keine Lust auf Bodenturnen (für den Rücken) oder Fitness-Studio, obwohl ich es machen MUSS....So lauf ich eben wieder mit Rückenschmerzen rum....
Was ich sagen will, du hast recht zu Hause geht man ein...lass dich davon nicht einfangen....du sagst dass dein Partner dich nicht unterstützen bzw. das geben kann was du brauchst...das ist natürlich schwierig....aber gib nicht auf....

Dubist...was heißt du darfst das Wochenende nicht gestalten wie du es möchtest? Bist doch erwachsen und wenn dein Mann nicht mitmachen möchte, machst du es mal für dich....


Teddybaer, habe mal gerade geschaut, woher du kommst. Also aus Niedersachsen. Ach ja, und da habe ich mit Staunen festgestellt, dass du männlich bist. Deine mail klang eher nach "Frauenleid" (grins)! Klein kariertes Denken von mir.
Wie alt ist denn dein Sprössling, dass du ihm noch die Medis zurechtlegen muss? Vielleicht befindet sie sich ja gerade in der Pubertät, die ja meistens schwierig ist. Ja, da hast du auch eine unschöne Situation erwischt. Aber im 'Gegensatz zu mir bist du ja noch so herrlich jung. Oh je, da konntest du anhand meines Jammerns mein Alter richtig einordnen. Innerlich bin ich aber jung geblieben und achte darauf, dass das "innere Kind" nicht zu kurz kommt. Leider fühlt man sich durch die körperlichen Leiden oft sehr alt und hilflos und es fehlt die nötige Kraft.
Bei deinem Arbeitspensum kann ich mir gut vorstellen, dass du 0 Bock auf Turnen usw. hast. Mir geht es doch genau so.

23.03.2014 12:14 • #78


hm, wieso klingt das bei mir wie Frauenleid? Meine Tochter wird im Sommer 18. Das Problem ist, dass sie Epilepsie hat und ihre Medis nicht nehmen will....Ich habe es immer wieder versucht mit dem Ergebnis von Anfällen (die gerfährlich werden können)...vom Gesetzgeber her bin ich eben verpflichtet darauf zu achten das sie sie nimmt.... Was passiert wenn sie 18 ist? Keine Ahnung....sitze noch zwischen zwei Stühlen entweder zu ihrer Mutter zurück gehen lassen oder zwangseinweisung mit Vormundschaft....
Herrlich jung ist relativ....vom kopf her manchmal wie ein Kind (auch ich finde es wichtig das nicht zu verlieren) vom Körper manchmal wie 60....Rücken, Knie alles im Eimer.... darum soll ich ja "turnen". Doch fehlt mir für fast alles die Kraft zur Zeit... das einzige was geht und das ist leider kontraproduktiv, ist das Fußballspielen.... da bin ich 90 Minuten nur auf das Spiel konzentriert und vergesse alles andere....paar Stunden später melden sich die kaputten Körperteile nach dem Motto "was tust du mir an"
Auch wenn der Körper sagt nein, gibt es mit Sicherheit was was "uns" gut tut...das du leider nicht mehr spazieren gehen kannst tut mir leid....das finde ich persönlich auch ganz entspannend.... Sonst habe ich es mal mit Badewanne, Tanzen, joggen, Musik, Mass. probiert.... alles nix auf Dauer....
Aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben...vllt sehen wir das Leben auch zu ernst und da liegt dann der Knackpunkt.....

23.03.2014 12:25 • #79


Dubist
nicht aufgeben ja.

23.03.2014 12:31 • #80



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Dr. Reinhard Pichler