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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

J

Jenny.Ha
Gast

So Leute, ich hab die Nase voll. Hier gibt es so viele Leute, die sich einsam fühlen, weil sie glauben, sie finden niemals richtig gute Freunde.
Ich hab mir überlegt mehrere Leute per PN anzuschreiben dachte mir dann aber, dass ich lieber einen Thread erstellen möchte, in dem sich einsame Leute austauschen können, in dem wir uns kennenlernen können und vielleicht wen finden, der zu uns passt.
Ich suche nicht nach Menschen die einsam sind, weil sie z.B. zu schüchtern sind, sondern solche die irgendwie mit niemandem klar kommen, weil sie andere zu dumm, zu hirntot, zu unehrlich etc. betrachten, das heißt Leute, deren Werte nicht mit den Werten der anderen übereinstimmen.
Ich möchte Menschen finden, die mir ähnlich sind. Und dafür muss ich erstmal Menschen finden, die einsam sind, da es welche wie mich so selten gibt.
Habt ihr das Gefühl, ihr seit der oder die einzige in eurer Nähe, die tolle Werte wie Ehrlichkeit zu schätzen wissen, Loyalität, richtige Freundschaft, Intelligenz und nciht mit dem Strom mitlaufen usw.? Habt ihr das Gefühl, dass die meisten Menschen gar nicht mitbekommen, was um sie herum passiert, wie die Welt verkommt?

Ich hab mich noch lange nicht damit abgefunden, alleine zu sein und ich werde es auch nicht sein, weil ich solange suchen werde, bis ich Leute gefunden hab die zu mir passen.

Ich bitte von Beiträgen abzusehen, die mir sagen wollen, dass ich selbst an meiner Einsamkeit schuld bin und so etwas, da ich mir zu hundertprozent sicher bin, dass mir solche Beiträge nicht im geringsten weiterhelfen.

Ich freue mich auf eure Beiträge

10.02.2013 #1


208 Antworten ↓
N

Nyan
Gast

Zitat von Sabine Anders:
Nyan, ich habe schon Deinen vorletzten Beitrag nicht verstanden (ja, ich habe den ganzen Thread gelesen!) und auch bei dem bis jetzt letzten ist mir schleierhaft, was Du damit sagen möchtest...

Meinst du diesen?

Zitat von Nyan:
Zitat von Jenny.Ha:
Ich suche nicht nach Menschen die einsam sind, weil sie z.B. zu schüchtern sind, sondern solche die irgendwie mit niemandem klar kommen, weil sie andere zu dumm, zu hirntot, zu unehrlich etc. betrachten, das heißt Leute, deren Werte nicht mit den Werten der anderen übereinstimmen.

Zitat von Jenny.Ha:
Ich unterstelle anderen Menschen NICHT einen geringen Wert.

Ok.

Falls du dich selbst in einem noch schlechteren Licht siehst, hast du ein Problem.
Natürlich geht mich dein Thread etwas an, denn scheinbar gehöre ich deiner Klassifikation nach der Gruppe der Hirntoten an; der Ton, in dem du mich ansprichst lässt jedenfalls darauf schließen.

Für mich als Idealisten ist rätselhaft, wie eine solche Denke hier an so viel Zuspruch stoßen kann.

Das kann ich dir gerne auch mit anderen Worten erklären.

Wenn jemand Andere als "dumm, hirntot und zu unehrlich" betrachtet, und dabei meint, darin keinen geringeren Wert zu sehen, liegt es an der Hand, dass man sich selbst als jemand ansieht, der noch geringeren Wert hat. Wenn also beispielsweise "dumm" in der Relation zu "schlau" keinen geringeren Wert hat, sieht sich die Schreiberin als "schlau" den von ihr als "Dumme" klassifizierten, unterordnet. Das das ein unübliches Problem ist, kann man wohl behaupten, oder wie siehst du das?

Und wenn Schreiberin meinen würde, sie spricht all die Adjektive ohne zu werten aus, wäre das eben etwas, was sie den Anderen unterstellt, nämlich "zu unehrlich", weil das Werten ein Merkmal der menschlichen Denke ist. Wenn man das Werten unterlassen würde, wären auch keine wertende Adjektive wie "dumm, hirntot und zu unehrlich" möglich. Man kann nicht für "dumm" als Synonym z. B. den Begriff "Wasser" oder ähnliches verwenden, das würde keinen Sinn ergeben. Und Sprache hat einen Sinn, zumindest so lange man über einen Zustand der relativen geistigen Klarheit sprechen kann.

Mit diesem Problem des "zu unehrlich" ist dann Folgendes verknüpft: Woher weiß die Schreiberin über "dumm", denn in Köpfe anderer kann man bekanntlich nicht schauen. Das "hirntot" lasse ich jetzt aus dem Spiel, weil das eine Verunglimpfung durch Vergleiche mit einem Zustand des Seins ist, der zum physischen Exitus führt. Im Fall von "dumm" und anderen Urteilen dieser Klasse kann man mit Recht behaupten, dass nur selbst erfahrene Dummheit eine Vorstellung von Dummheit möglich macht. Dafür gibt es ein bekanntes, wenn auch üblicherweise in einem etwas anderen Kontext genanntes Beispiel: Der rosa Elefant. Man kennt die Farbe rosa, man kennt auch Elefanten. Diese zwei Dinge kann man also verbinden, und eine Vorstellung von rosa Elefanten kreieren. Anders wäre die Lage, wenn man eine Komponente nicht kennen würde, z. B. wenn ein Farbblinder die Farbe rosa nicht kennt. Dieser kann sich also keinen Rosa-Elefanten vorstellen. Hiezu ist die Selbsterfhahrung notwendig. Und als eine logische Schlussfolgerung bietet sich bei der Dummheit Folgendes an - eine solche Vorstellung basiert auf dem eigenen Stand, der verallgemeinert wird. Mit welchem Recht denn und aufgrund welcher innerer Konflikte das geschieht, ist eine andere Sache.

Ist das verständlich genug?

Falls nicht, kann ich vereinfachen:

Jemand fühlt sich einsam, weil er sich selbst den Anderen überlegen betrachtet.

Der Trotz ist ein Zugriff auf untergeordnete Entwicklungsstadien, und solche Schritte sind zwar zu leicht zu bewältigen, dafür aber nicht produktiv.

Und solche Threads gibt es hier nicht viele, solche Threads kann man nicht durch einen allgemeinen Bedarf nach Geselligkeit rechtfertigen, weil sie nicht das Gemeinschaftsgefühl zum Ausdruck bringen, sondern die eigene Absonderung (mit kollektiver Unterstützung) anhand einer Abwertung anderer Menschen oder Menschengruppen predigen.

Das ist also meine Erklärung - gern geschehen.

Und eine Frage habe ich noch an dich: Warum siehst du Hobby-Psychologie als etwas Negatives oder hier Unpassendes an? Gibt es eine andere Art der Problemlösungen als die auf der psychologischen Ebene? Ich denke nicht. Wer psychische Probleme hat, wendet sich i. d. R. an einen Psychologen, und nicht beispielsweise an einen Bäcker oder Metzger. Und u. U. kann man in Hinsicht auf eigene Probleme sogar sich selbst der beste Psychologe sein.

Eine andere Sache ist, wenn ich sage: Die Anderen sollen herkommen; sie sollen als eine Lösung meines Einsamkeitsproblems herhalten. Das bedeutet dann, dass ich mich zwar mit meinem eigenen Problem nicht auseinandersetzen muss, dafür aber in meinem Wohlgefühl von der Zuwendung Anderer direkt abhängig bin.

LG Nyan

04.11.2012 13:27 • #182


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A


Einsam und die Nase voll davon? Wir tun uns zusammen!

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N

Nyan
Gast

Zitat von Sabine Anders:
1. Wenn "dumm" und "schlau" gleichwertig sind, warum muß sich dann ein "schlauer" Mensch untergeordnet fühlen?

Das hat niemand geschrieben. Wenn "dumm" als Grund für "keinen-Umgang-haben-wollen" vorgetragen wird, und gleichzeitig versichert wird, dass das keine Abwertung ist, dann bedeutet das doch, dass man keinen Umgang haben will, weil andere man sich selbst einen noch niedrigeren Wert zuschreibt? Es ist nun mal eine Lüge wenn ich sage, dass ich mit den anderen nichts zu tun haben will, weil sie für mich zu dumm sind und andererseits behaupte, dies wäre keine Abwertung. Es ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Abwertung und Ablehnungsmechanismen kommen üblicherweise dort zur Sprache, wo persönliches Scheitern kaschiert werden soll. Die Trauben, die für den Fuchs zu hoch hängen, erklärt er für sauer. Ein weiser Mensch hat keine Motivation andere zu beschimpfen und abzuwerten - das ist nun mal so. Wer oben steht, steht gar nicht oben, weil es oben kein Oben-Unten mehr gibt.

Zitat:
2. Ein Vergleich von "rosa" und "dumm" hinkt meiner Ansicht nach gewaltig.

Etwas als hinkend zu bezeichnen ist eine Frage deiner Entscheidung, zumal du keine Gründe dafür nennst, werde ich mich auch nicht dazu äußern.

Zitat:
Ich gebe Dir ohne Einschränkung recht, daß sich ein Blinder die Farbe "rosa" nicht vorstellen kann; aber ein intelligenter Mensch muß doch nicht selbst dumm sein, um Dummheit zu erkennen! Um eine solche Wertung vornehmen zu können, reicht es meiner Meinung nach vollkommen aus, im Leben der Dummheit immer wieder zu begegnen. Oder ist Dir das noch nie passiert? Hast Du noch nie Menschen getroffen, die Dir "schlauer" oder aber "dümmer" als Du selber vorgekommen sind?

Ein solches Gefühl der Einsamkeit findet darin seine Begründung:

http://www.psychotipps.com/mit-anderen-vergleichen.html

Zitat:
3.
Jemand fühlt sich einsam, weil er keine Gleichgesinnten (ein völlig legales Ansinnen) findet, doch nicht, weil er sich überlegen fühlt.
Aus welchen Gründen auch immer liest Du Sachen aus den Beiträgen von Jenny.Ha heraus, die ich in keinster Weise dort herauslesen kann...

Weil "dumm, hirntot und unehrlich" für mich nicht "wasser, blau und gestern" bedeuten.

Zitat:
4. Wie gesagt, ich finde "Hobby"-Psychologen nicht gut, weil mAn gefährlich-so wie alle Selbst-Ernannten.

Vielleicht hast du Angst vor Menschen, die auf manchen Gebieten mehr wissen, weil du dich dann unterlegen fühlst. Menschen, die ihr Wissen im Kontext einer Machthierarchie missbrauchen, findest du aber nicht nur unter denen, die sich in ihrer Freizeit mit der Wissenschaft beschäftigen, sondern genauso unter denen, die sich für keine Wissenschaft interessieren und ebenfalls in den Kreisen der Profis, beispielsweise der Therapeuten.

Zitat:
Psychologie im allgemeinen sehe ich immer noch als eher ungenaue Wissenschaft an, auch wenn dort in der letzten Zeit sicher Fortschritte gemacht wurden. Und ich habe miterlebt (nicht oft, aber schon 2-3 mal), wie Menschen aus so einer Therapie zurückkommen...tbc

Ungenau - weil man nicht sehen kann, was untersucht wird? Darin unterscheidest sich doch z. B. Mathematik gar nicht, und hier kann von Genauigkeit keine Rede sein.
TBC durch Psychotherapie, darunter kann ich mir nichts vorstellen.

04.11.2012 17:39 • #186


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M
Hey Jenny,

Zitat:
Habt ihr das Gefühl, ihr seit der oder die einzige in eurer Nähe, die tolle Werte wie Ehrlichkeit zu schätzen wissen, Loyalität, richtige Freundschaft, Intelligenz und nciht mit dem Strom mitlaufen usw.? Habt ihr das Gefühl, dass die meisten Menschen gar nicht mitbekommen, was um sie herum passiert, wie die Welt verkommt?


Ja das Gefühl kenne ich gut. Ich machs zwar keinem zum Vorwurf und kann durchaus gute Bekanntschaften mit vielen Menschen führen, aber der richtige Sprung zur echten Freundschaft ist häufig nicht drin. Liegt aber auch an meinem Maßstäben für die 2 Begriffe Kumpel und Freund.

Naive Gutgläubigkeit schreckt mich ab, genauso wie Menschen mit zu großem Ego. Die, die meinen entweder so wie ich will oder ohne mich und das mit einer Kaltschnäuzigkeit durchziehen können ohne je einen Mangel an Mitläufern zu haben.

Sich mit Gesellschaftskritik auseinanderzusetzen stößt auch nicht auf viel Gegenliebe, besonders wenn man nicht einer anerkannten Strömung angehört.

Die gefühlte Einsamkeit resultiert bei mir eher aus dem Mangel an Gleichgesinnten, denn viele Freunde brauche ich nicht. Einfache Bekanntschaften ergeben sich von selbst, möchte mich damit aber nicht zufrieden geben.

Naja das größte Problem in Foren ist immer noch die regionale Distanz. Freundschaften ohne gemeinsame Aktivitäten aufzubauen, stelle ich mir sehr schwierig vor und ist mir bisher auch nicht gelungen.

#2


J
Zitat:
Ich machs zwar keinem zum Vorwurf und kann durchaus gute Bekanntschaften mit vielen Menschen führen, aber der richtige Sprung zur echten Freundschaft ist häufig nicht drin.

Ich mach's auch keinem zum Vorwurf, schließlich kann niemand was dafür wie er ist.
Irgendwie klarkommen kann ich mit den meisten, an richtigen Freundschaften hab ich nur eine.

Zitat:
Naive Gutgläubigkeit schreckt mich ab, genauso wie Menschen mit zu großem Ego. Die, die meinen entweder so wie ich will oder ohne mich und das mit einer Kaltschnäuzigkeit durchziehen können ohne je einen Mangel an Mitläufern zu haben.


Mit so Leuten habe ich nicht viel Erfahrung gemacht, kann mir aber vorstellen, dass ich sie auch nicht mag.
Naiv-gutgläubige Menschen kann ich einfach nicht ernstnehmen.

Zitat:
Sich mit Gesellschaftskritik auseinanderzusetzen stößt auch nicht auf viel Gegenliebe, besonders wenn man nicht einer anerkannten Strömung angehört.


Kenne ich auch. Da ist man schnell der verrückte Bösewicht.


Zitat:
Naja das größte Problem in Foren ist immer noch die regionale Distanz. Freundschaften ohne gemeinsame Aktivitäten aufzubauen, stelle ich mir sehr schwierig vor und ist mir bisher auch nicht gelungen.


Mir reicht es erstmal Gleichgesinnte zu finden, mit denen ich mich austauschen kann.
Bekannte halt, die ich wirklich mögen kann und mit denen ich gut zurecht komme und bei denen ich mich nciht fühlen muss, als rede ich mit ner Wand.
Daraus erhoffe ich mir dann irgendwann Freundschaften mit Menschen in meiner Nähe zu finden, die Menge der Menschen die man kennenlernt macht's dann vielleicht...

#3


A
Also, wenn du jemand zum chatten suchst, ICQ, msn und whats app hab ich.

#4


J
@Aero
Ich suche wen zum Chatten, zum austauschen der so ist wie ich, nicht irgendwen, zugespammt werd ich genug

Wenn du glaubst, du könntest so sein wie ich können wir uns gerne erstmal über das Nachrichtenmodul dieser Seite austauschen, wenn nicht war's schön mit dir gequatscht zu haben und bye,bye..

#5


A

Na ich hab keine Ahnung ob ich so bin wie du.
Mal sehen

#6


J
Dann erzähl was von dir, was macht dich aus?

#7


A
Ich schreib dir eine pn

#8


J
auch gut.

#9


K
Hallo Jenny, ich lauf auch nicht mit dem Strom mit....

Ich war früher sehr sehr lange Zeit völlig einsam, ist heute nicht mehr so.
Eine Ärztin hat mal zu mir gesagt ich hätte das Talent das mir besondere Menschen begegnen. Das sind oft auch Menschen die Gott auch so lieben wie ich...Menschen mit Tiefe und Warmherzigkeit die zugewandt sind und einen auch nicht im Stich lassen wenn gerade alles ganz schwer ist. Es gibt natürlich auch Menschen mit denen ich eigentlich gar nicht kann, aber ich hab auch gelernt das wenn wir uns länger kannten es auf einmal ganz anders war und wir und gerne mochten. Menschen packen andere Menschen gerne in eine Schublade ohne aber wirklich zu sehen wie der Mensch ist.

Ich hoffe Du findest Menschen mit denen Du Dich gut verstehst und angenommen fühlen kannst wie Du bist.

Es grüßt herzlich kerze

#10


J
Hallo Kerze,
Ich merke ziemlich schnell, wenn Menschen mir gar nicht ähnlich sind. Dann mögen die Sachen, die gar nicht gehen, wahrscheinlich vergleichbar damit, wenn du jemanden kennenlernst, dem Menschen grundsätzlich total egal sind.

Tatsächlich bin ich selber nicht religiös und glaube, dass solche Menschen niemals richtig intelligent sein können, oder besser gesagt nicht so intelligent wie sie sein könnten und es ihnen oftmals nicht gut tut.

Wenn es dich wahrmherzig und glücklich macht, freut mich das sehr.

Zitat:
Eine Ärztin hat mal zu mir gesagt ich hätte das Talent das mir besondere Menschen begegnen.

Wieso bindest du die Ärztin in diese Aussage? Siehst du das anders?

Danke und alles Gute

#11


C
Nur mal so am Rande: Man sollte vielleicht nicht alles zu sehr verkomplizieren und über jeden Mist ewig philosophieren. Dann besiegt man vielleicht auch die Einsamkeit.

#12


J
@Crazy030
Was meinst du genau damit? Ich habe das nicht richtig verstanden. Auf was beziehst du das?

#13


C
Ich meine das allgemein. Nicht ewig darüber reden, sondern was ändern, wenn ein Leidensdruck besteht.

#14


J
Find das immer komisch, wenn Leute mir Ratschläge da lassen, ohne wirklich was dazu zu sagen und ohne im geringsten zu wissen, wie oder wer ich bin

#15


C
Das war auch eher allgemein gedacht.

#16


K
Hallo Jenny, woher hast Du denn die Idee das religiöse Menschen nicht intelligent sein können? Verstand gehört auch zum Glauben dazu....

Menschen die mir nahestehen sind von Beruf u.a. Ärzte, Pädagogen, Musiker und sie lieben Gott. Christen werden in unserer Gesellschaft sehr oft belächelt oder Menschen finden sich viel klüger und moderner als sie. Ohne aber eigentlich viel darüber zu wissen. Es gibt auch noch genug Länder auf der Erde wo man wegen seines Glaubens um sein Leben fürchten muss... oft da wo Christen in der Minderheit sind.

Ich kann auch nicht die ganze Welt ändern, aber ich kann im kleinen etwas tun das es manchmal nicht so kalt ist... ich hatte z.B. zehn Jahre lang ein Patenkind in einem sehr armen Land, sie konnte zur Schule gehen, bekam zu essen und medizinische Versorgung und wir haben uns oft geschrieben. Die Ungerechtigkeit in der Welt ist manchmal so schwer zu ertragen, aber wenigstens durch so einen kleinen Tropfen konnte ich etwas tun.

Die Aussage der Ärztin hatte ich eingebunden, weil sie diese bei einem Aufenthalt von mir in einer psychosomatischen Klinik getan hat und es mir zu der Zeit sehr schlecht ging und ich mich sehr alleine fühlte. Dort gab es auch Gruppentherapie und ich musste Wochen mit sieben anderen Menschen auskommen wo mir am Anfang wirklich nicht alle lagen, wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich mich von manchen lieber fern gehalten. Aber nach vielen Wochen ist das aufeinmal anders gewesen...und diese Erfahrung hab ich auch mit in den Alltag genommen.

Es grüßt Dich kerze

#17

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N
Zitat von Jenny-Ha:
Tatsächlich bin ich selber nicht religiös und glaube, dass solche Menschen niemals richtig intelligent sein können, oder besser gesagt nicht so intelligent wie sie sein könnten und es ihnen oftmals nicht gut tut.


*gg* Mir gefällt dieser Satz, und aus meiner Perspektive kann der ruhig unzählige Male wiederholt werden...

Wie auch immer: Ist Dir schon ´mal aufgefallen, Kerze, dass Menschen spirituell sein können, ohne religiös sein zu müssen?

Ich kenne da Bänker, Professoren und Müllmänner, die mir extrem nahe stehen...
(Was soll diese Aufzählung von Menschen, mit Jobs, die an irgendetwas glauben oder transzendent in sich selbst sind (letzteres ist übrigens genau genommen, eine naturgegebene Hirnfunktion aller Menschen.)

Zitat von Kerze:
Christen werden in unserer Gesellschaft sehr oft belächelt oder Menschen finden sich viel klüger und moderner als sie.

Da fühle ich mich doch gleich angesprochen. Könntest Du uns vielleicht ´mal erklären, weshalb gerade das Christentum die richtige Religion ist? Ich bin so modern, dass ich feststellen musste, dass es viele Religionen gibt. - Und natürlich behaupten nicht wenige von sich, die einzig wahre zu sein.
Die meisten religiösen Menschen wurden in einen religiösen Kontext hineingeboren und bleiben ihr Leben langt im selben religiösen Kontext. Wo ist der Fortschritt, und was ist daran intelligent, bei einer Religion zu bleiben, in die man zufällig hineingeboren wurde? Ist es kreativer, sich eine neue Religion auszudenken (bei Bedarf) oder bei einer zu bleiben, die schon mehrere 1000 Jahre auf dem Buckel hat?

Und wenn wir schon bei den armen, verfolgten Christen sind, die im Laufe der Jahrtausende auch nicht zimperlich mit Menschen umgingen, was ist daran intelligent, sich im Namen eines allmächtigen Wesens die Köpfe einzuschlagen?

Was hat das alles mit dem Topic des Threads zu tun? - In einem anderen Thread schriebst Du, Du wolltest nicht missionieren. Warum ist es Dir dann so wichtig, dass Menschen, die beschlossen haben, die Frage, ob es einen Gott gibt, offen zu lassen, anstatt sie durch Glauben zu ersetzen, religiöse Leute meinen?

Ich fühle mich auch von religiösen Leuten abgestoßen. Ist das nicht meine Entscheidung? Oder ist es dann die Aufgabe von gläubigen Menschen, mich dahin zu bekehren, gläubige Menschen ganz toll zu finden?

Darf ich Religionen und religiöse Leute nicht mögen oder wird dieser Beitrag im Zeichen der Toleranz wieder zensiert werden?

Gesegnete Grüße,
nemesus

#18


K
Ich habe mich bewusst dazu entschieden "Gott du bist da" zu glauben, es steht Dir frei Deine eigene Entscheidung zu treffen. Es steht mir auch frei mal einen Satz davon zu erwähnen, ich spreche da von mir selber und stülpe nicht jemand anders etwas über.
Ansonsten brauche ich mich nicht vor Dir zu rechtfertigen....

Noch einen guten Tag wünscht Dir kerze

#19


C
Leute die andere Menschen nur wegen ihrer Religion, Sichtweisen oder Lebensform nicht mögen, sollte man besser eh meiden. Und Menschen die meinen, es ist nur ok, so wie sie selbst ticken und der Rest ist Mist, die kann man ebenfalls vergessen.

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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