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Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich bin sprachlos. Nachdem ich heute etwas in diesem tollen Forum gestöbert habe, sehe ich unheimlich viele Parallelen zu mir! Ich musste mich gleich anmelden, und stelle mich Euch gerne vor:

Ich bin 35 Jahre, beruflich voll im Leben stehend, aber privat doch sehr einsam. Wie ihr dem Titel entnehmt, wohne ich in Köln, einer doch so bunten und lebhaften Stadt. Kennt ja jeder, Karneval usw. Und die meisten verbinden Köln mit einer Stadt der heiteren und offenen Menschen. So sitze ich nun in dieser tollen Stadt und bin alleine. Na toll! Und in Köln ist das vielleicht sogar besonders schlimm…
Die viel besungene Offenherzigkeit empfinde ich persönlich eher als oberflächlich. Es muss dir nur mal schlecht gehen, dann lässt dich hier jeder auf der Straße sitzen… Doch will ich jetzt nicht die Fehler nur bei anderen suchen. Ich selber bin schon zugegebenermaßen ein introvertierter Typ. Ich nehme zwar gerne an allem teil, doch fällt es mir einfach schwer, auf die Leute zuzugehen. Schon als Kind war ich immer Außenseiter. Und ich denke immer, ich belästige die Menschen nur wenn ich ihnen etwas erzähle. Oft habe ich auch Missachtung und Ignoranz mir gegenüber erlebt. Das hat wohl dazu geführt, dass ich nun auch eher abweisend nach außen hin wirke. Zu meiner Familie habe ich einen nur begrenzt guten Kontakt. Ich fühlte mich sehr verbunden mit der Aussage eines anderen Herrn hier im Forum, welcher erzählte, dass er praktisch von seiner Familie gemobbt wird. So ging es mir auch immer. Schon alleine weil ich immer Schwierigkeiten damit hatte, eine Freundin zu finden. Es ist schon sehr hart, wenn dann der eigene Onkel einen als Versager einstuft. Nun ja, so zieht es sich durch alle Lebensbereiche. Freunde habe ich wenige, eher Kumpels würde ich sagen. Die haben in der Regel Freundinnen am Fließband, und so stehe ich nur daneben und staune, und bin froh, wenn ich denn mal als „Lückenfüller“ für Unternehmungen dienen kann. Aber wirklich zufrieden stellt mich das natürlich nicht. Ich würde schon sagen, dass ich freundlich, nett, offenherzig bin, so vom Grundwesen her. Nur habe ich mittlerweile so einen Schutzwall um mich herum aufgebaut, dass ich da selbst kaum heraus komme, geschweige denn andere es zu mir schaffen. Ich bin zu vorsichtig geworden. Viele Enttäuschungen, wie gesagt seitens Familie, Freunden, meiner Ex-Freundin, alles hat mich misstrauig gemacht, teilweise bin ich glaube ich sogar gefühlskalt geworden.
Das Ganze ist insofern paradox, weil ich beruflich mit vielen Menschen zu tun habe, in meinem Betrieb auch Dreh- und Angelpunkt bin sozusagen. Aber ich bin dort wie ein Schauspieler. Das bin nicht ich. Privat ist es eben ganz anders. Da bin ich dann der zurück gezogene vereinsamte Typ.
Wenn ich privat ausgehe werde ich praktisch von niemandem wahrgenommen, weder von den Männern, und erst recht nicht von den Frauen. Manchmal gehe ich alleine in die Stadt und beobachte die Leute, will einfach trotzdem irgendwie mit dabei sein. Manchmal komme ich mir vor wie ein Geist, der alles wie aus der Vogelperspektive heraus beobachtet, ungesehen von den anderen.
Zu meinen Arbeitskollegen gibt es zwar Kontakte, doch sind diese privat sehr eingeschränkt. Ich höre oft was sie alles so unternommen haben, und schweige meinerseits fast immer. Ich werde aber auch nicht wirklich gefragt, was ich denn so gemacht habe am WE oder wie ich mich fühle…

Was ich mir total wünschen würde, wäre jemanden kennen zu lernen, mit dem ich mich über alles unterhalten kann. Am besten jemand aus meiner Umgebung (ich meine Großraum NRW, bin mobil!). Gerne auch für Unternehmungen, weil ich eigentlich ein lebenslustiger, aktiver Typ bin. Nur wäre es wichtig, dass es jemand wäre, der mich und meine Vorgeschichte versteht. Jemand der damit klar kommt dass ich etwas anders bin als die anderen und sich am besten in den Zustand hinein versetzen kann, wie es ist sich einsam und ausgeschlossen zu fühlen.

Es würde mich also sehr freuen, wenn mir jemand zurück schreiben würde.

Viele liebe Grüße,
Kölner Stern

17.08.2013 16:44 • 13.05.2020 #1


20 Antworten ↓


Hallo, ich weis garnicht was los ist mit dir ? Du hörst dich total interressant an. Schon alleine wie du über dich sprichst.

17.08.2013 21:45 • #2



Einsam in Köln

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Hallo "Kleines Kätzchen",

wie meinst du dies? Was mit mir los ist? ... Warum ich hier im Forum schreibe, ich hoffe, das wird in meinen Zeilen deutlich. Es ist die Summe aus vielen Dingen, die mich in den Zustand brachte, wie er ist. Ich kann nicht sagen, ob dahinter so eine Art Phobie, Trauma oder sonst was steckt. Davon habe ich keine Ahnung. Eigentlich fühle ich mich "ganz normal". Aber trotzdem, es ändert nichts an dem Zustand, dass ich mich einsam fühle, und ich befürchte sagen zu können, auch einsam bin.

17.08.2013 22:41 • #3


hi einsamer Stern,

dein Name " Einsam " ist schonmal falsch, weil du genauso einsam bist wie
der größte Teil der Menschen heutzutage, also viele Einsame Sterne

Ne Spass bei Seite, ich mache gerade genau das gleiche durch und sehe nur wie die
Gesellschaft immer mehr vor die Hunde geht.

Schuld daran ist Facebook und Co zum grossem Teil die uns alle Gemeinsam Einsam gemacht haben.
Die Technik und der ganze Kram bringt die Menschen immer weiter auseinander.

Glaube nicht wenn du fröhliche Menschen irgendwo im Caffee siehst das diese glücklich sind, ist doch
alles nur vorgespielt.

Die Menschen müssen endlich erkennen das ihre Gemeinsamkeit und Ehrlichkeit zueinander das wichtigste in ihrem Leben ist, nichts anderes.

Ein Tipp an dich !

Versuche nicht zu warten das einer auf dich zukommt....das kannst du vergessen.
Wenn du wirklich jemand kennenlernen willst gehe dorthin wo du denkst den richtigen
Gesprächspartner kennenzulernen.

Spreche ihn einfach an....was hast du zu verlieren als totale Einsamkeit ?
Trau dich und mach den Anfang...du wirst sehen mit einem netten Lächeln im Gesicht
kann dir keiner wiederstehen.

Was denkst du wieviel Menschen es draussen gibt die genauso Einsam sind wie du und ich und auch nur warten
das sie jemand anspricht.

Also....versuchs mal...und poste doch mal deinen ersten Erfolg dann hier im Forum.....

18.08.2013 19:24 • #4


Toriii---ich gebe dir recht und dein rat ist super.
ändert was und es geht euch besser. Irgendwas ist halt falsch in eurem leben-ob der partner oder der ort wo man wohnt oder die arbeit.

18.08.2013 21:09 • #5


Hallo Toriii,

danke für deine Feststellung

Dass die Gesellschaft zugrunde geht, dass habe ich zwar nicht gesagt, ich gebe dir aber Recht, dass da einige Tendenzen in die Richtung gehen. Aber wenn dem so ist, dürfte daran noch mehr Schuld sein, zum Beispiel die Werbung und das Fernsehen, was uns verblödet, falsche Erziehung, what ever... Am Ende muss halt jeder auf sich selbst gut aufpassen. Mitmenschlichkeit ist da schonmal ein guter Ansatz, wobei dann auch Freundschaften untereinander bedeutsamer werden, und schon sind wir wieder beim Thema

Also ob die Leute im Cafe nur Fröhlichkeit vorspielen, daran würde ich jetzt mal zweifeln. Sicherlich hat ein jeder seine Probleme. Manch einer kann die aber ganz gut ausblenden denke ich, und das ist auch gut so, sonst zerfressen einen die Sorgen. Ich persönlich bewundere das. Habe ich selber doch kaum diese Fähigkeit.

Im Grunde hast du natürlich recht mit dem auf andere zugehen und nicht warten usw. Im Prinzip ist mir das alles schon klar. Die Umsetzung ist das Problem. Erstmal bin ich wie versteift, wenn ich mich in der Gesellschaft bewege. Zum anderen, komme ich dann ins Gespräch, wirke ich unnatürlich, eben weil ich mich in diesem Teufelskreis befinde. Das beste ist man sagt mir "komm gesell dich ruhig mal ne Stunde dazu". Dann bin ich locker, wurde ich doch wahr genommen, bin aber nicht verkrampft, weil ich davon ausgehe, dass ich nicht zuviel Beachtung finde, weil wer wird schon in einer Stunde große Anforderungen an meine Person stellen. Klingt jetzt sicherlich alles komisch. Naja, vielleicht kann mich ja der ein oder andere ansatzweise verstehen...

Was Du schreibst, dass da draußen viele Leute nur darauf warten angesprochen zu werden und sich dann darüber freuen. Nunja, eine schöne Vorstellung. Ich glaube da aber in Bezug auf meine Person nicht mehr daran. Ok, habe mal den ein oder anderen Typen getroffen, wo ich eine Art Offenheit mir gegenüber erlebte, na klar. Bei den Damen habe ich bisher leider durchweg Abfuhren erlebt, wenn ich sie direkt ansprach. Das setzt natürlich zu. Aber nochmal zurück: Selbstverständlich wollen Leute angesprochen werden. Doch nur denke ich, dass deren Vorstellungen allermeist das übertreffen, was ich zu erfüllen im Stande bin.

Zum Schluss nun aber doch noch eine nette Info für alle Leser hier. Dank genau dieses Forums und dieses Beitrages hier traf ich mich gestern mit einem absolut klasse Typ aus meiner Gegend. Wir haben sehr viel und total offen über alles gequatscht. Allein dieses Treffen war es schon wert dieses Posting hier zu machen. Es ist zumindest ein gutes Gefühl, doch nicht ganz allein zu sein

Herzliche Grüße,
Kölner Stern

19.08.2013 23:25 • #6


Dubist
Na super ich ging so oft auf menschen zu, und was ist dabei rausgekommen, außer smalltalk nichts.
So wie du schreibst bist du anders als die anderen, tiefsinniger, sensibler, verletzt worden. Und nur wer verletzbar ist, kann verletzt werden.
Die nicht verletzt werden können was sind das für Menschen?
Es ist gut das du dir ne dickere haut zugelegt hast, das du ein wenig kalt bist glaube ich nichtmal.
Es ist auch schutz.
Ich wünsche dir, dich so zu akzeptieren wie du bist.
Dich nicht mehr mit den anderen kerlen die die Frauen wechseln wie die unterhosen zu vergleichen.

20.08.2013 10:29 • #7


Hall Dubist,

danke dir für die verständnisvollen und netten Worte! Ich werde gerne versuchen, deinen Ratschlag zu beherzigen!

Danke auch Euch anderen für Eure Rückmeldungen und wertvollen Erfahrungen!

Herzliche Grüße,
Einsamer Stern

22.08.2013 22:03 • #8


Die Rheinländer sind einfach nur nervtötend, "oberflächlich" trifft es ganz genau. Nach 10 Sekunden beste Freunde und am nächsten Tag erkennen se Dich nicht mal. Und dann immer ACH so gut drauf, fürchterlich. Find die Mentalität bei euch einfach nur öde....

Tja, und Großstadt ist häufig sehr einsam. Je mehr Leute auf engem Raum, desto mehr verschliessen sie sich.

Kannst ja mal nach Münster kommen, wenne mobil bist. Die Stadt ist kleiner und auch sehr schön. Wenn die ganzen Akademikersnobs nicht wären, wärs genau richtig .-)!

22.08.2013 22:21 • #9


@ Holgerson:

Ich finde es nicht sehr schön, wenn Du alle " Rheinländer " in die gleiche Schublade steckst !

Das ist ein absolutes Vorurteil, daß die Rheinländer oberflächlich sein sollen .

Durch Deine Aussage bekommen wir ein ganz falsches Bild, die meisten meiner Bekannten und Freunde sind weder oberflächlich und nerventötend schon mal garnicht !

24.08.2013 22:18 • #10


Hallo einsamer Stern,

herzlich willkommen hier und ich wünsche dir sehr, dass du ein paar nette Leute kennenlernen wirst.

Mit Köln habe verbinde ich sehr positives und habe dort einen ganz wunderbaren Menschen kennengelernt. Ausserdem habe ich es schon geschafft, allein mit dem Zug dorthin zu fahren. War auch im Kölner Dom, was mir sehr gut gefallen hat. Ich komme alerdings aus Thüringen.

Wenn du magst, kannst du mir schreiben. Würde mich freuen.

Liebe Grüße
Finja

25.08.2013 09:02 • #11


Hallo Finja und Holgerson,

danke für eure Antworten. Nun, Holgerson, wir können ja gerne mal etwas ausmachen. Ja, ich bin mobil! Das was du schreibst über Köln stimmt zum Teil. Natürlich sind nicht alle so, es gibt wie überall auch schöne Begegnungen. Nur, zum einen glaube ich aus eigener Erfahrung und dem direkten Vergleich zu Aachen und München, wo ich auch schon lebte, dass es in Köln besonders schwer ist langfristige, aufrichtige Kontakte bzw. Freundschaften zu entwickeln. Ich erwähnte es, weil die landläufige Meinung doch eher anderes besagt. Naja, zum anderen liegt es natürlich auch immer ein Stück weit an einem selber. Ich gebe zu, ich habe eben nun mal Schwierigkeiten mit der Kontaktfindung, was auch ein Stück an meiner Zurückhaltung liegen dürfte. Heisst: selbstkritisch bin ich. Mein Ziel bzw. Hoffnung hier im Forum ist es nicht andere zu verurteilen, sondern einfach die Leute anzuhören (bestenfalls Kontakt zu finden) die zu mir persönlich passen.

@ Finja, nach Thüringen ist es natürlich etwas weiter. Vielleicht können wir ja mal mailen...

Herzliche Grüße an alle!

29.08.2013 19:46 • #12


@ Einsamer Stern

Klar gern..., wenn du magst

29.08.2013 20:31 • #13


Hallo Einsamer Stern.
Meinen Vorrednern muss ich mich anschließen...deine offene Art und dein Geschick dich so toll auszudrücken machen Dich sehr interessant und vermitteln eine sehr positive Art.

Ich wohne im Saarland, bin 26 Jahre, und liebe Köln
Ich kenne das nur zu gut, wenn man von Familie gemobbt wird...
Von Emotionslosigkeit, bis hin zu strafrechtlichen Betrugsverfahren war alles dabei bis jetzt ...
Gerne würde ich mich mit dir über diese Themen austauschen...über deine Erfahrungen und Methoden der Verarbeitung.

Liebe Grüße
Jemma

30.08.2013 12:39 • #14


Dubist
einsaaaaaam fühl mal wieder....

02.09.2013 14:05 • #15


Dubist
Dreckskaff.

02.09.2013 14:06 • #16


Frau Eremit
Hallo Einsamer Stern,

ich hatte gerade nach einsam in Köln gegoogelt, bin dadurch auf Deinen Beitrag gestossen. Der ist ja nun schon etwas älter, aber auch ich habe genau das gleiche Problem.
Ich bin vor ein paar Wochen ad hoc hierher gezogen, und wache jeden Morgen mit dem Gedanken auf, Mist gebaut zu haben. Sehr deprimiert momentan.
Anfang der achtziger Jahre hatte ich hier schon für 7 Jahre gewohnt, bin dann nach Mittelfranken zurück zur Herkunftsfamilie, die mich schon wie zuvor nicht angenommen hatte. Zumindest nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, bei der Oma.
Die letzten Monate hatte ich das starke Bedürfnis, zurück nach Köln zu ziehen, obwohl ich arbeitslos gemeldet bin.
Aber: Es hat geklappt! Ich habe Feedback von einem Vermieter bekommen, Wohnung angesehen, 4 Wochen später eingezogen.

Keine Arbeit momentan, mit einem 400,- Job hatte es nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Also aufgehört. Jetzt fühle ich mich wie im freien Fall.
Das schlimmste ist, die Wohnung ist nicht die richtige! Dafür hab ich meine süsse kleine DG Wohnung in Mittelfranken aufgegeben, sag ich mir jeden Morgen beim Aufwachen.
Jetzt muss ich wieder mal alle Kräfte sammeln, um wieder auf Wohnungssuche zu gehen. Dazu hab ich momentan keine Lust.
Freunde hatte ich im anderen Wohnort schon keine, lediglich Kontakt zu zwei erwachsenen Töchtern, und den Enkelkindern. Die leben jetzt 400km von mir entfernt, aber die mittlere Tochter samt Familie will mir nächstes Jahr nach Köln hinterherziehen
Die jüngste Tochter hatte 2012 den Kontakt zu mir, ihren Schwestern, und ihrem Vater, der in Köln lebt, abgebrochen.
Warum, überlege ich jeden Tag... Lediglich zu meiner Mutter hat sie sporadischen tel. Kontakt, ihr erzählt sie aus ihrem Leben.
Ich bin, auch wenn ich in NRW aufgewachsen bin, und jetzt im Rheinland lebe, überhaupt nicht der gesellige, fröhliche Typ. Das Gegenteil. Brauche meinen Abstand, meine Ruhe. Hab früher gern gelesen bis zum Umfallen, oder mit einer ehemaligen Freundin stundenlang! telefoniert. Da hatte ich den Abstand, den ich brauchte, und doch Kontakt.
Es hatte sich dann auseinanderentwickelt, das Leben ging seinen Weg..

Ich bin, so wie Du geschrieben hattest, auch manchmal in Köln unterwegs, laufe bei schönem Wetter mit der Masse mit, und fühle mich so seltsam - abgespalten -.
Dieses Gefühl ist jetzt extrem, seitdem ich in der neuen Wohnung lebe, ohne Arbeit, nur ab und an Kontakt zum Exmann, der mir beim handwerklichen sehr geholfen hatte. Ansonsten kein Kontakt. Zu niemandem.
Ich weiss schon, daß ich das auch wieder aushalten werde, genau so, wie ich mein vergangenes Leben aushielt. Die drei Töchter habe ich allein grossgezogen. Auch damals schon ohne Partner, oder "Freunde".
Aber jetzt ist kein Leben mehr um mich herum, die Kinder sind laaange schon aus dem Haus.
Diese Einsamkeit erdrückt mich. Und Köln bleibt mir fremd. Obwohl es mein sehnlichster Wunsch war, endlich wieder herzukommen.
Es wäre schön, wenn Du noch mal im Forum wärst, und wir uns austauschen könnten.
Ansonsten, gibt es auch andere Kölner, die ein ähnliches Problem haben?

LG, Frau Eremitin

19.09.2015 09:53 • #17

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Vergissmeinicht
Grüß Dich,

meine Heimatstadt ist auch Köln, der Liebe wegen zog ich damals zwischen Köln und Düsseldorf. Mittlerweile habe ich mich hier in Langenfeld eingelebt. Dann kamen die Ängste und man ist wieder irgendwie allein.

Wünsche Dir hier einen hilfreichen Austausch und so hier und da Kontakte, damit Du Dich wieder ein bißchen integrieren kannst.

19.09.2015 10:25 • #18


Hallo,

falls Dein Wunsch noch aktuell ist, würde ich mich zunächst für einen Austausch per Mail interessieren. Ich, 28, komme zufälligerweise auch aus Köln und habe eine ähnliche Problematik, wobei ich nicht mal Kumpels habe. Das hat bei mir familiäre Ursachen. Darüber können wir ja auch schreiben. Ich denke, dass ich dennoch ein verständnisvoller, hilfsbereiter und spaßiger Mensch bin.

Gruß

Marcel

03.07.2016 19:23 • #19


13.05.2020 10:34 • #20



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