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adlerwolf
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ich habe mal zufällig einen artikel über einsamkeit bzw. die ursachen dessen gelsesen, was ich hier eben schnell wiedergeben wollte.

der punkt ist, dass einsame menschen oft niedergeschagen wirken. diese niedergeschlagenheit nehmen die anderen wahr, entweder bewusst oder auch unbewusst. und diese niedergeschlagenheit und trauer wirkt letzten endes nicht besonders attraktiv, sondern das gegenteil ist der fall, es wirkt abstoßend. das liegt daran, dass niemand dieselben gefühle haben will oder sich anstecken lassen will davon. die folge daraus ist, dass ein einsamer mensch noch einsamer wird, wenn er dann keine neuen freunde findet. die folge daraus ist, dass man noch einsamer wird und die niedergeschlagenheit noch größer wird, und ein einsamer mensch wird dann noch einsamer usw. so hat man keine chance.

in dem artikel wurde ein tipp gegeben um diesen kreis doch durchzubrechen. und zwar soll man sein leben so leben, als sei alles in ordnung und so als hätte man freunde. dh. man igelt sich nicht zu hause ein, was alles noch schlimmer und aussichtsloser machen würde, sondern man geht vor die tür und unter menschen. also zum sportverein, ins museum, zu kursen usw usf. dann kann man dem niedergeschlagenden entgegenwirken und die chancen stehen gut, dass der teufelskreis der einsamkeit gar nicht erst zur wirkung kommt. viel glück!

22.12.2012 #1


57 Antworten ↓
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Sommerbluete
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Zitat von GastB:
Hmm Sommerblüte, da muss ich an Nyans Ausspruch denken: "sehr idiosynkratisch".

Du drehst dir alles so hin, dass es mit deinen festen Überzeugungen, die teilweise aber nur feste Umgehungen deiner psychischen Verformungen sind, übereinstimmt.

Offenbar kannst du dich extrem schlecht von einem Mann abgrenzen, bzw. willst es nicht, um die Konsequenzen davon nicht zu erleben.
Zitat von Sommerbluete:
und ich möchte nicht erst meinen Körper hinhalten müssen, damit ich danach ordentlich mit einem unangespannten Gesprächspartner kommunizieren kann.
"Müssen"? DU entscheidest das.
Zitat:
Für mich ist am Arm getreichelt zu werden kein Sex. Männer unter P. mögen das als Vorspiel sehen. Aber das ist es nicht, denn sonst hätten Arzthelferinnen sehr oft mit den ängstlichen Patienten auf dem Zahnarztstuhl Sex, wenn sie die mit Streicheln beruhigen wollen, oder? - oder du willst nicht sehen, dass du mit deinem Körper deine Wünsche bezahlst.
Zitat:
Ich verachte die Männer ja nicht für den P., den sie verspüren, sondern dafür, dass sie den Stress, den sie haben, an andere weitergeben. Wenn sie wissen, dass die Frau (zu dem Zeitpunkt) keinen Sex (mit ihm) will, sollten sie die Frau damit in Ruhe lassen. Dass sie das nicht tun, ist genau das Verhalten, dass ich an Männern verachte.
Und dass du dich nicht abgrenzen kannst oder willst - das verachtest du nicht ...?

Zitat:
Ich will Leute aber eben nicht als sexuelle Forderungen stellende Männer, sondern als Freunde zum Kontakt haben.
Das wollen wir vermutlich alle. Aber die Welt ist nun mal nicht so. Dann brauchst du gleichgeschlechtlich Freunde. Die anderen werden dich verlassen, sobald sie alt genug für eine eigene Familie sind. Oder du wirst ihre Geliebte, falls du dich darauf einlässt. Die allerwenigsten Ehefrauen dulden es, dass der Mann eine Freundin hat, mit der er angeblich oder wirklich "nichts hat".

Zitat:
Mir tun meine Kerls nur ein bisschen leid, darum gebe ich mich mit ihnen ab.
Peinlich ...


Tja, wir haben alle hier so unsere Idiosynkrasien...

Und mit denen habe ich mich gut eingerichtet, zumal ich erkannt habe, dass ich ohne die wohl auch nicht glücklicher oder kraftvoller wäre.

Ich müsste, wenn ich freiere Kommunikation haben wollte. Aber ich tue es ja nicht. Und bleibe lieber allein.

Ich habe genau null Wünsche an meine Freunde, möchte weder Zeit mit denen verbringen, noch Berührungen noch anderes. Ich würde mich völlig zurückziehen, wenn es nach mir ginge.
Aber es gab eine Zeit, da habe ich zum Beispiel meinen Ex-Freund als festen Freund gebraucht, um damit etwas zu erreichen. Aber das war kein Ausnutzen, sondern wir haben uns in der Zeit vertraut gemacht. Und ich fühle mich noch in seiner Schuld und habe ihm außerdem eine andere Welt eröffnet und neues Denken und neue Ansprüche an andere Leute in ihm erweckt, so dass ich ihn da nur nicht einfach so mit alleine lassen kann. Und bei anderen ähnlich. Ich stehe da noch in Verantwortung.

Sonst würde ich Arbeit, Arbeit, Arbeit und Hobbies und Alleinsein eindeutig dem Kontakt mit meinen Freunden vorziehen. Und ich arbeite daraufhin, das bald tun zu können.

Ich habe generell ein Abgrenzungsproblem, aber das finde ich nicht peinlich, sondern ich weiß, dass andere nicht so viel Bodenständigkeit haben wie ich und andere (mich) mehr benötigen als ich sie. Da breche ich mir grundsätzlich erstmal keinen Zacken aus der Krone, wenn ich ihnen etwas von meinem mir innewohnenden Glück abgebe. Da die Grenze zu finden ist allerdings schwer, weil es ja von vorn herein um deren Wohl dabei geht und nicht um meines und ich halt nicht gleich spüre, wo es mir ZU sehr unangenehm wird. Erst wenn die Grenze überschritten ist. Aber eine Grenze, die ich nicht gesetzt habe, kann das Gegenüber ja auch nicht erkennen. Ich mache das alles so vor mir selbst unausgesprochen, weil ich das ansonsten in mein Strukturensystem einbauen müsste und dort dafür kein Platz ist, weil ich es ja eben selbst nicht will. Etwas Stützhilfe muss ich noch geben, bis ich mich allgemein zurückziehen kann.

18.12.2012 15:02 • #53


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Der teufelskreis

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Sommerbluete
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Zitat von GastB:
Zitat von Sommerbluete:
Aber die einzig wahre Liebe, so etwas sieht mein Leben zumindest wohl nicht für mich vor.
Einzig vielleicht nicht, aber wahr?

Ich finde es betrüblich, dass du in deinem zarten Alter schon so fest davon ausgehst.

Wenn du deinen Personen-Horizont erweitern würdest, könntest du - besonders, da du dazu noch offenbar gut aussiehst - , sehr interessante und dabei liebens-werte Menschen kennenlernen. Allein schon das Internet bietet heute so phantastische Kontaktmöglichkeiten. Damit meine ich jetzt nicht die Partnerbörsen und auch nicht die Foren (wobei die Interessen-Foren aber durchaus geeignet sind), sondern z.B. die Tatsache, dass so gut wie jeder etwas bekannte und etwas aktive Mensch eine Homepage und eine E-Mail-Adresse hat. Man kann so sehr schnell Kontakt zu den tollsten Menschen knüpfen.

Früher haben alle geistig tätigen Menschen miteinander Briefwechsel gepflegt, wie du vermutlich aus Biographien weißt.

(Bei entsprechender Kontaktentwicklung gibt es dann natürlich auch die Möglichkeit, siich persönlich kennenzulernen.)


Ich bin nicht deprimiert darüber, dass ich nicht die ,,wahre Liebe" erfahre. Ich verliebe mich gerne, viel, schnell und oft in Männer, mit denen ich mich gut unterhalten kann und die mir optisch gfallen. Heute in den, morgen, wenn sich da eine tolle Unterhaltung ergeben hat, in einen anderen, wobei ich nicht an den von heute denken werde, sondern ganz bei dem von morgen sein werde. Ich bin da wie ein Schettterling, liebe mal hier und mal da und freue mich am jeweilig währenden Jetzt. Und kann mich dabei zuweilen auch körperlich hingeben in Freude und Leichtigkeit und Freiheit.

Was ich aber verachte, auch wenn das jetzt hart formuliert ist, ist der P., der den Mann schlechthin antreibt auf seinem Lebensweg. Dieser P. ist für mich ein Symbol für Unfreiheit und Schwere. Er nimmt dem Erleben die Leichtigkeit, wenn mir wieder einfällt, dass Sex das Ziel allen männlichen Strebens ist. Ich verachte dann die Männer, die ich irgendwo als Passanten sehe, so sehr und sehe sie als wandelnde riesige P. da hergehen.
Und dann habe ich gar keine Lust mehr auf Kontakte, kenne ja nur Männer. Und mein Hass auf Männer wird immer stärker und ich will lieber gar keine Leute zum Schnacken haben als dieses Pack, dass immer seinen *beep* in mich reintun will und mich berühren, streicheln, küssen.

Lose Kontakte mit dem und dem und dem und dem... mal mit Sex, mal ohne, aber immer in emotionaler und geistiger Innigkeit sind voll mein Ding.

Nur wollen die Männer mich dann fesseln, als Objekt zur alleinigen und regelmäßigen Befriedigung ihres P. besitzen. Und mir hängen die Schmetterlingsflügel hinunter, denn sooo war die Entwicklung ja nicht geplant. Ich tauge partout nicht zum willigen Hausfräulein, dass ihrem einzigen Mann in liebender Weise zur Verfügung steht.

Oder sie begegnen mir in Unfreiheit, weil sie an eine andere Frau gebunden sind, die aber womöglich gar nicht mehr lieben, aber der Kontakt zur mir Schmetterling nicht gut für ihr Renommee wäre. Haben mir aber deutlich gezeigt, dass sie mich durchaus begehren, meinen Geist und meine Seele interessant finden und verbieten sich mich aber dann - und ich stehe dann verdattert und aufgelöst da mit meiner Schmetterlingsliebe. Ich wollte doch nur spielen...


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Homepage? Ich habe keine und bin glaub ich auch noch nie auf die private Homepage von jemandem gestoßen...

Irgendwie schließe ich das Internet zur realen Kontaktfindung aus, weil, wenn auch nicht das A und O, so zumindest das A oder das O für mich das Äußerliche ist. Wenn der Kontakt im Netz verbleibt, ist mir das Äußerliche nicht wichtig.

Ich weiß echt nicht, was ich will. Kontakte, Freunde, Freundinnen, Leute mir denen ich mich abundzumal treffen kann, gute Gespräche, Netzkontakte oder doch meine Ruhe? - Was ich nicht will, das weiß ich jedenfalls genau: Ansprüche an mich von P. und Leuten, die da dran sind!

16.12.2012 05:29 • #33


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B
Zitat von adlerwolf:
der punkt ist, dass einsame menschen oft niedergeschagen wirken. diese niedergeschlagenheit nehmen die anderen wahr, entweder bewusst oder auch unbewusst. und diese niedergeschlagenheit und trauer wirkt letzten endes nicht besonders attraktiv, sondern das gegenteil ist der fall, es wirkt abstoßend. das liegt daran, dass niemand dieselben gefühle haben will oder sich anstecken lassen will davon. die folge daraus ist, dass ein einsamer mensch noch einsamer wird, wenn er dann keine neuen freunde findet. die folge daraus ist, dass man noch einsamer wird und die niedergeschlagenheit noch größer wird, und ein einsamer mensch wird dann noch einsamer usw. so hat man keine chance.


Da ich seit fast 30 Jahren - mal mehr mal weniger - unter Depressionen leide (Diagnose "Schwere Dysthymie"), kann ich das bestätigen. Wobei mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen halt nur ihren Spaß haben wollen und man als Depressiver für sie einfach zu langweilig und uninteressant ist. Fühle mich dabei auch selbst als Spaßbremse, weshalb ich fröhliche Zusammenkünfte wie Firmenfeiern usw. auch meide so gut es geht.


Zitat:
in dem artikel wurde ein tipp gegeben um diesen kreis doch durchzubrechen. und zwar soll man sein leben so leben, als sei alles in ordnung und so als hätte man freunde. dh. man igelt sich nicht zu hause ein, was alles noch schlimmer und aussichtsloser machen würde, sondern man geht vor die tür und unter menschen. also zum sportverein, ins museum, zu kursen usw usf. dann kann man dem niedergeschlagenden entgegenwirken und die chancen stehen gut, dass der teufelskreis der einsamkeit gar nicht erst zur wirkung kommt. viel glück!


Diese Strategie versuche ich auch seit einigen Wochen. Habe mich jetzt vor einer Woche im Sportstudio angemeldet, um überhaupt mal wieder unter Menschen zu kommen. Dann hab ich noch vor einen VHS-Kurs und eine Selbsthilfegruppe zu besuchen.

#2


C
Ist alles korrekt, was du geschrieben hast.

Ich glaube aber, dass wenn man z.B der wahren Liebe begegnet, der Person das egal ist, ob man niedergeschlagen ist oder nicht. Aber auf die Leute die Spaß wollen, wirkt es auf jeden Fall eher "abstoßend".

#3


S
Was soll denn die wahre Liebe sein?

#4


C
Wie meinst du das?

#5


S
Du meinst also, es gibt wahre Liebe? Und erkennt man die also sofort?

#6


B
Wahre Liebe erkennt man an den Schmerzen den sie verursacht ...

#7


S
Och, ich habe oft Liebesschmerz, lebe meine Lieben ja in den seltensten Fällen aus. Aber die einzig wahre Liebe, so etwas sieht mein Leben zumindest wohl nicht für mich vor. Finde das so unbesehen auch nicht schade, hab ja mich selbst, - und den oder jenen oder... die ich dann und wann mal anhimmele.

#8


C
Eigentlich wollte ich nur damit sagen, dass wenn ein Mensch dich wirklich mag, dann ist es ihm egal, ob du total souverän rüberkommst oder nicht.

Wenn die Verbindung zu diesem Menschen darauf aufbaut, dann ist wahre Liebe möglich.

#9


A
Zitat von adlerwolf:
ich habe mal zufällig einen artikel über einsamkeit bzw. die ursachen dessen gelsesen, was ich hier eben schnell wiedergeben wollte.

der punkt ist, dass einsame menschen oft niedergeschagen wirken. diese niedergeschlagenheit nehmen die anderen wahr, entweder bewusst oder auch unbewusst. und diese niedergeschlagenheit und trauer wirkt letzten endes nicht besonders attraktiv, sondern das gegenteil ist der fall, es wirkt abstoßend. das liegt daran, dass niemand dieselben gefühle haben will oder sich anstecken lassen will davon. die folge daraus ist, dass ein einsamer mensch noch einsamer wird, wenn er dann keine neuen freunde findet. die folge daraus ist, dass man noch einsamer wird und die niedergeschlagenheit noch größer wird, und ein einsamer mensch wird dann noch einsamer usw. so hat man keine chance.

in dem artikel wurde ein tipp gegeben um diesen kreis doch durchzubrechen. und zwar soll man sein leben so leben, als sei alles in ordnung und so als hätte man freunde. dh. man igelt sich nicht zu hause ein, was alles noch schlimmer und aussichtsloser machen würde, sondern man geht vor die tür und unter menschen. also zum sportverein, ins museum, zu kursen usw usf. dann kann man dem niedergeschlagenden entgegenwirken und die chancen stehen gut, dass der teufelskreis der einsamkeit gar nicht erst zur wirkung kommt. viel glück!


Das klingt ganz plausibel. Allr ding: es gab ja Gründe dafür, dass man in die einsamkeit gerutscht ist und die werden etwas mit der eigene Unfähigkeit zu tun haben. Wieso sollte diese Unfahigkeit plötzlich verschwinden, nur wiel man in Sportvereine geht oder in Museen?? Einsamkeit ist ja nicht ortsbezogen.
Ich gehe alleine raus. Ja und?? Die Kontakte, die da entstehen sind die zwischen Mann und Frau. Und das ist nicht mein Problem. ( naja...schon auch) Mein Problem ist die Freundschaftssache. Und wenn ich alleine raus gehe, dann spricht mich vielleicht mal ne Omi an. Auch mal witzig...aber.... naja...

#10


S
@ ChrisEllot:

Und was ist dann Liebe sonst? unwahr? Man wag doch den, den man liebt wirklich, oder geht das auch anders?

zu Augustmonds Beitrag:

Dass Frauen einander als Konkurrenz sehen, ist ja sowieso seltsam. Gerade mich, die keinen Austausch von Zärtlichkeiten und Sex mag und keinen festen Freund haben will. Oder ist das wirklich schon der Kampf um Anerkennung und Blicke, der auch da wäre, wenn es keine Männer wären, sondern Lampen, die angingen, wenn eine bessonders hübsch und verführerisch daherkommt?

Sich selbst zu mögen, lieben ist doch eine feine Sache, Augustmond. Dann fühlt man beides, zu lieben und auch geliebt zu werden und alles kommt so an, wie es gemeint war. Doch eigentlich ideal, oder?

#11


C
Habe ich irgendwas geschrieben, was dich verwirrt hat? Ich wollte einfach nur ein Beispiel geben, wann das Äußere für einen Menschen nebensächlich ist.

Natürlich geht es auch anders. Zum Beispiel wenn jemand krankhaft eifersüchtig ist oder den Partner zwingt nach seiner Pfeife zu tanzen. Dann ist das keine Liebe, sondern Bedürftigkeit und Klammern. Du benutzt die Person dann nur, damit es dir besser geht.

Wenn man jemanden liebt, dann mag man die Person.

Wie gesagt, das mit der "wahren Liebe" war nur ein Beispiel. Du erkennst die Liebe schon, wenn sie da ist bzw. du weißt bereits was Liebe ist. Manchmal kommt es aber wie gesagt vor, dass wir Liebe verwechseln.

#12


Dubist
So tun als ob, das wird das Unterbewußtsein auf Dauer eben nicht mitmachen, weil es weiß das es anders ist, und nicht so wie es sich vorgaukelt.
Aber kann sein, das man durch Kurse oder schöne Hobbys abgelenkt ist und das Selbstbewußtsein wieder stärker wird.
Mag auch ein springender Grund sein?


Aber ich hab mal seltsames erlebt, ich begann aus der Opferhaltung raus, bitte habt mich doch lieb und es wär schön eine Freundin zu haben. Zu zeigen innerlich, ihr Könnt mich jetzt mal ihr Ar., denn ich zeige euch, das ich mein Leben in vollen Zügen genieße, stark auftrete und euch nicht dauernd anplapper oder anhimmele von unten auf Freundschaft?
Zack, rannte mir ne Mami hinterher. Vielleicht auch nur gutes Timing, weil sie ein Tritt bekam.
Sie spionierte mich Wochen aus, warum ich mich denn nur so verändert hatte, Lottogewinn? Neune Freund?
Und wo ich dann einmal nicht mehr gut drauf war, da war sie zufrieden und gab mir den A-Tritt wieder.
haha, heute lach ich über so ein erbärmliches Verhalten

#13


S
Für mich ist äußerliches nie nebensächlich.

#14


B
Die wahre Liebe ignoriert Äusserlichkeiten ...

#15


C
Hast du nicht gesagt, dass du keinen Sex magst?

Wie kommst du dann drauf, dass Äußerlichkeiten für dich nie nebensächlich sind?

#16


N
Zitat von Sommerbluete:
Dass Frauen einander als Konkurrenz sehen, ist ja sowieso seltsam. Gerade mich, die keinen Austausch von Zärtlichkeiten und Sex mag und keinen festen Freund haben will. Oder ist das wirklich schon der Kampf um Anerkennung und Blicke, der auch da wäre, wenn es keine Männer wären, sondern Lampen, die angingen, wenn eine bessonders hübsch und verführerisch daherkommt?

So schlecht braucht man Frauen nicht hinzustellen. Bei den meisten, wenn nicht bei allen, geht es um Verlustängste, die in der frühen Kindheit entstanden sind und mit der Frage der eigenen Existenz eng verknüpft sind. Und da das Visuelle bei den Männern eine große Rolle spielt, werden Frauen auch sehr oft genau in solchen Situationen verlassen - wenn eben Männer einer besser aussehenden und verführerischen Frau begegnet sind. Hinter dem vermeintlichen Neid verbirgt sich also Angst und der damit verbundene psychische Stress. Man kann davon ausgehen, dass es bei einem Verlust der Partnerschaft bei den meisten um viel mehr als um eine defizitäre Lage in puncto Sex oder Austausch von Zärtlichkeiten geht.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
Zitat von Sommerbluete:
Aber die einzig wahre Liebe, so etwas sieht mein Leben zumindest wohl nicht für mich vor.
Einzig vielleicht nicht, aber wahr?

Ich finde es betrüblich, dass du in deinem zarten Alter schon so fest davon ausgehst.

Wenn du deinen Personen-Horizont erweitern würdest, könntest du - besonders, da du dazu noch offenbar gut aussiehst - , sehr interessante und dabei liebens-werte Menschen kennenlernen. Allein schon das Internet bietet heute so phantastische Kontaktmöglichkeiten. Damit meine ich jetzt nicht die Partnerbörsen und auch nicht die Foren (wobei die Interessen-Foren aber durchaus geeignet sind), sondern z.B. die Tatsache, dass so gut wie jeder etwas bekannte und etwas aktive Mensch eine Homepage und eine E-Mail-Adresse hat. Man kann so sehr schnell Kontakt zu den tollsten Menschen knüpfen.

Früher haben alle geistig tätigen Menschen miteinander Briefwechsel gepflegt, wie du vermutlich aus Biographien weißt.

(Bei entsprechender Kontaktentwicklung gibt es dann natürlich auch die Möglichkeit, siich persönlich kennenzulernen.)

#18


H
Hallo,

ich befinde mich momentan auch in diesem Teufelskreis.
Man gibt sich irgendwie auf und blöderweise sieht man einem das dann auch noch an.
Man weiß zwar iwie, dass diese Niedergeschlagenheit weggeht, wenn man regelmäßig unter Menschen kommt (schließlich ist der Mensch ja ein soziales Wesen) oder einen Partner findet, aber ich lasse mich gleichzeitig auch gehen und tue nicht viel dafür.
Früher, in der Schule, war ich heiter, motviert etc.
Auch wenn nicht alles rosig war, war ich glücklicher...
Z.B. war es auch ganz klar, dass man sich umschaut nach einer Freundin usw.
Momentan, in der Einsamkeit, juckt mich vieles nicht mehr und ich lasse mich gehen...
Richtig festgestellt habe ich das, als ich letztens einen alten Schulkameraden zufällig getroffen habe. Iwie hat mich diese Begegnung "aufgeweckt".

#19


A
Zitat von Sommerbluete:
@ ChrisEllot:

Und was ist dann Liebe sonst? unwahr? Man wag doch den, den man liebt wirklich, oder geht das auch anders?

zu Augustmonds Beitrag:

Dass Frauen einander als Konkurrenz sehen, ist ja sowieso seltsam. Gerade mich, die keinen Austausch von Zärtlichkeiten und Sex mag und keinen festen Freund haben will. Oder ist das wirklich schon der Kampf um Anerkennung und Blicke, der auch da wäre, wenn es keine Männer wären, sondern Lampen, die angingen, wenn eine bessonders hübsch und verführerisch daherkommt?

Sich selbst zu mögen, lieben ist doch eine feine Sache, Augustmond. Dann fühlt man beides, zu lieben und auch geliebt zu werden und alles kommt so an, wie es gemeint war. Doch eigentlich ideal, oder?


Sich selbst zu lieben, das hat schon was, ja!
War ein langer Prozess. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich da die Kurve gekriegt habe.
Früher war ich jedenfalls anders drauf.

Dass du keinen Männerkontakt willst, das wird dir ja keine Frau glauben. Jedenfallls, wenn sie dich als Konkurrentin sehen wollen, dann ist alleine die Angst davor, dass sie durch dich weniger Chancen haben, ausreichend um dich zu dissen. Blöde Weiber!

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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