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Hey..
Wie der Titel schon sagt, leide ich unter unnötiger Eifersucht. Sie zeigt sich bei mir z.B. mit einer inneren Unruhe, Bauchweh, Kopfschmerzen und Panikattacken. In solchen Situationen kann ich nicht ruhig bleiben, will ihn immer zur Rede stellen. Ich kann mir da noch so oft einreden, dass es unbegründet ist, alles hilft nichts.
Ein Beispiel:
Facebook. Wenn ich sehe, dass z.B. postet, wie viel Spaß er mit seinen Kumpels hat, habe ich dieses seltsame Gefühl, als sei ich verloren. Innere Leere, ich muss ihn sofort fragen, was er macht. Außerdem frage ich mich, warum er mit mir nicht so viel Spaß hat, dass er das sofort posten will. Seine Antwort: Das sei etwas intimes, das müsse man nicht allen erzählen, aber außerdem wüsste ja jeder, dass wir zusammen seien und viel Spaß hätten.

Es stört mich auch, wenn ihm eine Freundin (normale Freundin) auf die Pinnwand schreibt und er freundlich zurückschreibt. Oder wenn er einen Beitrag einer Freundin kommentiert.
Auch wenn er so mit anderen Freundinnen schreibt, fühle ich mich schlecht und bin sofort weinerlich.

Einen echten Grund dafür hat er mir noch nie gegeben. Er ist streng monogam, hat mir schon am Anfang immer gesagt, dass ich die Einzige für ihn sei.
Ich glaube, ich möchte für ihn eine der wichtigsten Personen sein. Und wenn er dann auch mit anderen Spaß hat, fühle ich mich deshalb schlecht. Eigentlich ist das doch nicht normal, oder?
Warum misstraue ich ihm so sehr, obwohl er nichts getan hat?
Warum denke ich, dass seine Gefühle für mich von einem Tag auf den anderen verschwinden? Ich habe nämlich jeden Tag aufs Neue Angst, dass er mich nicht mehr lieben könnte, wenn er gerade arbeitet oder sich mal 1 2 Tage nicht so viel meldet. Dann spreche ich ihn darauf an, er ist verletzt, weil ich ihm nicht so traue, und wir haben Streit. Dann meldet er sich wirklich kaum und ich fühle mich in meinem Misstrauen auch noch bestätigt!
Habt ihr irgendwelche Tipps oder könnt ihr mir bitte noch einmal sagen, dass das wirklich unnötig ist bzw von euren eigenen Erfahrungen erzählen? Ich muss das unbedingt von anderen hören, ich selbst kann mir nichts einreden.. -.-
Vielen, vielen lieben Dank für eure Hilfe!!

19.03.2012 18:30 • 26.05.2014 #1


15 Antworten ↓


Zitat von honeybee:
Hey..
Wie der Titel schon sagt, leide ich unter unnötiger Eifersucht.

Zitat von honeybee:
... und wir haben Streit. Dann meldet er sich wirklich kaum und ich fühle mich in meinem Misstrauen auch noch bestätigt!

Subjektiv gesehen - zurecht. Vorsicht - er wird jetzt wissenschaftlich. Ich kann's leider nicht anders. Ich finde wenn ein Partner sich zurückzieht, liefert er durch sein Verhalten - vor allem in einer Beziehung mit jemandem, der dafür entsprechende Konditionierungen aufweist, einen Grund zur Eifersucht. Er sagt - andere sind ihm nicht so wichtig wie du. Aber benachteiligt er nicht gerade dich, wenn er sich bei dir nicht meldet? Falls er dein Unwohlsein unbewusst steigert, dann kann man das Kein-Bock-Verhalten bzw. Mangel an Empathie nennen. Wenn das mit Absicht geschieht, heißt es schlicht jemanden abzustrafen. Das ist jetzt keine Frage der Berechtigungen, wer also richtig und wer falsch handelt. Für deine subjektive Sicht ist deine Unsicherheit in dem Fall begründet, selbst wenn sie allgemein gesehen unnötig ist. Und die Partnerschaft besteht im Grunde aus zwei subjektiven Positionen, das ist ein Zusammenspiel, aus dem man sich nichts weg denken kann, nicht die andere subjektive Sicht und auch nicht die vorhandenen Konditionierungen. Viel zu schnell gibt man manchmal ausschließlich sich selbst die Schuld an allem, ich meine so etwas bei dir herausgelesen zu haben.

Zitat:
Einen echten Grund dafür hat er mir noch nie gegeben. Er ist streng monogam, hat mir schon am Anfang immer gesagt, dass ich die Einzige für ihn sei.

Da ist ein Widerspruch zwischen seinem Verhalten und dem, was er dir sagt. Und deshalb sehe ich da durchaus einen Grund. M. E. solltest du dich entweder seinen Einstellungen anpassen, oder dir einen Partner suchen, der ähnliche Einstellungen wie du hat. Es gibt auch Männer, die Verlustängste haben, und es gibt auch in Ausnahmefällen welche, die ihre Ängste nicht durch Manipulation und Machtspiele kompensieren, die ihr Verhalten situationsbedingt erträglich gestalten, so dass es keinen unnötigen, beziehungsbedingten Energiekollaps gibt. Weil davon profitieren dann natürlich beide.

Falls du anhand deiner früheren Verletzungen Ängste assoziierst, dann frage dich, warum. Assoziationen fallen nicht einfach so vom Himmel, sie flackern i. d. R. durch gegenwärtige Anlässe auf. Wie schon gesagt. Manchmal passen Menschen einfach nicht zusammen.

Im Grund aber - Analysen bringen meist auch wieder widersprüchliche Emotionen mit sich, die kein guter Ratgeber sind. Eigentlich ist nur das wichtig - wenn es weh tut, und wenn körperliche Symptome vorhanden sind, dann um so mehr: Entweder eigene Einstellungen, oder eben die Umstände ändern. Früher oder später wird das ohnehin in die Richtung ausgehen, dann eben lieber früher handeln. Aber ist nur so eine Idee von mir. Weil ich selbst schon einige Male - wenn auch relativ gesehen - zu lange gehofft und gewartet habe.

Liebe Grüße.

19.03.2012 22:29 • #2



Unnötige Eifersucht /Misstrauen lässt sich nicht abstellen

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Mit seinem Rückzug zeigt er deutlich, dass er deiner Eifersucht nicht gewachsen ist und sich auch nicht permanent damit auseinander setzten will. Solche Konstelationen haben ja immer mehrere Ebenen. Einmal projizierst du deine Erfahrungen auf ihn. Das weist er zurecht von sich. Auf der anderen Seite habt ihr aber auch ein unterschiedliches Nähe- Distanzbedurfnis und das ist für eine dauerhafte Beziehung immer ein Problem. Entweder einer fühlt sich eingeengt oder der andere ungeliebt und zurück gesetzt. Da aber beide so ein unterschiedliches Bedürfnis haben versteht man sich gegenseit kaum. Für dich scheint mir wichtig heraus zu finden, ob dein Nähebedürfnis im Alltag ausreichend befriedigt wird oder du dir mehr wünscht. Oder ob es wirklich Eifersucht die Ursache ist oder doch eher ein Symptom. Wenn es wirklich so ist, dass er ein größeres Distanzbedurfnis hat als du, dann fühlt er sich auf Dauer von deiner Eifersucht bedrängt und überfordert. Das muss ja nicht zum Fremdgehen führen aber zumindest zum Überdenken ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist für euch.

19.03.2012 22:40 • #3


Ja, das ist schon richtig. Ich wollte gerade schreiben, dass sich ein Distanzbedürfnis ein wenig pathologisch anhört, mit einem Bedürfnis nach Nähe verhält es sich aber im Endeffekt auch nicht anders. Nur hört man das meistens nicht so gerne.



http://www.ehekrise-als-chance.de/konfl ... d-distanz/

Gruß Bird

19.03.2012 22:52 • #4


Es gibt halt unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Ich denke man kann da schwer von normal oder pathologisch sprechen. Aus meiner Perspektive halte ich das Bedürfnis des Freundes für absolut normal und auch den Rückzug bei Bedrängung. Aber ich denke wenn man in dem Punkt nicht zusammen passt wird man keine glückliche Beziehung führen können. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Denn seine grundbedürfnisse kann man ja nicht groß beeinflussen.

19.03.2012 23:01 • #5


Die Grundlage einer Beziehung besteht aus einem Bedürfnis, das sich aus z. T. widersprüchlichen Bedürfnissen zusammensetzt. Selbst wenn nur ein einziges Bedürfnis bestehen würde, nämlich das Bedürfnis nach einer Beziehung, und die Situation sich dadurch grundlegend vereinfachen würde, pathologisch wird nicht als Antonym des Normalen funktionieren, sondern erhebt sich selbst zum Normalzustand, der in unserer Gesellschaft auch vollständig etabliert ist. Bedürfnis wird vom Bedarf abgeleitet, Bedarf bedeutet einen Mangel. Ein Mangel, der durch eine Verbindung kompensiert wird, bringt Dependenz mit. Es ist also egal ob Rückzug oder das Anklammern - in beiden Fällen werden Bedingungen für das eigene Wohlsein einem Menschen diktiert, der den eigenen Bedarf an Beziehung decken soll. Ziemlich unfair das Ganze, finde ich.

LG Bird

20.03.2012 00:11 • #6


Naja aber auch eine wirklich sehr theoretische herangehensweise. Liest sich wie aus dem Lehrbuch. Ist mir aber schon bei einigen deiner Antworten hier aufgefallen. Ist aber überhaupt nicht negativ gemeint. Näherst du dich allen Problemen auf diese strukturierte sehr logische weise oder auch manchmal rein aus dem bauchgefuhl? Musst du nicht Antworten, ich will dir nicht zu nahe treten.

20.03.2012 00:17 • #7


Das Denken ist eine Theorie, es besteht aus Konzepten, nach denen wir unsere Handlungen ausrichten. Das Denken folgt logischen Strukturen. Und wenn das gerade nicht so ist, fühlen wir M. E. die Leere, die durch das Weglassen einer Basis, die unsere angeborene Unsicherheit einigermaßen eingrenzt. Z. B. das Lügen. Das Lügen ist unlogisch, weil es im Widerspruch zum subjektiv Wahrgenommenen steht. Es gibt kollektive Bereiche, in denen Abweichungen als Instrumentalisierung, d. h. eine Irreführung, die persönlichen Zwecken dienen kann oder soll, empfunden werden. Ähnlich verhält es sich mit der Unlogik, die sich oft in den Beziehungen aus dem Widerspruch zwischen dem Denken (Reden), das etwas vorgibt, und dem Handeln, das nicht nachkommt, ergibt.

Aus dem Bauch heraus könnte man womöglich in dem Beziehungsfall hier sagen: was einem nicht gut tut, sollte man verlassen, ohne dabei viel nachzudenken; lohnt sich nicht. Wenn ich aber nicht erkennen kann, dass ich nur in der Mission des eigenen Wohlergehens handle, bin ich wie jemand, der im dichten Nebel herumtastet. Die Beziehung ist eine Chance sich über all die Schwierigkeiten hinweg zu setzen. Nicht von ungefähr steht in Partner-Ratgebern immer wieder die gleiche Option - der kommunikative Weg, eben die Konfrontation, die zum Erkenne eigener Bedürfnisse und Motivationen führt. Was ist ein Rückzug? Eigentlich ein Boykott des Ganzen. Es ist wie zu sagen: Du bist gerade voll daneben, und die Hintergründe interessieren mich Null, oder: Du störst damit mein Wohlbefinden. Ich glaube nicht, dass man sich durch Not anderer ernsthaft bedroht fühlen kann, zumal man damit rechnen kann, dass die Ursprünge solcher aus den Ängsten der frühen Kindheit stammen und oft so tief sitzen, dass eben - wie ich schon schrieb - dabei keine Analyse wirklich helfen kann. Man sollte vielleicht auch differenzieren - was ist ein aus einer neurotischen Haltung heraus entstehender Zwang andere zu kontrollieren, und was ist im Vergleich dazu eine situationsbedingte Rückkoppelung zu der frühkindlichen Existenzangst..? Ich möchte gerne noch die Fälle aus Beziehungen mit Narzissten erwähnen, selbst wenn es hier im Thread, denke ich, nicht der Fall ist, wo man auf Experten treffen kann, die es gerne pflegen auf ihre sadistische Art bei ihren Partnern Eifersucht zu provozieren. Das gehört aber in dem Fall der posttraumatisch Belasteten eher zu dem Bereich der Gewalt in der Ehe bzw. Partnerschaft.

Prinzessin, mir geht es übrigens mit deinen Beiträgen ähnlich wie scheinbar dir mit meinen - ein Lehrbuch-Feeling. In deinem Fall ein Psychologie-Handbuch. )) Ich meine das auch positiv. Feedback ist immer wertvoll, selbst wenn manchmal auch nur die eigene Problematik auf andere übertragen wird - im Grunde unterscheiden sich aber alle Probleme nur durch die Art der Herangehensweisen der Einzelnen voneinander. Bauchgefühl als Alternative zu den üblichen Denkweisen ist sicher eine interessante Variante - finden doch alle unsere Probleme ausschließlich im Denken statt...

Euch allen erträgliche Tage wünscht
Bird

20.03.2012 10:57 • #8


Hey Honeybee,

ich bin zur Zeit in einer ähnlichen Situation .. mein Freund hat sehr viele Freundinnen und mir fällt/fiel es sehr schwer damit klar zu kommen.

Die letzten Tage habe ich aber viel gelesen zum Thema Klammern, Eifersucht, Selbstwertgefühlt ... und hab auch einige Diskussionen mit meinem Freund hinter mir und .. eigentlich noch gestern .. dachte ich daran die ganze Sache zu beenden. ..

warum ich es nicht getan hab? Ich stand gestern vor'm Spiegel und hab mir gesagt: Er gibt mir keinen wirklichen Grund Eifersüchtig zu sein. Das er mit anderen Menschen on Tour geht ist ok. Ich mach das auch und weiß, er braucht sich keine GEdanken zu machen. .. also, warum versuche ich nicht einfach ihm zu vertrauen? Ich bin eine tolle Frau, warum sollte er fremd gehen? .. dann habe ich mir alle Vorzüge meiner Person aufgezählt und das immer wieder, wenn auch nur ein Funken negativer Gedanken aufkam.
Als ich ihn dann gestern Abend getroffen habe, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und war den ganzen Abend gut drauf. Dann fragte er mich ob ich heute mit ihm u seiner guten Freundin was unternehmen würde, oder ob ich Unterricht hätte (mache Musik in meiner Freizeit). .. leider hab ich Unterricht. .. dann war ich erst auch bissl angekratzt, dass er sich mit ihr trifft, bin aber, bevor was negatives aus meinem Mund kam, tief in mich gegangen und hab mir gedacht: Hey, alles ok. Ich bin ne tolle Frau und er weiß was er an mir hat. .. jaa.. ist vielleicht so ne Sache sich das einzureden, aber wenn es zwischen euch sonst keine Probleme gibt, außer die, wie du sagst Unnötige Eifersucht, warum sollte es dann eure Beziehung kaputt machen können?
Er ist halt einfach scheinbar der Typ der mal mit seinen Kumpels raus muß auch mal nem anderen Mädel schreibt, aber Hand auf's Herz: Du schreibst sicher auch mal mit nem anderen Mann oder bekommst was gepostet an die Pinnwand?

Halt dir einfach vor Augen was andere Menschen an dir schätzen und vor allem was DU an dir schätzt und du wirst innerlich langsam glücklicher werden, was sich auch entspannend auf euer Miteinander auswirken wird. Wenn du den Sprung in die positiven Gedanken nicht schaffst, versuch's mal mit ein paar Motivationssprüchen aus dem Internet und les dir Hilfeforen (wie dieses) zu den Themen durch.
Gedanken können sehr viel bewirken .. negativ, aber auch genauso gut positiv, wenn man nur feste dran glaubt (ohne blauäugig durch die Gegend zu laufen). Wenn du aber positiver ihm gegenüber gestimmt bist und aufhörst ihn wegen so Dingen anzusprechen, dann wirste sehen, dass er ganz sicher wieder positiver dir gegenüber wird. .. bei mir hat's nach 2 Tagen positiver Einstellung gleich geholfen =) ich hab seit knapp drei Wochen mal wieder nen Kuss per SMS geschickt bekommen .. und das von ihm aus =)

Also positiv bleiben, das solltest DU dir wert sein =)

Ich hoff ich konnte dir von meinem eigenen Motivationsschub was abgeben =)

03.04.2012 17:09 • #9


Hallo an euch,
ich freue mich wirklich sehr darüber, dass ihr mir so zahlreich geantwortet habt. Eure Beiträge haben mich zum Nachdenken angeregt. Ich glaube schon, dass es bei mir in der Kindheit liegt. Früher habe ich mich nie so toll gefühlt wie die anderen Mädchen. Ich war schon immer anders, da ich hochbegabt bin und mich oft zurückgezogen habe. Aufgrund der Brille, die ich trug, fühlte ich mich damals ziemlich hässlich.
Jetzt, wo ich erwachsen bin, hat sich dieses Außenseiter-Gefühl trotzdem weiterentwickelt. Ich glaube, in meinem Selbstwertgefühl bin ich damals steckengeblieben. Ich sehe an mir nur die Mäkel. Viele meiner Bekannten sagen, ich sei überdurchschnittlich hübsch, ich werde oft auf der Straße oder beim Feiern angesprochen und habe meistens auch mehrere Verehrer gleichzeitig (denen ich für meinen Freund immer einen Korb gebe). Wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich aber nur, dass andere Leute schönere Lippen haben, dass meine Augen zwar hübsch sind, andere das aber auch haben etc.
In jeder Frau, egal wie hübsch und sogar wie alt (auch bei einer 16jährigen und er ist 24) sehe ich eine Gefahr für mich.
Besonders schlimm ist es, wenn er mit jemandem schreibt. Facebook verursacht auch immer noch krasse Bauchschmerzen.
Gibt es einen Weg, da hinauszufinden?

24.09.2012 13:42 • #10


Hallo Honeybee

Ich kann deine Gefühle nachvollziehen, da ich diese auch sooo oft erlebt habe und auch heute noch erlebe....ein Gefühl der Hilflosigkeit, Ohnmacht, Angst diesen Menschen zu verlieren...ich hatte schon Schwindelanfälle deswegen...du kannst meinen Beitrag lesen, der noch nicht so lange her ist...jedoch ist es schon extrem besser geworden...deshalb habe keine Angst, man kann damit umgehen lernen...wegkriegen kannst du es nur, wenn du absolut zufrieden mit dir selbst bist....der erste Tipp, den ich dir gebe: Werde selbstbewusster, denn nieeemand ist perfekt...kann es sein, dass du auch sonst ein Perfektionist bist? Gehe weg von dem Gedanken, was an dir nicht perfekt ist und schätze, was du bist und hast...glaub an dich und lerne dich zu lieben, von ganzem Herzen, denn nur kann das auch dein Partner tun....stehe vor den Spiegel und zähle nur die Sachen, die du an dir magst, schreib es auf und lies es jeden Tag durch....Tipp 2: Lösche dich aus dem Facebook, denn wenn du überlegst, hat dieses Socialnetzwerk mehr negatives als positives für jemand, der eifersüchtig ist....ich zum Beispiel bin bei einem Coach, der mich gelernt hat, meine Körperhaltung zu ändern, wenn ich eine solche Ohnmacht verspüre...es klingt komisch, hilft aber....

Liebe Grüsse
Rose1985

25.09.2012 16:16 • #11


Fynx
Hey Honey,
Ich habe ein sehr ähnliches Problem wie du und Versuche auch da raus zu finden.
Mein Partner und ich haben auch ein komplett verschiedenes Nähe-Distanz-Bedürfnis. Während er tagelang alleine bleiben kann, fühle ich mich so, als würde ich in meiner Einsamkeit ersticken. Das ist sehr schwer damit klar zu kommen und ich verstehe, dass du ihn darauf ansprichst. Das ist eigentlich auch völlig okay. Nur führt sowas auch gerne mal zum Streit wie du siehst.
In meiner einjährigen Beziehung, habe ich ein paar Dinge feststellen können:
Mit der ganzen Eifersucht und Liebe, die man dem Partner geben tut, verdrängt man ihn oft schnell. Das soll nicht heißen, dass dein Partner dich verlassen oder dir fremdgehen wird. Er wird sich nur Stück für Stück zurückziehen, nicht um dir zu schaden sondern um sich zu schützen.
Wir werden leider oft sehr anhänglich was glaube ich daran liegt, dass wir zu wenig von uns halten und auf andere somit angewiesen sind. Distanziert sich der Partner mal, denken wir sofort etwas Stimme mit uns nicht und dass er uns nicht mehr liebt. Das führt uns in diesen ewigen Teufelskreis, den wir brechen sollten! Du tust dir unnötig weh und deinem Freund auch. Du hast es sicherlich nicht verdient so bestraft zu werden, aber es liegt an dir etwas daran zu ändern... Es ist ein sehr schwieriger weg... Ich weiß das sehr gut und glaube mir, oft verzweifel ich und weiß auch nicht mehr weiter.. wichtig ist, dass man aufhört sich schlechter hinzustellen als man ist. Nimm die ganzen Komplimente ernst, die du bekommst. Erfreue dich daran, wenn dein Freund sagt, dass er nur dich will.
Einen kleinen Rat kann ich dir noch mitgeben... Je seltener du ihm ne Szene machst, desto höher wird er dir dies anrechnen. Schreibe ihm nicht mehr so oft und er wird sich von alleine melden und dir zeigen, dass du ihm wichtig bist. Arbeite an deinem Selbstbewusstsein und deine Eifersucht wird Stück für Stück verschwinden....
Du siehst, du hast nur Vorteile davon.
Ich wünsche dir die Kraft und den Mut diesen ewigen Kampf beenden zu können.

LG fynx

Ps: ich empfehle dir das Buch von Dr. Rolf Merkle eifersucht.

25.09.2012 19:42 • #12


Dubist
Hallo du, die ursache liegt in der Kindheit nehme ich an.
Du mußt schon ein bißchen härter zu dir selber werden, warum? Weil du sonst wirklich im Opferverhalten stecken bleibst.
Wenn andere hübscher, schlanker oder sonst was sind? Na und, schmeckt dir deshalb das liebevoll zubereitete Essen im Restaurant nicht mehr? lachst du deshalb nicht mehr, mit Freunden?
Hast du schon zu lange in dem Muster verweilt, der Selbsterniedrigung, Selbstabwertung, dann wird es zeit das zu ändern.
Deine Gedanken zu ändern!
Schreib mal auf, was ein Mensch der sich liebt und annimmt, was der so tagsüber denken tut über sich.
Und jemand der der Depp ist, der sich selbst nicht mag und niedermacht, was der denkt?
und dann schaust wer von den beiden besser rüberkommt, stärker, netter Selbstbewußter?


Du machst dich abhängig von deinem Freund, und das langweilt ihn auch wahrscheinlich ein grosses STück.
Das was man sicher hat, das was man nicht mehr erkämpfen muß, das langweilt schnell.
So ist das,
das spürst du und macht dir Angst.


Deshalb wache auf, du hast es nicht nötig, dich so erniedrigen zu lassen, auch wenn er in dem Sinne nichts böses tut, dein Freund, er zeigt dir, das du ihn langweilst.
oder das er dich zu sicher weiß.
WEnn er anderen lieber schreibt als dir, dann ist das einfach ein zeichen, das er sich zwar wohlfühlt, aber dich zu sicher hat.


bist du auch in Facebook? Schreibt er dir da? steht er zu dir, das er da zeigt, das er mit dir zusammen ist? wie lange sie ihr eigentlich zusammen?

Schau nach dir, behaupte dich, bevor er sich gar nicht mehr meldet aus langweile zu dir.

Dubist

26.09.2012 12:09 • #13


Hallo honeybee,
dein Problem kenne ich nur zu gut. Facebook kann in Bezug auf eine Beziehung große Probleme mit sich bringen.
Denn dort sieht man Dinge, die man eig gar nicht sehen/wissen will...
Mich haben schon gewisse Freundinnen aus seiner Liste gestört, weil einige sehr aufreizende Bilder rein gestellt haben.
Ich kann dir keinen großen Rat geben, dir nur sagen das viele Mädchen ähnliche Probleme haben, wie du.
Du solltest ihm vertrauen und ihm deine Ängste nahe bringen, ohne dabei einzuengen.
Mir hat ein Gespräch geholfen, dabei hat er mir versichert das hinter den schreiberein nichts hinter steckt.
Alles gute!!

04.10.2012 14:46 • #14


Mit deiner Einstellung kann ich gut mit- es bringt nichts dem Misstrauen und der Eifersucht nachzugeben. Das immer wieder den anderen fragen, anrufen oder sonstwas - Lenk dich ab geh ins Forum. Merk dir die beruhigenden Dinge die er mal gesagt hat nicht die beunruhigenden. Ich verstehe dich so gut: ich hätte auch so gerne die 100%ige Sicherheit und kann zur Zeit so wenig zulassen. Ich würde das gerne andern aber immer wieder kommt diese Angst alles Unbeschwerte sei vorbei. Dabei verhindere gerade ich mit Diskussionen diese Unbescwertheit. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht dass sich das alles was ich so sehr bräuchte: Zugewandtheit, Begeisterung, Wertschätzung nicht einfordern lässt. Versuchte du es dann wurde automatisch so blöd gezwungen. Besser war: Momente schaffen wo es von selber mommen kann ohne es zu fordern. Furchtbar anstrengend

26.05.2014 13:45 • #15


Noch ein kurzer Nachtrag zur Nähe-Distanz-Diskussion: Jeder hat beide Bedürfnisse gleichzeitig und die Rollen in der Partnerschaft können sich andern. Nähe Distanz sollte auf beide. Seiten im Gleichgewicht sein. Wenn ein Partner nur die Nähe lebt und einer nur die Distanz kann man au h erst mal die Rollen tauschen bevor man an Trennung denkt oder eben noch besser man bringt es bei sich selbst ins Gleichgewicht dann kann es sein der andere zieht nach. An den neuen Medien ist das Problem dass eine Scheinnähe bei maximaler Distanz vorgegaukelt wird. Ein Fake au den unsere coolen Jungs gerne rein fallen. Dagegen habe ich fast ein bisschen kapituliert... finde trotzdem fies und glaube da hilft nur ausblenden...

26.05.2014 17:23 • #16



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