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Ich quäle mich mit anstrengenden Gedanken u Gefühlen. Wo fängt krankhafte Eifersucht an..?
Wo darf man Taktgefühl und klare Grenzziehungen erwarten..?
Darf man überhaupt irgendetwas erwarten..?
Darf man online-schreib-kontakte haben, wenn man in einer Beziehung ist..?

Auch zu jeden anderen Geschlechts?
Bitte nicht missverstehen...
Ich versuche gerade rauszufinden, was ich falsch und was richtig sehe... Sehr schwer für mich...

Ich habe keinen Plan und leider niemanden mit dem ich drüber reden kann.

Mich macht das innerlich fertig. Und genauso mache ich es kaputt. Ich weiß es ja.
Ich hab halt auch niemanden zum reden. Jemand der mir mal was klar macht, was erklärt, ne gute Freundin z.b..
Des wäre ne Hilfe...
Oder was wo ich nachlesen könnte, was "normal" ist.
Ich weiß es nicht.

Ich will zwei Dinge:

Zum einen nix kaputt machen.
Zum anderen mich schützen.

Denn ein Betrug würde mich Re-traumatisieren! Ist mir vor Jahren passiert. Ich war beinahe ein halbes Jahr krank geschrieben und musste u.a.deswegen wieder in eine Psychotherapie. Nicht nur deswegen aber u.a.
Das will ich vermeiden...

Bitte helft mir...

01.12.2014 15:15 • 03.03.2017 #1


79 Antworten ↓


Was ist schon " normal " ?!? In dem Fall kann man wohl sagen " normal" ist ein Zustand mit dem alle Beteiligten klar kommen.
Ich kann dir schreiben wie es bei UNS " normal " ist.
Wir sind seit 15 Jahren verheiratet.
Haben einen gemeinsamen Freundeskreis aber auch jeweils " eigene " Freundes- und Bekanntenkreise mit beiden Geschlechtern.
Mal Unternehmens wir gemeinsam etwas mal getrennt. Da kann's dann auch mal sein, dass ich mit einem befreundeten Paar oder auch nem Mann oder einer Frau alleine Unterwegs bin. Umgekehrt genauso. Mailkontakte, whatsapp, sms etc. schreiben wir beide regelmäßig mit beiderlei Geschlecht. Was da geschrieben wird interessiert den jeweils anderen Partner in der Regel nicht wenn es etwas ist das beide betrifft wird natürlich drüber gesprochen.
So ist es " normal bei uns"

01.12.2014 15:28 • x 1 #2



Wo beginnt unnötige Eifersucht?

x 3


Ich danke dir, Nico.
Habe gerade zwei Stunden geschlafen und mein erstes Gefühl nach dem Aufwachen war, das ich die "verkehrte" bin im Denken und Fühlen.
Mit mir scheint was nicht zu stimmen...
Aber ich weiß nicht wo der Schalter ist...

01.12.2014 17:35 • #3


Hmm ich kann deinen Beitrag nicht so gut deuten aber es klingt für mich ähnlich wie Verlustangst. Du hast geschrieben, dass du Angst hast Re-traumatisiert zu werden und deshalb wirst du schnell eifersüchtig. Das kann leider nach hinten losgehen, also versuch dich erstmal zu beruhigen und zu vergegenwärtigen, dass Eifersuchtsgedanken oft völlig grundlos entstehen und eine Beziehung regelrecht zerstören können.

Dass sich dein Partner mit anderen trifft, heißt ja noch lange nicht, dass du sofort betrogen wirst. Auch wenn ich dich nicht kenne, aber wenn eure Beziehung normal verläuft, gibt es schlicht und ergreifend keinen Grund für solche Gedanken.
Was letztlich "normal" ist, muss jede Partnerschaft für sich ausmachen.

01.12.2014 18:27 • #4


Die Sache ist die, das ich in meiner letzten Beziehung 2006/07 betrogen wurde und nach einem Ausraster darüber mein Kind verloren habe. Medizinisch ist es nicht eindeutig das es aufgrund des Ausrasters zur Fehlgeburt kam. Aber ich habe in dem Moment sofort gespürt das etwas schlimmes passiert ist.

Seitdem bin ich Single. Bis vor 14 Tagen. Und Verlassensängste habe ich. Rühren aus meiner traumatisierenden Kindheit.

Da vermischen sich mehrere Dinge... Kindheit, Betrug, Verlust, Vergangenheit und das ungewohnte Jetzt.

Ja, ich muss einen Weg finden.
Nur, wer ne PTBS hat und schon Re-Traumatisierungen erlebt hat, weiß, das eine große Eigenverantwortung und Selbstfürsorge nötig ist.
Denn ich verliere Lebensenergie und erhole mich nie vollständig. Völlig unabhängig von Therapie...

01.12.2014 18:38 • #5


Black Sheep
Zitat von Flocke_79:
Seitdem bin ich Single. Bis vor 14 Tagen.


Hey Flocke,

Ich selbst bin nicht besonders eifersüchtig, kann mir aber denken das es sehr belastend sein kann,
was ich mich aber frage ist, kann man eifersüchtig sein bevor man liebt? Und kann man nach 14 Tagen schon lieben?

Sollte nicht nach 14 Tagen der Himmel noch voller Geigen hängen?

01.12.2014 19:23 • #6


Haben denn Verlassensängste direkt was mit Liebe zu tun..?

Niemand liebt nach 14 Tagen
Auch nicht ich...

Der Himmel einer PTBS erkrankten hängt niemals voller Geigen.

01.12.2014 19:25 • x 1 #7


Black Sheep
Ich denke nicht, es geht ja um Eifersucht......und die ist meiner Meinung nach was anderes als die Angst verlassen zu werden.

01.12.2014 19:30 • #8


Dann hast du eine andere Definition. Eifersucht kommt in meinem Fall nur durch die Verlassensängste.
Das ist EINS!
Das kannst du auch in jedem Ratgeber oder Fachdefinition nachlesen...

01.12.2014 19:36 • x 1 #9


Black Sheep
Also ich kann dir das nur aus männlicher Sicht sagen, und das ich überhaupt hier schreibe sagt wohl auch schon ne Menge aus, also meine Meinung ist bestimmt nicht aussagekräftig.

Eifersucht = gekränkte Eitelkeit
Verlassens Angst = Tod eines geliebten Menschen

01.12.2014 20:15 • #10


Falsch.
Aber das brauchen wir nicht auszudiskutieren.
Und ich würde dich bitten, da es hier um was sehr ernstes für mich geht und mir wichtig ist etwas dazu zu lernen, dich nicht weiter zu beteiligen. Bitte

01.12.2014 20:19 • #11


Black Sheep
Mich nicht weiter zu beteiligen ist für mich völlig Ok, lernen kann ich da aber nichts mehr, und bloß weil du eine andere Meinung hast als ich heißt das noch lange nicht das sie richtig ist, und ein Thema zu eröffnen bloß um die eigene Meinung bestätigt zu bekommen finde ich ein wenig....merkwürdig.

Hoffe das du dein Glück findest

01.12.2014 20:36 • x 3 #12


ICH möchte dazu lernen.
Du warst nicht gemeint.
Ansonsten danke für dein Verständnis!

01.12.2014 20:37 • #13


Man lernt dazu, indem man auch mal darüber nachdenkt (oder zumindest als andere Möglichkeit in Betracht lässt), ob nicht eine andere Meinung nicht durchaus nicht auch richtig sein kann, statt sich kategorisch für das "Falsch" zu entscheiden. Wo so kategoriale Grenzen gesetzt werden, kann auch nur das gelernt werden, was sich innerhalb dieser Grenze als Richtig erweist. Also braucht hier von einem "dazulernen" nicht die Rede sein, da es nur in einer Richtung führt und versucht Kontingenz (die überall gegeben ist) auszublenden.

Und es gibt keine festgesetzte Definition für "Eifersucht", weil es keine "objektive" Emotion ist, bzw. sie nicht objektiv als ein Phänomen, welches immer nur unter gleichen Bedinungen sich auf die selbe Art und Weise zeigt. Wie alle Affekte, beinhaltet sie eine gehörige Portion Eigenpsyche und das zu verneinen würde bedeuten, dass Du über die Fähigkeit verfügst, Fremdpsychisches wahrzunehmen. Und das bezweifle ich im hohen Maße.
Wenn es eine Defintion gibt, so lediglich eine, die dieses Phänomen in seinen Grenzen versucht zu beschreiben, damit der Begriff kontextuell "richtig" verwendet werden kann, mehr aber auch nicht.

01.12.2014 21:07 • x 1 #14


Da hast du recht.
Aber nach drei Psychotherapien weiß ich zu 100 % das sich meine Verlassensängste (Ursache Trauma) durch die Eifersucht "ausdrücken".
Dennoch danke für deinen Beitrag und Gut's Nächtle

01.12.2014 23:28 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Eifersucht ist meiner Meinung nach Verlustangst und ja nach 14 Tagen kann man hochgradig eifersüchtig sein! Auch Verlustangst kann man am ersten Tag der GeigenimHimmelzeit haben, warum auch nicht.

01.12.2014 23:51 • x 2 #16


Guten morgen.
Heute früh bin ich aufgewacht und "tickte" wieder normal!
Mein Gott, bin ich erleichtert. Ich will ja garnicht sein wie gestern...

02.12.2014 08:58 • #17


Zitat von Flocke_79:
Guten morgen.
Heute früh bin ich aufgewacht und "tickte" wieder normal!
Mein Gott, bin ich erleichtert. Ich will ja garnicht sein wie gestern...


Das wäre in der Tat wünschenswert, denn wenn du so drauf bist wie gestern,
oder eigentlich schon öfter,wird es für dich schwer werden Antworten auf deine Themen zu kriegen...
es will und traut sich ja Keiner mehr.

02.12.2014 12:58 • x 1 #18


Veritas
Zitat von nicowersonst:
Was ist schon " normal " ?!? In dem Fall kann man wohl sagen " normal" ist ein Zustand mit dem alle Beteiligten klar kommen.
Ich kann dir schreiben wie es bei UNS " normal " ist.
Wir sind seit 15 Jahren verheiratet.
Haben einen gemeinsamen Freundeskreis aber auch jeweils " eigene " Freundes- und Bekanntenkreise mit beiden Geschlechtern.
Mal Unternehmens wir gemeinsam etwas mal getrennt. Da kann's dann auch mal sein, dass ich mit einem befreundeten Paar oder auch nem Mann oder einer Frau alleine Unterwegs bin. Umgekehrt genauso. Mailkontakte, whatsapp, sms etc. schreiben wir beide regelmäßig mit beiderlei Geschlecht. Was da geschrieben wird interessiert den jeweils anderen Partner in der Regel nicht wenn es etwas ist das beide betrifft wird natürlich drüber gesprochen.
So ist es " normal bei uns"


Die beste Methode; man sieht, das ihr euch vertraut. Finde Ich gut.

Zitat von Flocke_79:
Falsch.
Aber das brauchen wir nicht auszudiskutieren.
Und ich würde dich bitten, da es hier um was sehr ernstes für mich geht und mir wichtig ist etwas dazu zu lernen, dich nicht weiter zu beteiligen. Bitte


Sei nicht so zickig. Er hat dir nix getan.

02.12.2014 17:50 • #19


Zitat von Black Sheep:
Eifersucht = gekränkte Eitelkeit
Verlassens Angst = Tod eines geliebten Menschen

Dagegen widerspreche ich. Denn ich habe niemanden durch den Tod verloren sondern habe Verlassensängste weil meine Mutter mich nicht geliebt, eingesperrt, ausgehungert, über Körpersprache konditioniert und misshandelt hat. Und ich wurde über Jahrzehnte hinweg immer wieder von ihr verlassen.
Das weißt du Veritas.
Schatz.
Der, der du mich und meine Eifersucht aushalten musst
Ich empfand mich nicht als zickig...
Verletzt, und will mich abgrenzen...
Lg

02.12.2014 18:05 • #20



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