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Hallo zusammen,

Ich bin neu in diesem Forum , hab mir bereits zahlreiche Themen zur Eifersucht durch gelesen nur irgendwie passt nichts auf meine Situation!

Vielleicht könnt ihr mir ein wenig weiter helfen!
Zu mir, ich bin w/ 29 Jahre und seit 2 Jahren wieder vergeben!
Mein Partner m/ 31! Wir führten über 1 1/2 Jahre eine ziemlich große Fernbeziehung, diese lösten wir auf weil er wieder zurück zu seiner Familie wollte! In dieser unmittelbaren Nähe wohne ich!

Wir überlegten lang ob es zu früh sei um zusammen zuziehen, ich war dann der Ausschlag gebende Punkt wo den Schritt in ein gemeinsames Heim wollte! So zog er zu mir! Was etwas schwierig war....

Während unserer Beziehung Ca. 6 Monat habe ich dann eine nieder schmetternde Diagnose bekommen! Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs / ich hatte innerhalb von 9 Monaten ziemlich bösartige Zellveränderungen

Für mich ein Riesen großer Schock!
Diese Krankheit habe ich mir wohl in meiner Singelzeit durch GS zugezogen! Ich mache niemanden Vorwürfe, außer mir selbst!
Nun seit dieser Diagnose geht es mir schlecht, ich rutschte in eine Depression rein! Mein Partner war zu diesem Zeitpunkt nur über das Internet greifbar! Was mir trotzdem Kraft gab!

In den letzten zwei Jahren habe ich mich sehr gehen lassen! Privat als auch im Job! Mich und meine Beziehung belastet das so sehr

Durch diese Krankheit entwickelte sich die Eifersucht immer mehr und ich reagierte auf alles allergisch!
Ob es Frauenfreundschaften sind, Übernachtungen bei Freunden, alleiniger Saunabesuch, Kontakt Daten von Frauen in seinem Handy, uvm!
Ja ich habe ihn eingeenkt! Ja ich habe viele Verbote ausgesprochen! Mein Partner ging dies wiederwillig ein, weil er mich schönen wollte und sichtlich die Streitereien leid war!

In den letzten 7 Monaten seit dem wir zusammen Wohnen haben wir viel gestritten, viel Diskutiert und unsere Grundsätze neu verhandelt!
Er möchte nicht mehr nachgeben, er möchte seine Freiheit, seine Entscheidungen freiwillig treffen!

Es gab einen Streit, diesen einen Moment in dem ich gemerkt habe das ich nicht mehr so weiter machen kann! Das ich Hilfe brauche!
Ich habe wieder begonnen mein Leben in die Hand zu nehmen, begann mit Sport, bin wieder am abnehmen so das ich mich wohl fühle! Bin seit 2 Monaten in einer Therapie!
Ich mache soviel und trotzdem habe ich das Gefühl das ich nicht weiter komme!
Weiterhin ist meine Eifersucht / die Emotionen so stark das ich mich Wertlos, einsam und hässlich fühle!

Das kranke ist, dass ich weis das ich nicht allein bin, ich habe Freundinnen, meinen Job, meinen Partner!
Aber ich habe keine Ahnung ob ich in der Lage bin meinen größten Wunsch zu erfüllen ! Ein eigenes Kind!

Leider ist zu diesem Stand eine Schwangerschaft nicht möglich, mein Partner fühlt sich noch nicht bereit und ich möchte ein Kind nur wenn meine Beziehung gefestigt ist! Also diese Lösung wird es nicht geben....

Mein Partner und ich haben es satt zu streiten. Bei jedem Streit zweifelt er unsere Beziehung an! Äußert sich das er keine Lust mehr auf Beziehungen hat! Wenn ich ihn frage was das bedeutet kann er mir keine Antwort geben! Ich schwebe wieder mal ... Weis nicht woran ich bin ...

Tage nach dem Streit sucht er meine Nähe, kümmert sich um mich, sorgt sich .... Aber genau das verwirrt mich so sehr!

Jetzt ist es so, er möchte nen Männerabend, einfach raus was ich nach vollziehen kann! Gegen diesen habe ich auch nichts, nur dass er Nachts nicht nach Hause kommt!
Für mich ist es schrecklich.... Und ich dreh innerlich schon durch! ... Ich möchte es ihm nicht verbieten, nur weis ich nicht wie ich damit umgehen soll! Für mich sind die Nächte sehr heilig, sie geben mir Kraft um Gesund zu werden! Wenn er nicht heim kommt dann fehlt mir diese Nacht... In der ich nicht zur Ruhe komme, in der ich Zweifel und mein Kopfkino rasant zulaufen beginnt ...

Meine Freundinnen haben alle keine Zeit, somit bin ich leider zuhause ....

Ich hasse diesen Treufelskreis....

27.02.2016 11:36 • 02.03.2016 #1


11 Antworten ↓


Icefalki
Hallo Trauermiene, willkommen bei uns.

Wie dein Name schon sagt, du trauerst. Und bei solch einer Diagnose, kam dann ja eine Depression hinterher.

Ist dein Krebsthema beendet?

Und zu deiner Beziehung, wieviel willst du, vielleicht unterbewusst, bestrafen? weil er in dieser schwierigen Zeit nicht für dich richtig greifbar war? Und das jetzt vielleicht nachholen sollte?

Überlege mal.

27.02.2016 15:47 • #2



Minderwertigkeitskomplexe Ich weis nicht weiter!

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Meine Krankheit ist leider noch nicht abgeschlossen! Vor einem Jahr hatte ich eine Konisation.... D.h. Es wurde krankhaftes Gewebe heraus operiert! Nun sieht es so aus, dass ich all halbes Jahr zur Kontrolle muss!
Bis her hab ich weitere Zellveränderungen am Gebärmutterhals und die HPV Viren ( die Krebs auslösen können ) sind leider immer noch aktiv!
Von Seiten der Ärzte muss mein Körper diese Viren selbst bekämpfen!

Meinen Partner kann ich für sein weg bleiben nicht bestrafen! Wir haben uns über die Fernbeziehung kennen und lieben gelernt!
Im Gegenteil ich gebe mir die Schuld an dem ganzen Mist! Ich komm mit mir und meinem Leben nicht mehr klar!

Diese Krankheit habe ich mir vor unserer Beziehung zugezogen! Leider erst nach 5 Monaten erfahren, ansonsten wäre ich nie die Beziehung eingegangen!

Mein Partner versucht mich wachzurütteln, in dem er nicht mehr auf alles Rücksicht nimmt!
Zum Beispiel er ist grad los gegangen zu seinem Männerabend! Das Problem liegt dran das er nicht nach Hause kommt!
Ich fühl mich allein gelassen, nicht verstanden und nicht geliebt!

Mit all den Vorwürfen Treib ich ihn nur noch weiter weg!
Mein klares ich, weis das alles.... mein krankes Ich ist soooo verletzt und einsam!

Ich fühl mich leer, unvollkommen!

27.02.2016 18:56 • #3


Icefalki
Weißt du, wenn du da etwas verändern möchtest, solltest du die Zusammenhänge mit deiner Erkrankung und deiner Eifersucht versuchen zu begreifen.

So eine Diagnose haut einem vom Sockel. Und das hast du noch nicht Verarbeiten können und es ist auch noch nicht ausgestanden.

Daher bist du verzweifelt und überträgst das auf deinen Partner. Der ist greifbar.

Zumindest sind das mal so Ansätze, die man auch therapeutisch ansprechen könnte.

Bist du in PsYchotherapie?

27.02.2016 21:37 • #4


Ja da geb ich dir vollkommen recht! Ich übertrage meine Ängste und Zweifel auf ihn!
Allerdings muss ich dazu sagen, dass er mich in der Vergangenheit leider paar mal belogen hat! Auch wenn es zum Schutz davor war, dass kein neuer Streit entsteht!
Wenn ich doch weiß das mein Partner überempfindlich reagiert, dann geb ich ihm kein Grund an mir zu zweifeln!

Für mich ist das ziemlich schwierig! Ja ich bin seit paar Wochen in Behandlung .... Allerdings muss ich ehrlich sagen eine Stunde pro Sitzung ist deutlich zu wenig!

Mein Partner klagt seit paar Wochen darüber, dass er es satt leid ist! Quasi unsere Beziehung .... Und im nächsten Moment macht er Zukunftspläne mit mir! Ich bin einfach nur rat und Hilflos!

28.02.2016 03:11 • #5


Icefalki
Der Umgang mit angstgeplagten Menschen ist auch sehr schwer. Ab und an kommen dann eben Reaktionen, die du, als gesunder Mensch, normalerweise gut abfedernd könntest.

Bist aber nicht gesund und daher tut es dir weh.

Schau, deine Erkrankung hat doch total auf dem Gleichgewicht geworfen. Das ist dein wirkliches Problem. Natürlich suchst du Halt und deshalb klammerst du extrem.

Darauf erfolgen dann die Reaktionen deines Partners und dir geht es noch schlechter.

Meiner Meinung nach, und das machst du bestimmt auch in der Therapie, wäre es sehr wichtig, dir ganz persönlich deine Gefühle, Gedanken, Ängste usw. Bzgl. der Erkrankung klarzumachen. Den Umgang damit lernen. Das Akzeptieren.

Und genau das nimmt dir keiner ab. Kein Mensch auf der Welt kann das verändern.

Ich habe das auch lernen müssen. Leiden, egal aus welchem Grund tun wir allein. Und das Händchen halten wird für Gesunde anstrengend und sie wollen sich auch nicht immer damit auseinandersetzen.

Um zu halten musst du loslassen. Und die Empathie, die du für dich einforderst, solltest du auch ihm entgegenbringen.

Deine Krankheit ist deine Krankheit. Der Umgang mit diesem Schrecken liegt allein an dir.

Darin liegt deine Arbeit. Dieses Trauma verarbeiten zu lernen.

28.02.2016 19:01 • x 1 #6


Die Krankheit trage ich definitiv alleine, ich bin traurig, wütend und aggressiv mir gegenüber! Ich habe meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle!... Ich reagiere ob wohl ich weis das ich mein Mund halten sollte! Ich schaff es allerdings nicht meine Tränen zurück zu halten!

Ich könnt in jeder Gelegenheit anfangen zu weinen! Ich versteh nicht wie ich die Krankheit verarbeiten soll bzw. akzeptieren! Ich will ein Kind, ein eigenes! Ich weis weder ob ich dazu in der Lage sein werde oder ob nicht! Ich steh an einer Gabelung und das fällt mir sooo schwer zu akzeptieren!

Ja meine Krankheit nimmt mein Leben ein, meine Partnerschaft, mein Beruf und alles andere! Ich hab das Gefühl ich komm nicht weiter!

Ich habe zum Beispiel meinen Freund gestern ziehen lassen, mir ging es wahnsinnig schlecht dabei! Aber ich versuche ihm zu vertrauen! Das einzigste was ich gefordert habe ist das wir uns heute um 12 zum Mittagessen treffen und somit den Tag mit einander verbringen können!

Was war.... Ich saß im Café nur er kam nicht, er hat verpennt ... Und somit mich versetzt! Ich bin sowas von enttäuscht, weil er mir somit nicht die Wertschätzung gibt!
Das hab ich nicht verdient

28.02.2016 19:34 • #7


Icefalki
Meine Liebe, genau deshalb gehst du ja in Therapie. Wenn das akzeptieren, das Annehmen so einfach wäre, bräuchte es keine Therapeuten.

Der Gute hat verpennt, echt dumm gelaufen, in deinem Zustand natürlich nicht besonders hilfreich.

Ich kann das alles nachfühlen, und hab das auch durch. Bin auch beinahe verzweifelt, weil ich es nicht haben wollte. Jeder Art von Krankheit ist beschissen, wenn sie die Lebensqualität dermaßen runterzieht.

Ich schreibe dir das auch aus der Sicht von viele Jahre Leiden und am Ende eben Therapie. War nicht Krebs, sondern nur Panik und Depression. Aber dieses nicht Haben wollen, kenn ich zur Genüge.

So schlimm es klingt, da musst du durch. Hilft nix, ist so. Das Leben ist manchmal einfach nicht gerecht.

Ich kann dir wirklich nur meine Sicht dazu sagen, meine Erfahrungen und die sind :

Nimm dein Schicksal an. Man kann es tragen, man muss es ertragen. Wunschdenken nutzt nichts, der Weg muss gegangen werden. Leider, leider.

Und es dauert. Weiß ich alles. Und lass diese bösen Zellen nicht deine Gefühle, Deine Gedanken vergiften. Sonst verlierst du noch deinen Partner.

Mach einen Schritt nach dem andern.

28.02.2016 22:26 • #8


Du nutzt jedes Mögliche Signal, um eine Abwertung auf Dich zu beziehen. Als größere Hausaufgabe solltest Du für jede Situation, die mit dir und ihm zu tun hat, lernen ,dass gewisse Abläufe, die du als verletzend empfindest, nicht immer unbedingt die Ursache hat, dass dein Freund dich nicht wertschätzt. Und wenn es so ist, kann Du selbst dazu beitragen ,dass er dich wieder mehr wertschätzt.
Wenn er dich z.B. versetzt, kann das mit dem verpennen auch daran liegen, dass er einen harten Tag oder eine längere harte Phase hinter sich hat. Vielleicht hat er vergessen den Wecker zu stellen etc.
Alle direkt so zu interpretieren, dass er dich nicht wertschätzt wegen etwas, ist für dich nicht gut und für ihn anstrengend weil du das bedürfnis hast, ihm vorwürfe zu machen. Unterbreche den Teufelskreis, indem du lernst, Dinge anders zu interpretieren. Es muss nicht immer etwas mit dir zu tun haben (das ist schon die halbe miete). Wenn es mit dir zu tun hat, betrachte es weiter aus der vogelperspektive. Er ist dann genervt von den streiterein. Du hast aber die möglichkeit, die streitereien zu beenden:
- sage ihm, dass du es ändern willst
- teile ihm mit, dass du an deiner eifersucht arbeiten wirst
- teile ihm mit, dass du mit ihm wieder schöne dinge unternehmen willst und dich bemühst deine eifersuchtsanfälle in den griff zu bekommen
- erarbeitete dir mit ihm in regelmäßigen abständen Verhaltensregeln, um Eifersuchtsattacken zu vermeiden
- bitte ihn um Verständnis, dass er anfangs bestimmte dinge unterlassen soll, weil du noch nicht damit zurechtkommst
- finde gerade in der ersten Zeit mit ihm kompromisse, dass er die möglichkeit hat mit seinen freunden auszugehen, aber er dich dennoch beruhigen kann, indem er sich mal kurz meldet, dass alles ok ist
- vermeide unbedingt vorwürfe und spionageaktivitäten.

Ist die Basis des Redens wieder aufgebaut, dann zeige ihm, dass du eine tolle und liebevolle freundin bist. Nehm ihn öfter in den arm, mache auch mal spontan abends kerzen an für einen schönen DVD abend. lade ihn zum gemeinsamen baden ein.

Verstehe, dass dein Freund als Mann mit deiner gefühlslage nicht unbedingt soviel anfangen kann wegen deines gebärmutterhalskrebs. Dein freund denkt wie andere männer eher lösungsorientiert und findet wahrscheinlich keine.... also kommt nichts weiter von ihm. Du wünscht dir vielleicht, dass du dich ihm mehr mitteilen kannst und dass er einfach mehr ein offenes ohr hat. Sage ihm dann, dass es so ist. Wenn er dich liebt und versteht, dann wird er sich da mehr mühe geben.

01.03.2016 14:05 • #9


Das mit dem Versetzen hat mich deswegen so sehr verletzt, weil es der einzigste Lichtpunkt an dem Wochenende war! Quasi er kommt zu mir zurück.... wir haben den ganzen Sonntag dann für uns.

Mir war irgendwie klar das er zu spät kommt, deshalb habe ich mir vorsichtshalber ein Buch mit genommen!
Mein Partner kam jedoch knappe 3 Stunden zu spät ... Eine halb lebige Entschuldigung und nen Vorwurf das 12 Uhr zu früh war bekam ich als Reaktion!

Würdet ihr euch dann nicht dumm vorkommen?
Ja er kam zu spät weil er sich den Wecker falsch gestellt hatte, weil er zu viel getrunken hatte und es ihm schlecht ging!
Meine Toleranz Grenze war zw. 30-45 min das hätte ich akzeptiert aber 3 Stunden?

Als Antwort bekam ich... wenn du so blöd bist solang zu warten- selber schuld ... Ja ich weis das hat er aus Frust heraus gesagt, trotzdem verletzt mich das sehr! Dabei hab ich nicht gewartet sondern lenkte mich mit meinem Buch ab! Heim gehen wollte ich nicht, denn da wäre ich in die Warte Situation gerutscht!

In meinem Beruf hab ich schnell gelernt, das Reflexion der eigenen Wahrnehmung wichtig ist und ich reflektiere mich ständig

Ich muss lernen mich wieder zu lieben, mich zu akzeptieren und mich in meiner Haut wohl zu fühlen! Das hab ich verstanden! Deswegen Sport, gesunde Ernährung bzw einfach wieder mein Wohlfühlen Gewicht bekommen! Dann raus gehen, Freunde treffen, Therapie .... All das setze ich um!

Meine Beziehung leidet definitiv, weil ich blöd bin!
Ich stell mir an schlimmen Tagen ständig warum ist er mit mir zusammen, wenn eine gem.Zukunft so ungewiss ist? ....
Ja ich weis das er mich liebt, mich attraktiv und liebenswert findet!

Es liegt an mir... Die Krankheit akzeptieren fällt mir schwer, ich seh darin nichts gutes, kein Sinn hinter dieser beschissenen Zeit! ( Jup die erkennt man erst wenn's rum is )

Ich bemüh mich sehr, Kompromisse zu finden (Treffpunkt), mich nicht ständig melden usw! Außerdem Versuch ich die Stimmung zu kippen, in dem ich koch, den Tisch mit Kerzen dekoriere, wohlfühlstimmung, sein Feierabend B. kalt stell.... Ich achte wirklich auf soviele Details.... Zieh mir was schickes an!

Was mich verwirrt ist, dass er in Streit Situationen das Handtuch hinwerfen will, aber nach hinein er mich freiwillig in Arm nimmt, Zukunftspläne schmiedet!

Und wenn ich ihm sage, dass er mich dadurch verwirrt, weil ich nicht weis woran ich bin dann reagiert er nicht!

Somit hab ich bei jeder Diskussion, Meinungsverschiedenheit und Streit Angst das er mich verlässt! ....

01.03.2016 19:27 • #10


Icefalki
Und dein letzter Satz beschreibt das Problem. Du hast Angst, dass er dich verlässt.

Er scheinbar nicht und dadurch lebt er und liebt dich eben so, wie er es meint, kann, will und für ihn ist das ok.

Du reflektierst, dann tu es ehrlich und dann wirst du eben feststellen, dass deine Krankheit dich klein gemacht hat.

Nimm es an, so ist es. Und jetzt entscheidest du, langsam, bewusst, wie du damit umgehen willst.

01.03.2016 19:36 • #11


Wegen dem verpatzten Treffen kann ich dir nur den Tip geben, das ganze wieder distanziert zu betrachten. Dein Freund ist eben auch angefressen von euren Streitigkeiten und beschmeißt schnell mit vorwürfen, wenn ihm es gerade so passt. Es ist ja Dein anliegen, die Situation zu ändern.
Also stehe erstmal drüber, dass er so auf dich reagiert.

Vorwürfe solltest Du ignorieren. Kommen von deiner Seite aus gegenvorwürfe (auch wenn sie aus deiner Sicht berechtigt sind), dann hört das nicht mehr auf mit den Streitigkeiten. Du bist die klügere und stoppts den Kindergarten. Sage ihm selbstbewusst, dass du anständig ohne Vorwürfe, ohne aggressivität mit ihm reden willst. Wenn er sich nicht beruhigt, dann sage ihm, dass du erst wieder mit ihm redest, wenn er sich beruhigt hat. Notfalls an einem anderen Tag.

Bedenke, dass ihr evt. auch ein Mann-Frau-Kommunikationsproblem habt. Du als Frau möchtest vielleicht gerne über Probleme und gefühle reden, während dein Freund dich da gar nicht so wahrnimmt und vielleicht dir irgendne Art von Lösung, wie du dich verhalten solltest, aufzudrängen. Männer denken eben lösungsorientiert, auch wenn der freund nicht gerade DIE Lösung parat hat. Wenn dein freund sich schweigend zurückzieht, werte es bitte nicht als Gefülskälte. Es ist die typische Art von Männern die Dinge mit sich selbst auszumachen, unabhängig davon ob er dich liebt.
Wenn er mal nicht reden will, dann akzeptiere das, weil er sich eben in seine Männerhöhle zurückzieht und mit seinen Geschworenen debattiert.... wenn nix wär, dann würd er ja keine zukunftspläne schmieden.

Vielleicht erzählst Du uns, wie dein Nachmittag mit ihm so läuft. so ein oder zwei beispiele, dann können wir Die evt. was da schief läuft. Du sagst ja, du gibst dir ja Mühe...evt. liegt der schlüssel in euren Dialogen. Davon würde ich gerne etwas erfahren.

02.03.2016 08:30 • #12



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