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Hallo,
ich bin ganz neu hier und weiß gar nicht ao recht wo ich anfangen soll. meine letzte beziehung ging aufgrund meiner eifersucht in die Brüche. ich litt sehr unter der trennung, denn meine größte Angst war eingetreten. ich ging in therapie um mit der eifersucht umzugehen. anfangs half es mir über die trennung hinweg zu kommen. ich konnte in dieser Zeit nicht essen, nahm so fast 20kg ab. danach wurde ich wieder zu dem menschen, der ich war. selbstbewusst, stark, liebenswürdig und beliebt. ich war nicht mehr eifersüchtig, ich hatte auch keinen partner auf den ich es hätte sein können, somit ging die Therapie zu ende.
Heute bin ich wieder in einer glücklichen Beziehung. Ich war sehr lange in meinen Freund verliebt, bis wir zusammen kamen. Mein größter Wunsch ging in Erfüllung, doch mit ihm kamen nach und nach die Ängste, verlassen zu werden. Ich versuche ihn so fest an mich zu binden, dass er keine Möglichkeit hat, mich zu verletzten, treffe lieber ihn als Freunde und bin wieder allein. Habe kaum Menschen, die ich noch Freunde nennen kann. Viele Bekannte, aber wie ich wirklich bin weiß kaum einer. Meine Gedanken spielen verrückt. icj denke nur noch daran, dass er mich eines Tages verlässt, mich betrügt oder jemand besseren findet. deshalb habe ich auch solche angst, wenn er etwas ohne mich macht. er macht es kaum aber ich weiß ja eigentlich, dass er auch die Freiräume braucht, die er mir ei gesteht, ich weiß, dasa ich oft ohne Grund eifersüchtig bin, dass ich es ihm nicht leicht mache. Doch in diesen Momenten kämpfen mein Verstand und mein Gefühl. Ich will nicht so sein aber bekomme diese Wut und Angst nicht in den Griff, weiß nicht wie ich darüber hinwegsehen und ihm vertrauen schenken kann. Tipps, Gleichgesinnte und Austausch gesucht.

14.05.2014 12:27 • 26.05.2014 #1


10 Antworten ↓


Oh man, ich weiß wirklich nicht mehr weiter, mich heute hier anzumelden, hat mich viel Überwindung gekostet.
Seit ich mir meine Schuld, meine Angst und meine Schwäche heute wieder vor Augen gerufen habe, bin ich total fertig.
Ich kämpfe schon so lang mit der Eifersucht und komme einfach nicht aus meinem Loch raus, dass ich langsam so sehr
zweifel, dass ich es überhaupt nochmal schaffen werde.
Mein Partner ist jünger als ich, ich habe das Gefühl, mit ihm nicht richtig darüber reden zu können.
Natürlich spreche ich mit ihm, weine mich bei ihm aus, versuche mich von ihm aufbauen zu lassen, doch
habe ich immer das Gefühl, er verstehe einfach nicht, was in mir vorgeht, versteht den Ernst der für mich dahinter steckt einfach nicht.
Er ist kein Stück Eifersüchtig, vertraut mir in allem, und kann daher meine Sorge nicht nachvollziehen. Ich fange langsam wirklich an zu zweifeln,
dass ich mit ihm daraus komme. Ich brauche auch mal jemanden, der für mich stark ist, der mir unter die Arme greift.. meistens bin ich diejenige die alles
in der Hand hat, alles plant, jedem versucht zu helfen, so gut sie eben kann Ich hoffe mir kann jemand helfen, einen Weg daraus zu finden. Setze große Hoffnung in diese Art von Austausch hier und habe jetzt schon Angst, dass sich niemand melden wird

14.05.2014 17:59 • #2



Kopf vs Herz - Entscheidung

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Ich bin da leider auch nicht die richtige dafür, aber hab Geduld, manchmal dauerts einfach ne Weile, bis jemand schreibt!

14.05.2014 18:23 • x 2 #3


Hallo,
was mir dazu einfällt (ich hoffe es hilft dir etwas):
Hast du schon einmal Bogenschießen gemacht oder dir darüber Gedanken gemacht? Der Schütze visiert das Ziel an, spannt den Bogen und lässt los
Wir sind so: wir denken, das ist unser Ziel (den liebe ich), spannen an (denken an ihn, machen, tun, sind da für ihn usw.), lassen aber nicht los!
So bekommen wir eben das, was wir befürchten: wenn wir klammern, versucht er sich zu befreien, es ist eigentlich ganz logisch.

Das Herz zieht sich zusammen und lässt los, alles andere ist widernatürlich. Warum meinen wir eigentlich, dass wir bei der Liebe so widernatürlich denken und handeln können und dabei die Liebe wachsen kann?

Weiter untern beschreibst du dich noch etwas mehr: du sagst z.B., dass du gerne für andere planst, gerne die Zügel in der Hand hast und auch behilflich bist und alles. Versuche auch hier einmal mehr (also ganz klein anfangen), zumindest danach - also nachdem du geholfen hast - loszulassen. Schau auch einmal, was passiert, wenn du einmal nicht für den anderen denkst. Du wirst erstaunt sein, wie das Leben trotzdem weitergeht und du kannst dich auch mal zurücklehnen und den Dingen ihren Lauf lassen.

Erwarte nicht gleich zuviel von dir, denk einmal bei der nächsten Gelegenheit daran und probiere es aus. Weißt du, wem du mit etwas mehr Gelassenheit den besten Gefallen tust? Dir selbst. Damit wächst nämlich dein Selbstvertrauen.

15.05.2014 00:02 • x 1 #4


Vielen dank Kasha für deine Antwort.

Ich verstehe, was du meinsz und es ist auch völlig logisch, doch es fällt mir so schwer, loszulassen. Ich weiß, ich muss doch weiß nicht wo ich anfanhen soll, wo es anhebracht ist etwas zu lassen ist einfach nicht so leicht loszulassen, zu sehen, was passiert. Habe das Gefühl, dann verletzbar zu sein und dann auch verletzt uu werden.

15.05.2014 07:22 • #5


So konkret in zehn Schritten kann ich dir das leider auch nicht sagen. Das musst du schon selbst herausfinden oder dir professionellere Hilfe suchen. Aber ich habe erfahren, dass das 'Wie' von alleine kommt, wenn erst einmal klar ist, wohin/was man möchte.

Ob es Angebracht ist, in einem bestimmten Moment loszulassen? Entscheide doch einfach in dem Moment aus dem Bauch heraus und fange bei Dingen an, wo du 'weniger zu verlieren' hast. Zum Beispiel wenn dein Freund geht (also sich für den Moment von dir verabschiedet), dann wünsch ihm - also egal ob du es aussprichst oder eben nur im Stillen denkst - doch einfach mal alles Gute! Auf wiedersehen und hab einen schönen Tag!

Oder übe dich in 'Nichteinmischung', wenn man Kinder hat, ist das besonders lehrreich: sie einfach mal machen zu lassen (z.B. wenn sie den Essplatz einsauen, nicht sofort rumdrumwischen und nach jedem Bissen den Mund abwischen).

Versuch es einfach mal im Kleinen und frag dich nicht ob es angemessen ist: try and error, wie es so schön heißt. Ich glaub sogar, es wird dir richtig Spaß machen, einmal zu sehen, wie andere etwas machen, ohne dass du deine kontrollierende Hand über ihnen hast.

Achso, mir fällt noch was ein, das hier ist jetzt auch ein gutes Beispiel: du hast hier eine Frage gepostet, und anstatt schon Angst zu haben, dass niemand antwortet, lass die Frage nach dem Stellen einfach los, schick sie in Gedanken sozusagen einfach in den Raum. Mehr kannst du erstmal nicht machen. Aber du siehst ja schon, die Befürchtungen waren wieder einmal umsonst. Und dann reicht es einfach, das zu akzeptieren, anstatt sich selbst dafür fertig zu machen. Bei sowas kann man nicht gegen sich arbeiten, da muss man sich erstmal so nehmen, wie man ist und dann wie gesagt Schritt für Schritt es anders machen.

15.05.2014 11:23 • #6


Ach noch was: Du kannst dir z.B. auch Literatur darüber besorgen oder dir Videos angucken. Von anderen zu lernen, wie sie ihre Eifersucht überwunden haben, stell ich mir ganz lerreicht vor. Oder ein Buch darüber, wie man loslässt, Gelassenheit praktiziert oder ähnliches.

15.05.2014 11:36 • #7


Hey! Dankesehr! Ich werde üben! Hatte mir schonmal ein buch über Eifersucht bestellt, das hat mir leider nixht so sehr geholfwn. Heute morgen habe ich mir ruhe da oben![...] bestellt. Habe gestern in einem thread davon gelesen, mal sehen. Videos find ich auch ne gute Idee. Danke! (:

15.05.2014 11:47 • #8


kalina
Ich glaube, eine gewisse Eifersucht, wenn es nicht zu klammernd wird, ist etwas ganz normales, das kennen sehr viele.

Mich würde es sogar stören, wenn ein Partner überhaupt nicht eifersüchtig wäre. Ein bisschen ist schon schön. Nur einengend sollte es nicht werden.

Dahinter steckt oft Angst vor Verlust, Alleinesein, Abgelehntwerden. Auch das finde ich in einem gewissen Maß normal, die meisten Menschen finden den Gedanken wohl nicht so toll, verlassen zu werden oder abgelehnt zu werden.

Das Problem ist nur, wenn diese Ängste übermächtig werden, aufgrund von traumatischen früheren Erfahrungen. Damit muss man lernen umzugehen.

Die Angst vergeht dabei nicht automatisch, aber es wird einem vielleicht klar, dass man durch Klammern und Kontrollieren und Angst nicht verhindern kann, das man evtl. verlassen oder verletzt wird.

Das Risiko besteht im Leben immer, kaum jemand kommt um diese Erfahrungen herum. Finde ich auch eine der schmerzhaftesten
Erfahrungen, für mich ist sowas auch schlimm, man muss lernen zu akzeptieren und zu verstehen, dass jeder Mensch nicht perfekt ist und manchmal Dinge tut, die andere verletzen können.

15.05.2014 12:15 • #9


Mein Freund ist auch gar nicht Eifersüchtig, das ist schwer für mich. Ein wenig wäre schön, dann fühlt man sich begehter .Aber zu viel ist immer eine Last.. Ich glaube er Ursprung liegt bei mir in der Kindheit, such wenn ich mich bewusst, nicht daran erinnern kann. Ich weiß, das meine Mutter mich oft allein gelassen hat. Sie ist feiern gegangen und es haben immer unterschiedliche Menschen auf mich aufgepasst. Aber wie mir das bei meiner Eifersucht helfeb soll.. Ich weiß nur, das ich schon lange an mir arbeite und immer wieder an einen Punkt gelange, wo ich denke, ich finde den Weg nicht raus. Ich denke, wenn ich wieder gesetzlich versichert bin, werde ich nochmal einen Psychologen aufsuchen. Zur Zeit möchte ich das einfach nicht. Auf meiner Arbeit würde es jeder mitbekommen und ich bin hier nur noch einen Monat.

15.05.2014 13:00 • #10


Dubist
Ein mann der nicht will, der kann weggehen und es passiert nichts und einer der will der findet überall ein Gebüsch. Es kommt auf den mann drauf an. mit der zeit solltest du merken steht er zu dir?
wenn er es nicht tut, dann ist gefahr im verzug.

26.05.2014 07:06 • #11



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