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Liebe Leute,

es ist schon spät, ich kann nicht schlafen, weil ich einfach keine richtige Entscheidung treffen kann.

Seit ca. 2 Monaten nehme ich mir vor (war auch mein Vorsatz fürs neue Jahr) im Januar endlich für eine Woche stationär in eine Klinik zu gehen um mich auf Antidepressiva einstellen zu lassen. Der Grund warum ich lieber dafür stationär behandelt werden will ist, ich leide an ziemlichem Untergewicht (1,60 m und 37 kg). Ich trau meinem Körper nicht und hab deshalb noch viel mehr Angst vor den Medikamenten als eh schon. Deshalb würde ich mich einfach wohler fühlen, wenn ich sozusagen rund um die Uhr "beobachtet" werde. Und nebenbei vllt mit Zusatznahrung ein wenig "aufgepäppelt" werde.

Ich hab mich schon voll und ganz auf die Sache eingestellt und mich schon wirklich irgendwo auch darauf gefreut.

Nun hab ich seit dem Wochenende aber ein Problem. Und zwar eine leicht dicke Backe. Ich war heute bei meinem Zahnarzt und er stellte eine Zyste fest. Ich hab keine Schmerzen! Doch diese sollte nun relativ schnell entfernt werden. Mein Zahnarzt erklärte mir das sich das ganze schon auf ein paar Wochen hinziehen kann. Mit den ganzen Nachuntersuchungen auch evtl. noch einer nachfolge-OP.
Da ich mich kenne, weiß ich ganz genau, ziehe ich die Entfernung der Zyste vor, werde ich wieder anfangen zu grübeln und schlussendlich dazu kommen, ich hab viel zu viel angst vor den Medis und lass es bleiben.
Ich komm aber wirklich ohne nicht mehr klar!

Meint ihr, ich sollte die nächste Woche stationär gehen und die Zyste dann eben in 2-3 Wochen entfernen lassen ?
Wie gesagt, schmerzen habe ich ja keine.

Nur, passt das dann alles zusammen? Antibiotika, Betäubung und Antidepressiva?

Ach mein Kopf ist so voll und ich weiß einfach nicht was ich tun soll.
Natürlich sagt mir mein Zahnarzt ich solle das sofort machen lassen, aber der weiß ja auch nicht was in meinem Kopf dann vorgeht...

Ich hoffe mir kann jmd vllt helfen...

Gute Nacht und Liebe Grüße

12.01.2011 01:00 • 12.01.2011 #1


5 Antworten ↓


musst du denn das hintereinander machen? kannst du nicht in die klinik und dann ein paar arztbesuche wahrnehmen? könntest ja mal mit denen sprechen.

12.01.2011 01:35 • #2



Schwere Entscheidung.

x 3


du meinst während meinem Klinikaufenthalt zum Arzt?

12.01.2011 02:21 • #3


Frag doch lieber deinen Zahnarzt...der sollte es doch wissen...

Lg.eva

12.01.2011 07:59 • #4


Mit einer ähnlich gelagerten Entscheidung muss ich mich auch seit einer Stunde rumschlagen, ich werde auch seit 6 Tagen ambulant mit Antidepressiva eingestellt und habe gerade von meinem HNO den Bescheid bekommen, dass ich eine sehr große Zyste in der Nebenhöhle habe, die auf jeden Fall raus muss (Vollnarkose, stationärer Aufenthalt).

Ich werde mich jetzt mal in der Uniklinik, bei der ich den OP-Vorstellungstermin habe beraten lassen und schauen, was die mir empfehlen und ob die OP evtl. rausgeschoben werden kann, bis ich stabiler bin.

Gruß Shivaree

PS: Du sagst, dass dein Zahnarzt nicht weiss, was in Deinem Kopf vorgeht, dann erzähl`es ihm! So werde ich es auch handhaben, dann kann man mir auch die richtigen Dinge raten.

12.01.2011 12:03 • #5


Hm ich hab versucht das meinem Zahnarzt so gut es geht verständlich zu machen. Ich dachte, da er auch ein Angstzahnarzt ist, könnte er sich auch leichter in mich reinversetzen wie ein normaler ZA, aber irgendwie...
Er sprach immer davon "aber sie haben doch Schmerzen" und ich konnte ihm 5mal sagen das dies nicht so ist. Naja.
Ich werd später anrufen und den Termin für nächste Woche absagen.

Am Freitag werde ich nochmal mit meinem Hausarzt darüber sprechen, vllt kann der mich dann auch aufklären wie das mit AD und Antibiotika, Betäubung usw. ist.

@ Shivaree vllt kannst du mir bescheid geben was sie dir empfohlen haben. Wär echt lieb.

Liebe Grüße und Danke an alle!

12.01.2011 12:34 • #6




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