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paulinchen
Mitglied

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306
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12
Mitglied seit:
Hallo zusammen,
habe ein "Problem", wo ich mich frage, ob andere das auch kennen oder ob das was mit Bindungsangst zu tun haben kann. Und zwar folgendes:
Am Anfang einer Beziehung bin ich immer völlig überwältigt und irre verliebt. Das bleibt auch ne ganze Zeit so, und alles läuft gut. Irgendwann stellt sich bei mir aber dann das Gefühl von Langeweile ein, und ich vermisse dieses Gefühl von Verliebtheit wie es eben anfangs immer ist. Auf Sex hab ich dann gar keine Lust mehr und ich hoffe immer darauf, dass Mann nicht nervt wegen fehlendem Sex. Auch erwische ich mich dabei, wie ich nach anderen Männern gucke und denke, mal wieder was neues, wo es eben wieder aufregend ist, wäre auch nicht schlecht.

Fange auch an an der Beziehung zu zweifeln und überlege, ob es mir nicht besser geht, wenn ich alleine bin und vielleicht mal wieder jemand neues kennenlerne. Auf der anderen Seite denke ich, dass kann es aber ja auch irgendwie nicht sein. Länger als 3 Jahre hat bei mir noch keine Beziehung gehalten (ich bin knapp 37). Naja, bin so im Zwiespalt. Irgendwie find ich das beneidenswert, wenn man mal von anderen hört, die in meinem Alter dann schon 15 Jahre zusammen sind, auf der anderen Seite kann ich mir das gar nicht vorstellen und denke mir, die müssen sich ja zu tode langweilen und vom anderen irgendwie die Nase voll haben.

Kennt sowas hier noch jemand?

LG,
paulinchen

02.03.2023 #1


84 Antworten ↓
S

SadGuy
Gast

Zitat von paulinchen:
Hallo zusammen,
habe ein "Problem", wo ich mich frage, ob andere das auch kennen oder ob das was mit Bindungsangst zu tun haben kann. Und zwar folgendes:
Am Anfang einer Beziehung bin ich immer völlig überwältigt und irre verliebt. Das bleibt auch ne ganze Zeit so, und alles läuft gut. Irgendwann stellt sich bei mir aber dann das Gefühl von Langeweile ein, und ich vermisse dieses Gefühl von Verliebtheit wie es eben anfangs immer ist. Auf Sex hab ich dann gar keine Lust mehr und ich hoffe immer darauf, dass Mann nicht nervt wegen fehlendem Sex. Auch erwische ich mich dabei, wie ich nach anderen Männern gucke und denke, mal wieder was neues, wo es eben wieder aufregend ist, wäre auch nicht schlecht.

Fange auch an an der Beziehung zu zweifeln und überlege, ob es mir nicht besser geht, wenn ich alleine bin und vielleicht mal wieder jemand neues kennenlerne. Auf der anderen Seite denke ich, dass kann es aber ja auch irgendwie nicht sein. Länger als 3 Jahre hat bei mir noch keine Beziehung gehalten (ich bin knapp 37). Naja, bin so im Zwiespalt. Irgendwie find ich das beneidenswert, wenn man mal von anderen hört, die in meinem Alter dann schon 15 Jahre zusammen sind, auf der anderen Seite kann ich mir das gar nicht vorstellen und denke mir, die müssen sich ja zu tode langweilen und vom anderen irgendwie die Nase voll haben.

Kennt sowas hier noch jemand?

LG,
paulinchen


@paulinchen

Ich "meine", dass es einfach etwas mit Dankbarkeit zu tun hat. Es muss auf der Welt nicht immer Action geben und auch innerhalb einer Beziehung muss es nicht jeden Tag oder generell Abwechslung geben. Die Tatsache, das man zu zweit ist und sich hat, ist doch eigentlich die Grundbasis und ausreichend. Klar, jeder Mensch ist anders und heutzutage muss ja die Frau oder der Mann in allen Bereichen die eierlegende Wollmilchsau sein. Menschen vergessen dann schnell, dass diese immer "mehr" wollen und Dankbarkeit über das, was man hat, sinkt und verschwindet zunehmend. Anfangs ist es in jeder Beziehung wohl toll, spannend, es wird viel unternommen -oder auch nicht, da Menschen unterschiedlich sind- usw. Irgendwann schläft das ein oder der Alltag schlägt zu. Ich meine, beide Partner gehen einer Arbeit nach, vielleicht dann noch Haushalt, Kinder usw. Was möchte man dann noch für Action haben oder erwarten?

Es kommt neben der generellen Dankbarkeit und Wertschätzung auch darauf an, was jeder Mensch möchte/erwartet.

Ich z.B. bin ein genügsamer, reflektierter, dankbarer und wertschätzender Mensch. Ich bin ein junger Mann und Single. Ich möchte gerne eine Freundin oder Frau haben. Hätte ich dies, wäre ich schon alleine durch diese Tatsache vollumfänglich "dankbar" und zufrieden.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlassen kann, ist auch normal.

Aber, man sollte den Menschen doch "neutral" kennen und dann lieben lernen. Die Verliebtheit ist dauerhaft (selten), steigt an, entflammt wieder oder es entsteht mit der Zeit Liebe. Ich lese hier oft, dass die meisten Menschen immer alles von der Verliebtheit abhängig machen. Das lässt den Schluss zu, wenn man die Folgen und Probleme betrachtet, dass das generell eine falsche Herangehensweise ist. Ich habe das mit 12 erlebt und vom Mindset her bei Kids, Teenagern usw. gesehen. Was ich damit meine, ist, dass man sich entweder in den Menschen selbst verlieben kann oder eben in die Eigenschaften. Es muss nicht immer die Verliebtheit sein. Hat man einen Partner, der toll ist, dann braucht es keine Verliebtheit, da sich dies dann doch erübrigt. Vielleicht ist es dann Liebe? Ich stelle mir die Frage, warum die Verliebtheit bei Dir dann schnell verschwindet und wovon Du die Verliebtheit abhängig machst, wenn diese dann "verschwunden" ist? Ich "vermute", dass Du dich in irrelevante Attribute -wie die Masse- verliebst und nach x Tagen, Monaten oder Jahren der Alltag zuschlägt, dann aber die Attribute, die anfangs eine Verliebtheit ausgelöst hatten, die Probleme nicht mehr kompensieren können. Richtig? So ist das bei der Masse immer. Ich habe das "anfangs" auch immer "so" erlebt, da ich es der Masse falsch gleichgetan hatte.

Na, das mit der Langeweile verstehe ich nicht. Ja, es gibt Menschen, die jeden Tag Action brauchen. Dann müsstest Du Dir eben einen Partner suchen, der jeden Tag Action ausübt oder Dich aufs Neue bespaßt.
Da Du aber stets das gleiche Schema und die identischen Sorgen beschreibst, steckst Du wohl im Teufelskreis fest. Vielleicht dankbar wegen des Partners wegen sein, die Grundbasis erkennen und damit zufrieden sein, einen Gang "runter" schalten. Ich meine das nicht böse, sehe aber die Tendenz dahingehend, dass es, wenn sich nichts ändert, immer weiter so laufen wird und Du weiterhin Probleme/Gedanken haben wirst.

Die Gesellschaft möchte leider immer mehr und ist stets mit dem, was vorhanden ist, unzufrieden.

Wenn man einen Partner hat und die Basis passt, dann ist das doch ausreichend. Warum dann mehr?

Ja, ich verstehe schon das Problem, aber das liegt dann wohl an/bei Dir. Immer etwas Neues, Abenteuer, Action, neuer Mensch/Mann.

Wenn Du haderst zwischen Singledasein und Partnerschaft, dann solltest DU einmal überdenken, warum Du überhaupt eine Beziehung möchtest?

02.03.2023 17:42 • #85


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Beziehung schnell langweilig / am zweifeln

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G

GastB
Gast

Hallo paulinchen,

Zitat von paulinchen:
Ehrlich gesagt nervt mich das, dass immer dieses "Trenn dich" kommt. Ich habe nicht danach gefragt, ob ich mich trennen soll oder nicht, weil das eine Entscheidung ist, die ich ALLEINE treffen muß und ich ALLEINE müßte die Konsequenzen tragen und damit leben.

ich bin auch immer total dagegen, sich vorschnell zu trennen, bevor man alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, wozu insbesondere das Durchleuchten des eigenen Verhaltens mit der ehrlichen Absicht, es gegebenenfalls auch zu ändern, und eben das ernsthafte Ausprobieren veränderter Verhaltensweisen gehört.

Aber: Ich kann zumindest anhand deiner bisherigen Schilderungen beim besten Willen nicht sehen, was du an der Sache ändern kannst.

Zitat:
Ich habe hier nach Erklärungen gesucht oder Wege die Problematik zu lösen. Oder auch danach, dass man vielleicht auch Dinge heraus liest, die bei mir schief laufen und man mich drauf aufmerksam macht oder mir Lösungsvorschläge bietet.

Wir sind ja alle auf alles eingegangen, was du geschrieben hast und haben dir auch Vorschläge gemacht.
Aber nach dem, was du bisher eben dazu geantwortet hast, ist unsere offenbar bisher einhellige Meinung schließlich nur der Lösungsvorschlag: Trenne dich, und zwar bald. In manchen Fällen gibt es keine bessere Lösung.
Es sei denn, du möchtest dich weiter masochistisch verhalten und dich quälen.

Zitat:
Das wäre das gleiche wie wenn man mich aufgeben würde oder verurteilen würde, weil ich mal in der Psychiatrie war, oder weil ich in sehr üblen Verhältnissen aufgewachsen bin.

Warst du das denn?
Das würde (mir) allerdings erklären, warum du so sehr an dieser Beziehung haftest und dich nicht davon lösen kannst, obwohl da doch allem Anschein nach kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.

Und deine Begründung / Erklärung zum Unterschied im Ergebnis kann ich einfach nicht als logisch erkennen:
Zitat:
Der Unterschied liegt ganz einfach darin, dass es etwas anderes ist, ob jemand sich bewußt so verhält, weil er eben ein Ar... ist oder ob jemand einfach nicht anders kann, weil er beispielsweise Angst vor Nähe hat. Und das würde ich dann nicht auf mich beziehen und ich finde es übel, wenn man so jemanden keine Chance einräumt.

1) Wenn er ein Ar.... ist: Dann kannst du es ja wohl nicht ändern, oder? Dann solltest du schleunigst weg, bevor er ein Pflegefall wird und damit du dir noch ein schöneres Leben schaffen kannst.

2) Wenn er nicht anders kann: Willst du dann wirklich so weitermachen? Findest du sein Verhalten akzeptabel?
Zitat:
Ob es darum ging, dass er mir Schulden verheimlicht hatte (wo ich ihm dann soweit ich konnte geholfen habe), dass er mich zig Mal belogen hat, mich zig Mal versetzt hat, mich evtl. sogar betrogen hat (was allerdings nicht bewiesen ist, aber es gab Hinweise), immer seine Familie für alles in den Schutz nimmt und zu 1000 % auf deren Seite steht und ich immer der Ar. bin, seine Aggros, seine Beleidigungen, sein Saufen usw.usw. Der Dank dafür ist, dass er all das absolut nicht zu schätzen weiß und ich an allem Schuld habe- was auch immer passiert.
Es war noch nie eine leichte Beziehung- sowas wie eine On-Off-Beziehung.

Und meinst du wirklich, dass sich jemand so wie dein Mann verhält, nur weil er "nicht anders kann"? Meinst du, er hatte gar keine Möglichkeit, ehrich zu dir zu sein, dir von seinen Schulden zu erzählen, zu dir zu stehen, dich nicht zu beleidigen, nett zu dir zu sein, nicht zu saufen, usw. usw. ?
Selbst falls er ein echter Alk. ist, müsste er eine Entziehungskur machen - und die würde er nur machen, wenn du ihn verlässt oder ihm das ernsthaft ankündigst. Ohne einen solchen ernsthaften Druck macht kein Alk. das.

Aber es ist ja bei ihm offenbar nicht nur das Trinken, sondern eben auch sonst alle möglichen Verhaltensweisen, die dich erniedrigen, beschädigen und insgesamt unglücklich machen.

Wenn du es so siehst, dass alle diese seine Verhaltensweisen aus einem "kann nicht anders" stammen, dann kann überhaupt niemand "anders"! Jeder Mensch hat irgendwelche "Gründe" und "Ursachen" für sein/ihr Verhalten - oder? So gut wie jeder Verbrecher hatte - wirklich! - eine unglückliche Kindheit, so gut wie jeder Bankräuber, Entführer und Erpresser braucht Geld und kommt mit normalen Arbeitsverhältnissen und kleinem, regelmäßigen Einkommen innerlich nicht klar oder hat keinen ordentlichen Beruf gelernt, usw. usw. ...

Wie weit willst du deine Toleranz denn treiben, Sandra?

Liebe Grüße,
GastB

15.06.2009 14:09 • #71


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Hi Paulinchen....
Klar kennt man das,irgendwann stellt der Alltag sich ein und das sexuelle Interesse lasst nach aber ich denke mal das ist normal.Dafür zählen dann andere Sachen mehr wie vertrauen und verlässlichkeit.
Entweder versucht du mal euer Sexleben ein wenig aufzupeppen sodas Du wieder Spass dran hast oder Du musst weiter suchen.


Lg.Eva

#2


P
Hallo,
wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hast, dann müßtest du festgestellt haben, dass es nicht nur um den Sex geht, sondern eben allgemein Langeweile. Und das ist eben bisher bei jedem Mann so gewesen. Mir fehlt einfach diese Verliebtheit und die Aufregung vom Anfang. Ich hab das Gefühl ich kann ohne das auf Dauer keine Beziehung aufrecht erhalten und Sex geht eben auch nicht.

LG,
paulinchen

#3


K
ich denke eher das du beziehungsängste hast.....klar ist die erste zeit immer die schönste,alles ist neu...aber auch das alte,das gewohnte hat seinen reiz,wenn man es zu lässt...dann kann die blume erst richtig blühen....

#4


P
Und wie macht man das mit dem zulassen?

Ich hab halt auch immer wieder so Momente, wo ich denke, er könnte mal ne Woche oder so die Biege machen, oder wo ich auch ziemlich egoistisch drauf bin. Teils bin ich auch gereizt, wenn er mich nur anspricht. Lange Zeiten der Harmonie halte ich wohl auch nicht wirklich aus. Naja, und anfassen lassen, kann ich mich quasi gar nicht bzw. so über den Rücken streicheln oder sowas schon, aber wenn es an intimere Stellen gehen soll, block ich ab.

#5


K
naja...das der partner mal ne biege machen soll
ja,wie lässt man eine feste beziehung zu?!das eine gute frage...vieleicht stellst du dir erst mal diese fragen :
was mag ich an den partner besonders?
kann ich mich auf ihn verlassen?
ist er ein treuer mensch?

wobei ich ja nicht weiß wie du dir eine zukunft vorstellst? ist ja auch wichtig...wünscht du dir kinder? eine ehe? oder bist du mehr auf karriere aus?

dann sind fragen wie :
ist er verantwortungsbewusst?
kann ich mir vorstellen das er der vater meiner kinder sein könnte?

natürlich musst du dich auch fragen...fühl ich mich wohl in seiner gegenwart...
vermiss ich ihn wenn er nicht da ist? ach und soweiter....wenn du vieles mit ja beantworten kannst dann schmeiß nicht schnell eine beziehung hin sondern versuch einfach mal die andere schöne seite zu sehen...ok,die schmetterlinge sind weg,aber wir sind noch da.
lass den altag zu...allerdings wenn du nach meheren monaten nur genervt von ihm bist,dann denk ich ist er noch nicht der richtige für dich....

#6


P
Also, heiraten und Kinder sind kein Thema.

Ansonsten will ich das gar nicht so sehr nur an ihm festmachen, weil wie gesagt: Ich hatte das Problem auch bei anderen Männern.
Mein jetziger Freund ist vielleicht nicht der Verlässlichste und Verantwortungsbewußteste, aber ich hatte auch mal jemanden gehabt, der war der Verlässliche überhaupt, auf ihn hätte ich immer bauen können, er hätte alles für mich getan und immer zu mir gestanden. Trotzdem hab ich irgendwann das Interesse an ihm als Mann verloren.

Naja, irgendwie ist das eben so, dass ich es bewunderswert finde, wenn Leute schon ewig zusammen sind, aber auf der anderen Seite kann ich mir das so überhaupt nicht vorstellen. Weiß nicht, wie ich das so richtig erklären soll, aber gleichzeitig krieg ich eben auch so eine Abneigung gegen den Gedanken mit jemanden beispielsweise 15 Jahre zusammen zu sein. Weiß nicht, kann das irgendwie nicht so richtig erklären. Ist eben so ein Gefühl.

#7


P
Kennt das denn niemand, dass man sich mit dem Partner langweilt oder der Partner einen langweilt und man Sehnsucht nach was neuem, eben dem Aufregenden, hat? Ist das so ungewöhnlich?

#8


C
Paulinchen....
klar kennen wir das auch,vielleicht ist es noch nicht das nach dem du suchst,sonst würdest Du nicht so denken.
Vielleicht täte Dir mal eine Beziehungspause gut,dann wird dir klar ob Du ihn vermisst .
ich habe in meinen Beziehungen auch immer gedacht es wäre die grosse Liebe und es hält für immer irgendwann merkte ich auch das ich was vermisse das das jetzt noch nicht alles sein kann.
Dann lernte ich meinen jetzigen Freund kennen,bin jetzt 2 jahre mit ihm zusammen und liebe ihn jeden Tag mehr,brauch nicht mehr schauen nach anderen weil ich nichts vermisse,brauch nicht mehr suchen weil ich nichts vermisse,mein Herz sagt mir er ist der Richtige.So starke Gefühle hatte ich vorher auch noch nie bei einem Mann.Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben aber.
Ich denke mal deine Suche ist noch nicht zu Ende...

lg.Eva

#9


G
Hi paulinchen,

du schreibst mir aus der Seele ...
Ich habe mich bisher immer nach kurzer Zeit enorm gelangweilt.

Was Chaosfee schreibt, macht mir etwas Hoffnung, dass es vielleicht auch für mich mal anders werden könnte ... aber wann und wie ...

Ich hab schon meist keine Lust mehr, eine Beziehung überhaupt anzufangen, weil ich Angst vor der kommenden Langeweile habe.
Und wenn es nicht Langeweile ist, ist es Stress! Viel weniger Zeit für andere Dinge, viele Ansprüche und Erwartungen des Partners ...
Eine echte Zwickmühle.

#10


W
Hallo!Und dann sollte man nicht nach den Sternen greifen wollen.Das passiert mir einzig und alleine muss so kommen-ohne alles.
Da kann schon mal der ganze Himmel auf den Kopf fallen-sorry

#11


I
Ich kenn dieses Gefühl auch, dass einen irgendwann alles langweilt.
Wobei ich es auch echt schwer finde, nicht aufzugeben... eine Beziehung bedeutet immer auch Arbeit, sonst geht sie ein.

Wenn mir alles zuviel wird, unternehme ich allein was mit Freunden oder fahre mal für nen Tag weg... ich liebe meine Freiheit und Enge ertrage ich nicht so gut.

#12


G
Ich habe heute meine erste, erhoffte Verabredung mit einem ohne Übertreibung supertollen Mann, den besten, den ich je kennengelernt habe - und schon das Verabredungsverfahren ist mir zuviel ...

Das kann ja heiter werden ...

Was kann ich nur dagegen tun!?!?

#13


C
Hiiiii...
einfach locker an die Sache ran gehen und nicht so viel erwarten.Nervös zu sein ist ja normal.
Du schaffst das schon....viel Spass dann beim date.







lg.Eva

#14


G
Danke

Aber erwartet jetzt bitte nicht, dass ich Bericht erstatte

#15


W
Gast B.Du musst Dich nicht verstellen müssen,Du bist so schon super ok
Drück dir die Daumen- freut mich arg für Dich

#16


C
Doch ....ja klar bin suuuper neugierig!!


#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Hi!

Hm, ich glaube, das Problem dabei sind eigentlich immer nur die Erwartungen, die man an sich selbst und an den anderen stellt. Wer ständig Angst hat, der erwartet wohl, dass die Angst durch den anderen verschwinden oder zumindest kleiner werden wird. Wer sich selbst allein unvollkommen und unzufrieden fühlt, der macht den anderen sehr leicht für die eigene Zufriedenheit verantwortlich, er überträgt eine eigene Verantwortung an den anderen.

Ich denke, so wird allenfalls eine Symbiose daraus, und wenn die Verliebtheit abflacht, dann lassen auch die symbiotischen Gefühle, das Gefühl des Einsseins mit dem anderen, nach. Dann wird es langweilig, weil der andere einen nicht zu geben vermag, was man sich im Grunde selbst erstmal geben müsste.

Ich habe mir tatsächlich selbst eine vorübergehende Beziehungspause verordnet, um diese Dinge für mich erstmal klar zu bekommen. Ich denke, wenn man vor allem so drauf ist, dann zieht man wohl auch immer Partner mit ähnlichen Problemen an, so dass die ganze Sache sich mit der Zeit nur noch mehr bestätigt und verfestigen kann. Ein echter Teufelskreis.

Liebe Grüße
Sternenvogel

#18


W
Hallo Sternenvogel!Da sagst was absolut Wahres.Das glaube ich auch.Liebe Grüße

#19


S
Hallo wild,

ich habe über 30 Jahre gebraucht, um das herauszufinden für mich. Obwohl es doch so auf der Hand liegt... Aber aussteigen muss man ja erstmal aus dieser Falle.

Dir auch liebe Grüße!
Sternenvogel

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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