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Guatemala7

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Hallo alle zusammen,

Ich melde mich noch einmal mit einer Frage an alle hier und ob ihr ähnliches kennt bzw durchlebt.

Und zwar ist es bei mir so das ich seit meiner ersten richtigen PA im September 2018 ein anderer Mensch geworden bin. Ein anderer Mensch in dem Sinne, dass ich jeden Tag immer mal wieder Krankheitsängste habe, mal mehr mal weniger ausgeprägt. Unterstützt würden diese Ängste durch diverse Symptome wie:

Leichter Schwindel, Probleme mit den Augen zu fokussieren, Ohrensausen (besonders abends im Bett), leichter Druck unter den linken rippenbogen, und allgemein komisches Gefühl im Magen Darm Bereich (völlegefühl, leichter Druck im oberen Bauchbereich, Druck auf der Brust, Klossgefühl im Hals, leichtes Sodbrennen.

Auch diese Symptome sind mal mehr mal weniger da.

All das sind Probleme die ich so vor meiner PA im September 2018 nicht hatte. Leichte hypochondrische Züge hatte ich immer in mir jedoch nie so stark. Ich war eigentlich ein sehr glücklicher Mensch, sportlich und kam gut durchs Leben. Ich bin aber auch schon immer eher nachdenklich gewesen und habe Dinge oftmals sehr kritisch und negativ gesehen.

Und heute denke ich fast jeden Tag daran ob ich Krebs oder sonstige tödliche Krankheiten habe die diese Symptome auslösen... schrecklich.

Geht es euch ähnlich seit eurer ersten PA?
Sind euch die Symptome vertraut ?

Ich bin übrigens 23 Jahre jung.

20.02.2019 11:43 • 28.05.2019 #1


453 Antworten ↓


Soulfighter

Soulfighter


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Hallo @Guatemala7
Den meisten mit Pa's geht es so wie dir , bei mir ist es auch so . Plötzlich ist dein Leben nicht mehr wie es war , ständig Symptome im Wechsel und Gedanken die auf einmal da sind die es sehr schwierig machen zum alten leben zurückzukehren.
Lg

20.02.2019 12:08 • x 1 #2


Cassiopeia

Cassiopeia


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Kann es genau so bestättigen. Erste Panikattake und innerhalb einer Woche war ich ein anderer Mensch. Kenne nichts, was mich so verändert hätte wie die Panikattake am 10 Juli 2018 und folglich die Krankheitsängste, weil ich nicht wußte, was mit mir ist und dann Schwindel, Herzrasen, Taubheitsgefühle, Tinitus, Atembeschwerden, nicht fixieren können mit den Augen hatte ich auch usw. Es ist jetzt besser geworden aber man... es dauert mir echt lange sich aus diesem Angsttrauma herauszuarbeiten. Die ersten Panikattaken sind für mich eine traumatische Erfahrung, weil man denkt man würde sterben.

Manchmal denke ich jeder Schlaganfallpatient lernt schneller das laufen, sprechen, essen usw. wieder als dass ich die Angst verlerne! Vor allem, wenn es mal gut läuft paar Wochen...kommt auf jeden Fall wieder ein Rückfall.

20.02.2019 12:53 • x 3 #3


Guatemala7


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Zitat von Cassiopeia:
Kann es genau so bestättigen. Erste Panikattake und innerhalb einer Woche war ich ein anderer Mensch. Kenne nichts, was mich so verändert hätte wie die Panikattake am 10 Juli 2018 und folglich die Krankheitsängste, weil ich nicht wußte, was mit mir ist und dann Schwindel, Herzrasen, Taubheitsgefühle, Tinitus, Atembeschwerden, nicht fixieren können mit den Augen hatte ich auch usw. Es ist jetzt besser geworden aber man... es dauert mir echt lange sich aus diesem Angsttrauma herauszuarbeiten. Die ersten Panikattaken sind für mich eine traumatische Erfahrung, weil man denkt man würde sterben.

Manchmal denke ich jeder Schlaganfallpatient lernt schneller das laufen, sprechen, essen usw. wieder als dass ich die Angst verlerne! Vor allem, wenn es mal gut läuft paar Wochen...kommt auf jeden Fall wieder ein Rückfall.


Du sprichst wir wirklich aus der Seele. Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Leute unter ähnlichen Symptomen leiden und dennoch will man es einfach nicht glauben dass es die Psyche ist die einem hier zu schaffen macht. Morgen bekomme ich nochmal Blut abgenommen, und irgendwie habe ich Angst es würde etwas schlimmes dabei herumkommen. Meine Ärztin meinte zu mir sie macht das lediglich weil sie hofft dass sie dadurch meine Ängste verringert ... warten wir es ab.

20.02.2019 12:58 • #4


morgenstern2911

morgenstern2911


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wird es aber nicht sehe ich bei mir und ich hab das ganze schon 6 Monate und edliche infakte überlebt gestern sogar nochmals ein belastungs EKG Hintermir gebracht das voll oky war die angst wirst du nie ganz los werden nur die syntome werden ihrgendwann mal besser.meine sind zwar nicht weg aber erträcklicher geworden.Macht alle eine terapie hilft auf jedenfall

20.02.2019 13:27 • x 1 #5


Guatemala7


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Zitat von morgenstern2911:
wird es aber nicht sehe ich bei mir und ich hab das ganze schon 6 Monate und edliche infakte überlebt gestern sogar nochmals ein belastungs EKG Hintermir gebracht das voll oky war die angst wirst du nie ganz los werden nur die syntome werden ihrgendwann mal besser.meine sind zwar nicht weg aber erträcklicher geworden.Macht alle eine terapie hilft auf jedenfall



Ich habe erst zwei Therapiestunden hinter mir , also so gut wie nichts. Ich muss auf meinen nächsten Termin warten wie das nun mal ist ...

20.02.2019 13:45 • #6


Cassiopeia

Cassiopeia


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Ich mache eine Therapie und bei mir ist es auch erträglicher geworden ( der Mensch gewöhnt sich wohl an alles) . Ich habe das Ganze schon 8 Monate und es wird besser. Morgenstern bei Dir ist es in den 6 Monaten auch besser geworden, warum meinst Du dass man die Angst nie ganz los werden kann? Ich meine wenn es in den 6 Monaten eine Verbesserung gab und bei mir in den 8 Monaten auch, warum soll es nicht weiterhin immer besser werden? Ich glaube dass man angstfrei werden kann, was passieren kann ist, dass die Angst wieder kommen kann. Ich habe mir gesagt dass ich jetzt erst mal lerne mit der Angst zu leben, wenn sie verschwindet dann habe ich Glück gehabt.

Bei mir ist es auch so, dass durch das mitig sein und die Konfrontation bei mir solche Ängste wie Höhenangst, Flugangst usw. weniger geworden sind. Die Angst zu sterben bei einer Panikattake ist so krass, dass mir zum Beispiel das schnelle Fahren mit dem Fahrrad den Berg runter , wo ich früher gebremst habe aus Vorsicht, jetzt nichts mehr ausmacht...ich bremse gar nicht und geniesse die Geschwindigkeit. Ich habe das Gefühl, dass ich auch viel mehr Mut hätte Menschen meine unverblümte Meinung zu sagen, auch wenn es Chefs sind, weil die Angst vor deren Meinung mir völlig klein erscheint im vergelich mit Panik und Krankheitsangst.

20.02.2019 13:57 • x 1 #7


Guatemala7


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Zitat von Cassiopeia:
Ich mache eine Therapie und bei mir ist es auch erträglicher geworden ( der Mensch gewöhnt sich wohl an alles) . Ich habe das Ganze schon 8 Monate und es wird besser. Morgenstern bei Dir ist es in den 6 Monaten auch besser geworden, warum meinst Du dass man die Angst nie ganz los werden kann? Ich meine wenn es in den 6 Monaten eine Verbesserung gab und bei mir in den 8 Monaten auch, warum soll es nicht weiterhin immer besser werden? Ich glaube dass man angstfrei werden kann, was passieren kann ist, dass die Angst wieder kommen kann. Ich habe mir gesagt dass ich jetzt erst mal lerne mit der Angst zu leben, wenn sie verschwindet dann habe ich Glück gehabt.

Bei mir ist es auch so, dass durch das mitig sein und die Konfrontation bei mir solche Ängste wie Höhenangst, Flugangst usw. weniger geworden sind. Die Angst zu sterben bei einer Panikattake ist so krass, dass mir zum Beispiel das schnelle Fahren mit dem Fahrrad den Berg runter , wo ich früher gebremst habe aus Vorsicht, jetzt nichts mehr ausmacht...ich bremse gar nicht und geniesse die Geschwindigkeit. Ich habe das Gefühl, dass ich auch viel mehr Mut hätte Menschen meine unverblümte Meinung zu sagen, auch wenn es Chefs sind, weil die Angst vor deren Meinung mir völlig klein erscheint im vergelich mit Panik und Krankheitsangst.



Für mich gibt es wirklich auch keine grössere Angst als die Angst vor krebs und dem sterben. Ich habe auvhbdas Gefühl dass mir viele Dinge einfacher fallen. Aber dass mit der Meinung sagen liegt bei mir evtl auch daran weil ich auch gereizter bin durch diese ganzen Symptome und Ängste ...

20.02.2019 14:02 • #8


Guatemala7


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Aber um nochmal für alle die diesen Beitrag noch sehen werden auf meine Frage zurückzukommen. Ich möchte in erster Linie wissen ob euer Leben sich nach der ersten PA auch so dermassen verändert hat und ihr seither auch mit den oben stehenden Symptomen fast täglich konfrontiert Seid. Bin dankbar für jeden der hier antwortet!

20.02.2019 14:48 • #9


Therock85


Ja seit 2014 nur Symptome, wie innere Unruhe , Ohnmachtsgefühl, Benommenheit, Schwindel , magendruck, herzstolpern., rassen , nervös , kann mich nicht entspannen und nix und das begleitet micv 24 Std am Tag , direkt wenn ich aufstehe gehts los damit , seit seuestem hab ich schluckprobkeme und ständig so ein Frosch im Hals das ich es so raushauten muss , räuspern und so soll man noch normal leben sollen ? Echt zum kotzen , natürlich kommen dann die Wutausbrüche und heulkrämpfe wenn man den ganzen Tag mit sowas zu kämpfen hat .

20.02.2019 15:01 • x 5 #10


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Guatemala7:
Geht es euch ähnlich seit eurer ersten PA?


Mir ging es nicht so. Ich hatte vor 30 Jahren PAs, die sich in erster Linie dadurch bemerkbar machten, dass ich das Gefühl hatte, gleich in Ohnmacht zu fallen oder zu sterben. Gleichzeitig mit der ersten PA bekam ich auch in beiden Ohren Tinnitus, den ich immer noch habe. Nachdem ich beim Hausarzt, beim HNO und beim Orthopäden war und nichts Organisches gefunden wurde, habe ich mich direkt damit abgefunden, dass es psychisch ist. Damals hieß das noch vegetative Dystonie. Mir ist erst vor einigen Jahren bewusst geworden, dass es PAs waren. Ich habe trotzdem immer alles gemacht und mich nicht um die PAs gekümmert., sondern sie einfach über mich ergehen lassen, wo sie mich auch immer überfielen. Nach ein paar Monaten wurden sie seltener und schwächer und nach einem halben Jahr hörten sie auf.

20.02.2019 15:09 • x 2 #11


Therock85


Sorry für die Schreibfehler ich meine so raus husten muss

20.02.2019 15:10 • #12


morgenstern2911

morgenstern2911


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Zitat von Cassiopeia:
Ich mache eine Therapie und bei mir ist es auch erträglicher geworden ( der Mensch gewöhnt sich wohl an alles) . Ich habe das Ganze schon 8 Monate und es wird besser. Morgenstern bei Dir ist es in den 6 Monaten auch besser geworden, warum meinst Du dass man die Angst nie ganz los werden kann? Ich meine wenn es in den 6 Monaten eine Verbesserung gab und bei mir in den 8 Monaten auch, warum soll es nicht weiterhin immer besser werden? Ich glaube dass man angstfrei werden kann, was passieren kann ist, dass die Angst wieder kommen kann. Ich habe mir ...



Wie ich drauf komme weill angst immer ein bekleiter von uns bleiben wird und das ist ja auch gut so da er in den meisten situationen uns helfen kann.
Klar so wie es gerade ist macht es sich unertäglich aber wie gesagt sowas lehrnt man in einer terapie so wie man lehrnt aus dem kreislauf rauszukommen.
Rückschläge sind immer drinne aber die verhgehen auch ihrgendwann.Achso meine syntome die ich seit der besagten zeit habe brustbein druck ziehende schmerzen im halz und unterkiefer,ab und an mal herzrassen und herzklopfen.

20.02.2019 15:23 • x 1 #13


Guatemala7


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Zitat von Therock85:
Ja seit 2014 nur Symptome, wie innere Unruhe , Ohnmachtsgefühl, Benommenheit, Schwindel , magendruck, herzstolpern., rassen , nervös , kann mich nicht entspannen und nix und das begleitet micv 24 Std am Tag , direkt wenn ich aufstehe gehts los damit , seit seuestem hab ich schluckprobkeme und ständig so ein Frosch im Hals das ich es so raushauten muss , räuspern und so soll man noch normal leben sollen ? Echt zum kotzen , natürlich kommen dann die Wutausbrüche und heulkrämpfe wenn man den ganzen Tag mit sowas zu kämpfen hat .


Verständlich. Sag mal hast du nicht auch ein Blutbild machen lassen wenn ich das Recht in Erinnerung habe ? Was kam dabei heraus ?

20.02.2019 15:40 • #14


Therock85


Ich habe letztes Jahr ein großes machen lassen , war alles tip Top, hab jetzt am Montag auch nochmal machen lassen ,und am nächsten Montag zum besprechen aber wenn was wäre hätte sie mich schon zurück gerufen , von daher wird wieder alles ok sein

20.02.2019 15:44 • x 1 #15


Guatemala7


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Zitat von Therock85:
Ich habe letztes Jahr ein großes machen lassen , war alles tip Top, hab jetzt am Montag auch nochmal machen lassen ,und am nächsten Montag zum besprechen aber wenn was wäre hätte sie mich schon zurück gerufen , von daher wird wieder alles ok sein


Ich darf morgen zum Blutbild machen. Lediglich zur Beruhigung wurde es mir geraten. Schaden kann es ja nicht.

20.02.2019 15:52 • x 1 #16


Therock85


Zitat von Guatemala7:

Ich darf morgen zum Blutbild machen. Lediglich zur Beruhigung wurde es mir geraten. Schaden kann es ja nicht.

Schaden kann es nicht ja vielleicht beruhigt uns des doch ein bisschen .

20.02.2019 15:58 • x 1 #17


Cassiopeia

Cassiopeia


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Ist doch schön, dass wie sooo gesund sind grrr . Habe nämlich auch eins machen lassen und alles bestens...sogar alle Schilddrüsenwerte. Die Antikörper sind erhöht aber die Endo meint meine Schilddrüse arbeitet super und man müsse nichts machen. Ich habe es mir jetzt vorgenommen es zu akzeptieren: es ist psychisch! Ich bin in sicherheit mir kann nichts passieren, mit dem fiesen Gefühl muss ich zurecht kommen.

@Schlaflose Du machst mir Hoffnung! Danke! Aber wie hast Du Dich motiviert, wie konntest Du Dir immer wieder sagen, dass es psychisch ist?

20.02.2019 16:07 • x 1 #18


Guatemala7


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Ja genau die Schildrüsenwerte sollen bei mir auch überprüft werden. Ich hasse nur diese schei. Nadel.... und natürlich habe ich wie soll es auch anders sein ein wenig schiss davor das was schlimmes dabei herauskommt ..

20.02.2019 16:14 • x 1 #19


Therock85


Zitat von Guatemala7:
Ja genau die Schildrüsenwerte sollen bei mir auch überprüft werden. Ich hasse nur diese schei. Nadel.... und natürlich habe ich wie soll es auch anders sein ein wenig schiss davor das was schlimmes dabei herauskommt ..

Mach dir kein Druck und Stress es wird alles gut und dann kannst du vielleicht beruhigt sein und e irgendwie akzeptieren das es psychisch ist , das muss ich auch erst begreifen weil so komm ich nicht weiter.

20.02.2019 16:47 • x 3 #20




Dr. Matthias Nagel

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