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marcel_man

marcel_man
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Hallo,

vor zwei Wochen hat mich täglich die totale Müdigkeit genervt und jetzt das!
Angefangen hat es mit Schmerzen im Hinterkopf auf einer Seite, da, wo der
Muskelstrang sich befindet. Hinter dem Ohr am Kopf hat man ja links und rechts
kleine Erhebungen. Eine davon tat weh, war aber nicht dick.
Jetzt tut es auf der linken Seite beim Schlucken voll weh im Hals, bzw.
am Kehlkopf. Auch wenn ich leicht auf den Kehlkopf drücke tut es etwas weh.
Sind das Verspannungen?

21.12.2019 #1


60 Antworten ↓
Laria

Laria
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Hey ihr Lieben,
Es geht um folgendes:
Ich habe seit ~6 Monaten Schmerzen beim Schlucken (manchmal mehrere Stunden bis Tage ohne Beschwerden, seitlich/mittig am Kehlkopf, wo der Adamsapfel wäre, eher stechend, eher äußerlich). Dazu kommt ein erhöhter Speichelfluss, glaube ich und allgemein "erschwertes Schlucken" .

Ich bin leider oft sehr ängstlich und habe (auch leider) auch schon gegoogelt und falle des öfteren in Panikattacken aufgrund der Ankst vor irgendeinem selbstdiagnostizierten Krebs im Hals.

Anfang des Jahres war ich bei einem Arzt deswegen, aber der hat lediglich gemeint dass das ne anfängliche Erkältung sein wird. Das ist nun aber Monate her & ich habe abseits vom Speichelfluss, den Schluckbeschwerden/Schmerzen keine Symptome (nun, mein kiefer tut auch des öfteren weh und knackt seit monaten & ich habe ein Bläschen im Mund an der Wange die nicht weggeht erwa seit der selben Zeit).

Ich sitze sehr viel im Job und bin allgemein ziemlich stressbelastet und verspannt.
Allerdings schaffe ich es nicht das als mögliche Ursache von all dem zu sehen. Oder: ich traue Verspannungen & meiner Psyche nicht zu, all das auszulösen und bin deswegen recht verzweifelt.

Ich bin bereits im therapeutischer Behandlung, aber vielleicht kann mir ja dennoch hier irgendwer weiterhelfen und mich unter Umständen beruhigen (finde bei Google nur Todesurteile - man kennt es ja nicht anders)

Liebste Grüße

27.10.2019 15:18 • #53


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A


Schmerzen beim Schlucken

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Sugarfree

Sugarfree
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Naja, ich habe ein ziemliches Problem mit Eingriffen und "Betäubungen" aller Art. Ich vermeide schon die einfache Betäubungs-Spritze beim Zahnarzt, klingt krass... aber da sind mir Schmerzen lieber. Sad
Vollnarkosen sind das absolut rote Tuch, da hatte ich ausnahmslos immer schon arg Probleme mit, bei meiner letzten Narkose, hat man mich ewig nicht wach bekommen und danach war mein Zustand so schlimm, dass ich nicht Nachhause durfte. Es handelte sich um einen Routine-Eingriff, wo man eigentlich Abends schon wieder heim kann, wenn man den Morgens vornehmen lässt. Aber daraus wurde nichts. Von diesem Eringriff damals habe ich übrigens heute noch Folgeschäden. Ich glaube, dass daher auch meine Angst vor Eingriffen aller Art kommt, egal wie klein der auch sein mag. Ich kann dieses "Ist alles Routine" einfach nicht hören.

Als mir mal ein Zahnnerv gezogen werden musste, war das schon wieder die Hölle. Der Nerv wurde vorher schon schleichend abgetötet, das hat vieles erleichtert und es brauchte nicht so "harte" Geschütze.

Ich weiß es ist dumm und ich kreppse mit meinen Beschwerden so rum, aber ich nehme wirklich lebenslange Phasen von Schmerzen in Kauf, anstatt einen kurzen Eingriff vornehmen zu lassen und sei es noch so eine "Kleinigkeit". Ziemlich verrückt ich weiß...

09.12.2014 09:55 • #33


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Stedefreund
Klingt nach einem grippalem Infekt. Hast du in den letzten Tagen gelüftet bzw. die Autofenster unten?

#2


marcel_man
nee, kein gripp. Infekt.
Fühle mich soweit fit.

#3


Sugarfree
Es könnte aber durchaus ein beginnender Infekt sein, würde das nicht mal so weit wegschmeißen. Mein letzter fing mit unspezifischen, einseitigen Schluckbeschwerden an. Gerade mal einen Tag lang, kein Krankheitsgefühl. Anschließend hatte ich für 2 Tage nur so ein "Kratzen" beim Schlucken, als würde man Sand schlucken. Das Gefühl hatte sich bei Druck auf den Kehlkopf auch verstärkt, aber sonst war ich fit. Am insgesamt 4. Tag bin ich wieder mit "richtigen" Halsschmerzen aufgewacht, da war dann auch die Nase schon dicht und ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopfschmerzen, Ohrendruck und was so dazugehört. Rolling Eyes
Könnte also gut sein, dass sich was anbahnt. Wäre nicht so verwunderlich bei dem Wetter(umschwung). Hier bei mir im Ort sind viele momentan krank und ich sehe es auch schon wieder bei mir kommen, da mein Körper immer gleich "hier, hier" ruft, wenn etwas gerade rumgeht. Rolling Eyes

#4


marcel_man
Hi Sugarfree,

in der letzten Woche hatte ich in der Tat das Gefühl, eine Erkältung zu bekommen.
Ist aber nichts passiert und jetzt das mit dem Hals.
Ich hab schon an eine beginnende Angina gedacht.
War gestern beim Arzt und der hat meinen Hals abgetastet.
Keine geschwollenen LK.
Der Hals leicht gerötet.
Irgendwie habe ich aber auch so komische Spannungsgefühle.
Ob das bis in den Hals gehen kann?
Auch tut mir ein Strang auf der besagten Seite am Hinterkopf weh und vom Hals zieht es ein wenig bis ins Ohr.
Das Ohr war lt. Arzt okay.
Bin ein wenig ratlos.

#5


Fee*72
huhu marcel_man,
es könnte dennoch eine Erkältung werden...ich hab derzeit das problem das ich sie nich wirklich weg bekomme..dauernd hab ich was neues..mal hals kratzen,dann Kopfweh..gestern links seitig,auch gleich Angst gehabt ,könnte was anderes sein..aber war wohl verspannung oder von Erkältung da ich auch hals weh hab wieder...in der Situation machen wir uns auch symptome selber,die Angst sucht sich ein neuen weg,wenn sie auf anderem kein Erfolg hat...
Trink mal ein schönen Tee..lutsch bonbons..entspanne dich..Wärme tut auch gut...gute besserung.

#6


marcel_man
Hallo,

habe immer noch diese Schmerzen beim Schlucken, mal mehr mal weniger.
Es macht mich total fertig.
Ich denke schon wieder an 1000 schlimme Sachen.
Blutuntersuchung war alles ok.
Habe noch zusätzliche Krebsmarker und Entzündungswerte abnehmen lassen.
Fühle mich auch nicht schlapp oder so.
Auch habe ich sonst keine Erkältungszeichen.
Was kann das sein?

#7


Sugarfree
Warst Du schon beim HNO- und ggf. Zahnarzt?

Mir ist im Nachhinein noch eingefallen, dass ich 2006 mal über Tage hinweg einseitige Schluckbeschwerden hatte. Damals war ich beim HNO-Arzt, der mich am Ende zum Zahnarzt überwies und da kam dann heraus, dass die Beschwerden vom unteren rechten Weisheitszahn kommen. Dieser ist bei mir nie richtig durchgekommen, nur zu ca. 1/4 und macht ab und an Probleme. Ich hatte am Zahn selbst gar nichts bemerkt, nur diese Schluckbeschwerden und eine kleine Verdickung unter dem rechten Unterkiefer (Lymphknoten?).

Seitdem habe ich das immer wieder mal gehabt. Könnte in der Richtung was in Frage kommen?

#8


marcel_man
Hallo ihr Lieben,

war heute morgen beim HNO.
Ich glaube, diese Sch*** Angst ist schlimmer als alles andere.
Blutbild war ja alles bestens.
Habe eine Kehlkopfentzündung.
Bissl gurgeln, Salbeitee, wenig reden und Wärme.
Er wollte mir erst Antibiotika verschreiben, habe ich aber abgelehnt - der Körper muß das erst mal versuchen, selber zu schaffen.

Euch allen ein schönes WE.

#9


marcel_man
So wie es aussieht habe ich doch einen bakteriellen Infekt, zumindest eine Kehlkopfentzündung.
Fühle mich jetzt seit zwei Tagen matt und liege auf der Couch.
Schluckbeschwerden sind deutlich besser.
Trotzdem kommt starke Angst auf im Bezug auf Lympfdrüsenkrebs.
Bin schon fast fest davon überzeugt, den zu haben. Schrecklich.
Was soll ich jetzt machen?

#10


N
Noch mal zur Kontrolle gehen und ggf. Doch das Antibiotikum nehmen ?!
Allerdings wundere ich mich denn als ich ne Kehlkopfentzündung hatte habe ich innerhalb weniger als 2 Stunden gedacht ich ersticke so heftig war's und musste Cortison gegen die Entzündung inhalieren.
Wenn die Schluckbeschwerden deutlich besser sind so wie du schreibst würde ich vermutlich erstmal abwarten und weiter Tee trinken, es dauern nunmal einige Tage bis so ein Infekt weg ist.

#11


marcel_man
Hi Nico,

Ich hatte zuletzt vor 3 Jahren eine Kehlkopfentzündung.
Damals musste ich mit Cortison inhalieren und Voltaren tabs nehmen.
Der jetzige HNO Arzt wollte direkt AB geben, wollte ich aber nicht.
Will es so versuchen.
Vielleicht stelle ich mich auch nur zu sehr an?
Aber bin schon platt und wenn ich freiwillig auf die Couch gehe, heißt das was.
Ich komme nur von diesem dämlichen LDK nicht runter.

#12


N
WENN es Lymphdrüsenkrebs WÄRE würde kein Tee helfen, die Symptome würden nicht weniger werden und du hättest noch andere Beschwerden.

Jährlich gibt es knapp 2.000 Erkrankungen an Hodgkin oder non-Hodgkin Deutschland hat knapp 81 Millionen Einwohner jetzt kannst du dir ausrechnen hoch die Wahrscheinlichkeit it das du daran erkrankst .

P.s. Nebenbei lenkt Kopfrechnen auch von der Angst ab Smile

P.ps. ICH wär auch platt wenn ich den ganzen Tag darüber nachgrübeln würde wie es mir wohl grade geht.

#13


marcel_man
Da hast Du recht. Habe auch mal gelesen, dass LDK relativ selten ist.
Meinem Kopf must Du das sagen, am besten als Endlosschleife.

#14


marcel_man
Ach ja, wie würde man das rechnen? Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist?

#15


N
Es sind 0,0024% der Bevölkerung von 81 Mio. Einwohnern die jährlich erkranken. Die Wahrscheinlichkeit kannst du dir jetzt selbst zusammenrechnen bzw. aus den Zahlen ableiten.

#16


M
0,0025% der Befölkerung erkranken jährlich daran

#17

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N
Mattes wenn man von 80 Mio ausgeht wir haben aber 80,8 Mio ( Klugsch..... Modus aus Smile )

#18


marcel_man
Das beruhigt ein wenig.
Mich würde aber interessieren, wie man es rechnet.
2.000 : 81.000000 ?

#19


marcel_man
Das bedeutet, dass bei ca. 300.000 Herzinfarkten p. A. Das Prozentuale Risiko bei 0,0037% liegt? Das müsste doch mehr sein bei der häufigsten Todesursache!

#20


A


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