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Mr.Froussard
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Seit ca. 5 Monaten leide ich unter Phantom-Symptomen die mich zeitweise schon an den Rand der Verzweiflung gebracht haben.

Monate lang habe ich versucht das Problem mit Ausdauertraining, Selbsthilfeliteratur und Entspannungstechniken in den Griff zu kriegen versucht.

Ich war von einem Arzt zum anderen gepligert, habe etliche Telefonate geführt, in mehreren Foren geschrieben und war ca. 8 Mal auf der Notaufnahme.

Nichts davon brachte mir etwas, es wurde nur von Tag zu Tag immer schlimmer.




Bis ich auf eine Ärztin gestoßen bin die mir endlich weiterhelfen konnte:


Die Lösung war dermaßen einfach und simpel das ich es immer noch nicht fassen kann, dass ich jetzt erst darauf gestoßen bin:

Mein Fehler lag darin, dass ich immer die Symptome ausschalten wollte.

Dabei hätte ich einfach nur versuchen müssen die Symptome zu akzeptieren und nicht mehr als Bedrohung einzuordnen.

Jetzt da ich das begriffen, werden die Symptome von Tag zu Tag schwächer.



Das sie völlig verschwinden ist mir inzwischen noch nicht einmal wichtig, da ich festgestellt habe, dass der Wunsch danach sie nur weiter am Leben erhält. Ich versuche daher lediglich die Symptome mit immer mehr Gleichgültigkeit zu betrachten und das Leben wieder zu genießen.

15.01.2011 #1


82 Antworten ↓
Christina

Christina
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Allerdings gibt es da kaum Unterschiede zwischen den hineingesteigerten Körperwahrnehmungen und den hineingesteigerten Empfindungen.

In beiden Fällen ist die Wahrnehmung auf den Körper projiziert und nur schwer zu lokalisieren.Dann musst du trainieren, zwischen Körperwahrnehmung und Emotion zu unterscheiden. Du bist derjenige, der aktiv die Wahrnehmung auf den Körper lenkt, das passiert nicht einfach so. Dementsprechend könntest du auch aktiv die Wahrnehmung auf deine Emotionen und hilfsweise auf deine Kognitionen (= meist Befürchtungen) lenken. Schau dir das mal an und überlege häufiger, welche Emotion du gerade spürst.

Zudem kann ich darin keine Botschaft erkennen die mir mein Körper mitteilen will.Wobei mir aufgefallen ist, dass ich jetzt noch immer wenn eines dieser unangenehmen Gefühle losgeht Angst kriege, dass dieses Problem chronisch bleibt und ich dadurch nicht den Aufgaben die vor mir liegen nicht gewachsen bin.


Ich hatte schon mehrfach versucht diese Angst abzubauen indem ich einfach trotzdem zur Uni gefahren bin. Aber das hatte jedes Mal (insgesamt waren es 7 Versuche) die Beschwerden massiv verschlimmert.


Daher bin ich zu der Strategie gekommen, dass ich zuerst versuche die Symptome so stark wie möglich abzubauen und dann wieder mein Studium aufnehme.




Andere Ängste sind mir bisher nicht eingefallen.


Falls es unterbewusste Ängste sind die zusätzlich ins Spiel kommen (vorausgesetzt es gibt so etwas tatsächlich) habe ich keinen blassen Schimmer was es noch sein könnte.Aber die unbewussten Ängste (bzw. sind sie ja schon halb bewusst) springen einen doch geradezu an: Angst zu versagen. Die Psyche macht es dir so angenehm und sozial verträglich wie möglich. Sie erspart dir sogar, dich als Versager zu fühlen. Das läuft folgendermaßen: Irgendwann warst du tief in dir drin mit dir selbst ganz und gar nicht zufrieden, hast dir nicht (mehr) genügt, bei Vergleichen mit anderen hast du vielleicht schlecht abgeschnitten oder es hat sich so langsam die Sorge eingeschlichen, du könntest schlecht abschneiden. Beim Sport ging das immerhin so weit, dass du es mit einer Dopingspritze probiert hast. Beim Studium hast du auf derlei Mittel zum Glück verzichtet, trotzdem werden gerade da erhebliche Versagensängste zu finden sein. Die sind durchaus normal, schließlich ist es eine schwierige Zeit (Studium beenden/(gut genug) bestehen, Jobsuche, endgültige Abnabelung von den Eltern, Eigenständigkeit, Familiengründung etc.). So weit, so normal...

Schwierig wird es dann, wenn die Versagensängste zu groß werden oder wenn man sie sich nicht zugesteht/erlaubt. Ganz besonders in letzterem Fall ist man gearscht, weil erstens das Vorhandensein auch nur der geringsten Versagensängste etwas ist, das mit dem Selbstbild überhaupt nicht vereinbar ist, und weil man sich zweitens mit den Ängsten nicht auseinandersetzen kann (sondern sie wegen des Selbstbildes geflissentlich verdrängt).

An dieser Stelle hilft dir das Unbewusste mit den Symptomen. Wegen der Symptome "kannst" du nicht mehr an die Uni (oder in sonstige Situationen, in denen man versagen könnte). Das schützt dein Selbstbild, indem du aus scheinbar gutem Grund gar nicht mehr in die Lage kommst zu versagen - wer sich krankheitsbedingt keiner Prüfung unterziehen kann, der kann auch nicht durchfallen. Und es schützt dich vor der Auseinandersetzung mit der Angst. Die nimmst du ja gar nicht wahr, du kämpfst stattdessen mit Symptomen. Du hast irrsinnige Angst vor der (Versagens)Angst, deshalb werden die Symptome an der Uni schlimmer - deine Psyche schützt dich mit Symptomen vor der Angst bzw. vor der Erkenntnis, Angst zu haben. Und deswegen wird es nicht funktionieren, erst die Symptome abzubauen und dann wieder am Leben teilzunehmen.

Liebe Grüße
Christina

14.01.2011 14:11 • #64


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Phantom-Symptome - (Rätsel endlich gelöst) :)

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G

GastB
Gast

Hör mal, Froussard,

ein KÖRPER kann keine Angst haben! Was redest du dir da für einen Blödsinn ein?

Ein MENSCH, der menschliche GEIST, kann Angst haben - und das bist DU.

DU hast Angst. Du hast Angst. DU hast ANGST.

Dein Körper zeigt nur die Begleiterscheinungen deiner seelischen Angst, deines Angstgefühls. Denn normalerweise reagiert der Mensch automatisch körperlich auf Angst auslösende Dinge mit Fluchtbereitschaft oder mit Verkrampfung, und das sind dann die körperlichen Erscheinungen, die du wahrnimmst.

Deine körperlichen Empfindungen sind die FOLGEN deiner Angst, nicht deren Ursache!

Aber du kannst deinem Körper nichts einreden und nichts erklären. Der Körper hat diese Verständnismöglichkeit nicht. DU bist es, der sich etwas erklären kann.

Aber es funktioniert natürlich auch nicht, sich etwas Falsches zu "erklären". Erklären kann man nur Dinge, die richtig und WAHR sind. Sonst macht man die Dinge nur schlimmer.

Ist das so schwer zu verstehen?

Genauso gut könntest du mit deinem Teddybären sprechen, dass er keine Angst zu haben braucht. Kinder tun das tatsächlich. Sie projizieren ihre eigenen Gefühle auf Objekte und reden ihnen dann gut zu.

Du bist aber kein Kind mehr. Du solltest zumindest intellektuell begreifen, dass DU es bist, der diese Angst hat.

Du willst das nicht wahrhaben, dass du die Hosen voll hast vor Angst.

Du interpretierst diese aufkommenden Angstgefühle nur als Angst, dass die Körperempfindungen nicht mehr weggehen. Das ist aber nicht der wahre Grund für deine Angst! Dein wahrer Grund für die Angst liegt in dir drin, und du vermeidest es tunlichst, dich zu fragen, was dir wirklich Angst macht - ode anders gesagt: Was dir sonst noch Angst macht außer deinen Körperempfindungen.

Sag bitte nicht, dass du vor nichst sonst Angst hast. Du hast allen Grund, Angst zu haben! Was ist mit deiner Ausbildung? Was ist mit deiner Berufstätigkeit? Was ist mit deiner Existenz? Was mit Frau und Kindern? Was mit einer irgendwie gearteten Selbstverwirklichung?

Bitte setze aber nicht wieder die "Ich hätte alles, wenn ich nur die Körperempfindungen nicht hätte"-Maschine in Gang. Das ist NICHT die Wahrheit, sondern dein Angst-Mantra.

Wovor hast du außerdem noch) Angst, Froussard?

07.01.2011 11:15 • #55


Zum Beitrag im Thema ↓


S
das problem bei den Symptomen ist, das man Angst hat wenn man sie zuläst das sie immer bleiben.Das gelingt nicht vielen sie zulassen und überstehen und weiter normal zu leben

#2


B
Hallo Mr.Froussard

Wir hier im Forum haben dir das aber auch schon sehr oft und wochenlang versucht zu sagen.

Welch aufreizende Stimme hat deine neue Arztin, die sich so sehr von der unseren unterscheidet?

Hoffentlich halbwegs verständliche Grüsse, der Beobachter

#3


L
..will ja nicht zynisch sein - aber ich bin mal gespannt, wie lange Dein neuer Optimismus hält..
Nicht falsch verstehen, aber es ist ein ständiges Auf und Ab bei Dir und ich glaube nicht, dass es DAS jetzt war..(zumal sogar ich Dir das mit dem Akzeptieren auch schon vor ein paar Tagen geschrieben hab)..
Trotzdem Alles Gute..
LG
Lucky

#4


M
Der Unterschied zu vorher besteht darin, dass ich zuvor immer nur "Tricks" gefunden hatte um die Symptome ausschalten zu können.

Inzwischen habe ich gelernt die Symptome zu akzeptieren und einfach nur kein Problem mehr darin zu sehen. (und dadurch die Hypochondrie abzubauen)

Dadurch sind die Symptome in den letzten Tagen immer schwächer geworden.

Inzwischen bin ich sogar schon wieder fit genug um das aufzuholen was ich in den letzten Monaten im Studium versäumt habe. (was leider nicht sehr leicht ist, da ich es durch die letzten Monate kaum noch gewöhnt bin etwas Produktives zu leisten)

#5


N
...wenn das so einfach wäre, wie du es schreibst, dann wären viele mensche hier sehr glücklich.

ich mein, ich freu mich für dich, wenn es so ist. aber versuchen nicht genau das was du tust alle hier?! die symptome zu "ignorieren", sich einzureden: das ist nicht schlimm? scheitert es nicht genau daran bei den meisten hier?

ich glaube schon, dass die meisten hier wissen, dass man sich sehr viele dinge einfach einredet. deine theroie ist vom grundsatz her richtig, aber wenn es wirklich so einfach wäre, dann gebe es dieses forum nicht und man müsste nicht monate auf einen therapieplatz warten!

#6


jadi
so einige schrieben dir genau das was die ärztin dir sagte....und du musstest es erst von einer fachkraft hören um zu verstehen.........

#7


M
Zitat von jadi:
so einige schrieben dir genau das was die ärztin dir sagte....und du musstest es erst von einer fachkraft hören um zu verstehen.........


So einfach war das leider nicht.

Meine Symptome waren dermaßen stark, dass ich sie - lange Zeit - nicht akzeptieren konnte.

Zudem wusste ich bis dahin noch nicht, das man hypochondrische Symptome nur durch ignorieren wieder los wird.

#8


jadi
ich habe das gleiche durch......und immer wieder erschrecken mich auch die symptome die ich lange nicht hatte und plötzlich sind sie wieder da..aber dann sage ich mir ...ok.die hattest du schon.....lasse sie zu....den sie haben mir ja sonst auch nix angetan......klar meist dauert es und um so länger es dauert um so ängstlicher werde ich aber irgentwann kommt der punkt wo ich sauer werde und merke das ich jetze sie loslassen muss...und dann klapps.......

#9


M
Zitat von Naddel2909:
...wenn das so einfach wäre, wie du es schreibst, dann wären viele mensche hier sehr glücklich.


Wäre schon schön wenn ich anderen helfen könnte ähnliche Fortschritte zu machen.

Aber im Moment reicht meine Kraft nur dafür aus um wieder zurück ins Leben zu finden. (mein Studium wieder aufnehmen, meinen Körper wieder aufbauen und meine in 5 Monaten antrainierte Trägheit abbauen)



Aber sobald ich wieder fit genug bin, werde ich versuchen anderen zu helfen, die ähnliches durchmachen was ich durchmachen musste.



Im Moment kann ich nur anderen als Beispiel dafür dienen, dass keine Situation ausweglos ist und man die Hoffnung niemals aufgeben darf.

#10


M
Zitat von jadi:
ich habe das gleiche durch......und immer wieder erschrecken mich auch die symptome die ich lange nicht hatte und plötzlich sind sie wieder da..aber dann sage ich mir ...ok.die hattest du schon.....lasse sie zu....den sie haben mir ja sonst auch nix angetan......klar meist dauert es und um so länger es dauert um so ängstlicher werde ich aber irgentwann kommt der punkt wo ich sauer werde und merke das ich jetze sie loslassen muss...und dann klapps.......


Bei mir hat es leider etwas länger gedauert bis ich es überhaupt erkannt habe, dass es hypochondrische Symptome sind.

Rückblickend habe ich festgestellt, dass ich schon seit ca. 11 Jahren an hypochondrischen Symptomen leide.

Angefangen hatte alles mit massivem Prüfungsstress und einem erschöpften Gefühl im Kopf.

Als das Gefühl nicht mehr aufhören wollte, war ich von einem Arzt zum nächsten gerannt und keine konnte mir weiterhelfen.
Bis ich dann 2004 an eine Neurologin geraten war die mir ein Antidepressiva verschrieben hatte und dann durch das abrupte Absetzen (ich wurde nicht vor der Absetzproblematik gewarnt) alles noch schlimmer wurde.

Dann kam die Sache mit der Dopingspritze und der darauffolgende Ärger den ich die letzten 5 Monate lang hatte (was mich beinahe in den Selbstmord getrieben hätte)




Aber inzwischen bin ich sehr erleichtert, dass ich endlich Möglichkeiten gefunden habe durch die ich die Hypochondrie schrittweise abbauen kann.

#11


M
Zitat von Beobachter:
Hallo Mr.Froussard

Wir hier im Forum haben dir das aber auch schon sehr oft und wochenlang versucht zu sagen.

Welch aufreizende Stimme hat deine neue Arztin, die sich so sehr von der unseren unterscheidet?

Hoffentlich halbwegs verständliche Grüsse, der Beobachter



Ich glaube das Problem lag daran, dass ich das als "Resignation" oder "Aufgeben" missverstanden hatte.

Für mich kam das allerdings nicht in Frage da die Symptome dermaßen stark war, dass ich nicht mit ihnen leben konnte.

Dadurch, dass ich weis, dass ich durch ein akzeptieren bzw. ignorieren der Symptome die Symptome insgesamt schrittweise abbaue fällt es mir wesentlich leichter.

Zudem merke ich inzwischen auch selbst, dass die Symptome von Tag zu Tag schwächer werden und mich inzwischen auch kaum noch stören.

#12


L
HALLELUJA !!! ne blitzheilung !!! sorry aber das konnt ich mir jetzt nicht verkneifen. wir alle hier haben dir nix anderes gesagt nur bei dir ist es ja immer gaaaaaanz anders und auch viel schlimmer usw.
herzlichen glückwunsch

#13


M
Zitat:
wir alle hier haben dir nix anderes gesagt


Das stimmt in der Form nicht.

Als ich einen Thread eröffnet hatte in dem ich gefragt hatte wie man Phantom-Symptome abschaltet, bekam ich keine Antworten die mir wirklich weiterhelfen konnten.

Der Hinweis, die Beschwerden zu akzeptieren hatte mir auch nicht weitergeholfen, da meine Beschwerden dafür zu stark waren.



Was mir wirklich weitergeholfen hat war die Einsicht, dass meine Vorstellung, dass die Symptome Teil von etwas für mich bedrohlichen wären, die Symptome überhaupt erst bedrohlich werden lässt.

Dadurch, dass ich die Symptome nicht mehr ernst nehme sind sie innerhalb von wenigen Tagen um 95% zurück gegangen. (und werden von Tag zu Tag immer schwächer)

#14


L
was ist denn zwischen "symptome akzeptieren" wie wir die alle rieten und "symptome nicht ernst nehmen" wie du es jetzt machst anders ??
sorry aber du widersprichst dir in jedem artikel von dir 5 mal selbst !
du schreibst immer sehr reflektiert und schlau daher aber es ist fakt zu 100 pro das was wir dir alle schon hundert mal geschrieben haben !??
und plötzlich hast du die lösung.....na prima !
höre den leuten mal zu bzw. lese gründlich.............

#15


M
Ich will mich jetzt nicht streiten.

Fakt ist, dass irgendwann die richtige Information den Weg in mein Großhirn gefunden hat und mir dazu verhelfen konnte endlich über den Berg zu kommen

Ob ich das eher in den Griff bekommen hätte wenn ich bestimmte Sätze anders interpretiert, bzw. richtig interpretiert hätte, hilft mir jetzt auch nicht weiter.



Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich darüber, dass ich das schlimmste hinter mir habe und sich mein Leben jetzt langsam aber sicher wieder normalisiert

#16


G
Zitat von Lottikarotti:
sorry aber du widersprichst dir in jedem artikel von dir 5 mal selbst !

Das stimmt.

Z.B. dies hier ist ein Widerspruch zu deinen sonstigen Aussagen:
Zitat:
Und habe insgesamt versucht so zu tun als ob es ich 100%ig gesund wäre.

ALS OB du 100%ig gesund WÄREST?

Also was denn nun:
Bist du gesund, und sind das alles daher nur "Phantom-Symptome"?

Oder bist du nicht gesund, und deine Symptome sind Symptome einer zugrundeliegenden Krankheit?

Entweder bist du gesund oder nicht, aber die Beschwerden als "Phantome" zu bezeichnen und gleichzeitig zu behaupten, du seist nicht 100 %ig gesund, ist ein Widerspruch in sich.

Du begreifst gar nicht, was ein "Symptom" und was ein "Phantom" ist und was der Zusammenhang von Symptom und Krankheit ist.

Eine körperliche oder seelische Beschwerde ist überhaupt nur dann ein "Symptom", wenn eine Krankheit da ist. Ein "Symptom" ist per Definition der Ausdruck einer Krankheit.

Ein "Phantom" ist etwas, das gar nicht vorhanden ist. Ein "Phantom-Symptom" kann es daher per Logik gar nicht geben. Du verwendest wirre Begriffe für deinen Zustand, den du m.E. noch gar nicht begriffen hast.

Verhaltenstherapie wird dir vielleicht dazu verhelfen, deine Symptome besser zu ertragen. Seelisch gesund machen wird sie dich nicht. Denn zu seelischer Gesundheit gehört auch geistige Klarheit, und die ist bei dir noch nicht vorhanden, wie gesagt, du bist verwirrt, widersprichst dir ständig selber usw. ...

Aber interpretiere das bitte nicht so, dass ich dir nicht gönne, dass es dir besser geht. Ich wünsche es dir.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

M
Zitat:
du bist verwirrt, widersprichst dir ständig selber usw. ...


Danke für die Blumen.

Wo soll ich mich denn ständig wiedersprechen?

#18


G
Zitat von Mr.Froussard:
Zitat:
du bist verwirrt, widersprichst dir ständig selber usw. ...


Danke für die Blumen.

Wo soll ich mich denn ständig wiedersprechen?

Das habe ich dir doch soeben ausführlich dargelegt!

Und früher auch schon ...

#19


M
Ok, Du scheinst meine Definition der Worte "Symptom" und "Phantom" sowie meine Einschätzung, dass ich eigentlich gesund bin als Widerspruch zu werten.

Als Nicht-Mediziner sehe ich mich hingegen nicht dazu verpflichtet medizinische Fachbegriffe 100%ig korrekt definiert anzuwenden.



Für mich waren diese "Wahrnehmungen" (oder wie immer ich das nennen soll) Symptome meiner Hypochondrie. Und da sie physisch nicht "real" waren habe ich sie eben als "Phantom-Symptome" bezeichnet.

(ich hätte auch "Körpersensationen" schreiben können, aber mit dem Begriff können die wenigsten etwas anfangen)

Zudem bin ich auch nicht wirklich krank gewesen sondern, habe durch die Hypochondrie den Eindruck gehabt, krank zu sein.



Wobei ich es insgesamt eher für überflüssig halte mich in irgendeiner Weise rechtfertigen zu müssen.

Das Problem das ich hatte habe ich inzwischen zu 98% abgebaut und den Rest werde ich auch noch loswerden. Zudem habe ich jetzt alle Hände voll zu tun um mein Studium noch auf die Reihe zu kriegen.

#20


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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