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Mauersegler

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Nach einer schweren Trennung und über 7 Kilo Gewichtsverlust in 4 Wochen geht es mir langsam besser. Nur mein Ruhepuls und BD machen mir weiterhin Sorgen, da sie immer beide zusammen niedrig sind und ich manchmal auch leichte Atemnot und Schwindel dabei spüre. Mein Hausarzt hat mich mit psychosomatischen Symptomen abgespeist. Letzten Abend und heute Morgen lag der Ruhepuls bei 45 und BD bei 110 zu 55, allerdings ohne, dass mir dieses Mal schwindelig war o.Ä. Sobald ich dann aufstehe, geht er auf 60-70 hoch, wenn ich mich dann im Garten verausgabe auch mal bis 130/140. BD dann bei 140 zu 75. Ich habe zu 99% nur Beschwerden, wenn ich mich nicht anstrenge.

Da ich im April erst beim Kardiologen war und Ultraschall und Belastungs-EKG ohne Befund waren, will mir keiner so richtig helfen, auch wenn ich sage, dass ich bis zur Trennung und vor dem Abnehemen eher hohen BD hatte (wobei im richtigen Liegen hatte ich schon immer niedrige Werte.)



Wieso geht denn der untere Wert nicht mehr mit hoch? Vor einigen Wochen hatte ich nach Bewegung schnell einen BD von 150 zu 110, jetzt nur noch 140 zu 75. Ist der Pulsdruck nicht viel zu hoch? Und dafür, dass ich rauche, schon 30 Jahre alt bin und nur 2x die Woche Sport mache finde ich den Ruhepuls von teilweise zwischen 42 und 45 doch zu niedrig, weil er so tief auch nicht immer ist. Unter 60 habe ich hingegen schon immer gehabt. Allerdings ist es gut 5 Jahre her, dass ich richtig sportlich aktiv war mit Laufen, Krafttraining etc., da dürfte doch jetzt von einem "Sportherz" eigentlich nichts mehr übrig sein? Ich mache nun schon wieder seltener Sport, da genau an den Tagen, an denen ich mich viel bewegt habe, abends der Puls und der BD am niedrigsten sind und ich manchmal auch Beschwerden dabei habe.

Dazu kommen natürlich immer wieder ES, bei einem Puls unter 60 sind sie besonders bedrohlich, da man sie viel kräftiger spürt und sie vor allem "länger" dauern.

Man liest so viel von einer Herzschwäche oder Veränderung des Herzmuskels durch psychischen Stress, von KHK und solchen Werten und andere Dinge, das macht mich fertig.

13.06.2018 10:37 • 21.07.2018 x 1 #1


29 Antworten ↓


Darfnichtsein


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Da bin icj jetzt aber auf Antworten gespannt.
Ich hab auch sehr niedrigen Puls so um die 60 manchmal abends aif der couch nur 50.
Und dann kommen so tage bei mor allerdings dazwischen wo icj einen puls von 120 nur beim aufstehen habe.....

13.06.2018 10:46 • #2


Mauersegler


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Ja, bei mir ist das auch nicht immer so. Manchmal habe ich morgens oder abends in Ruhe auch zwischen 65 und 75, was sich wesentlich weniger bedrohlich anfühlt alls 45 - 55.

13.06.2018 10:54 • #3


MaedchenNr1


Hey,

solange ein niedriger Puls keine Beschwerden macht, ist er erstmal unbedenklich. Abends und nachts geht unser Puls ohnehin sehr weit runter. Die Frage wäre eher, was los ist, wenn du tatsächlich Beschwerden hast und das kann man am besten über ein Langzeit-EKG sehen - wurde das bereits gemacht?

Es ist schon so, dass ein Puls, der für den Körper tatsächlich zu niedrig ist, nicht symptomlos bleibt. Denn im Falle einer realen Unterversorgung mit Sauerstoff macht sich dein Körper ja zwangsläufig bemerkbar. Ein Puls unter 60 ist nicht weltbewegende - schon gar nicht im Liegen oder generell nachts. Den hab sogar ich, obwohl ich keine Ausdauersportarten mache. Schwierig wird es unter 40, da sollte man dann schon doch mal checken lassen, was den Puls so weit nach unten gehen lässt.

Liebe Grüße

13.06.2018 10:56 • #4


la2la2

la2la2


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Zitat von Mauersegler:
über 7 Kilo Gewichtsverlust in 4 Wochen

Das ist schon sehr heftig.... Ist das direkt darauf zurückzuführen, dass du deutlich weniger gegessen hast? Kann man deine Ernährung denn noch als "gesund" und "abwechslungsreich" bezeichnen?
Ist dein BMI denn noch im Normalbereich oder schon richtung Untergewicht?

Zitat von Mauersegler:
Letzten Abend und heute Morgen lag der Ruhepuls bei 45 und BD bei 110 zu 55

45er Ruhepuls.... klingt nach Leistungssportler


Zitat von Mauersegler:
110 zu 55, allerdings ohne, dass mir dieses Mal schwindelig war o.Ä. Sobald ich dann aufstehe, geht er auf 60-70 hoch, wenn ich mich dann im Garten verausgabe auch mal bis 130/140. BD dann bei 140 zu 75

Klingt schonmal normal und gesund, dass der Blutdruck bei Belastung steigt.........
Hast du denn mal eine 24h Blutdruckmessung gehabt, seitdem die Probleme da sind? Da wäre es sehr interessant, was dann nachts im Schlaf so die Tiefstwerte bei Blutdruck und Puls sind......
Wie ist das denn morgens? Wachst du munter auf und kommst gut aus dem Bett oder fühlst du dich eher gerädert und total erschöpft?


Zitat von Mauersegler:
Vor einigen Wochen hatte ich nach Bewegung schnell einen BD von 150 zu 110, jetzt nur noch 140 zu 75.

Der 2. Wert vor ein paar Wochen war mit 110 sehr schlecht. Mit 75 hingegen ist der Wert super.

Zitat von Mauersegler:
Man liest so viel von einer Herzschwäche oder Veränderung des Herzmuskels durch psychischen Stress, von KHK und solchen Werten und andere Dinge, das macht mich fertig.

Da gibts 1 entscheidende Fragen: Bist du körperlich genauso belastbar wie vorher (beim Sport, Treppen steigen, etc. pp.)? Wobei hier der radikale Gewichtsverlust auch eine Ursache sein könnte, wenn du körperlich weniger belastbar bist.....


Das beste, was du fürs Herz machen kannst: SOFORT mit dem Rauchen aufhören. Rauchen hat NUR Nachteile................

13.06.2018 11:10 • #5


Mauersegler


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Danke für die Antwort.

Also ein L-EKG wurde vor anderthalb Jahren mal gemacht, dort hatte ich nachts um 4 auch eine HF von 44. Der Kardiologie meinte damals alles ok, ohne Befund (+ 1 VES).

Nun habe ich das aber nicht nachts um 4, sondern schon abends um 11. Wer weiß, wie tief der nachts runter geht? So am Tage auf dem Sofa oder am Schreibtisch liegt er halt oft auch bei 55-60.

Einen neuen Termin zum LEGZ habe ich erst Mitte Juli.

Was die Beschwerden angeht: Neulich nach leichten Sport (etwas Krafttraining und 20 Minuten zügig spazieren gehen) saß ich mich an den Computer und konnte mich plötzlich nicht mehr konzentrieren. Habe mich dann aufs Sofa gelegt und es war so, als hätte sich Jemand auf meinen Brustkorb gesetzt. Als ich da gemessen hatte im Liegen war der BD bei 109 zu 58 und Puls bei 52. Dazu hatte ich Schweißausbrüche und leichten Schwindel. Außerdem war ich immer wieder weggenickt und bin hochgeschreckt, weil ich dachte keine Luft mehr zu bekommen, hätte den Abend fast den Notarzt gerufen. Mein Hausarzt schiebt das alles auf die Trennung (Schlafmangel, Ernährungsumstellung, Gewichtsverlust und Psychische Belastung).

Vor einigen Tagen hatte ich es so ähnlich nochmal morgens bei Autofahren ohne vorherige Körperliche Belastung. Es fühlt sich dann so an, als käme das Herz nicht hinterher (das Bedürfnis ist da, dass es schneller schlagen soll und damit das Atmen wieder leichter fällt). Dazu extreme Müdigkeit. Als ich mich dann bewegen musste (im Garten) war es weg.

Heute morgen beim Einkaufen ähnliches Spiel: Mir ging es zwar nicht richtig schlecht aber ich hatte immer das Gefühl, dass das Herz ruhig ein paar Schläge schneller schlagen könnte und die Atmung war schwer (nicht wirklich Luftnot, eher so ein ständiges Seufzen, damit genug Luft eingeatmet wird). Ich habe seit Jahren Palputationen (ohne Befund) und spüre mein Herz in der Brust meistens 1 zu 1 so schlagen, wie ich am Handgelenk den Puls Messen kann.

Was man vielleicht noch wissen sollte: Nehme seit 10 Jahren fast täglich Omep, die Ärzte vermuten einen Thoraxmagen (könnte der durch Druck auch so etwas auslösen?) und ich bin seit 4 Jahren trockener Alk.. Meine Angst ums Herz kommt daher, da ich wärend meiner nassen Phase eine AVNRT mit einem Puls von 240 hatte. Diese konnte nur im KH nach zweiter Gabe Adenosin beendet werden. Das bleibt im Kopf - erstens die Angst, es kann jeder Zeit wieder kommen und zweitens war es ein Ereignis, dass mir mit 25 Jahren zeigte, wie schnell etwas passieren kann. Deshalb habe ich die Unbeschwertheit leider verloren.

PS: War vorher sehr übergewichtig (94 Kilo bei 1.74cm) und jetzt wiege ich noch knapp 87. Ich esse ausgewogen, aber wenig (Salat, Suppen, Fleisch aber keinen Zucker mehr etc.)

Bei Belastung habe ich so gut wie nie Beschwerden sondern habe seit der Trennung erst wieder mit Hanteltraining und ausgiebigen und flotten Spaziergängen erst wieder angefangen. Davor habe ich mich bis auf Gartenarbeit gar nicht bewegt.

Leider bin ich kein Leistungssportler, aber als 14 Jähriger hatte ich ein Sportlerherz (damals im KH festegestellt), das dürfte sich doch aber nicht bis jetzt g
(16 Jahre) gehalten haben?

13.06.2018 11:18 • #6


Ana-A303


Kenn ich auch, kann von Medikamenten kommen. Wurde mit 48 Puls ins ambulante Herzzentrum verwiesen. Was dabei herauskam war: manche Leute haben so einen niedrigen Puls...meine Psychiaterin: na ja, wenn er unter 40 ist, dann sollte man sich mal Gedanken machen...bla bla bla....ich hatte immer einen Ruhepuls von 60 - 64. Jetzt liegt er in Ruhe bei 56 bis unter 50. Aber es ist ja alles in Ordnung...

13.06.2018 11:24 • #7


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Ahhhhja!
Noch eine AVNRT-lerin mit Angst um ihren Puls!
Willkommen .
Ich kenne das.
Auch ich hatte eine AVNRT mit 240 bpm und mehr. Bei mir hörte es von allein auf kam aber nach Jahren so oft, dass ich abladiert wurde und seither frei davon bin.

Ich kenne (als frühere Arzthelferin) keine Herzkrankheit die nur in Ruhe auftritt und bei Bewegung aber keine Beschwerden verursacht!
Bei manchen Menschen reagiert der Vagus Nerv intensiver bei Panik als der Sympathikus. Was bedeutet, dasss dein vegetatives Nervensystem vermutlich einfach zu stark reagiert und bei Anflügen von Panik geht deinPuls runter, statt rauf.

Ich vermute jetztmal, dass du erst seit der AVNRT so extrem überhaupt auf deinen Puls achtest?
Ich hab dadurch auch mit einer Herzphobie reagiert und kann dir nur emphelfen, eine Ablation ins Auge zu fassen.
Denn dieses es kann jederzeit wiederkommen,, ist so ziemlich das schlimmste, das man sich antun kann.
Und das erhält die Ängste aufrecht und dann hast du ja auch so keine besonders leichte Situation.

Liebe GRüße

13.06.2018 11:34 • x 2 #8


Mauersegler


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Hallo kopfloseshuhn, ich erinnere mich, dass wir beide tatsächlich schon mal hier darüber schrieben. Wie es bei Ängsten so ist, kommt man immer wieder her und fragt nach.

Eine Panikattacke mit niedrigem Puls? Klingt plausibel aber ich dachte immer, dass das nur mit Steigerung der HF einhergeht (hatte während der Entgiftung viele PAs, da war es immer so, dass BD bei 180 zu 110 und HF von 130+) und jetzt plötzlich andersherum? Klingt interessant.

Bzgl. der Ablation: Da es erst ein einziges Mal vorkam (fast 6 Jahre her) rieten mir 2 Kardiologen davon ab. Selbst wenn sie jetzt nochmal auftritt, wären das zu seltene Ereignisse um diesen "Eingriff" vorzunehmen.

13.06.2018 11:47 • #9


püppi123


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Machst Du denn Sport? Mein Ruhepuls ist 46-47. Mein Blutdruck ist auch niedrig. Beides sehr gesund, sei also froh

13.06.2018 12:11 • #10


Darfnichtsein


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Was ist denn ein thorax Magen?

13.06.2018 12:20 • #11


Kay912

Kay912


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Nichts was du wissen musst

13.06.2018 12:27 • x 1 #12


Mauersegler


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Ich habe erst wieder mit Sport angefangen, vorher nur Gartenarbeit. Als Jugendlicher und eine kurze Zeit vor 5-6 Jahren habe ich mal Ausdauersport gemacht, aber kann sich das denn so lange halten und heute noch immer den Ruhepuls beeinflussen obwohl ich seit dem zugenommen habe und eine Kondition wie ein Toastbrot?

Ein Thoraxmagen: Nach einer Magenspiegelung vermutet der Arzt, das mein Magen manchmal "wandert" und auch gedreht ist. Habe viel Sodbrennen.

13.06.2018 12:35 • #13


Darfnichtsein


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Zitat von Kay912:
Nichts was du wissen musst


Ich glaube das kann ich selbst entscheiden!

13.06.2018 12:38 • x 1 #14


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Zitat von Mauersegler:
Hallo kopfloseshuhn, ich erinnere mich, dass wir beide tatsächlich schon mal hier darüber schrieben. Wie es bei Ängsten so ist, kommt man immer wieder her und fragt nach.

Eine Panikattacke mit niedrigem Puls? Klingt plausibel aber ich dachte immer, dass das nur mit Steigerung der HF einhergeht (hatte während der Entgiftung viele PAs, da war es immer so, dass BD bei 180 zu 110 und HF von 130+) und jetzt plötzlich andersherum? Klingt interessant.

Bzgl. der Ablation: Da es erst ein einziges Mal vorkam (fast 6 Jahre her) rieten mir 2 Kardiologen davon ab. Selbst wenn sie jetzt nochmal auftritt, wären das zu seltene Ereignisse um diesen "Eingriff" vorzunehmen.


Stimmt, jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich an dich.

Warum plötzlich anders herum? Nunja ich denke, dass das vegetative Nervensystem durch das abrupte Abnehmen vielleicht auch noch ein bisschen durcheinander sein könnte.
Es ist auf jeden Fall möglich in einer PA mit dem Puls runter zu rutschen.
Ich habe eine Freundin, bei der ist das immer so. Wie wird dann extrem müde und der Puls geht stark nach unten. Man würde nie glauben, dass sie eine Panikattacke hat wenn man sie so anschaut. Ist aber so.
Sie holt sich dann da auch raus indem sie ,,hibbelt,, also sich bewegt.
Ok bei nur einem Ereignis kann man noch sagen ,,einmal ist keinmal,, das sagte man mir damals auch. Aber Panik macht es auf jeden Fall.

13.06.2018 12:52 • #15


Kay912

Kay912


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Zitat von Darfnichtsein:

Ich glaube das kann ich selbst entscheiden!



Wenn du wieder etwas aufschnappen und an dich binden willst, deine Angst füttern möchtest, dann Google es und Rutsch weiter in die Spirale rein.

13.06.2018 13:12 • x 1 #16


MaedchenNr1


Eine kurze Anmerkung zu dem Druck auf der Brust und das Hochschrecken kurz vor dem endgültigen Einschlafen: Beides kennen hier viele und beides ist nicht typisch für Herz-, sondern für psychische Erkrankungen oder psychisch sehr belastende Phasen. Ich kenne das selbst auch. Es gibt Abende, da schrecke ich zig Mal hoch, weil ich denke, ich bekäme plötzlich keine Luft mehr. Ein Pulsoximeter konnte mir diese Angst damals nehmen - ich hatte immer einen ganz normalen Sauerstoffgehalt im Blut. Der Druck auf der Brust wird häufig durch Muskelverspannungen ausgelöst - als wenn ein Elefant auf der Brust säße. Das zeugt einfach von einer sehr hohen inneren Anspannung. Der letzte Punkt mit dem Seufzen oder dem Bedürfnis, tief einatmen zu müssen, um genug Luft zu bekommen, ist auch psychischer Natur. Es handelt sich hier um eine chronische Hyperventilation. Man hat genug Sauerstoff im Blut, atmet aber falsch und hat deswegen dieses Gefühl, man könne nicht tief genug einatmen. Kenne ich seit meiner Kindheit. Bewusstes in den Bauch Atmen hilft hier oft schon.

13.06.2018 13:36 • #17


Hotzenklotz

Hotzenklotz


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Zitat von kopfloseshuhn:
Bei manchen Menschen reagiert der Vagus Nerv intensiver bei Panik als der Sympathikus. Was bedeutet, dasss dein vegetatives Nervensystem vermutlich einfach zu stark reagiert und bei Anflügen von Panik geht deinPuls runter, statt rauf.


Das ist sehr interessant, Kopfloses Huhn.
Da hab ich wieder was dazu gelernt.

13.06.2018 18:34 • x 1 #18


JohnWayne

JohnWayne


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Zitat von Mauersegler:
Nach einer schweren Trennung und über 7 Kilo Gewichtsverlust in 4 Wochen geht es mir langsam besser. Nur mein Ruhepuls und BD machen mir weiterhin Sorgen, da sie immer beide zusammen niedrig sind und ich manchmal auch leichte Atemnot und Schwindel dabei spüre. Mein Hausarzt hat mich mit psychosomatischen Symptomen abgespeist. Letzten Abend und heute Morgen lag der Ruhepuls bei 45 und BD bei 110 zu 55, allerdings ohne, dass mir dieses Mal schwindelig war o.Ä. Sobald ich dann aufstehe, geht er auf 60-70 hoch, wenn ich mich dann im Garten verausgabe auch mal bis 130/140. BD dann bei 140 zu 75. Ich habe zu 99% nur Beschwerden, wenn ich mich nicht anstrenge.

Da ich im April erst beim Kardiologen war und Ultraschall und Belastungs-EKG ohne Befund waren, will mir keiner so richtig helfen, auch wenn ich sage, dass ich bis zur Trennung und vor dem Abnehemen eher hohen BD hatte (wobei im richtigen Liegen hatte ich schon immer niedrige Werte.)



Wieso geht denn der untere Wert nicht mehr mit hoch? Vor einigen Wochen hatte ich nach Bewegung schnell einen BD von 150 zu 110, jetzt nur noch 140 zu 75. Ist der Pulsdruck nicht viel zu hoch? Und dafür, dass ich rauche, schon 30 Jahre alt bin und nur 2x die Woche Sport mache finde ich den Ruhepuls von teilweise zwischen 42 und 45 doch zu niedrig, weil er so tief auch nicht immer ist. Unter 60 habe ich hingegen schon immer gehabt. Allerdings ist es gut 5 Jahre her, dass ich richtig sportlich aktiv war mit Laufen, Krafttraining etc., da dürfte doch jetzt von einem "Sportherz" eigentlich nichts mehr übrig sein? Ich mache nun schon wieder seltener Sport, da genau an den Tagen, an denen ich mich viel bewegt habe, abends der Puls und der BD am niedrigsten sind und ich manchmal auch Beschwerden dabei habe.

Dazu kommen natürlich immer wieder ES, bei einem Puls unter 60 sind sie besonders bedrohlich, da man sie viel kräftiger spürt und sie vor allem "länger" dauern.

Man liest so viel von einer Herzschwäche oder Veränderung des Herzmuskels durch psychischen Stress, von KHK und solchen Werten und andere Dinge, das macht mich fertig.

Deine Werte sind alle völlig normal.

14.06.2018 00:21 • #19


Mauersegler


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Hallo, ich melde mich nochmal.

Mir geht es inwzischen etwas besser. Ich mache wieder etwas Kraftsport und habe zwar noch immer teilweise einen Ruhepuls von 55-45 aber versuche da mit umzugehen. Die akuten Beschwerden hatte ich so krass zum Glück bis jetzt nicht mehr.

Ich habe aufgehört, BD zu messen und mir nur mal zur Kontrolle ein Pulsoximeter geholt. Sauerstoff eigentlich immer, egal ob nach dem Rauchen, nach oder bei dem Sport, morgens oder abends, zwischen 97 und 99%. Etwas irriterend finde ich nur, dass mein Puls während des leichten Krafttraings (in den Pausen dazwischen) oft schnell abfällt. Direkt nach Ablegen der Hanteln ist der Puls bei ca. 140, innerhalb der ersten 30 Sekunden geht er nur ganz langsam auf 110-120 zurück aber dann fällt er innerhalb von 5-10 Sekunden auf 65-75 ab, fühlt sich auch so an, als würde am Herzen Jemand einen Schalter umlegen. Ist das so normal?

22.06.2018 09:17 • #20




Dr. Matthias Nagel

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