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M

mirra
Gast

Hallo,

ich hoffe jemand kann mir sagen, was es gewesen sein kann. So ganz lässt es mir grade keine Ruhe. Nachmittags bin ich an mehren Tagen erstmal wieder draußen gewesen. Kurz nachdem ich draußen war wurde mir ein wenig dusselig im Kopf, wusste nicht mehr wo oben und unten ist oder wo ich überhaupt bin. Ich hatte geschafft mich dann Irgendwie auf Rasen zu legen wo ich aber auch noch für geschätzt mehre Minuten auf Boden lang und war da auch noch recht wirr war. War aber nicht weggetreten aber wirklich was von Realität hatte es auch nicht zu tun. Ich hatte als es besser wurde, wieder geschafft in die Wohnung zu kommen und mich erst mal hingelegt.Mir war danach noch ne zeit übel und habe dann auch noch 1 Stunde geschlafen. War völlig fertig danach.
Kreislauf schließe ich eigentlich aus(das kenne ich mehr als genug), das ist anders.
Hat einer eine Idee, was es gewesen sein kann? Könnte das vom Krebs kommen? Soll ich zum Onkologen? Dafür sorgen das ein MRT vom Kopf gemacht wird? Habe aber eigentlich keine Lust wieder zum Arzt zu gehen, bin zu oft in letzter Zeit da gewesen. Aber mich beunruhigt es schon ein wenig,

06.04.2017 #1


72 Antworten ↓
Sophie56

Sophie56
Mitglied

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Liebe mirra,

das ist alles eine schwierige Situation und für Außenstehende nicht leicht zu beurteilen. Ich möchte dir natürlich noch gerne antworten, aber auch nicht Gefahr laufen, durch "oberflächliche Einschätzung" Menschen zu verletzen, vor den Kopf zu stoßen oder was auch immer. Letztendlich können wir hier auch nur unsere laienhafte Meinung wiedergeben.

Zu Deinem Verhältnis zu Deiner Mutter:
Nachdem was du schreibst, liest man natürlich heraus, dass da Einiges schief gelaufen ist in Eurem Verhältnis zueinander. Ich klammere jetzt aber bewusst aus, Deine Mutter als schlechte Mutter, Rabenmutter oder sonst was zu bezeichnen, da es sich um einen Menschen handelt, den ich nicht kenne. Natürlich bin auch ich entsetzt über die augenscheinliche Kälte deiner Mutter im Hinblick auf deine Erkrankung.

Liebe Mirra, ich bin selber Mutter von 2 erwachsenen Kindern, die schon über 30 Jahre alt sind und weiß Gott habe nicht nicht alles richtig gemacht. Zu meiner Tochter hatte ich mal ca. 1 Jahr keinen Kontakt wegen massiven Unstimmigkeiten. (Mutter-Töchter-Beziehungen sind übrigens sehr oft kompliziert bis problembehaftet). Das hat sich aber Gott sei Dank wieder eingerenkt.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vor Augen hälst, dass Mütter (und auch Väter) auch nur das Produkt ihrer eigenen Erziehung (und die dabei gemachten Fehler) sind. Das bedeutet natürlich nicht, kaltes Verhalten zu entschuldigen, aber wenn man lernt, zu verzeihen (Verzeihen ist nicht Entschuldigen), dann löst man sich aus der Opferrolle und macht sich ein Stück weit unabhängig.

Ich schließe mich an dieser Stelle Hotins Kommentar an, dass es schön ist, dass du in Anbetracht deiner schweren Krankheit wieder Kraft gefunden hast, Dich für andere Dinge zu interessieren. In deiner jetzigen Situation einen Hund anzuschaffen, will allerdings wohl überlegt sein, ich denke, da gibst du mir recht. Und, liebe Mirra, bei einer Entscheidung für oder gegen einen Hund, der ja nun mal ein Lebewesen ist, welches, mit nicht geringem Aufwand, gepflegt werden muss, sollte man deiner Mutter schon ein gewisses Mitspracherecht zugestehen. Was nutzt es dir, aber vor allem dem Tier, wenn deine Mutter dir zuliebe "Ja" zu einem Hund sagt und ihn später vernachlässigt, weil sie ihn eigentlich nie wollte und damit überfordert ist.

Vlt. gibt es ja diesbezüglich noch Alternativen. Gibt es in deiner Nähe vlt. ein Tierheim? Diese bieten oft an, dass man sich stundenweise einen Hund zum Gassigehen holt. Da sind die oft froh drüber, damit sie entlastet sind. Wenn du das gesundheitlich alleine nicht schaffst, gäbe es ggf. eine Freundin oder einen Freund, die dich dabei unterstützen?

Und wenn das alles in deiner Situation nicht realisierbar ist, dann suche weiter nach Alternativen, sind sie auch nur eine Ersatzlösung. Wenn du dich so für Tiere interessierst, lies jede Menge Lektüre über sie, schreibe ein Tagebuch oder ein Buch überhaupt oder male.... Mache irgend etwas...nur zerfriss nicht deine Seele mit Gedanken an Dinge und Personen, die nicht zu ändern sind.

Ach ja...ich finds im Übrigen auch toll, dass du zugenommen hast Daumen hoch

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft
und innere Ruhe, liebe mirra.
Sophie

05.04.2017 03:21 • x 3 #58


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Kurzer Verwirrungszustand evtl vom Krebs?

x 3


M

mirra
Gast

Was ich raten würde. Ich sehe bei mir das erste Problem und den Arzt machen ich die meisten vorwürfe, mein HA der mich schon 15 Jahre vorher kannte. Sich nie ein HA antue wo man merkt das der eigentlich keine Lust auf Patienten hat und sich keine Mühe gibt und auch nicht wirklich erst nimmt. Patienten immer so schnell wie möglich los werden will. So ein HA hatte ich eben die 15 Jahre, was aber akzeptabel war, als nichts schlimmes vorlag. Als dann doch, wurde es wirklich zum Problem.
Das muss sich keiner geben und es ist wichtig sich ein guten und bemühen HA(auch wenn es die kaum gibt) in der zeit schon zu suchen, wo man noch nicht groß hat. Hat man es nicht und bekommt was schweres hat man ein Problem.
Ich sehe es ja so, der HA der mich eben so lange kannte, hätte eben wissen müssen, das ich keine bin die übertreibt usw. Bei den späteren Ärzten, hatte ich ja immer den Nachteil, die kannten ein überhaupt nicht, konnten ein überhaupt nicht einschätzen. Es ist für ein HA schon meisten verdächtig, wenn ein Neupatientin mit Beschwerden kommt die nicht völlig neu sind. Wird gedacht, " die hat deswegen doch bestimmt schon X Ärzte aufgesucht, die ein für völlig gesund erklärt haben(alles ausgeschlossen haben) und will nicht akzeptieren das es so ist" Und damit wird schon jede Diagnostik für überflüssig gesehen.
Es kam dann ja bei mir ja auch nach einer gewissen zeit, zu ein weiten Problem. Ich war eingeschüchtert, hatte schon Angst vor den Ärzten, und hatte gar nicht mehr den mut oder Kraft sich beim Arzt zu versuchen durchzusetzen. Mein Körperlicher zustand war ja auch immer schlechter geworden.
Was ich aber noch weiter raten würde, sich immer ein Bericht geben zu lassen. Und auch wenn ein HA überzeugt sagt, sie haben zu 100% nichts, dann soll der es auch ein Schriftlich geben. Das würde so nämlich kein Arzt in Bericht schreiben. Mündliche Aussage ist meist anderes als was im Bericht steht. Auf bestehen das man das Gesagte schriftlich bekommt, kann man evtl. eine Ordentliche Abklärung durchsetzten. Weil damit kann man die dann belangen, wenn keine Ordentliche Abklärung vorher gab, Schriftlich aber augeschlossen wurde, aber dann die Erkrankung dann doch vorliegt. Daher sind die dann vorsichtiger was die schrieben. . Mündlich wird viel von sich gegeben.
Hätte ich aus der Zeit von ein Arzt ein Bericht wo drin steht, Lymphom ausgeschlossen könnte ich den verklagen. Das es "nur" gesagt wurde nicht.
Weiter rat, ja schon wenn man meint, auch den jeweiligen Facharzt aufzusuchen. Wissen meist mehr, als HA. Bei mir war es schwierig. Onkologen nehmen ein nur mit Überweisung(liegt an der KK). Ich hatte es ja dann so gemacht, das ich als Selbstzahler hin bin. Notgedrungen und das bereue ich, nicht früher gemacht zu haben. Der Fand das alles ja sehr ernst zu nehmen und wollte gleich mich mit Untersuchungen überfluten. Das war mir ein wenig zuviel, damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Und hätte ich mir so auch nicht leisten können. Ich hatte dann gefragt, ob man nicht erst mal ein paar weniger Untersuchungen machen könnte, drängte Er das es schon alles wichtig ist. Ich gab dann zu das ich mir das so nicht Leisten könnte. Der war super nentt dann gewesen und es wurde so geregelt, das es alles über die KK gemacht wird, statt Selbstzahler. Es wurde dann mit der Überweisung so gemacht, das eine HA Praxis die nebenan ist, mir die Überweisung ausgestellt hat. So ging es dann. Onkologe hatte kurz da angerufen und ich musste nur mal hin um die Karte einlesen zu lassen.

Was ich sonst noch raten kann, zu vertauen wenn man merkt man hat was und man hat damit das recht das es Ordentlich abgeklärt wird, man ist beim Arzt kein Bittsteller. So selbstbewusst muss mann da auftreten. Das bereue ich, nicht mehr für mein Recht gekämpft zu habe, nicht Hartnäckiger für Ordentliche Abklärung gekämpft zu haben und auch mir auch Frust erlebnisse beim Arzt zu stark zu Herzen nahm. Mich tlw. weiter abhielt, es weiter zu versuchen.

01.04.2017 16:15 • x 3 #51


Zum Beitrag im Thema ↓


la2la2
Hey,
wie kommst du auf Krebs? Hast du irgendeine Form von Krebs irgendwo im Körper?
Falls nicht, dann ist Krebs eine sehr unwahrscheinliche Erklärung für die Symptome.
Da ist viel wahrscheinlicher ein Kreislaufproblem/kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns oder irgendwas anderes.

#2


M
Ja ich habe Krebs.

#3


A
Nebenwirkungen von irgendetwas?
Leukozytenwert doch nicht ok?
Psychischer stress?
Schwierig da du gesundheitlich vorbelastet bist .

#4


IchWillPositiv
Bist du in Behandlung? Bekommst du Chemo? oder Bestrahlung? Das könnte natürlich eine Nebenwirkung sein.

Was hast du denn für Krebs, wenn ich fragen darf.

Chemo kann schon "lustige" Sachen im Körper veranstalten, neben den wirklich guten, den Krebs zu besiegen.

Bei mir haben sich damals zum Beispiel u.a. alle Reflexe verabschiedet. Also diese am Knie und Ellbogen, wo Ärzte mit dem Hämmerchen draufhauen.
Nach Ende der Chemo sind sie wieder gekommen. Das kannten die Ärzte auch noch nicht als Nebenwirkung.

#5


P
Kommt auch ein bisschen drauf an was für Krebs Du hast? Und wie der behandelt wird? Wäre gut, wenn du das ein bisschen ausführen würdest

#6


M
Habe ein maliges Lymphom Stadium 3.Ja ich bekomme im Moment eine Chemo( Vincristin,Hydroxy-Doxorubicin, Cyclophosphamid, Rituximab und Prednisolon bzw Dexamethason). Letzte war vor gut einer Woche.

#7


Brandungsburg
Sind irgendwo Metastasen?
Ehrlich gesagt würde ICH ein MRT vom Kopf in der Situation machen lassen.

x 1 #8


Icefalki
Mirra, als Krebs Patientin würde ich mit dem Arzt telefonieren. Dass es an den Nebenwirkungen der Chemo liegen kann, ist möglich. Aber hier liegt der Fall im realen Krankheitsbild, daher ist es durchaus verständlich, sich Gedanken zu machen. Und das dann vernünftig abzuklären, mit Nebenwirkungen musst du eh leben, aber dann wissend.

#9


IchWillPositiv
Hodgkin? Den hatte ich vor 23 Jahren. Auch im Stadium 3a.

Frag deinen Arzt, wie gesagt, die Chemo kann viel machen im Körper.

x 1 #10


M
Bei mir mir ist es ein Hochmaligne Non Hodgkin Lymphom 3b.

Ich bin wegen dem allen schon ein wenig beunruhigt, besonders nach dem ich noch gegoogelt habe und was von Befall des Zentralnervensystem gelesen habe. Klingt nicht unbedingt beruhigt.
Ich hatte heute auch noch ein ähnlichen "aussetzt bzw. Verwirrungszustand" gehabt. Diesmal aber im liegen bein TV schauen. Kam recht überraschend.
Mir wird es wohl nichts anders übrig bleiben und muss es beim nächsten Onkologen Termin ansprechen. Freu mich schon dann auf den Neurologen Termin und mir in Rücken stechen zu lassen.

#11


A
Wie geht es dir? Ist das mit der Benommenheit noch mal passiert?

#12


M
Danke der Nachfrage,
Leider ist es in letzten Tagen um einiges schlimmer geworden, das es mir mittlerweile richtig Angst macht. Ständig Black-Outs und fast schon im Dauerzustand von Derealisation und Dissoziation, Gleichgewichtsstörung, Schwindel
Es macht mich fertig. Bin mir auch völlig Sicher das dem eine erste Ursache hinter steht.
Mein Hirn schon langsam kaputt geht bzw betroffen ist. Brauche eigentlich gar nicht drauf zu warten das es beim Arzt bestätigt wird. Es kann nicht anders sein.

#13


M
Mein Arm und Bein ist auch ständig taub.

#14


A
Mir fehlen etwas die Worte, ich hatte gehofft das es wieder besser wird, vielleicht doch bloß Sauerstoffmangel oder sonst irgendetwas harmloses ist. Aber so wie du es beschreibst klingt es schon nach einem ernsthaften Problem. Wann musst du wieder zum Arzt? Gibt es da noch eine andere Chemo Möglichkeit? Wie kommst du psychisch mit dieser weiteren Belastung zurecht? Ich stelle mir das verdammt schwer vor, immer wieder Mut und Kräfte sammeln um gegen so einen aggressiven Feind kämpfen zu können. Verliere bitte nicht die Hoffnung, es muss doch noch eine Möglichkeit auf Besserung geben.

#15


M
Ich hatte in letzten Tagen schon einige Untersuchungen, LP, MRT vom Kopf und auch Thorax und auch noch einige Neurologische Tests. Bekam heute ein Anruf vom Neurologen das ich am Freitag ins Krankenhaus soll. ich muss zugeben das ich auch nicht ganz mit "offenen Karten" gespielt habe beim Neurologen. Ich hatte alles um einiger Harmloser Geschildert als es wirklich ist, um zu umgehen das der mich gleich ins Krankenhaus schickt werde. Ja nur leider scheinen die Untersuchungen so beschissen ausgefallen zu sein, das ich trotzdem hin geschickt werde. Aber den Neurologen hätte ich wirklich können. Auskunft gleich 0, was jetzt rausgekommen ist und was im Krankenhaus gemacht werden soll. Ich hatte mein Onkologen danach noch angerufen. Habe da zumindest mehr Auskunft bekommen, leider sind aber noch nicht alle Untersuchungen ausgewertet, manche dauern eben. Aber eins soll schon feststehen, ich soll Zytostatika und Cortison Intrathekal bekommen soll. Hoffe es hilft, wird aber bestimmt schmerzhaft.
Aber eins steht damit fest, es gabst anscheinend eine weitere Verschlechterung trotz der ganzen Chemo und auch recht rapide.
Wie ich mich fühle, ich weiß es nicht. Ich bin ziemlich fertig weil ich ins Krankenhaus soll. Hatte jetzt auch noch alles mögliche versucht das es ambulant gemacht wird. Nur leider spielt der Neurologe nicht mit. Onkologe würde sich wahrscheinlich noch einlassen. Der kann aber Intrathekal nicht. Kann nur ein Neurologe und der macht es in der Praxis das nicht.
Sonst, ich bin so sauer wie es in der Vergangenheit gelaufen ist, das ich "nur" deshalb heute in dieser Situation bin. Der Krebs unbehandelt so lange bleib, so weit fortschreitend konnte. Es war ja gut 1 Jahr, wo ich von ein Arzt zum nächsten ging und keiner geholfen hatte oder nur minimal es erst nahm. Ich kann mir heute den Hintern mit abwischen, das ich heute weiß das ich recht hatte. Ich bin die einige leidtrage von den Fehlern der Ärzten. Die nicht.
Ich hatte es damals ja mit zwei "Feinden" zu kämpfen.Heute nur ein(gegen die Krankheit). Damals ja noch die Ärzte die mich nicht erst nahmen und tlw. ein auch noch ein fertig machten, obwohl ich Hilfe gebraucht hätte. Im besten Fall ein noch als Hypochonder abgestempelt haben die alles überbewertet. Es gabs aber auch richtig beleidigte Wörter die gefallen sind. Vorwürfe ich wäre einfach nur zu Faul zum Arbeiten und würden ein auf Krank machen und noch einiges mehr.
Ich fand die Situation die ich da hatte, auch nicht unbedingt besser als jetzt. Ich wußte ich bin schwer Krank und keiner wollte helfen, hatte 2 Feinde . Hoffnung hatte ich da tlw. auch nicht mehr.
Die Ärzte wissen nicht was die ein antuen wenn die ein nicht glauben, erst nehmen und in so einer Hilflosen Situation zurücklassen.
Ich hatte mich sogar ein wenig gefreut als ich die Krebsdiagnose bekam. Zu mindest wurde mir ab da an geglaubt und hatte erst Hoffnung das man was machen kann, das es mir besser geht.
Nur jetzt, ich weiß es wirklich nicht, was ich jetzt dazu denke. Ich weiß ja schon seit längeren, das der Krebs so weit fortgeschritten ist, das eine vollständige Heilung nicht Möglich ist. Auch wenn es immer anders erklärt wird, Krankheit so lange wie Möglich aufhalten, eindämmen, für mehre Jahre und es kann gut sein das bis dahin ,Heilungsmöglichkeiten gibt usw. Keiner weiß was es für Therapien in ein paar Jahren gibt. Nur es schreitet bei mir, alles viel zu schnell fort.

#16


B
Meine Schwester hatte auch letztes Jahr eine Chemo und sie hatte die ganze Palette an Nebenwirkungen.
Dabei hatte sie noch Cortison. Sie hatte Kopfschmerzen und war zeitenweise so schwach, dass sie nicht mal mehr selber aufs WC konnte.
Denke, dass das ein reines Erschöpfungssymtom war. Denn so eine Chemo zehrt auch noch an den letzten Reserven.
Gute Besserung.

#17

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IchWillPositiv
Mirra, ich drück dir alle Daumen!

Bei mir hat es damals auch 1 Jahr gedauert mit Rennerei von Pontius nach Pilatus und als Simulant hingestellt werden, bis bei mir der Morbus Hodgkin diagnostiziert wurde.

#18


A
Dann bist du jetzt schon im KH oder musst du jetzt diesen Freitag erst hin?
Deine Wut auf unfähige Ärzte kann ich sehr gut verstehen, Beschwerden nicht ernst nehmen und wenigstens paar Untersuchungen durchführen, ist einfach unverantwortlich. Ich habe das ja selbst auch erlebt und wurde mehrfach mit starken Schmerzen und einer dicken Hand einfach wieder weggeschickt, höchstens Schmerzmittel wurde verschrieben, mehrere Chirurgen waren frech und unhöflich auch die Arzthelfer, nach fast 5 Monaten von Arzt zu Arzt rennen, hatte ich dann die Diagnose Morbus Sudeck. Ich wollte am Anfang den anderen Arztpraxen die Diagnose zuschicken, damit sie sehen wie unprofessionell sie arbeiteten, habe mich aber nicht getraut.
Falls du schon in der Klink bist, wie läuft es so?
Kommt deine Mutter dich da wenigstens besuchen?
Ich drück dir die Daumen, das die Behandlung Erfolg hat. Ist bestimmt ziemlich widerlich, wenn da am Rückenmark herumgestochert wird.

#19


M
Ne, ich bin letzte Woche schon in KH gekommen.
Ich denke die meißten können bsp. nennen, wo Ärzte Beschwerden nicht ernst genommen haben oder es Psychisch angeblich sein soll. Und in Wirklichkeit doch was vorlag. Und ich finde es schlimm, das sowas leider keine Ausnahme ist. Ich selber habe es insgesamt 4 mal gehabt. Mit ca. 10 Jahren hat ein Arzt der mich überhaupt nicht kannte, mich als Wehleidig abgetan, als ich mein ersten Migräneanfall hatte. War aber erst ein Tag danach da gewesen Hat gesagt, machte würde mit ein gebrochen Bein Fußballspielen und andere würden bei einer Kleinigkeit eine Riesen Show abziehen. Mit 17 angeblich Mandelentzüngung. Als es nach ein paar Tagen nicht besser wurde und nochmal beim Arzt war und gesagt habe ich hätte sehr starke Halsschmerzen, es muss mehr sein wurde ich auch als wehleidig abgetan. Wurde gegelrecht fertig gemacht, weil ich nochmal gewagt habe da zu nerven. Ein paar Tage später wurde durch ein Bluttest den ich selber veranlasst habe und auch bezahlt. EBV festgestellt.
Mit ca. 18 wurde war ich beim Arzt mal ich manchmal schlecht Luft bekam, wurde dabei aber nie Panisch. Hatte nur manchmal schlecht Luft bekommen. Angeblich Psychisch- Lungenfacharzt selten aber kurz danach Asthma fest.
Und jetzt eben mit dem Krebs

Dieses nicht erst nehmen, hat bei mir auch Psychisch leider spuren hinterlassen. Das habe ich im KH wieder gemerkt. Ich habe bei den Ärzten standig Angst, das die mir nicht glauben, Vorwürfen machen, kann schlecht/kaum vertrauen.
Sehe ein Arzt nicht als einen an der Hilft, sonder Gefahr ausgeht. Ich musste mit mein Kopf viel gegensteuern um das durchzustrhen und hat alles noch schwerer gemacht als es sonst schon gewesen wäre.
Es war auch besonders schwer weil ja ständig andere Ärzte im KH. Konnte die dadurch, weil noch unbekannt nicht abschätzten. und ich brauche durch die Negative Erfahrungen sehr lange um zu vertrauen. War so nicht Möglich. Mich hat es so gestresst.
Solange ich noch im KH war ging es sogar noch, weil ich mich zusammenreißen musste um es durchzusehen aber wo ich wieder zuhause bin, war ich nur noch am heulen und meine alten Erlebnisse kommen mir ständig durch den Kopf und habe Flash Backs.
Mich hat das 1 Jahr wohl mehr mitgenommen als ich gedacht habe.
Finde die bezeichnung im Moment, in der ich mich befinde Poststationäre Depression passend.
Sonst, ZNS ist betroffen, wurde tlw. auch schon behandelt. Knochenmark ist auch betroffen. Es kam auch sonst zu deutlichen Verschlechterung. Habe jetzt auch ein Port bekommen und werde Parenteral Ernährt.
Meine Mutter hat mich nicht besucht und auch sonst keiner.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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