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Hallo,

ich hoffe jemand kann mir sagen, was es gewesen sein kann. So ganz lässt es mir grade keine Ruhe. Nachmittags bin ich an mehren Tagen erstmal wieder draußen gewesen. Kurz nachdem ich draußen war wurde mir ein wenig dusselig im Kopf, wusste nicht mehr wo oben und unten ist oder wo ich überhaupt bin. Ich hatte geschafft mich dann Irgendwie auf Rasen zu legen wo ich aber auch noch für geschätzt mehre Minuten auf Boden lang und war da auch noch recht wirr war. War aber nicht weggetreten aber wirklich was von Realität hatte es auch nicht zu tun. Ich hatte als es besser wurde, wieder geschafft in die Wohnung zu kommen und mich erst mal hingelegt.Mir war danach noch ne zeit übel und habe dann auch noch 1 Stunde geschlafen. War völlig fertig danach.
Kreislauf schließe ich eigentlich aus(das kenne ich mehr als genug), das ist anders.
Hat einer eine Idee, was es gewesen sein kann? Könnte das vom Krebs kommen? Soll ich zum Onkologen? Dafür sorgen das ein MRT vom Kopf gemacht wird? Habe aber eigentlich keine Lust wieder zum Arzt zu gehen, bin zu oft in letzter Zeit da gewesen. Aber mich beunruhigt es schon ein wenig,

10.03.2017 01:16 • 06.04.2017 #1


72 Antworten ↓


la2la2
Hey,
wie kommst du auf Krebs? Hast du irgendeine Form von Krebs irgendwo im Körper?
Falls nicht, dann ist Krebs eine sehr unwahrscheinliche Erklärung für die Symptome.
Da ist viel wahrscheinlicher ein Kreislaufproblem/kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns oder irgendwas anderes.

10.03.2017 01:31 • #2



Kurzer Verwirrungszustand evtl vom Krebs?

x 3


Ja ich habe Krebs.

10.03.2017 01:36 • #3


Nebenwirkungen von irgendetwas?
Leukozytenwert doch nicht ok?
Psychischer stress?
Schwierig da du gesundheitlich vorbelastet bist .

10.03.2017 07:35 • #4


IchWillPositiv
Bist du in Behandlung? Bekommst du Chemo? oder Bestrahlung? Das könnte natürlich eine Nebenwirkung sein.

Was hast du denn für Krebs, wenn ich fragen darf.

Chemo kann schon lustige Sachen im Körper veranstalten, neben den wirklich guten, den Krebs zu besiegen.

Bei mir haben sich damals zum Beispiel u.a. alle Reflexe verabschiedet. Also diese am Knie und Ellbogen, wo Ärzte mit dem Hämmerchen draufhauen.
Nach Ende der Chemo sind sie wieder gekommen. Das kannten die Ärzte auch noch nicht als Nebenwirkung.

10.03.2017 07:51 • #5


Kommt auch ein bisschen drauf an was für Krebs Du hast? Und wie der behandelt wird? Wäre gut, wenn du das ein bisschen ausführen würdest

10.03.2017 08:19 • #6


Habe ein maliges Lymphom Stadium 3.Ja ich bekomme im Moment eine Chemo( Vincristin,Hydroxy-Doxorubicin, Cyclophosphamid, Rituximab und Prednisolon bzw Dexamethason). Letzte war vor gut einer Woche.

10.03.2017 14:06 • #7


Brandungsburg
Sind irgendwo Metastasen?
Ehrlich gesagt würde ICH ein MRT vom Kopf in der Situation machen lassen.

10.03.2017 14:47 • x 1 #8


Icefalki
Mirra, als Krebs Patientin würde ich mit dem Arzt telefonieren. Dass es an den Nebenwirkungen der Chemo liegen kann, ist möglich. Aber hier liegt der Fall im realen Krankheitsbild, daher ist es durchaus verständlich, sich Gedanken zu machen. Und das dann vernünftig abzuklären, mit Nebenwirkungen musst du eh leben, aber dann wissend.

10.03.2017 14:55 • #9


IchWillPositiv
Hodgkin? Den hatte ich vor 23 Jahren. Auch im Stadium 3a.

Frag deinen Arzt, wie gesagt, die Chemo kann viel machen im Körper.

10.03.2017 19:50 • x 1 #10


Bei mir mir ist es ein Hochmaligne Non Hodgkin Lymphom 3b.

Ich bin wegen dem allen schon ein wenig beunruhigt, besonders nach dem ich noch gegoogelt habe und was von Befall des Zentralnervensystem gelesen habe. Klingt nicht unbedingt beruhigt.
Ich hatte heute auch noch ein ähnlichen aussetzt bzw. Verwirrungszustand gehabt. Diesmal aber im liegen bein TV schauen. Kam recht überraschend.
Mir wird es wohl nichts anders übrig bleiben und muss es beim nächsten Onkologen Termin ansprechen. Freu mich schon dann auf den Neurologen Termin und mir in Rücken stechen zu lassen.

10.03.2017 23:26 • #11


Wie geht es dir? Ist das mit der Benommenheit noch mal passiert?

15.03.2017 07:03 • #12


Danke der Nachfrage,
Leider ist es in letzten Tagen um einiges schlimmer geworden, das es mir mittlerweile richtig Angst macht. Ständig Black-Outs und fast schon im Dauerzustand von Derealisation und Dissoziation, Gleichgewichtsstörung, Schwindel
Es macht mich fertig. Bin mir auch völlig Sicher das dem eine erste Ursache hinter steht.
Mein Hirn schon langsam kaputt geht bzw betroffen ist. Brauche eigentlich gar nicht drauf zu warten das es beim Arzt bestätigt wird. Es kann nicht anders sein.

15.03.2017 23:51 • #13


Mein Arm und Bein ist auch ständig taub.

16.03.2017 00:00 • #14


Mir fehlen etwas die Worte, ich hatte gehofft das es wieder besser wird, vielleicht doch bloß Sauerstoffmangel oder sonst irgendetwas harmloses ist. Aber so wie du es beschreibst klingt es schon nach einem ernsthaften Problem. Wann musst du wieder zum Arzt? Gibt es da noch eine andere Chemo Möglichkeit? Wie kommst du psychisch mit dieser weiteren Belastung zurecht? Ich stelle mir das verdammt schwer vor, immer wieder Mut und Kräfte sammeln um gegen so einen aggressiven Feind kämpfen zu können. Verliere bitte nicht die Hoffnung, es muss doch noch eine Möglichkeit auf Besserung geben.

16.03.2017 19:46 • #15


Ich hatte in letzten Tagen schon einige Untersuchungen, LP, MRT vom Kopf und auch Thorax und auch noch einige Neurologische Tests. Bekam heute ein Anruf vom Neurologen das ich am Freitag ins Krankenhaus soll. ich muss zugeben das ich auch nicht ganz mit offenen Karten gespielt habe beim Neurologen. Ich hatte alles um einiger Harmloser Geschildert als es wirklich ist, um zu umgehen das der mich gleich ins Krankenhaus schickt werde. Ja nur leider scheinen die Untersuchungen so beschissen ausgefallen zu sein, das ich trotzdem hin geschickt werde. Aber den Neurologen hätte ich wirklich können. Auskunft gleich 0, was jetzt rausgekommen ist und was im Krankenhaus gemacht werden soll. Ich hatte mein Onkologen danach noch angerufen. Habe da zumindest mehr Auskunft bekommen, leider sind aber noch nicht alle Untersuchungen ausgewertet, manche dauern eben. Aber eins soll schon feststehen, ich soll Zytostatika und Cortison Intrathekal bekommen soll. Hoffe es hilft, wird aber bestimmt schmerzhaft.
Aber eins steht damit fest, es gabst anscheinend eine weitere Verschlechterung trotz der ganzen Chemo und auch recht rapide.
Wie ich mich fühle, ich weiß es nicht. Ich bin ziemlich fertig weil ich ins Krankenhaus soll. Hatte jetzt auch noch alles mögliche versucht das es ambulant gemacht wird. Nur leider spielt der Neurologe nicht mit. Onkologe würde sich wahrscheinlich noch einlassen. Der kann aber Intrathekal nicht. Kann nur ein Neurologe und der macht es in der Praxis das nicht.
Sonst, ich bin so sauer wie es in der Vergangenheit gelaufen ist, das ich nur deshalb heute in dieser Situation bin. Der Krebs unbehandelt so lange bleib, so weit fortschreitend konnte. Es war ja gut 1 Jahr, wo ich von ein Arzt zum nächsten ging und keiner geholfen hatte oder nur minimal es erst nahm. Ich kann mir heute den Hintern mit abwischen, das ich heute weiß das ich recht hatte. Ich bin die einige leidtrage von den Fehlern der Ärzten. Die nicht.
Ich hatte es damals ja mit zwei Feinden zu kämpfen.Heute nur ein(gegen die Krankheit). Damals ja noch die Ärzte die mich nicht erst nahmen und tlw. ein auch noch ein fertig machten, obwohl ich Hilfe gebraucht hätte. Im besten Fall ein noch als Hypochonder abgestempelt haben die alles überbewertet. Es gabs aber auch richtig beleidigte Wörter die gefallen sind. Vorwürfe ich wäre einfach nur zu Faul zum Arbeiten und würden ein auf Krank machen und noch einiges mehr.
Ich fand die Situation die ich da hatte, auch nicht unbedingt besser als jetzt. Ich wußte ich bin schwer Krank und keiner wollte helfen, hatte 2 Feinde . Hoffnung hatte ich da tlw. auch nicht mehr.
Die Ärzte wissen nicht was die ein antuen wenn die ein nicht glauben, erst nehmen und in so einer Hilflosen Situation zurücklassen.
Ich hatte mich sogar ein wenig gefreut als ich die Krebsdiagnose bekam. Zu mindest wurde mir ab da an geglaubt und hatte erst Hoffnung das man was machen kann, das es mir besser geht.
Nur jetzt, ich weiß es wirklich nicht, was ich jetzt dazu denke. Ich weiß ja schon seit längeren, das der Krebs so weit fortgeschritten ist, das eine vollständige Heilung nicht Möglich ist. Auch wenn es immer anders erklärt wird, Krankheit so lange wie Möglich aufhalten, eindämmen, für mehre Jahre und es kann gut sein das bis dahin ,Heilungsmöglichkeiten gibt usw. Keiner weiß was es für Therapien in ein paar Jahren gibt. Nur es schreitet bei mir, alles viel zu schnell fort.

17.03.2017 00:52 • #16


Meine Schwester hatte auch letztes Jahr eine Chemo und sie hatte die ganze Palette an Nebenwirkungen.
Dabei hatte sie noch Cortison. Sie hatte Kopfschmerzen und war zeitenweise so schwach, dass sie nicht mal mehr selber aufs WC konnte.
Denke, dass das ein reines Erschöpfungssymtom war. Denn so eine Chemo zehrt auch noch an den letzten Reserven.
Gute Besserung.

17.03.2017 01:35 • #17

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IchWillPositiv
Mirra, ich drück dir alle Daumen!

Bei mir hat es damals auch 1 Jahr gedauert mit Rennerei von Pontius nach Pilatus und als Simulant hingestellt werden, bis bei mir der Morbus Hodgkin diagnostiziert wurde.

17.03.2017 07:28 • #18


Dann bist du jetzt schon im KH oder musst du jetzt diesen Freitag erst hin?
Deine Wut auf unfähige Ärzte kann ich sehr gut verstehen, Beschwerden nicht ernst nehmen und wenigstens paar Untersuchungen durchführen, ist einfach unverantwortlich. Ich habe das ja selbst auch erlebt und wurde mehrfach mit starken Schmerzen und einer dicken Hand einfach wieder weggeschickt, höchstens Schmerzmittel wurde verschrieben, mehrere Chirurgen waren frech und unhöflich auch die Arzthelfer, nach fast 5 Monaten von Arzt zu Arzt rennen, hatte ich dann die Diagnose Morbus Sudeck. Ich wollte am Anfang den anderen Arztpraxen die Diagnose zuschicken, damit sie sehen wie unprofessionell sie arbeiteten, habe mich aber nicht getraut.
Falls du schon in der Klink bist, wie läuft es so?
Kommt deine Mutter dich da wenigstens besuchen?
Ich drück dir die Daumen, das die Behandlung Erfolg hat. Ist bestimmt ziemlich widerlich, wenn da am Rückenmark herumgestochert wird.

23.03.2017 06:30 • #19


Ne, ich bin letzte Woche schon in KH gekommen.
Ich denke die meißten können bsp. nennen, wo Ärzte Beschwerden nicht ernst genommen haben oder es Psychisch angeblich sein soll. Und in Wirklichkeit doch was vorlag. Und ich finde es schlimm, das sowas leider keine Ausnahme ist. Ich selber habe es insgesamt 4 mal gehabt. Mit ca. 10 Jahren hat ein Arzt der mich überhaupt nicht kannte, mich als Wehleidig abgetan, als ich mein ersten Migräneanfall hatte. War aber erst ein Tag danach da gewesen Hat gesagt, machte würde mit ein gebrochen Bein Fußballspielen und andere würden bei einer Kleinigkeit eine Riesen Show abziehen. Mit 17 angeblich Mandelentzüngung. Als es nach ein paar Tagen nicht besser wurde und nochmal beim Arzt war und gesagt habe ich hätte sehr starke Halsschmerzen, es muss mehr sein wurde ich auch als wehleidig abgetan. Wurde gegelrecht fertig gemacht, weil ich nochmal gewagt habe da zu nerven. Ein paar Tage später wurde durch ein Bluttest den ich selber veranlasst habe und auch bezahlt. EBV festgestellt.
Mit ca. 18 wurde war ich beim Arzt mal ich manchmal schlecht Luft bekam, wurde dabei aber nie Panisch. Hatte nur manchmal schlecht Luft bekommen. Angeblich Psychisch- Lungenfacharzt selten aber kurz danach Asthma fest.
Und jetzt eben mit dem Krebs

Dieses nicht erst nehmen, hat bei mir auch Psychisch leider spuren hinterlassen. Das habe ich im KH wieder gemerkt. Ich habe bei den Ärzten standig Angst, das die mir nicht glauben, Vorwürfen machen, kann schlecht/kaum vertrauen.
Sehe ein Arzt nicht als einen an der Hilft, sonder Gefahr ausgeht. Ich musste mit mein Kopf viel gegensteuern um das durchzustrhen und hat alles noch schwerer gemacht als es sonst schon gewesen wäre.
Es war auch besonders schwer weil ja ständig andere Ärzte im KH. Konnte die dadurch, weil noch unbekannt nicht abschätzten. und ich brauche durch die Negative Erfahrungen sehr lange um zu vertrauen. War so nicht Möglich. Mich hat es so gestresst.
Solange ich noch im KH war ging es sogar noch, weil ich mich zusammenreißen musste um es durchzusehen aber wo ich wieder zuhause bin, war ich nur noch am heulen und meine alten Erlebnisse kommen mir ständig durch den Kopf und habe Flash Backs.
Mich hat das 1 Jahr wohl mehr mitgenommen als ich gedacht habe.
Finde die bezeichnung im Moment, in der ich mich befinde Poststationäre Depression passend.
Sonst, ZNS ist betroffen, wurde tlw. auch schon behandelt. Knochenmark ist auch betroffen. Es kam auch sonst zu deutlichen Verschlechterung. Habe jetzt auch ein Port bekommen und werde Parenteral Ernährt.
Meine Mutter hat mich nicht besucht und auch sonst keiner.

24.03.2017 01:25 • #20



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