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Ich komme eben vom Christopher Street Day in Köln. Und da kam mir der Gedanke, ob ich mich nicht einfach von einem darauf spezialisierten Psychologen auf gleichgeschlechtlich umprogrammieren lassen soll und es mit den Kerls versuchen, wo es mit den Frauen nicht klappt.
Habe mir am Büdchen ein Kölsch geholt und nochmal drüber nachgedacht und diesen Plan doch wieder verworfen. Ich werde es mit den Frauen also doch noch nicht aufgeben. Ab und zu lächelt mich ja mal eine an...weiß nur nie was ich sagen soll...

05.07.2009 16:58 • 09.07.2009 #1


16 Antworten ↓



ich war auch heute kurz da......bleib so wie Du bist ,es sei denn Du fühlst Dich zu Männern hingezogen....


Nachdem was ich heute da so vereinzelt gesehen habe ,musste ich feststellen das ich langsam alt und intollerant werde.


nenene

lg.Eva

05.07.2009 17:57 • #2



Kurzer Gedanke.

x 3


Ihr Glücklichen, ich beneide jeden, der aus Köln und Umgebung kommt, bzw. der die Möglichkeit hat, dahin zu fahren, wann immer er will!!!

L.G., Penelope

05.07.2009 19:24 • #3


och Düsseldorf find ich schöööner

lg.Eva

05.07.2009 19:35 • #4


Das ist das Gute an Köln...immer was los. Auch wenn man alleine ist, kann man was erleben. War aber total lustig, was da so für Typen rumgelaufen sind. Die kennt man sonst nur aus dem Fernsehen. Wie gesagt...Kölsch getrunken und amüsiert.
Klar...ich bleibe auch so. War nur ein Anfall von Galgenhumor. Das hilft, um alles besser zu ertragen.

06.07.2009 17:45 • #5


Nein...Düsseldorf ist nicht schöner. Ich war nur mal so aus Neugier dort...so doll war es nicht...auf keinem Fall schöner...

Nimm es nicht persönlich

06.07.2009 17:47 • #6


Besser is....ich bin echt tolerant, aber wie kann es sein das manche gleichgeschlechtlich breit und gross sind wie Bäume aber eine Stimme haben als wenn sie ne mickeyMouse gefrühstückt haben??.
dann wiederrum der gegensatz dazu ,manche laufen als wenn sie ...na du weisst schon was ich meine, sooo tuffig dumm echt ne lachnummer.

oder die lesben, teilweise sehen die aus wie übergrosse Pitbulls,die haare kurz geschoren,Muskeln usw.
mein Freund ist echt ein paar mal an die Seite gesprungen.Ich hab hinterher nur noch gesungen...immer an der wand lang...da wusst er schon bescheid.

dann hab ich noch schnell ein stilles dankeschön an meine Kinder gesendet danke danke das ihr nicht so seit danke das dieser kelch an mir vorbei ging...
Auch wenn ich gleichgeschlechtlich bin bin ich doch immer noch mann und wenn ich gleichgeschlechtlich bin immer noch frau...wie kann es dann zu soetwas kommen.
Uns heteros sieht man doch auch nicht äusserlich an welche praticken wir bevorzugen ..
Wie kann es soweit kommen??

lg.Eva

06.07.2009 18:06 • #7


Doch Düsseldorf ist schön ,kennst halt nicht die richtigen Ecken Lebe liebe so wie du dich wohl fühlst .egal was andere denken oder sagen .lg sorpi

06.07.2009 18:40 • #8


Hallo Chaosfee,

also ich glaube vieles ist Veranlagung warum man ist, wie man ist und wenn ein Mann groß und stark ist und eine Piepsstimme hat, dann sind das einfach die Gene. Wie es zu einem gleichgeschlechtlich kommen kann
versteh ich allerdings auch nicht. Normalerweise hat doch jeder Mensch den Fortpflanzungstrieb und das ist in einer gleichgeschlechtlich Partnerschaft bekannterweise unmöglich. Meine Theorie ist einfach, weil der Mensch so ein hochkomplexes Wesen ist, kann es schneller mal zu ich will nicht sagen Fehlern aber zu einer Art Ausnahmen oder Ausschweifungen, Schwäche für bestimmt Einflüsse kommen. Deswegen sind wir alle so verschieden, wobei ich das nicht schlimm finde. Wären wir Rinder, sähen wir alle fast gleich aus. Wäre doch langweilig. Wir sind alle verschieden und das macht das Leben bunt.
So kommt es auch zu den übergroßen Pitbulls

LG

07.07.2009 17:41 • #9


Hallo Sorpi,

ne...ich kenn auch nicht alle Ecken von Düsseldorf. Die Altstadt habe ich mit einem Freund allerdings getestet. Wir haben mehrere B. getrunken. Naja...war nicht schlecht...leider alles etwas dicht an dicht. Mir gefällt Köln einfach besser....Geschmackssache tät ich sagen.

LG

Einer

07.07.2009 17:48 • #10


Ach ja...bin halt manchmal ängstlich,
war da echt erschreckt über das Aussehen mancher leute..

Ach ja und ich find jede Stadt hat was schönes...
Wir haben die Arena..

lg.Eva

07.07.2009 17:55 • #11


Vielleicht sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass der Christopher Street Day eine Gedenk- und Demonstationsveranstaltung ist und an die ungerechte Behandlung von gleichgeschlechtlich erinnern (-Stonewall). Auch ist die Parade ein Zeichen dafür, dass auch heute noch Menschen gewaltsam umkommen, teilweise auch Todesstrafen verhängt werden für gleichgeschlechtlich.

Zitat von Chaosfee:
:D Besser is....ich bin echt tolerant, aber wie kann es sein das manche gleichgeschlechtlich breit und gross sind wie Bäume aber eine Stimme haben als wenn sie ne mickeyMouse gefrühstückt haben??.


Diese Variation kommt allerdings nicht ausschließlich unter gleichgeschlechtlich vor! Auch Heterosexuelle zeigen diese Variation! Sie werden sich jetzt fragen, warum Sie so einen heterosexuellen Mann nie begegnet sind. Vielleicht haben Sie ihn für gleichgeschlechtlich gehalten? Viele Menschen machen die sexuelle Orientierung an dem Verhalten und einigen biologischen Umständen (Stimme) fest, wobei man nicht sagen kann, dass eine hohe Stimme mit gleichgeschlechtlich korrelieren bzw. in Zusammenhang steht.

Zitat:
dann hab ich noch schnell ein stilles dankeschön an meine Kinder gesendet danke danke das ihr nicht so seit danke das dieser kelch an mir vorbei ging...


Viele Eltern machen hier einen Attributionsfehler: Die Vorstellungen über gleichgeschlechtlich ist eng verbunden mit der Vorstellung von riskanten Sexualverhalten, femininen Verhalten und weiteren stigmatisierenden Vorstellungen. Ist ein Kind zu femininen Verhalten prädestiniert, dann zeigt sich dieses in vielen Fällen vor der sexuellen Festlegung (und hat erstmal nichts mit dieser zu tun). Und da sich Eltern und Kinder "gemeinsam" entwickeln, erleben Eltern natürlich das Verhalten ihrer Kinder so mit, dass sie am Ende damit gut zurechtkommen und es nicht hinterfragen. Da die Sexuelle Orientierung eine Entwicklung ist, die den meisten Eltern verborgen bleibt (sie kündigt sich in der Anhimmlung von Stars, an das Sammeln von Postern oder das Horten von P. an etc.) und so "plötzlich" über einen herein bricht (die Tochter hat "plötzlich" einen Freund, mein Sohn "plötzlich" eine Freundin) stehen Eltern hilflos da. Auf einmal sind die Kinder erwachsen und man selbst hat es gar nicht mitbekommen.
Sind die Kinder auch noch gleichgeschlechtlich beginnen viele Eltern "die Schuld" zu suchen. Sie interpretieren Verhalten der Kinder im Nachhinein und kommen zu Fehlschlüssen (jetzt ist mein Sohn feminin und tanzt bestimmt wie 'ne geschminkte Barbie am Christopher Street Day). Jungs die Fußball spielen können auch gleichgeschlechtlich werden. Und diese werden auch nachdem Outing, also dem Bekanntmachung ihrer Orientierung, Fußball spielen und sind genau die selben Menschen wie davor.

Ich fragte einmal eine Patientin: "Und warum lieben Sie ihren Sohn nicht mehr?"
"Ich kann ihn nicht mehr lieben, er ist gleichgeschlechtlich! Das ist für mich nicht akzeptabel!"
"Und liebten Sie ihren Sohn vorher?"
"Ja! Aber da war er auch noch nicht gleichgeschlechtlich!"
Ich lächelte freundlich und erwiderte: "Sie wussten vorher nicht das er gleichgeschlechtlich war, aber er war auch zu diesen Zeitpunkt gleichgeschlechtlich! Durch das neue Wissen haben Sie nur eine neue Perspektive eingenommen" ... und bewertet diese nun irrational falsch.

Zitat:
Auch wenn ich gleichgeschlechtlich bin bin ich doch immer noch mann und wenn ich gleichgeschlechtlich bin immer noch frau...wie kann es dann zu soetwas kommen.


Die Geschlechterrolle wird auch sozial definiert. Ein Mann ist also immer nur ein Mann in einem gewissen kulturellen Kontext.

gleichgeschlechtlich ist nicht an ein bestimmtes Verhalten gebunden. So reicht die Bandbreite von besonders feminin bis besonders maskulin. Beim Christopher Street Day wird dies auch in sehr überspitzter Form dargestellt, jedoch repräsentieren die dortigen gleichgeschlechtlich nicht die gesamten gleichgeschlechtlich. Den meisten gleichgeschlechtlich, ob männlich oder weiblich, kann man nicht ansehen, welche sexuelle Orientierung sie haben.

Zitat:
Uns heteros sieht man doch auch nicht äusserlich an welche praticken wir bevorzugen ..


Stimmt und das gleiche gilt auch für gleichgeschlechtlich. Man muss dies immer auch im sozialen Kontext sehen. Heute haben wir ein paar gefestigte Männerbilder. Abweichendes Verhalten oder ein bestimmtes Verhalten wird dann ein anderem Bild (das klassische Bild des femininen gleichgeschlechtlich Mannes etc.) zugeschoben. Diese Bilder sagen aber nichts über die Person aus (feminine Männer sind nicht alle gleichgeschlechtlich), sondern in aller erster Linie über die Kultur (werden bei mittelafrikanischen Stämmen Männer ebenfalls nach diesen Schemen sortiert?).


Zitat:
Wie kann es soweit kommen??

lg.Eva


Verhalten ist biologisch determiniert, wird aber auch von der Umwelt geformt. Bei der sexuellen Orientierung hat man noch keinen Faktor isolieren können. Heute geht man davon aus, dass die Orientierung aus einen Wechselspiel von Anlage und Umwelt entsteht. Wobei wir weder "gleichgeschlechtlich Gene" noch "gleichgeschlechtlich Umweltsituationen" ausfindig machen konnten. (Und vielleicht ist das ganz gut so)

Zitat von Einer:
Ich komme eben vom Christopher Street Day in Köln. Und da kam mir der Gedanke, ob ich mich nicht einfach von einem darauf spezialisierten Psychologen auf gleichgeschlechtlich umprogrammieren lassen soll und es mit den Kerls versuchen...


Sexuelle Orientierung ist bei jeden festgelegt. Bei manchen scheint sich diese im Laufe des Lebens tatsächlich sich reorientieren. Bei anderen ist die Sexualität bis zum Tode festgelegt (das ist bei den meisten Menschen der Fall).

Und mir ist kein Psychologe/Psychotherapeut bekannt, der gleichgeschlechtlich therapiert. Natürlich gibt es immer wieder Opportunisten die damit werben, aber alleine die Tatsache, dass man die Faktoren, welche die sexuelle Orientierung festlegen, nicht kennt, ist Anlass genug jeden skeptisch gegenüber zu stehen, der von sich aus behauptet gleichgeschlechtlich sei zu "heilen".
Aber ich nehme an, der ganze Beitrag war als Scherz gemeint (sowie die meisten Antworten).

Auch und noch was: gleichgeschlechtlich haben genauso Schwierigkeiten bei der Findung des richtigen Partners.

08.07.2009 09:18 • #12


Hallo Einer
klar alles ist Geschmackssache und es stimmt ,die Altstadt in Düsseldorf ist nicht so toll.Muß ich ja zugeben .lg sorpi

08.07.2009 17:18 • #13


Hallo Carl,

das war eine gute Erklärung!



Und natürlich war es nur ein Scherz und ich wollte keinen in irgendeiner Weise verletzen, diskriminieren oder auf den Arm nehmen. Ich gehöre selber einer Gruppe an, die es etwas schwer hat. Ich bin Stotterer und weiß wie es ist, wenn man nicht ins Idealbild passt. Glaube schon, dass ich tolerant bin. Also...nicht so ernst nehmen.
Ich habe mir die Parade und das Straßenfest aus Neugier angeschaut und hat mir sehr gefallen. Werde wieder hingehen.

08.07.2009 17:28 • #14


Schlafkappe
Herr Rogers,
erst mal herzlichen Dank, für den ausführlichen Bericht. Ich habe gestern schon mal rein gelesen, konnte aber keine Antwort geben, weil ich sprachlos war (bin sonst nicht auf den Mund gefallen). Aber über diese Vorurteile war ich schockiert. Ich habe einen gleichgeschlechtlich Sohn, er ist weder ein Baum von einem Kerl, auch hat er keine hohe Stimme. Er ist ganz einfach ein sehr liebenswerter, "normaler" junger Mann. Ich liebe ihn über alles und habe ihn noch nie verurteilt!

08.07.2009 20:41 • #15


Ich bin erstmal neidisch auf alle die bei der CSD sein konnten. Aufgrund von Unistress konnte ich leider nicht hin. Hab es mir aber zum Teil im Fernsehen nebenher angeschaut.

Ich finde auch dass der Grundton teilweise etwas vorurteilsbehaftet klang und finde Carl Rogers Antwort sehr gut.

Die Frage wieso jemand welche sexuelle Präferenz hat lässt sich eh schwer beantworten. Ich finde man sollte sich vorstellen es würde belächelt werden, wenn man hetero ist. Oder man müsse erklären.. wie es sein kann und woher es kommt. Ich glaub genauso wenig können gleichgeschlechtlich erklären wieso sie von gleichgeschlechtlichen Partnern angezogen werden. Sie fühlen es einfach und basta. Im Grunde was ganz natürliches. (Dass andere wiederum bewusst provozieren mit ihrem Auftreten ist auch unbestreitbar.. aber so gibt es ja bei den Heteros genauso Paradiesvögel. ^^)

Und was das Aussehen betrifft finde ich, kann man sich echt kein Urteil erlauben. Ich kann es mir gut vorstellen, dass auch bei den gleichgeschlechtlich Pärchen ein Muster zu erkennen ist, demnach manche der Frauen eher von weiblicheren Frauen angezogen werden und andere eher von männlicher wirkenden. (Pittbulls..

08.07.2009 23:54 • #16


Ich habe doch keine Vorurteile,war nur erschrocken von der Aufmachung mancher....mehr nicht.

lg.Eva

09.07.2009 10:21 • #17



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