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Bibita123
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Hallo Leute,

ich habe mich jetzt extra hier registriert um nachzufragen.

Letzte Woche hatte ich mir das erste Mal das Geräusch eines Martinhorns eingebildet. Es war so, als ob ich es höre, wusste aber, dass ich es mir einbilden würde.

Gestern Nacht dann wieder. Ich war in der Übergangsphase und prompt fing das Tütata dann wieder an. Ich bin aufgeschreckt und könnte mich dann erstmal nicht davon ablenken.

Dann habe ich gegoogelt und in einem Forum gelesen, dass es durch eine Reizüberflutung im Gehirn käme.

Ich bin wirklich vielem Stress ausgeliefert.
Meine Mama ist im Juni verstorben, ich bin auf Wohnungssuche, habe zwei Kinder und keinen Tag zum Verschnaufen und einen Mann, der mich nicht wirklich unterstützt.

Außerdem würde ich mich als hypochondrisch bezeichnen, da ich eine körperliche Störung bekommen und seitdem Angst vor anderem Mist habe.

Ich habe außerdem eine Schilddrüsenüberfunktion und dadurch innere Unruhe und Angstzustände. In meinem Kopf ist also immer Remmi Demmi.

Ich bin seit einer Woche aus richtig bleiernd müde. So über den Punkt. 🤷🏻‍♀

Kennt jemand dieses Tatütata abends beim Abschalten?

Bitta ja. 😅

04.02.2024 #1


40 Antworten ↓
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ThE-Joker
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Zitat von AnxiousCat:
Ich habe diese komischen Wahrnehmungen auch auf dem Weg in den Schlaf oder bei ganz extremer Übermüdung. Ich dachte immer, das sei normal.
Dieser Satz mit der Psychose macht mich gerade extrem panisch. Warum sollte daraus eine Psychose entstehen?
Diese Schlafhalluzinationen haben doch angeblich mit echten Halluzinationen nichts zu tun.


Beachte alles Fettgedruckte und Unterstrichene von mir!


Symptome Schizophrenie / Psychose vs. Zwangsgedanken

Woran kannst du erkennen, ob es sich bei dir um Zwangsgedanken oder um eine Psychose handelt?
Der erste Indikator, der für eine Zwangserkrankung spricht, ist die Tatsache, dass du diesen Artikel liest. Als Betroffener einer Zwangsstörung hast du Zweifel und bist auf der Suche nach einer klaren Antwort, während jemand mit einer Psychose, der sich gerade im akuten Stadium seiner Erkrankung befindet, zweifellos von der (falschen) Wahrnehmung seiner Halluzinationen überzeugt ist.

Von einer Zwangserkrankung lässt sich dieses Krankheitsbild mit den im folgenden Text aufgeführten Punkten diagnostisch gut voneinander abgrenzen.

1. Eine paranoide Schizophrenie / paranoid-halluzinatorische Psychose ist eine psychische Erkrankung, die beispielsweise mit Wahnvorstellungen (z.B. jemand fühlt sich verfolgt, obwohl das nicht stimmt) einhergeht. Betroffene hören häufig bedrohliche Stimmen, die ihnen wie reale Stimmen vorkommen – wirklich real sind diese aber nicht. Ein Betroffener kann außerdem davon überzeugt sein, dass seine Gedanken laut werden und von anderen zu hören sind oder dass andere ihm Gedanken eingeben oder auch wegnehmen. Dieser Realitätsverlust ist einem Menschen mit dieser Psychose allerdings nicht bewusst.

2. Im Gegensatz zu Menschen mit einer schizophrenen Psychose ist die Realitätsprüfung bei Zwangserkrankten weiterhin vorhanden. Falls du davon betroffen bist, bist du dir deiner Ängste und Zwänge bestens bewusst. Du leidest unter ihnen, hast in der Regel eine Krankheitseinsicht und siehst das “Problem” eher bei dir als bei anderen. Und dieses Problem versuchst du, um jeden Preis in den Griff zu bekommen - indem du beispielsweise diesen Artikel liest.

3. Generell zeichnet sich eine Zwangsstörung durch aufdringliche, wiederkehrende Gedanken (Zwangsgedanken) aus, die bei Zwangserkrankten große Anspannung verursachen. Auf die Gedanken reagiert der Betroffene mit Ritualen (Zwangshandlungen), um diese Anspannung aufzulösen (mehr dazu erfährst du in unseren Artikeln über die 5 Gemeinsamkeiten aller Zwänge und den Teufelskreis Zwang; findest du dich in diesen Artikeln wieder, spräche dies eher für eine bei dir bestehende Zwangsstörung und gegen eine Schizophrenie). Bei Betroffenen, die befürchten, verrückt zu werden, ist eine häufige Zwangshandlung das Recherchieren von psychotischen Symptomen, in der Hoffnung, endlich eine Antwort zu finden. So bist du wahrscheinlich auch auf diesen Artikel gestoßen.

4. Während du als Betroffener einer Zwangsstörung also ständig kontrollierst, ob deine Sinneseindrücke echt sind oder nicht, würde jemand mit einer Schizophrenie seine (falschen) Sinneseindrücke gar nicht erst infrage stellen. Fragen wie “Was wäre, wenn diese Person da drüben eine Halluzination ist?” stellt sich ein Zwangserkrankter, der Angst vor einer Psychose hat, während eine tatsächlich psychotische Person beispielsweise denken würde “Wer ist diese Person da drüben und wieso verfolgt sie mich?”.

5. Ein weiteres Argument für eine Zwangsstörung wären die Wirksamkeit von Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) und die Unwirksamkeit von Neuroleptika. Die SSRI wirken bei Zwängen erfolgreich, weil hier vorrangig die Serotoninrezeptoren angesprochen werden. Die Dopamin-Rezeptoren werden durch Neuroleptika angesprochen und die werden Menschen gegeben, die an einer Psychose leiden. (Hinweis: In seltenen Fällen erhalten auch Betroffene von Zwängen ergänzend zu SSRI ausgewählte Neuroleptika, allerdings in einer deutlich niedrigeren Dosierung als jemand mit einer Schizophrenie.).


Und während du diese Zeilen liest, schleicht sich bei dir vielleicht schon ein neuer Zweifel ein: “Was ist, wenn ich die Ausnahme bin?”, “Kann ich diesem Artikel wirklich trauen?”, “Wie kann ich wirklich sicher sein?”. Auch diese Zwangsgedanken über den Zwang selbst sind wiederum ein typisches Merkmal einer Zwangsstörung. Nicht grundlos wird die Zwangserkrankung auch die “Krankheit des Zweifelns” genannt.


Typische Befürchtungen hinter Zwangsgedanken über Psychose / Schizophrenie:

Als Betroffener, der zwanghafte Angst vor einer Schizophrenie hat, leidest du typischerweise unter folgenden Befürchtungen:

- Die Angst, dass du den Verstand und die Kontrolle über dich verlierst.
- Die Befürchtung, dass du dein Leben nicht mehr führen kannst, wie du es willst, und deine Selbstständigkeit verlierst.
- Die Angst, dass du echte Erfahrungen nicht mehr als solche erkennen kannst und du deinen Erinnerungen nicht mehr - vertrauen kannst.
- Die Befürchtung, dass du unangemessene Verhaltensweisen an den Tag legen könntest, die dich sozial funktionsunfähig machen.
- Die Angst, in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden zu müssen.
- Die existenzielle Angst, dass du durch den Verlust deines Bewusstseins einen Quasi-Tod stirbst.


Im Endeffekt ist der einzige Unterschied zwischen dir und einem Menschen, der nicht ständig an seinem Geisteszustand zweifelt, nicht etwa eine Psychose oder eine anstehende Schizophrenie, sondern der Fakt, dass du Unsicherheit nicht tolerieren kannst. Das Futter deiner Zwangsstörung ist also dein ununterbrochenes Grübeln und Kontrollieren, mit dem du deine Ungewissheit und Anspannung loswerden willst. Es mag paradox klingen, aber erst wenn du Unsicherheit akzeptierst, gibst du deinen Zwangsgedanken die Möglichkeit vorbeizuziehen, ohne dass sie riesige Ängste in dir auslösen.

Wirst du also wieder von Fragen rund um Psychosen und Schizophrenie geplagt, kannst du in Zukunft auf das Grübeln verzichten und dich in der Akzeptanz folgender Dinge üben:

- Dass du Zwangsgedanken hast, auch wenn es keine eindeutige Erklärung gibt, wieso du gerade unter diesem Subtyp leidest.
- Dass du vor deinen Gedanken niemals wegrennen können wirst und dir somit nur bleibt, damit zu leben.
- Dass es möglich ist, mit diesen Gedanken zu leben, ohne dass sie dich in deiner Lebensqualität einschränken.
- Dass du deine Ängste und Unsicherheiten überwinden kannst, indem du dich mit ihnen konfrontierst, anstatt ihnen mit Vermeidung / Neutralisierungen zu begegnen.
- Dass dieser Prozess vermutlich viel Arbeit, Zeit und Übung kosten wird, aber schon viele andere Betroffene damit ihre Zwangsgedanken über Psychosen überwinden konnten.

Quelle: https://www.ocdland.com/blog/zwangsgeda...izophrenie

02.02.2024 00:03 • x 1 #36


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Geräusch eines Krankenwagens im Kopf

x 3


F

Faultier
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Zitat von AnxiousCat:
Ich habe diese komischen Wahrnehmungen auch auf dem Weg in den Schlaf oder bei ganz extremer Übermüdung. Ich dachte immer, das sei normal. 😨 Dieser Satz mit der Psychose macht mich gerade extrem panisch. Warum sollte daraus eine Psychose entstehen? 😱 Diese Schlafhalluzinationen haben doch angeblich ...

Zu einer Psychose *kann* es kommen wenn man so weitermacht wie die Threaderstellerin.
Es kann sich genauso gut auch *nur* eine Depression entwickeln das ist bei jedem anders.
Das Gehirn erträgt nur eine gewisse Menge an Reizen...kommt alles auf einmal zusammen kann der Schuss nach hinten losgehen.
Akustische Halluzinationen sind im Prinzip nichts anderes als eine letzte Warnung etwas in seinem Leben zu verändern.Wir hatten ja hier schon das Stichwort Reizüberflutung.Ob das nun mitten in der Nacht passiert wenn sich das Hirn regeneriert oder wenn man am Frühstückstisch sitzt und man etwas hört was man eigentlich nicht hören sollte spielt keine grosse Rolle.
Da muss man jetzt auch nicht panisch werden sondern nur sein Leben umkrempeln...zur Not auch mit professioneller Hilfe.
Wenn die Angst vor einer Krankheit ausufert und in eine Wahnhafte Störung übergeht ist das ja auch nichts anderes wie eine Psychose.
Man verpackt es nur schön unter dem Begriff Krankheitswahn...
Im Prinzip ist es aber völlig egal ob ich Angst vor grünen Männchen habe die mich verfolgen oder glaube an verschiedenen Krankheiten zu leiden obwohl mir mehrere Ärzte versichert haben da ist nix.
Jede psychische Erkrankung kann wenn man sie ignoriert bzw nicht behandelt in eine Psychose übergehen.
Ich hab das 2013 ja selber erlebt.Es beginnt harmlos mit Puls kontrollieren und steigert sich immer weiter bis man am Ende aus Verzweiflung mehrmals die Woche den Rettungsdienst ruft welcher einen letztendlich in die Psychiatrie einliefert.

29.01.2024 05:25 • x 1 #11


Zum Beitrag im Thema ↓


E
Also tatütata beim abends abschalten hab ich noch nicht gehört😁. Aber ich hatte das erst vor einigen Wochen das ich so beim Einschlafen Schreie gehört hab. Ich wusste aber sofort das es nicht wirklich da ist. Das fand ich total gruselig. Hab aber auch grade oft inneren Stress.

#2


B
Hallo. 🙃

Wie lange ging das bei dir?

Ich habe gestern ja noch gegoogelt und konnte das dann erstaunlicherweise ausblenden. Und dann war es ganz weg. Ich bin auch bleiernd müde. Ist es vielleicht eine Übermüdung? Keine Ahnung.

x 1 #3


E
So genau weiß ich das nicht. Ich hab das mal ganz selten. Danach oft für Monate nichts. Aber so lang dir klar ist das es nicht echt ist brauchst du dir keine Sorgen machen. Sollte es wirklich jeden Abend so sein würd ich beim Arzt fragen. Das kann ein Anzeichen von Stress oder auch Depression sein.

#4


B
@Coru Danke.

Zum Arzt wollte ich sowieso am Dienstag mal gehen. Hoffe nur, der hält mich nicht für verrückt. 😅

#5


Schlaflose
Zitat von Bibita123:
Ich war in der Übergangsphase und prompt fing das Tütata dann wieder an. Ich bin aufgeschreckt und könnte mich dann erstmal nicht davon ablenken.

In der Übergangsphase kommt es zu allerlei akustischen und optischen Erscheinungen. Da ist man schon halb am Träumen.

x 1 #6


F
Stress und Schlafmangel sind am wahrscheinlichsten.
Am besten du lässt es in den nächsten Wochen etwas ruhiger angehen dann sollte das auch wieder von allein verschwinden.
Tritt deinem Mann in den Hintern 🤭und mach ihm klar das du seine Hilfe brauchst!
Wenn du an deiner Situation nichts änderst kommt's früher oder später zum großen Knall und du fällst für eine längere Zeit aus.Mach ihm das klar.
Manche Menschen verstehen so etwas erst wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Du kommst gar nicht dazu den Tod deiner Mutter zu verarbeiten bei dem ganzen Stress.
Diese akustischen Halluzinationen solltest du als eine Art Warnung sehen,so nach dem Motto bis hierhin und nicht weiter.
Wenn du so weitermachst kann das im schlimmsten Fall zu einer Psychose führen.
Von einem Burnout bist du ja nach deinen Schilderungen nicht mehr weit entfernt.

#7


A
Zitat von Schlaflose:
In der Übergangsphase kommt es zu allerlei akustischen und optischen Erscheinungen. Da ist man schon halb am Träumen.

Zitat von Faultier:
Stress und Schlafmangel sind am Am besten du lässt es in den nächsten Wochen etwas ruhiger angehen dann sollte das auch wieder von allein Tritt deine...

Ich habe diese komischen Wahrnehmungen auch auf dem Weg in den Schlaf oder bei ganz extremer Übermüdung. Ich dachte immer, das sei normal. 😨
Dieser Satz mit der Psychose macht mich gerade extrem panisch. Warum sollte daraus eine Psychose entstehen? 😱
Diese Schlafhalluzinationen haben doch angeblich mit echten Halluzinationen nichts zu tun. 😨

#8


B
@AnxiousCat
Hi. Naja, bei mir kommt es beim Dösen schon. Sowas kann auch einfach ein stressbedingter Effekt sein und einer bleiben und muss nicht gleich in einer Psychose enden.

#9


E
Kenne genau das gleiche, habe hierzu auch irgendwo einen Beitrag geschrieben oder geantwortet. Höre auch dann ein Martinshorn. Ich weiß aber dass es nicht wirklich draußen ist sondern in „meinem Kopf“. Ich habe das auch bei starker Übermüdung oder Schlafmangel. Wenn ich geschlafen habe, ist es dann wieder weg.
Entstanden ist es bei mir nach einer Phase langen emotionalen Stresses. Zeitgleich trat bei mir Tinnitus auf, keine Ahnung ob das einen Zusammenhang hat. Hatte damals auch Angst, ich könnte ne Psychose haben und viel gegoogelt weil ich irgendwie niemanden kannte der sowas ähnliches beschreibt. Finde es „interessant“ und irgendwie auch beruhigend dass du genau das gleiche beschreibst und auch die Ursachen wohl die gleichen sind wie Stress und große Übermüdung.

#10


F
Zitat von AnxiousCat:
Ich habe diese komischen Wahrnehmungen auch auf dem Weg in den Schlaf oder bei ganz extremer Übermüdung. Ich dachte immer, das sei normal. 😨 Dieser Satz mit der Psychose macht mich gerade extrem panisch. Warum sollte daraus eine Psychose entstehen? 😱 Diese Schlafhalluzinationen haben doch angeblich ...

Zu einer Psychose *kann* es kommen wenn man so weitermacht wie die Threaderstellerin.
Es kann sich genauso gut auch *nur* eine Depression entwickeln das ist bei jedem anders.
Das Gehirn erträgt nur eine gewisse Menge an Reizen...kommt alles auf einmal zusammen kann der Schuss nach hinten losgehen.
Akustische Halluzinationen sind im Prinzip nichts anderes als eine letzte Warnung etwas in seinem Leben zu verändern.Wir hatten ja hier schon das Stichwort Reizüberflutung.Ob das nun mitten in der Nacht passiert wenn sich das Hirn regeneriert oder wenn man am Frühstückstisch sitzt und man etwas hört was man eigentlich nicht hören sollte spielt keine grosse Rolle.
Da muss man jetzt auch nicht panisch werden sondern nur sein Leben umkrempeln...zur Not auch mit professioneller Hilfe.
Wenn die Angst vor einer Krankheit ausufert und in eine Wahnhafte Störung übergeht ist das ja auch nichts anderes wie eine Psychose.
Man verpackt es nur schön unter dem Begriff Krankheitswahn...
Im Prinzip ist es aber völlig egal ob ich Angst vor grünen Männchen habe die mich verfolgen oder glaube an verschiedenen Krankheiten zu leiden obwohl mir mehrere Ärzte versichert haben da ist nix.
Jede psychische Erkrankung kann wenn man sie ignoriert bzw nicht behandelt in eine Psychose übergehen.
Ich hab das 2013 ja selber erlebt.Es beginnt harmlos mit Puls kontrollieren und steigert sich immer weiter bis man am Ende aus Verzweiflung mehrmals die Woche den Rettungsdienst ruft welcher einen letztendlich in die Psychiatrie einliefert.

x 1 #11


B
Hallo Leute,

habe gestern Abend eine Eisentablette genommen, dann war die Müdigkeit erstmal weg. Hallis hatte ich beim Einschlafen auch erstmal nicht.

Ich wusste, dass Calciummangel Halluzinationen auslösen kann, aber Eisenmangel?

#12


B
@Faultier

Genau. Ich habe am Nachmittag auch wieder einen Krankenwagen gehört. Ich mache mich da jetzt aber nicht verrückt.

Ich glaube, dieser Effekt wird durch Geräuscheinflüsse, zum Beispiel Auto oder Bus, wachgerüttelt und deswegen habe ich das Gefühl ich höre das. Aber eigentlich ist es nur in meinem Kopf.

Wenn ich mir die Ohren zuhalte, hört sich dieses, joa, keine Ahnung, Grundrauschen irgendwie anders an.

#13


Hazy
Hey 😊
Habe Tinnitus und schon mehrfach hat dieser auch geklungen, als würden in der Ferne Sirenen klingen. Als es das erste mal passiert ist, hab ich zu meinem Mann gesagt: Sag mal, was ist denn da draußen los, dass da seit 15 Minuten Sirenen gehen?
Mein Mann: Was für Sirenen, ich höre nichts.
Habe mir dann mal testweise die Ohren zugehalten und gemerkt, dass die Sirenen in mir selber waren 😅 ich habe dann erst mal schön Panik geschoben, aber dann beim Googeln relativ schnell rausgefunden, dass das gar nicht sooo selten ist und es auch anderen Leuten so erging.

Achso, wenn man in der Einschlafphase ist und Geräusche hört, nennt sich das hypnagoge Halluzination. Ist absolut nichts schlimmes und ganz normal beim Übergang vom Wachsein zum Schlafen. 😊

Alles Liebe!

#14


B
@Hazy
Hallo.
Vielen Dank für deine Antwort.
Die Sache ist die, dass ich die Wahrnehmung auch gestern Nachmittag hatte. Allerdings fühlte ich mich so unnormal müde. Hätte den ganzen Tag schlafen können.

Ich habe eine Eisentablette genommen, weil ich diese Müdigkeit noch aus der Schwangerschaft kenne und starken Eisenmangel hatte. Die Müdigkeit war dann weg und die Halluzinationen auch.

#15


E
Meine Theorie dazu ist ähnlich wie das, was du gesagt hast, Bibita. Es ist irgendwie eine Art der falschen Reizverarbeitung, ähnlich wie bei einem Ohrwurm oder so. Bei mir haben sich diese Ohrgeräusche/ akustische Halluzination auch oft so gezeigt, dass sich Geräusche oder Melodien die ich am Tag gehört habe, wie eingeprägt haben und ich sie dann immer wieder gehört habe. In der schlimmsten Phase war es zum Beispiel so, dass ich das Klingeln eines Telefons (das wirklich da war), dann danach über Stunden immer wieder gehört habe, dann aber nur eingebildet.
Ein bisschen erinnert sowas auch an eine Zwangsstörung.
Ob daraus eine Psychose werden kann, da kann ich nichts zu sagen, ich denke es gibt Leute die dafür prädestiniert sind und welche, die selbst bei großem Stress keine Psychose bekommen. Wenn man aber eh schon vulnerabel ist, und ich denke, wenn man solche Phänomene hat bei Überlastung/ Übermüdung, gehört man dazu, sollte man einen Gang runter schalten.
Ich habe bemerkt, dass es bei mir im Moment noch zurück geht wenn der Stress weniger ist oder ich mal richtig ausgeschlafen habe. Aber leider kann ich viele der Stressoren auch nicht ganz abschalten und ich denke, da geht es vielen ähnlich…

x 1 #16


B
Genau! Das mit dem Ohrwurm habe ich bei meinem Bruder auch als Beispiel genommen, weil es schon so ähnlich ist.

Gestern war ich in Gedanken, mein Bruder hat mich beobachtet und summte ein Martinshorn. 🤣

Der wollte mich aufmuntern. 🤣

#17

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E
@Bibita123 😂 na da hat er ja voll ins Schwarze getroffen. Das Schlimme bei mir ist, wenn ich dann tagsüber ein Martinshorn höre, weiß ich schon was mir blüht…
Keine Ahnung wieso sich gerade dieses Geräusch so einbrennt, aber ich hatte dazu mal nen Artikel gelesen über eine Ärztin, die sagte, wenn sie das den ganzen Tag in der Klinik hört, hat sie abends auch einen „Ohrwurm“ davon.

#18


B
@Krokodil90 Ahhh, gut zu wissen!

Bist du auch so müde? Also so richtig bleiernd müde?

#19


E
Komplett. Hab aber im letzten halben Jahr auch extremen Schlafmangel gehabt. Fühle mich eigentlich 24/7 sehr müde..

#20


A


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