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02.02.2011 20:57 • 07.06.2021 #1


60 Antworten ↓


kommt das denn echt niemanden bekannt vor?!?

08.02.2011 13:25 • #2



Ganz komisches Körpergefühl

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Hallo,
doch doch mir kommt das sehr bekannt vor. Ich musste grinsen....denn ich rauche dann an solchen Tagen auch kaum noch. Ich werde dann noch dazu todmüde. So das ich mich eigentlich nur noch hinlegen möchte. Macht sich aber auf Arbeit nicht so gut.... Ich bin dann auch oft kein Auto mehr gefahren, weil alles so komisch war und ich dann Angst hatte irgend einen Mist zu bauen. Ich bin dann immer so unaufmerksam, weil ich nur in mich reinhöre. Ja das Gefühl kann man nicht als Schwindel bezeichnen. Komisch oder befremdlich kommt da schon hin. Als wenn ich irgendwie neben mir stehe. Ich dachte dann immer an Gehirntumore oder so, aber dann wäre ich wohl schon lange tod. Sorry, ich muss das immer mit etwas Humor sehen, denn ich weiß ja das ich ganz schön spinne.
Es gibt aber auch Tage, wo ich dann denke....wie soll man das für den Rest seines Lebens aushalten. (nebenbei hab ich ja auch dann die anderen Symptome und Panikattacken)

08.02.2011 13:59 • #3


Hallo ja genau das was du beschreibst kenne ich auch!! Das ist so ein Gefühl was man nicht beschreiben kann! Ich war schon beim ct und mrt Blutwerte sind ok Blutdruck auch das Herz ok. Trotzdem hat man immer das Gefühl krank zu sein! Ich hatte erst letzte Woche permanent von morgens bis abends dieses „Schwindel/ benommenheitsgefühl“ zudem habe ich auch oft Kopfschmerzen oder kopfstechen und obwohl man in der Röhre war hat man trotzdem Angst. Ich leide seit ca. 3Monaten an Panikataken und es ist sooooooooooo anstrengend das schlimme ist das ich nach jeder panikatake nur heule und echt kaputt bin. Ich habe immer angst das ich sterben muss:/ bin jetzt seit ca 6wochen in einer Tagesklinik die therapheuten erklären diese Angstzustände als verschobene angst das heißt das kommt von irgendwo anders! Was trotzdem schwierig ist zu akzeptieren wenn es einen wieder zwickt und zwackt man bekommt trotzdem immer Angst. Ich habe auch manchmal das Gefühl ich könnte dann nicht schlucken. Es ist einfach komisch das man körperlich gesund ist der Körper aber dir trotzdem vorspielt das was ist!


Lg akihi

08.02.2011 21:27 • x 1 #4


meryem
Hallo Träumerin
das was Du beschreibst ist so eine Art Dissoziation.
Die Seele zieht sich ein Stück weit zurück, es dient als Schutz vor zu grossen Ängsten oder Schmerz.
Ich habe das auch des öfteren.
Google mal nach dem Begriff.
Gruss Meryem

08.02.2011 22:15 • x 1 #5


Ich hab mir mal von einem DR.der Psychologie erklären lassen,dass dieser Zustand damit zu vergleichen ist, was manche empfinden wenn, sie zb Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden.
Viele erleben diese Ereignisse so als ob sie sich ein wenig außerhalb ihres eigenen Körpers befinden.
Das ganze so nimmt an , dient der Seele als so eine Art Schutzmechanismus ,um sich vor besonders schlimmen Situationen oder Empfindungen abzugrenzen.

Ich weiß nicht,ob dass jetzt mit euren Zustand zu vergleichen ist.
Aber als ich es gelesen habe,fühlte ich mich stark an dieses Gespräch erinnert.

Im Prinzip schon in etwa das was Meryem schon gesagt hat.

09.02.2011 10:52 • #6


Hallo Akihi,genau so wie Du es jetzt beschrieben hast geht es mir auch!Ich habs auch grad mal wieder und dann wird mein Kopf und mein Gesicht ganz kribblig,dann werden diese Zonen auch noch taub,manchmal kommt auch noch ein Stechen im Kopf dazu und die Angst nicht mehr Schlucken zu können,habe aber nichts ausser Nackenverspannungen,auch ein EEG ergab nichts,wobei ich darüber natürlich froh bin,aber die ganze Situation mit diesen komischem Gefühl macht mich Wahnsinnig
Liebe Grüsse
Pusteblume38

21.02.2011 03:24 • #7


Das alles kommt mir stark bekannt vor.
Dieses nennen wir es einmal Benommenheitsgefühl habe ich jetzt schon seit 8 Wochen ich werde noch wahnsinnig darüber da ich ständig denke das irgendetwas in meinem Kopf kaputt ist.

26.03.2011 13:18 • #8


Hallo ,

ich kenne das auch. Ein total ekelhaftes Gefühl, was mich auch immer wieder dazu drängt zu denken ich sei schwer krank.

Ich erkläre mir das immer so. In dem Moment ist totaler Stress im Körper. Die Muskeln spannen dadurch an und nichts kann frei fliessen. Habe oft so Anfälle und beobachte, dass das vom Nacken ausgeht. Schwäche im Nacken, den Schultern, Armen und das alles zieht runter bis in die Beine. Hängt ja auch alles zusammen. Habe dort auch immer üble Verspannungen.

Rauchen ist auch Stress für den Körper. Wenn du so einen "Anfall" hast und deinen Körper durch das Rauchen nochmehr Stress zufügst, ist es ganz normal, dass es schlimmer wird.
Er muss ja dann auch mit den Giftstoffen zusätzlich zruechtkommen.

Genauso kann es sein, wenn man dann entspannt, dass man sich so fühlt, weil die Muskeln und das Bindegewebe diese Giftstoffe durch die Verspannung ausschütten.

Also immer viel trinken, dass das auch alles rausgeschwemmt wird.

26.03.2011 15:07 • #9


Hallo!
Ich fühle mich hier im Forum endlich verstanden. Auch ich habe seit 2 Wochen so ein komisches Körpergefühl. Das blöde bei mir ist noch, dass ich für 3 Wochen auf einem Sprachkurs im Ausland bin und ich mir mit Tests und Untersuchungen im Krankenhaus 3 Tage hier verdorben habe. Es wurde praktisch alles gemacht: CT, MRT, Blutbild, Ultraschall der Halsadern, Augenuntersuchung (weil ich auch Sehstörungen hatte). Nichts wurde gefunden. Seit ich aus der Klinik bin, sage ich eigentlich jedem, dass es mir besser geht, weil ich nicht weiterhin als "Hypochonder" dastehen will. Aber eigentlich geht es mir überhaupt nicht besser. Die Symptome haben sich zwischenzeitlich verändert: Atemnot, Gefühl von Krümeln im Hals, Druck an Hals und manchmal auch am Kopf. Aber ich traue mich nicht, mit jemandem hier darüber zu reden, weil dann jeder nur denkt, es ist nichts. Freilich, vermutlich ist auch wirklich nichts (körperlich), aber das ändert leider nichts daran, dass man sich total schlecht fühlt (das wisst ihr ja alle).
Ich bin in Italien, das Wetter ist super, die Stadt ist toll und ich habe unheimliches Glück, hier sein zu können. Aber trotzdem kann ich die Zeit überhaupt nicht genießen. Ich denke immer "eigentlich sollte ich mich freuen" und gleichzeitig kann ich es noch weniger. Ich mache mir selbst Druck, eine schöne Zeit zu erleben...
Inzwischen habe ich viel im Internet gelesen und bin auf dieses Forum gestoßen. Mich beruhigt es ziemlich zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die unter diesen Problemen leidet. Ich glaube, bei mir wurde die Angst v.a. durch die Trennung von meiner Familie ausgelöst, denn daheim haben wir auch ziemliche Probleme. Die neue Umgebung hat mich dann wohl letztlich überfordert und inzwischen kommt auch noch dazu, dass ich Angst vor der Angst selbst habe.
Ich finde es auf jeden Fall toll, dass man hier im Forum seine Sorgen schildern kann und auf Verständnis trifft!

01.04.2011 20:08 • #10


Hallo,
ich bin durch google auf diesen beitrag gestoßen, weil ich auch solche beschwerden habe und schauen wollte, ob es leute mit ähnlichen symptomen gibt. ich musste auch erst mal überlegen nach welchem begriff ich suchen sollte, denn als schwindel kann man es nicht direkt beschreiben. es ist einfach ein seltsames, unwirkliches gefühl. ich kenne es schon seitdem ich 18 bin (jetzt 28) und konnte es mir damals überhaupt nicht erklären. da habe an manchen tagen die welt um mich herum als unwirklich empfunden, so als ob ich träume und nicht wach werde. im laufe der jahre haben sich die symptome etwas verändert. als ich mit 19 für 12 wochen in einr psychosomatischen klinik war wurde eine soziale phobie, depressive verstimmungen und eine anpassungsstörung diagnostiziert. bereits mit 11 jahren begann ich krankheitsängste zu entwickeln und als ich 17 war erkrankte mein vater an lymphdrüsenkrebs und ist auch bis heute noch nicht geheilt. seitdem habe ich mal mehr mal weniger ängste krank zu sein oder davor das etwas schlimmes passiert. ich fühle mich oft erschöpft, angespannt und fühle mich gestresst, oftmals sogar ohne grund. dieses komische körpergefühl ist mittlerweile damit verbunden das es irgendwie schwankt, ich schlecht sehe, total lichtempfindlich bin, den wechsel von lichtverhältnissen als komsich empfinde, schleier vor den augen habe, das gefühl habe einzuschlafen, unangenehme müdigkeit, das gefühl überhaupt nicht richtig bei mir zu sein, alles wirkt irgendwie unreal. teilweise habe ich den eindruck kreislaufprobleme sich damit vermischen und wenn ich viel und ungesund esse und wenig schlafe wird die symptomatik auch oft schlimmer. also beängstigend finde ich es schon, denn es ist wirklich so als ob man keine richtige kontrolle über sich hat. habt ihr weitere ideen wie genau diese symptome entstehen und warum sie entstehen und wie man die smptomatik verbessern kann? psychotherapie mach ich bereits seit jahren und mein psychologe meinte das es dissoziative störungen sind. ich könnte mir auch sowas wie derealisation vorstellen und frage mich ob sowas auch bei angssstörungen vorkommt?
Ich freue mich über ratschläge.
Danke

06.04.2011 23:53 • #11


hat keiner ideen warum diese sympptome entstehen? wer hat ähnliche beschwerden?

09.04.2011 00:10 • #12


hallo zusammen,
ich schildere mal meinen fall und muss vorab sagen, ich bin superfroh diese plattform hier gefunden zu haben und menschen, denen es ggf. ähnlich geht wie mir.
ich war bis zum - sagen wir pi-mal-daumen, da ich es noch nicht 100% auf den monat lokalisieren konnte - August 2011 ein regelrechter kraftprotz - ein wirbelwind - ein immer supergelaunter und spassig mensch. keine Dro., ausser Alk. in "normalen mengen", keine Zig., keine negativ-faktoren, sprich finanziell belastet, streit, über die masse stress etc. - alles prima. keine körperlichen störungen, krankenheiten - null. seit circa August 2011 hat sich mein Leben völlig verändert. ich habe ALLE! ärzte durch. auch Heilpraktiker. Ich bin plötzlich mit Bluthochdrück über 200 ins KH gekommen, mitte august 2011. Langzeit-EK, Bluttests etc. - alles im super gesunden Bereich. Es scheint eine einmalige Sache gewesen zu sein. MRT (ohne jodhaltige Injektion) jetzt im Dezember 2011, weil ich seit august das gefühl habe, mein kopf ist wie leer. klingt doof - aber ich versuche euch das so genau wie möglich zu schildern.... ich habe ab und zu das gefühl alles ist "komisch" um mich herum. essen, trinken, die landschaft. egal was. ich beruhige mich dann wieder und denke: alles ist gut und ok so. (gedanke 2: hirnzyste, tumor?) MRT machen lassen, hat ergeben wirbel steilstellung HWS 2-6. physiotherapie 2x die woche. ok, Linderung. trotzdem gelegenlich - tageszeit unabhängig: angstgefühle vor dem Tod, vor behindert im rollstuhl zu sitzen, vor einfach umzufallen und nicht mehr hoch zukommen, vor lähmung, etc. Wieder beruhige ich mich und lenke mich ab mit Arbeit. Ja nicht weiter grübeln. Woher kommen diese komischen Gefühle in meinem Körper, in meinem Kopf? ich fühle mich nicht 100% fit und vital, ich arbeite im büro, vollzeit, ernähre mich sehr gesund, kein sport ok, aber woher kommen diese negativen Gedanken? das Gefühl - morgen ist das alles vorbei - kein im Garten mehr arbeiten im Frühjahr und Sommer, keine Zukunft mit Mann und Hund, einfach aus und vorbei. Sowas hatte ich nie zuvor! NIEMALS! Blick immer nach vorne gerichtet... immer stark und gewusst was ich will. Ab und zu seit August 2011 fühl ich mich wie ein Häufchen Elend (symptome der wechseljahre? bin im Mai 2011 40 geworden)... kann ich mir nicht vorstellen. Wisst ihr, dass ich ab und zu denke: das hängt mit dieser atomaren Sache in Fukushima zusammen? ... ich verwerfe dann den Gedanken. bin allerdings wirklich manchmal aus der Bahn, wenn ich überlege, dass diese "komischen Wackler" wie ich sie mittlerweile nenne, mich fortan mein Lebenlang begleiten werden. ich bin einfach nicht mehr so fröhlich und gelöst - es ist als stecke eine Krankheit in mir, die einfach nicht lokalisiert werden kann.... kann jemand verstehen, was ich meine? bitte teilt mir hierzu eure erfahrung bzw. ansichten mit - ich bin dankbar menschen zu lesen, denen es ähnlich geht. danke. liebe grüsse, katja

24.01.2012 13:15 • x 1 #13


Hallo ihr Lieben!

Ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben. Ich kenne das Gefühl seit 4 Jahren. Wie alles angefangen hat? Ich glaube da reichen die 60000 Zeichen nicht aus. Ich habe mir schon überlegt selbst ein Thema zu eröffnen, aber dieses hier trifft es doch schon 100%!

Auch ich fühle mich sehr oft einfach nur komisch. Ich kann es nicht beschreiben. Es ist nur selten ein Schwindelgefühl, das sich aber auch meist erst durch die Angst entwickelt, wie ich befürchte. Ich fühle mich dann so, als würden meine Beine laufen, ohne dass ich es will, meine Hände einfach irgendetwas tun, ohne dass ich Einfluss darauf habe. Jede Bewegung fühlt sich so fremd an, als würden meine Körperteile schweben und nicht zu mir gehören.

Ich habe bemerkt, dass ich dieses Gefühl verstärkt vor meiner Periode entwickle. Vielleicht die hormonelle Umstellung, doch ich steigere mich dann so herein, dass sich alles um mindestens das 10-fache verschlimmert

Ob es zum Thema gehört? Ich weiß es nicht, aber ich erzähle es jetzt einfach in Kurzform, vielleicht gibt es hier ja auch jemanden der das in diesem Zusammenhang kennt!:
Wenn ich morgens aufwache, geht es mir meistens (bis auf die Tage an denen ich dieses vorher beschriebene Gefühl habe) super. Ich gehe noch zur Schule. Sobald die 1. Unterrichtsstunde fast zu Ende ist, entwickeln sich komische Symptome. Ich sehe alles so... anders. Ich habe dann auch das Gefühl, als bewege sich mein Kopf selbst und will mich ärgern. Nach und nach verschlimmert sich das Ganze, nämlich weil dann die Angst kommt: "Was ist das? Ich habe Angst, dass das schlimm ist!" Irgendwann ist dann der Höhepunkt erreicht an dem ich das Gefühl habe gleich ohnmächtig zu werden, mein Herz klopft fürchterlich, mir ist schwindelig, ich kann mich keinen Millimeter bewegen, sonst wird es noch schlimmer. In diesen Situationen muss ich dann einfach nur noch weg. Sobald ich das Zimmer verlasse, lassen die Symptome nach. Ich leide also vermutlich unter einer starken Angststörung, denke aber trotzdem immer ich sei schwer krank

Auch ich würde mich freuen, jemanden zu finden, dem es genauso/ähnlich geht. Ich bin erst 19 Jahre alt... wenn ich mir denke, dass mein ganzes Leben mitmachen zu müssen... ohje!

Liebe Grüße
Gänseblümchen2222

05.02.2012 00:49 • #14


Hallo, so ähnlich geht es mir auch,noch dazu kommt das es taeglich so
ist das ich schon mit der Angst aufwache. Man fuelt sich einfach
anders. Ich habe ueber die Angst aufgehoert zu rauchen. Ich habe seid
06.01 so eine entsetzliche A ngst das ich mich nicht mehr
getraut habe eine zu rauchen . Ist eigenlicb jemand dabei
der diesen Mist auch mal losgeworden ist??

LG tinama

05.02.2012 08:54 • #15


Mir geht es genauso leute....vorallem das mit den "komsicehnb wacklern" trifft es genau. ich sehe auch alles anders. ales sieht komisch aus, manchmal hab ich das gefühl, alles ist zu dreidimensional oder so. und manchmal zieht halt alles ein stück zur seite oder bewegt sich sonst irgendwie...Das raubt mir den letzten nerv. für heute habe ich mir felsenfest vorgenommen: Egal, was passiert, du wirst es akzeptieren und die wirst keine angst haben.

Ich bin mal gespannt.....

LG EUre Püppi

05.02.2012 10:43 • #16


Hallo,
@Gänseblümchen

Genauso wie du es schilderst mit der Schule hat es bei mir vor 10 Jahren angefangen. Da war ich auch 19 und das was du beschreibst sind eindeutig Panikattacken. Bist du denn schon in Behandlung deswegen?

@Katja
Auch bei dir vermute ich das eindeutig psychische Ursachen dahinter stecken. Hört sich schon nach einer Angststörung an. Meinst du nicht das es evtl. doch schon durch Vorläufer der Wechseljahre ausgelöst worden ist? Bei mir fing es besp. in der Pubertät an und oftmals tritt sowas ja bei rgendwelchen Übergängen auf...

LG

26.02.2012 22:26 • #17

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Püppi: Das mit dem dreidimensionalen Sehen hab ich auch!! Das ist so schwer zu beschreiben, aber das trifft es. Ich finde es ganz furchtbar. Diese Sehstörungen hindern einen daran, sich abzulenken.

28.02.2012 10:41 • #18


Hallo liebe Leute!

Ich erkläre jetzt mal in einer langen Geschichte meinen Fall.Ich leide schon seit dem ich klein bin an ängsten, damals wo sich meine eltern getrennt haben bin ich immer am fuß von meiner mama mitgelaufen weil mein papa nicht da war und ich mich unsicher fühlte. Ich leidete schon immer unter flugangst, angst mich zu blamieren etc. Jetzt bin ich 16 und am schlimmsten war es letztes jahr vor meinen abschlussprüfungen. Ich hatte eine prüfung aber ich dachte ich sterbe ich habe gebrochen, durchfall gehabt ich hatte angst das ich krebs habe, angst zu sterben. Bin dann zum arzt gefahren und auf dem weg dorthin habe ich ganz schlimm hyperventiliert, weil ich dieses gefühl vorher noch nicht kannte dachte ich ih sterbe. ( zum glück der familienarzt seit 12 jahren sonst währe ich wohl in der psychiatrie) Auf jeden fall fing da alles ganz schlimm an. Seit dem habe ich schlimme ängste vor dem tod, ich muss nur ein kleinen zucker am körper kriegen und schon fängt es an. Ich bin momentan in psychologischer betreeung und nehme ab und zu beruhgungsmittel, und mir geht es auch garnicht mal so schlecht.

Alle die das gleiche haben, kann ich nur raten gebt euch nicht auf glaubt daran den kampf gegen die SCH*** Psyche zu gewinnen, Schret euch selber mal an so quasi " HÖHR JETZT AUF DaS IST DIE PsYCHE" sowas hilft mir immer. Man kann es besiegen mann muss nur wollen.

Mfg

28.02.2012 21:52 • #19


Da der letzte Eintrag schon etwas her ist, hoffe ich doch, dass hier noch jemand mitliest.

Alles was ich bisher hier gelesen habe kommt mir so bekannt vor. Ich will euch erzählen wie es bei mir anfing und wie es mir gerade geht und ich hoffe doch, dass sich der Zustand bald in Luft auflöst.

Vorweg sei noch gesagt, ich bin nach wie vor ein Lebensbejahender Mensch der gern 100 Jahre alt werden möchte, denn ich liebe mein Leben. Nur hätte ich gern meine Unbeschwertheit zurück. Das wäre grandios

Alles fing mit einer kleinen Schwindelattacke an bei der ich mich doch tatsächlich am Kartenständer bei Lehmann’s Buchhandlung festhalten musste um nicht umzukippen. „Hui“ dachte ich …. „Was war das denn?!“ Dann tat ich es als einmalige Sache ab. Schwindelgefühle beim zu schnellen Hochkommen, schnelle Kopfbewegungen etc. kennt ja jeder mal. Das war Dienstag der 18.02.2014.

Die folgenden Tage kam ich mich mir vor als hätte ich `nen Helm auf Morgens war noch alles gut….. zum Mittag hin wurde es schlimmer. Wie auf Wolken gehen, Eisbeine, Schwitzen etc das ganze Programm. Kaum gucken können….. Ich schob es auf die Bildschirmarbeit. Machte mir flott `nen Termin beim Optiker hier in der Stadt. Der sollte gleich Freitag den 21.02.2014 sein, 13 Uhr.

Die ganzen letzten Tage hatte mir meine Freundin immer schon gesagt …..“vielleicht haste ja zu hohen Blutdruck. Lass das mal messen“ Na klar… schon seit Jahren…aber der macht keine Probleme….

Freitag dann, auf dem Weg zum Optiker, kam ich dann an einer Apotheke vorbei. Und just in dem Moment …. ZACK….. Schwindelattacke vom feinsten. Hui dachte ich …..jetzt misste wohl doch mal den Blutdruck. Nunja… ich also, tapfer wie ich nun mal bin, meinen Arm da durch die Bandage gesteckt, 50 ct in Schlitz geworfen und das Gerät fing an zu messen.

Als ich den Zettel mit dem Ergebnis in der Hand hatte, hab ich mich sofort Herz-und Hirntod irgendwo im Graben liegen sehen. 228/96 und ein Puls von 78.

Also bin ich wankend zur Apothekerin legte ihr den Zettel hin und fragte ob sie nicht was für mich hätte, was gegen zu hohen Blutdruck. Die guckte mich ganz entsetzt an und sagte „Nein. Und damit müssen sie zum Arzt. Und zwar SOFORT“…. Und zack lag ich wieder herz-und hirntod im Graben. Panik stieg in mir hoch. Und ich fuhr mit der Bahn wie ferngesteuert zum Hausarzt. Dort angekommen hatte ich Megaglück das die Arzthelferin noch da war, denn es war gerade Mittagspause und die hätten erst ab 16 Uhr wieder Sprechstunde gehabt. Aber bis 16 Uhr warten….. hallo? Ich war ja quasi schon herz- und hirntod

Als ich die Gute Seele sah und wusste ich werde gerettet vorm qualvollen Tod, fiel eine Last von mir ab und ich begann zu heulen wie ein Schlosshund und die frage was los sei. Ich konnte gar nicht reden….zeigte ihr den Zettel mit den Werten und ich meine mich zu erinnern, das selbst sie kurz blaß wurde.
Gott sei Dank wohnt auch Frau Doktor im Haus die nur für mich dann ihre Pause unterbrach.

Die gab mir dann erste einmal so ein Spray was den BD dann auf 150 runter brachte. Dann wurde ich gefragt was passiert sei? Ich konnte leider nix antworten. Denn es war an dem Tag nix vorgefallen. Kein Stress, kein Ärger, keine Überanstrengung….. NIX. Die ganze Woche …. NIX!
Da fragt man sich natürlich schon woher der schei. plötzlich kommt. Es macht mich irre nicht zu wissen was los ist. Schon immer.
Ich bekam also Tabletten und sollte um 17 Uhr noch mal wieder kommen.

17 Uhr war wieder alles tutti außer das ich geschwächt war von der ganzen Heulerei und Aufregung. Es wurde das weitere Vorgehen besprochen. Füße still halten. Morgens und abends eine Tablette nehmen und den lieben Gott `nen guten Mann sein lassen. Montag früh sollte ich wieder kommen.

Meinen Termin für den Abend musste ich dadurch absagen und ich hatte nun das ganze Wochenende frei.
Freitag klappte das mit dem einschlafen ganz gut… war ja „geschwächt“ von meinem „Nahtoderlebnis“

Samstagabend ….. liebe Leute laßt euch sagen….. diese schei. Tabletten….. ich hab aller viertel Stunde BD gemessen weil ich dachte ich fall gleich aus’m Karussell…… Aber BD war in Ordnung.

Montag hab ich dann mit der Ärztin besprochen das ich nur noch ne halbe Dosis nehme.
Sie meinte es könne bis zu 6 Wochen dauern bis sich das mit den Tabletten einpendelt und Schwindelgefühl verschwindet.
Ähm hallo? 6 Wochen? Nee, auf keinen Fall. Das geht nicht….. schließlich werde ich in 4 Tagen 40 und es ist ein rauschendes Fest angesagt. Also 6 Wochen …tztztztztz….
Also saß ich wieder heulend bei der Ärztin denn ich sah mein Fest schon platzen.
Sie versuchte wirklich mit allen Mitteln mich zu beruhigen … aber ich war so panisch … denn ich war ja nun plötzlich krank. Todkrank… den ich hab ja schließlich Bluthochdruck.
Sie gab mir dann homöopathische Tabletten zur Nervenberuhigung mit.
Irgendwie bekam ich das alles hin. Das Fest war rauschend

Letzte Woche Montag wurde ein Gesundheitscheck-Up gemacht. Großes Blutbild. Urin probe. Alles top. Das Leben lief wieder.

Jetzt am Montag sitze ich im Büro. Morgens war noch alles ok. Ich tippe auf der Tastatur. Plötzlich habe ich das Gefühl, dass meine Arme sehr schwer werden. Und dann ging es los…Schlag auf Schlag…. schweißkalte Füße, schwere Glieder, so ein komisches-eigentlich-kein-Schwindel-aber-doch-irgendwie-Schwindel-Gefühl, innerlich so dermaßen angespannt das ich dachte ich fall gleich vom Stuhl. Blutdruck gemessen … ach du schei. 180 zu irgendwas. Ich also meine Sachen geschnappt und ab zu Frau Doktor. War ja erst 10…. Als nix Mittagspause. Ich war allein dieses Jahr schon so oft bei Frau Doktor wie die letzten 3 Jahre zusammen nicht. Beim Arzt angekommen ging es mir schon deutlich besser. BD war ok und Frau Doktor ratlos.

Sie schlug mir dann vor mal einen Neurologen zu konsultieren und gab mir eine Überweisung. Nur ist das mit den Fachärzten ja so eine Sache. Da kann man sich leider nicht einfach so ins Wartezimmer setzen.

Mittwoch dieser Woche hatte ich das gleiche Problem. Wieder um die Mittagszeit. Diese Nicht-Schwindel-doch-Schwindel-Gefühl, Schweißausbrüche, kalte Füße und Extreme Angespanntheit. Das Gefühl meine Finger würden verkrampfen. Ich dachte ich platze gleich, im wahrsten Sinne des Wortes. Und immer kurz vorm heulen. Diese extremen Stimmungsschwankungen kenn ich nicht. Auch Schwindel und kalte Füße kenn ich nicht. Und das macht mir Angst. Extreme Angst wie ich zurzeit fest stellen muß.

Also hab ich angefangen zu googeln was das sein könnte. Als ich die ganzen Symptome eingab kam immer mal wieder das Wort Wechseljahre zum Vorschein. Hallo? Ich bin gerade 19 Tage 40 …. Das kann doch nicht sein. Aber war mir in dem Moment auch egal…. Ist ja schließlich keine schwere Krankheit und ich glaub auch nicht wirklich das es das sein kann.
Also hab ich mal gegoogelt was man nehmen könnte an homöopathischen Mittelchen um dem ganzen entgegen zu wirken oder zumindest die Symptome zu lindern.
Dann fand ich was und war froh gleich Pause zu haben denn ich stand ja schon kurz vorm platzen so nervös und angespannt war ich. Also hin zur Apotheke. Tapfer. Bis die Apothekerin mich fragte was ich brauche. Also fing ich wieder an zu heulen und fing an sie zuzutexten von wegen Verdacht mit Wechseljahre etc. ich doch aber erst 19 Tage 40 Jahre alt bin und das doch gar nicht sein kann….. Sie meinte nur das es durchaus sein kann da die ganzen Umwelt- und Stressbelastungen (war das einzige was ich mir vor lauter Aufregung merken konnte) heute eben schlimmer sind als früher und es durchaus schon Fälle gab die mit 30 die ersten Vorboten der Wechseljahre hatten. Na halleluja.
Nunja… den Rest des Tages ging es dann wieder und gestern war ich auch fast beschwerdefrei. Bis heute Mittag… da ging die schei. von vorn los… Ich hab mich zwar inzwischen beruhigt aber ganz weg sind die Symptome leider immer noch nicht… Seit 4 Stunden

Leider habe ich erst in 4 Wochen einen Termin beim Neurologen ergattern können. Ich hoffe doch, dass ich bis dahin durchhalte und er mir bestätigt das ich nix wildes habe außer evtl. ne kleine nervliche Überlastung. Nur frag ich mich wo die herkommen soll? Privat wie beruflich läuft es rund. Dann würde ich zu gerne wissen wo die plötzliche Angst vor schweren Krankheiten herkommt. Außgelöst durch die Bluddruckscheiße?! Ich hab auch keine Lust zur Heulsuse zu mutieren.
Ich hab mir bislang nicht vorstellen können das mich jemals irgendwas aus der Bahn werfen könnte.

Ich werde auf alle Fälle berichten.

LG Di

21.03.2014 16:00 • #20



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