✔ Empfohlene Antwort
Zitat von muffin2000:Ich habe panische Angst vor Krankheiten.
Die Angst solltest du dir wirklich sparen. Ich weiß das ist einfach gesagt, aber was nützt die ständige Angst eine Krankheit zu bekommen? Egal ob Erkältung, Magen und Darm Infekte, Krebs oder andere tödliche Krankheiten können dich heimsuchen, egal ob du Angst hast oder nicht. Der einzige Unterschied ist unterm Strich das du dir schon jetzt wo du Gesund bist das Leben selbst mies machst. Lassen da am besten einfach alles auf dich zukommen. Was passiert, dass passiert egal ob mit Angst im Vorfeld oder ohne.
Zitat von muffin2000:Für mich ist es auch anstrengend, viele Menschen um mich herum zu haben. Andererseits fühle ich mich einsam und allein.
Das kenne ich. Ich mag die Gegenwart von anderen Menschen auch nicht. Klar der normale Kontakt in einem Geschäft oder auf der Straße ist zumindest für mich kein Problem, auch wenn ich darauf verzichten könnte

Aber wenn mir jemand zu nah kommt finde ich das auch sehr unangenehm. Beispiel diese Leute an einer Warteschlange (z.B Supermarktkasse) die sich in 2 cm Abstand zu einem drängen... Finde ich auch sehr unangenehm. Einsamkeit verspüre ich so zwar nicht wie du, ich denke mir zwar es wäre bestimmt schön Freunde so wie andere zu haben, aber unterm Strich bin ich eben ein Einzelgänger und fühle mich so wohl in meiner eigenen Welt. Der Kontakt zu meiner Frau und meinen beiden Töchter reicht mir aus. Aber was man da als angenehm empfindet ist eben sehr individuell.
Zitat von muffin2000:Ich glaube ich habe ein Trauma oder etwas ähnliches noch dazu. Vor 6 Jahren ist mein Vater gestorben. Ich rede nur selten darüber. Aber es belastet mich immer noch. Ich konnte es nie richtig verarbeiten.
Vielleicht wäre es da sinnvoll einmal mit jemanden zu sprechen. Ich weiß es ist nie schön wenn jemand stirbt, aber es ist ein ganz normaler Vorgang. Wir alle werden geboren, Leben eine zeit lang und sterben dann. Ich persönlich empfinde das als ganz normal, wobei ich selbst noch in einer Zeit großgeworden bin wo die Familie am Sterbebett zusammengekommen ist wenn es bei jemanden so weit war. Ein großes Problem unserer heutigen Gesellschaft ist das man den Tod ausblendet und dann natürlich umso schockierter ist wenn man feststellt das tatsächlich auch mal jemand den man liebt sterben kann. Da muss aber jeden seinen eigenen Weg finden damit umgehen zu können. Ich weiß es ist zwar kein wirklicher Trost, aber nur weil jemand stirbt ist wieder Platz auf der Welt für neues Leben.
10.09.2017 03:35 •
x 1 #10
Zum Beitrag im Thema ↓