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Es ist einfach schwer zu beurteilen, vielleicht kommen bei dir mehrere Sachen zusammen, vielleicht auch nicht. Versuch dich am Wochenende etwas von der Angst zu lösen, mir hat ausgiebiges Spazieren gehen immer etwas geholfen, gerade in einem Naturschutzgebiet oder ähnlichem. Ich habe dann zwar immer viel nachgedacht, weil die Einflüsse von außen gering sind und man meistens alleine ist, aber irgendwie hat mir diese Zeit mit mir selbst immer gut getan, ich konnte meine Gedanken in Ruhe ordnen und einfach mal richtig durchatmen.
Nach dem Arztbesuch wird hoffentlich alles etwas klarer, dann haben wir auch eine sichere Grundlage auf der wir hier weitemachen können. Dennoch, alles was du bisher beschreibst passt auch zu einem psychosomatischen Problem.
In meiner schlimmsten Phase hatte ich Wortfindungsstörungen, konnte nicht richtig denken, habe viele Fehler gemacht, hatte Probleme beim Lesen, Unwirklichkeitsgefühl, Schlafstörungen, Heiserkeit, Halsschmerzen, das Gefühl die Nase säße ständig zu, Druckgefühl, das Gefühl Schleim liefe mir den Rachen herunter, Globusgefühl, Nackenschmerzen, Stressniesen und -husten, Krankheits-/Fiebergefühl, Benommenheit. Es fing bei mir nach einer starken Erkältung an, ich dachte auch die Erkältung ginge nie zu Ende, über viele Wochen. Mehrere Hausarztbesuche (EKG, Blutbild, Abtasten), 3X HNO (Endoskopie, Allergietest, Abtatsen etc.) ... alles ohne Befund --> kerngesund ... nach dem Allergietest wollte ich es dann auch endlich wahrhaben "Ich bin völlig gesund" und die Beschwerden verschwanden von einen Tag auf den anderen.
Und bei mir ist die Angst noch vergleichsweise mild ausgeprägt und kommt nur phasenweise, hat aber gereicht um mcih die obige Odysse durchlaufen zu lassen. Von meiner damaligen Hautkrebsangst möchte ich gar nicht erst anfangen.
14.03.2014 15:42 •
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