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Ich weiss das wird jetzt ein ultra langer Beitrag, aber ich weiss auch nicht wie ich es anders anders kurz fassen soll. Ich entschuldige mich jetzt schon dafür aber ich hoffe, dass der eine oder andere sich die Geduld und Zeit nimmt es durch zu lesen um eventuell mir eine ähnliche Geschichte mit mir zu teilen. Denn ich fühle mich in meiner Symptomwelt absolut alleine gelassen von Freunde und Familie. Niemand versteht mich! Nicht mal die Ärzte.

Jetzt zu meiner Geschichte:
Im Mai 2016 bekam ich Kreuzschmerzen parallel mit punktuellem Schmerz am rechten Fuß. (MRT von der LWS unauffällig) ging nach paar Wochen auch weg.

Im November 2016 bin ich umgezogen und habe wirklich sehr schwere Kisten alleine getragen.
Kurz nach dem Umzug im Dezember 2016 fingen starke Schmerzen am Kreuzbein und Hüfte an. Genau der selbe Kreuzschmerz, den ich im Mai hatte aber halt viel extremer und schlimmer. So stark dass ich Nachts fast geheult habe. Morgens war es am schlimmsten.
Ich dachte ich habe mir beim Umzug was eingefangen oder so, weil es halt kurz danach kam.
*Pustekuchen!*

Ende Januar 2017 bekam plötzlich einen Hexenschuss beim Wäsche aufhängen. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und musste ins Bett humpeln. Nach ein paar Stunden Ruhe und Wärme ging es wieder weg.
Doch es ging in der Nacht weiter.

Plötzlich kam eine pulsierende Wärme unter meinem linken Fuß. Eine pulsierende punktuelle Wärme bzw. Hitze, die sich angefühlt hat als würde ich auf einem Heizboden laufen. Paar Tage später fing es am rechten Fuß an. Und dann hat es angefangen an beiden Beinen zu kribbeln und zu brennen. Das Kribbeln kommt allerdings nur beim Sitzen und wenn die Beine angewinkelt sind. Das Brennen ist von den Füßen bis zu den Beinen gewandert und mittlerweile brennt es am ganzen Körper an unterschiedlichen Stellen. Sogar im Gesicht.
Mittlerweile sind weitere Symptome hinzugekommen...

Und so sieht es aus:
- massive und krampfartige Nacken-Schulter-Armschmerzen
- starke Schwindelattacken
- kribbeln im Hinterhaupt, an den Schläfen und an der Lippe und Schultern
- Brennen am ganzen Körper (mal unter den Achseln, dann am Arm, im Gesicht, hinterm Auge, im Gesäß, Oberschenkel, Schienbein, Ferse, Hände, Finger, Hüfte
- Manchmal fühlt sich meine Wange taub an und mein Mund vibriert und zuckt. Einmal hat sich sogar mein Mund leicht verschoben (Wie ne Lähmung) kam deshalb auch paar mal panisch in die Notaufnahme, weil ich dachte ich habe einen Schlaganfall
- kurzzeitig hatte ich für paar Wochen eine Speicheldrüsenentzündung bzw ein Speichelstein.
- immer wieder auftretende Magen-Darm-Beschwerden. Ständig saures aufstoßen und Magenkrämpfe, phasenweise Darmprobleme (Verstopfung/Durchfall), immer ein aufgeblähter Bauch, zu viel Luft im Bauch
- komischer Geschmack im Mund (Mundgeruch)
- trockener Mund
- Heiserkeit
- immer schleimiger Hals, als würde etwas stecken bleiben
- Atemnot
- Globusgefühl
- Schluckbeschwerden
- Druck im Kopf
- Kiefer-und Ohrenschmerzen mit Tinnitus. (Der Tinnitus kommt allerdings meistens wenn ich meinen Kopf zur Seite drehe oder wenn mir schwindelig wird)
- Empfindliche Zähne und phasenweise Zahnschmerzen
- manchmal Juckreiz, in Form Nesselsucht, (Quaddeln an bestimmten Hautstellen).
- Schweißausbrüche die plötzlich kommen und wieder verschwinden. Heiß und kalt Gefühl vom Kopf bis Fuß. Unwohlgefühl
- Alle Gelenke knacken, knirschen bei jeder Bewegung. (Besonders morgens). Wenn ich mich bewege wird es weniger.
- immer wiederkehrende blaue Flecken an den Beinen. Als hätte ich mich gestoßen.
- phasenweise Gelenkschmerzen
- Muskelkaterähnliche Schmerzen
- komplette Wirbelsäule tut weh, aber jeden Tag ein andere Abschnitt, mal ist es ein Tag die LWS, dann paar Tage die BWS (Brustkorb & Rippen) und dann die HWS.
- ständig brennt, kribbelt, zwickt, vibriert es am ganzen Körper ganz plötzlich, unerwartet und immer an einer anderen Stelle, dass ich davon jedes Mal ein Schreck kriege und eine Panikattacke kriege. Es ist nie jeden Tag die gleiche Stelle. Die einzige Stelle die jeden Tag massiv schmerzt ist mein Nacken und meine Schultern und der Schwindel ist auch mittlerweile mein täglicher Begleiter.


folgende Untersuchungen wurden durchgeführt:

Neurologisch:
Reflexe und Reaktion (unauffällig) sogar sehr gut
NLG (unauffällig)
MRT und CT vom Kopf (unauffällig)
MRT HWS (unauffällig) nur die HWS hat eine Steilstellung
Borreliose-Test: negativ
...demnächst folgt ein EEG (23.5.)

Orthopädisch:
MRT LWS (leichte Vorwölbung, sonst unauffällig)
manuelle Untersuchung (mehrere Blockaden und eine Skoliose, und Buckel am Macken, zu schwache Muskeln)
(der Standartspruch der Ärzte: Sie müssen Sport machen!)
Endokrinologisch:
großes Blutbild (unauffällig, nur leichter Vitamin-D-Mangel)
Ultraschall der Schilddrüse (unauffällig)
Internistisch:
mehrere Blutuntersuchungen (alle unauffällig)
3x Bauchultraschall (unauffällig)
Magenspiegelung (leichte Gastritis, sonst unauffällig) ,
...Darmspiegelung folgt demnächst

Rheumatologisch:
(unauffällig)
Rheumatologe vermutet aber Fibromyalgie (die Krankheit an die ich nicht glaube)

Kardiologisch:
2x EKG und Herzultraschall unauffällig
2x Augenarzt: unauffällig

4x HNO:
unauffällig, der Rachen ist bisschen gerötet (laut Arzt wahrscheinlich wegen der Magensäure)
die Mandeln sehen wohl nur etwas vernarbt aus, bei wiederholten Mandelentzündungen sollten die Mandeln evtl raus

Zahnarzt: unauffällig

Kieferorthopäde:

Zahn-und Kieferfehlstellung, CMD (Craniobandibuläre Dysfunktion)
Nachtschiene (hat aber nichts gebracht)


Wie ihr seht ist da eine Menge gemacht worden und ich bin mit meinem Latein am Ende.
Ich war in diesem einem Jahr, grob eingeschätzt, locker 10 mal im Krankenhaus in der Notaufnahme, wurde jedes Mal nach Hause geschickt, weil die Untersuchungen und Blutergebnisse absolut normal waren. Wundert mich das mein Arm noch nicht abgefallen ist, so oft wie die mir Blut abgenommen haben.
Das einzige was noch ansteht, ist die Darmspiegelung und EEG beim Neurologen. Da habe ich meine Termine in 3 Wochen. Ich hoffe nur, dass da alles in Ordnung ist, denn vor der Darmspiegelung habe ich momentan am meisten Angst.

Liebe Grüße
Yeliza

12.05.2018 16:34 • 21.07.2018 #1


64 Antworten ↓


Hat niemand eine Idee?

Bitte ich bin am verzweifeln

16.05.2018 11:02 • #2



Diverse Beschwerden, diverse Arztbesuche, kein Befund!

x 3


Mh für mich stellt sich die Frage: hast du schon begonnen, Sport zu machen?

Machst du Entspannungsübungen für die CMD?

Bei diesen Symptomen musst du selbst aktiv werden, eine Schiene schont nur die Zähne.

Und wie sieht derzeit deine psychische Betreuung aus?

16.05.2018 11:11 • #3


la2la2
Zitat von Ylz_Dgn2985:
Das Brennen ist von den Füßen bis zu den Beinen gewandert und mittlerweile brennt es am ganzen Körper an unterschiedlichen Stellen. Sogar im Gesicht.

Wenn das Brennen auch im Gesicht ist, ist ausgeschlossen, dass es mit dem Kreuz oder dem Hexenschuss zusammenhängen kann. Die Symptome können dann nur "unterhalb" der Stelle auftreten, die an der Wirbelsäule "beschädigt" ist.....

Zitat von Ylz_Dgn2985:
- immer wieder auftretende Magen-Darm-Beschwerden. Ständig saures aufstoßen und Magenkrämpfe, phasenweise Darmprobleme (Verstopfung/Durchfall), immer ein aufgeblähter Bauch, zu viel Luft im Bauch
- komischer Geschmack im Mund (Mundgeruch)

Da wäre meine erste spontane Idee: Candida (Pilz) Befall und/oder chronische Übersäuerung des Körpers. Wird von der Schulmedizin oft nicht als Problem angesehen, wäre aber ein Versuch wert, ob es durch entsprechende Maßnahemen zu einer Besserung kommt. Wäre eine der harmlosesten Erklärungen für fast alle Symptome, die mir spontan einfallen würde....

Zitat von Ylz_Dgn2985:
- immer wiederkehrende blaue Flecken an den Beinen. Als hätte ich mich gestoßen.

Wurde eine Blutgerinnungsstörung ausgeschlossen?

Zitat von Ylz_Dgn2985:
großes Blutbild (unauffällig, nur leichter Vitamin-D-Mangel)

Hast du was gegen den Vitamin D Mangel unternommen - also Vitamin D3 in ausreichender Dosis: 5.000-10.000IE TÄGLICH für mindestens 2-3 Monate genommen? Dazu dann unbedingt 500-1000mg Magnesiumn (je nach Verträglichkeit) täglich dazu nehmen.......

Zitat von Ylz_Dgn2985:
Magenspiegelung (leichte Gastritis, sonst unauffällig)

Wie sind folgende Laborwerte: B12, Ferritin (Eisen) und Folsäure?
Eine Gastritis kann sowohl die Folge eines Mangels an B12, Eisen oder Folsäure sein, aber genauso zu einem (schweren) B12 Mangel mit zig Symptomen führen......

Zitat von Ylz_Dgn2985:
Rheumatologe vermutet aber Fibromyalgie (die Krankheit an die ich nicht glaube)

Ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. man muss zig Krankheiten sicher ausschließen, um davon ausgehen zu dürfen, dass es eine Fibromyalgie sein kann......

Das größte Problem dürfte sein, dass du so viele verschiedene Symptome aus verschiedensten Fachrichtungen hast. Wenn dann jeder Facharzt mit Scheuklappen nur seinen Fachbereich anschaut, statt über den Tellerrand zu schauen, welche Symptome du noch hast, wirds nicht einfach die eigentliche Ursache zu finden.
Wobei es bei dir vermutlich 2 verschiedene Baustellen gibt: Einmal die Gelenke und Wirbelsäule, die stark überlastet wurden. Und dann unabhängig davon alle anderen Symptome......

16.05.2018 11:30 • x 2 #4


Zitat von la2la2:
Wenn das Brennen auch im Gesicht ist, ist ausgeschlossen, dass es mit dem Kreuz oder dem Hexenschuss zusammenhängen kann. Die Symptome können dann nur "unterhalb" der Stelle auftreten, die an der Wirbelsäule "beschädigt" ist.....


Da wäre meine erste spontane Idee: Candida (Pilz) Befall und/oder chronische Übersäuerung des Körpers. Wird von der Schulmedizin oft nicht als Problem angesehen, wäre aber ein Versuch wert, ob es durch entsprechende Maßnahemen zu einer Besserung kommt. Wäre eine der harmlosesten Erklärungen für fast alle Symptome, die mir spontan einfallen würde....


Wurde eine Blutgerinnungsstörung ausgeschlossen?


Hast du was gegen den Vitamin D Mangel unternommen - also Vitamin D3 in ausreichender Dosis: 5.000-10.000IE TÄGLICH für mindestens 2-3 Monate genommen? Dazu dann unbedingt 500-1000mg Magnesiumn (je nach Verträglichkeit) täglich dazu nehmen.......


Wie sind folgende Laborwerte: B12, Ferritin (Eisen) und Folsäure?
Eine Gastritis kann sowohl die Folge eines Mangels an B12, Eisen oder Folsäure sein, aber genauso zu einem (schweren) B12 Mangel mit zig Symptomen führen......


Ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. man muss zig Krankheiten sicher ausschließen, um davon ausgehen zu dürfen, dass es eine Fibromyalgie sein kann......

Das größte Problem dürfte sein, dass du so viele verschiedene Symptome aus verschiedensten Fachrichtungen hast. Wenn dann jeder Facharzt mit Scheuklappen nur seinen Fachbereich anschaut, statt über den Tellerrand zu schauen, welche Symptome du noch hast, wirds nicht einfach die eigentliche Ursache zu finden.
Wobei es bei dir vermutlich 2 verschiedene Baustellen gibt: Einmal die Gelenke und Wirbelsäule, die stark überlastet wurden. Und dann unabhängig davon alle anderen Symptome......



Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.
Ich werde mich demnächst in der Klinik für seltene Erkrankungen vorstellen. Offensichtlich hat niemand die Lust sich mit meinem Körper zu befassen und mein Körper streikt jeden Monat immer mehr. Ich habe angst dass sich da etwas verbreitet und es am Ende zu spät ist. Das kann doch echt nicht sein. Meine VitaminWerte waten bis jetzt immer unauffällig. Wie gesagt es wurde so oft Blut abgenommen, ich habe irgendwann aufgehört zu zählen..Von klein Blutbild bis Groß wurde alles schon gemacht. Aber ich sollte vielleicht trotzdem mal auf Vitamine testen.

Vielen vielen dank noch mal. Ich werde noch mal zurück kommen

16.05.2018 12:29 • #5


Zitat von la2la2:
Wenn das Brennen auch im Gesicht ist, ist ausgeschlossen, dass es mit dem Kreuz oder dem Hexenschuss zusammenhängen kann. Die Symptome können dann nur "unterhalb" der Stelle auftreten, die an der Wirbelsäule "beschädigt" ist.....


Da wäre meine erste spontane Idee: Candida (Pilz) Befall und/oder chronische Übersäuerung des Körpers. Wird von der Schulmedizin oft nicht als Problem angesehen, wäre aber ein Versuch wert, ob es durch entsprechende Maßnahemen zu einer Besserung kommt. Wäre eine der harmlosesten Erklärungen für fast alle Symptome, die mir spontan einfallen würde....


Wurde eine Blutgerinnungsstörung ausgeschlossen?


Hast du was gegen den Vitamin D Mangel unternommen - also Vitamin D3 in ausreichender Dosis: 5.000-10.000IE TÄGLICH für mindestens 2-3 Monate genommen? Dazu dann unbedingt 500-1000mg Magnesiumn (je nach Verträglichkeit) täglich dazu nehmen.......


Wie sind folgende Laborwerte: B12, Ferritin (Eisen) und Folsäure?
Eine Gastritis kann sowohl die Folge eines Mangels an B12, Eisen oder Folsäure sein, aber genauso zu einem (schweren) B12 Mangel mit zig Symptomen führen......


Ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. man muss zig Krankheiten sicher ausschließen, um davon ausgehen zu dürfen, dass es eine Fibromyalgie sein kann......

Das größte Problem dürfte sein, dass du so viele verschiedene Symptome aus verschiedensten Fachrichtungen hast. Wenn dann jeder Facharzt mit Scheuklappen nur seinen Fachbereich anschaut, statt über den Tellerrand zu schauen, welche Symptome du noch hast, wirds nicht einfach die eigentliche Ursache zu finden.
Wobei es bei dir vermutlich 2 verschiedene Baustellen gibt: Einmal die Gelenke und Wirbelsäule, die stark überlastet wurden. Und dann unabhängig davon alle anderen Symptome......



Ich habe Dekristol 20000 verschieben bekommen. Nehme sie aber momentan nicht weil genug Sonne da ist. Oder meinst du ich sollte sie vielleicht trotzdem nehmen?

16.05.2018 12:33 • #6


la2la2
Zitat von Ylz_Dgn2985:
Ich habe Dekristol 20000 verschieben bekommen. Nehme sie aber momentan nicht weil genug Sonne da ist. Oder meinst du ich sollte sie vielleicht trotzdem nehmen?

Natürlich nehmen. Am besten alle 2-3 Tage eine nehmen, bis die Schachtel leer ist. Das sollte dann für 100-150 Tage reichen. Dazu unbedingt Magnesium nehmen, da Vitamin D3 ohne Magnesium nicht in die aktive Form umgewandelt werden kann. Außerdem verbraucht Stress sehr viel Magnesium. Den hast du garantiert.

Die Sonne reicht nicht, um einen Mangel (zügig) auszugleichen. Zumal die Referenzwerte mit 20ng/ml eh viel zu niedrig angesetzt sind. Außerdem wird nur von April bis September zwischen 11 und 14 Uhr vernünftige Mengen Vitamin D durch die Sonne produziert. Und das auch nur, wenn du komplett OHNE Sonnenschutz in der Sonne bist - selbst bei Lichtschutzfaktor 10 wird schon so gut wie nichts mehr gebildet.
Leider wird der größte Mist dazu in den Mainstream Medien verbreitet (von wegen dass selbst im Winter die Sonne reichen würde etc. pp.). Wenn du mehr wissen willst, google mal nach Prof. Spitz. Gibts bei youtube Vorträge etc.

Zitat von Ylz_Dgn2985:
Ich werde mich demnächst in der Klinik für seltene Erkrankungen vorstellen.

Werde ich auch demnächst.

16.05.2018 12:46 • #7


Zitat von la2la2:
Natürlich nehmen. Am besten alle 2-3 Tage eine nehmen, bis die Schachtel leer ist. Das sollte dann für 100-150 Tage reichen. Dazu unbedingt Magnesium nehmen, da Vitamin D3 ohne Magnesium nicht in die aktive Form umgewandelt werden kann. Außerdem verbraucht Stress sehr viel Magnesium. Den hast du garantiert.

Die Sonne reicht nicht, um einen Mangel (zügig) auszugleichen. Zumal die Referenzwerte mit 20ng/ml eh viel zu niedrig angesetzt sind. Außerdem wird nur von April bis September zwischen 11 und 14 Uhr vernünftige Mengen Vitamin D durch die Sonne produziert. Und das auch nur, wenn du komplett OHNE Sonnenschutz in der Sonne bist - selbst bei Lichtschutzfaktor 10 wird schon so gut wie nichts mehr gebildet.
Leider wird der größte Mist dazu in den Mainstream Medien verbreitet (von wegen dass selbst im Winter die Sonne reichen würde etc. pp.). Wenn du mehr wissen willst, google mal nach Prof. Spitz. Gibts bei youtube Vorträge etc.


Werde ich auch demnächst.



Aus welchem Stadtteil kommSt du? Ich bin in Berlin . Das Virchow Klinikum ist auf seltene Erkrankungen spezialisiert .

Lg

16.05.2018 13:01 • #8


petrus57
Zitat von Ylz_Dgn2985:
Ich hoffe nur, dass da alles in Ordnung ist, denn vor der Darmspiegelung habe ich momentan am meisten Angst.


Hast du Angst dass was gefunden wird oder generell vor der Darmspiegelung. Ich hatte letztes Jahr auch eine machen lassen. Hatte vorher auch Angst davor. Habe es sogar ohne Schlafspritze machen lassen. Hatte es mir weitaus schlimmer vorgestellt.

16.05.2018 13:14 • #9


Zitat von petrus57:

Hast du Angst dass was gefunden wird oder generell vor der Darmspiegelung. Ich hatte letztes Jahr auch eine machen lassen. Hatte vorher auch Angst davor. Habe es sogar ohne Schlafspritze machen lassen. Hatte es mir weitaus schlimmer vorgestellt.



Sowohl als auch. Habe unglaublich Angst vor chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankung und natürlich vor Krebs.
Ne ich werde eine Spritze bekommen, ich will das gar nicht mitbekommen. Aber ich habe halt vor der Diagnose Angst.
Ich kann nicht mehr schlafen. Mein Körper lässt mich total im Stich und ich habe über ihn einfach keine Kontrolle mehr. Ich will wieder einfach normal leben und lachen können ohne jeden morgen daran zu denken was ich eventuell haben könnte

16.05.2018 17:26 • x 1 #10


Ööhm... Was von den Symptomen soll denn auf eine seltene Erkrankung hinweisen?
Und wie sieht es mit den Antworten auf meine Fragen aus?

16.05.2018 18:46 • #11


Romulus100
Die Frage ist, was willst du hören? Du hast ganz endeutig eine Angsterkrankung die sich durch zig verschiedene Symptome ausdrückt. Auch bist du ganz eindeutig nicht krank, weil gründlich untersucht. Mit dem Wissen, eine Angststörung zu haben solltest du am besten schauen wie du es los wirst und dich nicht darauf konzentrieren, dass du körperlich krank bist. Zuerst würde ich deswegen auch die Arztbesuche einstsllen, die bringen dich nicht weiter, eine Therapie hingegen schon lg Romulus

16.05.2018 19:57 • x 3 #12


Zitat von Romulus100:
Die Frage ist, was willst du hören? Du hast ganz endeutig eine Angsterkrankung die sich durch zig verschiedene Symptome ausdrückt. Auch bist du ganz eindeutig nicht krank, weil gründlich untersucht. Mit dem Wissen, eine Angststörung zu haben solltest du am besten schauen wie du es los wirst und dich nicht darauf konzentrieren, dass du körperlich krank bist. Zuerst würde ich deswegen auch die Arztbesuche einstsllen, die bringen dich nicht weiter, eine Therapie hingegen schon lg Romulus



Ich dachte es gibt hier den einen oder anderen, der ähnliche Symptome hat und mir eventuell berichten könnte was bei ihr/ihm raus kam. Mir ist bewusst dass ich eine Angsterkrankung bzw eine sehr stark ausgeprägte Hypochondrie habe aber ich hatte sie schon immer bisschen. Diese ganzen Beschwerden können unmöglich psychosomatisch sein. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich war letztes Jahr 6 Monate bei der Therapie. Es hat nichts gebracht. Nichts hilft und die Beschwerden werden schlimmer

17.05.2018 00:13 • #13


Zitat von püppi123:
Mh für mich stellt sich die Frage: hast du schon begonnen, Sport zu machen?

Machst du Entspannungsübungen für die CMD?

Bei diesen Symptomen musst du selbst aktiv werden, eine Schiene schont nur die Zähne.

Und wie sieht derzeit deine psychische Betreuung aus?




Schuldige Püppi123, ich dachte ich hätte schon darauf geantwortet.

Also mit Sport habe ich angefangen aber es ist halt nicht intensiv. ich bin am ganzen Körper verkrampft, verspannt, blockiert und verknotet und es ist mega schwer diese Triggerpunkte bzw Myogelosen zu lösen. Der eine Orthopäde meinte zu mir, ich soll erstmal die ganzen Blockaden und Verklebungen lösen lassen und dann mit dem Kraftsport anfangen. ich war in diesen 1,5 Jahren bei 5 Physiotherapeuten, plus ein Chiropraktiker. Es hat nichts gebracht aber ich muss auch sagen, die waren auch nicht gut. Die machen eh nichts anderes als Fango und ein paar lächerliche Druckübungen auf der Muskulatur, statt einmal alles durchzukneten und die Verklebungen in den Tiefenmuskeln zu spüren und zu behandeln. Alles verläuft oberflächlich, genauso wie die Arztbesuche. Sie machen nur das nötigste weiter wollen die sich nicht auf dein Problem konzentrieren.

Die CMD-Therapie beginnt nächste Woche Mittwoch. Und am 29.5. habe ich sogar ein MRT vom Kiefergelenk.
Mein Kiefer sitzt wohl nicht so richtig in der Gelenkpfanne.

Ach man, ich bin wirklich nervlich am Ende und habe keine Lust mehr auf die Arztbesuche und Termine.

Und

17.05.2018 00:20 • #14


la2la2
Zitat von Romulus100:
Auch bist du ganz eindeutig nicht krank, weil gründlich untersucht. Mit dem Wissen, eine Angststörung zu haben solltest du am besten schauen wie du es los wirst und dich nicht darauf konzentrieren, dass du körperlich krank bist. Zuerst würde ich deswegen auch die Arztbesuche einstsllen, die bringen dich nicht weiter, eine Therapie hingegen schon

Gerade in Fällen, in denen verschiedene Fachbereiche betroffen sind, reichen die üblichen Standarduntersuchungen nicht aus.
Da ist es genau richtig sich an Spezialisten (Klinik für seltene Erkrankungen) zu wenden, statt die Diagnostik einzustellen.....

Zitat von Ylz_Dgn2985:
Diese ganzen Beschwerden können unmöglich psychosomatisch sein. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich war letztes Jahr 6 Monate bei der Therapie. Es hat nichts gebracht. Nichts hilft und die Beschwerden werden schlimmer

Bringt eine intensive psychische Behandlung keine deutliche Besserung, ist eine psychische Ursache eher unwahrscheinlich - insbesondere wenn es keinen direkten Zusammenhang mit stark belastenden Ereignisen im Leben gibt.

Zitat von Ylz_Dgn2985:
Also mit Sport habe ich angefangen aber es ist halt nicht intensiv. ich bin am ganzen Körper verkrampft, verspannt, blockiert und verknotet und es ist mega schwer diese Triggerpunkte bzw Myogelosen zu lösen.

Fühlst du dich denn auch sehr angespannt und extrem gestresst?

17.05.2018 01:06 • #15


Zitat von la2la2:
Gerade in Fällen, in denen verschiedene Fachbereiche betroffen sind, reichen die üblichen Standarduntersuchungen nicht aus.
Da ist es genau richtig sich an Spezialisten (Klinik für seltene Erkrankungen) zu wenden, statt die Diagnostik einzustellen.....


Bringt eine intensive psychische Behandlung keine deutliche Besserung, ist eine psychische Ursache eher unwahrscheinlich - insbesondere wenn es keinen direkten Zusammenhang mit stark belastenden Ereignisen im Leben gibt.


Fühlst du dich denn auch sehr angespannt und extrem gestresst?



Angespannt und gestresst klingt sehr harmlos. Ich bin ultra angespannt. Ich kenne es gar nicht mehr entspannt zu sein, weder seelisch noch körperlich. Ich bin ständig in einer verkrampften Haltung. Mein Bauch spanne ich unbewusst an, ich Presse meine Beine zusammen, drücke die Pobacken zusammen, ziehe andauernd meine Schultern hoch und nach vorne zum Brustkorb, dadurch habe ich chronische Schmerzen am Sternum, der knackt auch jeden morgen wenn ich versuche mich zu strecken. Meine arme Presse ich ganz fest an meinen Oberkörper, ich verkrampfe sogar meine Füße in dem ich sie ständig Richtung Schienbein hochziehe. Mir ist aufgefallen, dass ich sogar in der Position liege bzw schlafe. Wenn ich seitlich liege ziehe ich mein Becken nach vorne und provoziere dabei meinen Hohlkreuz, der eh schon sehr geprägt ist. Ich bin am durchdrehen. Ich verstehe auch nicht wieso ich das andauernd mache. Das ich angespannt bin ist die eine Sache aber dass ich mein Körper so unnötig verkrampfe. Das mit dem Becken nach vorne ziehen und mit dem Fuß Richtung Schienbein. Es ist total gestört. Ich versuche mich immer wieder aufzulockern aber es geht 5 min später wieder in die alte Position. Einerseits denke ich oft daran, dass es nur psychisch sei kann, allein wegen dieser chronischen Fehlhaltung und ich in den letzten 5 Jahren nur schei. erlebt habe. Andererseits sagt mir mein Kopf "irgendwas stimmt da nicht, diese physischen Beschwerden können nicht alleine durch Stress verursacht werden. Die Ärzte kriegen nur nicht heraus. Ich wünsche mir nichts anderes als das es psychosomatisch ist und am Ende gut behandelbare Mängeln sich herausstellen.

17.05.2018 09:56 • #16


Zitat von püppi123:
Ööhm... Was von den Symptomen soll denn auf eine seltene Erkrankung hinweisen?
Und wie sieht es mit den Antworten auf meine Fragen aus?



Es sind zu viele Beschwerden aufeinmal und jede Untersuchung ist ohne Befund. Deshalb denke ich es könnte etwas sein was selten ist und von daher nicht leicht herauszukriegen ist.

Ich habe mich neulich über die Krankheit LUPUS informiert. Da war der Tag schon gelaufen. Grausame Krankheit...naja alle Autoimmunerkrankungen und chronischen Erkrankungen sind grausam davon abgesehen.
Ich bin verzweifelt und mir mach das alles solche Angst

17.05.2018 10:13 • #17

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Romulus100
Zitat von la2la2:
Gerade in Fällen, in denen verschiedene Fachbereiche betroffen sind, reichen die üblichen Standarduntersuchungen nicht aus.
Da ist es genau richtig sich an Spezialisten (Klinik für seltene Erkrankungen) zu wenden, statt die Diagnostik einzustellen.....


Bringt eine intensive psychische Behandlung keine deutliche Besserung, ist eine psychische Ursache eher unwahrscheinlich - insbesondere wenn es keinen direkten Zusammenhang mit stark belastenden Ereignisen im Leben gibt.


Fühlst du dich denn auch sehr angespannt und extrem gestresst?



Das stimmt einfach nicht. Jedes der genannten Symptome, kann ein Angstsymptom sein und viele davon sind typisch und fast alle davon hatte ich schon selbst. Die Treaderstellerin wurde mehr als ausreichend untersucht, wir sind nicht bei Dr. House, wo wer eine Krankheit hat, die einer von Millionen hat

Und wenn die Therapie nach 6 Monaten nicht anschlägt, ist es eher ein Zeichen, dass man zu festgefahren in seiner Angst ist, als dass es deswegen eine körperliche Ursache sein muss.

Viele die hier schreiben haben Jahrzehnte lang eine Angsterkrankung, zig Therapien hinter sich und schon 1000 Ärzte gesehen. Und trotzdem leben sie Jahrzehnts mit ihrer "schweren Krankheit"

17.05.2018 10:22 • x 4 #18


Romulus100
Zitat von Ylz_Dgn2985:


Ich dachte es gibt hier den einen oder anderen, der ähnliche Symptome hat und mir eventuell berichten könnte was bei ihr/ihm raus kam. Mir ist bewusst dass ich eine Angsterkrankung bzw eine sehr stark ausgeprägte Hypochondrie habe aber ich hatte sie schon immer bisschen. Diese ganzen Beschwerden können unmöglich psychosomatisch sein. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich war letztes Jahr 6 Monate bei der Therapie. Es hat nichts gebracht. Nichts hilft und die Beschwerden werden schlimmer


Ich hatte quasi jedes Symptom von dir auch schon mal (siehe meine alten Threads). Und ich lebe noch immer und das angstfrei. Scheinbar haben mich die Symptome nicht umgebracht
Es bringt halt wenig, sich einzureden, dass man krank sein muss, weil alles so unrealistisch ist. Gerade eine vielzahl von nicht zusammenhängenden Symptomen ist extrem typisch für eine Angsterkrankung. Da alles o.B ist, solltest du mal in die Richtung denken, dass du eben nicht körperlich krank bist.

17.05.2018 10:24 • x 2 #19


Romulus100
Zitat von Ylz_Dgn2985:


Es sind zu viele Beschwerden aufeinmal und jede Untersuchung ist ohne Befund. Deshalb denke ich es könnte etwas sein was selten ist und von daher nicht leicht herauszukriegen ist.

Ich habe mich neulich über die Krankheit LUPUS informiert. Da war der Tag schon gelaufen. Grausame Krankheit...naja alle Autoimmunerkrankungen und chronischen Erkrankungen sind grausam davon abgesehen.
Ich bin verzweifelt und mir mach das alles solche Angst


LUPUS ist ein running gag bei Dr. House, wieso in Gottes Namen solltest du Lupus haben, das ist absurd und völlig abwegig. Genauso absurd ist es dass du eine so seltene Krankheit hast, dass zig Mediziner (und die studieren das jahrelang) nicht drauf kommen.

17.05.2018 10:33 • x 1 #20



x 4


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