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Angstmaus29

Angstmaus29
Mitglied

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Ich bin es schon wieder meine Angst wird immer schlimmer sowie die Symptome ich habe solche Angst ALS zu haben
Kann nachts nicht mehr schlafen...schaffe es nicht mehr einkaufen zu gehen...mich um den Haushalt zu kümmern
Liege die meiste Zeit im Bett und weine...hab kein Hunger und Durstgefühl mehr
War bereits in der Klinik aber da wurde nicht viel gemacht außer Reflexe getestet und Blut genommen war alles ok aber das hat mich nur kurz beruhigt...die Ärzte meinten ich hätte die Krankheit nicht aber ich kann es nicht glauben weil man liest soviel im Internet darüber
Ich weiß langsam nicht mehr weiter mein Kopf ist voller Gedanken damit

23.01.2016 #1


30 Antworten ↓
A

Angstfee1
Gast

Angstmaus ich verstehe dich sehr gut. Mir ging es eine Woche so. Ich lag nur rum und habe geweint. Belaste deinen Körper doch mal? Mach mal Sport, mir hilft es sehr. Hier sind so viele liebe Menschen die einem helfen Smile ich bin sehr dankbar dafür, vielen von denen haben gleiche Symptome und beruhigen mich immer sehr!
Mir ging es ja auch eine Woche richtig gut. Dann kamen neue Beschwerden. Ich bin auch noch nicht restlos überzeugt das ich absolut gesund bin und alles nur die Psyche ist. Ich bin teilweise nicht mehr weg gegangen abends und war nur noch ängstlich. Aber was haben wir davon? Nix! Selbst wenn es etwas schlimmes wäre bei mir, heißt es nicht das es das Todesurteil wäre (auch wenn ich es oft denke)... Meine Freundin hat letzte Woche die Diagnose MS bekommen. Sie hat 2 Tage geweint und war absolut fertig. Und jetzt? Sie lebt. Sie sagt was hat sie davon sich zu verkriechen? Nix. Ich bewundere sie sehr. Eine andere Freundin hatte Brustkrebs mit 22. Sie hat gekämpft, es war eine schwere Zeit aber jetzt lebt sie ihr Leben in vollen Zügen, weil sie weiß wie schnell es vorbei sein kann. Ich halte mir die 2 immer vor Augen und denke "eigentlich sollte ich dankbar sein, dass es vielleicht nur die Psyche ist und der Körper gesund ist." ....

23.01.2016 12:21 • #18


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A


Die Angst wird immer schlimmer

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T

tuffie
Gast

Hallo ,

Ok wenn du es für eine Lösung hälst einen Strick zunehmen dann ist es halt so.
Ich kann von meiner Geschichte erzählen das ich Jahrelang nein Jahrzehnte lang wirklich angenommen ich hätte MS und das weil ich wohl eine Tante von mir etwas ähnlich sehe . Sie hatte wohl in den 50er MS.
Ok ich hatte so eine Angst vor diese Krankheit weil ich ja so schlimme Dinge darüber gehört habe das ich mich irgendwann mal damit abgefunden habe.

Vor ca 2jharen war ich so Mutig genug , mittlerweile 30Jahre vergangen ,und bin zum Neurologen gegangen . Er hat nichts festgestellt.
Anfangs konnte ich es nicht glauben aber das liegt auch daran das unser Gehirn negative sowohl als auch positive Einflüsse ,sprich Gedanken, speichert . Egal ob es real ist oder nicht.
Ich möchte die aus vollem Herzen einen Tipp geben.
Lasse es vom Neurologen so schnell wie möglich abklären. Vertraue dem Arzt und schlage andere Wege ein aber diese wird er dir bestimmt vorschlagen.
Denn das Leben ist schön, man braucht nicht immer zum Strick greifen.



Alles Gute.

23.01.2016 13:20 • #26


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Vergissmeinicht
Liebe Angstmaus,

nein, Du hast die Krankheit nicht; willst Du sie haben, ginge es Dir dann psychisch besser?

Nur Du alleine kannst dem Ganzen ein Stopp setzen und leben.

#2


Angstmaus29
Ich will sie auf keinen Fall sowas wünsche ich niemanden auf der Welt...die Symptome machen mir immer mehr Angst das ist mein Problem und google bringt mich immer auf diese Krankheit

#3


Vergissmeinicht
Hey Angstmaus,

die Ärzte haben gesagt Nein, Ich schreibe Nein. Lass das Goggeln sein, es hilft Dir doch nicht wirklich. Was fehlt in Deinem Leben und was suchst Du wirklich?

#4


Angstmaus29
Was in meinem Leben fehlt weiß ich selbst nicht ich fühle mich schon lange nicht wohl in meiner Haut habe kein Selbstbewusstsein nix...
Habe viel Stress und Streit mit meinem Freund was alles noch schlimmer macht...möchte gerne in eine Klinik stationär aber hab niemand für meinen Sohn

#5


Vergissmeinicht
Hm nicht gut.

Was erwartest Du von der Klinik? Dein Selbstbewusstein gibt sie Dir nicht zurück. Dies musst Du Dir selber wieder erarbeiten; sei es Dir wert und klär die Sache mit Deinem Freund. Von alleine wird sich da nichts tun.

#6


K
Deine Symptome (Schlafstörung, Ängste, Appetitverlust, Kraftlosigkeit) klingen ganz typisch nach einer Depression. Da brauchst du kein ALS für, der sich va motorisch in Erscheinung tritt.

Orientiere dich mehr in Richtung Psyche, Psychiatrie als in Richtung Neurologie.

@vgn:
Zitat:
Dies musst Du Dir selber wieder erarbeiten

Mit ner üblen Depri kann man sich gar nichts erarbeiten.
Solltest du eigentlich wissen.

#7


petrus57
Bei mir fehlen die Kniereflexe, komme aber nicht auf die Idee ALS zu haben. Ich habe schon genug eingebildete Krankheiten. Auf ALS kann ich gut und gerne verzichten.

#8


Schlaflose
Zitat von Angstmaus29:
Liege die meiste Zeit im Bett und weine..


Damit machst du deine Symptome nur schlimmer. Durch die Bewegungslosigkeit bauen sich die Muskeln ganz schnell ab und du wirst immer schwächer und wackliger auf den Beinen.

#9


Angstmaus29
Die Beine funktionieren ganz gut aber die Arme sind komisch das macht mir noch mehr Angst

#10


K
Kann auch davon kommen, dass du nicht isst.

#11


Vergissmeinicht
Hey Kern,

lese bei Angstmaus von Krankheitsängsten. Wenn man als Ängstler so mit sich beschäftigt ist, ist das Essen und Trinken sekundär. Von einer Depression kann ich nichts erkennen, geschweige von einer üblen. Ferner weinen Depressive nicht.

#12


K
Zitat:
Von einer Depression kann ich nichts erkennen

Du siehst also keine Verbindung zwischen Schlafstörungen, Ängsten, Appetitverlust, Kraftlosigkeit und einer Depression?

Wieviel schlimmer kann es einem denn noch gehen? so nicht

#13


Vergissmeinicht
Hey Kern. (Sorry, habe es immer mit einer An- und Abrede so gehalten)

Doch könnte man; in erster Linie liest es sich für mich aber nach Ängsten. Nicht alles ist immer direkt eine Depression und hatte beides. Auch ich schlief nicht mehr, aß nicht mehr, hatte keine Kraft mehr und war damals weit weg von einer Depression. Die ereilte mich dann erst 2014 und das sah alles ganz anders aus.

#14


K
Zitat:
Auch ich schlief nicht mehr, aß nicht mehr, hatte keine Kraft mehr und war damals weit weg von einer Depression. Die ereilte mich dann erst 2014 und das sah alles ganz anders aus.

noch einmal Vergissmeinnicht:
Ich beurteile Dinge biochemisch und nicht nach den Symptomen:

Depressionen und Angststörungen haben dieselben Ursachen, deshalb wirken dieselben Medikamente.
Was bei wem Eintritt hängt eher vom der Krankheitsdauer ab.

Zitat:
schlief nicht mehr, aß nicht mehr, hatte keine Kraft mehr und war damals weit weg von einer Depression

Meine Meinung: Das bildest du dir nur ein bzw. verstehst die Zusammenhänge nicht.

Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Kraftlosigkeit biochemisch immer Depression.

Ob dann die gedrückte Stimmung dazu kommt spielt keine Rolle. Warum?
Depression wird eben nicht nur nach der gedrückten Stimmung diagnostiziert.

Dieses Fasten/Hungern, Schlaflosigkeit sind doch NATÜRLICHE Antidepressive des Körpers.

Fasten und Hungern sind natürliche Antidepressiva.
[Fasten wirkt gegen Depression [senkt HPA-Achsen Aktivierung, die bei Depressionen erhöht ist] und Schlafentzug auch. Welch ein Zufall, dass diese Symtome bei Depressionen auftreten, oder? ]

Was ich sagen will:
Der Körper startet von alleine sein natürliches Depressionsabwehrprogramm [Schlafentzug und Fasten].

#15


Vergissmeinicht
Hey Kern,

mir braucht das nicht aufzufallen; ich weiss es. Dennoch bekam ich damals keine AD´s. Jetzt bekomme ich keine Angstmedikamente.

Ferner beurteile ich und einmal mehr hier lieber den Menschen und nicht die Biochemie.

Denke, wir sollten den Threaderstellern wieder den Raum geben.

#16


K
Zitat:
Ferner beurteile ich und einmal mehr hier lieber den Menschen und nicht die Biochemie.

Tolle Antwort in der Sache.

#17

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A
Angstmaus ich verstehe dich sehr gut. Mir ging es eine Woche so. Ich lag nur rum und habe geweint. Belaste deinen Körper doch mal? Mach mal Sport, mir hilft es sehr. Hier sind so viele liebe Menschen die einem helfen Smile ich bin sehr dankbar dafür, vielen von denen haben gleiche Symptome und beruhigen mich immer sehr!
Mir ging es ja auch eine Woche richtig gut. Dann kamen neue Beschwerden. Ich bin auch noch nicht restlos überzeugt das ich absolut gesund bin und alles nur die Psyche ist. Ich bin teilweise nicht mehr weg gegangen abends und war nur noch ängstlich. Aber was haben wir davon? Nix! Selbst wenn es etwas schlimmes wäre bei mir, heißt es nicht das es das Todesurteil wäre (auch wenn ich es oft denke)... Meine Freundin hat letzte Woche die Diagnose MS bekommen. Sie hat 2 Tage geweint und war absolut fertig. Und jetzt? Sie lebt. Sie sagt was hat sie davon sich zu verkriechen? Nix. Ich bewundere sie sehr. Eine andere Freundin hatte Brustkrebs mit 22. Sie hat gekämpft, es war eine schwere Zeit aber jetzt lebt sie ihr Leben in vollen Zügen, weil sie weiß wie schnell es vorbei sein kann. Ich halte mir die 2 immer vor Augen und denke "eigentlich sollte ich dankbar sein, dass es vielleicht nur die Psyche ist und der Körper gesund ist." ....

#18


Angstmaus29
MS wäre für mich auch noch lebenswert davor habe ich auch keine Angst weil man davon nicht sterben muss bei ALS schon und das ist das schlimme man hat sein Leben noch vor sich und das soll damit alles vorbei sein...vor Krebs habe ich auch keine Angst denn da gibt es auch Wege zu kämpfen und ihn zu besiegen bei dieser Krankheit eben nicht da ist voraus zu sehen das man stirbt und das macht mich so fertig

#19


aldia249
Angstmaus du fährst auf nem völlig falschen Dampfer, was deinen Gedankengang betrifft . Bei einem Hirntumor bist du ganz schön schnell weg vom Fenster. Meine Mutter hat gegen Brustkrebs gekämpft.. es ist dein Weg durch die Hölle. Ich garantiere dir, wenn du jetzt nicht Angst vor ALS hättest, weil es ALS zum Beispiel gar nicht gäbe, hättest du jetzt Angst vor einem Hirntumor oder einer anderen gravierenden Krankheit.
Bitte versuche wenigstens dein Denkmuster von "ich habe ALS" auf " ich habe eine Angst und Panikstörung und große Krankheitsangst die mir jetzt den Weg versperrt" zu lenken.
Erst dann kannst du aktiv an der Heilung arbeiten. Versuche deine Problematik zu akzeptieren. Akzeptanz ist der erste Schritt.

Lies dir mal bittd das durch :
erfolgserlebnisse-f59/wie-ich-es-schaffte-meine-angst-zu-besiegen-t57780.html

Vielleicht hilft es dir.mir hat es geholfen.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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