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Hallo ihr lieben
mir ist seit einigen wochen dauernd übel. war bereits beim arzt der mir pantoprazol verschrieben hat. das hat ein wenig geholfen jedoch ging die übelkeit nicht komplett weg. ich sollte nun carmentin nehmen - habs bis jetzt aber irgendwie immer vergessen. klar so kann das nichts nützen. trotzdem beunruhigt es mich so lange diese übelkeit zu haben. hatte das auch schonmal jemand? was war die ursache? ich hatte vor 1.5 jahren eine magenspiegelung um gallensteine im gallengang zu entfernen. mein arzt meinte da hätte man gesehen wenn ich einen tumor o.ä. hätte. irgendwie machts mir trotzdem angst. kann mir jemand helfen?

16.05.2024 20:28 • 29.06.2025 #1


24 Antworten ↓


Wurde der Gallengang denn zwischendurch wieder mal gecheckt?
Könnte ja sein, dass da wieder was nicht in Ordnung ist?

Wie lange hast du denn nun die Übelkeit schon? So eine Schleimhautentzündung kann schon ziemlich hartnäckig sein. Es ist wichtig, das Pantoprazol korrekt einzunehmen, damit die Magensäure reduziert bleibt, bis es komplett abgeheilt ist.

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Chronische Übelkeit

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Zitat von elia:
Hallo ihr lieben mir ist seit einigen wochen dauernd übel. war bereits beim arzt der mir pantoprazol verschrieben hat. das hat ein wenig geholfen jedoch ging die übelkeit nicht komplett weg. ich sollte nun carmentin nehmen - habs bis jetzt aber irgendwie immer vergessen. klar so kann das nichts nützen. trotzdem ...

Ist eine etwas ungewöhnliche Vorgehensweise Pantoprazol bei Übelkeit...Steine oder gar ein Tumor im Gallengang würden zu starken Schmerzen oder einer Gelbsucht,starkem Juckreiz u.ä führen und nicht zu Übelkeit.
Was macht der Blutdruck so? Carmentin ist eigentlich nicht schlecht,allerdings bei der Vorgeschichte mit der Galle musst du mit so Sachen wie Pfefferminze aufpassen da es dadurch zu Koliken und Durchfall kommen kann.
Fenchel/Kümmeltee wäre da besser um rauszufinden ob's was mit dem Verdauungstrakt zu tun hat.
Wichtig ist nix zu nehmen was zusätzlich reizt.
Wenn das schon einige Wochen so geht und jetzt nix mit einem niedrigen Blutdruck zu tun hat sollte man in der Tat nochmal ein Ultraschall machen lassen.
Nach 18 Monaten kann sich ja einiges ändern.
Ist alles in Ordnung müsste man weitere Untersuchungen machen und evtl auch an eine Nahrungsunverträglichkeit denken.

Bei mir war/ist der Auslöser der helicobacter pylori. Therapie knallt heftig rein, wehe es wirkt nicht

danke euch für die antworten!

@colitis9439 die blutwerte wurden gecheckt, da würde man sehen wenn etwas im gallengang wär. ausserdem hatte ich das letzte mal unerträgliche schmerzen somit denke ich, dass ich das auf jedenfall bemerken würde. die übelkeit hab ich seit ca 5 wochen.

@Faultier der blutdruck ist normal. hab eher angst vor einem tumor im magen.. es wurde erst vor kurzem ein grosser ultraschall vom gesamten bauch gemacht - alles unaufällig, blutwerte ebenfalls alle normal. vor 4 monaten hatte ich eine darmspiegelung aus anderen gründen - auch alles tiptop. danke für die hinweise!

Zitat von elia:
die blutwerte wurden gecheckt, da würde man sehen wenn etwas im gallengang wär. ausserdem hatte ich das letzte mal unerträgliche schmerzen somit denke ich, dass ich das auf jedenfall bemerken würde. die übelkeit hab ich seit ca 5 wochen.

5 Wochen ist noch im Rahmen, wenn du ja schon zumindest eine leichte Verbesserung spürst.

Einfach mit dem Pantoprazol weiter machen. Gegen die Übelkeit hilft mir noch Doppelherz Magengel. Das schwimmt auf der Magensäure oben auf und verschließt den Weg zur Speiseröhre. Schirmt dich also ein wenig von den Symptomen im Magen ab.

Idealerweise würdest du vielleicht auch mal 1-2 Tage auf feste Nahrung verzichten. Also mal nur warme Brühe trinken

Hallo.


Magnesiummangel, B12 Mangel ... kann auch allerhand auslösen.

Wurde das auch gecheckt?

@Frühlingsblume2 ehrlichgesagt weiss ich das gar nicht.. muss ich nächstes mal fragen!

Ich habe seit 16 Wochen Übelkeit und Appetitlosigkeit. Seit gestern kann ich gar nichts mehr essen, ohne das ich Brechreiz bekomme. Körperlich wurde alles Untersucht sogar 2 Magenspiegelungen. Alles ok. Soll psychosomatisch sein .Na toll Dann verhungere ich eben psychosomatisch. Ich werde wohl gleich in die Notaufnahme fahren. Psychiatrien sind alle voll in Berlin. Keine Chance.

@Immaculatus kenne die Situation zu gut! Spüre seit 3 Jahren eine permanente Übelkeit die ein Symptom meine Angststörung sein soll. Diese kommt vor allem in speziellen Situationen auf (z.B abends). Jetzt bin ich von einer Depression betroffen und kann seit 2 Wochen kaum noch Nahrung zu mir nehmen und bin nur noch ein Strich in der Landschaft. Mein Psychiater sagt, dass es sich bessern wird, wenn die neuen Medikamente anschlagen
Berichte gerne von deinem Aufenthalt in der Notaufnahme und vor allem ob es irgendetwas gebracht hat. LG

@Coco9 Notfallaufnahme AVK hat mir 1 mg Tavor geschmissen mich dann 6 Stunden rumliegen lassen und mich zum Schluss rausgeschmissen. Diagnose Hypochonder. Klar ich bilde mir die Ängste und Paniken, die Übelkeit und die Appetitlosigkeit nur ein, sehr professionell. Das Wort Hypochonder wird in Fachkreisen seit Jahrzehnetn nicht mehr angewendet weil es erwiesenermaßen Unfug ist. Man sei dort ja auch eine Psychatrie und keine Psychosomatik, erklärte der Jungarzt dann noch. Ach ne, klar wusste ich das schon. Nur in Notfällen darf man in Berlin nur die Klinik seines Bezirks (Schöneberg) aufsuchen. Zuvor war ich vor ein paar Tagen im Wenkebachkrankenhaus/ Psychosomatik, die erklärten sie seien nicht zuständig, ich müsse in AVK. Jetzt hat man eine Überweisung mit Dringlichkeit für die Charite/ psychosomatik ausgestellt. Frei Termine wieder ab Februar 2026. bbis dahin bin ich entweder verhungert oder wieder von alleine gesund, sofern ich nicht doch noch Unfug anstelle. Ich habe aber wenigstens Glück, dass mein neuer und erster Therapeut , Dr. Siebert (Facharzt Psychiatrie und Psychosomatik nun schon am 7.7. anstatt am 13 .8. für mich Zeit hat.

@Immaculatus
Oh Mann, das klingt so unglaublich frustrierend und leider erkenne ich mich in vielem wieder, was du schreibst. Ich renne aktuell auch von Arzt zu Arzt, bekomme unterschiedliche Aussagen, werde weitergeschickt oder schlicht nicht ernst genommen.
Dass du als Hypochonder abgestempelt wurdest, ist wirklich hart und absolut unprofessionell! Gerade in einer psychischen Ausnahmesituation tut es besonders weh, nicht gesehen zu werden. Man kommt dort doch hin, weil man verzweifelt ist und nicht, um sich rechtfertigen zu müssen.
Meine Therapeutin rät mir aktuell auch davon ab, ins Krankenhaus oder in die Psychiatrie zu fahren genau wegen solcher Erfahrungen. Es ist traurig, wie wenig Raum für individuelle, respektvolle Hilfe da manchmal bleibt.
Ich hoffe sehr, dass dir dein Therapeut am 7.7. wirklich weiterhelfen kann, es ist gut, dass du da jemanden an deiner Seite hast. Ich wünsche dir von Herzen Kraft und ein Stück Erleichterung bis dahin. Du bist nicht allein!

Liebe Grüße

Da zeigt sich wohl mal wieder wie überarbeitet und überlastet die Akutkliniken bzw Notaufnahmen sind. Da leidet dann leider sehr oft die Menschlichkeit.
Ich würde dir auch eher empfehlen dir einen guten Psychiater und Therapeuten zu suchen, sofern körperliche Dinge schon abgeklärt sind. Wenn du vor 1.5 Jahren eine Magenspiegelung hattest, ist es sehr unwahrscheinlich, dass in der Zeit etwas tumoröses entstanden ist. Sowas wächst in der Regel über viele Jahre und wenn damals nicht einmal eine Veränderung in der Magenschleimhaut festgestellt wurde, musst du dir dahingehend bestimmt keine Sorgen machen.
Es kann natürlich sein, dass du eine Gastritis hast, wobei da Übelkeit als einziges Symptom eher ungewöhnlich wäre. Hast du denn auch sowas wie Sodbrennen/Magenbrennen, (Nüchtern-)Schmerzen, Völlegefühl, usw?

Ich persönlich habe sehr viel mit Übelkeit zutun. Es ist eines meiner Hauptbegleitsymptome der Ängste. In schlimmen Phasen (wie aktuell) nehme ich dadurch massiv ab, weil ich kaum essen kann.

@Bellona bei mir ist es aktuell auch sehr komisch. Hatte vor 2 Wochen einen Ultraschall da war alles okay. Jetzt seit 3 Tagen Übelkeit nachdem Essen so 1 - 2 Stunden später und ab und zu punktuelle Schmerzen die aber nur ein paar Sekunden da sind. Im Sitzen merke ich oftmals gar nichts eher wenn ich stehe. Sonst keine Beschwerden habe am Dienstag einen Termin beim Arzt mal schauen was sie sagt.

ist Deine Leber mal untersucht worden?

@Bellona Ich habe dazu Fresubin 400 cal mit Ballaststoffen, trinke dann täglich 3-4 Flaschen. Dazu schaffe ich oft noch ein paar Kleinigkeiten runterzuwürgen. Das ist psychisch für mich sehr wichtig. Ich habe es erstmal selber gekauft (nicht billig). Man kann es aber auch verordnet bekommen.

@Immaculatus
Ja, da hab ich mich in letzter Zeit tatsächlich auch schlau zu gelesen. Mir machen die Tage, wo wirklich so gut wie gar nichts rein geht, nämlich massiv Angst. Da ist dann wie eine Sperre im Hals - keine Chance.
Leider ist jegliche Trinknahrung wirklich wahnsinnig teuer. Das könnte ich mir auf Dauer nicht leisten. Ich weiß nicht ob ein HA der richtige Ansprechpartner wäre sich das dann verschreiben zu lassen? Er ist mein Vertrauensarzt, und da ich massive Arztangst habe, gehe ich eigentlich nur zu ihm, außer es geht nicht anders.

Ich püriere mittlerweile einfach echt viel. Je flüssiger, desto besser gehts rein an solchen Tagen. Reis kann ich da auch meist noch mit unterjubeln, ansonsten (Süß)Kartoffelbrei oder Babygläschen. Trinken klappt besser mit Strohhalm.
Joa und dann alles in mini Portionen immer mal wieder... so geht es irgendwie. Aber viel Kalorien kommen da meist nicht zusammen.
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Kann der hA verschreiben: Trinknahrung bekommt ein Patient verschrieben bei: Fehlender oder eingeschränkter Fähigkeit zur ausreichenden normalen Ernährung. Weiterhin unzureichender normaler Ernährung trotz verordneter Maßnahmen zur Verbesserung der Situation Aber nur die hochkalorischen nehmen, 400cal pro Fläschen mit Ballststoffen

@Luce1 Meinst du bei mir? Also Leber wurde nicht direkt untersucht aber beim Ultraschall halt gecheckt und war komplett normal

Ich habe seit dem 9.4.2025 auch ununterbrochen Übelkeit. Da wurde ich operiert und bin maximal gestresst und mit extremer Angst in die Operation gegangen. Nach dem Aufwachen aus der Narkose war die Übelkeit da und ist seitdem nicht mehr weg gegangen. Bei mir wurde eine Somatisierungsstörung diagnostiziert. Am schlimmsten ist die Übelkeit morgens nach dem Aufwachen. Dazu habe ich Herzrasen und fühle mich körperlich schwach. Bis zum Abend wird die Übelkeit besser, aber weg ist sie nie.

Ich gehe bald in eine Tagesklinik für Psychosomatik und hoffe, dass das hilft.

Es ist so belastend jeden Morgen aufzuwachen und es geht einem schlecht. So startet jeder Tag schlimm.

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Dr. Matthias Nagel
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