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Juli84
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Hallo,

seitdem ich vor 7,5 Wochen nach einer OP (Gebärmutterteilentfernung) aus der Vollnarkose aufgewacht bin, habe ich ununterbrochen Übelkeit (und große Gedächtnisprobleme). Am schlimmsten ist die Übelkeit morgens.

Dazu kommen meist Benommenheit, Herzrasen, körperliche Schwäche, mich elend und krank fühlen, das Gefühl fast umzukippen, teilweise schwitzige Füße. Diese Begleitymptome werden ab nachmittags bis abends meist besser.

MCP, Vomex, Nux vomica, Domperidon helfen nicht. Ich habe drei Wochen lang Pantoprazol genommen, da eine Gastritis anfangs auch mit diagnostiziert wurde. Aber das hat auch nicht geholfen.

Meine Hausärztin und meine Psychiaterin haben eine Somatisierungsstörung/somatforme Störung diagnostiziert. Meine Hausärztin meint, dass es nicht mehr von der Vollnarkose kommen kann und sich die Übelkeit verselbständigt hat.

Ich bin sehr depressiv wegen der Übelkeit und habe Angst, dass sie nie mehr weg geht.

Ich zweifele an der Diagnose, schließe sie aber auch nicht komplett aus.

Hat jemand Erfahrung mit einer über Wochen oder Monate andauernden chronischen Übelkeit nach einer Operation und falls ja, was war die Ursache und wie konnte diese erfolgreich therapiert werden?

Hat jemand Erfahrung mit chronischer Übelkeit durch eine Somatisierungsstörung und falls ja, was hat dagegen geholfen?

LG

Juli84

25.08.2025 #1


326 Antworten ↓
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Zitat von Juli84:
Ich ziehe auch in Betracht, dass die Übelkeit vom Ephedrin kommt, das ich bei der Operation bekommen habe. Wer weiß, was das anrichtet. Ich hätte das mit meiner Epilepsie vielleicht gar nicht bekommen dürfen oder zusammen mit meinem Amitriptylin. Aber es kann auch psychisch sein. Es ist alles so hoffnungslos. ...

Klingt nicht gerade gut deine Vermutung. Weisst du ob es wechselwirkungen gibt, haben dich die Ärzte schonmal dazu informiert? Ich kann es dir nicht genau sagen, ich habe nur was im Netz gelesen was Schmerzmittel mit bestimmten Inhalte und Psychopharmika oder kombinationen aus verschiedenen Psychopharmika passieren kann.

ES kann so ein genanntes Serotoninsyndrom entstehen und das löst gaz viele Nebenwirkungen aus, auch schwindel und Übelkeit und noch viel mehr, man kann nur leicht betroffen sein und nur ein paar Sympthome haben, oder es kann ganz heftig sein und dann würden duzent an sympthomen auftreten die bis Lebensbedrohlich werden konnen.

Frag doch mal dein Hausarzt ob er dich nicht testen könnte ob bei dir ein Serotoninsyndrom vorliegen könnte, man weiss ja nie, muss nicht sein, aber es hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt, da werden täglich duzend Psychopharmika in verschiedenen kombinatieonen verschierebn, achtet da überhaupt irgend jemand darauf und dein Medikamen Amitriptylinist gar nicht mal für jeden geeignet weil es doch recht heufig zu Nebenwirkungen kommen kann, kannst du das nich wechseln zu einem besseren, fragwürdig warum so was überhaupt verschrieben wird und Menschenmit Epilepsie dürften das nur bekommen wenn sie streng überwacht werden.

Das sind die Info was ich im Netz gefunden habe und ich finde du soltest das abkläre lassen.

Irgendwie ist irgend wo das Rätsel deiner Übelkeit versteckt und ich hoffe für dich man findet es bald heraus und du wirst nicht nur vertröstet oder es wird klein geredet.

18.08.2025 18:42 • x 1 #258


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Chronische Übelkeit nach OP - Somatisierungsstörung?

x 3


L

luciana
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Wenn du an allen und allem zweifelst, dann frag nicht in einem Forum. Stell deine Fragen im Netz und KI wird dir antworten.
Frag deinen Hausarzt oder Psychiater bei allem ob er sicher ist, und du wirst dafür Kopfschütteln ernten, und dir sagen, dass nichts sicher ist.
Es ist wirklich schwer bei dir zu antworten, ganz ehrlich.
Das machst du bei fast allen die dir hier schreiben, immer kommt: bist du sicher.
Nein, ich bin bei allen meinen Antworten nicht sicher, weil es in der Medizin keine 100% Sicherheit gibt, nur der Tod ist sicher.
Aber es gibt an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeiten, Erfahrung, berufsbedingtes Wissen.Ich habe in meinen vielen Berufsjahren unzählige Narkosen miterlebt (Sectios, Kürretagen, Plazentalösungen, Forceps, usw, usw.
Ich habe im Kreißsaale gearbeitet, und post OP betreut, habe auf Station gearbetet, und habe viel erlebt in 30 Jahren. Ich kenne die meisten Medikamente.
Das was ich dir antworte hat Hand und Fuß, und ich schreibe immer dazu: ich denke, oder ich glaube, wenn ich dir antworte, wenn ich denke in welche Richtung es bei dir geht.
Gestern entschuldigst du dich bei mir und heute fängst du wieder so an, in einer Art zu antworten, dass man sich immer unwohl fühlt.
Bitte lies mal deinen ganzen thread, wie du immer antwortest, nicht nur bei mir.
Immer wieder, : bist du dir sicher.
Wenn du keine Antworten willst, dann kommunizier das, oder schreib dass du nur wischiwaschi Antworten willst, denn wer will noch antworten, wenn du sofort immer angriffig nachfragst woher das Wiseen kommt, oder: bist du sicher.
Wir sind ein normales Forum, kein Forum für Fachärzte aller Richtungen.

18.08.2025 21:34 • x 1 #280


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TheViper
@Juli84 Guten Morgen, also solange kann durch eine Operation einem nicht übel sein. Das einzigste ist, das es der Auslöser bei dir war ( eventuell) deine Psyche den Rest zugeben.
Wie war es den vor der OP? Viel mit Ängsten usw zutun gehabt?

x 1 #2


J
Ich bin allgemein ein sehr ängstlicher Mensch.

Ich hatte vor der Operation auch extreme Angst und bis zur letzten Minute gezweifelt und überlegt die Operation doch nicht machen zu lassen. Ich wollte sie nicht mehr machen lassen und hatte ein schlechtes Gefühl in Bezug auf die Operation. Dann habe ich sie aus Verzweiflung doch gemacht und direkt nach dem Aufwachen bereut.

In den ersten Wochen waren auch sehr starke Ängste vor OP-Folgen da. Ich dachte aufgrund der Symptome, ich wäre in den Wechseljahren, was zum Glück nicht der Fall war. Das wurde abgeklärt.

Mit der Zeit merke ich aber, dass die Operation mir die Schmerzen genommen hat und es könnte mir besser gehen, wenn nur nicht die Übelkeit und ihre Begleitsymptome wären. Mittlerweile ist meine Angst auf diese Symptomatik quasi beschränkt. Und ich bin total depressiv.

Es macht mich fertig, dass es mir jetzt so viel schlechter geht als vor der Operation. Vorher hatte ich nur 15 Jahre lang chronische Unterbauchschmerzen, aber ich war fit und hatte ein Leben.

Aber jetzt geht es mir so schlecht, dass ich mich durch jeden Tag kämpfe und nicht mehr leben will. Aber ich will mich auch nicht umbringen, bitte nicht falsch verstehen. Ich weiß nur nicht, wie ich mit dieser Übelkeit leben soll. Das ist kein Leben mehr.

Ich nehme übrigens seit drei Wochen 7,5 mg Mirtazapin. Aber das hat mir bisher auch nicht geholfen und ich suche auch nach einer Psychotherapeutin.

#3


J
Nachdem ich entlassen wurde, hatte ich die ersten Wochen auch täglich stundenlang Brechreiz. Das hat sich erst gegeben, als ich wieder arbeiten gegangen bin/ gehen musste.

#4


TheViper
Ja das Problem ist die Angst 😕. Du musst deinem Körper und der Psyche Zeit geben. Eine Therapie (anständige) kann dir schon sehr gut helfen. Die Übelkeit ist natürlich da, aber sie wird nicht ausgelöst weil du was organisches hast.

#5


J
Warum bist du dir da so sicher?

Bis zum Beginn einer Therapie kann es noch dauern. Es ist sehr schwer einen Platz zu bekommen.

Und es würde mir direkt besser gehen, wenn die Übelkeit weg wäre.

#6


TheViper
@Juli84 Ich habe täglich mit Menschen zutun, die schwer krank sind. Viele davon, haben genau das selbe durch die Angst, ständige Übelkeit zu verspüren.

x 1 #7


J
@TheViper Wodurch hast du mit solchen Menschen zu tun? Und was hat diesen Menschen geholfen? Konnten Sie die Übelkeit weg bekommen?

#8


TheViper
@Juli84 Ich bin Intensivpfleger deswegen habe ich mit kranken Menschen zutun.
Bei Organische Übelkeit ( was falsches gegessen,schmerzen usw) helfen Medikamente gegen Übelkeit. Helfen keine Medikamente, ist es psychisch bedingt. Ob du es hören magst oder nicht. Viele berichten, das sie sich einer Therapie unterzogen haben und auch noch aktiv dabei sind.

x 2 #9


J
@TheViper Das hat meine Hausärztin auch gesagt, dass die Medikamente gegen Übelkeit helfen würden, wenn es eine körperliche Ursache hätte.

Kannst du mir mehr erzählen? Ich bin über jede Hilfe und jeden Tipp dankbar. Welche Therapieform, was für Antidepressiva, Selbsthilfetipps... kannst du dazu etwas sagen?

#10


TheViper
@Juli84 Die Therapie sollte schon auf Bezug der Angst ausgerichtet sein. ( Bin natürlich kein Therapeut) Dieses ist nicht mein Gebiet. Aber es wird sich bestimmt, einige noch auf deinen Beitrag melden.
Als Tipp würde ich dir da nur geben, rede da nochmal mit deiner Ärztin drüber, die wird dir schon einiges mehr sagen können.
Wenn du nach Psychologen usw suchst, musst du ja erklären warum weshalb.
Thema Medikamente bist du da auch am besten aufgehoben. Jeder Körper reagiert ja anders darauf. Nur weil eine Person X was nimmt an Antidepressiva, heißt das nicht das es dir auch gut tut.
Ich denke das du dich hier angemeldet hast, ist schonmal ein guter Schritt und du wirst dich hier mit Gleichgesinnten Austauschen können 🙂

x 1 #11


J
@TheViper

Danke! Dass du als Intensivpfleger die Aussage meiner Hausärztin bestätigt hast, hilft mir anzunehmen, dass es wirklich von der Psyche kommt.

Ich bereue die Operation so sehr.

Meine Psychiaterin hat auch eine generalisierte Angststörung und Gastritis diagnostiziert gehabt. Aber gegen Gastritis hätte ja eigentlich das Pantoprazol helfen müssen.

Ich hatte bei einer Verhaltenstherapeutin schon ein paar probatorische Sitzungen, aber sie macht bis jetzt nur Diagnostik. Sie will alles von der Geburt an wissen. Ich weiß nicht, wie mir das helfen soll. Mit welchen Methoden sie die Therapie gestalten will, weiß ich nicht. Dazu hat sie noch nichts gesagt.

Eine andere Verhaltenstherapeutin meinte bei der ersten probatorischen Sitzung, sie kann mir die Übelkeit nicht nehmen, sondern nur Stressreduktion mit mir machen. Sie hat aber auch aktuell noch keinen Therapieplatz.

Nun habe ich noch einen ersten Termin bei einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin. Sie will bei dem Termin herausfinden, ob ihre Traumatherapiemethode für mich sinnvoll ist.

Wenn jeder einen anderen Ansatz verfolgt, ist es für mich natürlich auch schwer zu sehen, was das Richtige für mich ist. Ich will da auch keine falsche Entschridung treffen und mich auf eine Therapeutin festlegen, deren Ansatz mir nichts bringt.

Meine Psychiaterin wollte mir erst Pregabalin verschreiben, aber da steht bei den Nebenwirkungen bei bis zu 1 von 1.000 Sehverlust. Das ist ein Risiko, das ich nicht eingehen will, vor allem da ich schon die Hornhauterkrankung Keratokonus habe.

Da ich von einem Burnout Mirtazapin kannte und vertragen hatte und aufgrund seiner appetitsteigernden Wirkung nehme ich das jetzt seit drei Wochen. Aber ich habe trotzdem Tage, an denen die Beschwerden extrem sind. Und das Essen fällt mir auch schwer. Normalerweise esse ich sehr gerne und Essen bedeutet für mich Genuss und Lebensqualität.

Ich hatte es schon vor ein paar Wochen mal genommen, aber dann einen Wechsel zu Escitalopram versucht, weil das wirksamer sein sollte, aber das hatte ich gar nicht vertragen. Daher nehme ich jetzt wieder das Mirtazapin.

Ich hoffe, es finden sich hier noch Forenmitglieder, die die gleichen Symptome hatten und sie in den Griff bekommen haben.

#12


TheViper
@Juli84 Wenn die Seele Narben hat dauerd es sehr lange. Gib nicht auf, und drücke dir die Daumen 👍🏻🍀. Mit Sicherheit werden einige nicht reagieren hier, manchmal dauerd es ein bissen. Bis sie deinen Beitrag sehen 🙂

#13


J
@TheViper

Danke!

x 1 #14


Neverfull
@Juli84 hast du evtl. mal dran gedacht, dass es von den Hormonen kommt? Ich meine selbst wenn du deine Eierstöcke behälten hättest, ist so eine Gebärmutterentfernung für den Körper eine heftige Umstellung. Da kann es bestimmt auch zu Übelkeit und Depressionen kommen. Vielleicht kann dir dein Gyn mal Blut abnehmen? Ich kann dir nur sagen, in meiner Schwangerschaft hatte ich Hyperemesis Gravidarum. Mir haben keine Medikamente geholfen und ich dachte ich sterbe, erst vor lauter Übelkeit und dann wegen des Erbrechens. Das war auch nicht psychisch sondern von den Hormonen bzw. die Ursache ist ja leider bis heute noch nicht ganz geklärt. Ich kann mir vorstellen, dass es einfach zu viel war. Ich hatte im April nur eine Gebärmutterverödung und kämpfe immernoch mit den Nachwehen. Mir war auch 14 Tage schlecht nach der Vollnarkose. Wenn es überhaupt nicht geht könnte der Psychiater Mirtazapin verschreiben, das deaktiviert das Brechzentrum und wird auch bei ganz schweren Hyperemesis fällen wenn nichts anderes mehr hilft in der Schwangerschaft gegeben. Ich weiß wie du ich fühlst diese Übelkeit nimmt einem irgendwann alles. Ich dachte wirklich ich überlebe das alles nicht.. Ich hoffe dir gehts bald besser

#15


Schlaflose
Zitat von Juli84:
Dazu kommen meist Benommenheit, Herzrasen, körperliche Schwäche, mich elend und krank fühlen, das Gefühl fast umzukippen, teilweise schwitzige Füße. Diese Begleitymptome werden ab nachmittags bis abends meist besser.

Das könnte von der Entfernung der Gebärmutter kommen. Hört sich an wie bei vielen Frauen die Symptome in den Wechseljahren.

x 1 #16


J
@Neverfull

Die Gynäkologin hat mir schon Blut abgenommen und einen Hormonstatus gemacht. Ich bin weit entfernt von den Wechseljahren. Mein FSH-Wert ist bei 6 und bei den Wechseljahren wäre er laut Gynäkologin bei 25. Zudem hatte ich bei der ersten Kontrolle nach zwei Wochen im einen Eierstock ein Ei und zwei Wochen später im zweiten Eierstock auch ein Ei. Die Ärztin hat gesagt, dass ich ein bisschen mehr Östrogen hätte, aber das könnten normale Hormonschwankungen sein.

Ich hatte 6 Tage nach der Operation die Pille gegen Endometriose (Visanne, Wirkstoff Dienogest, ein reines Gestagen) abgesetzt, damit der Hormontest nicht verfälscht ist.

Ich habe auch schon in Erwägung gezogen, dass es auch ohne Wechseljahre mit den Hormonen zusammen hängen könnte. Aber soll ich deshalb jetzt einfach wieder die Pille gegen Endometriose nehmen, obwohl dafür gar keine Indikation mehr besteht?

Ich habe schon mal darüber nachgedacht sie versuchsweise wieder zu nehmen, aber ich hatte mit dieser Pille auch öfters mal Migräne, wobei ich nicht sicher weiß, ob sie davon kam. Und die Übelkeit war ja gekommen und auch schon da, während ich sie noch genommen hatte.

Bei der Operation wurde übrigens auch der Gebärmutterhals etwas verkürzt und ausgehülst, also die Gebärmutterschleimhaut entfernt.

Wie beschrieben nehme ich seit drei Wochen schon 7,5 mg Mirtazapin. Seit gestern Abend nehme ich 15 mg. Anfangs war die Übelkeit dadurch nur noch gering, aber trotzdem dauerhaft da. Seit vorletztem Samstag dann wieder viel schlimmer auf einmal.

Willst du etwas mehr erzählen, was genau deine "Nachwehen" nach deiner Verödung sind und wie du es geschafft hast, dass die Übelkeit weg gegangen ist?

Ich wünsche dir auch alles Gute.

#17

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J
Zitat von Schlaflose:
Das könnte von der Entfernung der Gebärmutter kommen. Hört sich an wie bei vielen Frauen die Symptome in den Wechseljahren.


Wie bereits geschrieben wurde bereits von der Frauenärztin untersucht, ob ich in den Wechseljahren bin. Der Hormonbluttest hat ergeben, dass ich weit entfernt davon bin.

In die Wechseljahre kommt man eigentlich auch nur, wenn die Eierstöcke entfernt werden und das wurde bei mir ja nicht gemacht.

#18


L
Zitat von TheViper:
@Juli84 Guten Morgen, also solange kann durch eine Operation einem nicht übel sein. Das einzigste ist, das es der Auslöser bei dir war ( eventuell) deine Psyche den Rest zugeben. Wie war es den vor der OP? Viel mit Ängsten usw zutun gehabt?

Doch, kann es.
Mir ging es auch so, schon bei mehreren Operationen.
Durch Narkosemedikamente und dazu Opiate oder Morphine, die gerne zur Narkoseeinleitung gegeben werden kann es zu einer Dysregulation im Gehirn kommen, und das Brechzentrum gereizt werden.
Oft wird auch bei Narkose noch Narkosegas gegeben, das wird von empfindlichen Menschen noch schlechter vertragen.Bei mir hat es auch monatelang gedauert, ich hab über 20 kg abgenommen, es war einfach nur schrecklich.
Bei mir hat auch kein einziges Medikament geholfen, auch nicht die Keulen, die man bei Chemo gibt.
Mir hat nur geholfen - viel Ruhe, kein Autofahren (dadurch wurde es noch schlimmer), keine Anstrengungen, keine Aufregung, viel Tee und Zwieback, Hipp-Gläschen, und viel frischer Ingwer. Hab den in Scheibchen geschnitten und den ganzen Tag über geknabbert. Ist am Anfang scharf, aber dann merkt man wie er hilft.Es sind die äth. Öle im Ingwer, das kannten schon die alten Seefahrer gegen Seekrankheit.
Es dauert, aber es wird besser!

#19


J
Zitat von luciana:
Doch, kann es. Mir ging es auch so, schon bei mehreren Operationen. Durch Narkosemedikamente und dazu Opiate oder Morphine, die gerne zur ...

Danke für deinen Beitrag.

Wie viele Monate hattest du denn die Übelkeit? Und wie ist sie weggegangen? War sie von einem auf den anderen Tag auf einmal wieder weg?

Es kann auch sein, dass ich während der Operation Cefuroxim als Antibiotikaprophylaxe bekommen habe, obwohl ich dagegen allergisch bin. Auf dem OP-Bericht steht es drauf. Beim Entlassbericht und bei der Rechnung des Anästhesisten steht es nicht drauf, sondern ein anderes Antibiotikum. Auf dem Entlassbericht steht dann sogar als Nebendiagnose Cefuroximallergie.

Ich vertrage die meisten Medikamente schlecht, aber gegen dieses bin ich richtig allergisch, allerdings hatte ich früher beim ersten Mal, als ich das mal gegen einen Infekt bekommen hatte keine Übelkeit, sondern keine Spucke mehr im Mund und konnte nicht mehr schlucken.


Ich weiß ansonsten nur, dass ich mehrere Sachen bei der Operation bekommen hatte, sogar ein Sertron gegen postoperative Übelkeit und ich bin trotzdem mit extremer Übelkeit aufgewacht.

Ich hatte sonst nie solche Probleme nach Vollnarkosen und auch noch nie so extreme Schmerzen nach dem Aufwachen aus der Narkose.

Vielleicht probiere ich mal Ingwertee aus. Oder vielleicht gibt es Ingwer auch als Kapseln oder so.

Wenn ich den Ingwer frisch kaufe, muss ich ihn dann schälen? Oder isst man alles davon?

Und kann das abführend wirken? Ich habe nämlich seit der Operation auch wieder mit Durchfall zu tun. Den hatte ich die letzten Jahre mit der Pille gegen Endometriose gar nicht. Zum Glück helfen mir dagegen jetzt aber Flohsamenschalen.

#20


A


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Mira Weyer
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