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Hallo Ihr Lieben!
Ich bin neu hier und brauche Euren Rat. Vor 1,5 Jahren hatte ich ein Erschöpfungssyndrom mit Angst und Panikattacken. Mit Gesprächstherapie und Citalopram und Sport habe ich zum Glück wieder ins Leben zurück gefunden.
Nun war bei uns eine sehr stressige Zeit aufgrund der Weihnachtstage und viel Familienbesuch. Seitdem habe ich so einen Drück auf meiner Brust und ein Kloßgefühl, dass sich gleich meine Angstattacken wieder melden. Ich bin gerade wieder völlig verzweifelt, weil ich nicht weiß was gut für mich ist. Leider habe ich dann auch immer keinen Appetit und gehe immer schnell mit meinem Gewicht runter.
Ich möchte von Euch irgendwie nur wissen, ob das jemand kennt und ob das, wenn ich mich ausruhe und Sport mache wieder weg geht. Ich habe sogar schon überlegt wieder mit Citalopram anzufangen. Bin so hilflos. Dieser Druck ist nicht auszuhalten und steigere mich da schon wieder rein.
Vielen Dank für Eure Hilfe!

28.12.2016 17:43 • 07.03.2020 #1


24 Antworten ↓


Hallo!

Ja, kennen tue ich das wohl. Hatte auch Beklemmung und Herzstechen uvm. Ich würd das am besten mit einem Arzt besprechen. Da lässt sich sicher was machen. Sorge mal für Ruhe und Ausgleich. Das wäre wichtig.

28.12.2016 17:47 • #2



Brustenge/ Kloß auf Brust

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Wow, das war ja eine schnelle Antwort, Danke! Das Problem ist, das man zwischen den Feiertagen niemanden erreicht. Und ich muss die Woche irgendwie überstehen. Wie gehst du damit um, wenn du das kennst?

28.12.2016 17:50 • #3


Bitte gern.

Ich hab jetzt meine Medikamente. Und da ich das seit bald 30 Jahren immer wieder hatte, mach ich mir nicht mehr viel gedanken. Ist wohl chronisch bei mir. Früher war es ärger.

Einen Notdienst müsste es aber schon geben, denk ich. sozialpsychiatrischer Dienst oder so. Dort sollten 2 leut sitzen.

28.12.2016 17:55 • #4


Ich war vor 1,5 Jahren beim Notdienst.
Da finden auch nur Gespräche statt. Die möchte ich lieber bei meinem Therapeuten fortsetzten.
Ich wollte irgendwie nur hören, dass man es mit Ruhe oder irgendwas anderem wieder schafft hoch zu kommen. Gegen die Ängste habe ich ein tolles Buch ( Dr. Doris Wolf Ängste verstehen und überwinden) das hilft mir auch jetzt.
Ich dachte nur, dass hier vielleicht jemand sagt, kenne ich, geht wieder weg, oder so. Keine Ahnung. Irgendwas beruhigendes

28.12.2016 18:02 • #5


Ja weg geht es sicher wieder. Ich glaub auch nicht, dass es bei dir jetzt das Desaster wird. Vielleicht meldet sich ja hier noch wer. Gute Besserung jedenfalls.

28.12.2016 18:10 • x 1 #6


Vielen lieben Dank Dir!

28.12.2016 18:16 • x 1 #7


Den Druck auf der Brust hatte ich fast ein Jahr und bin daran fast verzweifelt. Lunge wurde geröntgt und kardiologisch alles abgeklärt. Von den anderen Beschwerden , die ich im Laufe meiner Krankheit ohne Befund hatte , will ich garnicht schreiben. Zur Zeit habe ich seit ein paar Wochen ein Klossgefühl im Hals , der HNO-Arzt konnte nichts finden. Trotzdem sind die Symptome da und beschäftigen mich den ganzen Tag. Ich würde auch am liebsten zum Arzt gehen , doch was soll der finden? Verspannungen der HWS oder eine Depression können auch der Auslöser sein , doch beruhigt mich das nicht wirklich.

28.12.2016 18:44 • #8


Hallo!
Und was hat Dir geholfen, nimmst du Tabletten oder hast ne Therapie gemacht?

28.12.2016 19:06 • #9


Das ist der Cortisolspiegel. Der verursacht das Ganze Theater. Den Spiegel muss man senken, dann ist es besser.

28.12.2016 19:14 • #10


Ich habe vor ein paar Tagen angefangen hochdosiertes Johanniskraut einzunehmen , da muss ich aber noch Geduld haben bis das wirkt. In Therapie bin ich seit 2015 , hatte auch schon beschwerdefreie Zeiten. Warum es jetzt wieder so schlimm ist.... keine Ahnung.

28.12.2016 19:22 • #11


Zitat von MathiasT:
Das ist der Cortisolspiegel. Der verursacht das Ganze Theater. Den Spiegel muss man senken, dann ist es besser.

Wenn ich da richtig informiert bin , kann man das über die Ernährung machen. Meine Schwachstellen sind Kaffee und Süßigkeiten..... ich denke mal , die muss ich weglassen?

28.12.2016 19:27 • #12


Ja stimmt, meine eh auch. Vor allem die kekse letztens taten mir gar nicht gut. Sport, Schlaf, viel trinken, Grüner Tee usw senken auch Cortisol.

28.12.2016 19:31 • #13


Icefalki
Schaut mal da rein. Sehr logische Erklärungen

https://www.google.de/url?sa=tsource=w ... NFAT1eE4Fg

28.12.2016 19:32 • #14


Zitat von Icefalki:
Schaut mal da rein. Sehr logische Erklärungen

https://www.google.de/url?sa=tsource=w ... NFAT1eE4Fg

Danke icefalki... klingt gut und logisch. Muss nur noch in meinem Kopf ankommen.

28.12.2016 19:38 • #15


Icefalki
Weiss ich. Hihi, übrigens haben Frauen mehr unter dem Globussyndrom zu leiden, als Männer. Allerdings holen die auch so langsam auf. HNO PRAXIS lässt grüßen.

28.12.2016 19:48 • #16


Das mit dem Globusgefühl ist echt interessant.... wenn man aktiv gegensteuern kann, ist man nicht so hilflos ausgeliefert, findet ihr nicht? Danke für den Link!

28.12.2016 20:46 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo, liebe Leute!
Ich bin grade sehr froh, diesen Thread (und überhaupt dieses Forum ) gefunden zu haben! Ich plage mich auch schon seit einem Monat mit dem Globusgefühl herum, was umso unangenehmer ist, da sich meine Panikattacken meistens um das Gefühl drehen, ersticken zu müssen. Vielen Dank, Icefalki für den Link, der eine sehr gute Erklärung liefert! Ich hatte ganz lange das Gefühl, als hätte ich eine zu enge Kette an, die mich würgt. Dann tat mir bis vor ein paar Tagen die Zunge unglaubilch weh und jetzt sitzt der Globus eher am Kehlkopf und nervt mich beim Schlucken.
Vor ein paar Tagen habe ich einen ähnlichen Artikel gefunden und mir hat es sehr geholfen, einfach mal nacheinander die Muskeln am Hals abzutasten und anzuspannen und dann zu gucken, wo und wann es wehtut. Dadurch habe ich gemerkt, dass ich sehr oft die Zunge hinten an den Gaumen drücke, wenn ich angespannt bin, und konnte das durch ganz bewusstes anspannen und locker lassen mittlerweile recht gut ablegen. Auch Bonbons lutschen oder Kaugummi kauen, hat mir geholfen, weil einfach die Muskeln dadurch in Bewegung kommen und sich lockern.
Leider ist das Gefühl immer noch nicht ganz weg und grade, wenn eine Panikattacke auf dem Anmarsch ist, wird es sehr stark, sodass ich mich wunderbar reinstressen könnte
Kennt ihr vielleicht noch ein paar Hausmittelchen, die die verkrampften Muskeln wenigstens temporär entspannen oder ist das bei euch irgendwann von selbst weggegangen, weil ihr nicht mehr drüber nachgedacht habt? (Denk nicht an einen blauen Elefanten... natürlich leichter gesagt, als getan, wenns ständig wehtut^^)
Ich habe mir von Dr. Helga Pohl das Buch Unerklärliche Beschwerden? Chronische Schmerzen und andere Leiden körpertherapeutisch verstehen und behandeln bestellt und bin sehr gespannt, was sie für Tipps hat.

05.01.2017 20:33 • #18


Hallo Du,
also mein Kloßgefühl ist auch schon sehr viel besser geworden. Ich hatte ein Forum gefunden, wo jemand Calcium nahm und nach 3 Tagen Beschwerdefrei war. Ich habs mit gleich geholt und es ist zwar nicht ganz weg, aber viel besser geworden. Letztendlich hilft wohl wirklich nur die Muskelentspannung. Ich bekomme gerade Fango und Mass. und gehe auch noch mal zum Osteopathen. Ich hatte auch solche Angst- und Panikattacken deswegen, dass ich mit schnell überall Hilfe holte. Selbst mein Psychologe hatte ein Termin für mich und es geschafft mich zu beruhigen. Mit reicht es schon, wenn jemand sagt, woher es kommen kann, das es nicht schlimm ist und wieder weg geht. Aber es ist ein Warnsignal des Körpers( und das ist toll, nicht jeder Körper schickt Warnsignale) und will einem auf irgendwas aufmerksam machen, was vielleicht zu viel, zu stressig war.
Ansonsten helfen viel Atemübungen und Sport und ablenken.
Gute Besserung!

05.01.2017 21:28 • #19


Zitat von Wasserweberin:
Kennt ihr vielleicht noch ein paar Hausmittelchen, die die verkrampften Muskeln wenigstens temporär entspannen oder ist das bei euch irgendwann von selbst weggegangen, weil ihr nicht mehr drüber nachgedacht habt?


Liebe Wasserweberin,
ich hatte auch schon mal dieses unangenehme Kloßgefühl, das der HNO-Arzt auf eine verspannte Rachenmuskulatur zurückgeführt hat.
Er sagte mir, dass ich auf keinen Fall versuchen soll, dieses unangenehme Gefühl durch Räuspern zu beseitigen. Stattdessen riet er mir, immer wieder herzhaft zu gähnen, um die Muskulatur zu entspannen.
Bei mir ließ das Globusgefühl dann nach einiger Zeit nach.
Ich glaube, es lag weniger an dem Nicht-mehr-Räuspern und dem Gähnen als an der Beruhigung, dass da kein Tumor in meinem Hals sein Unwesen treibt.

06.01.2017 19:38 • #20



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