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16.04.2008 14:10 • 30.03.2021 #1


37 Antworten ↓


Hey du

Also erstmal möchte ich dir sagen das ich selbst sehr große Angst vor dem Zahnarzt habe...ich war seit 6 Jahren nicht mehr und kippe selbst auch um sobald ich nur im Wartezimmer sitze.
Ich will aber jetzt meinen Schwienehund überwinden,denn es hat sich schon viel Karies gebildet und Zahnrisse häufen sich auch.
Ich habe herausgefunden, das es in jeder Richtung ärztliche Hilfe,ob beim Zahnarzt,Allgemeinarzt,Frauenarzt usw. gibt, die sich speziell auf Angstpatienten eingerichtet haben.
Ich habe so einen Zahnarzt gefunden und bekomme Anfang Mai erstmal eine Beratung, bei welche er mir seine Behandlungsmethoden vorstellt,
Ich kann so viele Beratungen haben wie ich möchte und kann so Vertrauen aufbauen.
Solche Ärzte behandeln mit anderen Betäubungen und anderen medizinischen Geräten um eine Behandlung für den Patieneten so angenehm wie möglich zu Gestalten.
Sie haben auch andere Behandlungsräum, sogar ausfahrbare DVD- Player, so ermöglichen sie oft komplette Entspannung.
Ich wohne in einer Stadt die nicht sehr groß ist und trotzdem gibt es hier diese Möglichkeiten.
Ich hoffe bei dir kannst du auch sowas finden.
Informier dich doch einfach mal...glaub mir das hilft...ich war anfangs auch sehr misstrauisch. Aber das scheint zu funktionieren.
Viel Glück weiterhin
Gruß Lucie

16.04.2008 14:30 • #2



Angst vorm Arzt

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Hallo Lucie

schön das es nicht nur mir so geht. Ist nicht böse gemeint.
Der Zahnarzt gib sich schon echt Mühe, ich wohn Ländlich und die große Auswahl gibt es nur in der nächsten Stadt. Leider vertraue ich nicht gern auf andere und da ich zulange gewartet habe muss das alles sofort passieren. Er versucht schon mir noch Zeit zu verschaffen aber das sind höchstens Wochen. Zuwenig um denen zu Vertrauen.
Freut mich aber das du die Zeit hast und das so offen angehst. Das sollte ich vielleicht auch mal Starten, wenn das soweit durch ist. Klingt unwirklich "regelmäsig zum Zahnarzt" ich war seit ich 18 bin nicht mehr da.
Gruß Anja

16.04.2008 15:19 • #3


anderlie

19.06.2008 00:44 • #4


hallo

du hast ja was mitgemacht kann dich gut verstehen, ich selber hatte vor 6 jahren lymdrüsenkrebs habe es aber geschaft.
sage mal hast du nach dem tot deines mannes was ja ein trauma für dich war psychologische hilfe in anspruch genommen.
den so wie du schreibst hast du dieses erlebnis nicht verarbeitet,

19.06.2008 17:17 • #5


anderlie
Hallo ,danke für deine antwort. nein ich hatte keine direkte hilfe war eine ganze zeit krank geschrieben aber die gespräche bei der neurologin haben mir nichts gebracht. dann lernte ich ja meinen partner kennen. du meinst also ich hätte das nie richtig verarbeitet,was würdest du mir raten.
mir gehts dewegen nicht so weil mich WJ und rauchentzug wieder in depression gebracht haben denke ich mir so,meine hausärztin sagt das jedenfalls.würde mich freuen wenn du antwortest.

20.06.2008 01:57 • #6


anderlie
Ich wollte mich wieder mal melden, es ist ja eine ganz schöne zeit vergangen.
hab mich lange im kreis gedreht und nicht weiter gewusst.
nun bin ich schon im 4.jahr der rauchfreiheit-depressionen sind fast weg-seit märz diesen jahres nehme ich Beta-Blocker wegen erhöhten blutdruck-das herzstolpern ist weg.
was geblieben ist das ist die panikartige angst weswegen ich im juli eine kognitive verhaltenstherapie anfange.
soviel erst mal bis bald...

01.06.2010 21:46 • #7


Ironischerweise hab ich nicht nur panische Angst vor Krankheiten, sondern ebenso vorm Gang zum Arzt und den daraus folgenden Diagnosen.

Ich hatte am Montag eine plötzliche, so heftige Panikattacke, dass ich kurzfristig nicht zu meinem Nebenjob konnte. Meinem Chef hab ich eine Mail geschrieben, dass ich mir einen Magen-Darm-Infekt eingefangen hätte (Ich hab so das Gefühl, dass "Panikattacke" für die meisten kein nachvollziehbarer Grund ist).
Nun hat der mir heute eine Mail geschickt, dass ich ein Attest bringen müsste. Ich war der Annahme, dass man das erst nach drei Krankheitstagen muss. Bei meinem Nebenjob gibts da wohl ne Sonderregelung.

Und nun weiß ich nicht, was ich tun soll. Wenn ich zum Arzt gehe, wird er mich untersuchen. Zumindest sagt das meine Mutter. Zudem ist mein Hausarzt zu Hause, also nicht in meiner Studienstadt. Und ich werde spätestens am Donnerstag Zeit haben hinzugehen. Ich habe Angst, dass ich dann nicht einmal mehr ein Attest ausgestellt bekomme, weil so viel Zeit vergangen ist, selbst wenn ich mich überwinden könnte.

War jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Oder gibt es noch jemand mit Angst vorm Gang zum Arzt (der dieses Problem vielleicht schon einmal überwunden hat)? Ich bin wirklich verzweifelt...

24.01.2012 22:12 • #8


Hallo Grace,

mir geht es wirklich genau so. Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich hab auch eine unendliche Angst zum Arzt zu gehen, aus dem Grund er würde mich untersuchen wollen und dabei auf eine Krankheit stoßen
Ich traue mich nur noch wenn ich weiß was gemacht wird und was es ist.
Mittlerweile traue ich mich auch nicht mehr zur alljährlichen Gyn. Kontrolle.

24.01.2012 23:00 • #9


Kein Arzt darf dir eine Krankmeldung rückwirkend ausfüllen, für einen Tag, an dem er dich nicht untersucht hat und entsprechende Diagnose gestellt hat.

Ich hatte auch mal Angst vor einer Diagnose. Wenn man Panikattaken diagnostiziert bekommen hat, kommt man nicht darum herum sich körperlich abschecken zu lassen.

Ich bin jetzt erleichtert zu wissen, dass mein Blut top ist und mein Herz seinen Job tut! Wenn ich jetzt eine PA hab, besinnen ich mich auf diese Diagnosen und dann geht es mir besser! Es hilft mir zu akzeptieren, dass ich "nur Panikattaken" habe!

Der Arztbesuch war für mich erleichternd.

24.01.2012 23:11 • #10


Ungewissheit macht einem wahnsinnige Angst! Vom Arzt zu hören, man sei körperlich gesund, ist erleichternd! Willst du mit Ungewissheit leben?

24.01.2012 23:14 • #11


anderlie
hier bin ich wieder mal und wieder hat mich die arzt-angst eingeholt.
mein jetziger mann muss am 26.2. operiert werden-punktion eines nierensteins.
ich hab wieder angst und panik und bin laufend am heulen.
und was das schlimmste ist ich darf es mir nicht anmerken lassen will ich meinem mann doch kraft und zuversicht geben und mut machen. ich bin so kaputt weine immer wenn er nicht da ist. woher soll ich kraft und mut nehmen damit ich stark für ihn bin.....lg.-anderlie

15.02.2013 00:29 • #12


anderlie
zur zeit geht's mir mal wieder richtig mistig mit der angst. mein mann hat durch seine Erkrankung Rheuma viele arzttermine, jedes mal wenn der Termin ran ist wird es mir ganz bammlig vor angst. ich persönlich war 2010 das
letzte mal zum Arzt, hab mir milgamma protect Tabletten selber gekauft weil ich paar Durchblutungsstörungen hatte.ich kann meine angst nicht überwinden und deshalb auch keine therapeutische hilfe in Anspruch nehmen. was mache ich bloß, wenn es mir mal irgendwo piekst oder ich einen schmerz habe denke ich immer gleich das schlimmste(krebs).
angst essen seele auf bei mir ist nicht mehr viel da zum aufessen, ich genieße die frohen stunden angst kommt von allein ganz plötzlich mit unter.....

14.06.2013 18:05 • #13


anderlie
schade das hier nur gelesen wird aber nicht eine zeile hier gelassen wird, anscheinend versteht mich niemand......

16.06.2013 12:30 • #14


Juris
Ich verstehe dich durchaus, aber ich bin dir diesbezüglich keine große Hilfe. Ich habe auch Angst vor Ärzten und finde es ganz furchtbar. Habe als kleines Kind schreckliche Erfahrungen im Krankenhaus gemacht. Seitdem habe ich einen Schaden. Was mir bleibt ist, dir ganz viel Kraft zu wünschen.

16.06.2013 12:43 • #15


anderlie
Juris ich danke dir kann dich verstehen fühl dich gedrückt von mir, schick dir auch eine große kraft.....

16.06.2013 12:49 • #16


23.02.2017 10:25 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

monochrom
Ohjeh, kleines Angsthäschen, jetzt beruhig dich erst mal, noch sitzt Du ja nicht beim Arzt und du spielst das nur in deinem Kopf durch. Das ist gut, so kannst Du dich auf jede Situation schon mal vorbereiten!

Lass uns das mal von Anfang bis Ende durchspielen...

Den Termin hast Du schon mal, das ist super! Sieh das nicht als Sterbedatum, sondern als eine Chance nicht wegzurennen, denn der Termin hilft dir auch wirklich zu gehen. Schließlich hat sich der Arzt in dieser Zeit nur für dich Zeit genommen. Du wirst den Arzt also nicht nerven/stören, sondern er/sie erwartet dich UM DIR ZU HELFEN.

Also kommst Du nun in die Praxis rein, gehst direkt zum Tresen und sagst "Hallo, mein Name ist ... und ich habe einen Termin um 10:30 Uhr!", dabei gibst Du die Karte rüber und mehr als dass die Arzthelferin dann sagt "setzen Sie sich bitte" kann nicht passieren. Sollte sie trotzdem fragen worum es geht: LÜGE! Es geht die Dame vorn nichts an. Oder sage "Das möchte ich gern mit Herrn/Frau Doktor besprechen". Sie will den Doc nur unterstützen indem sie schon einige Infos zusammenstellt. PLUS: Sie hat in der Ausbildung schon gelernt diesen Wunsch zu respektieren. Sie muss täglich viele Leute abfertigen und hatte sicherlich schon komischere Vögel vor sich Glaub mir, sie wird dich deshalb nicht verurteilen

Also setzt Du dich hin. Und in der Zeit lenkst du dich ab. Nimm dir ein Buch mit, spiele ein Spiel auf deinem Handy (vorher alle Töne ausschalten) oder mache ein Kreuzworträtsel. Die Zeitschriften liegen auch nicht umsonst da, nimm dir die Zeit und lese die Artikel. In dieser Zeit kann dir nichts passieren, denn JEDER Patient muss warten. Du fällst also auch hier nicht negativ auf.

Dann wirst Du aufgerufen. Lege deine Beschäftigung in Ruhe weg, lass dich nicht hetzen und atme beim Aufstehen bewusst ein und aus. Bevor Du losläufst schaust Du genau in die Richtung, wo Du hin musst. Gehe langsam und bewusst, dann passiert dir auch gar nichts. Übrigens: sobald Du aufgerufen wurdest und aufgestanden bist schauen die Menschen schon wieder weg, das heißt: auf dem Weg zum Behandlungszimmer beobachtet dich keiner und niemand urteilt. Ergo: Du bist sicher.

Du gehst in das Zimmer. Zwei Situationen können passieren:

a) wie bei meiner Ärztin musst Du erst mal noch einen Moment allein im Zimmer warten, bis der Doc erscheint. In der Zeit kannst Du dich ja etwas umgucken, manche haben einen witzigen Bildschirmschoner, aus dem Fenster gucken ist auch interessant, hauptsache Du vebringst die Zeit damit dich nicht deinen Ängsten hinzugeben. Und allein in diesem Zimmer kann dir so gar nix passieren!

b) der Doc sitzt bereits am Tisch. Gehe einfach zielstrebig zum Stuhl vor/bei ihm/ihr und setze dich. Alles gut.

Egal ob a) oder b) werdet ihr euch begrüßen und es kommt der Klassiker "Wie kann ich Ihnen helfen?". Und ich denke, dass Wichtigste für dich ist zu verstehen, dass dir dieser Mensch wirklich helfen will. Wenn es dir hilft, sieh das ganze als einen Handel: Der Arzt erfüllt eine Leistung (dich gesund machen) und bekommt dafür dein Geld, dass Du der Krankenkasse monatlich gibst. Er bekommt nur Geld wenn er seine Sache richtig macht und für dich versucht die richtige Behandlung zu finden. Er ist also daran interessiert dir wirklich zu helfen! Würde er dich auslachen oder verurteilen würdest Du nie wieder kommen und er verdient kein Geld.

Viele Ärzte sind sehr gestresst durch ihren Alltag und die ganze Verantwortung. Lass dich davon nicht täuschen, die meisten sind sehr sehr empathisch und wollen dir auch gern zuhören. Also erzähle einfach unverblümt und ohne Umschweife von deinen Problemen und wie sie dich belasten. Sage auch, dass dieser Termin für dich eine enorme Belastung ist. Der Doc wird dann alles tun um es für dich angenehm zu machen. Je mehr Infos der Doc hat umso besser kann er dir helfen!

Doc wird dir einige Wege vorschlagen wie es weitergeht. Sag ihm "Könnten Sie mir das bitte aufschreiben?", dann kannst Du es dir zuhause noch ein mal ganz in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und vergisst auch nichts.

Frage zum Schluss ob Du gleich einen neuen Termin machen sollst. Die Antwort ist dann nur Ja oder nein.

Du siehst: Hier sitzt jemand, der dir helfen will (der Doc) - nichts wovor Du dich fürchten musst!

Gehe raus zum Tresen und sage, dass Du einen Folgetermin machen sollst. Bedanke Dich und gehe raus. Ziehe dich am besten draußen erst an, wo du das Gefühl hast, dass dich die anderen nicht mehr beobachten.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast den ersten Schritt in eine entspanntere Zukunft gemacht! Mehr kann dir nicht passieren. Alles ist nicht lebensbedrohlich und keiner wird mit dem Finger auf dich zeigen.

Wenn Du dann doch da sitzt und unsicher bist: schreibe uns hier im Forum mit dem Handy. Das Niederchreiben der Gedanken lenkt bereits super ab.

Ganz liebe Grüße,
mono

23.02.2017 12:22 • x 2 #18


Zitat von monochrom:
Ohjeh, kleines Angsthäschen, jetzt beruhig dich erst mal, noch sitzt Du ja nicht beim Arzt und du spielst das nur in deinem Kopf durch. Das ist gut, so kannst Du dich auf jede Situation schon mal vorbereiten!

Lass uns das mal von Anfang bis Ende durchspielen...

Den Termin hast Du schon mal, das ist super! Sieh das nicht als Sterbedatum, sondern als eine Chance nicht wegzurennen, denn der Termin hilft dir auch wirklich zu gehen. Schließlich hat sich der Arzt in dieser Zeit nur für dich Zeit genommen. Du wirst den Arzt also nicht nerven/stören, sondern er/sie erwartet dich UM DIR ZU HELFEN.

Also kommst Du nun in die Praxis rein, gehst direkt zum Tresen und sagst "Hallo, mein Name ist ... und ich habe einen Termin um 10:30 Uhr!", dabei gibst Du die Karte rüber und mehr als dass die Arzthelferin dann sagt "setzen Sie sich bitte" kann nicht passieren. Sollte sie trotzdem fragen worum es geht: LÜGE! Es geht die Dame vorn nichts an. Oder sage "Das möchte ich gern mit Herrn/Frau Doktor besprechen". Sie will den Doc nur unterstützen indem sie schon einige Infos zusammenstellt. PLUS: Sie hat in der Ausbildung schon gelernt diesen Wunsch zu respektieren. Sie muss täglich viele Leute abfertigen und hatte sicherlich schon komischere Vögel vor sich Glaub mir, sie wird dich deshalb nicht verurteilen

Also setzt Du dich hin. Und in der Zeit lenkst du dich ab. Nimm dir ein Buch mit, spiele ein Spiel auf deinem Handy (vorher alle Töne ausschalten) oder mache ein Kreuzworträtsel. Die Zeitschriften liegen auch nicht umsonst da, nimm dir die Zeit und lese die Artikel. In dieser Zeit kann dir nichts passieren, denn JEDER Patient muss warten. Du fällst also auch hier nicht negativ auf.

Dann wirst Du aufgerufen. Lege deine Beschäftigung in Ruhe weg, lass dich nicht hetzen und atme beim Aufstehen bewusst ein und aus. Bevor Du losläufst schaust Du genau in die Richtung, wo Du hin musst. Gehe langsam und bewusst, dann passiert dir auch gar nichts. Übrigens: sobald Du aufgerufen wurdest und aufgestanden bist schauen die Menschen schon wieder weg, das heißt: auf dem Weg zum Behandlungszimmer beobachtet dich keiner und niemand urteilt. Ergo: Du bist sicher.

Du gehst in das Zimmer. Zwei Situationen können passieren:

a) wie bei meiner Ärztin musst Du erst mal noch einen Moment allein im Zimmer warten, bis der Doc erscheint. In der Zeit kannst Du dich ja etwas umgucken, manche haben einen witzigen Bildschirmschoner, aus dem Fenster gucken ist auch interessant, hauptsache Du vebringst die Zeit damit dich nicht deinen Ängsten hinzugeben. Und allein in diesem Zimmer kann dir so gar nix passieren!

b) der Doc sitzt bereits am Tisch. Gehe einfach zielstrebig zum Stuhl vor/bei ihm/ihr und setze dich. Alles gut.

Egal ob a) oder b) werdet ihr euch begrüßen und es kommt der Klassiker "Wie kann ich Ihnen helfen?". Und ich denke, dass Wichtigste für dich ist zu verstehen, dass dir dieser Mensch wirklich helfen will. Wenn es dir hilft, sieh das ganze als einen Handel: Der Arzt erfüllt eine Leistung (dich gesund machen) und bekommt dafür dein Geld, dass Du der Krankenkasse monatlich gibst. Er bekommt nur Geld wenn er seine Sache richtig macht und für dich versucht die richtige Behandlung zu finden. Er ist also daran interessiert dir wirklich zu helfen! Würde er dich auslachen oder verurteilen würdest Du nie wieder kommen und er verdient kein Geld.

Viele Ärzte sind sehr gestresst durch ihren Alltag und die ganze Verantwortung. Lass dich davon nicht täuschen, die meisten sind sehr sehr empathisch und wollen dir auch gern zuhören. Also erzähle einfach unverblümt und ohne Umschweife von deinen Problemen und wie sie dich belasten. Sage auch, dass dieser Termin für dich eine enorme Belastung ist. Der Doc wird dann alles tun um es für dich angenehm zu machen. Je mehr Infos der Doc hat umso besser kann er dir helfen!

Doc wird dir einige Wege vorschlagen wie es weitergeht. Sag ihm "Könnten Sie mir das bitte aufschreiben?", dann kannst Du es dir zuhause noch ein mal ganz in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und vergisst auch nichts.

Frage zum Schluss ob Du gleich einen neuen Termin machen sollst. Die Antwort ist dann nur Ja oder nein.

Du siehst: Hier sitzt jemand, der dir helfen will (der Doc) - nichts wovor Du dich fürchten musst!

Gehe raus zum Tresen und sage, dass Du einen Folgetermin machen sollst. Bedanke Dich und gehe raus. Ziehe dich am besten draußen erst an, wo du das Gefühl hast, dass dich die anderen nicht mehr beobachten.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast den ersten Schritt in eine entspanntere Zukunft gemacht! Mehr kann dir nicht passieren. Alles ist nicht lebensbedrohlich und keiner wird mit dem Finger auf dich zeigen.

Wenn Du dann doch da sitzt und unsicher bist: schreibe uns hier im Forum mit dem Handy. Das Niederchreiben der Gedanken lenkt bereits super ab.

Ganz liebe Grüße,
mono

Hey ich bin gerade etwas verwirrt und weiß nicht wie oder ob dein post ernst gemeint ist. Legst du mich grad rein? Fühl mich nach dem lesen wie ein kleines baby. Wenn nicht danke für deine worte. Also ich war dort und hab am ganzen körper gezittert. Es war wie du sagtest ich musste kurz warten im behandlungsraum und er kam und hat mich ausgefragt wegen beruflicher situation und als was ich mich bewerbe. Dann hab ich ein ekg gemach öberkörper *beep* vorm arzt und ich hab eine brust und (wenn wundert es) ich hatte einen stark erhöhten puls. Daraufhin sagte ich es wäre die aufregung und ein paar selunden später meinte der arzt auch ob ich aufgeregt sei.jetzt abwarten auf neuen termin was passiert. Achja ich saß da und konnte mich kaum bewegen, hab mich nict getraut eine zeitschrift zu lesen viel zu nervös und im behandlungsraum hab ich nur auf den tisch gestarrt

23.02.2017 15:31 • #19


Also ich hab manchmal die gleichen ängste aber nur wenn ich den arzt nicht kenne.. da hilft bei mir nur weinen. Ich bin sonst nicht so der weinerliche typ mensch aber das hilft mir dann die anspannung loszuwerden und dem arzt wird dann auch gleich klar dass ich wirklich verzweifelt bin. Mir hilft es auch gleich meine angst zu erwähnen. Und alles andere darf dir bei nem arzt wirklich egal sein. Für den ist nichts komisch, eklig oder fehl am platz. Der macht da 'nur' seine arbeit

23.02.2017 15:55 • x 2 #20



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Prof. Dr. Heuser-Collier