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MissAngsthase
Hallo,

ich weiß es ist kein Medizinforum, aber vielleicht befinden sich hier ja betroffene Frauen die mir diese Frage beantworten können.

Habt ihr durch Adenomyose oder Endometriose oft oder überwiegend schmerzen im Oberbauch?
Und nicht nur während des Zykluses, sondern auch außerhalb?

Wenn ja, wie äußern sich diese Schmerzen/ Beschwerden bei Euch?


Wäre über Antworten sehr dankbar. LG

22.08.2022 14:31 • 05.01.2024 #1


39 Antworten ↓


K
@MissAngsthase hey. Soweit ich weiß kann man mit Endometriose auch Schmerzen im Oberbauch haben wenn es zu Verwachsungen oder Zysten in dem Bereich kommt. Auch unabhängig von der Periode.
Aber es kann natürlich auch ganz viel andere Gründe geben.
Wie genau äußern sich denn die Schmerzen bei dir?
Liebe Grüße

22.08.2022 15:59 • x 1 #2


A


Adenomyose/ Endometriose - Frage an Betroffene

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MissAngsthase
Hallo Kedici,

erstmal bedanke ich mich für deine Antwort.

Es ist nicht so leicht zu erklären. Ich habe ständig einen gefühlt, geblähten Oberbauch. Es fühlt sich sehr unangenehm an. Manchmal fühlt sich es an als wäre da so ein komischer Strang der hart ist. Vor der Periode und um den Eisprung verspüre ich Übelkeit und ein Druck im Oberbauch, was manchmal sehr schmerzhaft ist. Aber ständig ist diese harte, geblähte Gefühl da. Selbst beim Gehen ist dieser Druck unangenehm.

Ich habe gelesen, dass es auch Oberbauchschmerzen bei Endometriose gibt. Ich hätte nur gerne gewusst wie es sich bei betroffenen anfühlt, wie sich ihre Beschwerden äußern.

Klar, vielleicht ist es auch etwas anderes, nur ich habe es jetzt nun schon so lange Zeit. Bisher konnten die Ärzte in der Vergangenheit nichts finden.

Bei mir wurde vor ein paar Monaten Adenomyose diagnostiziert, nicht per OP.
Die Ärztin aus der Endometriose Sprechstunde war sich jedoch durch den transvaginalen Ultraschall ziemlich sicher, dass es sich bei mir um ausgeprägte Adenomyose handelt.
Ob es das zu 100% ist und ich evtl. auch Endometriose im Bauchraum habe, sagte sie, könne man erst anhand einer Operation sehen ( mit Gebärmutter entnahme ). Doch soweit bin ich leider noch nicht. Ich habe einfach zu starke Angst vor solch einen Eingriff.

Hast du Endometriose?

LG

22.08.2022 16:27 • #3


K
@MissAngsthase ich selbst habe keine Endometriose aber meine Freundin. Sie hatte auch starke Schmerzen zum Teil auch mal im oberen Bereich des Bauches. Sie kam um eine OP gar nicht herum weil es den Alltag so sehr beeinträchtigt hat. Sie ist auch froh dass sie das gemacht hat.
Zur OP kann ich sagen dass das mikroinvasiv gemacht wird. Das heißt die schneiden nicht den ganzen Bauch auf sondern gehen über drei kleine Löcher (die man hinterher kaum noch sieht wenn sie verheilt sind) in den Bauch. Die machen das dann alles über Kameras und feine Werkzeuge die in diesen Stäben integriert sind. Dadurch ist das Risiko dass es Komplikationen oder Infektionen gibt wesentlich geringer.
Aber das hat dir die Ärztin bestimmt auch erzählt oder? Vor allem machen die das im Grunde den ganzen Tag und sind sehr geübt darin. Vielleicht denkst du ja nochmal drüber nach.
Das Ausmaß hat man dann auch erst in der OP gesehen. Im Oberbauch gab es auch schon verwachsungen. Daher wahrscheinlich die Schmerzen.
Wie es der Zufall will war sie bei unserer Ärztin und die hat auch Endometriose. Sie hat ihr dann zum Beispiel empfohlen auf rotes Fleisch zu verzichten. Das haben wir dann auch gleich so krass durchgezogen dass wir gar keine tierischen Sachen mehr essen. Das und die OP haben sehr geholfen dass es jetzt viel besser geworden ist.
Mit Adenomyose kenne ich mich leider nicht weiter aus. Vielleicht würden sie ja auch bei dem Eingriff bei dir nichts weiter finden...
Ich kann einerseits die Angst vor einer OP verstehen. Aber ich denke zu diesem Eingriff könnte ich mich vielleicht überwinden.
Wurdest du schon irgendwann mal operiert?
Liebe Grüße

22.08.2022 21:02 • #4


kleiner
Hallo .

Ich habe Endometriose und seit neuestem auch adenomyose. Wurde bei mir jetzt neu diagnostiziert Oberbauchbeschwerden habe ich eher selten. Dafür unten umsomehr. Es könnte sich aber vll auch im eine verwachsung handeln? Hast du schon Mal eine Bauchspiegelung gemacht? Hast du schon mal Galle Unverträglichkeiten abgeklärt?

VLG

22.08.2022 22:31 • #5


MissAngsthase
Hallo Kedici,

Sorry, ich war gestern u. heute unterwegs.

Gestern hatte ich einen Termin in einer Endometriose Sprechstunde. Hatte ich vor ein paar Monaten schonmal, aber in einer anderen Klinik.

Also die Adenomyose wurde mir wieder bestätigt.
Endoherde am Darm wurden, soweit die Ärztin erkennen konnte durch den transvaginalen Ultraschall, nicht gefunden. Ich habe sehr mit der Verdauung zu tun, schmerzen dabei.
Sie konnte ja nun nicht den gesamten Bauchraum einsehen, das geht nur mit einer Bauchspiegelung. Aber das wusste ich ja bereits.

Von meinen Symptomen her, die ich ihr mitteilte war sie eher skeptisch das ich Endometriose im Bauchraum haben könnte, ABER sagte sie...in der Medizin gibt es nichts was es nicht gibt.
Also, ich könnte es auch im Bauchraum haben. Nur OP bringt 100% Aufklärung.

Wenn ich nur nicht diese starke Angst, ach was Panik davor hätte.
Keiner versteht mich...mein Freund sagt auch ständig, dass er nicht verstehen kann wie ich lieber so sehr leide ( komplette Lebenseinschränkung ), anstatt diese OP machen zu lassen.
Er versteht halt meine großen Sorgen u. Ängste nicht...er hat das nicht.

Ich bin froh es demnächst mit einer Psychologin besprechen zu können, auch wenn es leider nur so um die 30 Minuten sind.

Hatte deine Freundin nach der Bauchspiegelung große Schmerzen?
Wurde viel bei ihr entfernt?
Nimmt sie jetzt Hormone ein gegen Neuentstehung des Endogewebes?

Ich nehme seit kurzem eine reine Gestagenpille ein. Ob sie hilft kann ich leider noch nicht beurteilen.
Ich habe gelesen, wenn Organe betroffen sind helfen Gestagene wohl nicht.
Ich habe nur leider vergessen die Ärztin gestern dazu zu befragen. Ich war sehr aufgeregt bei dem Termin. Hab auch dummerweise vergessen es mir aufzuschreiben.

Ich habe schon 3 Bauch OP's hinter mir. 2 in der Kindheit und mit 20 Jahren einen Kaiserschnitt ( Geburt meines ersten Sohnes️ ).

Viele Grüße und einen schönen Abend

24.08.2022 17:05 • #6


MissAngsthase
Hallo Kleiner,

auch dir vielen Dank für deine Antwort.

Darf ich dich fragen wie sich deine Schmerzen äußern und was du so dagegen machst? Ich weiß, bei jedem ist es anders, aber dennoch würde es mich sehr interessieren.

Ich hatte noch keine Bauchspiegelung, hab viel zu sehr Angst davor, leider.

Hattest du schon eine? Wenn ja, wie ging es dir danach?

Einen schönen Abend und viele Grüße

24.08.2022 17:08 • #7


MissAngsthase
Achso, Unverträglichkeiten wurden bisher nicht abgeklärt. Aber Galle u. Bauchspeicheldrüse wurden schon untersucht.

Demnächst steht auch eine Darmspiegelung an, weil meine Hausärztin chronisch entzündliche Erkrankungen im Verdacht hat ( ich persönlich jedoch eher nicht ).

LG

24.08.2022 17:10 • #8


N
Hallo!
Ich habe Endometriose und hatte Adenomyose (habe keine Gebärmutter mehr).
Ich habe nur im Unterbauch Beschwerden, vom Eisprung bis zur Blutung.
Liebe Grüße

24.08.2022 21:05 • x 2 #9


kleiner
Zitat von MissAngsthase:
Hallo Kleiner, auch dir vielen Dank für deine Antwort. Darf ich dich fragen wie sich deine Schmerzen äußern und was du so dagegen machst? ...

Hallo Missangsthase...

Ich habe sehr viele Arten von schmerzen.
Hatte früher chronischen Unterbauchschmerz und um den Bauchnabel. Bei meiner ersten Bauchspiegelung wurden starke Verwachsungen gefunden im kompletten Unterbauch...kommt bei mir von einer Operation als Kind.
Zusätzlich habe ich Endometriose, wurde auch bei der OP erst entdeckt, vorher hat man im Ultraschall und im MRT nichts gesehen.
Meine Beschwerden sind starke schmerzen bei der Periode, während des Eisprungs und Meistens auch dazwischen. Zudem oft schmerzen beim Wasser lassen und Stuhlgang. Es kommt auch immer darauf an wo die Herde liegen.

Ich habe früher Hormone genommen was die schmerzen gebessert hat allerdings reagiere ich darauf mit Depressionen. Super wenn man eh schon dazu neigt..

Nach meiner ersten Bauchspiegelung ging es mir erst Mal schlechter, hatte danach noch 2. Wurde langsam besser. Aber jede OP bringt risiken und neue Wunden mit sich.
Ich kann nur raten direkt von einem Spezialisten operiert zu werden .
Deine Angst vor einer Bauchspiegelung kann ich gut nachvollziehen.
Die Spiegelung an sich ist nicht das Problem es kommt darauf an was dabei gemacht wird. Bei mir wurde viel herum geschnitten Darm blase etc...daher hatte ich auch starke schmerzen danach. VLG

24.08.2022 21:30 • x 1 #10


Susanne05
laparoskopische Entfernung der Gebärmutter und umliegender Herde als ich 35 war. Am Bauchfell war wohl noch ein Rest. Feier jedes Jahr ein Fest. Seit fast 20 Jahren keine Beschwerden und keine Regel mehr. Hab danach nie Hormone genommen. Alles gut. Du gehst eh in Richtung Wechseljahre somit wär die Gefahr der Neubildung nach Entfernung gering.

25.08.2022 21:55 • #11


MissAngsthase
Hallo Nekrarine,

auch dir herzlichen Dank für deine Antwort.

Haben sich die Schmerzen bei Dir nach Gebärmutterentnahme verändert, vielleicht etwas gebessert oder eher nicht?

Mir wurde zur Therapie auch die Entnahme der Gebärmutter angeboten, von der ersten Endometriose Sprechstunde in einer Klinik, aber das wollte ich auf keinen Fall.

Hab schon riesig Bammel vor einer Bauchspiegelung und dann noch Organentnahme? Oh nee...bibber.

Wie war es bei Dir?

Lg

26.08.2022 12:16 • #12


MissAngsthase
@ Kleiner,

da hast Du ja schon eine Menge durch. Wie geht es Dir heute durch die ganzen OP's?

Genau, es ist ja so, dass durch Operationen weitere Narben u. Verwachsungen dazu kommen können.

Wer weiß was bei mir alles evtl. verwachsen ist? Hatte ja, wie erwähnt schon 3 Bauch OP's.

Meine Bedenken sind es auch, dass durch eine Bauchspiegelung weitere dazukommen. Klar, erstmal würde bestimmt alles so gut es geht entfernt werden, aber auch diese können ja wiederkommen.
Meine Hausärztin rät mir deshalb z.B. eine Bauchspiegelung ab, wegen der neuen Verwachsungsgefahr.
Meine Gynäkologin ist auch nicht gerade dafür. Sie meint das ich es erstmal mit den Hormonen versuchen soll ( was ich ja gerade mache ). Aber ich bin schon oft ziemlich gereizt...meine Güte, so kenne ich mich teilweise garnicht.

Depressionen habe ich auch, aber ob die durch die Gestagene jetzt stärker wird bleibt abzuwarten.

Ein Osteopath sagte mir mal er könne Verwachsungen bei mir im Unterbauch spüren. Leider tat mir die Behandlung zu sehr weh, weshalb ich nicht nochmals zu ihm ging.

Was machst Du alles, um Deine schmerzen erträglicher zu machen?

Das doofe ist, dass mir diese Schmerzen täglich Angst machen. Auch wenn sie schon seit 3 Jahren bestehen, dennoch habe ich Angst vor ihnen. Umso stärker der Schmerz, umso schlimmer die Angst.

Geht es Dir da evtl. auch so?

VG

26.08.2022 12:30 • #13


MissAngsthase
Hallo Susanne05,

ich danke Dir für Deine Antwort.

Da hattest Du aber großes Glück, wenn bei Dir nichts wiedergekommen ist.

Oft ist es ja so, dass die Beschwerden wiederkommen ( hab ich zumindest oft gelesen ), da es ja eine chronische Erkrankung ist.

Hm...meine Gynäkologin meint ich wäre in der Premenopause? Nennt sich das so?
Ist es nicht so, dass die Wechseljahre erst mit ausbleiben der Regel beginnt?
Und davor ist es diese Pre-Phase?

Meine Tage kommen wie ein Uhrwerk, pünktlich.
Jetzt ja hoffentlich durch die Hormone nicht mehr. Nehme sie ja erst seit ca. 3 Wochen.

Du kannst natürlich schon Recht haben, dass bei mir die Chance auf Neubildung wegbleibt oder zumindest gering, sollte ich Endo auch im Bauch haben.

Dennoch kann ich mich einfach nicht zu einer OP durchringen.

Denn was ist danach? Verwachsungen, Wundheilung ( hab eine Wundheilungsstörung ) etc.?

LG

26.08.2022 12:40 • #14


kleiner
Hallo ihr lieben,

mit den schmerzen da bin ich selbst überfordert. Ich nehme seit einigen Jahren keine Hormone mehr..da die bei mir Psyche verschlechtern... dafür werden die schmerzen im Unterleib immer mehr...Pest oder Cholera ist sie Devise. Ich Knall mich während der Periode mit IBU zu, oft melde ich mich krank .
Die letzte Zeit ist es so dass die Schmerzmittel nicht mehr so wirken und ich ziemlich ratlos bin.
Zudem wurde noch eine adenomyose gesehen, was ich früher nicht hatte.

Ich Zukunftsängste auch ohne ende. Man weiss nicht was noch kommt und fühlt sich oft allein gelassen. Ärzte sind meist überfordert...gehe auch zu Heilpraktikern etc...ich halte da viel von. Allerdings bei der Thematik kann man da auch nichts ausrichten so wirklich.

Derzeit nehme ich Nahrungsergänzung mit Weihrauch und Kurkuma..soll ja ein Wundermittel für alles sein. Mal sehen ob ich nen Unterschied merke.

06.09.2022 09:23 • #15


Susanne05
Zitat von MissAngsthase:
Hallo Susanne05, ich danke Dir für Deine Antwort. Da hattest Du aber großes Glück, wenn bei Dir nichts wiedergekommen ist. Oft ...

Sorry, deinen Post an mich war nicht in den Benachrichtigungen angezeigt.
Nichts war danach bei mir - außer grenzenlose Freiheit.

Wie, du hast eine Wundheilungsstörung? Die hat man doch nicht generell.

06.09.2022 23:10 • #16


MissAngsthase
Hallo kleiner,

das ist mir Leid, dass es Dir nicht gut geht und Du solche Schmerzen hast.

Es ist sehr anstrengend ständig mit Schmerzen und den dazugehörigen Zukunftsängsten zu kämpfen. Ich habe genau das gleiche Problem/ Sorgen.

Bei mir fängt jetzt auch noch die Verdauung an zu schmerzen. Das macht mir richtig Angst.
Deswegen muss ich in 14 Tagen zur Darmspiegelung. Hab schon Horror davor.
Bei mir hat das ganze vor 3 Jahren angefangen, nachdem ich eine Ausschabung ( Gebärmutterschleimhaut musste abgetragen werden und es wurden Polypen gefunden und gleich mit entfernt ) und Darmspiegelung hatte.
Eine der Untersuchungen hat irgendetwas ausgelöst in meinem Bauch, seitdem habe ich schmerzen die ich vor den Untersuchungen nicht hatte.
Leider können die Ärzte auch nur Vermuten.

Es wurde jedoch über die 3 Jahre von Monat zu Monat stärker mit den Schmerzen im Bauch.

Ich nehme die Gestagene nun seit einem Monat. Außer das meine Schmerzen im unteren Rücken besser geworden ist, hat es sich für mich bisher nicht zum positiven Entwickelt. Ich habe starken Haarausfall, ständig schlechte Laune und ja...werde wieder depressiver.
Morgen habe ich einen Termin bei meiner Gynäkologin, ich möchte mit ihr darüber sprechen.

Übrigens, weil Du geschrieben hast, dass Du Kurkuma zu Dir nimmst...trinkst Du die goldene Milch? Das mache ich, aber einen Unterschied merke ich nicht. Auch nehme ich Leinöl zu mir, soll ja auch gut gegen Entzündungen sein. Leider auch da merke ich keinen Unterschied.

Wie lange nimmst Du es schon ein?

Und, lässt Du Dich nochmals operieren?

Ich wünsche Dir einen hoffentlich weitgehend schmerzfreien und sonnigen Tag.

07.09.2022 07:56 • #17

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MissAngsthase
Hallo Susanne05,

alles gut, mit der nicht durchgepushten Nachricht. Freue mich, dass Du jetzt antwortest.

Als ich die Zeilen von Deiner wiedergewonnenen Freiheit gelesen hatte, liegen mir die Tränen.
Wie sehr wünsche ich mir diese Freiheit auch noch erleben zu dürfen.

Als ich meinen Kaiserschnitt hatte, da war ich 20 Jahre alt. Ich hatte über 3 Monate zu kämpfen mit sehr starken Schmerzen. Die Narbe ging leider jeweils rechts u. links ein Stück auf. Es hörte einfach nicht auf mit der Entzündung, auch kam ständig Eiter heraus.
Die 10 Tage, die ich im Krankenhaus war, waren sehr sehr anstrengend. Ich konnte nicht einmal selbstständig mein Baby aus dem Bettchen holen, geschweige es selbst anlegen zur Brust. Die Schmerzen waren ein Alptraum, trotz Medikamente.
Wenn ich mich bewegte, merkte ich wie es wieder anfing zu bluten an der Narbe.
Selbst der Arzt wollte mich nach 10 Tagen nicht nach Hause entlassen.
Ich konnte fast nix selbstständig.
Ging ich auf Toilette wurde mir ständig schwindelig, ich kippte auch mehrfach um, sodass meine Bettnachbarinnen ständig nach den Schwestern klingeln mussten.
Für mich ein Trauma.

Ich durfte nur nach Hause, weil der Vater des Kindes zu der Zeit Arbeitsuchend war und mich somit Zuhause unterstützen konnte.
Nach über 3 Monaten hatte ich es dann langsam geschafft mein Baby selbst aus dem Bettchen zum stillen zu holen. Sonst musste es mein Partner für mich machen, ich konnte und sollte es nicht ( mich zu viel bewegen, damit die Wunde endlich verheilen konnte ). Ich hatte viel Schmerzmittel genommen, doch es brachte fast nichts.
Ich durfte in der Zeit auch nicht alleine Zuhause sein, weil ich ja immer zur Ohnmacht neigte.

Also...es war wirklich sehr schlimm.
Ich konnte die Anfangszeit mit meinem Baby kaum genießen.


Daher die große Angst das gleiche oder ähnliches wieder zu erleben, wenn ich mich operieren lassen würde.

Mein Kaiserschnitt musste gemacht werden, weil mein kleiner es nicht so rausgeschafft hätte.

Aber diese OP wäre meine Entscheidung. Komme ich mit den Folgen einer OP zurecht, wenn es nicht so gut gelingt?
Oder würde ich mich für diese Entscheidung ewig hassen und es mir selber vorhalten?

Ich wünsche Dir einen schönen, sonnigen Tag.

07.09.2022 08:45 • #18


kleiner
Hallo zusammen.

Ich bin gerade wieder in einem Punkt wo ich nicht weiter weiß.
Ich habe seit 13 Tagen Blutungen und Schmerzen, seit 5 Tagen starke schmerzen und richtige Blutung.

Die Blutungen sind bei mir immer sehr stark aber meist nach 3 Tagen fast vorbei . Aber diesmal hört es nicht auf. Ich brauche am Tag 18 Binden.

Musste mich jetzt krank melden und könnte den ganzen Tag heulen.
Habe mich nun notfallmäßig beim Frauenarzt einschieben lassen.
Der findet eigentlich nie was ( außer dem bekannten ) aber diesmal bin ich beunruhigt.

Ich nehme seit Jahren keine Hormone mehr. (Wegen Psyche)
Ich werde wohl nicht mehr drum herum kommen..es ist schrecklich.

Ich weiß auch nicht was ich nehmen soll. Kombinierte Pille, Minipille oder Spirale..?
Jeder Arzt rät mir zur Spirale.

Viele Grüße

27.11.2023 23:03 • #19


Susanne05
@kleiner
Warum lässt du dich nicht endlich mal sanieren?
Bis zu den Wechseljahren hast du noch ne Weile und bis dahin wird es ja eher schlimmer. Wer weiß wo sich die Schleimhaut noch überall ansiedelt. Du bist 40 - ich hoffe mal du willst kein Kind mehr. Was soll das also?

28.11.2023 10:43 • #20


A


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