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manolita13
ich nehme seit zwei wochen
citolopram 20mg.u.um die nebenwirkungen
zu dämpfen,jeden zweiten tag ein xanax.
funkt.eigentlich sehr gut.
aber morgens beim aufwachen,bekomme ich
innere unruhe.schlafe aber die ganze nacht durch ohne
probleme.
auch wenn ich nachmittags etwas einschlafe,
erschrecke ich aus dem schlaf heraus..
mache immer vor dem abendlichen einschlafen autogenes training.
warum diese unruhe morgens beim aufwachen,obwohl ich ausgeschlafen bin.
wer kennt das auch?
lg manuela

18.04.2014 22:34 • 27.02.2020 #1


16 Antworten ↓


Ich kenne das sehr gut...Ich hab auch schon mal direkt die Augen aufgerissen...bin schlagartig aus dem Bett gesprungen weil ich sofort Panik hatte.
Warum das so ist...oder in meinem Fall war..
Weiss ich aber auch nicht

18.04.2014 22:37 • x 1 #2



Unruhe beim aufwachen

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Severina
Hallo Manolita13,

Ich kenne das auch sehr gut mir geht es seit knapp 2 Wochen genau so obwohl ich keinerlei Medikamente nehme.
Was mir gut hilft ist nach dem Aufstehen einen Beruhigungstee zu trinken.

Wünsch dir alles Gute

18.04.2014 22:39 • #3


manolita13
danke euch beiden,für eure schnellen antworten.
ist einfach ein komisches gefühl...
schlafe sehr gut u.trotzdem diese unruhe beim
aufwachen.
gehe am abend schon mit unbehagen
ins bett,wie das aufwachen wohl sein wird..

18.04.2014 23:02 • #4


Severina
Zitat von manolita13:
gehe am abend schon mit unbehagen ins bett,wie das aufwachen wohl sein wird..


Das ist aber vermutlich nicht das Beste denn dann nimmst du ja schon das "Problem" mit in den Schlaf.
Versuch dich vorm schlafen etwas abzulenken (ich weiß ist leichter gesagt als getan ) lese ein gutes Buch z.b oder nimm ein entspannendes bad und versuche nicht daran zu denken.

Und probier doch mal morgens einen Tee zu trinken

Ich habe meist beim einschlafen keine Probleme, laut meinem Partner knirsche ich sehr mit den Zähnen aber sonst habe ich einen guten Schlaf.
Nur am Morgen kommt wie bei dir die Unruhe.

Könnten dies vielleicht bei dir auch Nebenwirkungen von den Medikamenten sein? Erkundige dich doch mal.
Da kenne ich mich leider nicht aus.

Viele Grüße

19.04.2014 09:05 • #5


Severina
Ich habe auch schon mal ein Thema darüber eröffnet,
dort habe ich auch einige Tipps bekommen.

agoraphobie-panikattacken-f4/panikattacke-nach-dem-aufwachen-t57232.html

19.04.2014 09:17 • x 1 #6


manolita13
guten morgen severina
danke dir,für deinen tip.
mache jeden abend autogenes training vor
dem einschlafen,aber noch nicht so lange.
muss zuerst wieder richtig reinkommen.
nun,heute steht einkaufen u.freunde kommen zu
besuch,auf die ich mich eigentlich sehr freue.
werde versuchen meinen ängsten zu stellen.
mein mann ist ja auch dabei.nur das einkaufen
macht mir noch etwas unbehagen.ausser einmal
nach der therapie einkaufen(obwohl es sehr gut ging)
bin ich in den zwei wochen nicht mehr gegangen.
aber ich will u.kann mich nicht immer drücken..
hoffe es geht alles gut heute.
auch die ferien,die am 1 mai anstehen,machen mich
auch noch etwas unruhig.obwohl ich so gerne ins tirol
gehe,macht es mir etwas angst...
(haben gebucht als es mir noch gut ging)
hoffe die medis haben bis dan die volle wirkung. nehme
sie erst seit zwei wochen.
es könnte also gut möglich sein,dass das auch nebenwirkungen
sind.
wie geht es dir,machst du das ohne medi.durch?
es grüsst dich herzlichst manuela

19.04.2014 09:41 • #7


Ich weiss nicht wie es bei deinen Medis ist...aber bei meinen war es eine Nebenwirkung. Hat das ganze sogar noch verschlimmert. Hab dann aber neue bekommen und nun geht es.
Ohne Medis hatte ich das aber auch...hatte aber eher das Gefühl das liegt daran das ich mir gleich nach dem aufstehen wieder ne Platte über alles mögliche gemacht habe.
Oft war es dann schon hilfreich einen heißen Tee zu trinken und heiß zu duschen...dann war ich schon viel entspannter.

19.04.2014 09:46 • #8


manolita13
hallo alex
ja ich überlege mir gerade,wann das angefangen hat
u.ich würde sagen,es hat mit den medis angefangen.
voher war ich nur am tag unruhig.durch das medi.
ging es mir schlechter,doch werde ich sie
weiterhin nehmen.es geht mir auch schon wesentlich besser.
(körperlich)ich habs gewusst,wenn ich die medi. nehme,gehe ich
zuerst mal durch die hôlle.ich wusste ,da ich vor 19 jahren schonmal
durch diese hölle gehen musste.doch schlussentlich haben sie mir geholfen
natürlich mit therapie.

19.04.2014 09:55 • #9


Severina
Zitat von manolita13:
wie geht es dir,machst du das ohne medi.durch?


Wie es mir geht nun ja wie uns allen hier mal gut mal weniger gut
Ich habe nächste Woche einen Schnuppertermin in einer Tagesklinik hoffe das dies klappt wäre meine erste Therapie.
Was die Medis angeht lehne ich sie einfach ab da mir schon allein die Nw ziemliche Angst bereiten, vielleicht auch unbegründet aber das hemmt mich ziemlich vor der Einnahme von chemischen Medis. Das einzigste was ich regelmäßig nehme ist Dysto Loges S und meinen Tee morgen´s und abends.
Zusätzlich bei Bedarf Baldrian Tropfen oder für den Notfall Bachblüten.
Ich habe zwar vor einigen Tagen 4 Tavor Exp. von meiner Ärztin bekommen diese dienen aber wirklich nur für den absoluten Notfall der bisher Gott sei Dank noch nicht eingetroffen ist mein ziel ist es auch eher das die Tabletten weiterhin nur in meiner Tasche verbleiben.

Wie hilft dir denn das autogene Training? Kenne mich da nicht all zu gut aus.
Ich fang im Mai mit einem Kurs Progressive Muskelentspannung an mal sehen wie es wird.

Du solltest wirklich einfach mal nachfragen ob deine Unruhe eine Nebenwirkung auf das Medi ist,
das würde dich auch schon mal etwas beruhigen vermute ich.


@alex86 das kenne ich, schon nach dem Aufstehen den Kopf voller Gedanken.

19.04.2014 10:08 • #10


Wenn du sie auch erst seit 2 Wochen nimmst können das auch nur die Nebenwirkungen sein die Anfangs immer mal auftreten können..Das wird sicherlich besser. Und wenn nicht wird dein Arzt sicherlich noch mal ein geeigneteres Medikament für dich finden.
Es reagieren ja alle unterschiedlich darauf...wie man hier ja auch oft liest in dem Forum.
Bei meiner Kollegin hat es gar 4 Jahre gedauert bis ein geeignetes Medikament gefunden wurde.
Da muss man wohl Gedult haben.

19.04.2014 10:09 • #11


manolita13
hallo severina
autogenes training ist eine art meditation.
entspannungs training.hat mir vor 19 jahren sehr
geholfen gegen meine panikattacken.
habe einen kurs gemacht.leider habe ich es schon
lange nicht mehr gemacht u.darum braucht es seine
zeit,bis man wieder in die totale entspannung kommt.
dass du das so ganz ohne medis durchmachst,wahnsinn!
aber du hast recht,bevor sie einem helfen,geht man durch
die hölle.muss zwar nicht sein.ich kenne solche,die haben
fast bis gar nichts gespührt.aber eben,man weiss es ja voher nicht.
ich habe es zwar gewusst,da ich die gleichen wie vor 19 jahren bekommen
habe.aber ich glaube,so langsam gehts besser.fühl mich wohler..

19.04.2014 16:57 • #12


Lillibeth

27.02.2020 07:21 • x 1 #13


heartstowolves
Guten Morgen,

Ich hab fast den gesamten Tag mit Unruhe und Angst vor dem Tag zu kämpfen.


Zitat von Lillibeth:
Verdränge dann wieder die Dinge vor denen ich Angst habe.

Verdrängung ist zwar das Leichteste, aber davon wird es nicht besser, eher schlimmer.


Zitat von Lillibeth:
Oder meint ihr das es weniger wird je öfter ich mich damit beschäftige?

Dein Psychologe hat da nicht ganz unrecht. Du solltest allerdings nicht mit der größten Angst anfangen, sondern mit der kleinsten und dann Stück für Stück weiterarbeiten. Das ist ein Stück Konfrontationstherapie. Und je mehr du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzt und da auch zum Teil rausfinden kannst, wieso du Angst davor hast wird es besser.
Das ist nichts anderes wie z.B: Du hast Angst vor dem Einkaufen, weil du denkst du kippst um oder sonst was. Um das wieder in den Griff zu bekommen wird neben Gesprächen und Denkweisen ändern auch irgendwann der Punkt kommen, in dem du immer und immer wieder in einen Laden gehst.
Was mir auch in der Reha geraten wurde: Auch mal die Katastrophengedanken zu Ende denken. Wir hören immer bei dem Gedanken auf was ist wenn - nehmen wir nochmal das Beispiel vom Einkaufen. Der Katastrophengedanke " Ich habe Angst vor dem Einkaufen, ich könnte an der Kasse oder sonst wo umfallen " und dadurch meidet man das Ganze. Aber um zum Teil den Kreislauf zu durchbrechen muss man weiterdenken (das wird vorallem bei generalisierter Angst und Agoraphobie empfohlen): Ich kippe jetzt um. Und dann? Im Laden sind immer und überall Leute. Jemand wird nach dir schauen, den Krankenwagen rufen.
Bei anderen Ängsten wie Krankheiten oder speziellen Phobien muss man sich auch selbst fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, wie realisitisch ist es, dass ich dies und jenes habe.

27.02.2020 09:37 • x 1 #14


Lillibeth
Zitat von heartstowolves:
Guten Morgen,Ich hab fast den gesamten Tag mit Unruhe und Angst vor dem Tag zu kämpfen.Verdrängung ist zwar das Leichteste, aber davon wird es nicht besser, eher schlimmer.Dein Psychologe hat da nicht ganz unrecht. Du solltest allerdings nicht mit der größten Angst anfangen, sondern mit der kleinsten und dann Stück für Stück weiterarbeiten. Das ist ein Stück Konfrontationstherapie. Und je mehr du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzt und da auch zum Teil rausfinden kannst, wieso du Angst davor hast wird es besser. Das ist nichts anderes wie z.B: Du hast Angst vor dem Einkaufen, weil du denkst du kippst um oder sonst was. Um das wieder in den Griff zu bekommen wird neben Gesprächen und Denkweisen ändern auch irgendwann der Punkt kommen, in dem du immer und immer wieder in einen Laden gehst. Was mir auch in der Reha geraten wurde: Auch mal die Katastrophengedanken zu Ende denken. Wir hören immer bei dem Gedanken auf was ist wenn - nehmen wir nochmal das Beispiel vom Einkaufen. Der Katastrophengedanke " Ich habe Angst vor dem Einkaufen, ich könnte an der Kasse oder sonst wo umfallen " und dadurch meidet man das Ganze. Aber um zum Teil den Kreislauf zu durchbrechen muss man weiterdenken (das wird vorallem bei generalisierter Angst und Agoraphobie empfohlen): Ich kippe jetzt um. Und dann? Im Laden sind immer und überall Leute. Jemand wird nach dir schauen, den Krankenwagen rufen.Bei anderen Ängsten wie Krankheiten oder speziellen Phobien muss man sich auch selbst fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, wie realisitisch ist es, dass ich dies und jenes habe.

Ja . Das frage ich mich oft. Und weiß das es Quatsch ist. Beispiel: letztes Jahr stand kurzfristig für die Firma meines Mannes eine Steuerprüfung an. Er hat keine Ahnung davon da ich die Bücher mache. Sobald ich wusste das die kommen kam der Zusammenbruch. Nix ging mehr. 4 Medis ausprobiert, meine Mutter musste kommen ... dachte nur die finden irgendwas was gar nicht da ist, ich habe das auf den Namen meines Mannes gemacht, er bekommt den Ärger... anzeigen... Steuerhinterziehungen, Gefängnis... der worst case. Dann hat die Prüferin sich mit meiner Steuerberaterin gezofft, hat alles mitgenommen, machte dann 3 Wochen Urlaub und ich war am Ende. 3 Monate krankgeschrieben, kurz vor der Einweisung. Ende vom Lied: die Prüferin hat mich gelobt, es gibt nichts zu beanstanden, ich habe vorbildlich gearbeitet. Natürlich. Wusste ich ja eigentlich auch. Das kommt aber bei mir nicht an. Irgendwann kommt die Prüfung der Rentenversicherung, auch da alles ok aber ich weiß das es mir dann wieder so geht. Immer kommen solche Sachen und morgens sind sie am schlimmsten. Will da auch gar nicht immer dran denken eigentlich. Warum traue ich mir nicht mehr zu ? Das war früher nie so. Muss noch hart dran arbeiten

27.02.2020 09:52 • #15


Kirsche1
Guten Morgen!

Bei mir ist es morgens auch am schlimmsten (oder Nachts). Dauert dann auch immer so zwanzig Minuten, allerdings bleibt immer ein ängstlichen Gefühl zurück. Das mit der Liste klingt gut, wurde mir auch schon gesagt, aber genauso wie du hab ich eher Angst, dass es mich ständig daran erinnert wenn's dann mal geht. Aber vielleicht fängst du wirklich mit den "kleineren" Ängsten an.

27.02.2020 10:09 • #16


Lillibeth
[quote="Kirsche1"]Guten Morgen! Bei mir ist es morgens auch am schlimmsten (oder Nachts). Dauert dann auch immer so zwanzig Minuten, allerdings bleibt immer ein ängstlichen Gefühl zurück. Das mit der Liste klingt gut, wurde mir auch schon gesagt, aber genauso wie du hab ich eher Angst, dass es mich ständig daran erinnert wenn's dann mal geht. Aber vielleicht fängst du wirklich mit den "kleineren" Ängsten an. [/quote
Danke , ja werde ich versuchen

27.02.2020 10:53 • #17



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