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B

Bienchen
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Hallo an alle,

habe eigentlich eine ganz gute Woche und auch ein gutes Wochenende hinter mir. Aber seit heute nachmittag bin ich wieder so nervös. Ich weiß aber eigentlich nicht warum. Ich kann nicht ruhig sitzen. Ich denke mir die ganze Zeit: Jetzt ist es eigentlich eine gute Weile lang gut gegangen, was mache ich, wenn heute (heute nacht, morgen) ein Rückfall kommt. Ich versuche dauernd, mich abzulenken. Wenn ich diese Gedanken habe, denke ich mir immer ein großes Stop-Schild. Hilft manchmal. Habe auch jetzt beim Schreiben so ein komisches Gefühl im Bauch und so etwas ähnliches wie "Stromstöße", die mich dauern durchzucken. Mir tut mein Rücken weh (wahrscheinlich total verspannt). Dadurch kribbeln an beiden Händen auch meine Ring- und meine kleinen Finger. Habe "Schiss" vorm Schlafengehen. Warum kann ich diese Gedanken nicht stoppen? Hoffe auf eine gute Nacht und wünsche Euch auch eine!

LG
Bienchen

09.11.2023 #1


125 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
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Zitat von hoffender:
Meinst du das ist ein Symptom der panikstörung oder bereits eine art erschöpfungsdepression infolge der panikstörung? Wie würdest du vorgehen?


Ich denke, das eine beinhaltet das andere. Mein jetziger Rückfall hat sich auch irgendwie angekündigt. Allerdings hab ich es gar nicht realisiert. Und wenn zuviel zu schnell kommt, hat man den Salat.

Ich denke, dass du gegen deine Depression angehen musst, dann werden die Gedanken wieder klarer. Panikattacken habe ich schon lange nicht mehr, aber dieses, alles wird zuviel, und extreme Unruhe und diese Auswegslosigkeit verbunden mit dem Leichentuch auf der Seele, das war vorhanden. Mit Venlafaxin kenne ich mich nicht aus. Ich nehme Citalopram und bin gleich auf 20 mg. War nochmals heftig, aber den Mist kenn ich in- und auswendig.

Jetzt zur Todespanik. Die kenne ich von früher, auch , die Angst Kontrolle zu verlieren und verrückt zu werden. Wirst du nicht, stirbst auch nicht, wenn du wieder mal klar denken kannst, evtl. Mit einer Erhöhung des AD, dann geh deine Ängste rational an. Das geht.

Man kann Strategien entwickeln, dass es immer Möglichkeiten gibt, sich nicht ausgeliefert zu fühlen, nur solange man im Angstmodus ist, kann man nimmer klar denken. Drum sollte da mal Ruhe einkehren.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass sich eine Depression so aufwühlend anfühlt. Da mein AD jetzt aber wirkt, mir es deutlichst besser geht, muss das eine gewesen sein.

Wie gesagt, ich kenne dein AD nicht und wie hoch man es dosieren kann, oder ob du wechseln musst. Spreche das mal mit dem Arzt durch und mache die Therapie bei deiner Psychologin weiter.

Sinn des Ganzen ist, dass du dich selber kennenlernst. Nur das führt zu der Akzeptanz, dass man psychische Probleme hat. Und dass das, so schlimm es sich auch anfühlt, bewältigt werden kann.

14.06.2019 22:38 • x 1 #85


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Starker Rückfall Angst und Panik - was kann ich tun?

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martin170de

martin170de
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Hallo, <FräuleinHoffnung>!
Ich habe Deine Zeilen gelesen und wollte nur kurz einmal sagen - es tut mir Leid - und ich kann es SEHR gut nachempfinden!
Einen Patent-Rat kann ich selbstredend nicht bieten, das ist auch Dir klar; aber, zu wissen, dass man ganz und gar nicht alleine ist, kann einem manchmal ein Bisschen helfen.
Es wird weitergehen - und es werden, bin ich sicher, Zeiten kommen, aus denen Du zurückblickst auf das momentane Jetzt - und sagst "man, ging es mir damals schlecht - komisch, das hatte ich schon fast vergessen").
Ich sag es mal metaphorisch, was eine mir typische Eigenart ist:
Wenn gerade ein großes Loch im Rumpf des Hochseeschiffes ist, so sollte man nicht an Deck sitzen und eine Woche lang den Schaden und die Maßnahmen kalkulieren/planen, sondern sich erstmal um das Akute kümmern. Will sagen:
Natürlich geht es Dir be. . . .scheiden. . . .und man ist verzweifelt. . .
Aber, dennoch, Du solltest versuchen, Dir keinen konkreten weiteren Druck aufzubauen wegen der von Dir genannten Ereignisse und befürchteter Konsequenzen/Bilder. . .sondern "abschalten", irgendwie, möglichst gut (ist schwer. . .ja) - und Dir sagen "Mist. . .jetzt ist es wirklich alles blöd gelaufen. . .aber. . .SO! Jetzt ist es passiert, ich nehme meine momentane Ausgangssituation erstmal hin. . .und drehe mich nicht weiter in der Spirale. . .und denke möglichst an nix, außer daran, dass ich mich selbst gut behandle". . .
Klingt etwas verworren. . .ich bin in Eile, sorry, das als erste Worte!
Viel Glück, Kraft, Ruhe, wenig Angst, viele Grüße!
Martin

08.10.2014 15:00 • x 1 #36


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M
Hallo Bienchen,

ja diese negativen Gedanken machen uns ganz schön fertig.
Aber ... du hast ja was dagegengesetzt: Stoppgedanken, gut so!

Vielleicht kannst du mit deinem Partner/in abends noch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft machen, dann: kein Fernsehen, ein Buch lesen... und Entspannungstraining; hat bei mir geholfen.

Auch Wut ist manchmal hilfreich, einfach mal die Wut über die Angst rauslassen, das befreit.

Ich wünsche dir eine "gute Nacht"

Herzlich
Michael

#2


K
Hey, ich hatte vorher auch so ein komisches Gefühl. Aber ich weiß das ab und zu ein Rückschlag kommt! Und ich denke mir dann ok, heute ist es vielleicht so weit! Das ist in Ordnung. Ich muss noch an mir arbeiten. Und das nimmt dann schon einen großen Druck von mir! Ich mache dann auch ein bißle Muskelentspannung! Und es hilft! Du musst für dich aber dein DIng raus finden was zu dir passt. Und gestehe dir eine Schwäche ein! Dir ging es eine WOche gut, und ich denke das ist doch auch schon viel wert! ABer klar will dich deine Angst auch nicht los lassen und hackt sich nun wieder ein! SIe will dich ja nur schützen!

#3


P

Panik-Rückfall - erhoffe mir hier Zuspruch und Hilfe

Hallo Zusammen!

Ich heiße Annette, 41 Jahre alt und leide seit 13 Jahren unter Angst, Panikattacken, Angst vor der Angst...das volle Programm halt.
Hatte gute Phasen und hatte auch mehrere Rückfälle.
Ich dachte eigentlich, ich wäre seit einigen Jahren recht stabil und konnte mit anschwellenden Angstphasen recht gut umgehen. Bin auch seit den 13 Jahren eigentlich kontinuierlich in Therapie und nehme Antidepressiva. Zwei Krücken also in meinem Leben. Unterstützung wollte ich immer und ist sinnvoll. Das man an den Ursachen arbeiten muß, ist mir klar.
Jetzt hats mich wieder voll erwischt seit Ende Januar. Jeder Tag der gleiche Kampf mit Rausgehen, Autofahren, Kämpfen, um der Welt zu begegnen.
Hab morgen nen Termin mit einem Therapeuten hier vor Ort. Mein alter Therapeut ist zu weit weg und Autobahnfahren ist momentan nicht drin.
Ich bin einfach nur megafrustriert, schon wieder kämpfen zu müssen und hilflos meinen Ängsten ausgeliefert zu sein. Eine sch.rkrankung! Manchmal schaffe ich es wirklich nicht, mich selbst und meine Angst in den Arm zu nehmen und uns zu streicheln und zu sagen: Ist schon gut, es wird auch diesmal vorübergehen, ich weiß, du willst mir etwas zeigen...möchte einfach nur, "normal" leben und am Leben teil nehmen.
Naja, ich denke, ihr wißt, wovon ich spreche...wollte mir meinen Frust von der Leber schreiben...es ist gut, das Gefühl zu haben, mit diesem MIst nicht allein zu sein...
Ich wünsche uns allen viel Kraft zum Durchstehen....
Alles Liebe, Eure Annette

#4


S
Liebe Annette ,

ich und eine Menge anderer verstehen das nur zu gut. Das schreiben unter Betroffenen hilft doch ein wenig. Nur zu, wir hören alle gerne zu!!!

Herzlich Willkommen Sonja

#5


P
Lieb von Dir Sonja! Danke für Dein Willkommen!

#6


S
Liebe Annette,

auch von mir ganz liebe Wünsche, dass es Dir ganz bald wieder gut geht! Du bist hier verstanden und nicht allein!!

Liebe Grüsse

Sommersonne888

#7


M
Guten Morgen Annette!

Ich bin ebenfalls 41 Jahre und habe seit etwa 5 Monaten auch wieder massive Angstattacken.
Bei mir ,so denke ich,war der Auslöser meine Sorgen und Probleme mit meinem jüngsten Sohn (6J.)Auch bei ihm haben sie jetzt schon Depressionen mit Angst,vor allem Verlustängsten festgestellt.Anfangs hieß es immer er hätte ADHS.Nun muß er demnächst für mindestens 6 Monate in eine heilpädagogische Klinik.Das macht mir doch sehr zu schaffen.Zum Glück ist die Klinik nicht allzu weit entfernt und am Wochenende darf er nach hause.Aber wer gibt schon gerne sein Kind her,besonders wenn es noch so klein ist.Aber ich hoffe,das es ihm hilft,damit er später nicht so leben muß mit seiner Angst wie ich.
Ich sitze schon so früh am PC um mich mal wieder abzulenken.Denn ich bin wieder mal mit einer PA wachgeworden...

Ich wünsche dir auch weiterhin viel Kraft!

LG Biggi

#8


K

Rückfall in die Angst... :-(

Nachdem ich nun fast einen Monat komplett ohne PA war, ich konnte einkaufen, war mit dem Rad unterwegs, auf dem Weihnachtsmarkt - war das schööön!! kam nun gestern der Rückfall
Wir saßen bei Schwiegereltern beim Essen und plötzlich gings los, von einer Sekunde auf die andere
Mir wurde schwindlig, ich bekam Schweißausbrüche, nahm alles nur noch so unrealistisch wahr

Weder kaltes Wasser trinken, noch meine Kreislauftropfen halfen mir.
Ich habs grad noch geschafft, Bescheid zu sagen - "ich muss hier raus"

An den Heimweg kann ich mich kaum erinnern und zu Haus bin ich direkt eingeschlafen, so k.o. war ich davon

Ich war so motiviert die letzten Wochen und nun bin ich heut Morgen schon wieder mit der Angst aufgewacht, es geht wieder los und habe schon meine üblichen M-D-Probleme.

Übermorgen hab ich meinen Termin zum EEG, bis gestern hätt ich das locker geschafft - aber jetzt macht mir schon der Weg dorthin Angst
Allein der Gedanke, dort ruhig sitzen zu müssen, sich auf eine aufkommende Pa konzentrieren zu können in dieser abwarten Passivität - ich kann da ja nicht einfach rausrennen oder mich anderweitig ablenken.

Ich hasse diese Angst!!

Wenn ich wenigstens einen Therapieplatz in Aussicht hätte, das wäre schon Motivation. aber alle lehnen meine Anfragen ab und der Doc, der mich grad behandelt, nimmt mich zwar zur Diagnostik (EEG-MRT) um meine Ohmacht während der PA abzuklären, aber nicht zur Therapie - abgesehen davon "kann" ich mit dem so gar nicht.

Übungen nach Jacobson soll ich machen, wenn eine PA auftritt - dazu war ich gar nicht fähig, so schnell hat die mich gstern überrannt

traurige Grüße

Kiki

#9


ZZerRburRuSs
HAllo

Entspannung nach Jacopson sollste nicht machen wenn die Panik aufkommt sonder täglich
Wiedersprech ich deinem Doc mal

Täglich die Übungen machen hilft allgemein und dann kannst du es auch besser anwenden wenn eine Attacke kommt .
Fängste damit erst bei nahender Attacke an ist der Konzentration eh futsch .

Warum lehnen die dich alle ab , zur Therapie?
Oder haben sie nur ellenlange Wartelisten ? Da kommt man im Moment wohl nicht drumrum , alle Therapeuten einmal die Woche anrufen und nach einem Platz fragen hilft sehr

Hartnäckig bleiben und schonmal anfangen Geduld zu üben da fehlt es Panikern ja gerne mal drann .

lg ZZ

#10


K
Hi

Mein Doc hat mir einen "Fahrplan" für die PA erstellt und da steht drin, ich soll die Übungen machen, wenn die PA anfängt - hab mir schon von Anfang an gedacht, das wird dann in dem Moment nix mehr

Zum Erlernen der Übungen sollte ich sie täglich machen, bis ichs komplett kann und dann alle paar Tage und eben wenns akut ist.

Aber ich bin ehrlich, mir fehlt die innere Ruhe dazu, ich kann einfach nicht abschalten und mich darauf konzentrieren. ich habe mir nun grad die CD dazu bestellt und hoffe, mit gesprochener Anleitung und Musik mich eher darauf konzentrieren zu können

Und zu den Therapeuten - ich telefoniere die nun seit ca August regelmäßig immer wieder ab - die meisten haben gleich n Band laufen, sie nehmen niemanden auf und haben keine Warteliste. Und die anderen haben entweder keinen Platz oder nehmen nur Privatpatienten.

Aber wenigstens hab ich nun schon eine Sympathieliste und telefoniere bevorzugt die an, die wirklich auf mich eingegangen sind am Tel.

Meinen Doc hat mir die Ärztekammer vermittelt, aber leider stellte sich erst hinterher raus, dass er zwar als Verhaltenstherapeut gelistet ist, das aber eigentlich gar nicht mehr macht, sondern sich eher auf die reine Diagnostik festgelegt hat.

Und wenn man eh schon durch die PA an Selbstvertrauen verliert, machen einem die ständigen Absagen noch mehr zu schaffen....

Ein blöder Teufelskreis ist das

Aber dafür hab ich mich endlich überwunden und einen MRT Termin vereinbart, um körperliche Ursachen meiner Ohnmacht während der PA ausschließen zu können, und auch gleich am Tel meine PA und Platzangst angekündigt.

LG

Kiki

#11


ZZerRburRuSs
Immer schön in Bewegung bleiben

Mit der Cd wird es sicher leichter Jakopson zu üben .
Ich weiss auch gar nicht wie das ohne gehen sollte.

Und , täglich üben !
Erst bis es klappt und dann weil es klappt !
Nicht irgendwann aufhören weil es ja mal funktioniert hat . Mach es zu einem festen Platz in deinem Tag .

Zu der Therapie, jetzt kommen all die Feiertage da bewegt sich eh recht wenig im Lande , ist zwar kein Trost aber ist nunmal so.

Telefonier ruhig immer weiter und verliere nicht den Mut , stell dein Fuss in jede Tür die aufgeht
Übe derweilen Geduld und wenn sich eine Gelegenheit bietet übe Egoismuss
"jetzt ich Therapie ! ich will ! "

lg ZZ

#12


P

Angst vor Thrombose und Rückfall nach Therapie

hallo zusammen........ich bin kurz vor der 37,weiblich ,3 kinder,mit zweien alleinerziehend und komme aus sachsen

im jahr 2010 begann dieses ganze desaster,kloß im hals,daraufhin kein ergebnis bei der sonographie.....ok,kurzzeitige ruhigstellung meinerseits....dann gings ordentlich los im sommer......notarzt rufen in der nacht weil ich angst hatte ne thrombose zu bekommen,muss dazu sagen,damals befand ich mich anfang 2.jahr zur exam.altenpflegerin.......jedenfalls war thrombose mein stigma,hatte ja auch tolle krampfadern,ein grund mehr mir die hölle heiß zu machen........diese notaufnahmenummer hab ich paarmal durchgezogen bis meine zweite tochter in die schule kam......die einschulung ging noch,aber der abend nach ihrem ersten schultag war der hammer,mein damaliger lebensgefährte brachte mich dann in die psycho notaufnahme......wurde den nächsten tag aufgenommen und war drei wochen in stat. behandlung....danach 1,5 jahre verhaltenstherapie,hat mir sehr geholfen,.........jetzt hab ich das gefühl einen rückfall zu bekommen..das darf nich sein....deshalb war dass hier die schnellste lösung und hoffe das ich aufgefangen werde......weil das was meine kinder 2010 erlebt haben mit mir,sollen sie nicht nochmal erleben


danke erstmal
lg Pjetl

#13


K
Im Prinzip das machen was du in der Therapie gelernt hast.

Ich habe auch meine Tage in den es mir schlechter geht.
An denen ist es umso wichtiger sich an das gelerne zu halten.
Ich nenne das immer erden , man stellt sich wieder einen Plan auf, was mache ich heute um mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Man geht noch mal seine Denkmuster durch , die Verhindern das man tiefer abruscht etc.
Einfach nicht unterkriegen lassen.
Du hast gelernt was du tun mußt und wenn du das anwendest , gibt es keinen Grund , warum deine Kinder so etwas noch mal erleben müssen.

#14


P
ja du hast recht,geb mir auch große mühe das anzuwenden......mich macht nur manchmal schwach das ich allein bin mit den zweien und gerade in den momenten wo man mal nich stark sein kann,will,ist dann keiner da der dich rausreißt....damit komm ich schwer klar....jetzt is ne phase wieder wo ich zu tun hab mich außer mit meiner arbeit,allein mit mir zu beschäftigen....muss ich mir immer selber in den a.... treten...........................danke dir fürs mut machen

#15


C
Hallo, ich bin neu in eurer Runde. Also mein Name ist Cathy bin 29 Jahre alt und komme aus dem schönen Münsterland.
Ich habe seit 2002 Angst und Panikstörungen. War von 2007 bis 2012 Angst frei und habe seit letztem Jahr einen sehr sehr starken Rückfall.

#16


Elpida
Hallo Cathy,

ich bin auch noch relativ neu hier, heisse dich aber trotzdem herzlich willkommen:)
ich komme auch aus NRW, bin 31 und leider ebenfalls seit 2002 an einer Panikstörung und hatte Anfang des Jahres einen starken Rückfall der mich auch bis jetzt arbeitsunfähig macht:(
Was hast du denn damals dagegen unternommen oder was machst du jetzt seit deinem Rückfall wenn ich fragen darf?

Lg

#17

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C
Hallo Elpida,
Danke dir fürs Willkommen heißen.
Ich hatte damals einen sehr großen Lebenswandel für mich und da musste ich von heute auf morgen wieder alles können. So in den Motto fress oder stirb.
Heute habe ich den Städtischen Sozial Psychiatrischen Dienst eingeschaltet, der auch nach Hause kommt und ich habe mit meinem Freund zusammen 4 Angstdiagramme erstellt. Eins mit über begriffen wie Privates Leben, öffentliches Leben und Soziales Leben. Für jeden über Begriff habe ich dann ein eigenes Angstdiagramm erstellt und das will ich nach und nach abarbeiten. Zur Zeit bin ich noch am Privaten Leben dran, was eigentlich nur den Haushalt anbetrifft. Dazu hab ich mir einen Aufgabenplan erstellt. Im Moment bin ich noch bei 0-30. Aberso hab ich die AAufgaben im Blick bekomme so ein bisschen Tagesstrucktur und ich lerne wieder die Dinge auch zu tun wenn mein Freund nicht da ist. Wie ich die anderen beiden Diagramme noch integrieren kann muss ich noch abklären.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Gruß
Cathy

#18


efy
herzlich willkommen hier:)

So ein rückfall ist sicher schlimm,vor allem wenn man dachte man ist drüber hinewg, nicht?
aber kopf hoch es geht auf und ab und das packst du auch Smile

mfg

#19


A
Hallo,

ich bin seit 3 Jahren "angstfrei". Meine Therapeutin sagte mir damals bei der Exposition: Angst ist wie eine Sprache, wenn man sie einmal gelernt hat, kann es sein, dass sie einem wieder in den Kopf kommt, in bestimmten Situationen (z.B. an Orten, an denen man schon schlimme Panikattacken hatte). Ich denke angstfrei ist man nie und auch Menschen ohne Phobien haben bei Lebensveränderungen, Stresszuständen etc. vermehrt Angstzustände. Man sollte es evtl. nicht so schwarz-weiß sehen. Ich habe hin und wieder in stressigen Lebensphasen ein mulmiges Gefühl, das ich noch von früher kenne. Dann sage ich mir: "Okay, liebe Angst, komm ruhig her! Wir kennen uns ja schon. Mir ist wurscht, ob ich jetzt von dir eine Attacke bekomme, ich habe dich einmal besiegt, das kann ich auch ein zweites Mal." Wenn es schlimmer ist hilft es mir nochmal alte Aufzeichnungen und gute Vorsätze aus der Therapie durchzulesen. Insgesamt ist es ganz wichtig Stressoren zu tilgen, soweit es eben geht. Es ist "nur" Angst und sie ist nur ein ganz kleiner Teil von dir. Versuch ihr gar nicht erst so viel Bedeutung zu geben und denk daran: es wird alles wieder gut!

LG Alice

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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