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02.03.2008 20:03 • 20.06.2020 #1


121 Antworten ↓


Hallo Bienchen,

ja diese negativen Gedanken machen uns ganz schön fertig.
Aber ... du hast ja was dagegengesetzt: Stoppgedanken, gut so!

Vielleicht kannst du mit deinem Partner/in abends noch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft machen, dann: kein Fernsehen, ein Buch lesen... und Entspannungstraining; hat bei mir geholfen.

Auch Wut ist manchmal hilfreich, einfach mal die Wut über die Angst rauslassen, das befreit.

Ich wünsche dir eine "gute Nacht"

Herzlich
Michael

02.03.2008 20:12 • #2



Starker Rückfall Angst und Panik - was kann ich tun?

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Hey, ich hatte vorher auch so ein komisches Gefühl. Aber ich weiß das ab und zu ein Rückschlag kommt! Und ich denke mir dann ok, heute ist es vielleicht so weit! Das ist in Ordnung. Ich muss noch an mir arbeiten. Und das nimmt dann schon einen großen Druck von mir! Ich mache dann auch ein bißle Muskelentspannung! Und es hilft! Du musst für dich aber dein DIng raus finden was zu dir passt. Und gestehe dir eine Schwäche ein! Dir ging es eine WOche gut, und ich denke das ist doch auch schon viel wert! ABer klar will dich deine Angst auch nicht los lassen und hackt sich nun wieder ein! SIe will dich ja nur schützen!

02.03.2008 23:04 • #3


23.04.2008 10:41 • #4


Liebe Annette ,

ich und eine Menge anderer verstehen das nur zu gut. Das schreiben unter Betroffenen hilft doch ein wenig. Nur zu, wir hören alle gerne zu!!!

Herzlich Willkommen Sonja

23.04.2008 10:50 • #5


Lieb von Dir Sonja! Danke für Dein Willkommen!

23.04.2008 10:58 • #6


Liebe Annette,

auch von mir ganz liebe Wünsche, dass es Dir ganz bald wieder gut geht! Du bist hier verstanden und nicht allein!!

Liebe Grüsse

Sommersonne888

24.04.2008 21:57 • #7


Guten Morgen Annette!

Ich bin ebenfalls 41 Jahre und habe seit etwa 5 Monaten auch wieder massive Angstattacken.
Bei mir ,so denke ich,war der Auslöser meine Sorgen und Probleme mit meinem jüngsten Sohn (6J.)Auch bei ihm haben sie jetzt schon Depressionen mit Angst,vor allem Verlustängsten festgestellt.Anfangs hieß es immer er hätte ADHS.Nun muß er demnächst für mindestens 6 Monate in eine heilpädagogische Klinik.Das macht mir doch sehr zu schaffen.Zum Glück ist die Klinik nicht allzu weit entfernt und am Wochenende darf er nach hause.Aber wer gibt schon gerne sein Kind her,besonders wenn es noch so klein ist.Aber ich hoffe,das es ihm hilft,damit er später nicht so leben muß mit seiner Angst wie ich.
Ich sitze schon so früh am PC um mich mal wieder abzulenken.Denn ich bin wieder mal mit einer PA wachgeworden...

Ich wünsche dir auch weiterhin viel Kraft!

LG Biggi

25.04.2008 06:21 • #8


15.12.2008 11:01 • #9


ZZerRburRuSs
HAllo

Entspannung nach Jacopson sollste nicht machen wenn die Panik aufkommt sonder täglich
Wiedersprech ich deinem Doc mal

Täglich die Übungen machen hilft allgemein und dann kannst du es auch besser anwenden wenn eine Attacke kommt .
Fängste damit erst bei nahender Attacke an ist der Konzentration eh futsch .

Warum lehnen die dich alle ab , zur Therapie?
Oder haben sie nur ellenlange Wartelisten ? Da kommt man im Moment wohl nicht drumrum , alle Therapeuten einmal die Woche anrufen und nach einem Platz fragen hilft sehr

Hartnäckig bleiben und schonmal anfangen Geduld zu üben da fehlt es Panikern ja gerne mal drann .

lg ZZ

15.12.2008 11:12 • #10


Hi

Mein Doc hat mir einen "Fahrplan" für die PA erstellt und da steht drin, ich soll die Übungen machen, wenn die PA anfängt - hab mir schon von Anfang an gedacht, das wird dann in dem Moment nix mehr

Zum Erlernen der Übungen sollte ich sie täglich machen, bis ichs komplett kann und dann alle paar Tage und eben wenns akut ist.

Aber ich bin ehrlich, mir fehlt die innere Ruhe dazu, ich kann einfach nicht abschalten und mich darauf konzentrieren. ich habe mir nun grad die CD dazu bestellt und hoffe, mit gesprochener Anleitung und Musik mich eher darauf konzentrieren zu können

Und zu den Therapeuten - ich telefoniere die nun seit ca August regelmäßig immer wieder ab - die meisten haben gleich n Band laufen, sie nehmen niemanden auf und haben keine Warteliste. Und die anderen haben entweder keinen Platz oder nehmen nur Privatpatienten.

Aber wenigstens hab ich nun schon eine Sympathieliste und telefoniere bevorzugt die an, die wirklich auf mich eingegangen sind am Tel.

Meinen Doc hat mir die Ärztekammer vermittelt, aber leider stellte sich erst hinterher raus, dass er zwar als Verhaltenstherapeut gelistet ist, das aber eigentlich gar nicht mehr macht, sondern sich eher auf die reine Diagnostik festgelegt hat.

Und wenn man eh schon durch die PA an Selbstvertrauen verliert, machen einem die ständigen Absagen noch mehr zu schaffen....

Ein blöder Teufelskreis ist das

Aber dafür hab ich mich endlich überwunden und einen MRT Termin vereinbart, um körperliche Ursachen meiner Ohnmacht während der PA ausschließen zu können, und auch gleich am Tel meine PA und Platzangst angekündigt.

LG

Kiki

15.12.2008 11:30 • #11


ZZerRburRuSs
Immer schön in Bewegung bleiben

Mit der Cd wird es sicher leichter Jakopson zu üben .
Ich weiss auch gar nicht wie das ohne gehen sollte.

Und , täglich üben !
Erst bis es klappt und dann weil es klappt !
Nicht irgendwann aufhören weil es ja mal funktioniert hat . Mach es zu einem festen Platz in deinem Tag .

Zu der Therapie, jetzt kommen all die Feiertage da bewegt sich eh recht wenig im Lande , ist zwar kein Trost aber ist nunmal so.

Telefonier ruhig immer weiter und verliere nicht den Mut , stell dein Fuss in jede Tür die aufgeht
Übe derweilen Geduld und wenn sich eine Gelegenheit bietet übe Egoismuss
"jetzt ich Therapie ! ich will ! "

lg ZZ

15.12.2008 14:31 • #12


18.04.2013 22:47 • #13


Im Prinzip das machen was du in der Therapie gelernt hast.

Ich habe auch meine Tage in den es mir schlechter geht.
An denen ist es umso wichtiger sich an das gelerne zu halten.
Ich nenne das immer erden , man stellt sich wieder einen Plan auf, was mache ich heute um mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Man geht noch mal seine Denkmuster durch , die Verhindern das man tiefer abruscht etc.
Einfach nicht unterkriegen lassen.
Du hast gelernt was du tun mußt und wenn du das anwendest , gibt es keinen Grund , warum deine Kinder so etwas noch mal erleben müssen.

19.04.2013 11:11 • #14


ja du hast recht,geb mir auch große mühe das anzuwenden......mich macht nur manchmal schwach das ich allein bin mit den zweien und gerade in den momenten wo man mal nich stark sein kann,will,ist dann keiner da der dich rausreißt....damit komm ich schwer klar....jetzt is ne phase wieder wo ich zu tun hab mich außer mit meiner arbeit,allein mit mir zu beschäftigen....muss ich mir immer selber in den a.... treten...........................danke dir fürs mut machen

02.05.2013 08:43 • #15


Hallo, ich bin neu in eurer Runde. Also mein Name ist Cathy bin 29 Jahre alt und komme aus dem schönen Münsterland.
Ich habe seit 2002 Angst und Panikstörungen. War von 2007 bis 2012 Angst frei und habe seit letztem Jahr einen sehr sehr starken Rückfall.

01.07.2013 17:08 • #16


Elpida
Hallo Cathy,

ich bin auch noch relativ neu hier, heisse dich aber trotzdem herzlich willkommen:)
ich komme auch aus NRW, bin 31 und leider ebenfalls seit 2002 an einer Panikstörung und hatte Anfang des Jahres einen starken Rückfall der mich auch bis jetzt arbeitsunfähig macht:(
Was hast du denn damals dagegen unternommen oder was machst du jetzt seit deinem Rückfall wenn ich fragen darf?

Lg

01.07.2013 23:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Elpida,
Danke dir fürs Willkommen heißen.
Ich hatte damals einen sehr großen Lebenswandel für mich und da musste ich von heute auf morgen wieder alles können. So in den Motto fress oder stirb.
Heute habe ich den Städtischen Sozial Psychiatrischen Dienst eingeschaltet, der auch nach Hause kommt und ich habe mit meinem Freund zusammen 4 Angstdiagramme erstellt. Eins mit über begriffen wie Privates Leben, öffentliches Leben und Soziales Leben. Für jeden über Begriff habe ich dann ein eigenes Angstdiagramm erstellt und das will ich nach und nach abarbeiten. Zur Zeit bin ich noch am Privaten Leben dran, was eigentlich nur den Haushalt anbetrifft. Dazu hab ich mir einen Aufgabenplan erstellt. Im Moment bin ich noch bei 0-30. Aberso hab ich die AAufgaben im Blick bekomme so ein bisschen Tagesstrucktur und ich lerne wieder die Dinge auch zu tun wenn mein Freund nicht da ist. Wie ich die anderen beiden Diagramme noch integrieren kann muss ich noch abklären.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Gruß
Cathy

01.07.2013 23:44 • #18


efy
herzlich willkommen hier:)

So ein rückfall ist sicher schlimm,vor allem wenn man dachte man ist drüber hinewg, nicht?
aber kopf hoch es geht auf und ab und das packst du auch

mfg

02.07.2013 00:38 • #19


Hallo,

ich bin seit 3 Jahren "angstfrei". Meine Therapeutin sagte mir damals bei der Exposition: Angst ist wie eine Sprache, wenn man sie einmal gelernt hat, kann es sein, dass sie einem wieder in den Kopf kommt, in bestimmten Situationen (z.B. an Orten, an denen man schon schlimme Panikattacken hatte). Ich denke angstfrei ist man nie und auch Menschen ohne Phobien haben bei Lebensveränderungen, Stresszuständen etc. vermehrt Angstzustände. Man sollte es evtl. nicht so schwarz-weiß sehen. Ich habe hin und wieder in stressigen Lebensphasen ein mulmiges Gefühl, das ich noch von früher kenne. Dann sage ich mir: "Okay, liebe Angst, komm ruhig her! Wir kennen uns ja schon. Mir ist wurscht, ob ich jetzt von dir eine Attacke bekomme, ich habe dich einmal besiegt, das kann ich auch ein zweites Mal." Wenn es schlimmer ist hilft es mir nochmal alte Aufzeichnungen und gute Vorsätze aus der Therapie durchzulesen. Insgesamt ist es ganz wichtig Stressoren zu tilgen, soweit es eben geht. Es ist "nur" Angst und sie ist nur ein ganz kleiner Teil von dir. Versuch ihr gar nicht erst so viel Bedeutung zu geben und denk daran: es wird alles wieder gut!

LG Alice

02.07.2013 01:16 • #20



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