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Hallo erstmal,
Bin ganz neu hier und froh das ich das Forum entdeckt habe.
Es wird ein bißchen leichter,wenn man weis,das es soviele andere Menschen gibt,die das gleiche durchmachen.
Nun zu mir: Ich bin 38 Jahre alt,voll berufstätig,habe 2 Mädchen (17 und 14)und allein erziehend.
Seit 2 Jahren leide ich unter einer generalisierten Angstörung und immer wiederkehrenden Panikattacken.
Meine Angst bezieht sich immer darauf,das ich angst habe,das mit meinem Herzen was nicht stimmt und ich bestimmt einen Herzinfarkt kriege.Bei jedem kleinen Pieksen und Stechen in meinem Körper bekomme ich schon Herzklopfen.Habe ständig Schmerzen in meiner linken Schulter und ziehen und stechen im linken Arm.Manchmal zieht es auch im linken Bein.
Sehr oft habe ich auch das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen,dann steigere ich mich wohl darein und schwupps ich bekomme Panik.
Beim Arzt war ich schon öft,Hausarzt ,Neurologe,1x beim Kardiologen zum Ultraschall und beim chiropraktiker.
Leide unter ständigen Verspannungen im Schulter-Nackenbereich,die sich anscheinend nie entspannen.
Nehme jeden Tag 1x Opripramol 50 und Abends 1x Doxepin 25mg.
War jetzt mal ne zeitlang besser,aber seit dem ich jetzt eine Bronchitis habe,ist es wieder ganz schlimm bekommen.Mußte heute mal wieder die Arbeit verlassen,weil mir total schwindlig war und das Gefühl von Atemnot hatte.Angst machte sich wieer mal total in mir breit und ich lief total panisch herrum.Mußte dann eine Tavor 0,5 nehmen weil nix mehr ging.Konnte dann ein paar Stunden schlafen.jetzt gehts mir so lala.
Kennt jemand auch diese körperlichen Beschwerden,ich meine das ständige ziehen im Arm und das gefühl nicht genug Luft zu bekommen?Fahre in 2 Wochen in den Urlaub,habe jetzt schon Angst,das es mir da dann auch so schlecht geht.
MFG Panikmausi

29.06.2007 23:22 • 17.10.2013 #1


32 Antworten ↓


Hallo Panikmaus,

ich schreie jetzt mal laut HIER. Ja, an schlechten Tagen geht es mir genau wie Dir. Schlaue Tipps kann ich Dir leider nicht geben, da ich selbst noch zu sehr damit zu kämpfen habe. Aber vielleicht hilft es Dir ja schon, zu wissen, dass es Menschen gibt, denen es ganz genauso geht.

Für Deinen Urlaub wünsche ich Dir alles Gute!

LG

30.06.2007 08:05 • #2



Ständig körperliche Schmerzen duch die Angst?

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Hallo !

Ich bin dreißig jahre alt und lebe seit zehn Jahren glücklich mit meinem Freund zusammen ! Ich habe bei google "Panikattacken" eingegeben und bin dadurch hier gelandet ! Ich leide unter extremen Schulter- und Nackenverspannungen, Tinitus und ständigem Kribbeln im hauptsächlich linken Arm. Wenn dann noch ein Stechen in der Brust dazukommt, denke ich, ich bekomme einen Herzinfarkt. Mittlerweile bekomme ich schon Panik, wenn im Büro dass Telefon klingelt oder ich einen neuen Fall auf den Tisch bekomme. Dann verspanne ich total, bekomme Brust- und Rückenschmerzen und bekomme dadurch wieder Panik, ich stehe kurz vorm Herzinfarkt..... Ein Teufelskreis ! Qi gong hilft mir, und ich versuche, keine Überstunden mehr zu machen...! Hoffe, dass ich da bald wieder von weg komme ! Habe jetzt eine Gesprächstherapie angefangen...!!

Viele Grüße

30.06.2007 17:07 • #3


Hallo Panikmausi!
Das kommt mir alles sehr bekannt vor... Auch ich leide seit ca. 6 Jahren an einer generalisierten Angststörung, wobei ich schon als Kind eine "Angstpatientin" war. Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Kribbeln und Angst vor dem Umkippen sind nur ein paar Symptome, die ich bei Panikattacken bekomme.
Ich war vor 5 Jahren stationär für 6 Wochen in der Klinik, was mir sehr gut geholfen hat. Danach hat sich in meinem Leben beruflich und privat einiges geändert. Vor 2 Jahren bin ich geschieden worden, das war noch mal ein harter Schlag. Wieder gekommen sind meine Angstzustände, seit ich wieder einen neuen Partner habe. Die Beziehung ist nicht einfach, da er eine Tochter hat und wir keine gemeinsame Wohnung haben. So komme ich als "Störfaktor" in eine Vater-Tochter-Beziehung. Die Kleine ist 8 Jahre alt und es ist verständlich, dass sie mich als Konkurrentin ansieht. Vielleicht bin ich auch ein wenig zu dünnhäutig...
Ich versuche jetzt wieder mehr auf mich zu achten und meine Bedürfnisse nicht mehr immer hinten an zu stellen. Tabletten möchte ich sehr ungern wieder einnehmen, obwohl ich seit 2Wochen Opipramol 100 auf dem Tisch liegen habe. Wie ich schon in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, hätte ich den Beipackzettel nicht lesen dürfen; davon bekomme ich beim Lesen schon Angst und Nebenwirkungen. Ich nehme im Moment homöopathische Tropfen.
Hast du auch Ärger auf der Arbeit wegen deiner Angstzustände? Meine Kollegen wissen Bescheid, aber wenn ich mal wieder ausfalle ist das Verständnis dann doch n icht da. Und ich habe immer ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht das leisten kann, was ich sollte und möchte. Ein blöder Kreislauf.
Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht und drücke dir die Daumen!
Liebe Grüße Conny

30.06.2007 18:06 • #4


Hallo Ihr,

also, dass mit den Nackenschmerzen und Verspannungen kenne ich auch - war letzte Woche beim Neurologen, der mir auch gesagt hat, dass das Kribbeln und Druck im Kopf ausschließlich von den Verspannungen kommt. Seitdem ich wieder mit dem Fitnesstraining angefangen habe, geht es mir richtig gut! Es ist erwiesen, dass man mit Sport depressive Verstimmungen und Angst loswerden kann und es gibt Studien, dass Sport sogar besser wirkt als Antidepressiva....also, lauft für Eure Gesundheit und für Euer Wohlbefinden! Wenn man sich gut fühlt, grübelt man auch nicht so viel darüber nach, wovor man überall Angst haben kann....das ist auf jeden Fall bei mir so...und zwischendurch mal in die Sauna oder ein entspannendes Bad mit Lavendelöl beruhigt auch sehr gut! Eine Gesprächstherapie mache ich auch und schaffe es ohne Tabletten! Ich selber hatte auch ein Jahr Tabletten genommen und kann aber jeden verstehen, der sie nimmt - denn manchmal braucht man einfach diese Krücke, um ein relativ "normales" Leben führen zu können....wegen den Nebenwirkungen würde ich mir nicht so viele Gedanken machen - wenn man sich die Nebenwirkungen der "Pille" oder einer normalen Paracetamol durchliest, merkt man, dass bei jeder Tablette Nebenwirkungen auftreten können - aber nicht müssen...und wenn, dann gibt es immer noch etwas Anderes, was man dann ausprobieren kann!

Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

30.06.2007 19:00 • #5


Hallo,
interessant hier. Meine Freundin hat Arbeitsangst, Angst vor
dem Versagen und sich unbeliebt dadurch bei Kollegen zu machen.
Was kann ich ihr nur raten ?
Oliver

30.06.2007 19:12 • #6


Hallo Panikmausi
Ich habe auch zur Zeit die ständigen Probleme mit dem Nacken oder ich nehme es zumindetst an das es vom Nacken kommt,Habe seid längerem das Problem das ich wenn ich den Kopf runter beuge einen starken Druck der bis in die Ohren zieht habe.War damit schon beim HNO Arzt der nichts festgestellt hat war vor 3 wochen auch beim Orthopäden der sich nicht wirklich verständlich ausgedrückt hat nur das ich jetzt Krankengymnastik und für den Nacken irgend so eine Therapie bekommen habe .Mein Phsychater meinte nur das werden starke verspannungen sein,weil ich immer angespannt wäre.Zur Zeit achte ich aber auch wieder vermehrt darauf und ich denke das es dadurch auch wieder schlimmer geworden ist.

lieben Gruß Bettina

30.06.2007 20:10 • x 1 #7


Hi Panikmaus,

das was Du bei Dir beschreibst trifft auch 100%ig
auf mich zu.
Du bist damit also nicht alleine(siehe dieses Forum )

Bei mir ist die komplette schulter/nackenmuskulatur
schmerzhaft verspannt.
Es ist jetzt schon so weit bei mir das nun auch mein Rücken
davon betroffen ist.

LG

Bullchaya

01.07.2007 12:57 • #8


Hallo an alle!!
Mir geht es genauso, ich habe auch schlimme Nackenverspannungen, Schwindel, Herzstiche, bekomme öfter schlecht Luft (oder bilde mir das ein) und den ganzen anderen Sch....!

Eigentlich dachte ich, dass ich meine Angst besiegt habe, aber nach meiner OP vor sechs Wochen ging es schlagartig wieder los, und das so heftig, dass ich fast nicht weiter weiß. Die Symtome sind so schlimm wie am Anfang, als alles begann...
Ich habe solche Angst, da ich mein Leben super im Griff hatte und jetzt bricht alles zusammen!
Ich denke sogar schon daran, meine Arbeit aufzugeben, obwohl ich diese seit zwei Jahren fast angstfrei super gemeistert habe!
Habt Ihr ein paar tröstende Worte für mich?
Vielleicht hilft das ja ein wenig....
Liebe Grüße und gute Besserung erstmal an alle!
MfG Jessie

01.07.2007 15:39 • #9


Hallo,wenn ich deinen Eintrag lese erkenne ich meine Geschichte wieder.Ich bin 33 und habe auch zwei Kinder und ich habe die gleichen Probleme wie du.Ständig lebe ich auch mit dem Gedanken plötzlich und überall einen Herzanfall zu erleiden. Das ist in der Tat sooo belastend!Sämtliche Ärzte habe ich aufgesucht und jeder sagt mir das ich absolut keinen Grund zur Sorge hätte.Bei mir kommen die Anfälle ganz oft mitten in der Nacht und dann denke ich jedesmal das dieser Anfall nun mein Ende ist.Oft habe ich auch schon vor lauter Panik mitten in der Nacht bei meinem Hausarzt angerufen und gebettelt und geheult das er mir hilft. Er spricht dann ganz ruhig mit mir und meistens geht es dann auch wieder,aber am nächsten Abend habe ich dann schon wieder Angst ins Bett zu gehen.Das ist wirklich sehr belastend und ich wünsche dir das du vielleicht eines Tages angstfrei durchs Leben gehen kannst!! Liebe Grüße

01.07.2007 16:52 • #10


Hallo,bin erstaunt das so viele geantwortet haben und das es vielen so geht wie mir. War heute bei einer neuen Ärztin,die sehr nett war und mir auch mal zugehört hat.Sie läßt jetzt mal mein Blut auf Erreger wie Yersinien,Borreliose clamydien untersuchen,da diese Erreger auch solche symtome auslösen können.
Vielleicht kommt ja da mal endlich was ans licht.Seit Tagen schlag ich mich ja wieder mit Angstgefühlen,Atemnot und shr schmerzhaften Verspannungen rum.Außerdem spielt mein Magen auch wieder verrückt.Morgen hab ich erstmal wieder einen Termin bei meiner Neurologien.Hoffe die kann mir mal was empfehlen,was meine Muskulatur erstmal entkrampft.
Auf der Arbeit werd ich auch schon dumm angekuckt,hat wohl keiner richtig verständnis für mich.Die glauben ich bild mir das alles nur ein.aber die Schmerzen und die Atemnot bild ich mir nicht ein.Der Schwindel kommt bestimmt weil ich mich in Panik und Angst hineinsteigere.
Hoffe das dem Ganzen endlich mal ein Ende gesetzt wird.
Die Hoffnung stirbt zu Letzt.Kann nur sagen,laßt den Kopf nicht hängen irgentwann muß es auch mal wieder aufwärts gehen.Und denkt daran ihr seid nicht alleine,es gibt viele andere Betroffene.Wir sind nicht verrückt!

02.07.2007 17:48 • #11


Hallo,
ich weiß gar nicht wieso ich beim surfen über das forum hier gestolpert bin. nun hab ich mich ne stunde eingelesen und stelle fest, das viele von euch hier auf einem elendigen trip seit, der euch aus der sche...... nicht raus führt, sondern alles noch verschlimmert. kriegt mal den hintern hoch, stellt euch den problemen und hört auf euch bedauern zu lassen oder gegenseitig zu bedauern. falls jetzt hier einer meint, das ist aber ein ganz schlauer,der weiß gar nicht wovon er redet, dann kann ich euch den zahn ziehen. im vergleich zu vielen von euch hatte ich meine ersten panikattacken in einer zeit, wo fast kein arzt den mist kannte. also hab ich leider das komplette programm durch gemacht. es ging los als ich 20 war, warten an kassen sorgte bei mir auf einmal für unruhe, schweißausbrüchen etc. dann kamen immer weitere symptome dazu und am höhepunkt ca. vier jahre nach auftreten der ersten symptome, gab es nur einen ort an dem ich noch ohne attacken leben konnte. mein bett. es war die hölle, körperliche schmerzen, herzjagen, sehstörungen, lähmungserscheinungen und am anfang noch der doktorentrip. ich kenne glaube ich jeden internisten im bergischen land. ich hatte so gehofft, das man endlich einen herzfehler bei mir findet, irgentwas greifbares das die symptome erklären kann. aber nichts. alle werte waren egal was untersucht wurde perfekt. und keiner dieser stümper kam auf die idee, das da die psyche nicht mitspielt. und dann kam er, mein lebensretter. (keine ahnung ob man hier namen nennen darf, aber ich mach das mal, weil der mann einen orden verdient hat.)der Mann heißt mainz und führt in solingen eine allgemein praxis. ich lernte ihn nachts um vier kennen als ich mal wieder einen notarzt brauchte. symptom, extremes herzrasen, ergebnis: puls: 75. seine diagnose: "erzählen sie mal was da bei ihnen abgeht". hab ich gemacht. 6 (kein Spaß, sechs Stunden), seine diagnose: agrophobie, angststörung. kannten seine kollegen halt alle noch nicht. weitere vorgehensweise, neurologe, gabe von einem pflanzlichen beruhigungsmittel und beginn einer amitryptylin therapie. und dann hat er mir noch erzählt, was für ein armer kerl ich bin. hatte ich erwähnt das in diesen 8 jahren seit dem ersten symptom ein völliger soztaler abstieg durchgezogen wurde?! scheidung, verlust des berufes, soziale isolierung. ich habe oft monatelang außer meinen eltern und meinem bruder keinen mehr gesehen. ich bin dann also auf beileidstour gegangen und alle haben mir bestätigt, was ich doch für eine arme sau bin. nur einer nicht, Dr. Mainz das genie. der hat meinen bruder quasi auf mich angesetzt und eine konfrontationstherapie in scharf gemacht. der höhepunkt war, das mein bruder mich ca. 10 km von zu hause aus dem auto geworfen hat und ich sehen mußte wie ich weiterkam. das gefühl das ich das geschafft habe ohne zusterben, die körperlichen symptome ausgehalten habe, hat dafür gesorgt das ich wieder auf die reihe kam. mein bruder hat mich dann noch an den haaren in meine geliebte badmintonhalle gezogen und so habe ich peux a peux den mist in den griff bekommen und mein leben neu gestartet. heute, 10 jahre nach "heilung" habe ich viel erreicht. ich betreibe telemarketing unternehmen und habe ca. 150 mitarbeiter, ich bin wieder verheiratet, habe einen extrem süßen kleinen jungen und der sport leidet nur noch unter meiner familie und der vielen arbeit und nicht mehr unter meiner krankheit. ja, angststörungen habe ich hin und wieder noch. in ganz bestimmten situationen, warteschlnagen halt. ich begrüße sie dann freundlich und zeige ihr den mittelfinger, weil diese elende phobie keine chance mehr hat meine botenstoffe oder besser noch mich zu beherrschen. für mich ist das ein spiel geworden, wie lange brauche ich bis die schweißausbrüche weg sind. eine minute, zwei minuten?
also ihr lieben, mir brauch keiner zu erzählen, wie dreckig es euch geht....... nur hört auf mit dem gegenseitigen bedauern. stellt euch den situationen und vor allem freut euch auf dieses extrem gut gefühl, wenn ihr eine situation durchgestanden habt. konfrontiert euch ständig damit und ihr werdet euch wundern, wie schnell das selbstvertrauen wieder da ist und dieses selbstvertrauen sorgt dafür, das ihr die eigentlcihen probleme, die die phobie ausgelöst haben, in den griff bekommt und ihr ins leben zurück findet. ich wünsche euch viel kraft dabei und vor allem viel spaß an diesem gut gefühl, wenn eine phobie besiegt wurde..............

torsten

04.07.2007 22:01 • x 2 #12


Hallo Torsten,

endlich mal `ne Geschichte die mir Mut macht!!

Danke
Evelyn

05.07.2007 15:07 • #13


hallo.........
ja das kann ich total nachvollzihen. Habe zwar eher angst, einen schlaganfall zu bekommen. Aber da denke ich auch ständig, das ich kopfschmerzen habe. Dabei sind es nur Verspannungen, wie ein arzt mir bestätigt hat.
Achte auch immer auf jedes zeichen meines körpers und bewerte es dann über. Ich habe in einem Buch gelese, man solle zeichen seines körpers wahrnehmen aber nicht überbewerten. das sage ich mir dann immer und eigentlich funkt das recht gut. Aber wenn ich mal keine beschwerden habe, denke ich auch immer, das sei nur di9e ruhe vor dem sturm. dann taste ich ständig meinen kopf ab und massiere mir den nacken, solange bis ich wirklich schmerzen bekomme.
du bist nicht alleine damit. ich glaube das kennen wir alle hier....
viel glück

eine frage. Hast du auch so angst vor ärzten? ich schon, denke dann immer da kommt was raus was ich nicht wissen will....

05.07.2007 15:17 • #14


Hallo Torsten,

die nicht nur Mut macht sondern auch die *beep* Wahrheit enthält!! *g*

Gruss Lotte

05.07.2007 15:20 • #15


oh, hi torsten, das tat gut, so richtig!!
weil immer was geht, im grunde weiß man das ja alles, aber angst legt alles lahm..ich kann wohl ruhiger schlafen jetzt.danke!

06.07.2007 22:43 • #16


hallo zusammen,
hmm.. ja ich muss sagen das es mir ertsmal wirklich Mut macht zu wissen, dass man nicht allein ist, da ich davon in solchen situationen (panikattacken) nicht wirklich immer überzeugt bin! Ich bin nun erst 18 und bei mir fing das ganze 2002 nach dem Hochwasser in unserer Gegend an (sprich ich war 13)! Ich kenn solche Symptome wie linker Arm einschlafen, Schwindelgefühl, Magenkrämpfe und Durchfall, sowie Herzrasen und -stechen! Ich kann eytrem schlecht mit dem Thema Tod umgehen und mich wirft es auch immer wieder zurück wenn jemand aus meiner umgebung gestorben ist! Mein größtes Problem ist wirklich die Angst vor der nächsten Attacke! Ich werde in kurzer Zeit ein Jahr als Au-Pair ins Ausland gehen und habe zum einen Angst das meine Panikattacken (welche Phasenweise auftreten) mich dort behindern, aber zum anderen will ich mir durch diese Panikattacken auch nicht mein Leben kaputt machen lassen!! Ich war schon bei einer Psychologin, aber die konnte mir nicht wirklich weiter helfen! Deshalb habe ich nun für mich beschlossen, das selber in die Hand zu nehmen, da es ja an mir liegt, an MEINEN Gedanken und MEINEN Nerven. Ich habe auch schon ein Herz-echo machen lassen und mein Herz ist gesund. Ich habe angefangen Yoga zu machen und es hat mir wirklich geholfen! Wenn ich wieder mal so eine Phase habe schluck ich ab und zu pflanzl. Baldriantabletten, die mich dann etwas beruhigen. Aber ich versuche auch so alles normal weiter zu machen, da ich gelernt hab das es das Falscheste ist sich hinzulegen und weiter in sich hineinzuhören! Vielleicht werd ich meine Angst nie ganz besiegen, aber sich selbst zu bemitleiden hilft eine nicht weiter und man belastet damit auch andere (freunde, familie) und auch kommt der Zeitpunkt an dem die Ärzte einen nicht mehr ernst nehmen! Jeder kann es schaffen mit der Angst klar zu kommen bzw. sie zu besiegen! Ihr müsst nur an euch glauben und euch vorallem klar machen, dass das meiste reine Kopfsache ist! gruss

07.07.2007 12:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@ genau das ist es. so wie sich das liest, hast du deine panikattacken schon fast komplett im griff.
was du zum thema psychiater schreibst, das liegt mir auch sehr am herzen. es mag sicher einige geben, die einen patienten wieder an den start bringen können. aber extrem vieles was man da von therapien hört, verursacht bei einem (ex) betroffenen wie mir brechreiz und unverständnis. da müssen erkrankte angsttagebücher führen und minutiös festhalten, wann eine attacke anfing und wann sie beendet war. wenn ich drauf warte, dann kommt in einem erkrankungsstadium definitiv was und der tagesablauf besteht darin, ja den beginn der attacke nicht zu verpassen.
ich bin felsenfest davon überzeugt, das eine möglichst häufige konfrontation mit den angst auslösenden orten oder situationen, deren erfolgreiches überstehen und dadurch wachsendes selbstvertrauen für eine lösung der symptome sorgt. natürlich habe ich das erfolgserlebnis auch, wenn ich ein angsttagebuch führe, aber da wird dann nach ende der attacken noch eingetragen wie man sich fühlt. da steht dann: enttäuscht, wütend usw. wenn ich hingegen z.b, in meinen problemzonen, z.b im wartezimmer meinen kampf mit einer attacke geführt habe und nach aufruf zum doc dann die situation überstanden hatte, war sofort ein gefühl des sieges da und jede menge adrenalin.

torsten

08.07.2007 01:23 • #18


hat jemand schon mal eine längere Nervosität und innere unruhe gehabt und dadurch Dauerschmerzen an irgendeinem körperteil? Bitte um antwort!!

18.07.2007 20:08 • #19


...klar,alles tut weh, vor allem der rücken, spiegel der seele...

19.07.2007 17:35 • #20



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