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Hallo Kämpfer,

bei mir haben sie vor 2 Monaten in der Notaufnahme im Krankenhaus festgestellt, dass ich an Panikattacken leide. Ich habe so ziemlich alle Symptome, die man nur haben kann. Am schlimmsten sind die Attacken beim Autofahren! Ich muss jeden Tag 120 km zur Arbeit und zurück!

Seit das Kind endlich einen Namen hat (nach ca. 10 Ärzten), habe ich mich auf Kampf eingestellt! Ich habe mir ein Buch über Panikattacken gekauft, fahre jeden gottverdammten Tag mit dem Auto zur Arbeit, kaufe selber ein und habe auch jeden gottverdammten Tag meine Attacken. Aber auch ich bin der Meinung, man kriegt das nur selber in den Griff! Ich habe auch oft das Gefühl verrückt zu werden, aber solange ich es noch nicht bin, Augen zu und durch! Seit ca. 4 Tagen werden die Attacken weniger. Ich hoffe, ich bin auf dem richtigen Weg! Ich bin es auch leid, ständig schräg angekuckt zu werden, weil keiner versteht, was in meinem Körper vorgeht.

19.07.2007 19:17 • #21


Ich hatte vor einer Woche eine Panikattacke, die hat genau 21 Stunden gedauert! Ich dachte schon, jetzt ist es vorbei, jetzt bekommst du deinen Herzinfarkt.

19.07.2007 19:22 • #22



Ständig körperliche Schmerzen duch die Angst?

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Hallo. Ich leide nun mehr schon seit 5-wochen an die Attacken,ich habe sie schon seit 5jahre,aber so heftig und arg hatte ich sie auch noch nicht. Die begleiten mich den ganzen Tag. Aber meine Meinung ist auch,das ich keine Medikamente nehme.Denn man sie so in den Griff bekommen,auch wenn es manchmal schwer fällt. Jetzt die frage an euch,kennt jemand die selben Symtome??gr.Erika

19.07.2007 20:19 • #23


Ohjemene auch ich kann davon ein Lied singen, Schluckbeschwerden, Taubheit in den Armen, Schwindel ohne Ende, Schulter nackenverspannungen die sehr schmerzhaft sind....all das kenne ich nur zu gut besonders wenn ich zu Ruhe komme und wieder mal Zeit habe auf jedes Symptom meines körpers zu achten, dann laufe ich Amok.......denke jetzt stirbste gleich .-( bin aber erst 36 Jahre alt und will noch leben .....ich lenke mich dann immer ab, in dem ich irgendwas putze oder mit jemanden telefoniere oder ich geh einfach raus.....wenns ganz arg ist, renne ich durchs treppenhaus.....wenn ich hoch und runter komme ist es garantiert KEIN HERZINFARKT, den Tipp gab mir meine Ärztin.
Ich habe auch ein blutdruckmessgerät hier, was mich auch beruhigt wenn die werte ganz normal sind.

Am schlimmsten ist bei mir KOPFSCHMERZ...egal wie der ist, ich denke immer an Schlaganfall und da bekomme ich doch noch ganz oft Panik!

Ist schon hammerhart das man psychosomatische Beschwerden so wahr nehmen kann.......ich wünsche das keinem!
Wir müssen das beste draus machen, ich arbeite auch viel mit dem stopgedanken, mal hilft es mal nicht......man probiert ja alles mal aus.

Kommt gut durch den Tag, ANGSTFREI Sternschnuppchen

24.07.2007 19:43 • #24


Hallo Du als ich deinen Beitrag gelesen habe dachte ich das gibt es doch nicht! Leide seid 12 Jahren an Panik und Angst und seid 1 Jahr an den ständigen Schmerzen wie du . Zur Zeit habe ich leider keine Kraft mehr da ich zu der Atemnot den ständigen Schwindel habe und so einen Druck auf den Augen. alles sch.. sag ich dir ,mann fühlt sich auch alleine da mann wegen den Ängsten so gut wie keine Freunde hat.Ich bin jetzt 38 habe 2 Kinder und frag mich was haben meine Kids noch von mir!? Bin froh das ich auf diese Seite gestossen bin. Ich wünsche dir und allen anderen alles gut. Liebe Grüsse Gina38

28.07.2007 13:05 • #25


ZZerRburRuSs
nu hab ich den ganzen threat gelesen und weil der so lange auf ist und so viele leute recht ratlos wirken (wie es natürlich auch mir erging ) mach ich mal nen neuen threat auf nenne ihn "schmerzen durch angst"
vielleicht stolpern da ja mehrere leute drüber wenn er neu ist !

29.07.2007 00:44 • #26


Hallo;

ich habe heute das erste Mal dieses Forum kennengelernt. Ich merke nun, ich bin nicht alleine mit meinen Attacken. Ich bin 39 Jahre alt und habe eine Tochter. Ich leide seit ca. 4 Jahren unter Angst- und Panikattacken. Am meisten leide ich unter den körperlichen Beschwerden und Schmerzen in verschiedenen Bereichen. Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie und nehme eine geringe Dosis Remergil. Es lässt sich also soweit aushalten. Trotzdem suche ich immer nach einer Erklärung, warum ich so etwas bekommen habe. Ich finde keine Antwort.
Ich habe ständig Verspannungen im Nacken und der Schulter.
Ich kann Dich also verstehen. Ich frage mich manchmal auch, was meine 7-jährige Tochter wohl denkt; ich versuche, die Situation etwas von ihr fern zu halten. Bei der Arbeit hat keiner Verständnis für die Erkrankung, weil sie auch keiner kennt. Aber irgendwie bin ich auch eine Kämpferin. Ich lasse mich nicht unterkriegen.


Grüsse
YYYY.

31.07.2007 15:37 • #27


hi weiss nicht mehr weiter. habe seit drei monaten körperliche probleme,oder meine sie zumindest zu haben. es fing alles bei nackenschmerzen, steifen hals taubes gefühl bis hin zu kribbeln im gesicht. war bei allen ärzten . diadnose verkrampfung der muskulatur durch stress. ich weiss echt nicht wie man ruhiger werden kann. habe drei kinder und bin ständig in fahrt. na ja wollte nur mal sagen das es mir genauso geht,wie vielen anderen die hier schreiben. hätte ich auch nicht gedacht.a

06.08.2007 20:24 • #28


hallo zusammen!
nach fast ein-jähriger pause hat "es" mich mal wieder voll erwischt. mir ging es echt saugut,daß ich glaubte nach über 20! jahren endlich meine panikattacken überwunden zu haben. leider geht es mir seit drei tagen wieder so schlecht, daß ich einen arzt aufsuchen mußte, und z.zt. nicht arbeiten kann. vielmehr, arbeiten könnte ich schon, nur der weg dorthin ist einfach nicht möglich. beim autofahren fing es plötzlich wieder an...erst glaubte ich , etwas verschwommen zu sehen, dann begann auch schon das herzrasen, dann wieder zittern, atemnot,schwindel, schweißausbruch u.s.w...und das im auto auf dem weg zur arbeit! hab dann angehalten, um mich kurz zu "sortieren", und dann versucht weiter zu fahren...200-300 meter weiter ging`s wieder los und nach x-mal zwischenstop kam ich irgenwann total fertig auf meiner arbeitsstelle an.
da ich in einem ärztehaus arbeite, konnte ich kurzfristig bei einem neurologen einen termin bekommen. 2003 war ich zuletzt dort. meine "akte" gab es zwar noch, aber der für mich nun zuständige arzt ist neu in dieser praxis. also erst mal wieder die frage, was er für mich tun könnte und welche beschwerden ich denn hätte...
hätte ich dieses forum einen tag früher entdeckt, wäre es am einfachsten gewesen, alle beiträge auszudrucken und ihm die dann vorzulegen! es fällt irgendwie immer schwer einem nichtbetroffen - auch einem arzt! - die ganzen symtome zu beschreiben!
nachdem ich mich nun hier einige zeit durchgelesen habe,bin ich direkt froh, daß die von mir gefühlten ängste und körperlichen beschwerden doch in worte zu fassen sind. richtig verstehen kann das aber nur jemand, der das selbst erlebt hat...

jetzt stehen erst mal wieder einige untersuchungen an. die termine mußte ich schon wieder so legen, daß mein mann mich begleiten kann, weil ich ganz akut meine wohnung mal wieder nicht alleine verlassen kann.

daß ich nun hier geschrieben habe ist irgendwie schon ein gutes gefühl...

also bis dann mal
gudrun.

08.08.2007 21:41 • #29


was hilft gegen Verspannung?
1. Mass.
2. progressive Muskelentspannung, ist einfach zu lernen und 2 mal täglich angewendet (man muss ni die ganze prozedur machen) hilft es schnell zu entspannen wirklich! Versucht es mal!

09.08.2007 23:10 • #30


Hallo liebes Forum.

Ich bin erst gestern auf euch gestoßen und habe seitdem einige eurer Beiträge studiert.

Ich habe seit ein paar Wochen ein ziemlich großes Problem wo ich hoffe das Leute wie ihr mir ein wenig Hoffnung und Kraft schenken könnt.
Nun zu meinem Problem:
Zurzeit habe ich vor allem Angst was sich in und an meinen Körper komisch anfühlt. Egal ob es ein kleines pieksen im linken Brustbereich, mein Husten oder Magen Problem ist, das nun seit 4 Wochen besteht. Ich selber finde auch kaum noch Ruhe und verfalle langsam auch in einer Depression, wie mein Psychologe mir sagte, den ich bereits 2x besuchte.
Es will mir nicht in den Kopf, dass man wirklich Schmerzen bekommt in bestimmten Körperbereichen nur weil man Angst davor hat (oder durch Stress den ich mir und meiner Familie momentan mache durch die extremen Stimmungsschwankungen.)
Es gibt bei mir Tage da sitze ich nur auf der Couch und denke über sämtliche Symptome nach die ich grad habe.
Das geht dann soweit das ich manchmal einfach anfange zu heulen weil es irgendwann zuviel wird und ich durch die Angst etwas schlimmes zu haben innerlich zusammenbreche. Meine Freundin versucht mir dann immer plausible Erklärungen für all das zu liefern... Dann komm ich mit: Aber was ist wenn... Aber ich... Aber warum...

Mein Arzt meinte ich soll mir ständig sagen ich habe nichts schlimmes, ich sei doch erst 26 Jahre alt und die Chance das ich etwas schlimmes haben könnte sind relativ gering. "Alles ist ok", das sagte auch mein Psychologe zu mir. Das Problem daran ist es geht eine kurze Zeit gut, bis das nächste Pieksen oder Drücken irgendwo im Körper anfängt. Das führt dazu das ich all diesen Gedanken wieder verfalle, dass irgendwas nicht stimmt mit meinen Körper.

Ich war in den letzten 3 Wochen bestimmt 10 mal beim Arzt (zusätlich 3 mal im Krankenhaus weil es mich am Wochenende komplett überwälltig hat).
Man hat ein EKG, Bluttest und alles was so dazugehört gemacht. Der Bluttest sagte nur aus: Leicht erhöhte Entzündungswerte (hatte zuvor eine Luftröhren und Rachenentzündung) alles andere war komplett ok. Aber trotzdem lässt mir das alles keine Ruhe.

Angefangen mit den starken Angstattacken hat es damit das ich aus dem nichts ein riesiges Blau-lilanes Hematom in der Kniehöhle hatte, weswegen ich mitten in der Nacht ins Krankenhaus ging zur Notfallaufnahme. Die haben mich dort für "bekloppt" erklärt und mich gefragt wieso man wegen einem Blauen Fleck ins Krankenhaus kommt (mittlerweile liegt die Erklärung dazu laut Arzt bei: Es liegt daran wie ich sitze. Ich habe immer ein Bein unter dem anderen eingeklemmt wenn ich auf der Couch oder dem Stuhl sitze, dadurch ist dieser wohl entstanden). Dazu kam das ich zu diesem Zeitpunkt meine Erkältung und Magenprobleme schon mehr als 2 Wochen hatte. Ständig kamen neue Symptome hinzu: Mund und Hals Trockenheit (Laut Arzt ausgelöst durch das Antibiotika welches ich verschrieben bekam durch die oben erwähnte Luftröhrenentzündung), Brustschmerzen, brennen im Zwerchfell, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen (dazu meinte der Arzt das ich total verspannt bin und daher die Schmerzen im Zwerchfell und Brustbereich kommen und nur 15% der Schmerzen aus der Brust auch wirklich dort entstehen.)

So ich glaube das ist alles zur entsehungsgeschichte meiner Angststörung.

Nun meine Fragen an euch, da ihr ja wie ich hier lese schon mehr Erfahrung mit der ganzen Sache habt und ich nicht wirklich loslassen kann von den ganzen Gedanken:
Was tut ihr dagegen? Was könnt ihr mir raten um das alles wieder in den Griff zu bekommen? (Ich versuche mich abzulenken, sei es mit den Kindern spielen oder Abends mal ne Runde Computer zu spielen. Nachmittags raus mit der Familie und Freunden etc... Was aber nie lange hilft da ich das sofort sein lasse sobald ein Symptom oder so wieder auftritt.)
Habe vom Hausarzt und Psychologen, Opipram 50mg verschrieben bekommen, wo anfangs die Dosis 1 Tablette vorm schlafen gehen war. Nun ist sie schon bei 1 Morgends, 1 Mittags, 2 zur Nacht.
Ist es wirklich so das ich mir die Schmerzen durch die Angst und den Stress selber mache? Ich kann seitdem kaum noch schlafen und wenn ich es kann, dann schlaf ich erst sehr spät ein (Zeitweise habe ich diese Ängste so schlimm das meine Freundin nicht vor mir einschlafen darf und sie morgends nicht zur Arbeit soll da ich im moment ja Krankgeschrieben bin. Zum "Glück" ist momentan eines unserer Kinder krank so das sie auch zuhause bleiben kann und ich nicht alleine bin.)
Kann es wirklich soweit gehen mit dem Kopf? Zu der ganzen Sache kommt ja noch das ich Angst um die Ausbildung habe, welche ich mit meiner Freundin zusammen mache, da ich im moment schon so lange Krankgeschrieben bin (zum Altenpfleger.. Hier haben wir viele Fächer im Bereich Krankheiten, Anatomie, Ergotherapie etc... Kann die Angst evt auch dadurch kommen da man in all diesen Fächern sieht wie zerbrechlich der Körper ist?).

Sorry das es so viel ist, dies hier ist alles Neuland für mich und wahrlich kein schönes Neuland ;( Da mein Psychologe meinte das nur ich mir am besten helfen kann, versuche ich mir das alles nun von der Seele zu schreiben und Tipps von freundlichen Menschen einzuholen die ein wenig darüber wissen.
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben dir mir vielleicht in meiner Situation ein bissel helfen loslassen zu können.

Liebe Grüße, Marcus.

Edit: Ich hatte am Anfang auch einen leichten Zwang alles zu googlen was ich hatte. Das war definitiv keine gute Idee und hab es auch schon geschafft es so gut wie sein zu lassen

15.06.2013 18:23 • #31


MrsAngst
Hey panikmausi,

Ich leide auch unter totaler verspannung. ich habe zwar momentan keine angst vor einem herzinfarkt aber das hab ich auch schon gehabt.
Ich merke das mir die verspannungen bis ganz unten zum becken ziehen
habe eswegen oft kopfweh beckenschmerzen etc. und passende ängste dazu
ich kann meine schultern kaum anfassen ohne das es richtig schmerzt

15.06.2013 18:32 • #32


Hallo ich bin neu hier was ich hier so lese trifft auch auf mich zu, ich habe leider fast 24 stunden alle schmerzen die man sich vorstellen kann ich versuche mich denn ganzen Tag abzulenken ich gehe auch kaum noch aus den Haus, solche Angst habe ich, ich kann zur zeit noch nicht mal alleine bleiben, ich mache zur Zeit eine Therapie (Verhalten) aber bis jetzt bringt es mir noch nix leider, ich habe 4 Monate Opipramol genommen musste sie aber wieder ganz schnell absetzen weil meine Leberwerte 6 fach erhöht waren, jetzt muss ich bis zum 30 warten was jetzt die blut werte sagen, habe mir jetzt ein termin bei einen Physiotherapie geholt wegen meiner verspannung mal schauen ob das was bringt,

17.10.2013 17:14 • #33



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