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201820.02




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Hallo :)

Hier mal zu meiner Vorgeschichte: Ich leider schon seit der Kindheit an Panikattacken (meistens ausgelöst durch die Angst vorm Tod), die immer mal wieder auftreten (mehrjährige Ruhephasen!). Vor etwa 4 Jahren ist meine Mutter relativ plötzlich gestorben die immer ein Anker für mich war und danach ging es los: Etwa 3 Monate nach ihrem Tod fing es an das ich einen Kloß im Hals spürte. Es ging dann soweit das ich Schluckstörungen bekommen habe, die Angst das etwas im Hals stecken bleibt, oder ich mich Verschlucke. Konnte teilweise meine Spucke nicht mehr runterschlucken. Dazu gesellten sich dann auch Panikattacken in einem Ausmaß das ich vorher nicht kannte.

Kurz darauf habe ich mich in eine Klinik begeben und war dort für 3 Monate. Danach war alles relativ gut, ich konnte wieder "selbstständig" Leben, die Medikamente passten, alles kein Problem. Ca. 2 Jahre danach merkte ich wie es wieder langsam bergab ging. Habe es aber im letzten Moment noch rumgerissen bekommen.

Mittlerweile bin ich von den Medikamenten (Sertralin und Doxepin) weg. Mein Notfall Medikament Lorazepam habe ich schon über ein Jahr nicht mehr genommen.

Jetzt ging es wieder los : Vor etwa 2 Wochen kam mir Abends im Bett irgendwie wieder die Angst vor dem Tod im Sinn, und was danach wohl sein würde. Obwohl ich eigentlich den Gedanken dann immer abschmettern und mich ablenken kann, ging es an diesem Abend nicht und ich habe mich voll hineingesteigert. Folge waren natürlich Panikattacken. Nach einigen Tagen waren diese verschwunden und es ging eher in eine Depressive Verstimmung über, einfach der Gedanke das man bald nicht mehr da sein würde, man hat ja (in meinem Fall ich bin 25) schon mindestens 1/3 seines Lebens gelebt, wie schnell die Zeit vergeht etc.

Die Phase ist jetzt noch "aktiv" aber schon milder geworden, habs mir schön geredet. Jetzt habe ich seit ein paar Tagen wieder Schluckbeschwerden, allerdings diesmal ohne diesen Kloß im Hals. Ich muss mehrere "Anläufe" unternehmen um etwas runterzuschlucken, habe meistens dabei das Gefühl das ich beim schlucken schon "dicht" mache und wieder hochwürge. Das ist natürlich sehr anstrengend. Wenn ich nebenbei etwas am PC Spiele oder mich gut ablenke geht es besser, deshalb bin ich mir fast Sicher das es etwas Psychisches ist und nichts Körperliches. Vorgestern habe ich mich dann trotz aller Anstrengungen verschluckt und danach ging es richtig los. Ich habe gegen Abend einen enormen Speichelfluss, und verkrampfe bei jedem Versuch den Speichel runter zu schlucken, mache dabei schon panische Bewegungen wenn ich das Gefühl habe ich könnte mich wieder verschlucken. Mittlerweile habe ich mich schon wieder mehrmals verschluckt, Halsschmerzen, mir tut die Brust weh, bin Heiser. Wahrscheinlich von der ganzen Anstrengung. Die ersten bissen bei einem Essen gehen immer am besten, aber so nach dem halben Teller geht dann fast garnichts mehr, man ist einfach "erschöpft", die anstrengung die man aufbringen muss bei jedem einzelnen Bissen. Ca 10 Schluckversuche bis mal einer gelingt...

Nun meine Frage, ging es jemanden schon genauso ? Leidet ihr noch aktuell daran ? Falls nicht, was hat euch geholfen es wieder los zu werden ? Ich kann jetzt natürlich wieder darauf warten das es nach 3-4 Monaten von selbst verschwindet, aber solange möchte ich es diesmal nicht aushalten. Gibt es spezielle Techniken um Herr über die Lage zu werden ?

Jetzt wollte ich nur einen kleinen Text schreiben und es ist ein Roman daraus geworden, bitte entschuldigt :/

Gruß

Auf das Thema antworten


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  20.02.2018 19:14  
Schau doch mal hier vorbei
spezifische-phobien-f55/angst-essen-trinken-verschlucken-schluckangst-phagophobie-t30060.html

LG



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  21.02.2018 22:23  
Hallo hagbard92 :huhu:
Ich hatte das mit dem schlucken vor ungefähr 10 Jahren gehabt und ich verstehe total wie du dich fühlst. Jeder bissen ist der reinste Kampf. Ich habe es dann nur noch eine Zeit lang so gemacht habe das ich nur noch so breiige Sachen gegessen habe wie zb Kartoffelpürre und Suppen. Bei mir war das aber immer nur abends so. Tagsüber wo ich wusste alle Apotheken haben offen und viele Menschen die einem zur Not helfen könnten sind da, da konnte ich normal essen. Sobald es dunkel wurde und die Läden usw zu machten ging nur noch flüssiges oder breiiges nichts anderes ging mehr vor lauter Angst und panik mich zu verschlucken und zu ersticken. Irgendwann nach langer Zeit ging es dann wieder weil ich Sertralin genommen habe und tavor.



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  21.02.2018 22:28  
Hallo
Kenne das auch seit einigen Monaten.dachte nicht das es noch jemand kennt.muss mich konzentrieren darauf.aber egal ob ich esse oder trinke.denke es hat mit Anspannung zu tun.zuhause wenn ich mit der Familie esse z.B. ist es wesentlich seltener...
LG
Streulicht



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  21.02.2018 22:46  
Ja streulicht da gebe ich dir total recht mit dieser Anspannung. Ich kenne das von meinem Brustkorb da denke ich oft da sitz jemand drauf weil er sich so schwer an fühlt und wenn ich dann wieder ruhiger und entspannter bin geht es wieder weg



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  21.02.2018 22:50  
Hallo lilllymaus

Ja stimmt sobald man abgelenkt ist und nicht drauf achtet. Oder wirklich entspannen kann..für mich nicht einfach gerade.
Entspannung ..

LG

Streulicht



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  21.02.2018 23:06  
Hast du momentan viel um die Ohren weil du dich nicht entspannen kannst?



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  21.02.2018 23:10  
Wenn ich das wüsste....



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  21.02.2018 23:11  
Hast du schon mal überlegt Tabletten zu nehmen oder wieder zu nehmen?



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  21.02.2018 23:23  
Ich warte noch auf Ergebnisse vom Endokrinologie.wenn da nichts rauskommt werde ich etwas einnehmen...


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