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achterbahn

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Hallo ihr Lieben!

Ich bin Raucherin. Seit dem es mir wieder schlechter geht, rauche ich bis zu 20 Zig. täglich. Davor waren es höchstens 5.
Seit ein paar Wochen bin ich nun dauerverschleimt. Ich bekomm oft nur schwer Luft, und muss oft husten.
Heute Nacht hat es mich aus dem Schlaf gerissen, weil ich dachte, ich muss ersticken. Natürlich ist es in eine ordentliche Panikattacke ausgeartet, und ich hatte seit langem wieder todesangst.

Jetzt möchte ich das Rauchen aufgeben.

Habt ihr vielleicht Tipps und Tricks, die es mir leichter machen, ohne Zig. auszukommen?

lg, achterbahn

19.11.2015 #1


80 Antworten ↓
S

Stephen
Gast

Hallo Achterbahn,
da du ja nicht mehr rauchst brauch ich Dir dazu auch keine Tipps mehr geben. Jetzt gehts darum den rauchfreien Zustand beizubehalten.
Dazu kann ich Dir erzählen wie ich das gemacht und durchgehalten habe, obwohl meine Frau noch immer raucht.
Bei mir war es gesundheitlich ähnlich mit Husten und verschleimt sein. Abends wenn die Schachtel leer war kam ein Gefühl schlecht durch zu atmen. Die Symptome machten mir sehr Angst was mich motivierte aufzuhören. Nach meinem Rauchstopp waren meine Beschwerden weg. In schwierigen Momenten habe ich immer an die Beschwerden gedacht die mir so Angst gemacht haben und das ich das nicht mehr möchte. Das hält mich vom Glimmstängel seit fünf Jahren fern. Mit jeder Woche wurde das Verlangen nach Rauch weniger und die Zeitspannen größer wo ich nicht ans rauchen denken musste. Ich musste auch ein Jahr mit sämtlichen Situationen wo man gern geraucht hat durchstehen. Im zweiten Jahr war die Lust auf rauchen dann komplett weg. Wo ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte war das ich durch den Rauchverzicht aufeinmal mehr Zeit hatte wo ich erstmal nicht wusste was ich tun soll.
Ich drück Dir die Daumen dass du durchhältst und halte Dir immer vor Augen warum du aufgehört hast zu rauchen.

Viele Grüße

P.S. Ich hab 10 Kilo in einem Jahr zugenommen, da ich die Lust auf rauchen mit Süßigkeiten kompensiert habe! Ich hab's. zugelassen weils mir geholfen hat und mit etwas Sport kriegt man das auch wieder hin nach dem Entzug der Süßigkeiten.

19.11.2015 09:51 • #80


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A


Rauchen aufgeben wegen Panikattacken

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NoPanic

NoPanic
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Hi,
fang doch einfach an mit dem Aufhören? Das ist einfach, einfach mal nicht Rauchen.
Das meiste was man geraucht hat, war dieses Gewohnheits- oder Belohnungsrauchen.
Oh, ich bin aufgestanden, eine Rauchen. Oh ich fahre zur Arbbeit, einen Rauchen. Oh, ich hab die Wohnung gewischt, eine Rauchen...... so ein Blödsinn. Lasse die Gewohnheiten, ich erwische mich noch heute das meine Hand automatisch am Schreibtisch auf die Suche nach der Schachtel geht, hat man ja auch jahrelang gemacht Very Happy

Also ich bin mittlerweile 212 Tage, 15 Stunden und 49 minuten Rauchfrei lt. meiner Smoke Free APP. Die hat mich motiviert und zählt für mich die Tage. (Sowas will ich auch für meine Panikattacken......)

Davor habe ich fast 22 Jahre lang geraucht bis ich mir, wie beiläufig, dachte - "Kannst du nicht damit Aufhören? Vieleicht geht der Klos im Hals auch davon weg?"
Das probiere ich aus, die halbe Schachtel die ich da noch hatte liegt immer noch im Auto und bis heute verspüre ich keine "Notwendigkeit" diese rauchen zu MÜSSEN.
Mittlerweile lache ich über mich selbst, was bin ich oft nervös Nachts zur Tanke gefahren bloß wegen der Kippen - hätte ich das auch für Obst gemacht? Eher nicht.

Einfach machen! Wenn du Lust auf eine verspürst, vergnüge dich 10 minuten mit etwas anderem, du wirst merken, nach 10 minuten musst du garnicht Rauchen.

PS. Nein, der Klos ist immer noch da.....

19.10.2015 12:06 • #72


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Dragonlady_s
Huhu,

es gibt im Internet tolle Seiten die einem dabei helfen aufzuhören und dir auch Tipps geben.

Da darfst du ausnahmsweise mal google benutzen.

Meine Mutter hatte damals einfach aufgehört und damit war das thema für sie erledigt.

Ich habe es bis heute noch nicht geschafft.

#2


Vergissmeinicht
Hey,

ich rauche im Moment auch zuviel, bin zu nervös.

Es gibt ein Buch von Carr = Endlich Nichtraucher! Das hat so einigen geholfen. Ferner gibt es so Kaugummis, Pflaster und Sprays in der Apotheke die auch gut helfen.

#3


achterbahn
Danke euch!

Ich rauche seit meinem 15. Lebensjahr, also mitlerweile 18 Jahre. Aber mit Unterbrechungen. Während den Schwangerschaften und dannach hab ich nicht geraucht.
Vor 3 Jahren hab ich auch eine lämgere Pause eingelegt, aber ich hab es nicht geschafft, für immer aufzuhören.

Aber diese Angst zu ersticken ist so furchtbar, dass ich es jetzt endlich ganz schaffen will!

#4


Perle
Hallo achterbahn,

ich bin der Ansicht, dass man den unbedingten Willen braucht um mit dem Rauchen aufzuhören.

Bei mir war das so: Ich habe mich fast dafür verachtet, was ich meinem Körper mit dieser Sucht antue. Ich habe am 19. Januar d. J. dann schlagartig aufgehört und mit jeder Stunde, jedem Tag der verging wurde ich immer stolzer auf mich und das ist bis heute so geblieben.

Natürlich kommen immer mal wieder Momente, wo ich gerne mal eine rauchen würde aber dann überlege ich, warum ich das jetzt gerade tun möchte. Ich bin dann meist gerade unter Druck oder langweile mich und in dem Moment, wo mir das bewusst wird, kann ich schon gegensteuern, weil ich meine Gedanken weg lenke auf Erlebnisse oder Menschen, die wirklich wichtig sind.

Der Mensch an sich ist stärker als er oft glaubt.

Alles Gute, Martina

x 1 #5


Vergissmeinicht
Zitat von hamburg.meine.perle:
Der Mensch an sich ist stärker als er oft glaubt.


Wohl war Martina, man muss nur davon auch überzeugt sein.

#6


Leen
Ich hab am 24. März 2015 zum Rauchen aufgehört. Hatte davor auch schon ein paar Anläufe, der Wille war aber erst da komplett da.
Ich fand mich selbst mit Zig. nur noch widerlich, der Gestank, meine Gesundheit und auch mit meinen Ängsten vertrug sich das Rauchen nicht.
Aufgehört hab ich von einem Tag auf dem anderen. Die erste Woche war sehr hart, die Sucht war doch sehr stark. Dann wurden die Gedanken an Zig. immer weniger, von Tag zu Tag. Auch wurde mir in der Zeit bewusst, dass das Gefühl und der Gedanke 'jetzt will ich unbedingt eine Rauchen' immer nach 5 Minuten schon wieder überwunden war. Auch hat mir die Frage 'ist es das wert, jetzt einfach alles hinzuschmeißen, nur um jetzt eine zu rauchen?' sehr geholfen. Weiters hab ich mir die App QuitNow! runtergeladen. Da siehst du wieviel Geld du gespart hast, wieviele Zig. du nicht geraucht hast und weitere Statistiken und Motivationstipps.
Seit ca. einem Monat habe ich die Sucht komplett überwunden und ich fühle mich als Nichtraucher. Bin wahnsinnig stolz auf mich und überzeugt, dass ich nie rückfällig werden werde.

Du hast allen Grund mit dem Rauchen aufzuhören, tu es.

#7


Vergissmeinicht
Meinen Glückwunsch liebe Leen Daumen hoch

x 1 #8


R
Es gibt ein Medikament, daß als Antidepressivum aber auch unterstützend zur Raucherentwöhnung eingesetzt werden kann. Es heißt Elontril. Das bekam ich als Antidepressiva und als ich es einnahm, war ich sehr unglücklich damit, da es mir eine unfreiwillige Raucherentwöhnung bescherte. Jede Zig. verpuffte effektlos, weil sie nicht mehr schmeckte. Ich wurde unglücklich und fast schon aggressiv weil der Zig. nicht mehr funktionierte. Ich mußte Elontril absetzen.

Vielleicht ist der Hinweis etwas für den einen oder anderen zukünftigen Nichtraucher.

Grüße
PS: Hut ab vor dem Raucher, der mit einer Angststörung eine Raucherentwöhnung machen will und das auch schafft.
Nein, ich will keine Raucherentwöhnung machen, falls jetzt jemand auf die Idee kommt zu schreiben, "gar nicht rauchen und du hättest das Problem nicht." stirnrunzeln

x 1 #9


Leen
Danke, Vergissmeinicht! Belastet dich dein eigener Konsum, oder möchtest du im Moment nicht ohne?

Reenchen, das mit dem AD finde ich interessant. Gegen was hast du es denn damals verschrieben bekommen?

#10


R
Zitat von Leen:
Reenchen, das mit dem AD finde ich interessant. Gegen was hast du es denn damals verschrieben bekommen?
Depressive Antriebslosigkeit, Agoraphobie mit Panik...ich war mit Elontril kurz davor die komplette Wohnung renovieren zu wollen - soviel Antrieb hatte ich, gemischt mit Aggressivität.

Grüße

#11


Vergissmeinicht
Liebe Leen,

ja, er belastet mich aus vielen Gründen. Habe aber momentan soviele Probleme, das ich das nicht auch noch packe. Im Auge behalte ich es aber und am PC rauche ich z.B. nicht.

#12


R
Zitat von Vergissmeinicht:
Im Auge behalte ich es aber und am PC rauche ich z.B. nicht.
Bei mir wird für alle Raucher nur auf dem Balkon oder unten vor der Tür geraucht. Ich bin selbst starke Raucherin, aber rauchen in der Wohung...geht gar nicht.
Es gibt eine Ausnahme und dafür habe ich auch alle technischen Raffinessen eingebaut: ab minus 10 grad darf in der Küche bei offenem Fenster geraucht werden. Das geht aber nur, weil ich eine extra dichte Küchentür eingebaut habe, selbst...wo wirklich nichts in die Wohnung durchzieht. Diese Tür kann schon mal schwer zu öffnen sein, weil wenn das Fenster zu ist, entsteht so ein Sog durch unterschiedlichen Luftdruck. Laughing Bin ich ganz stolz drauf.

#13


Vergissmeinicht
Liebes Reenchen,

ja, ist ne Möglichkeit. Lebe alleine und so rauche ich im Wohnzimmer und der Küche. Sehe es immer an den Fenstern und gefällt mir nicht wirklich.

#14


R
Zitat von Vergissmeinicht:
Liebes Reenchen,

ja, ist ne Möglichkeit. Lebe alleine und so rauche ich im Wohnzimmer und der Küche. Sehe es immer an den Fenstern und gefällt mir nicht wirklich.

Ja, die Fenster mit dem Rauchgilb, ist schon extrem schnell, wenn nur eine Person raucht. Meine Älteste pafft ganz schön. Sie ist oft zu Besuch und da mußte ich mir was einfallen lassen. Auch mein Bruder, der öfter mal vorbei kommt. Ich habe ja sonst selten fremden Besuch. Trotzdem bin ich da glashart auch zu mir selbst. Voriges Jahr war meine Hausärztin ganz verdutzt, daß ich rauche...'ähm, das habe ich bei ihnen noch nie wahr genommen.' So soll es auch sein. Wink
Übrigens bin ich gerade am Fenster putzen...husch und in 10 Min. mit Fensterbank und Pflanzen für ein Fenster durch. Laughing

#15


achterbahn
Bis jetzt bin ich standaft geblieben. Ich hab aber schon zig male daran gedacht, auf den Balkon zu gehen und eine zu rauchen.....
Aber der Gedanke an letzte Nacht, lässt die Lust darauf ganz schnell verschwinden.

#16


Leen
Das ist ja schon mal ein sehr guter Anfang. Schreib dir eine +- Liste was für oder gegen das Rauchen einer Zig. spricht. Da schaust du dann drauf wenn der Drang zu stark ist.

#17

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achterbahn
Zitat von Leen:
Das ist ja schon mal ein sehr guter Anfang. Schreib dir eine +- Liste was für oder gegen das Rauchen einer Zig. spricht. Da schaust du dann drauf wenn der Drang zu stark ist.

Das ist eine gute Idee!

#18


igel
Ich habe mit das Rauchen vor 18 Jahren abgewöhnt. Glaubt mir Leute, das ist längst nicht so schwer, wie man denkt. Daumen hoch

#19


Vergissmeinicht
Hey igel,

und, wie lange hast Du geraucht und wieviel?

#20


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