App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

L

lina299
Mitglied

Beiträge:
43
Themen:
3
Danke erhalten:
2
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo liebe Forengemeine,

ich bin neu hier im Forum und wollte mich hier mal erkundigen, ob Ihr einen Rat für mich habt.
Zu meiner Leidensgeschichte:

Ich leide jetzt seit ca sieben Jahren an Panikattacken. Angefangen hat alles nach der Geburt meines zweiten Sohnes. Ich habe mit meiner Familie Pizza bestellt, als mir von jetzt auf gleich furchtbar schlecht wurde und eine schlimme Angst bekam. Ich musste mich heftig übergeben und meine Mutter vermutete eine Pilzvergiftug von der Pizza. Sie rief einen Rettungswagen. Die konnten allerdings die Vermutung nicht bestätigen, ich bekam eine Spritze und sie fuhren wieder. Danach ging es etwas besser und ab da fing es an. Jeden Abend wurde mir wieder schlecht, musste mich übergeben und weitere Symptome kamen hinzu. Herzrasen,schlimme Atemnot und Todesangst. Wieder kam der Rettungsdienst und die nahmen mich mit ins Krankenhaus. Da wurde alles untersucht, inklusive Schilddrüse, aber es kam nichts dabei raus. Da es mir immer schlechter ging, war ich der Überzeugung, dass ich irgendwas schlimmes habe und die im Krankenhaus was ubersehen haben. Es folgten unzählige Arztbesuche bei verschiedenen Ärzten, viele Aufenthalte in der Notaufnahme, aber nie wurde etwas gefunden, bis mir eine Ärztin nahelegte,dass es psychisch bedingt ist und sie zählte mir alle Symptome auf die ich hatte, ohne dass ich ihr diese vorher mitgeteilt hatte. Von da an liessen die Symptome nach.
Dann ein paar Monate später ging es wieder los. Doch diesmal waren die Symptome anders. Ich war überzeugt, diesmal ist es anders, diesmal ist es sicher was schlimmes und arztemarathon und Besuche in der Notaufnahme fingen wieder an,nur diesmal in einer anderen Stadt, da ich zwischenzeitlich umgezogen war.
Ich bekam Herzrasen, druck in der brust und schlimme Atemnot und rief mit Verdacht auf Herzinfarkt die Rettung. Ich kam ins Krankenhaus, ekg, blut und Herzecho ohne Befund. Das beruhigte mich und die Symptome verschwanden wieder. Aber es dauerte nicht lange, da bekam ich die nächsten, anderen Symptome. Schwindel kam hinzu, das Gefühl neben mir zu stehen und noch andere Dinge.
Ich entschloss mich,eine Verhaltenstherapie zu machen, nach der es auch besser wurde.
Die Symptome waren lange Zeit weg,ich traute mich wieder alleine aus dem Haus und rannte nicht wegen jedem Pieks zum Arzt,bekam ohne Probleme meine Tochter und lebte eigentlich gut.
Ich habe mich damals vom Kindsvater getrennt, weil wir nicht mehr miteinander klarkamen.
Inzwischen bin ich mit meinem jetzigen Freund seit zwei Jahren zusammen. Obwohl es am Anfang nicht leicht mit ihm war wegen diverser Probleme, sind wir glücklich, wollen heiraten und bekommen ein Baby. Über die Panikattacken habe ich mir bis jetzt keinen Kopf mehr gemacht, ich dachte es sei vorbei.

Vor knapp drei Monaten kam meine Mutter ins Krankenhaus, sie hatte einen Copd Schub mit co2 Vergiftung. Ich begleitete Sie ins Krankenhaus. Zuerst sah alles nicht so schlimm aus,doch als ich am nächsten Tag im Krankenhaus ankam, teilte man mir mit, dass meine Mutter auf die Intensiv ins künstliche Koma gelegt wurde,weil sich Ihr Zustand über Nacht rapide verschlechtert hat. Das war ein schock für mich und von da an fuhr ich sieben Wochen lang jeden Tag in die Nachbarstadt zu ihr immer mit dem Gedanken, es könnte jeden Tag der letzte sein. Das war eine enorme Belastung für mich und ich frage mich,wie ich das überhaupt geschafft habe. Ihr Zustand besserte sich in den Wochen soweit, dass sie in ein Beatmungszentrum verlegt werden konnte, da alleine wohnen wegen der Beatmung nicht mehr ging. Der nächste Schock zu wissen,dass meine Mutter nie wieder nach hause kommen würde. Da war ich in der 17 ssw. Es folgte die Wohnungsaufloesung und sie zog ins Zentrum ein. Da dachte ich noch, naja ein bisschen gehts bergauf. Kaum war siw zwei Tage im Zentrum, bekam ich einen Anruf, dass meinw Mutter ins Krankenhaus kam wegen Abfall der Sauerstoffsattigung. Ich bin sofort hin. Dort gab man Entwarnung, das Gerät war wohl nicht richtig eingestellt. Ok dachte ich, kann vorkommen. Doch am nächsten Tag ein Anruf vom Oberarzt der Intensivstation, ich solle zum Gespräch kommen. Ich hin, Zufallsdiagnose Lungenkarzinom, vermutlich bösartig, also Krebs. Aber man wolle nach zwei Monaten noch einmal schauen, eine Chemo hätte aber wegen Ihrer vorerkrankung wenig Sinn.
Sie wurde soweit stabil wieder ins Zentrum verlegt. Mir ging es die ganze Zeit über eigentlich gut, was mich schon wunderte. Aber es kam anders. Mittlerweile war ich in der 24 ssw und hatte mehrere krankenhausaufenthalte wegen vorzeitigen Wehen und musste mehrfach stationär in der Klinik bleiben, daher konnte ich meine Mum nicht mehr so oft besuchen. Als ich eines Tages im Zentrum anrief um mich nach Ihr zu erkundigen, sagten die mir, Ihr gehe es schlechter und bekäme Morphium wegen den schmerzen am Bein. Als ich wieder zwischenzeitlich entlassen wurde,fuhr ich zum Gespräch ins Zentrum wo man mir mitteilte, dass meine Mum eine arterielle Verschlusskrankheit am linken Bein habe und die MorphiumDosis deswegen auf das Maximum hochgefahren werde. Dies blieb ein paar Tage so und meine Mutter bekam immer weniger mit, nahm kaum noch was war. Dann bekam ich einen Anruf. Sie musste fixiert werden, weil sie mehrfach versuchte sich die Beatmung abzumachen und der Hinweis, der Arzt war da,sie käme Montag ins Krankenhaus, da das Bein bereits neurotisch war und wegen der Gefahr einer Sepsis über eine Amputation nachgedacht werden müsse. Das war an einem Donnerstag. Freitag bekam ich einen Anruf, dass meine Mutter nach dem Pfarrer verlangte, der käme am Samstag und ich solle dann doch auch da sein. Ich fuhr hin und als ich in ihr Zimmer kam,war irgendwie alles anders. Kein Fernseher an wie sonst immer, das Radio lief mit leiser Musik, Vorhänge zu, das Licht gedämpft und meine Mum...Es war so eine beklemmende Atmosphäre, dass ich dachte ich muss weglaufen. Meine Mutter reagierte nicht,starrte nur. Dann kam der Pfarrer. Er stellte sich vor,dann begann er zu predigen und sie zu segnen. Schon da ging es mir nicht besonders gut. Nachdem das alles vorbei war, verabschiedete ich mich von meiner Mutter mit den Worten, dass wir uns Montag im Krankenhaus sehen,wo sie hinsollte. Ein Abschied für immer...
Da es mir immer noch nicht besser ging, beschlossen wir am Krankenhaus vorbei zu fahren um das abklären zu lassen.Nach der Ctg Kontrolle stand fest: vorzeitige Wehen. Musste wieder stationär, diesmal mit Wehenhemmer und eine Nacht zur Beobachtung im Kreißsaal. Ich war fertig und am heulen, weil ich schlimme Angst vor den Nebenwirkungen hatte (Medikamentenphobie mit Angst vor allergischem Schock hab ich ebenfalls)
Aber ich bekam ein anderes Medikament, das nicht die schlimmen Nebenwirkungen hat. Trotzdem war ich immernoch fertig. Also fuhr mein Freund heim und ich verbrachte eine Nacht im Kreißsaal. Als ich am nächsten Morgen aufstand, beschloss ich der Hebamme freundlichst zu sagen, dass ich nun nach unten gehen würde um eine zu rauchen (ja ich rauche noch, wenn auch nur sehr wenig). Die meinte nur freundlich, wir schreiben noch ein ctg, dann werden sie sowieso auf Station verlegt. Ich ging also danach gut gelaunt nach unten mit einem Kaffee und einer Zig.. Ich schreib meinen Freund noch ein paar mal an und wunderte mich, dass er mir auf einmal nich mehr antwortete. Also rief ich ihn an. Erst ging er nicht dran und ich war schon leicht angepieselt. Dann endlich ging er dran. Ich wieder gut gelaunt fragte nur warum er nicht dranginge. Erst kam gar keine Antwort, dann nur ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll...ich geb dir mal x..
Dann hatte ich den quasi Lebensgefährten meiner Mutter am Telefon und langsam schlich sich so ein Gedanke ein,den ich gerade wieder verwerfen wollte, da hatte er ihn schon ausgesprochen. Meine Mutter war tot. Ich brach erstmal zusammen, schmiss die Zig. und den Kaffee weg und lief sofort auf Station und lies den Arzt rufen. Ich ließ nich Stundenweise beurlauben, um meine Mutter ein letztes mal zu sehen.Sie lag friedlich da, ohne Kabel und Maschinen und irgendwie sah es so aus,als hätte sie ein Lächeln auf den Lippen gehabt.
Ich habe früher immer gedacht, wenn sie mal stirbt werde ich das nicht verkraften. Aber ich war relativ gefasst, habe nicht geheult und ich wundere mich sehr darüber.

Nun geht es aber bei mir wieder los. Mir ist Schwindelig,ich werde nachts wach und hab das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, hab ruecken schmerzen und male mir die schrecklichen Dinge aus, die ich haben könnte. Als ich in der Klinik war, sagte ich denen das. Die schickten mich direkt zum ekg,zum echo,nahmen Blut ab. Der Chef der Kardiologie machte das Echo, herz ist gesund,Lungenembolie schloss er auch aus, Blutbilder alle iO. Trotzdem bin ich immernoch der Überzeugung, ich habe was an der Lunge,da ich ja aufgrund meiner ss nicht geröntgt werden darf,habe ich Angst,dass was nicht erkannt wird. Heute hatte ich diese Atemnot Attacken auch tagsüber, wobei ich das Gefühl hab vom Rücken her keine Luft zu bekommen, begleitet von einem schlimmen Gefühl dass ich gar nicht beschreiben kann. Dann kommt Schwindel dazu,wo ich denke, ich werde jeden Moment ohnmächtig.
Könnten durch die ganze oben geschilderten Ereignisse die Panikattacken wieder hervorgerufen werden?


Der Text ist ziemlich lang geworden, aber ich musste das mal loswerden, weiss sonst nicht wen ich fragen könnte.
Danke fürs lesen


Liebe Grüße

LINA

07.07.2021 #1


22 Antworten ↓
M

MitSouKo63
Gast

Liebe Lina, Trost
nach diesen ganz,ganz schlimmen Situationen ist es wirklich kein Wunder,
dass deine Panik jetzt wieder zuschlägt.
Ich möchte dir aber erst mein herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter aussprechen!

Weisst du,diese Angstattacken sind sehr hinterhältig,wenn du dich an bestimmte
Sympthome gewöhnt hast,dann sucht die sich ganz schnell Neue,um dir Angst einzujagen....
lass dich bitte nicht verrückt machen,du musstest jetzt seelisch extrem viel verkraften,
deine Seele muss das erst aufarbeiten.
Versuch ruhig zu bleiben,lass der Angst nicht zu viel Raum....Sie kann dir nichts!
Du hattest ja schon früher die Attacken,nur halt mit anderen Sympthomen und da hast du es auch überwunden,
du wirst es auch diesmal schaffen,
schon deinem Baby im Bauch zuliebe.
Trotzdem solltest du dich aber unbedingt schonen,mach Sachen die dir gut tun,
verwöhn dich,mach mit deinem Partner Dinge die dir gut tun

und was ich noch ganz wichtig finde:lass deine Trauer zu,wenn dir zum weinen ist,dann weine....
ich hoffe so sehr,dass es dir bald besser geht,
lass von dir hören,ja?

26.09.2013 18:37 • #3


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Panikattacken in der Schwangerschaft

x 3


B

Beccs
Mitglied

Beiträge:
22
Themen:
3
Danke erhalten:
6
Mitglied seit:
Zu meiner Person : Weiblich, 37 Jahre, 1 Kind.
Nach einer schwierigen Schwangerschaft habe ich Panikattacken entwickelt. Dagegen habe ich eine Therapie gemacht, mehr oder minder erfolgreich.
Mein Hauptproblem ist die Angst vor Krankheiten. Immer. Ich kann nicht mehr neutral beurteilen was ich habe. Bei anderen bekomm ich das super hin, neutral und mit Abstand. Nicht übertrieben. Bei mir: katastrophal!
Aktuell sind wieder ES mein Hauptthema. EKG und Belastungs EKG alles ok, Blut ok, Schilddrüse und Zucker ok, nehme gegen meine Unruhe Bisoprolol un den Puls ein wenig zu regeln und opipramol 50mg.
Aber jeden Tag um 13 /14 Uhr nach dem Mittag habe ich diese ES. Nur kurz. Es macht mich so dermaßen fertig.
Ich leide unter massiven Verspannungen im Schulter/Nacken/Rücken. Habe schon überlegt ob es daran liegt und es gar keine ES sind.
Dazu esse ich seit 8 Wochen wieder vermehrt Kohlenhydrate, das habe ich vorher 1,5 Jahre nicht gemacht. Meine der Beginn passt ca zusammen .
Hat einer von euch ne Idee ? Gott das macht einen so fertig. 32 Baustellen....

Danke euch Tannenbaum

05.12.2017 15:11 • #8


Zum Beitrag im Thema ↓


N
Hallo Lina,

Erst einmal mein Beileid. Du machst ja ganz schön was durch. knuddeln

Was Deine aktuellen Beschwerden angeht, die wahrscheinlich viele von uns kennen, klingt das für mich sehr nach den typischen Symptomen einer Panikattacke und Deine Rückenprobleme können sehr gut die Ursache für Deine Atemnot und Beklemmungen sein. In Deiner Situation sind Deine Probleme, die wahrscheinlich psychosomatisch sind, ja nicht wirklich verwunderlich. Vielleicht hilft Dir ein Gespräch mit einem Psychiater oder Therapeuten weiter. Und scheu Dich einfach nicht davor, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Du das brauchst.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall für Dich und Dein Kind ganz viel Kraft!

#2


M
Liebe Lina, Trost
nach diesen ganz,ganz schlimmen Situationen ist es wirklich kein Wunder,
dass deine Panik jetzt wieder zuschlägt.
Ich möchte dir aber erst mein herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter aussprechen!

Weisst du,diese Angstattacken sind sehr hinterhältig,wenn du dich an bestimmte
Sympthome gewöhnt hast,dann sucht die sich ganz schnell Neue,um dir Angst einzujagen....
lass dich bitte nicht verrückt machen,du musstest jetzt seelisch extrem viel verkraften,
deine Seele muss das erst aufarbeiten.
Versuch ruhig zu bleiben,lass der Angst nicht zu viel Raum....Sie kann dir nichts!
Du hattest ja schon früher die Attacken,nur halt mit anderen Sympthomen und da hast du es auch überwunden,
du wirst es auch diesmal schaffen,
schon deinem Baby im Bauch zuliebe.
Trotzdem solltest du dich aber unbedingt schonen,mach Sachen die dir gut tun,
verwöhn dich,mach mit deinem Partner Dinge die dir gut tun

und was ich noch ganz wichtig finde:lass deine Trauer zu,wenn dir zum weinen ist,dann weine....
ich hoffe so sehr,dass es dir bald besser geht,
lass von dir hören,ja?

#3


L
Haklo Ihr Beiden,

Vielen Dank erstmal fürs Beileid und die lieben Worte.

Ja, dass ich das nicht früher schon wieder bekommen habe, wundert mich auch.
Mit irgendwas habe ich schon gerechnet, aber wenn es dann soweit ist, denkt
man trotzdem wieder an was anderes.
Ich versuche mich davon abzulenken, aber ich bin eher eine Person, die sich dann
da reinsteigert. Sad Ich denke dann, was ist wenn ich das ignoriere und dann ist es doch was ernstes? Das macht mich dann noch unsicherer...


Liebe grüße

Lina

#4


M
@ Lina,
ich weiss aus Erfahrung,dass man in gewissen Situationen über sich
hinauswächst,aber sobald sich Alles etwas entspannt,dann kommt die Angst wieder.
Versuche die Angst einfach kommen zu lassen,du wirst sehen es passiert rein gar nichts,
du überstehst es und je gelassener du damit umgehst,umso weniger kommt die Angst,
da kannst du mir echt glauben.
Allerdings solltest du dir schon Unterstützung holen,in Form einer Therapie,denn auch wenn dich dein
Partner stützt,eine Therapeutin/Therapeut hat eine andere Sichtweise auf diese Angsterkrankung und
kann dir enorm weiter helfen.
Ich hab mich anfangs auch total reingesteigert,dann ging es mir umso schlechter.
Du musst versuchen dir zu sagen:
die Angst kann mir rein gar nichts!

#5


sydney
Hallo Lina,


oh mein Gott...ich weiß gar nicht was ich sagen soll! knuddeln

Das tut mir so leid, was Du durch machen musst! Ja Deine neuen Symptome werden wohl oder übel eine Reaktion auf das erlebte sein. Das ist ja auch schwer zu verkraften. Dein Körper hat mit Hormonen zu kämpfen und nun auch noch ein solcher Umstand!

Such Dir wieder Hilfe, Du hast es schon mal geschafft, deshalb denke ich wirst Du auch dieses mal mit einer Therapie bestimmt Erfolge erzielen. Auch solltest Du Dir die Zeit zum Trauern eingestehen, was es wiederrum nicht einfacher macht keine Panikattacken zu bekommen.

Fühl Dich mal ganz doll gedrückt und Herzlich Willkommen hier....hier kannst Du nette Leute kennen lernen und jeder ist bemüht mit besten Wissen und Gewissen jemanden zur Seite zu stehen und Tipps zu geben.

Ganz liebe Grüße Sydney Freunde

#6


L
Hallo nochmal an alle ,

Vielen Dank auch an Euch für die schnellen und lieben Antworten.
Ich denke auch schon daran, dass ich mich wieder mit meiner ehemaligen Psychiologin
Verbindung setze. So langsam glaube ich auch, dass ich so nicht klarkommen werde.
Es ist ja auch immer was anderes. Die Atemnot, dann hab ich vorgestern einen Zahn gezogen bekommen, da mal ich mir auch schon aus, was da alles passieren könnte - .-
Das trau ich mich schon gar nicht jemanden zu erzählen. Entzündung bis ins Gehirn, Blutvergiftung...oh mann.

Das mit der Trauer ist so eine Sache. Irgendwie kann ich das noch gar nicht richtig glauben. Immer wenn ich daran denke, muss ich das sofort wieder beiseite schieben, ist schwer zu erklären. ..

Liebe grüße

Lina

#7


B
Zu meiner Person : Weiblich, 37 Jahre, 1 Kind.
Nach einer schwierigen Schwangerschaft habe ich Panikattacken entwickelt. Dagegen habe ich eine Therapie gemacht, mehr oder minder erfolgreich.
Mein Hauptproblem ist die Angst vor Krankheiten. Immer. Ich kann nicht mehr neutral beurteilen was ich habe. Bei anderen bekomm ich das super hin, neutral und mit Abstand. Nicht übertrieben. Bei mir: katastrophal!
Aktuell sind wieder ES mein Hauptthema. EKG und Belastungs EKG alles ok, Blut ok, Schilddrüse und Zucker ok, nehme gegen meine Unruhe Bisoprolol un den Puls ein wenig zu regeln und opipramol 50mg.
Aber jeden Tag um 13 /14 Uhr nach dem Mittag habe ich diese ES. Nur kurz. Es macht mich so dermaßen fertig.
Ich leide unter massiven Verspannungen im Schulter/Nacken/Rücken. Habe schon überlegt ob es daran liegt und es gar keine ES sind.
Dazu esse ich seit 8 Wochen wieder vermehrt Kohlenhydrate, das habe ich vorher 1,5 Jahre nicht gemacht. Meine der Beginn passt ca zusammen .
Hat einer von euch ne Idee ? Gott das macht einen so fertig. 32 Baustellen....

Danke euch Tannenbaum

#8


Soraya72
Hi Beccs,
ES? was meinst du damit?
Kommt die Angst daher, dass zuviel Verantwortung für das Kind auf deinen Schultern lastet? Hast du Unterstützung?
LG

x 1 #9


B
Hallo Soraya,

Nein das hat nichts mit der Verantwortung zu tun, da bin ich völlig im reinen. Das klappt auch alles.
Es betrifft nur mich und meine Betrachtung körperlicher Wehwehchen das macht mich so fertig. Jeden Tag was anderes. ES - Extrasystolen.
Wenn es denn welche sind.

#10


Soraya72
Okay, damit kenne ich mich leider gar nicht aus, diese Angst kenne ich nicht (dafür andere.....)
Wünsche dir alles gute

#11


resalu
@Beccs
ES sind aber "normal", das hat jeder Mensch. Nur manche merken sie und andere wieder nicht...

x 1 #12


B
Danke für deine Antwort. War mal wieder zum EGk .... alles ok. Blutdruck/ Puls alles gut.

Habe mich danach einrenken lassen, seitdem ist Ruhe .... keine ES mehr.... dazu habe ich heut auf Kohlenhydrate verzichtet. Luft im Bauch ist weniger geworden.

#13


resalu
Trost
Das freut mich das es wieder besser ist

x 1 #14


H

Schwangerschaft und Panikattacken

Hallo zusammen,

die Suche nach dem Thema Schwangerschaft und Angsstörung bzw. Panikattacken liefert leider nur sehr alte Ergenisse.
Ist hier aktuell jemand schwanger?
Ich bin noch ganz am Anfang. Mir ging es im letzten 3/4 Jahr sehr gut, mein Medi (Citalopram) konnte ich deutlich herabsetzen. Jetzt spüre ich seit der positiven Nachricht allerdings, dass die Angst sich langsam wieder einschleicht.´und ich würde mich einfach freuen, wenn ich mich mit jemandem austausche könnte, der in der selben Situation ist. Also schwanger oder aber auch schon eine Schwangerschaft trotz Citalopram bzw. Medikamente und Panikattacken "durchgestanden" hat Smile

Herz Shocked

Viele Grüße
Highlife

#15


J
Zitat von HighEndLife:
Hallo zusammen, die Suche nach dem Thema Schwangerschaft und Angsstörung bzw. Panikattacken liefert leider nur sehr alte Ergenisse. Ist hier aktuell ...


Also ich war dreimal schwanger mit Panikattacken , jedoch ohne Medikamente.

x 1 #16


banane2016
Hi ihr lieben,
Speziell an die Frauen: wie seid ihr mit Panikattacken in der Schwangerschaft umgegangen? Ich habe immer total Angst, dass eine Attacke dem Kind schaden könnte. Im Großen und Ganzen geht es mir gut. Habe aber bedingt durch die noch anhaltende Übelkeit ab und zu mal wieder leichte Attacken und viel mot Anspannung zutun.
Ich bin in Behandlung, alle Ärzte wissen Bescheid. Dennoch mache ich mir ab und an sorgen.

Lieben Gruss!

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Lottaluft

banane2016
@HighEndLife hallo! Smile ich bin aktuell schwanger. Vielleicht magst du dich ja austauschen? Smile

#19


DieSonne
@Lottaluft. Das ist nicht dasselbe und sollte man nicht vergleichen. Dein Tread hatte eine sehr traurige Geschichte als Hintergrund.

Das man Ängste massiv in der SS verspürt ist, denke ich normal. Immerhin ändert sich alles und man möchte es so gut, wie möglich machen. Auch später, wenn das Baby auf der Welt ist. Sicher ist Stress nicht optimal für ein Ungeborenes. Versuch dich zu entspannen, so gut es eben geht. Je mehr Druck, du dir machst, umso mehr angespannt bist du.

In welcher Woche bist du denn? Was sagt dein Gynäkologe dazu?

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Reinhard Pichler
App im Playstore