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Hi Thorti
Ja ich habe das schon x mal so gemacht
Ich weiß nicht wie oft aber wirklich wirklich oft ! Die Angst ausgehalten .
Eigentlich kommt es gar nicht darauf an wie oft man es tut . Es kommt auf das eine einzige mal an wo man "es versteht" ,was da grad passiert , wo man plötzlich mitten in der Angst steht und keine Angst mehr vor ihr hat sondern im Gegenteil absolut ruhig bleibt und sich ein lächeln nicht verkneifen kann und soll.
Um dort hinzugelangen muss man einiges an Vorbereitung treffen und auch einiges an Übungen leisten .
Wenn ich so lese was du schreibst hättest dur glaub ich gern eine hundert Prozent Anleitung und eine hundert Prozent Versicherung dafür wie es geht und das es geht
Ich glaube nicht das dir die Jemand geben kann . Sonst wäre das Therapieren von Angst und Panik auch echt ne leichte Angelegenheit.
Ich für mich weiss ganz genau wie ich aus meinen Panikattacken herausgekommen bin .
Du brauchst vielleicht andere Denkanstösse oder einen anderen /leichteren /schwereren Weg als ich .
Du musst herausfinden was du brauchst ! Und am besten lässt du dir dabei helfen ! Das macht sinn und ist sogar äusserst klug.
Man selbst kommt einfach nicht auf alles selbst oder es würde unnötig lange dauern . Ausserdem kann man und will man sich selbst manchmal nicht so sehen wie man tatsächlich ist und beflunkert sich dabei , dann ist nen Spiegel der einem ohne "aufhübschen" bescheid stösst eine spitzen Hilfe .
Zum Üben und Aushalten von Panikattacken : Es macht wenig Sinn vor sich hinzuleben , auf die nächste Panikattacke zu warten und dann mit zusammengekniffenen Augen und A.Backen stehen zu bleiben bis sie wieder weg ist !
Das führt zu nichts.
Es macht viel Sinn aktiv zu sein . Herauszufinden wo die Panik lauert und zu ihr zu gehen . Zuerst vorsichtig und nur ein bischen und nach und nach mehr und selbstbewusster.
UND ! Vor allen Dingen Freundlich sein (kein Witz! mit Gram und härte wirst du sie nicht los!)
Auch dabei kann man sich prima helfen und anleiten lassen .
Wenn man vor und nach dem Üben über das sprechen kann wasman erlebt hat und gefühlt hat dann ist das mindestens genauso wichtig wie das Üben selber !
Und dann muss man noch herausfinden "warum" habe ich Panikattacken ? Was ist der Auslöser ?
Ist deine Atemnot der Auslöser ? Warum hast du Atemnot ? Ich nehme an du warst scho einige male deswegen bei einem Arzt ?! Wenn körperlich alles in Ordnung ist kannst du noch tausend mal in dieses Messgerät pusten , du kannst aber auch anfangen zu überlegen ob du dir selbst genug vertraust , ob du ausreichend innere Ruhe hast , ob du zufrieden mit dir und deinem Leben bist ?
Deine Texte jedenfalls lesen sich sehr kritisch und zweifelnd .
Die Angst ist nicht dein Feind oder ein Kreuz mit dem du leben musst !
Sie ist dein Freund und rüttelt und schüttelt dich und macht dich darauf aufmerksam das du etwas ändern musst / solltest .
Hör ihr zu . Nötigenfalls besorg dir Jemanden der als Übersetzer fungiert.
Ich habe wärend meiner Therapie einen Spruch an die Hand bekommen der mir beim Üben mit der Angst sehr geholfen hat .
In diesem steckt viel mehr Wahrheit als man mit einem mal lesen entdecken könnte .
Schreib ihn dir ansehnlich ab und hänge ihn irgendwo auf wo du ihn oft und gut lesen kannst .
In diesem kleinen Sprüchlein stecktmehr Sinn und Wahrheit als in dem ganzen geschriebenen Kladatsch zuvor
" Wenn du Angst vor der Angst hast ,
kann sie dich überwältigen.
Aber wenn Du sie ruhig zu Dir einlädst
und ihr in Achtsamkeit zulächelst,
wird ihre Stärke nachlassen. "
Thich Nhat Hanh
Zen Meister und buddhistischer Mönch
lg ZZ