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Sephiroth

Sephiroth
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Nabend Smile

Ich habe eine wichtige Frage: Es kam jetzt schon öfters vor, das ich bei langen Auto-, Bus- und Bahnfahrten eine oder mehrere Panikattacke(-n) bekam.
Haben andere auch in solchen Situationen Attacken und wenn ja, wie geht ihr damit um?

03.10.2019 x 1 #1


10 Antworten ↓

sevr
Abend Smile

Ich habe das auch, ich steige dann aus und mache es damit noch schlimmer Very Happy
Das wurde so schlimm, dass ich im Zug mal eine sehr traumatisierende Panikattacke hatte. Ich dachte 45 Minuten lang, dass ich ersticke.

Also kann ich nur jedem raten, der das noch nicht soweit hat kommen lassen: so lange Busfahren, bis die Panik von allein verschwindet. Ich bin das beste Beispiel, wie es nicht geht Smile Wenn es gerade erst anfängt, kann man dagegen noch angehen. Wenn man davor wegrennt, hat man irgendwann keine Chance mehr.

#2


A


Panik bei Busfahrt

x 3


S
Zitat von Sephiroth:
Nabend Smile

Ich habe eine wichtige Frage: Es kam jetzt schon öfters vor, das ich bei langen Auto-, Bus- und Bahnfahrten eine oder mehrere Panikattacke(-n) bekam.
Haben andere auch in solchen Situationen Attacken und wenn ja, wie geht ihr damit um?


Hi,
kenne ich leider nur zu gut.
Mich hat es mehrfach richtig "erwischt" - zweimal im Auto (als ich am Steuer saß) -> "schwarzer Vorhang" auf der Autobahn, musste auf den Pannenstreifen fahren und stand dort fast zwei Stunden, habe alle möglichen Leute angerufen, die wären schon fast gekommen um mich zu holen. Dann gings wieder

Einmal in der Straßenbahn war es so heftig: Ausgestiegen - auf eine Bank gesetzt - wurde noch schlimmer. In die nächste Straßenbahn eingestiegen, nach einer Station wieder raus, weil es noch schlimmer wurde etc.
Ich weiß bis heute nicht, wie ich heimgekommen bin.

Ich hatte es zum Glück nie wieder ganz so heftig, aber erst vor kurzem mal wieder PAs am laufenden Band in der Straßenbahn - Atemnot, Erstickungsanfälle etc.
Es ist das schlimmste, was es gibt, weil man sich so hilflos fühlt, und einen die Leute rundherum nur noch panischer machen.

Ich gebe @sevr recht: Aussteigen ist keine Option, nicht mehr fahren auch nicht.

x 1 #3


Jakob-Anders
das kenne ich nur zu gut. Ich habe mal gesehen, wie jemand in der Bahn ohnmächtig geworden ist. Seitdem ist bei mir der Wurm drin ...

#4


Psychic-Team

Jakob-Anders
Danke für die Hinweise! Da kann ich was mit anfangen!
Ich suche im Moment ein gutes Selbsthilfebuch und einen Therapeuten, der Verhaltenstherapie macht. Gar nicht leicht zu finden! Die Rubrik Notfallbox hier im Forum finde ich schon mal ziemlich gut!

#6


B

Lange Busfahrt und diese Angst vor der Angst

Hallo liebes Forum!

Ich konnte zu diesem Problem noch keine Hilfe finden. Am Wochenende steht mir eine 12 stündige Autofahrt (es ist eher ein Kleinbus) im Rahmen einer Uni-Exkursion bevor. alleine das klingt ja schon beklemmend, aber hinzu kommt meine Angststörung, die mir schon seit Wochen Panik machen will!
Ich habe ständig diese Situation in meinem Kopf, dass ich eine Panikattacke bekomme, ich hyperventiliere, wahnsinnig werde, mir übel wird, die Kontrolle über alles verliere. es scheint mir aussichtslos, so als MÜSSE irgendetwas passieren! Ich habe zwar das Glück, dass ich eine sehr gute Freundin dabei habe und natürlich selber nicht am Steuer sitzen muss. Aber was hilft schon, wenn tatsächlich etwas passiert? Aussteigen ist nicht, drauf los weinen möchte ich nicht.
Ich habe öfters Symptome wie starkes Herzrasen, Kribbeln im ganzen Körper, Druck im Kopf und Schmerzen in Brust und Halsbereich. Durch frische Luft oder einem Spaziergang mit Ablenkung geht es aber oft weg.

Bachblüten, Neurexan und Passionsblumen-Kapseln haben bei mir bisher leider nicht geholfen, weswegen ich mich nicht darauf verlassen möchte Crying or Very sad Auch wenn ich fest an die Wirkung glaube, ich kann es mir nicht mehr einreden. Von einem netten Forums-Mitglied habe ich noch den Tipp Seda-Plantina bekommen, das innere Ruhe besagt. Das werde ich mir auf jeden Fall auch besorgen und ausprobieren.

Ich suche nach einem Trick, Tipp oder Mittel, irgendwas bei dem ich mir sicher sein kann: Es ist alles gut, denn wenn etwas passiert, bekomme ich hiermit alles schnell wieder ins Lot Rolling Eyes
Für den allerschlimmsten Fall habe ich immer Tavor 0,5 dabei (wurden mir mal für meine Schlafstörung verschrieben, aber habe ich bis heute nie genommen aus Respekt) und allein das Wissen könnte ja beruhigen.

12 Stunden. ich kann mir das nur schwer schön reden Laughing Ich denke mir jetzt schon: Hmm was ist wohl das schlimmste was passieren kann und male mir aus, wie ich ausraste, bitterlich weine, ohnmächtig werde oder sonst was. Gleichzeitig versuche ich mir zu sagen, dass es auch alles ohne Stress ablaufen könnte seufzen
Bequeme Kleidung, viel Wasser und Obst sind natürlich Dinge an die ich selber denke Daumen hoch

Ich bin für jeden kleinen Tipp dankbar!

Ganz liebe Grüße!

#7


Lottaluft
Du hast doch heute schon ein Thema bezüglich der Exkursion und der langen Fahrt geschrieben warum nutzt du es nicht einfach weiter denn da hast du ja auch schon antworten erhalten

x 1 #8


E
Hallo,

Wenn du es im Moment nicht schaffst mit zu fahren dann ist es so.
Vielleicht beim nächsten Mal.
Klar sollte man sich seine Ängste stellen wenn sie übertrieben sind .
Nur ich finde ,deine Angst will dir mitteilen das du ein wertvoller Mensch bist höre doch Mal genauer hin , was bedrückt dich ,was macht dir Angst?
Du wirst nicht die Kontrolle verlieren und höchstwahrscheinlich wirst du auch nicht brechen ,und wenn doch ,na und ,dann ist es . Das hört auch wieder auf .
Die Erwartungsangst deine Selbstgespräche , ziehen dich herunter.
Du versetzt dich selber in Angst .
Hinterfrage dich doch Mal ,vor was du wirklich Angst has.t

#9


Anuschka1102
Hallo

Also es gibt es schon paar Tricks die man unterwegs anwenden kann.
Zum einem kann man mit eine Atem Technik das Herz beruhigen. Durch die Nase langsam einatmen. Atem für paar Sekunden anhalten und langsam ausatmen.
Zum anderen ist es wichtig das Gehirn zu beschäftigen um es von unkontrollierten Gedanken abzulenken.
Zb. Im Kopf rechnen oder habe ich letztens hier gelesen von 300 in 7 er schritten runter zählen.
In keinen schlucken ununterbrochen Wasser trinken. Schläfen massieren. Du kannst auch Lavendel Öl auf die Schläfen Aufträgen.
Wenn alle Stricke reißen Augen zu zurück lehnen und über sich ergehen lassen. Jede Panik Attacke geht auch vorbei und wahnsinnig wirst du schon nicht.

Lg

x 1 #10


M
Ach je,
das tut mir Leid, dass du solche Panik hast. Mir ging es kurzfristig, aus wahrscheinlich anderen Gründen, auch mal so, dass ich schon bei einer einstündigen Zugfahrt fast wahnsinnig geworden bin, obwohl ich eigentlich dran gewöhnt war. Was für mich ganz wichtig war sind meine Kopfhörer und mein Telefon. Ein Hörspiel, das ich seit meiner Kindheit kenne oder ein Song, den ich Gott weiß warum mit Sicherheit verbinde, haben mich sogar schon vor einer drohenden Ohnmacht gerettet. Ich weiß, das funktioniert nicht bei jedem und auch nicht immer, aber sich bei geschlossenen Augen auf etwas zu konzentrieren, was man hört, kann durchaus helfen.
Und denk dir: man könnte immer in noch beklemmenderen Situationen stecken. Ich saß vor ein paar Tagen fast 10 Stunden im Flugzeug. Obwohl bekanntlich das sicherste Verkehrsmittel - kein tolles Gefühl Wink

Wünsche dir viel Glück!

x 1 #11


A


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Dr. Christina Wiesemann
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