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29.10.2007 19:22 • 17.03.2021 #1


180 Antworten ↓


Hallo,
das Problem kenne ich gut. Mir gehts genauso und ich vermeide es absolut Bahn zu fahren. Ich bekomme keine Luft mehr schwitze und denke ich kippe um.
Einen Tipp kann ich dir leider nicht geben... Da ich es ja vermeide...
Hast du schon mal eine Therapie gemacht, das würde ich dir raten hast du sonst noch Ängste?
Weißt du warum du die Ängste hast?
Ich habe auch vor Menschenmengen angst... Und noch vor vielen anderen Sachen...
Lieben Gruß

29.10.2007 20:16 • #2



Angst vor dem Bus fahren - Erfahrungen

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Ich habe dir geschrieben hatte mich noch nicht eingeloggt...

29.10.2007 20:17 • #3


Hallo Slay,

NEIN, Du hast keinen Schaden!!
Versuche Dich mal richtig zu entspannen beim Bus fahren. Oder schon vorher am Besten. Es gibt ja diverse Methoden. Hatte das Problem mit dem Autofahren und umso angespannter ich war, umso schlimmer war es dann.

GLG Alexa

30.10.2007 08:55 • #4


Hi

Ich hab das gleiche Problem ich kann keine Bahn /bus fahren ich bekomm dann Magenschmerzen,Schwindel, Atemnot ...deswegen fahre ich nicht

Lg

30.10.2007 08:57 • #5


Hallo Slay,

erstmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem Nachwuchs

Hast du schon mal mit deiner betreuuenden Hebamme oder deinem Frauenarzt darüber gesprochen? Das habe ich damals auch gemacht, als die Ängste nach der Schwangerschaft anfingen. Oder suche dir einen netten Therapeuten oder eine Therapeutin. Bus und Bahn fahren kann man mit viel Selbstdisziplin in den Griff bekommen....das ist möglich. Aber es kann auch sein, dass sich die Angst weiter ausdehnt auf dein Leben und dann wird es schwierig.

Du stehst bestimmt tierisch unter Strom mit drei Kindern und einem Mann ( ). Und ich hoffe, dass du genug Zeit hast, dich auch mal um dich selbst zu kümmern. Das ist nämlich eines der Wichtigen Dinge bei der Angst.

Ich hoffe, dass du es bald hinter dir gelassen hast und wieder Bus/Bahn fahren kannst, denn so schlimm ist es doch eigentlich gar nicht

30.10.2007 10:17 • #6


Hi,

ich hab grad eben gepostet, bin neu hier, und ich hab mal den TIpp gelesen, man soll sich die ersten 3 Dinge merken, die einem in den Kopf kommen.... zum beispiel BALL, HANDTASCHE, KOFFER... so was ganz einfach, was dir einfällt und daran versuchst du festzuhalten.
Ich habe es heute geschafft 2 Haltestellen länger zu fahren und dann bin ich doch raus. vielleicht klappt es mit dieser Methode das nächste Mal noch eine Haltestell länger?! Ich werde es auf jeden Fall mal versuchen!

LG

30.10.2007 22:42 • #7


Hallo Slay!

Ich kenne dein Problem nur zu gut, ich hab genau das selbe durchgemacht wie du gerade (nur ohne Kind). Das war vor ca. 6 Monaten, plötzlich fing es an, gerade als ich meinen neuen Job angefangen habe, wo ich mit der U-Bahn und Strassenbahn hinfahren muss. Ich dachte echt, ich kann den Job gleich wieder kündigen, ich schaff es einfach nicht...
Ich hab dann angefangen prinzipiell in der Bahn zu lesen und Musik zu hören, und durch die Ablenkung wurde es dann auch wirklich recht schnell besser.
Als ich einmal mein Buch zu Hause vergessen hatte, fühlte ich schon leise Panik in mir aufsteigen, da hab ich mich einfach anders abgelenkt, so im Stil "Also, die Grüne Jacke von dem Typ da drüben sieht echt grauenvoll aus!" etc.
Naja, das ist sicherlich nicht der ultimative Geheimtipp, aber mir hat es jedenfalls gut geholfen.
Mittlerweile kann ich angstfrei Bahn fahren, nur an seltenen Tagen fühle ich mich noch etwas unwohl. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich "gelernt" habe, daß das Bahn-Fahren gar nicht schlimm ist und ich ja doch nicht auf`s Klo muss...

Lieben Gruß, Tigerente

31.10.2007 00:00 • #8


Hi,
ich hatte das auch sehhhheeerrr lange.vorallem in überfüllten Schulbusen und so.ich hatte immer einen Sprudel bei mir mit Kohlensäure da mir es besser ging wenn ich aufstossen konnte. Zur not auch ne kleine Plastiktüte damit ich da hätte reinkotzen können
Liebe Grüsse Caro

31.10.2007 11:19 • #9


Hallo Slay, ich sitze jetzt gerade mal wieder seit zwei Wochen in dem Forum und habe Deinen Beitrag gerade gelesen. Ich habe mich wieder erkannt, da Du die gleichen Symptome beschreibst wie ich auch habe/ hatte. Nur habe ich dazu noch das Gefühl gehabt, Durchfall zu bekommen. Angefangen hat es in der Straßenbahn und ich muß "nur" 20 Minuten fahren.
Aber genug dazu. Ich gehe jetzt seit zwei Wochen wieder arbeiten (habe mich 5 Wochen krank schreiben lassen, mir eine Verhaltentherapeutin gesucht und mit Johanniskraut angefangen).
Mir geht es so, daß ich jeden morgen aufs neue am Überlegen bin ob ich los gehe und mit mir selber kämpfe. Ich gehe immer los!
Ich mache es so:
Ich gehe die 10 Minuten zu Fuß zur S-Bahn und kaue Kaugummi. Wenn ich merke, daß es unterwegs schlimm wird, kaue ich ganz intensiv und schaue mir etwas bewußter die Umwelt an. Bevor ich los gehe, gehe ich nochmal auf die Toilette und rauche zu Hause noch eine in Ruhe. Am S-Bahnhof bleibe ich dann solange vor der Bahn stehen (Endhaltestelle) bis der Lokführer einsteigen sagt. Dann steige ich ein und setzte mich seit drei Tagen auch wieder hin. Ich schaue mir die Fahrgäste an, kaue Kaugummi und wenn es gerade schlimm wird, sage ich mir in Gedanken die Worte von den Aufklebern am Fenster vor (Rollstuhl, Fahrrad, Koffer, Wagen). Ich fühle mich mit dieser Methode relativ sicher. Ich gehe natürlich auch 1 1/2 Stunden vor Arbeitsbeginn los so das ich immer genug Zeit habe und notfalls eine station laufen kann. Ist aber bis jetzt noch nie passiert da es nur 5 S-Bahn Stationen sind und keine Ampel unterwegs ist, an der die Bahn anhalten muß.
Auf dem Weg nach Hause werde ich von meinem Mann abgeholt und schaffe es in seiner Begleitung jetzt auch wieder ruhig Straßenbahn zu fahren.
Ich wollte Dir damit mal etwas Mut machen, das es auch wieder Berg auf gehen wird. Vielleicht findest Du ja für dich eine Lösung?!?
Meine Therapeutin sagt zu meiner Methode "Krück-Stock-Therapie" da ich mich ja nicht komplett konfrontiere. Aber ich sage dazu, na und, mir geht es jetzt besser als vor 8 Wochen und ich schaffe es wieder alleine zur Arbeit und gehe zwischendrin sogar wieder, zwar in Begleitung aber ich gehe, ruhig einkaufen. Und alles weitere kommt später.

Ich wünsche dir alles gute und würde mich freuen, wenn Du mal berichtest. Liebe Grüße Patti

03.11.2007 22:19 • #10


hallo!
ich finde es echt gut, wie patti ihre ängste schon fast "vergessen" machen kann,
ich habe die selben probleme, würde im moment gar nicht bahn oder bus fahren, was ich aber auch früher selten gemacht habe.

wie wär's denn mal mit fahrrad fahren? da kann man ja zur not immer absteigen wenn was sein sollte, außerdem fährt man durch die frische luft, wobei man auch auf andere gedanken kommt und außerdem entspannt es ein wenig.
es hängt von einem selber ab wie schnell man an seinem ziel ankommt, deswegen baut es nicht so viel druck auf, wie wenn man im bus sitzt und weiß "die ampel ist rot" .
klappt aber ja auch nur wenn die arbeit (oder anderes) nicht so weit weg ist, und bei schlechtem wetter ist das auch nicht gerade entspannend.

als konfrontation könnte man doch mal mit dem fahrrad durch den wald fahren, wenn man dann zur toilette muss könnte man ja ins gebüsch gehen.
oder zu einem flohmarkt gehen (da wo viele menschen sind) wo es auch toiletten gibt, dann hat man ja schon ein besseres gefühl wenn man das weiß.

05.11.2007 11:05 • #11


27.11.2007 14:20 • #12


Hallo,
ich hab zwar gut reden (ich schaff es selber nicht), aber die PA dürfen keinen Besitz von dir ergreifen. Je mehr man flieht und vermeidet, desto schlimmer wird es. Du bist noch im Vorteil,das du noch Bus fährst.
Versuche das es so bleibt. Machst du eine Psychotherapie deswegen?
Lg mela

27.11.2007 16:10 • #13


Zitat von mela69:
Hallo,
ich hab zwar gut reden (ich schaff es selber nicht), aber die PA dürfen keinen Besitz von dir ergreifen. Je mehr man flieht und vermeidet, desto schlimmer wird es. Du bist noch im Vorteil,das du noch Bus fährst.
Versuche das es so bleibt. Machst du eine Psychotherapie deswegen?
Lg mela

ich habe vor 1,5 Jahren eine Psychotherapie wegen meinen Panikattacken gemacht, hat aber leider nichts gebracht (Therapie war ein Jahr lang, wöchentlich für 45 Minuten mit einem Psychologen über die Woche und die PA zu sprechen)

Bus- und S-Bahn fahren kann ich auch nur gelassen wenn wenig Leute drin sind und ich mir die hintersten Plätze sichern kann. In allen anderen Situationen bin ich die ganze Busfahrt über auf Alarmbereitschaft und zapple rum.

Ich habe seit Jahren Kreislaufprobleme (bin auch 2 Mal kollabiert, aber das lange Zeit bevor das mit den PA angefangen haben), Bluthochdruck (nehme Medizin deswegen) und das sind eben zwei Faktoren, die PA begünstigen

Im Bus wird mir dann immer ziemlich warm (draussen ists ja jetzt sehr kalt, und im Bus dann plötzlich sehr warm...), hab wackelige Beine (beim stehen) und ich sehe verschwommen. Zusätzlich Kopfschmerzen/Migräne und dann ist mein ganzer Körper mit einem Hauch von Angst gebadet, dass was passieren könnte und ich auffallen könnte. Vorallem wenn viele Leute drin sind, das ich ne Szene mache (mache ich ja schon mit meinem Gezappel und dem unruhigen Verhalten). Besonders ungünstig ist es wenn auch Bekannte Personen im Bus sitzen und es mir dadurch noch zusätzlich erschwert wird früher auszusteigen, da sie sich fragen würden was los sei etc.

27.11.2007 16:30 • #14


Hey Du,

so fing es bei mir auch an und steigerte sich immer weiter.
SO wie du das beschreibst hörst sich das an als würdest du langsam eine Agoraphobie entwickeln... ich würde sehen das Du Dich baldmöglichst wieder in Psycholgische Behandlung begibst, bloß nicht zu lange warten bis Du am Ende immer mehr vermeidest !!

Lg

Mel

27.11.2007 18:59 • #15


Hallöchen...

Ich kenne das auch mit den PA in Öffentlichen.
Mag den Geruch nicht und durch die vielen Menschen auf engen Raum fühle ich mich auch unwohl.
Ich bin schon ewig nicht mehr mit Bus oder Bahn gefahren... Das letze mal, als ich musste, ca vor einem Jahr, mit der U-bahn, habe ich mir meinen Mp3_pLayer mitgenommen. Mir hilft das in so fern, weil ich dann die Geräusche um mich rum, die meistens eine PA auslösen, sei es lautes Reden, Kindergeschrei usw, nicht so wahrnehme, sondern nur die Musik höre, die ich mag.
Ich kann jetzt nicht sagen ob es mir momentan beim MVV fahren helfen würde, aber zB wenn ich raus gehe und an einer viel befahrenen Straße laufen muss, hilft es mir.

LG

27.11.2007 22:26 • #16


Ich fühle mich auch nicht wohl , wenn soviele Menschen in Bahn oder U-bahn um mich sind. Ich stelle mir dann immer ein großes Vakuum um mich vor, das funktioniert ganz gut. In der Bahn les ich meist ein schönes Heft (Garten oder so, das mich ablenkt). Das geht sehr gut. Das schlimmste ist, wenn man den Situationen aus dem Weg geht. Denn es passiert nichts, überhaupt nichts.

28.11.2007 09:06 • #17

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hallo max_ panik

das kenne ich zu gut ich habe auch angstzustände

amliebsten würde ich auch aus dem Busaussteigen wenn es mir so richtig schlecht geht.

aber ich versuche dann ruhig zu bleiben und denke mir ich bin schon die ganze Zeit nicht umgekippt also passiert es mir jetzt auch nicht mehr.

ich habe nämlich auch angst vor dem umkippen.

ich denk mir dann immer wenn du an der nächsten Haltestelle bist und du bis dahin nicht umgekippt bist, dann passiert es auch nicht.

es ist wirklich sehr schwer alleine gegen die angst zu gehen.

rede ambesten mit jemanden darüber.

ich mache eine Therapie ab dezember gehts so richtig los.

erst wollte ich nicht, aber die Tante meiner Freundin hat mir immer wieder Mut gemacht.

melde dich doch mal ich würde mich sehr darüer freuen lg mausi

28.11.2007 17:36 • #18


11.02.2008 00:23 • #19


Hallo du

da es mir auch so geht kann ich dir vielleicht ein bischen helfen.
Also ich packe mir immer iene Tüte in die Handtasche, und dann denke ich wenn ich mich übergeben mus dann eben in die Tüte.

Es klappt nicht immer aber so ist es erträglicher, und wenn ich nicht mehr kann steige ich einfach aus und laufe ein stück zur nächsten Haltestelle.

Hoffe ich konnte dir helfen.

11.02.2008 00:34 • #20



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