App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

M

Maria86
Gast

Sammelthema
Hallo leute!
Nachdem ich gedacht habe, dass alles aufgehört hat, bin ich wieder da, wo ich im Abi stande! Ich habe jetzt angefangen zu studieren, hatte mich riesig darauf gefreut, weil ich schon immer Lehrerin werden wollte und auf die Wohnung mit einer Freundin war ich auch ganz stolz. Ich hätte es aber vorher ahnen müssen, dass es einfach zu viel wird! Das Studium ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe, die Studienbedingungen sind so schlecht! In Räumen die für 200 Mann ausgerichtet sind, sitzen 300!Die sitzen auf den Fensterbänken und bis zur Tür! Wenn's einem schlecht wird, würde man nicht mal rauskommen! Kein fenster auf und dann 90 minuten ohne Pause konzentrieren! Scheußlich! Ich muss so viel mahcen, dass ich nicht mal am Wochenende zur Ruhe komme und dann noch die Wohnung! Hab wieder abgenommen, kein Apettit, kämpf wieder mit jedem essen! Mensa ist schon seit 2 Wochen nicht mehr machbar! Letzte Woche Montag hatte ich einen Nervenzusammenbruch, der 1. meines Lebens! Furchtbar! Mag nicht wieder so unglücklich sein! Will so sehr, dass es endlich aufhört! Alle machen sich sorgen um mich und das will ich nicht mehr! Fühl mich so schlecht, weil ich nur Probleme mache!
Was soll ich denn machen?
hat jemand ein Rezept, wie es mir wieder besser gehen könnte?
Entschuldigt meine Rechtschreibfehler. Bin total in Hektik!
Liebe Grüße!
Maria

07.11.2019 #1


48 Antworten ↓
âme_noir

âme_noir
Mitglied

Beiträge:
52
Themen:
5
Danke erhalten:
5
Mitglied seit:
Hey Leute!

Muss mich nochmal auskotzen, im wahrsten Sinne des Wortes... Seit letzter Woche Sonntag stehe ich morgens auf und muss würgen, es kommt immer nur Magensäure/Galle. Wirklich viel Panik habe ich dabei nicht mehr, aber das Problem bleibt bestehen. Ich hab keine Ahnung woher das kommt, musste noch nie würgen/erbrechen wegen der Psyche. Den ganzen Tag ist mir schlecht, kann kaum was essen, momentan beschränkt es sich auf 1 1/2 Zwieback pro Tag und das seit zwei Wochen... Ich weiß nicht wie lange ich das noch durchhalte.
Hab mir gestern aus der Apotheke was Homöopathisches geholt, das wirkt auch nicht. Heute morgen war ich nochmal bei meinem HA, der hat mir Omep verschrieben... vielleicht hilft das ja den Magen zu beruhigen.
Meine Neurologin scheinen diese ganzen Symptome wenig zu interessieren und ebenso die Tatsache, dass es mir, seit ich Venlafaxin nehme, schlechter geht. Ich habe da die Tage nochmal drüber nachgedacht und mir fiel auf, dass ich langsam aber sicher immer depressiver wurde, seit ich das Venla nehme. Tja und nun kam ja der ganz große Knall. Irgendwie schnallt sie es nicht und lässt auch überhaupt nicht mit sich reden, denn anstatt zu wechseln knallt sie mir immer wieder neue Medis oben drauf. Ich hab schon verzweifelt versucht einen zweiten Neurologen zu finden, um eine zweite Meinung zu meinem Problem zu haben, aber z.Zt. sind viele im Urlaub oder bis mindesten Ende Mai komplett ausgebucht. Ich werd wirklich so langsam kirre im Kopf, ich will doch nur dass es mir besser geht und nix hilft, egal was ich mache.

@Tanya: Danke für deinen Beitrag! Ich habe PAs bisher immer ohne Krankenhaus überstanden, hatte auch zu viel Angst, dass die mich da behalten. So schlimm wie es momentan ist war es nur Ende 2007/Anfang 2008 wo bei mir dann auch zum ersten mal überhaupt eine Angststörung diagnostiziert wurde. Ich bekam dann Paroxetin und nach einiger Zeit ging es mir auch wieder besser. Ich habe das Medi dann gewechselt, weil ich mir mehr davon versprochen hatte, inwzischen glaube ich aber, dass das Parox schon ganz gut war, denn solche Zustände wie jetzt, hatte ich unter Paroxetin nicht.
Ich weiß auch, dass ich dringend wieder therapeutische Hilfe brauche, aber ich finde einfach keinen Therapeuten. Außerdem ist meine letzte Therapie noch keine 2 Jahre her, d.h. die Krankenkasse stellt sich auch quer... Es ist einfach nur beschissen momentan, ich tu und mache und trotzdem ändert sich nix.
Ich hoffe sehr, dass du da bessere Erfahrungen machen kannst. Im übrigen kann es sehr sinnvoll sein ein Antidepressivum zu nehmen, zumindest bis man sich wieder stabilisiert hat. Das Problem ist nur daran, dass es dauert bis sie wirken und dass man eine Erstverschlimmerung der Ängste hat. Genau aus diesen Gründen brechen viele Patienten die Einnahme ab, wobei es vielleicht doch hilfreich wäre durchzuhalten.

@darleen: Das Problem ist, dass Konfrontation bei mir nicht hilft... Ich habe ja schon viele Erfahrungen damit sammeln können. Ich habe mich von meiner Angst nicht einschränken lassen und habe ihr den Stinkefinger gezeigt - und was hast gebracht? Nix... die Angst ist unverändert da, teilweise sogar noch um einiges schlimmer, was ich aber dem Venlafaxin in die Schuhe schiebe.
Meine erste Therapeutin hat Verhaltenstherapie gemacht, hat nicht angeschlagen. Ich wusste zwar, was ich machen musste, aber konnte es nicht umsetzen. Dann in der ersten Reha hat der Therapeut völlig an mir vorbei therapiert, hat Probleme gemacht, wo ich überhaupt keine hatte. Dann in der zweiten Klinik hat mich die Thera überhaupt nicht ernst genommen, hat meine Emetophobie sogar belächelt und sich lustig gemacht. Sie hat über Dinge gelacht, wo ich nur heulen konnte.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich durch Kliniken nur noch mehr psychische Probleme kriege, als ich sie eh schon habe, denn nach jedem Aufenthalt rutschte ich noch tiefer ab.
Mein letzter ambulanter Thera hat mich so dermaßen unter Druck gesetzt, dass ich zusammengebrochen bin. Interessiert hat es ihn nicht wirklich, er hat weiter gemacht. An den Tagen zwischen den Gesprächen war ich nur am heulen und hatte Angst vor dem nächsten Termin, bzw. sogar Angst vor dem Therapeuten. Letztendlich bin ich nicht mehr hingegangen, weil ich es nach Wochen einfach nicht mehr ausgehalten habe so runter gemacht zu werden.
Mein Problem ist ja auch, dass ich zusätzlich zu den Ängsten Depressionen habe, wo ich natürlich auch null Antrieb habe. Das macht die Suche nach einem Therapeuten noch schwieriger...
Ich bin einfach in einem Teufelskreis und auch wenn ich versuche auszubrechen, ich falle wieder zurück, immer und immer wieder.
Ich will weiter kämpfen gegen die Angst, aber alleine schaffe ich das nicht, ein bisschen Unterstützung brauche ich... aber so sehr ich die auch suche, ich bekomme sie nicht.

13.04.2012 11:52 • #39


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Nervenzusammenbruch Erfahrung - erste Hilfe & Selbsthilfe

x 3


âme_noir

âme_noir
Mitglied

Beiträge:
52
Themen:
5
Danke erhalten:
5
Mitglied seit:
Hey Tanya!

Man, wenn ich das von dem Therapeuten lese, dann könnte ich mich schon wieder aufregen. Warum gibt es nur so viele Quacksalber wenn es um psychische Probleme geht?
Ich hab ja auch die Erfahrung gemacht, leider nicht nur bei Therapeuten, sondern auch bei Neurologen/Psychiatern. Am schlimmste finde ich das, weil man ja eh schon angeschlagen ist und dann ist es sicherlich nicht förderlich, wenn man sowas erlebt.
Ich verstehe auch nicht, warum meine Neurologin mich so angegangen hat, ich hatte das Gefühl, dass ich ihr mit meinen Problemen auf den Keks gehe und dass sie mich eigentlich los werden will... Ich will kommende Woche ja nochmal mit ihr sprechen, aber ich habe richtig Angst davor, dass sie mich wieder so runter putzt. Werde mir über kurz oder lang wohl wieder jemand Neues suchen müssen, ich freu mich da ja so drauf. *Ironie*
Ich kann verstehen, dass du sehr enttäuscht warst nach dem Termin, besonders wenn man hofft endlich Hilfe zu kriegen.
Ich habe ja die Theorie, dass je länger man auf einen Termin warten muss umso besser ist der Arzt/Therapeut. Allerdings gibt es auch da leider immer Ausnahmen... Ich hoffe nur, dass du den Mut nicht verlierst weiter nach einem Thera zu suchen!
Wegen der Übelkeit - MCP Tropfen sind mein ständiger Begleiter, aber noch nicht mal die haben in den letzten Tagen geholfen. Habe davon sogar Magenschmerzen bekommen, weil ich nix gegessen habe. Momentan nehme ich Vomex, aber ob das so richtig was bringt weiß ich auch nicht, ich nehms nur, weil ich dann nicht ganz so heftig Angst habe mich übergeben zu müssen.

Mir gehts heute so naja... weiß auch nicht so recht was ich davon halten soll. Gestern Abend war ich wieder total panisch, ich war so müde und hatte Angst einzuschlafen, weil ich ja in den letzten Tagen nach dem aufwachen/aufstehen immer würgen musste. War wieder richtig fürchterlich gestern... *seufz* Ich hab mir dann vorgenommen, morgens nach dem aufstehen den Ablauf ander zu gestalten, damit ich nicht diese Erwartungshaltung mit dem Würgen habe. Hab das dann heute auch gemacht und ich musste nicht direkt würgen, erst nach dem Zähneputzen, aber es kam auch nix und war nicht ganz so schlimm wie die vorherigen Tage. Aber ich hab hier dann gesessen und die ganze Zeit auf eine neue Attacke "gewartet", es kam aber nix.
Dafür habe ich dann heftig gezittert und mir war total schwindelig. Das Zittern lies erst nach ca. 4 Stunden nach, jetzt ist mir aber immer noch schwindelig. Habe auch so Zuckungen und Zaps, wie als wenn ich vergessen hätte mein Medi zu nehmen, das hab ich aber genommen, hab ja ne extra Pillendose, damit ich es nicht vergesse. Jetzt sitze ich hier seit heute Morgen 7:30Uhr und zitter und zucke so vor mich hin und habe Angst, dass mein Kreislauf schlapp macht, weil ich so lange nix gescheites mehr gegessen habe. Hab total Angst deswegen im KH zu landen, weil mein Körper nicht mehr mit macht. So langsam verstehe ich die Welt nicht mehr, kann mir nicht erklären woher das nun schon wieder kommt... die Übelkeit hält sich allerdings in Grenzen und ich habe auch schon etwas mehr gegessen als sonst, hab sogar ein bisschen was von meinem Freund vom Mittagessen gemopst.
So langsam weiß ich echt nicht mehr was ich machen soll, welches Medi die Mucken macht und welches nicht. Es ist einfach fürchterlich nicht zu wissen was mit einem los ist! Hab das Gefühl, dass ich mir jetzt nix anderes übrig bleibt den ganzen Mist auszuhalten, abzuwarten und zu hoffen, dass es doch irgendwann besser wird...

14.04.2012 14:47 • #41


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Hallo Maria 86,

hast du es schon mal mit einer Psychotherapie versucht?
Ich habe auch viele Probleme im familiären und beruflichen Bereichen gehabt und davon starke körperliche Beschwerden bekommen. Nach einem Nervenzusammenbruch riet mir mein Arzt zu einer Psychotherapie und es ging mir wirklich nach einiger Zeit besser.

Gute Besserung!

Gruß Lichtlein

#2


M
Hallo!
Mir geht's zum Glück schon wieder besser! Mein Heilpraktiker hat mich wieder "aufgebaut"! War doch ganz gut mal alles rauszulassen! Ein Psychologe kann mir auch nicht helfen (denk ich), wenn die Studienbedingungen nicht so toll sind! Ein Mädel muss sogar Antidepressiva nehmen! Und meine Mitbewohnerin ist auch alles andere als glücklich! Ist wirklich traurig, wenn man sich auf alles freut und dann so enttäuscht wird! Und der ganze Stress, dieses Hin und Her, unter Hektik essen, nicht richtig schlafen können bekommt meinem Magen gar nicht! Frag mich wie das andere machen, die noch mehrmals in der Woche feiern, sich besaufen (sorry) und am nächsten Tag wieder fit sind. Ist doch unfair, wenn es einem nicht gut geht und man hat im Prinzip gar nichts gemacht....
Liebe Grüße
Maria

#3


L
Hallo Maria,

ich finde es auch oft unfair, daß andere alles essen und trinken können und wir nicht.

Ein guter Heilpraktiker ist manchmal so etwas ähnliches wie ein Psychologe, zumindest hat dieser oft mehr Zeit einem zuzuhören wie ein gewöhnlicher Arzt.

Gute Besserung und viel Glück bei deinem Studium.

Gruß Lichtlein

#4


J
Hallo Maria,
ich schreib dir mal eine PN!

LG
Johanna

#5


M
Hallo!
Ihr werdet es nicht glauben, nachdem ich mich jetzt richtig wohl in meiner Wohnung gefühlt hab und das Studium akzeptiert hab, hat mich am Donnerstag ne Magen-Darm Grippe mit Durchfall und richtig fieser Übelkeit flachgelegt Vor 3 Wochen hatte ich ja eine richtige Grippe... Ich komme seit ich studiere nicht mehr richtig auf die Beine... Durch diese Menschenmassen kann man ja gar nicht richtig gesund werden... Hab total Angst, dass alles von vorn wieder losgeht und ich meine arme Familie und meinen Freund auf's Neue belaste... Außerdem mag ich nicht mehr so dünn sein! Sah im Sommer so "gut" aus ....

Liebe Grüße
Maria

#6


M

Nervenzusammenbruch??

Guten Abend!!

Am Donnerstag Abend gab es einen kleinen Streit mit meinen Eltern, ich habe mich allerdings so sehr aufgeregt, dass ich dann nervlich echt kaputt war. Mein Puls war nicht aufzuhalten, ich hatte ein seltsames Muskelzucken in den Beinen, wie wenn einem zu kalt is. Außerdem schreckliche Angst zu sterben und einfach nur Panik. Dieses Gefühl hatte ich bis gestern Abend, heute morgen war es dann besser. War das ein Nervenzusammenbruch, oder irgendetwas anderes?

#7


M
Liebe Midnight,

es tut mir leid das es dir so schlecht gehen mußte. Ich denke aber, es war eine sehr schwere Panikattacke...bei mir hat das des öfteren auch schon sehr lange gedauert. Hatte vor ein paar Jahren einen Nervenzusammenbruch....das war ganz anders...also sei beruhigt.

Grüße Claudi

#8


M
Gut, da bin ich schon beruhigt.
Es fühlte sich nur so an als sei alles kaputt gegangen, ich hatte auch noch extreme Kopfschmerzen und fühlte mich elend....!!

#9


W

Nervenzusammenbruch?

Hallo ihr lieben Mitleidenden!

Hab mal wieder ein sehr großes Problem.

Seit 3 Wochen bin ich nun in einer Tagesklinik und die erste Zeit verlief wirklich sehr gut, natürlich zu gut...

Ich schaffte es in den 3 Wochen von überhaupt alleine das Haus nicht mehr verlassen, bis hin zu mit der Straßenbahn (ca. 30 min fahrt) alleine in die TK zu fahren. Es muss alles sehr schnell gehen, da ich mitte September wieder zur Schule muss.

Die ganzen 3 Wochen fühlte ich mich gut, leichte Angst jedoch keine Panikattacken, zwar ständig richtig müde und erschöpft, aber trotzdem gut.

Heute dann, fing es an... in der Früh noch alleine mit Straba hin, meinen Vormittag mit Therapien durchgezogen und dann fing der Schwindel an... ich dachte zuerst es sei der Kreislauf (bei diesem ständigen Wetterwechsel ja auch kein Wunder). Also nahm ich meine Kreislauftropfen, die mir eigentlich recht gut helfen. Nur heute nicht...
Ich zitterte am ganzen Körper, konnte kaum noch laufen, mir war leicht Übel und es drehte mich die ganze Zeit.
Den Schwestern erzählte ich nichts, denn die können ja auch nicht viel unternehmen, bei meinen Kreislaufproblemen.

So, nun bin ich mit dem Taxi nachhause gefahren und merke wie schrecklich gereizt ich bin.
Meine Nerven liegen blank und ich hab das Gefühl als wäre ich mit allem überfordert, alles wird mir zu viel und ich kann nicht mehr...

Jetzt hab ich auch noch Magenkrämpfe bekommen...

Ich fühl mich richtig dreckig...

Ist das normal? Hab ich jetzt doch nen Nervenzusammenbruch? Verlief das alles zu schnell für meinen Kopf und Körper?

Ich muss noch dazu sagen, ich nehme keine Medis...

Wäre nett, wenn mir jemand schreiben würde.

Liebe Grüße

#10


S
hallo winterengel!

bei mir war das damals ähnlich. der erste tag war total schlimm, aber dann ging es immer besser. bis ca. nach 3 wochen es wieder richtig schlimm wurde.
es kann gut sein, dass du etwas überfordert bist und sich das nun auf deinen körper niederschlägt. bleib dran und versuch das jetzt nicht überzubewerten.

schade finde ich, dass du dich dort nicht geäußert hast. wie läuft das bei euch? habt ihr da nicht morgens und kurz vor schluss eine gesprächsrunde, wo ihr alle zusammensitzt und über euren tag bzw. eure gefühle redet? jedenfalls finde ich es sehr wichtig, dass du den schwestern dort sagst, wie es dir derzeit geht. vielleicht haben sie ja ein paar tipps für dich oder sie checken dich mal durch (blutdruck oder so). ich denk mal, dass sie dort sowas ständig erleben.

hast du schon eine entspannungstechnik erlernt?

lg

#11


W
Doch, so eine Morgenrunde und Abschlussrunde gibt es bei uns auch. Jeder ist einer Bezugspflegerin zugeteilt die Krankenschwester ist und eben sich um einen kümmert.
Eine Ärztin und ein Oberarzt sowie eine Diplom-Psychologin sind vorhanden.

Ich bin die einzigste Angstpatientin unter ca. 25 Depressiven.

Sie haben mich dort alle kennen gelernt, als eine fröhliche, strahlende junge Frau, der ihr einziges Problem ist, dass sie das Haus nicht alleine verlassen kann. Ich erwähnte ständig das es mir gut geht, denn mir geht es ja auch sonst recht gut. Auch bei den Aufgaben die ich bekam (z.b. das üben alleine mit der Straßenbahn zu fahren) waren für mich kein Problem und mir ging es immer noch gut. Ich freute mich so sehr über meine Fortschritte und man sprach schon über meine Entlassung.

Und jetzt soll ich ankommen und sagen ich fühle mich schlecht und ich kann nicht mehr?

Ich kann das nicht...

Für mich ist auch ein großes Problem das ich seit der TK keine Zeit mehr für mich finde. Ich bin bis 16.30 Uhr dort. Bin um 17 Uhr zuhause und dann kommt natürlich der Alttag noch.
Duschen, aufräumen usw. und dann ist auch schon Zeit fürs Bett.
Am Wochenende ist mein Freund bei mir, mit dem ich natürlich auch Zeit verbringen will.
Ich hab keine Luft mehr...
Deswegen hab ich auch seit 3 Tagen wieder diese ständige Atemnot, die ich eigentlich vor ein paar Monaten losgeworden bin, indem ich mich einfach mehr um mich gekümmert habe...

LG

#12


S
warum kannst du denn nicht zu deinen jetzigen gefühlen stehen? was meinst du denn, wie die anderen patienten darauf reagieren würden? glaubst du, dass sie dir böse wären, weil es dir nicht gut geht oder enttäuscht von dir wären? du bist ein mensch und als solcher nicht fehlerfrei. stehe dazu, niemand wird schlechtes über dich denken, im gegenteil. vielleicht wirst du dann erfahren, wie gerne andere dir mut zusprechen oder dich anderweitig unterstützen wollen. lass es raus, es gehört doch zu dir. du mußt niemanden was beweisen. gerade dafür sind solche tageskliniken doch wunderbar geeignet. man kann sich ein bisschen ausprobieren in einem geschützten umfeld. ich hoffe ich konnte dir ein wenig mut machen. ich hab ungefähr so 5-6 wochen gebraucht, bis ich zu dem stand, wie ich wirklich bin. nämlich sehr dünnhäutig und ängstlich. und meinste das hat irgendwen gestört? nein, im gegenteil. ich konnte auch endlich mal erfahren, dass man mich so nimmt, wie ich bin und das es mir damit besser geht. dieses ständige schauspielern kostet nur unnötig kraft. ich war damals übrigens auch der einzige angstpatient unter hauptsächlich depressiven. das machte es natürlich nicht leichter sich zu öffnen.

dass der alltag ein wenig auf der strecke bleibt, wenn man in eine klinik geht, ist verständlich. wie wäre es, wenn du stationär eine therapie machen würdest? würde die welt dann untergehen für deine mitmenschen? ich hab so ein bisschen die befürchtung, dass du an alle denkst und zuletzt (wenn überhaupt) an dich. vielleicht bist du da in so eine rolle geschlüpft, die du nun nicht mehr spielen kannst. sicherlich würde dein umfeld nicht unbedingt nur positiv darauf reagieren, wenn du nun mehr an dich denkst, aber man kann (nicht muss!) sich ja erklären. also dass du mehr zeit für dich brauchst, weil es dir sonst sehr schlecht ginge. wer das nicht versteht, sollte dich nicht weiter interessieren, denn du mußt dein leben leben... was bringt es dir oder anderen, wenn du irgendwann gar nicht mehr weitermachen kannst und vllt aufgrund dieses dauerstress nicht 'nur' zuckerkrank wirst sondern noch schlimmer?

ich hoffe du verstehst ein bisschen was ich meine und nimmst es mir nicht übel so mit dir zu schreiben. ich mein es gut und wenn ich falsch liege, so entschuldige. ich kenn dich zu wenig, aber habe schon viele fälle miterlebt, wo es so kam wie ich hier befürchtete.

naja, dann viel erfolg morgen in der TK und rede dort vllt mal mit einem therapeuten über deine gedanken, auch wenn sie dir banal oder unangepaßt erscheinen. dafür ist das personal ja da.

#13


W
Ich verstehe das alles, nur es in die Tat umzusetzen ist immer so eine Sache...

Für morgen habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen, meiner Bezugspflegerin zu erzählen was war.

Ein vollsationärer Aufenthalt kommt für mich nicht in Frage. Ich war jetzt wirklich sehr froh, dass es mit der TK geklappt hat, sonst wäre ich wirklich vollstationär in die Psychatrie, will ja unbedingt wieder zur Schule.

Ich werd auch morgen mal das Thema ansprechen mit der Zeit für mich. Vllt findet sie ja eine Lösung.

Die beste Lösung für mich wäre, wenn ich erstmal nur halbtags die TK besuchen könnte, aber ich hab schon von Mitpatienten mitbekommen, dass dies nicht geht. Entweder ganz oder gar nicht...

Bin auch grad ziemlich enttäuscht, weil mich das heute natürlich wieder zurück geworfen hat und ich morgen wieder eine Begleitung brauche um in die TK zu kommen...

#14


K
Ich glaube Du setzt Dich auch ein bißchen selbst zu sehr unter Druck. Z.B. dass Du unbedingt wieder zur Schule möchtest. Bist Du noch auf einer regulären Schule oder schon in Ausbildung? Manche Kliniken wie z.B. in Bad Mergentheim bieten für schulpflichtige Patienten Unterricht an.
Du darfst Dich aber nicht drauf versteifen dass Du am ersten Schultag wieder so fit wie früher bist. Es gibt sicherlich auch mal Rückschläge. Frag doch mal bei der Schulleitung was ihr machen könnt?!

#15


S
ach weißte, du machst dich doch ganz gut. du hast es geschafft dir hilfe zu suchen und hast schon etliche fortschritte gemacht (hab ein bisschen im forum gestöbert). dass man von zeit zu zeit auch mal einen schritt zurückgeht, ist nicht weiter schlimm und manchmal sogar notwendig (weil man eben etwas doch noch nicht gelernt hat, sondern vielleicht nur geschafft hat es zu vermeiden oder zu verdrängen).

kruemel81 hat schon recht. du bist jetzt in der TK, damit du dort was lernst. das sollte eigentlich vorrang vor allen anderen aktivitäten haben. konzentrier dich jetzt doch erstmal darauf, dass es dir wieder besser geht. mach dir bewußt, wieso du dort hingehst. wenn man versucht alles auf einmal zu machen oder halt zuviel, kann es dich überfordern. ein (kleiner) schritt nach dem anderen. und wenn es dir wieder besser geht, kannst du dir neue ziele setzen.

als ich in der TK war, habe ich versucht keine erwartungen an den aufenthalt dort zu haben. ich war schon stolz auf mich, dass ich überhaupt den ersten tag überstanden habe. ich hab nämlich schon damit gerechnet, dass ich dort keine 5 minuten aushalte (waren dann aber 2 monate).

weißt du, ich denk mal, wir können alle nachvollziehen, wie wir uns ungefähr fühlen. deswegen ist jeder kleine fortschritt ein erfolg, auf den man stolz sein kann. jemand, der keine angststörung hat, kann gar nicht verstehen wieviel kraft und mut uns einfachste (für andere) aktivitäten abverlangen. deswegen kannst du dich freuen, wenn du es schaffst morgen dort hinzugehen und brauchst dich nicht zu ärgern, weil jemand mitkommen muss. hättest du keine probleme mehr, müßtest du dort auch nicht hingehen. aber deswegen machst du das dort doch...

ich wünsch dir alles gute

#16


C
Ist gibt immer Höhen und Tiefen. Und mal ehrlich, die gibt es doch überall, im Job oder der Partnerschaft. Aber eben auch gerade bei psychischen Erkrankungen. Wichtig ist, im Sinne der Therapie, nicht immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Versuchen, positiv zu denken und das beibehalten.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

O

Nervenzusammenbruch Hilfe - stehe knapp / kurz davor

Seit etwa 4 Jahren ist ziemlich viel passiert in meinem leben. Ich hab mir auch schon immer viele sorgen gemacht.
Vor 2 Jahren hatte ich meine erste panikattacke. Seitdem leide ich darunter, ich bin seitdem extremer Hypochonder und stehe jeden Tag unter Stress wegen den ganzen sorgen die ich mir mache.
In letzter Zeit war Wieder viel los, meine Angst war schlimmer und dann ist auch noch mein opa gestorben. Heute morgen war ich dann beim blutabnehmen. Erstens Jan ich totale Angst vor dem Ergebnis morgen u mein arm schmerzt, ist dick und ganz blau.
Das war jetzt einfach endgültig zu viel.
Seit heute Mittag bin ich extrem unruhig, nervös, gereizt und sehr weinerlich. Hab dann geweint. Es war kurz besser dann ging es gleich wieder los. Ich fühle mich total verrück, zwischen lachen u weinen, hysterisch.. Ich könnte grad wieder heilen u fühl mich als würde gleich alles aus mir rausbrechen. Ich hab so Angst ich stehe wirklich direkt vor einem Nervenzusammenbruch! Was kann ich jetzt konkret dagegen machen? Ich brauche wirklich hilfe, ich gab Angst dass das gefährlich ist.
Ich bin übrigens wegen meiner Panik in Behandlung bei einem psychotherapiten einmal die Woche.

#18


M
Hallo...Ich kenne das Gefühl...Erstmal ganz ruhig...und etwas ablenkung....Ich bin neu hier...

#19


B
Hallo Omimi,

diese Frage solltest Du Deinem Psychotherapeuten stellen: wie kann ich mit einer solchen Situation umgehen, um wieder Boden unter die Füße zu bekommen ? Das sollte teil Deiner Therapie sein und Dein Therapeut kennt Dich viel besser als ich.

Schaue Dir zusätzlich auch mal diese Seite an, in denen "Erste-Hilfe-Tipps" bei Panikgefühlen erläutert werden:

http://www.psychic.de/panikattacken.php

Zusätzlich möchte ich anregen, ob es nach Deiner doch recht langen Leidenszeit nicht sinnvoll wäre, auch an einen stationären Aufenthalt in einer Fachklinik zu denken, um eine Phase intensiverer Therapie zu machen, die dann ambulant weiter geführt werden könnte. Besprich dies doch einmal mit deinem Therapeuten Der könnte Dir da sicher auch behilflich sein.

Ich nenne Dir trotzdem auch noch einige Adressen, eine subjektive Auswahl zwar, aber mit guten Rückmeldungen von unseren Patienten:

Klinik Berus.Orannastr.55.66802 Überherm-Berus

Psychosomatische Klinik Windach-Ammersee,Schützenstr.16,86949 Windach

AHG Klinik für Psychosomatik,Kurbrunnenstr.12, 67098 Bad Dürkheim

Vogelsbergklinik,Jean Berlit Str.3l, 36355 Grebenhain

Klinik Roseneck.Am Roseneck 6. 83209 Prien

Psychosomatische Fachklinik Bad Pyrmont,Bombergallee 10,31812 Bad
Pyrmont


Alles Gute für Dich wünscht Dir

Bernd Remelius

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Reinhard Pichler
App im Playstore