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Peekay

Peekay
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Ich habe jetzt nach einem ganz schlimmen Jahr meine Psychaterin drauf angesprochen das ich meine 100mg Promethazin gegen ein Benzo tauschen möchte, da ich trotz den ganzen Medikamenten sehr instabil bin und den ganzen Tag Symptome habe.
Ich habe Tavor, die ich schon immer als Notfallmedizin habe, bekommen.
Promethazin hab ich jetzt auf 50mg runterdosiert, in zwei Wochen bin ich dann davon weg.
Ich nehme derzeit morgens 1mg Tavor, aber das scheint nicht zu reichen, denn das schummerige und die dadurch bestehende Gangunsicherheit sind trotzdem da, und ab ca 17 Uhr kommen schlagartig die Symtome sowie extreme Unruhe wieder.
Welche Benzos in welcher Dosierung nehmt ihr? Wo gibt es Unterschiede?
Bitte keine Belehrungen, ich weiß um die Abhängigkeit dieser Medikamente.

13.02.2026 #1


20 Antworten ↓


Sonja77
Ich habe fast alle Benzos durch mit mäßigem Erfolg
Das einzige was am besten gewirkt hat ist das Valium das wäre das Diazepam und ich nehme es in der Dosierung von 10mg am Tag

x 1 #2


A


Welche Benzos nehmt ihr?

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Islandfan
Tavor täglich 0,5 mg ohne Dosissteigerung seit längerem. Will aber weg davon. Andere Benzos habe ich noch nicht probiert, aber Tavor wirkt nach wie vor optimal. Allerdings empfinde ich die lange Einnahme bei mir nicht als optimal, ich möchte davon weg auch wenn es teuflisch gut wirkt.

x 1 #3


Elly79
Ich nehme Tavor als Notfallmedikation. Merke aber, dass wenn ich es mal ein paar Tage hintereinander nehme, dass ich schon eine Dosissteigerung bräuchte. Früher hat 0.5 super gewirkt. Wenn ich jetzt mal drauf zugreifen muss alle paar Monate minimum 1 mg, wenn ich fliegen muss sogar 2 bis 3 mg.

Also für mich wäre das als Dauermedikation aufgrund der schnellen Toleranz nix denke ich.

Kenne aber Leute die mit Diazepam gut fahren.

x 1 #4


Islandfan
Ich weiß nicht, warum ich die Dosis nicht steigern muss, aber es funktioniert seit fast 3 Jahren mit 0,5 und ich merke die Wirkung noch immer gleich gut.
Aber viele müssen steigern und das ist dann nicht gut.

x 2 #5


Elly79
@Islandfan Das ist auch recht selten glaube ich. Bin etwas neidisch. Obwohl ich glaube unvernünftig werden würde. Impulskontrolle ist nicht meine Stärke. 🤣

x 1 #6


Islandfan
Sooo selten ist es auch nicht laut Ärztin, gibt auch viele low dose Abhängige.
Ungewöhnlich finde ich, dass du schon nach ein paar Tagen das Bedürfnis hast zu steigern, das passiert eher erst, wenn der Körper schon abhängig ist.

x 1 #7


Peekay
@Islandfan ich hatte wenn ich es als Notfall genommen hatte ja noch reichlich Promethazin dazu, das ist jetzt zur Hälfte weg. Vielleicht liegt es daran das ich den Mist seit fast 40 Jahren habe und es immer schlimmer geworden ist.

#8


Windy
Parallel zu Wirkung des Medikaments ein Entspannungsverfahren anfangen und konsequent durchführen, sowie beibehehalten, dann wirst du das irgendwann nicht mehr brauchen, weil du die Entspannung wieder selbst willentlich einleiten kannst, wenn du sie brauchst. Medikamente sind nur eine Krücke bis dahin. Ist nicht leicht und braucht viel Geduld, aber beseitigt die Grundlage der Krankheit.

x 2 #9


Peekay
@Windy ich mache täglich PMR und Meditation und Atemübungen . Das tut auch gut, aber wenn ich extrem unruhig bin greift davon nix. Atme mich in den Ruhepulse Bereich, aber innerlich vibriert und flattert alles.

x 1 #10


Windy
@Peekay

Die Medikamente helfen ja auch beim allmählichen Übergang. Hoffe, daß du bald weniger brauchen wirst. Freunde

x 1 #11


Islandfan
Zitat von Peekay:
@Islandfan ich hatte wenn ich es als Notfall genommen hatte ja noch reichlich Promethazin dazu, das ist jetzt zur Hälfte weg. Vielleicht liegt es daran das ich den Mist seit fast 40 Jahren habe und es immer schlimmer geworden ist

Die Angststörung habe ich auch seit gut 40 Jahren, seitdem ich Tavor nehme, habe ich keine richtigen Panikattacken mehr, wobei ich sagen muss, dass es auch unter Mirtazapin erheblich weniger wurde. Jetzt merke ich die Angst eher vom Kopf her, fühle sie aber nicht, außer es ist eine Extremsituation.
Dennoch würde ich sagen, dass Tavor als Dauermedikation die schlechteste Wahl ist, selbst wenn man die geringste Dosis nimmt.
Ich befürchte dabei eher Langzeitfolgen, was zb. das Gedächtnis angeht und es kann auch zu einer Wesensveränderung kommen.
Ich stelle mir halt oft die Frage, ob es das Tavor ist, das mir momentan mein Leben in der eher angstfreien Form ermöglicht und vor allem, wie es wäre, wenn ich es nicht mehr nehmen würde.

x 1 #12


Schlaflose
Zitat von Peekay:
Bitte keine Belehrungen, ich weiß um die Abhängigkeit dieser Medikamente.

Belehren will ich dich nicht, nur fragen, ob du es denn nicht mal mit einem sedierenden AD probieren willst. Die machen nicht abhängig.
Ich verwende Alprazolam als Benzo, aber nur bei Bedarf zum Schlafen. Ich kombiniere es mit Zopiclon.

x 2 #13


petrus57
Tavor hat nur eine Halbwertzeit von ca.8 Stunden. Damit ging es mir auch nicht gut. Tavor müsste man eigentlich 2-3 mal am Tag nehmen um keine Minientzüge zu bekommen.

Bin jetzt seit Jahren bei 10mg Valium. Die helfen super. Aber da die sich im Körper durch die sehr lange Halbwertzeit anreichern, habe ich ca einen Spiegel von 200 mg im Körper. Aber viel höher geht der nicht. Es gibt da Rechner im Internet womit man seinen Spiegel berechnen kann.

x 1 #14


Islandfan
0,5 mg wirken bei mir mindestens 24 Stunden, wenn ich es um 7 Uhr nehme, dann merke ich frühestens am nächsten Tag ab ca. 9 Uhr, dass Entzugserscheinungen auftreten. Die sind nicht gravierend, es fühlt sich ein bisschen wie ein Kater an, ich werde unruhiger und fühle mich schlechter und schwindelig.
Tavor reichert sich wie viele Benzos im Fettgewebe an, das ist auch der Grund, warum der Entzug von diesem "Dreck" auch so lange dauern kann.
Nein, ich kann es nicht als Dauermedikation empfehlen, auch wenn es das beste und einzig zu 100 Prozent wirkende Mittel bei mir ist.
Das nervige ist auch, dass man immer einen Arzt haben muss, der das mitmacht und das ist nicht leicht. Mein alter Hausarzt hatte damit kein Problem es zu verschreiben, der ist aber leider weg und der neue macht es zwar, hält es aber für bedenklich. Man kommt sich zum Teil vor, als würde man um Dr ogen betteln, kein schönes Gefühl.

x 1 #15


Greta__
Ich habe Diazepam seit einem Jahr hier, die Packung ist noch zu, ich hab zu viel Respekt davor.

Was helfen kann: Kaltes Wasser 30-60 Sekunden über die Handgelenke laufen lassen. Erdung: Beine mehrmals fest in den Boden drücken. Körper ausschütteln. Ins Kissen Boxen oder schreien. Body-Scan.

Ich weiß nicht ob du in Therapie bist? Falls ja, was wurden dir für Skills gezeigt?

Auf jeden Fall wünsche ich Dir gute Besserung 🙏

x 1 #16


Peekay
@Schlaflose ja sicher, ich hab so viele AD's durch, meist in Kombi mit Promethazin und Pregabalin. 100mg Promethazin ist nicht wenig, andere sind bei 25 schon ausgeknockt.

#17

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Peekay
@Greta__ ich weiß nicht wie viele Therapien ich schon hinter mir habe. Keine einzige hat mich weitergebracht. Skills kenne ich viele, aber gegen diese massive Unruhe und Angst dann greift nix.

#18


Islandfan
Zitat von Peekay:
@Greta__ ich weiß nicht wie viele Therapien ich schon hinter mir habe. Keine einzige hat mich weitergebracht. Skills kenne ich viele, aber gegen diese massive Unruhe und Angst dann greift nix.

War bei mir auch immer so, diese ganzen Skills haben in Akutsituationen nichts gebracht.Therapien hatte ich auch viele und sie waren auch sehr lehrreich zum Teil, aber der Durchbruch kam nie so zu 100 Prozent. Man lernt halt irgendwie sein Leben zu leben und das wichtigste finde ich, dass man alles probiert, trotz der Erkrankung. Scheitern ist nicht schlimm, aber lethargisch verharren bringt nicht weiter.

#19


Peekay
Zitat von Islandfan:
Man lernt halt irgendwie sein Leben zu leben und das wichtigste finde ich, dass man alles probiert, trotz der Erkrankung. Scheitern ist nicht schlimm, aber lethargisch verharren bringt nicht weiter.

Ja man lebt sein Leben, mit Einschränkungen die immer mehr werden. Ich Versuche wirklich viel, bilde mich weiter, aber wenn man an einem gewissen Punkt ist und man merkt das trotz jeder Bemühung auf der Stelle tritt, was dann? Meine Diagnosen die ich anfänglich bekam sind nicht mehr zutreffend. Diagnostiziert u.a. mit GAS, jetzt wissend das ich eine kPTBS habe. Also Jahrzehnte falsch therapiert.

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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