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Hallo ihr Lieben,

ich stell mir öfters die Frage, ob man trotz PA die Verantwortung für ein Kind übernehmen kann (hab zwar noch keinen akuten Kinderwunsch,ich mach mir trotzdem schon Sorgen, dass ich mit Agoraphobie keine gute Mutter sein kann) oder zumindest halt keine vollwertige. Wie ist/war das bei euch? Hat euch die Angst abgehalten, Kinder zu bekommen? Haben sich die PAs verändert, weil ihr die Angst mit Gedanken wie Geh weg, ich muss jetzt zu meinem Kind verdrängen könnt?Oder war die Entscheidung, schwanger zu werden, gar nicht durch eure PAs beeinflusst? Ich denke, gerade auch wenn man alleinerziehend wäre, ist die Verantwortung doch immens.

Ich freue mich über regen Austausch.

Alles Liebe für euch,
das Nachtleben

09.06.2009 22:11 • 29.06.2009 #1


51 Antworten ↓


Kinderwunsch-Alleinerziehend-Panikattacken

In meinen Augen passt das nicht zusammen. Ohne Partner würde ich das nicht durchziehen wollen...

Du weißt, wie sehr Du mit Dir beschäftigt bist, wenn Du PAs hast...wer soll sich dann ums Kind kümmern?

09.06.2009 22:57 • #2



Kinderwunsch trotz PA?Bitte Meinungen

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Hallo nachtleben,also ich denke auch,dass das keine gute Idee wäre.
Für ein Kind braucht man viel Verantwortung.Das heißt,eine Mutter-besser auch mit Vater-die bereit sind,viel und alles zu geben.
Das kann man nicht,wenn man selbst noch schwer trägt.
Lieber erst gesund werden,und dann unbeschwerter und mit viel Liebe ein Kind großziehen. Liebe Grüße

10.06.2009 06:49 • #3


Begen
Hallo,

lies doch mal unter Erfolgselebnisse von Kajal Ich bin schwanger.

10.06.2009 07:34 • #4


Hm, eure Beiträge machen ja nicht wirklich Mut, bis auf den letzten. Schön, dass es mit Kajal ( und durch Begen) auch ein positives Statement gibt. Ich denke, dass man sich ein Kind so oder so sehr gut überlegen muss. Ich finde aber auch, dass es vom Schweregrad der PAs abhängt ob man die Verantwortung übernehmen kann oder nicht. Und mal ganz krass gesagt: die Garantie gibt es doch für nichts...

12.06.2009 21:49 • #5


Hallo nachtleben!Was denkt den Dein Mann darüber??

12.06.2009 21:51 • #6


Hallo Pax,

es geht mir gar nicht so sehr um mich bei dieser Frage, ich wollte einfach nur verschiedene Meinungen zu dem Thema hören.
Ich bin grad Single, es steht also momentan so gar nicht zur Debatte

12.06.2009 21:58 • #7


Hallo! Nun, dann hast Du ja noch Zeit, deine Pa´s zu bearbeiten, und das wird. Mitmachen müssen wir da alle. Dann steht Deinem Kinderwunsch wohl nichts im Wege.

12.06.2009 22:05 • #8


Danke für deine lieben Worte . Ich bin dabei ( also am Verringern der PAs, nicht am Schwanger werden). Und ich denke irgendwie schon, dass ich eine gute Mama sein kann.

Alles Liebe,
das Nachtleben

12.06.2009 22:08 • #9


Ich glaube auch, dass, wenn es soweit ist, Du eine Gute Mutter sein kannst.

12.06.2009 22:10 • #10


Ich finds fahrlässig, als psychishc kranker Kinder aufzuziehn kommt einem Kindesmisbruach gleich. Aber heutzutage macht das jeder frustrierte Wihcser so.

13.06.2009 11:31 • #11


Zitat von Craven:
Ich finds fahrlässig, als psychishc kranker Kinder aufzuziehn kommt einem Kindesmisbruach gleich. Aber heutzutage macht das jeder frustrierte Wihcser so.


mir fehlen die Worte

13.06.2009 12:13 • #12


Ist ja so, dass Nachtleben an ihren Pa`s arbeitet und sich erst viel später ein Kind wünscht.
Schön finde ich, dass sie sehr verantwortlich damit umgeht, weil sie sich jetzt schon damit befasst. Das finde ich klasse.
Natürlich gibt es viele Kinder, die von unreifen, psychisch kranken Eltern in die Welt gesetzt werden. Das finde ich höchst bedauernswert und ungerecht. Wenn ich das unterbinden könnte, ich tät`s

13.06.2009 12:23 • #13


Ich finde den Gedanken, dass man möglichst erst sich selbst in Ordnung bringen sollte, bevor man Eltern wird, auch nicht so falsch.

13.06.2009 12:29 • #14


man kann es aber auch anders schreiben und nicht alle in eine Schublade stecken so wie er es meiner meinung nach tat.

Vielleicht reagiere ich bei den Thema auch etwas empfindlich, habe selber Kinder nur das meine PA erst vor kurzen anfingen. Sicherlich sollte man daran Arbeiten das sowieso, aber sie hat ja gesagt das es noch in den Sternen steht und daran arbeitet.

lg Michele

13.06.2009 12:41 • #15


Hallo Nachtleben und Andere,

ich kann verstehen, dass man sich, bzw. Nachtleben sich Gedanken macht über das Thema Kinder und PA.
Es ist schon schwierig genug mit den PA. So vieles kann man plötzlich nicht mehr machen und man weiß nicht, wann sich das ändert, zweifelt, ob sich das ändert, usw... all diese Gedanken und Sorgen.
Ich stelle es mir sehr frustrierend vor, wenn man in so einer Situation sich zusätzlich noch mit dem Gedanken auseinandersetzen muss, dass man sich vielleicht auch nicht den Wunsch nach einem Kind erfüllen kann (inwieweit Kinder PA nicht zusammen passen, sei nochmal dahingestellt).

Ich denke ausserdem, dass man unterscheiden muss zwischen der Art der Störung - es gibt leichtere und stärkere (ich würde hierbei auch NICHT, wie craven von psychisch Kranken sprechen - das Statement finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben!). Nur weil man Panikattacken oder Angststörungen hat ist man nicht gleich psychisch krank und unfähig, sich gut um ein Kind zu kümmern - da muss man differenzieren.

Ich weiß nicht, wie alt du bist,Nachtleben? Vielleicht ist da ja noch viel Zeit, in der sich einiges verändern und stabilisieren kann.

Lieber Gruss,
Kolibri

13.06.2009 13:37 • #16


Hallo Kolibri,

ich bin 24. Ich denke,auch wie du sagst, es kommt sehr auf die Störung an. Bei mir kommt halt noch hinzu, dass meine Ängste vermutlich durch den Leistungsdruck meines Vaters entstanden sind und ich das bei meinem Kind natürlich viel besser machen möchte ( doch meistens ist es doch so, dass man genau das gleiche macht, oder?! ).

Ich bin z. B auch Vollzeit berufstätig ( arbeite u.a auch mit Kindern ) und das meister ich auch sehr gut, ich bin recht zuversichtlich das zu schaffen. Und ich denke, mit Partner sowieso ( nur für den gibt es halt auch nie eine Garantie : Trennung, Tod man muss sich meiner Meinung nach echt überlegen, ob man das im Notfall auch alleine schaffen würde)

Ich hatte jetzt einige Tage die Kinder meiner Schwester zur Aufsicht
( natürlich nicht mit dem Alltag einer Mutter vergleichbar, aber man bekommt mal den Hauch ). Ich muss aber z. B sagen, dass das Einkaufen sogar entspannter war als ich die dabei hatte weil ich ja auf sie aufpassen musste und so gar keine Zeit hatte die Angst zu bekommen. Ich will damit bestimmt nicht sagen, dass Kinder ein gutes Therapiemittel sind oder so sondern eher, dass es nicht immer mit mehr Anforderung verbunden ist.

@Craven: Ich denke, deine Worte sind sehr hart gewählt. Zustimmen muss ich dir insofern, dass es viele Mütter/ Eltern gibt die unfähig sind ein Kind großzuziehen. Die findet man aber nicht nur ( um auf deine sprachliche Ebene zu kommen) im Psycho-Bereich. Und genau deswegen wollte ich mit euch in diesem Thread diskutieren und mich mit dem Thema auseinandersetzen ( präventiv sozusagen).

Und außerdem gibt es doch immer Situationen, wo man Hilfe braucht z. B auch wenn man mal krank ist. Ich finde nicht, dass man sich unter Druck setzen sollte, immer als perfekte Mutter agieren zu müssen.

Spannend fände ich noch, wenn ihr Mütter euren Alltag mit PA und Kind schildern würdet. Wie erklärt ihr das euren Kindern? Wie meistert ihr Elternabende, Schulfeiern usw?

Alles Liebe für euch, ich freu mich über die rege Diskussion

13.06.2009 13:57 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@Craven
Ich leide seit zwei Jahren an Angst- und Panikattacken und bin somit psychisch krank. Mein Sohn ist fünf. Was denkst du sollten denn Leute wie ich mit ihren Kindern machen? Abgeben?

Ich für meinen Teil bin meinem Sohn eine gute Mutter. Ich geb ihm genauso viel Liebe wie jeder Gesunde. Ich bin für ihn da. Und wenn mal gar nichts geht, muss halt verstärkt der Papa einspringen oder er verbringt mal nen Tag bei der Oma. Das tun andere Kinder genauso.
Allerdings muss ich dazu sagen, mit dem zweiten Kind werd ich auf jeden Fall warten, bis ich wieder ganz gesund bin. Bewusst würde ich mich der Verantwortung nicht aussetzen.

LG, sunshine

14.06.2009 09:30 • #18


Psychisch krank ist das Gegenstück zu physisch = körperlich krank.

Grippe = physisch
Angstkrankheit = psychisch

Das braucht man nicht zu beschönigen.

Allerdings sollte man es nicht mit geisteskrank verwechseln.
Die Grenzen sind da wohl auch nicht ganz scharf, aber eine mittlere Angststörung fällt ziemlich sicher in der Regel nicht unter den Begriff geisteskrank, da die Realität da immer noch halbwegs richtig eingeschätzt werden kann.

14.06.2009 10:51 • #19


Wenn man krank ist werden die Kinder es auch. Feige ist wer sich rausredet aus der Verantwortung an sich selbst zu arbeiten.

14.06.2009 12:09 • #20



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