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Hallo zusammen,
Ich würde von euch wirklich gerne wissen, trinkt Ihr Kaffee?
Ich weiß ist eine komische Frage
Ich bin eine alte Kaffeetante. Aber als ich im Oktober anfing meine Angst u. Panikattacken zu entwickeln stand ich ja jeden Morgen unter Strom und hörte dann auf Kaffee zu trinken. Weil ich das Gefühl hatte nach meiner Tasse Kaffee werde ich noch unruhiger, nervöser und überhaupt....ich bildete mir ein das liegt am Kaffee und vermied damals sowieso alles was ich in Verbindung brachte mit meinen Magenkrämpfen und daraus resultierender Panik.
Ich aß bestimmte Lebensmittel nicht mehr und trank eben auch keinen Kaffee mehr.
Mittlerweile trink ich eine Tasse am Tag und das ist nichts im Gegensatz zu Früher....
Jetzt wollte ich euch fragen ging oder geht es euch genauso? Oder hattet ihr trotz Panikattacken nie das Problem mit Kaffee.
Würde mich wirklich interessieren
LG, Bine

10.01.2013 17:27 • 10.09.2018 #1


27 Antworten ↓


Hallo noddle, ich kann wieder Kaffee trinken so viel ich mag, aaaaber er muß coffeinfrei sein.
Schmeckt mir genauso gut wie der mit Coffein, macht aber kein Herzklopfen.
Den Sana von T...o mit viel Milch finde ich lecker.

LG krok, die alte Kaffeetante

10.01.2013 17:32 • #2



Kaffee als Auslöser? Werde nervös und Unruhig

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headbangerin
huhu, noodle!

seitdem ich nen vollautomaten habe, der die ganzen bohnen
frisch mahlt, bin ich auch ne kaffeetante geworden!
ich schalte das gerät schon gar nicht mehr ab,
weil ich auch durchaus bis spät in die nacht noch kaffee trinke.
ich weiss nicht, ob es bekannt ist, dieser kaffee wird mit hohem druck
"gebrüht" (oder wie heisst das?), im gegensatz zu filterkaffee,
der ja erst minutenlang aufweicht, ist der koffeingehalt niedriger
demnach für mich persönlich sehr viel verträglicher
und auch der geschmack ist natürlich ganz anders.
(früher hab ich kaffee nur in cafés oder eisdielen getrunken,
weil auch da mit profimaschine und hohem druck gemacht und blabla... )

seitdem ich nicht mehr rauche (und ich habe 21 jahre lang gerne und
heftigst geraucht!), habe ich erst festgestellt,
wie köstlich der kaffee wirklich ist!
wenn ich es allzusehr übertreibe, wird mir davon auch mal etwas übel.
aber ich bin da sowieso ein wenig nachlässig und ignoriere sowas gerne...
der nächste kaffee schmeckt nämlich trotzdem!
(so wie das B. im monat nach der letzten party )

unruhig gemacht oder "aufgeputscht" hat mich kaffee noch nie.
ich kann auch auf der bettkante noch kaffee trinken und dann sofort pennen
(auch schon früher ohne schlafmittel!).

im krankenhaus sagte mir mein internist, ich solle lieber normalen kaffee mit milch
trinken, als koffeinfreien, weil letzterer eher "aufs herz schlägt", als der mit koffein.
wieso das so ist, hab ich vergessen.
aber ich hätte auch keine "kaffebohnen - bleifrei" im haus gehabt.

ich kipp immer kaffeeweisser in meinen kaffee,
schwarz trink ich nur aus reiner not, wenn keine milch vorhanden ist.
ich glaube, milch an sich ist auch besänftigend für den magen.
zumindest hatte ich mal nachts wegen magenschmerzen ne notärztin
im haus, und die empfahl mir, ein glas warme milch zu trinken.
(dass es ne pankreatitis war, konnte die arme ja ohne labor usw nicht wissen!)


könnte das bedeuten, dass kaffee mit milch verträglicher ist?
kein schimmer!
ich hab bio, chemie und physik (und auch politik ) immer geschwänzt.

ich glaub zwar nicht, dass ich dir einen guten rat geben kann,
aber zumindest kennstdu jetzt meine kaffee-vorlieben. hihi

grußi!

10.01.2013 17:49 • #3


Zitat von headbangerin:
im krankenhaus sagte mir mein internist, ich solle lieber normalen kaffee mit milch
trinken, als koffeinfreien, weil letzterer eher "aufs herz schlägt", als der mit koffein.
wieso das so ist, hab ich vergessen.



Hallo headbangerin, der Arzt hat dich veräppelt, glaub ich.
Ich hab es grad mal gegoogelt.
Also 10 Tassen koffeinfreier Kaffee enthält grad mal soviel Koffein wie 1 Tasse normaler Kaffee.
Auch im entkoffeinierten Kaffe ist also immer noch ein Rest an Koffein enthalten.

Es soll aber Menschen geben, die überhaupt kein Koffein vertragen, Gott sei Dank gehöre ich nicht zu denen.

LG krok

10.01.2013 18:11 • #4


Giftzwerg
Ich bin auch eine Kaffeetante von morgens bis abends trotz PA`s obwohl ich seit heut wirklich
denke, das Kaffee einige Beschwerden bei mir hervorrufen oder verstärken und trinke daher
seit heut Mittag schwarzen Tee. Bin gespannt wielange ich durchhalte, denn bin schon richtig
auf Kaffee Entzug

10.01.2013 18:17 • #5


Kaffee trinke ich auch, früh und nachmittag ne Tasse, aber der darf auch nicht so stark sein. Manche Tage kann ich gar keinen Kaffee trinken, aber da verzichte ich auch lieber drauf. Kommt drauf an, wie es mir geht...

10.01.2013 18:19 • #6


Peppermint
Ich habe mal eine halbes Jahr keinen Kaffee und es war die schlimmste Zeit meines Lebens....es hat sich nicht mehr gelohnt für mich morgens aufzustehn....
Was gibt es besseres wie ein Pott Kaffee am morgen und die ganze Wohnung riecht danach....

Koffeinfreier war auch ok aber nun trinke ich meine alte Marke wieder morgens einen grossen Pott und nachmittags noch einen....

10.01.2013 18:26 • #7


Hallo zusammen,
Danke für eure Antworten. Sehr interessant.
Wenn ich nachmittags gerne eine Tasse Kaffee trinken würde (so wie früher halt) ertappe ich mich dabei wie ich mir einrede....nein, denn verträgst du nicht der verstärkt deine Unruhe wieder. Ich glaube das das in meinem Fall eher Kopfkino ist.
Dieses in sich reinhören...bin ja mal gespannt wann das weniger wird
LG, Noodle

10.01.2013 18:36 • #8


Also ich habe bis vor ca. 2 Jahren öfter mal einen guten Kaffee getrunken. Das habe ich nach meiner Panikattacke vor 2 Jahren schlagartig eingestellt. Ich merke sofort bei dem kleinsten Schluck, dass ich unruhig werde... Ist wahrscheinlich tief im inneren eine Abneigung gegen einen aufgedrehten Körper. Hab früher auch gerne mal einen Energy Drink getrunken. Komischerweise fehlt mir beides kein Bisschen.

11.01.2013 00:22 • #9


Ich trinke morgens immer 1 -2 Tassen Kaffee mit Milch und Zucker, nachmittags gerne Tee oder Getreidekaffee, der schmeckt mir auch sehr gut mit Milch und Zucker. Auf einer Feier hab ich nach dem Essen gefragt ob alle noch gerne einen Dinkelkaffee trinken würden, zuerst verzogen da die meisten die Gesichter, aber haben dann doch mal eine Tasse davon probiert und waren alle sehr angetan...

Früher hab ich sehr viel mehr Kaffee getrunken und Cola light, seit ein paar Jahren habe ich das sehr reduziert weil mir Vollwerternährung gefällt und sich einiges in meinem denken dazu gewandelt hat.

Herzlich grüßt kerze

11.01.2013 08:12 • #10


huhu ihr mäuse ....
also ichb schon immer gerne kaffee getrunken , musste nur während meiner letzten schwangerschaft aufhören , da mir von kaffee kotzübel wurde !
nun habe ich vor 2 monaten mit dem rauchen aufgehört und dadurch wieder mit kaffee trinken begonnen und trinke bestimmt gute 6 tassen kaffee am tag auch mit PAs , ich könnte jetzt aber nicht behaupten das die dadurch schlimmer geworden wären oder so , eher genauso wie meinem kaffee konsum .....
allerdings kann nach 17 uhr keinen kaffee mehr trinken , da ich dann abends nicht schlafen kann !!

11.01.2013 08:59 • #11


Hi Noodle,

als ich deinen Post gelesen hab musste ich ein bisschen schmunzeln, denn mir geht es wirklich genauso!
Ich habe bis vor ca. 3 Monaten super gerne und auch viel Kaffee getrunken. Als ich nach meiner ersten heftigen PA in einer Notfallpraxis bei uns am Krankenhaus war (Herzrasen ging nach der PA nicht mehr weg), meinte der Arzt zu mir, dass ich doch auf Koffein, Alk. etc. verzichten solle, weil das alle Symptome nur noch verstärken würde. Also hab ich von da an erstmal auf Kaffee verzichtet (was mir echt schwer fiel).
Irgendwann hab ich mir dann doch mal wieder eine Tasse gegönnt und es ist unterschiedlich bei mir. Mal verspüre ich danach eine verstärkte Nervosität, mal eben nicht. Da mich die Worte des Arztes aber nie so richtig losgelassen haben, scheine ich unterbewusst den Kaffee damit in Verbindung zu bringen. Ich werde mir totzdem ab und an noch eine Tasse gönnen, denn ich glaube das ich mich da selbst total verrückt mache. Es ging ja komischerweise bis vor kurzem auch ohne dass ich in irgendeiner Weise drauf reagiert habe.
Ich glaube, wir denken da einfach zu viel drüber nach.....

14.01.2013 12:38 • #12


ich könnts mir ehrlich gesagt ohne kaffe garnicht mehr vorstellen ....
ich muss auch sagen das ich eher niedrigen als hohen blutdruck habe und mir der kaffee von der seite her nichts anhatt ! ich darf nur nicht all zu starken kaffee trinken , denn dann reagiert mein kreislauf mit schwindel drauf ! ich habe ne senseo maschine und trinke den mit dem halben koffein von jacobs ich glaube balance heisst der !

14.01.2013 13:54 • #13


~Zoe~
Da mich die Lust auf Kaffee mal wieder gepackt hat, bin ich hier auch mal wieder im Zwiespalt. Ich habe mir gestern, das erste Mal seit Langem, mal wieder eine Tasse gegönnt und er hat mir sehr gemundet. Morgens brauche ich keinen Kaffee, da ich sehr schnell auf "Betriebstemperatur" komme und empfindlicher für Veränderungen meines Körpers bin. Am Nachmittag habe ich jedoch die vergangenen Tage richtig Kaffeedurst bekommen, da konnte mir der Earl Grey auch nicht drüber weg helfen.
Ich werde also hier und da mal wieder ein Tässchen trinken, bin jedoch etwas skeptisch, ob ich diese Anregung unbedingt brauche.

Mich würde mal interessieren, wie viele von euch ebenfalls vorsichtige Kaffeetrinker sind bzw. wie viele von euch bewusst darauf verzichten. Das wäre ja fast eine Umfrage wert, aber es gibt doch bewegendere Themen, die mehr Beachtung verdienen.

23.05.2014 18:12 • #14


Ich hab auch eine Zeit lang drauf verzichtet und versucht einiges mit dem Kaffeekonsum zu erklären.
Hab dann aber doch wieder welchen getrunken und siehe da: Nix passiert. Also (zumindest bei mir) eher doch kein Zusammenhang. Aber wenn man Kaffee mti Angst/Panik verbindet, bringts ja auch nix, sich den trotzdem reinzuschütten

23.05.2014 18:24 • #15


Ich habe drei Jahre keinen Kaffee getrunken weil ich mir eingebildet habe es würde mit am Kaffee trinken liegen.

Und siehe da, ich trinke schon lange wieder Kaffee, bei mir liegt es nicht daran, wenn ich durch den Wind bin, dann bin ich das ob mit oder ohne Kaffee.

23.05.2014 18:27 • x 1 #16


Ihr könnt ja, wenn ihr es wieder versuchen wollt, langsam einsteigen. Also vielleicht nicht gleich eine große Tasse starker Schwarzkaffee Milchkaffe, Cappuccino, kleine Tasse.... ooh ich bekomme Durst

23.05.2014 18:31 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

~Zoe~
Den Fehler habe ich am Vortag gemacht. Habe mir quasi einen dreifachen Espresso reingezogen, aber auch nicht zur Gänze. Die Hälfte ist im Ausguss gelandet. Ich muss erst mal die richtige "Dosierung" herausfinden, da der Kaffee hier etwas anders zubereitet wird, als ich es kenne, und zwar so:
http://www.coffeecircle.com/kaffeewisse ... okkakanne/
Vorher hatte ich eine Senseo- Kaffeemaschine und da gingen einige Pads durch, auch eher die milde Variante.

Zitat von Alligato:
Ihr könnt ja, wenn ihr es wieder versuchen wollt, langsam einsteigen. Also vielleicht nicht gleich eine große Tasse starker Schwarzkaffee Milchkaffe, Cappuccino, kleine Tasse.... ooh ich bekomme Durst


Hast du dir erst mal einen "guten" Kaffee gemacht, wie es das ältere Semester zu sagen pflegt?

23.05.2014 18:49 • #18


Ja!

23.05.2014 19:10 • #19


Ich hab nach den ersten Panikattacken keinen Kaffe mehr vertragen...von Redbull bin ich ganz und gar völlig abgedreht.
Inzwischen kann ich aber wieder Kaffee trinken...zumindest in Maßen...nicht so viel wie damals.

23.05.2014 22:18 • #20



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