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08.06.2008 21:05 • 17.02.2021 #1


166 Antworten ↓


Christina
Hallo Anja und willkommen hier!

Ich habe furchtbare Angst, plötzlich zu sterben. Einfach und ohne Vorankündigung! Wenn diese Gedanken in meinem Kopf umher wandern, dann geht es erst so richtig los. Taube und bitzelnde Zunge, Herzrasen, Schwindel und Unruhezustände.
Diese Gefühle lassen mich fast wahnsinnig werden.Ich nehme an, Du bist wie die meisten Angstpatienten gründlich untersucht worden, brauchst Dir dahingehend also keine Sorgen zu machen. Die Symptome sind Angstsymptome, u.U. verstärkt durch Hyperventilation.

Aber als Mutter muss man ja funktionieren und darf nicht schlapp machen.Finde ich nicht. Natürlich ist es wichtig, dass Du Dich um Dein Kind kümmern kannst - aber nicht unter kompletter Selbstverleugnung. Du bist ja auch Vorbild, wie man mit sich umgeht, wie man in der Welt zurechtkommt, was es heißt, sich selbst als Menschen mit Schwächen zu akzeptieren und nicht als Roboter. Viel wichtiger als dauernd zu funktionieren, erscheint es mir, zu Schwächen und Krankheiten zu stehen, sich selbst damit auch ernst zu nehmen und als gutes Vorbild letzten Endes zu zeigen, dass man nicht alles allein schaffen muss, dass man sich Hilfe suchen kann und darf, dass man aus solchen Tiefs auch wieder rauskommt und dass Mühe sich lohnt.

Liebe Grüße
Christina

08.06.2008 21:29 • #2



Innere Unruhe

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TheSaint
Hallo Anja,

natürlich sieht Deine Umwelt nicht, was in Deinem Kopf abgeht... Das ist ja normal - und wie soll auch jemand von Deiner Familie wissen, was in Deinem Kopf und Deinem Inneren abgeht, wenn Du nicht drüber redest? Riechen kann Deine Ängste ja keiner

Dein Angst vor dem plötzlichen Tod kenne ich, ist nicht angenehm und kann einen ziemlich in Beschlag nehmen, vorallem wenn sich die Gedanken verselbständigen. Da muss aber jeder Angsthase seine eigene Strategie entwickeln, da durch zu kommen. Mir helfen z.B. die ganzen Visualisierungs-, Entspannungs- und sonstigen Gedanken-Stopp-Techniken nix. Bei anderen funktionierts... Daher - jeder selber

Deine Körpersymptome hat Dir aber sicher schon mal ein Arzt oder Therapeut erklärt, oder? Vorallem die taube und "bitzelnde" Zunge? Das kommt in der Regel ja vom Hyperventilieren, das man selber ja nicht bemerkt in der Situation. Is also nich schlimm, nur unangenehm. Genauso die restlichen von Dir beschriebenen Symptome - alles bekannte Angstsymptome. Die kennt so oder so ähnlich jeder Angsthase, ich auch

Auch als Mutter kannst und musst Du nicht immer funktionieren - jeder hat Schwächen, auch Du darfst die haben - rede mit Deinem Mann - dringend! Du bist ja nicht alleine...

Machst Du denn grad Therapie, nimmst Medikamente etc?


Alles Gute, lass die Flügel nicht hängen und LG

08.06.2008 21:35 • #3


ja ich bin seit 10 Jahren in Therapie. Zur Zeit nehme ich kein Medikamente.
Ausser im Notfall habe ich Atosiltropfen im Haus, aber ich meine man kann seine Ängste nicht mit Medikamente verlieren, nur etwas verringern.
Ich versuche stets ohne Medikamente auszukommen.
Mit meinem Partner kann ich nicht so gut über meine Ängst reden, da er in dieser Hinsicht keinerlei Probleme hat und ich mich oftmals nicht versteht.
Ausserdem fällt es mir schwer, bei Unruhezuständen - Hilfe von aussen anzunehmen.
Wenn ich panisch bin, dann will ich einfach nur rumlaufen und mich bewegen, damit ich weiß, dass ich noch lebe.
Alles liebe Anja

08.06.2008 21:57 • #4


TheSaint
wenn Du in Therapie bist, dann solltest Du das akute Problem auf jeden Fall sofort beim Therapeuten ansprechen und nicht auf "schön Wetter und alles gut" machen - auch wenn der Therapeut dann wieder "anstrengend" für Dich werden wird...

Finde ich klasse, dass Du keine Medikamente nimmst, aber trotzdem was für den Notfall Zuhause hast - mache ich genauso.

Wielange bist Du denn schon mit Deinem Partner zusammen? Wenn Du seit sovielen Jahren Deine Ängste hast, weiß er doch sicher bescheid? Ein Partner der sich nicht informiert undim akuten Fall auch kein Verständnis zeigt, ist ja jetzt nicht unbedingt ne große Hilfe für Dich - ich finde, Du solltest das auf jeden Fall mit ihm ansprechen - das MUSS in ner funktionierenden Partnerschaft gehen - sonst kostet Dich das ja nur noch mehr Energie, die Du grad eigentlich nicht hast...

Bewegung ist super - baut überflüssiges Adrenalin ab - mache ich auch... Wenn es Dir hilft, geh ne Runde um den Block - mach das für Dich!


wünsch Dir eine Gute Nacht und viel Stärke für die Nacht und dass Du trotz allem erholsamen Schlaf findest
LG

08.06.2008 22:11 • #5


Hallo Anja,

ich kann dich gut verstehen- wenn man einen Partner hat, der ganz anders denkt, ist es schwierig ihm begreiflich zu machen, was man gerade durchmacht...
Mir geht das meistens genauso. Mein Mann u. meine fast erwachsenen Kids können mein Problem auch nicht so ganz nachvollziehen.
Ich versuche dann, es ihnen zu erklären, aber es ist einfach zu schwierig.
Ich glaube, der Schlüssel zu unserem Problem ist, dass wir nicht mehr so richtig positiv denken können.
Jede kleinste Rührung in unserem Körper versetzt uns in Angst u. Schrecken- mir geht das jedenfalls so. Komme mir irgendwie wie ein Biochemiewerk vor..
Versuche mich dann auch immer körperlich zu betätigen, das hilft wirklich beim Adrenalinabbau- so was wie negative Energie in positive umwandeln.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute !

10.06.2008 08:25 • #6


mein Mann kann auch nicht wirklich viel damit anfangen aber er gibt sich Mühe es verstehen zu lernen ,er war schon mehrmals bei meinem Phsychater und hat sich erklären lassen was den da in einem vorgeht und wie er sich verhalten soll.Ich möchte zwar auch meist einfach in Ruhe gelassen werden aber wenn ich dann doch die Nähe möchte weiß ich das ich zu ihm gehen kann .Manchmal hilft es mir auch dann nur darüber zu sprechen das ich mich wieder fange, deshalb bin ich sehr froh das mein Mann zumindest Ansatzweise versteht wie es einem dann gerade geht.


LGTini

10.06.2008 13:28 • #7


21.11.2008 09:42 • #8


Hallo brizz,

leider habe ich auch das Problem mit dieser Unruhe. Bei mir hat es sich gebessert, weil ich mittlerweile Medis nehme, trotzdem sind sie da, mal mehr mal weniger. Ich stelle fest, dass die Unruhe verstärkt autritt, wenn ich Kaffee trinke, oder viel Stress habe. Es nervt,aber ich teste immer mehr auf, wann sie vermehrt auftaucht und wann sie latent da ist.
Ich sehe diese Unruhe als eine innere Ampel an. Ist sie verstärkt da, weis ich meine Ampel zeigt rot und ich muss an mich jetzt denken. Mit dieser Einstellung fahre ich ganz gut.
Brauchte auch eine Weile damit umzugehen.
Grüße

Regi

21.11.2008 11:49 • #9


Hallo Regi,

bist du auch in den Wechseljahren und was nimmst du ein gegen diese Unruhe?

Grüße
brizz

24.11.2008 08:20 • #10


Brizz hallo


Ich bni auch in den Wechseljahren bin 50jahre / Jung nicht immer leicht aber machbar.


Dir alles erdenklich Gute weiterhin

wünscht dir von Herzen


Dat olle junge Biggi

24.11.2008 09:18 • #11


Hallo Biggi,

ich bin gut 57 und mach das ganze Theater nun schon 7 Jahre mit.
Ich nehme auch SD-Hormone wegen Hashimoto mit Unterfunktion.
An weiblichen Hormon schmiere Östrogengel und Utrogest.
Mit den Schüsslersalzen hab ich mich auch in den letzten Tagen beschäftigt.
Kann man das selbsständig herausfinden was man nehmen muss?
Kannst du mir da einen Tipp geben?
Magnesium habe ich auch über Jahre genommen - hab jetzt mal ausgesetzt. Könnte aber mal wieder anfangen.
Crateagutt (schreibt man das so) hab ich auch schon genommen, aber ich weiß nicht ob mir das geholfen hat.
Oder gibt da noch ein besseres Präparat?
Ich hab so viele Beinschmerzen, aber bis jetzt hat man nichts festgestellt.
Dir auch alles Gute und liebe Grüße
brizz
PS. Wohnst du in Bremen, denn dort wohnt eine Biggi die ich kenne?

24.11.2008 11:09 • #12


ich schubs es nochmal hoch

27.11.2008 11:21 • #13


Hallo Brizz


Ich wohne nicht in oder bei Bremen ich wohne im Kreis Heinsberg / Hückelhoven Richtung Aachen im Dreiländereck


Ich nehme Euthyrox 100 ein für die Schilddrüse. Habe Unterfunktion. und ab und zu 1 Schilddrüsenrestentzündung da ich mal Schilddrüsenkrebs hatte nur noch 1 Rest Schilddrüse vorhanden ist. Ich nehme auch Kurmässig Rotklee ein für die Wechseljahre die nicht mehr so stark ist ich hatte 2004 eine Hysterektomie ( Gebärmutterentfernung)Mometan mache ich wieder eine Schüsslersalzkur, Schau mal unter www.Schüsslersalze.de nach dort kannste deine Salze individuell zusammenstellen mir helfen die enorm. Diese folgende Webseite ist auch sehr hilfreich:http://www.schuessler-salze-liste.de/liste/index.htm

Dir alles erdenklich gut und weiterhin viel Erfolg Mut und Kraft

Wünscht dir von ganzen Herzen

Biggi

27.11.2008 11:43 • #14


07.01.2009 15:21 • #15


Hallo axel,

ich hasse diese innere Unruhe...bin dann auch zu nichts fähig. Ich nehme dann hochdosiert über ein paar Wochen reinen Baldrian ein..ohne Hopfen usw. Wird dadurch immer viel besser.

Grüssle
Claudi

07.01.2009 15:32 • #16


danke Nochmal werde den tipp beherzigen und morgen in die apoteke schauen.
Heute probir ichs noch mit entspanungs tee.Und morgen in der arbeit nem ich noch meine notfall pastillen mit bachblüten mit. Ich bin heute sehr lange spaziren gegangen danach bin ich gleich noch auf den heimtainer. Ich muss wieder zur arbeit ich bin einfach unterfordert. die lange auszeit von 3 wochen tad mir nicht gut.
morgen geh ich ach das erste mal zu einer selbsthilfe gruppe die zum thema panik und angstatacken hat. darüber zu reden tut sicher gut.

07.01.2009 20:03 • #17


18.10.2009 18:58 • #18


Ich drinke dann ein Anis- Fenchel- Kümmel- Tee,beruhigt Nerven und Bauch

18.10.2009 19:32 • #19


bei ist das auch so ähnlich,ich bin dann auch immer sehr hibbelich wenn in mir innerlich was ist!Man muss irgentwie versuchen runter zu kommen zu entspannen Ganz Lieben gruß Lena.

18.10.2009 19:46 • #20



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