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Manchmal passiert das überraschend.
Ich bin eben innerlich unruhig, und zittere an Händen und oder Füssen.
Dann passiert eine Fressattacke, aber ohne Lust auf spezielles, da gehts nur darum, diverseste Sachen so schnell wie möglich zu schlucken, weil es mir danach schlagartig besser geht.
Es kommt einiges im Magen zusammen, und danach gehts mir gut.
Bisher war der Blutzuckerspiegel laut Befund normal, aber Unterzuckerung kann Panikattacken auslösen, ich werde jedenfalls das Thema bei meiner Ärztin ansprechen.

Kennt das jemand?
Genauere Beschreibung.
1. Innere Unruhe, überraschend, egal wann
2.Zittern von Händen und Füssen
3.Fressanfälle ohne Gelüste nur um innere Unruhe zu beseitigen
4. Hat man vieles verschlungen kommt erst die Wirkung.
5.Ein Apfel alleine tuts nicht!

Ist das jetzt Panik, oder ist es was anderes, wer hatte es schon?

06.05.2009 16:30 • 07.05.2009 #1


9 Antworten ↓


Huhu,

Wie ist denn dein Eßverhalten ansonsten? Regelmässiges Frühstück, Mittagessen usw.

Die Symptome sind schon die gleichen wie bei Unterzuckerung. Wenn der Blutzuckerwert aber bisher immer okay war, ist es vielleicht eher mit etwas psychischem verbunden.
Vielleicht hat es sich in deinem Hirn eingebrannt "Nur wenn ich den Magen richtig voll hab gehts mir gut". Bei einer leichten Unterzuckerung reicht ein Traubenzucker völlig aus.

Um auf nummer sicher zu gehen kannst du beim Arzt einen Glukosetoleranztest durchführen lassen. Tut nicht weh und gibt sicherheit was zB Diabetes angeht.

Ansonsten würd ich eine Art Tagebuch führen. Wann du was isst. Daran kannst du vielleicht besser sehen wo "Energielöcher" stecken.
Dich einfach mit dem thema auseinandersetzen um dem Gefühl den Schrecken zu nehmen.

Gruß fera

06.05.2009 17:10 • #2



Innere Unruhe, zittern!

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Vielleicht will man sich auch nur ablenken,

06.05.2009 17:11 • #3


Ich esse regelmässig, aber man sagt mir nach, das ich zu strahlen beginne, wenns was zu essen gibt, die Anfälle hatte ich in der Art erst 3 mal, beim ersten mal, war eine Kreislaufstörung dabei laut Ärztin, von den anderen Anfällen weiss sie noch nichts.

Ich hatte aber immer schon starke Hungergefühle, und Übelkeit, wenn ich in für mich schwierige Situationen komme, ich schaffe es das zu erledigen, aber danach wird mir Übel als hötte ich 3 Tage nichts gegessen, und muss schauen, das ich ganz schnell was bekomme, wonach es eine Zeitlang besser wird.
2,5,-3 Stunden kann ich ohne essen aushalten, dann wirds brenzlig, esse ich süsses halte ich länger durch.
Aber man darf nicht in jeder Situation essen und nicht an jedem Ort.
Ich müsste mich eben wegen der Gastritis und dem Reflux zurückhalten, und essen wie ein fastender.
Ich vertrage fast kein Gemüse und fast kein Obst ausser Apfel und Banane, und nur Grüner normaler Salat Oliven Petersilie, ganz wenig nur.
Wasser trinken hilft nicht viel, ich trinke gerne viel Wasser.
Also haue ich rein gehts mir Psychisch besser aber dann sticht halt der Magen.
Heute früh hatte ich schon um 4.30 Hunger, das passiert selten, aber ich musste 2 mal essen, erst dann gings mir besser.

07.05.2009 08:37 • #4


Der Körper gewöhnt sich auch schnell dran,wenn er immer wieder gefüttert werden mag.
Ich habe auch eine Refluxgeschichte-nehme Pantoprazol.
ich denke an das Essen gar nicht,und es geht mir gut

07.05.2009 08:41 • #5


Ich denke auch nicht an essen, aber wenn die Übelkeit da ist, die kommt plötzlich, dann muss es sein.
Vielleicht könnte es ein Helicobacter sein den hatte ich schon 2 mal, das der Übelkeit verursacht und schuld ist an meinem Hunger.

07.05.2009 08:45 • #6


Magenspiegelung?

07.05.2009 08:47 • #7


Ja, hatte ich erst vor kurzem, und eine Mega Tabletten kur die mich ans Bett gefesselt hat, aber ich werde demnächst eine Stuhlprobe abgeben, bisher konnte ich nicht, weil ich erkältet war.

07.05.2009 09:05 • #8


Habe hier was gefunden zum Thema Hungerattacken,,,,Cortisol, der Stoff aus dem der Stress ist

Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet. Die Ausschüttung wird über das im Hypothalamus produzierte CRH (Corticotropin-Releasing-hormon) und das in der Hypophyse ausgeschüttete ACTH (Adreno-corticotropes Hormon) angeregt.

Bei Stress löst das in der Hypophyse vermehrt produzierte ACTH die Ausschüttung von Cortisol aus. Wie so oft in hormonellen Regelkreisen der Fall, führt ein Feedbackprozess dazu, die vermehrte Produktion von Cortisol zu drosseln, um schließlich wieder auf Normalniveau zu sinken. Ist der Stresslevel über einen längeren Zeitraum erhöht, ist der Rückkopplungsvorgang beeinträchtigt, da der Hypothalamus den durch Stress initiierten Cortisolanstieg nicht mehr als solches wahrnehmen kann. Die Folge: Die Cortisol-Produktion wird weitergeführt und der Hypothalamus im Zusammenspiel mit der Hypophyse produziert weiterhin ihre Hormone als Stressrückmeldung.

Fortwährender Stress und daraus resultierende hohe Cortisolwerte stören die Regulierung des Blutzuckers und beeinträchtigen die Wirkung des Insulins. Ein Begleiteffekt ist das ständige Auftreten von Hungergefühlen, was wiederum Heißhungerattacken zu Folge haben kann.

Problematisch erweist sich deshalb die oftmals gutgemeinte Absicht zu seinen Mahlzeiten eher weniger zu sich zu nehmen zu wollen. Der dadurch erreichte Blutzuckerspiegel (= Hypoglykämie) ist zu gering, um dem Körper signalisieren zu können, ausreichend Nahrung zugeführt zu haben. Dies provoziert eine Stressantwort des hormonellen Regelsystems, wodurch vermehrt Cortisol produziert wird.


LG Suma

07.05.2009 10:28 • #9


Wow, ich glaube da ist was drann.

07.05.2009 11:30 • #10



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