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Hallo zusammen!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die richtige Ecke des Forums erwischt habe... ich habe auch vorher, außer mit meiner Freundin nie mit jemanden über die gesammelte Menge meiner Ängste geredet... meine Freundin ist jedoch seit Sonntag und einer neunjährigen Beziehung weg... was jedoch eine gänzlich andere Geschichte ist und sich nicht nur auf Angstprobleme zurückführen lässt. Sie selbst litt/leidet seit mehreren Jahren unter Angst- und Panikattacken in einer weitaus heftigeren Form... das eine oder andere hab ich mir im Laufe der Jahre wohl abgeschaut...
Ich bin hier, weil mir durch den Verlust klar geworden ist, dass ich Hilfe brauche... da dieser Verlust meinen Ängsten neues Futter gegeben hat.

Nur leider weiss ich irgendwie nicht wo ich anfangen soll und wie schon gesagt konnte ich mich nicht wirklich für eine spezifische Ecke des Forums entscheiden... ich geb euch am besten mal nen Einblick um was es eigentlich geht... vielleicht kann mir jemand nen Tipp geben wie ich mich hier am besten orientiere:

Ich leide unter der Angst vor ungewohnten Situationen, an der Angst vor der Angst:
Diese äußert sich bereits bevor ich irgendwo hin will (Kino, Kneipe, Konzert, manchmal auch zur Arbeit) durch eine Art Schwindelgefühl, Herzrasen, Schweissausbrüche, extrem trocknen Mund (was essen und somit gleichzeitig natürlich auch einen Restaurantbesuch nahezu unmöglich macht), die Angst Ohnmächtig zu werden, einfach umzukippen. Dies bezieht sich jedoch nur auf Flecken an dennen auch Menschen sind... ich habe kein Problem damit, keine Angst davor irgendwo hin zu fahren und alleine durch die Pampa zu stapfen. Seit einigen Jahren leide ich bonusmäßig unter Reiseangst, was ich jedoch auch als Angst vor der Angst interpretiere... der eine oder andere Tagestrip ist schon mal drin, aber sobald ich wo anders als zu Hause schlafen soll gehts los.
Diese Ängste (mit Ausnahme der Reiseangst - die ist immer da) sind mal mehr mal weniger vorhanden... manchmal schaffe ich es, die Angst durchzustehen... manchmal gewinnt sie. Durch den Verlust meiner Freundin haben diese Ängste an Gewicht gewonnen... da ich sie jetzt alleine überwinden muss und niemanden mehr habe, der mir sagt: Los jetzt... das packen wir! Reiss dich zusammen, komm wir fahren jetzt einfach!
Eine andere Sache, die sich neuerdings (wahrscheinlich bedingt durch die Trennung) hat sich in anhaltender Zukunftsangst manifestiert... ich komme mit dem Verlust nicht klar... ich kann nicht schlafen, nicht essen, rauche extrem zu viel und habe einfach Angst davor wie es weitergehen soll... ich habe manchmal Angst davor zu sterben... das einfach mein Herz aussetzt. ich hab das Gefühl dass ichs ohne sie einfach nicht schaffe... Schmerzen!

Ich brauche Hilfe! Natürlich weiss ich das es das beste wäre mit ein paar Leuten um die Häuser zu ziehen... aber meine Freundeskreise haben sich zu weit verteilt, oder sind schlicht und ergreifend gar nicht mehr vorhanden... zum Teil waren es auch mehr die Freunde meiner Freundin... da ist sie, da kann ich nicht hin... und da meine guten Freunde alle ne ganze Ecke weit weg wohnen macht mir die Reiseangst einen Strich durch die Rechnung, zumal mein Zustand im Moment wohl nur treffend als labil zu bezeichnen wäre. Ich habe früher schon einige Male versucht die Reiseangst durchzustehen - bin mit dem Zug 700 km zu meinem besten Freund gefahren...wollte eigentlich ür ne Woche dortbleiben... nachdem ich volle drei Tage nahezu nichts essen konnte, hab ichs abgebrochen... ein neues Ticket gekauft und nach Hause... was mach ich als ich daheim bin? Ne rießen Pizza bestellen, weil ich total ausgehungert bin und es mir urplötzlich wieder gut geht! Schräg, oder?

Im Moment versuch ich bei irgend nem Psychotherapeuthen unterzukommen... eine Sache, die ich nie ernsthaft in Erwägung gezogen habe, genau so wenig wie ich je in Erwägung gezogen habe, dass alles irgendwann irgendwo public zu machen, wie ich es hier gerade tue... aber ich brech seit Sonntag im Stundentakt heulend zusammen... ich kann einfach nicht mehr... ich schaff das alles alleine nicht mehr... ich brauch Hilfe!

12.05.2009 13:38 • 03.06.2009 #1


25 Antworten ↓


hallo, Tip Nummer1 sieh dir die Videos an, die hier im Forum abrufbar sind. den ersten Schritt in die richtige Richtung hast du schon gemacht indem du hier gepostet hast! Tip2. rufe deine Krankenkasse an, die haben ne Hotline und vermitteln dir schnellstmöglichst Adressen und machen auch Termine für dich aus. Tip3,bemitleide dich nicht so sehr, weil deine Freundin weg ist,denn das tust du,weil sie auch deine Stütze war und du dich jetzt verlassen und irgendwie im Stich gelassen fühlst(keine Frage, ginge mir auch so).Dein erstes Ziel sollte jetzt die fachmännische Hilfe sein.Und wenn es zu heftig für dich ist und du reden wilst, schick ne pm.Lieber Gruß.Patricia

12.05.2009 14:18 • #2



Ich brauche Hilfe.

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Hallo Sadness,

das finde ich wirklich verwunderlich, dass du trotz aller dieser Probleme bisher noch nie daran gedacht hast, eine Psychotherapie zu machen. Das heißt wohl, das du deine Freundin sehr stark als Krücke benutzt hast. Jetzt ist die Krücke weg, und du merkst, dass du auf dich selbst gestellt bist und nicht zurechtkommst. Du brauchst wirklich Hilfe, um zu lernen, selbständig zu werden. Ich finde es gut, dass du dich um einen Therapieplatz bemühst. Aber Therapie bedeutet eben auch, selbstständig werden zu wollen, nicht sich eine neue Krücke zu beschaffen.

Du musst bereit sein zu lernen, dich den Ängsten zu stellen. Das heißt nach meiner Erfahrung auch, diese Gefühle ganz deutlich und vorurteilslos wahrzunehmen und anzunehmen, einfach weil sie da sind, ohne sie zu verurteilen, weghaben zu wollen und vor allem auch, ohne Angst vor ihnen zu haben. Es sind alles nur Gefühle, und die sind okay, Sadness! Lerne sie interessiert kennenzulernen und willkommen zu heißen. Das klingt paradox, aber genau dann, wenn du sie nicht wegstößt, sondern "Ah, da seid ihr ja wieder

Lg
GastB

12.05.2009 15:02 • #3


Danke für eure Antworten... über den Comment von GastB musste ich sogar beinahe lachen, dass hat mir gefehlt...
zu der Sache mit meiner Freundin... ich hab in nem Liebeskummer-Forum mal was geschrieben, was ich hier einkopier... vielleicht einfach mal um die Perspektive zu vertiefen:

Hallo zusammen!

Mein Name tut eigentlich nichts zur Sache... nennen wir mich Martin, ich bin dreißig Jahre alt und bin/war seit über 9 Jahren in einer festen Beziehung (wohlgmerkt ohne verheiratet zu sein, wir lebten nicht mal in der gleichen Wohnung).

Wo fang ich an? Wie fang ich an?

Wir Beide kennen uns seit beinahe 16Jahren und sie war/sie ist, nach dem mein bester männlicher Kumpel(du fehlst verdammt nochmal) einige hundert Kilometer weit weg zog, mein bester Freund. Wir Beide irgendwann mal zusammen... ein Freudentaumel...
Ich bin ein Mensch der nur schwer vertraut.. ihr vertraue ich... immernoch... bedingungslos... ich glaube wir würden uns lieber gegenseitig die Herzen herausreissen anstatt uns zu belügen... und trotzdem hab ichs verbockt.

Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass wir uns in den letzten zwei Jahren (nach der bisher definitiv schönsten Zeit meines Lebens) als Liebespaar immer weiter von einander distanziert haben... (was zur Hölle ist Sex nochmal?), was jedoch von Ihr ausging... es war einfach beidseitig immer und überall Stress: Im Job, in der Uni, mit unseren Familien, Trauer um verlorene Freunde, Trauer über alte Zeiten... und mit Panikattacken/Angstphobien, bei Ihr anfangs heftiger und auch anders als bei mir, aber sie waren und sind da.
Der ganze Rotz hat auf jeden Fall ausgereicht um uns beschäftigt zu halten.
Aber trotzdem waren wir immer füreinander da... oder hätten es zumindest sein sollen... wir haben beide unsere Fehler gemacht... inzwischen weiss ich, dass ich sie einige Male übel hab hängen lassen... wobei ich immernoch glaube, dass ich sehr häufig bis an meine Schmerzgrenzen gegangen bin... und darüber hinaus...

Der größte Unterschied zwischen uns Beiden... und mein Versagen... besteht wohl darin, dass Sie sich in Bewegung gesetzt hat... dass Sie angefangen hat ne Psychotherapie zu machen (wir erinnern uns: Angstattacken, dass sie immer die treibende Kraft gespielt hat, wenn ich mit meinem Kopf mal wieder wo anders war, während ich... ich? Ich zu nem Seelenklemptner? Was will der mir denn erzählen was ich nicht schon selber weiss?

Nach Ihrem Studienabschluss (vor ein paar Wochen) wollten wir uns endlich intensiv um unsere verkorkste Beziehung kümmern. Und ich hab den Startschuss verpasst, mein Kopf war zu voll, ich war ständig krank, wollte nirgends mit hin... ich war irgendwie die ganze Zeit über nicht wirklich da... und wenn sie mich darauf angesprochen hat, hab ichs immer irgendwie geschafft das Ganze runterzuspielen und/oder zu übergehen. Also ist Sie alleine losgezogen... n paar neue Leute kennenlernen - und sie hats auch tatsächlich geschafft! Wirklich coole nette neue Leute, die unserer Gegend eigentlich echte Raritäten sind. Unsere früheren Freundeskreise existieren leider schon länger nicht mehr... oder sollte ich besser sagen: meine!?
Auf jeden Fall war ich verdammt stolz auf sie... ich bin verdammt stolz auf sie, dass sie Ihre Ängste überwunden hat, dass sie diese Kette gesprengt hat, die uns so lange auf den Boden gedrückt hat... und dann ist es passiert.
Gestern hat sies mir erzählt: In einen dieser tollen neuen Menschen hat sie sich verknallt... und er sich scheinbar auch in sie. Wir haben lange darüber geredet... im lange reden waren wir schon immer gut... es ist nichts passiert zwischen den Beiden... aber wie solls jetzt weiter gehen? Ich dachte immer ich wär kein so Lappen, der dann heulend zusammenbricht und um ne Chance bettelt... ich hab mich getäuscht. Ich bin komplett zusammengebrochen. Ich brech ungefähr jede Stunde mal heulend zusammen, ungefähr zweimal während ich diese Zeilen hier getippt hab...ich kann nicht mehr schlafen und wenn dann nur unter übelsten Alpträumen, ich krieg keinen Bissen runter, mein Kreislauf spielt verrückt, ich wünsche mir, ich wünsche mir... verdammt... ich wünsche mir...

Warum bin ich nicht wirklich "da" gewesen als daruf ankam? Warum bin ich nicht mitgefahren? Warum gibst du mich einfach auf? AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
Ja... stimmt... ich weiss es ja... aber das ändert nichts daran dass ich das Gefühl habe ohne Dich zu Grunde zu gehen.

Sie hat mir versprochen nochmal über alles nachzudenken... Achso! Jetzt fragst sich vielleicht die/der eine oder andere, warum ich dann in diese Ecke des Forums poste...ihr zwei seid doch noch zusammen...
aber sind wir doch mal ehrlich: Wie soll das funktionieren? Soll ich mich zwischen sie und ihre neuen Freunde stellen? Soll ich versuchen etwas kaputt zu machen, was wir seid Jahren nicht geschafft haben? Für meine Eifersucht? Einfach mit hin gehen? Das ertrag ich nicht ohne irgendwann Stress draus zu basteln... ich weiss das... und ich bin mir sicher sie weiss es auch... es ist vorbei... ale Hoffnung verloren, kein Freund mehr hier dem ich das alles erzählen kann. Ich fühle mich so gott%§&&$%§ Alleine, ich weiss nicht wie ich mich befreien soll! Ich weiss ja nocht einmal wie damit aufhören kann, den ganzen Tag zu flennen.

Ja! Ich werde aufstehen! Ja, ich werde mich bewegen! Ja, ich werde mir einen Psychotherapeuthen suchen, denn ja: ich brauche HILFE! Zumindest muss ich mir das immer wieder sagen... und ich hirnaputierter Vollidiot hab dagesessen und zugesehen wie alles kaputt geht...


Aber im Moment muss ich einfach mal hier sitzen und heulen, um meine verlorene Liebe... um meinen besten Freund!

Für erste Hilfe wär ich äußerst dankbar... ich erkenn mich selbst nicht wieder... ich hab das Gefühl hier zu verrecken...

12.05.2009 15:07 • #4


@ GastB:

Wow, das hast Du gut gesagt... super. Mir gehts ähnlich wie Sadness und Deine Worte machen richtig viel Mut und bekräftigen, was ich bereits über Panikattacken und die Angst vor der Angst gehört habe!

Sadness, wir müssen was tun gegen unsere Angst, sonst sitzen wir in der Falle! Wir dürfen nicht zulassen, dass sie uns alle Freude und die Freiheit nimmt. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und drücke alle Daumen, dass Du ganz schnell nen Therapieplatz bekommst!
Die Kassenärztliche Vereinigung kann einem glaube ich auch freie Plätze nennen... oder googele mal "Therapieplatzauskunft" und dann das Bundesland, in dem Du lebst.

Du schaffst das!

12.05.2009 15:09 • #5


Ja, ich weiss schon... der Post da oben hat eigentlich nicht wirklich was mit meinen Ängsten zu tun... ich bin verwirrt und versuch grad das alles irgendwo abzuladen...

12.05.2009 15:12 • #6


@Isi:
Danke! Ich werd mir das mal genauer anschauen... vielen Dank auch an die beiden Vorschreiber... ich werd jetzt mal anfangen mich zu bewegen..

12.05.2009 15:13 • #7


Super, mach das!

12.05.2009 15:28 • #8


Freut mich, dass es euch angesprochen hat, und ich kann euch sogar versichern, dass es tatsächlich so funktioniert!

"Wissen" und "denken" sind gut und schön, aber "freundlich und interessiert hinschauen" ist der Schlüssel überhaupt. Man merkt es sogar im selben Augenblick, wenn einem das gelingt, denn man spürt eine urplötzliche Erleichterung, das Gefühl wechselt von bedrückend-unangenehm in leicht erträglich und angenehm. Und dann - es verschwindet und kommt nicht wieder. Ausgeflogen in die Freiheit, wie ein Vogel aus dem Nest.

Alles Gute wünscht euch
GastB

12.05.2009 15:41 • #9


Zitat von GastB:
Freut mich, dass es euch angesprochen hat, und ich kann euch sogar versichern, dass es tatsächlich so funktioniert!

"Wissen" und "denken" sind gut und schön, aber "freundlich und interessiert hinschauen" ist der Schlüssel überhaupt. Man merkt es sogar im selben Augenblick, wenn einem das gelingt, denn man spürt eine urplötzliche Erleichterung, das Gefühl wechselt von bedrückend-unangenehm in leicht erträglich und angenehm. Und dann - es verschwindet und kommt nicht wieder. Ausgeflogen in die Freiheit, wie ein Vogel aus dem Nest.

Alles Gute wünscht euch
GastB







Da hast du völlig recht


LG Suma

12.05.2009 15:43 • #10


Wow, ich kanns kaum erwarten, mit meiner Verhaltenstherapie zu starten, wo ich Dinge wie diese lernen werde

12.05.2009 19:02 • #11


*lach*
Ich werd das wohl erst mal in der Praxis testen müssen... aber ich werds testen.

12.05.2009 19:28 • #12


Ok... ich tests grad... und die Funktionalität ist leider... ähh... mangelhaft?
Um mich irgendwie ein bisschen von meinem Liebeskummer runterzubringen, hab ich mich für Samstag mit n paar alten Freunden (ewig nicht mehr gesehen) zu nem Konzert verabredet... was heißt verabredet... ich habs in der Schwebe gehalten... so in der Art von: Ja, mal schauen was so geht... blablabla, wir rufen uns kurzfristig zusammen.

Wenn ich jedoch daran denke hinzufahren... oder eben auch mit den Leuten mitzufahren... wird mir schwummrig... mein Herz pumpt schneller, mein Mund ist trocken, ich hab Angst dort einfach umzukippen... keine Fluchtmöglichkeit zu haben... der Situation ausgeliefert zu sein... es ist so fürchterlich schwer sich zu überwinden... ich weiß einfach nicht was ich machen soll... hab Angst das mit meinem Körper irgendwas nicht stimmt... wobei mir mein Verstand sagt, dass es 'nur' Angst ist... ich hab Angst das ich n Herzinfarkt oder sowas krieg... meine Rationalität sagt: Du spinnst komplett, verdammter Idiot... was ist schon dabei... ich könnt heulen...

13.05.2009 11:26 • #13


Schau Sadness,es ist genau das,was Deine Freundin vielleicht manchmal traurig gemacht hat.Du kannst das nicht Du schaffst das nicht etc etc das redest Du Dir laufend ein.
Ist schon ein bißchen mühsam,wenn Du Dich jetzt in Deine Freundin versetzt oder.Das angebunden sein,das sich nicht weiterentwickeln mögen oder können.
Ist schon richtig,wenn Du ne Therapie beginnst-es ist noch nicht zu spät denke ich.Ich wünsch Dir dafür alles Gute

13.05.2009 11:58 • #14


Zitat von Sadness78:
Ok... ich tests grad... und die Funktionalität ist leider... ähh... mangelhaft?

Wenn ich jedoch daran denke hinzufahren... oder eben auch mit den Leuten mitzufahren... wird mir schwummrig... mein Herz pumpt schneller, mein Mund ist trocken, ich hab Angst dort einfach umzukippen... keine Fluchtmöglichkeit zu haben... der Situation ausgeliefert zu sein... es ist so fürchterlich schwer sich zu überwinden... ich weiß einfach nicht was ich machen soll... hab Angst das mit meinem Körper irgendwas nicht stimmt... wobei mir mein Verstand sagt, dass es 'nur' Angst ist... ich hab Angst das ich n Herzinfarkt oder sowas krieg... meine Rationalität sagt: Du spinnst komplett, verdammter Idiot... was ist schon dabei... ich könnt heulen...

Du machst ja gerade nicht das, was die Funktionalität bestätigen würde.

Du wehrst dich gegen deine körperlichen und seelischen Gefühle. Du beklagst, dass sie da sind, machst dir alle möglichen Vorstellungen, womit diese Gefühle dir schaden könnten usw.

Schau sie einfach interessiert an, schau dir interessiert zu, was sich in deinem Körper und in deinen Gedanken abspielt.
Wehr dich nicht, sondern nimm es so an, als ob du einen spannenden Kinofilm betrachtest.

Viel Erfolg.

13.05.2009 14:10 • #15


Leichter gesagt als getan... ok... ich versuchs...

13.05.2009 14:23 • #16


Auch

13.05.2009 14:35 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Sadness,

lies mal hier:
erfolgserlebnisse-f59/riesen-schritte-ganz-kurzer-zeit-t20805.html#p168765

Was sagste nu. Du schaffst das auch.

13.05.2009 16:04 • #18


Wow... beneidenswert!
Hab mich heut aufgerafft und bin mal zu n paar Freunden gefahren... bis gestern hätt ich sie noch als Bekannte bezeichnet. Hab versucht mir mal den Kopf frei zu reden... hatte mehrere Kreislaufattacken mittendrin... wobei das glaub ich wirklich ein Kreislauf Problem war, dass seine Ursache in meinem momentanen körperlichen Befinden hat.
Seit mit meiner Freundin Schluss ist, ess ich zu wenig, da mein Mund permanent trocken ist und ich einfach nichts reinbringe... und als ich mir den Zustand heute ein bisschen ausgiebiger angesehen hab, ist mir aufgefallen, dass er eigentlich nahezu identisch mit dem Zusatnd ist, der mich überfällt wenn ich von meiner Reiseangst spreche... der trockene Mund, dass nicht essen können... und dann die logischen körperlichen Konsequenzen dafür.
Aber wie beende ich jetzt diesen Zustand? Wenn ich unterwegs war hat es vollkommen ausgereicht einfach wieder nach Hause zu kommen... aber in diesem Fall gibt es kein zu Hause in dass ich zurückkehren kann...
kennt dieses trockener-Mund-Phänomen jemand?
Es ist ein Dauerzustand, der sich beim Reisen eben nach Rückkehr schlagartig wieder gelegt hat... soll ich mir Kreislauftropfen oder sowas organisiseren?

13.05.2009 23:00 • #19


Zitat von Sadness78:
Wow... beneidenswert!

Hehe!

Nicht beneidenswert, lieber Sadness, sondern bewundernswert x:!:

13.05.2009 23:22 • #20



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