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Evelin67
Hallo zusammen,
bin neu hier, leide unter Agoraphobie mit Panikattacken und hab den Schwerpunkt momentan *Angst vor der Angst*.
Hatte meine erste Attacke im Auto als ich mit meinem 2ten Kind schwanger war und mein kleiner Sohn hinten im Auto sass.
Mein damaliger Arzt meinet nur, es sei alle ok , nur der Kreislauf...ja klar....bis ich dann registriert hab was es wirklich ist hatte sich die Sache manifestiert und ausgeweitet. Inzwischen sind 24 Jahre vergangen...Höhen und Tiefen mitgemacht und in letzter Zeit , ca. halbes Jahr, hat es sich wieder verschlimmert. Hab dann auch rausgefunden , dass die Hormone wohl auch eine Rolle spielen.
Nach so vielen Jahre hab ich auch mitbekommen das diese Art von Krankheit sehr *Vielgesichtig* ist und wenn ich mich hier allgemein mal so durchlese, sehe ich mich darin mehr als bestätigt.
Hoffe auf eine lernreiche und hilfreiche Zeit.
LG
Eure Evelin

21.01.2016 08:58 • 22.01.2017 #1


992 Antworten ↓


enten
Hallo Evelin67,
herzlich willkommen und einen hilfreichen Austausch wünsche ich dir.Hier sind einige mit den gleichen Erfahrungen und auch Langzeit-Angsthasen,so wie ich auch
LG

21.01.2016 09:13 • #2



Hormone, Höhen & Tiefen - Ängste nach Schwangerschaft

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Evelin67
Hallo enten
Vielen Dank für deine Antwort...bin echt mal gespannt

LG

21.01.2016 09:16 • #3


waage
Herzlich willkommen Evelin,

habe den Mist auch schon über 30 Jahre...es ist ein Auf und Ab...Hormone spielen sicher eine Rolle bin jetzt in den WJ.

Vieles was nicht verarbeitet ist kommt dann hoch...

L.G. Waage

21.01.2016 09:20 • x 1 #4


enten
Ja,war ich auch.Bin auch noch nicht so lang dabei aber nachdem ich mir hier einige berichte durchgelesen habe,(in vielen glaubte ich mich wiederzuerkennen)denke ich dass man hier einiges(nicht alles)lernen kann und manche dinge auch recht hilfreich sind
LG

21.01.2016 09:21 • #5


waage
Hallo enten,

bist du in Therapie?


L.G. Waage

21.01.2016 09:25 • #6


Evelin67
Hallo waage
Bin auch in den WJ ..nehm auch jetzt Hormone was ich eigentlich nicht wollte.. aber..schau an..sie helfen...zumindest ist es besser geworden...ja man wird so unheimlich dünnhäutig, was ich nie war..das nervt gewaltig
LG

21.01.2016 09:26 • #7


waage
Hallo Evelin,

da hast du Recht, leider nicht sehr förderlich wenn man schon unter Ängsten leidet...Hormone ..ist so ein Thema, bis jetzt habe ich mich dagegen gewehrt...mal sehen wie lange noch.

WJ und Ängste das vermischt sich und die Symptome sind oft sehr ähnlich...jeder Tag eine Herausforderung...

L.G. Waage

21.01.2016 09:35 • x 2 #8


enten
Hallo Waage,
nein,keine therapie nur behandlung durch psychiater/therapeut.
war vor ewig langen jahren mal in einer Klinik aber das war für mich der reinste horror.bin dort mit mehr angst raus wie rein und von daher kein zweites mal solang ich es verhindern kann

21.01.2016 09:36 • #9


waage
Meine Therapeutin versucht mich schon seit längerer Zeit in eine psych.Klinik zu schicken..ich hab`s bis jetzt noch nicht gemacht.

Das was du jetzt schreibst, bestätigt eigentlich meine Meinung dazu. Aber es gibt natürlich auch viele Erfolgserlebnisse und vielen bekommt es gut. Ich schwanke echt...

L.G. Waage

21.01.2016 09:41 • #10


Evelin67
Hallo enten
Allein der Gedanke in so eine Klinik zu müssen würde mich kirre machen...bin momentan auch dabei zu einem Therapeuten zu gehen aber ..ich hab versucht zu einem Hypnotherapeuten zu gehen , tja, er hat nach einem Anruf auf AB und nach nem Mail noch nicht geantwortet....was für ein Schnarcher...wird jetzt wohl doch zu nem Tiefpsychologen gehen, mal sehn ob der antwortet

21.01.2016 09:41 • #11


enten
Das leidige Thema mit den Therapeuten,die ja immer und grundsätzlich eine sooooooooooo lange warteliste haben.nur komisch das dass sehr häufig bei angstpatienten ist

21.01.2016 09:46 • x 1 #12


waage
Habe auch lange gesucht...die sind alle überlastet , seit 2 Jahren habe ich eine nette Therapeutin die auch Ärztin ist.

Das passt...

Ja, immer mehr Menschen mit Angststörung , finde das schon sehr bedenklich.

21.01.2016 09:48 • #13


enten
stationäre behandlung...hmm,unabhängig davon daß ich mir entmündigt oder wie ein kleinkind vorkam hat es mir wie gesagt nur nachteile gebracht.es sind so viele dinge die man machen muss/soll wobei man sich spätestens dann die frage stellt"wo bin ich denn hier gelandet"

21.01.2016 09:53 • #14


Evelin67
Ich hatte schon Therapien
Die Erste war echt gut aber leider selber derart überfordert.
Der Zweite bekam den Mund nicht auf,wollte mich aufs Münster schicken wg. Konfrontaion und als ich sagte er solle in der Nähe bleiben entfall es mir schwindlig wird das ich mich an ihm festhalten kann Urde er hysterisch riss die Hände hoch und sagte:mich fasst Niemand an!...hallo? geht's noch?
Der Dritte sagte mir nach der dritten Sitzung , dass ich das nächste mal allein zu ihm fahren soll..meine Antwort: enn ich das kann brauch ich sie nicht mehr.Soviel zum Wissen und Vertrauen zu den Ärzten.
Ich hab aber jetzt eine Adresse da geht eine Bekannte hin und as sie so erzählt und wie sie sich jetzt gibt denk ich bin ich auf einem guten Weg.

21.01.2016 10:00 • #15


enten
und es kommt hinzu,dass es ja ein bunt gemischter Haufen menschen mit verschiedenartige krankheiten sind.das fängt bei Alk. an,geht über borderliner,magersüchtigen bis hin zu suizidpatienten.es kam mir alles so unstrukturiert vor.beim ankommen wurde mir damals direkt mitgeteilt,dass ich die klinik erst einmal für mind.14tg nicht verlassen darf(bei manchen Länger)therapiegespräche 1x die woche für etwa 15min.eher weniger und der rest war warten auf irgendweche beschäftigungen,die für mich gesehen absolut überflüssig und auch völlig unbrauchbar waren..es sei denn man steht vielleicht auf Körperberührungen mit unbekannten personen

21.01.2016 10:09 • #16


Evelin67
Ohje,liest sich echt horrormässig
Ich könnte das auch nicht, aber eine Freundin war 3 Monate in Stuttgart in der Sonnenklinik? Ich glaub so heisst die...und der hat es echt geholfen. Soviel ich noch weiss hatte sie aber mehrmals die Woche Sitzungen...allein und Gruppe. Nur sie meinte es war Anfangs sehr sehr hart. Naja ich könnte mich nicht überwinden.

21.01.2016 10:14 • #17

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waage
Das liest sich echt gruselig..und braucht kein Mensch. Ich versuche es erstmal hier weiter mit meiner Therapeutin und arbeite an mir.

21.01.2016 10:16 • #18


enten
mag sein das es manchen menschen hilft,mir ganz sicher nicht!im übrigen waren von 15 patienten 4 schon zum 2.bezw.3 mal da.zeugt nicht wirklich von einem durchschlagenden erfolg,der auch längerfristig anhält.als sich dann eine in unserem zimmer(in meinem beisein)die pulsadern öffnen wollte,hatte ich den kaffee restlos auf.deswegen ist eine klinik definitiv keine option für mich und wenn wirklich alle stricke reißen sollten dann höchstens ambulant.

21.01.2016 10:24 • #19


Evelin67
Muss ich dir absolut Recht geben!
Es ist eh schwachsinnig verschiedene Arten von Krankheiten in einem *Raum* quasie zu therapieren.
Unsere Gesundheitsreform lässt grüssen.

21.01.2016 10:27 • #20



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Dr. Christina Wiesemann