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Hallo ich bin im 4 Monat schwanger freue mich auch total auf das Baby aber ich habe irgendwie angst dieser Gedanke angst das ein baby in meinem bauch ist. vieleicht ist es auch die angst, die kontrolle über mein körper zu verlieren. zumindest der gedanke daran.irgendwie ausgeliefert zu sein.
habe mal gehört das sich der körper total umstellt auch so emotional, viell. denke ich dann ganz anders drüber. Kennt jemand solche Gedanken ?

04.11.2012 20:02 • 29.11.2012 #1


13 Antworten ↓


Hallo angsthäschen,

ich kann deine Angst gut verstehen. Es ging mir genauso. Es gab sogar Momente an denen ich dachte:" Was hast du da getan?" Ich wollte nicht mehr schwanger sein. Mein Körper veränderte sich (normal

Es gab aber viele Momente, wo ich die Schwangerschaft genossen habe. ICh konnte essen was ich wollte , naja, fast.
Meine "Muttergefühle" wurden geweckt, als ich meinen Sohn im Bauch merkte. Es war großartig! Einfach unglaublich!

Und dann fieberte ich der Geburt entgegen, konnte es nicht abwarten.

Glaube mir, das geht vorbei, was du gerade empfindest. Ich habe meine Ängste immer ausgesprochen, auch beim Frauenarzt. Das hilft schon ungemein

ICh wünsche euch alles Gute und freu dich auf die Zeit mit eurer(m) Kleinen! Euer Leben wird sich verändern, aber nicht zum schlechteren, also freu dich drauf!

Liebe Grüße

05.11.2012 10:35 • #2



Schwanger & aaaaangst ! :/

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P.S.: Die Babypfunde gehen auch wieder runter...das liegt an jedem selbst. ICh wiege jetzt weniger als vor der Schwangerschaft. UNd ich habe hart dafür gekämpft, denn ich neige zum zunehmen. 30 Kilo sind nun runter und das innerhalb von 2 Jahren.

05.11.2012 10:36 • #3


Ich danke dir so sehr für deinen Eintrag ! Danke das ich sowas lese dann geht es mir so gut ich denke auch das es mir nachdem ich den kleinen spüre gut geht denkst du denn das es auf meine angst basiert das ich solche Ängste habe oder das ich zwangsgedanken habe ? Hattest du denn echt die gleichen Gedanken wie ich ?! Liebe Grüße !

06.11.2012 19:42 • #4


Hallo,
ja, ich habe wirklich so gedacht. Ich bin auch ein egoistischer Mensch und ich dachte wirklich: Warum hast du das gemacht? Warum bist du tatsächlich (gewollt) schwanger geworden?
Ich habe sogar geweint und habe mir selbst einmal gegen den Bauch geboxt.
Hört sich schlimm an (ist nix passiert), aber mir ging es echt mies. ICh bin schon seit jahrzehnten krankhaft ängstlich..bin dann auch jede Woche zum frauenarzt gerannt und habe gesagt, dass ich Angst habe das Kind zu verlieren. Mein Arzt machte dann immer einen Ultraschall und alles war gut

So gegen ende der Schwangerschaft konnte ich aber kaum noch. ICh war voller Wasser und hatte über 20 kilo zugenommen.
Als ich wegen frühzeitiger Wehen im KH lag, fragte ich, warum man das Baby nicht jetzt schon hole. Es war die 26. SSW. ICh war mir der Gefahr gar nicht bewusst, ich wollte einfach nicht mehr schwanger sein.
ICh hielt aber durch und bin stolz darauf und auch auf mein Kind. Ich möchte ihn nie missen. Ich bin sogar eine richtige Glucke. Er schläft mit in unserem Bett, ich bin immer in seiner Nähe, ich geb ihn nichtmal bei Oma und Opa ab.

Was mir auch half ist Baldrian, das darfst du während der Schwangerschaft auch nehmen. Es machte mich gelassener.
Aber besprich es mit deinem Frauenarzt. ISt immer besser.
Geh Babysachen kaufen und stelle dir vor, wie es sein könnte, wenn das Baby da ist. Du lernst neue Menschen kennen und du kommst in eine kinderwelt, die ich immer sehr schön fand. Spielen, Kindersendungen gucken, malen, basteln...etc...einfach schön

Wenn dein Kind Fortschritte macht, wirst du stolz wie Bolle sein. Mein Mann und ich haben sogar oft Tränen in den Augen gehabt, vor lauter Freude. Klingt sicher zu perfekt, aber ich schwöre dass es so war/ist !
Vor allem wenn das Kind zum ersten Mal Mama sagt. Bei uns war es "Papa"... Und nun quatscht er ot so viel, dass wir schonmal sagen, er soll mal eine Sprechpause machen ...lol.

Es ist eine andere Welt, aber sie ist schön. Ich versprech`s dir!

10.11.2012 13:16 • #5


Was ich auch sehr angenehm in der Schwangerschaft fand war, dass die Ärzte sich um mich kümmerten und die Sicherheit, dass sie alles tun würden, dass es mir und dem Baby gut geht. ICh rannte ja schon jahrelang immer zu den Ärzten und ließ Blutbilder machen, etc. In der Schwangerschaft wird das eh immer gemacht

Ich geb dir auch den tip dich bei einem Geburtsvorbeireitungskurs anzumelden. Da lernst du "Leidensgenossinnen" kennen. Und du bekommst gute Tips. ICh konnte davon zwar nciht viel anwenden, da ich einen Kaiserschnitt hatteunter Vollnarkose (was ich gar nicht schlimm fand), aber ich lernte andere kennen. Zu einer habe ich heute noch kontakt.
Lass dir auch nicht einreden, dass Kaiserschnitt was ganz schlimmes ist, weil die Bindung zum Kind dann nicht so intensiv ist, wie nach einer spontanen Geburt. Das ist vollkommener Quatsch! Ich liebe mein Kind genauso und meine Bindung zu ihm ist auch intensiv.
Den Stress um das Stillen fand ich auch doof. Ich hatte nicht genug Milch und mein Kind wollte auch gar nciht an die Brust. Nach einer Woche war ich völlig fertig und mein Arzt ssagte mir, ich solle nur noch die Flasche geben. Von da an ging es mir besser. Und wir hatten keinen Stress mehr.
Wenn du es allerdings kannst ist es super. Bei mir ging es nicht. Dann ist das eben so. Mein Kleiner ist trotzdem gesund und kräftig.

10.11.2012 13:26 • #6


wir wünschen uns auch ein baby.
ich habe aber irgebndwie angst davor, da es mir nach der letzten geburt so schlecht ging.
ich bin mir sicher dass es jetzt anders wird, aber es ist die angst vor der angst

10.11.2012 13:30 • #7


Zitat von Juliachen85:
wir wünschen uns auch ein baby.
ich habe aber irgebndwie angst davor, da es mir nach der letzten geburt so schlecht ging.
ich bin mir sicher dass es jetzt anders wird, aber es ist die angst vor der angst


Das kenne ich auch... Komisch aber wahr.
Meine schwangerschaft fand ich schwierig ab dem 3. Monat.
aufgrund dessen, dass ich nun schon fast 40 Jahre alt bin (oje, so alt ) habe ich mich entschieden, dass ich kein 2. Kind möchte. Sogesehen schon, aber aufgrund der Tatsache, dass es schief gehen kann dann lieber nicht. Weitere Aspekte sind auch die finanzielle Seite. 2 Kinder, doppelte Kosten.
Was wenn was bei der Schwangerschaft schif geh oder mir oder dem Kind was bei der Geburt passiert?
Muss nicht sein, doch ich bin nicht bereit dieses Risiko einzugehen.

Muss aber jeder mit sich ausmachen.

10.11.2012 13:38 • #8


Vielen dank für eure Einträge und die tollen Tipps! kennt das jemand von euch mit der angst nicht mehr aus der Narkose aufzuwachen oder das die Plazenta abreißt ich weiß das ist alle irgendwo Schwachsinn ! Aber immer diese schei. angst es nervt mich einfach !

11.11.2012 14:03 • #9


Ich danke dir so sehr für deinen Eintrag !

12.11.2012 02:48 • #10


ich mache mich jetzt schon ein bisschen verrückt.
ich hatte nach der letzten geburt so krasse zwangsgedanken, dass ich mich ein liefern lies. meine hebamme sagte, dass das viele mamas haben, wenn sich die hormone wieder normalisieren.
das ganze ging nicht lange... vielleicht 3 wochen oder so.
meine tochter war eine drohende fehlgeburt und ich hatte ständig blutungen.

ich habe nur totale angst dass ich verrückt wertden könnte. mein therapeut sagt zwar, dass er keinen grund sieht, dass ich verrückt werden könnte, aber manchmal steigert man sich so da rein
hattet ihr in der schwangerschaft mehr äbgste ?

12.11.2012 09:58 • #11


Tänzerin
Liebes angsthäschen,

Deine Ängste sind ganz normal. Und JEDE werdende Mutti hat solche Ängste. Auch die "Normalos" um mich herum, die ich kenne und psychisch eigentlich stabil sind.

Ich kenne so viele Frauen und habe schon so viele Geburten "erlebt", also ich meine jetzt, dass ich mitbekommen habe, wie ganz viele Freundinnen und Bekannte von mir Kinder bekommen haben... und es ist ausnahmslos IMMER gut ausgegangen. Mich selbst (2 Geburten) eingeschlossen.

Es ist super, dass Du einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen wirst! Ganz toll! Da wirst Du dann sicherer und kannst Dich ein bisschen darauf einstellen, was auf Dich zukommt. Wenn der Kurs gut ist, dann wirst Du auch lernen, Deinem Körper zu vertrauen und mit den Wehen, mit der Geburt zu arbeiten. Guter Spruch, der mir geholfen hat: "You can not stop the waves, but you can learn to surfe." (Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber Du kannst lernen darauf zu surfen.) Ich finde, dieser Spruch passt auch ganz gut zu Ängsten bzw. Panik allgemein.

Und glaub mir: in die Mama-Rolle wächst Du rein. Die einen früher, die anderen später. Aber es kommt. Die wichtigste Voraussetzung ist ja Deine Freude auf das Kind. Und die ist ja da! Von daher kann ich Dir nur von Herzen Glück wünschen. Du schaffst das! Hab Vertrauen.

12.11.2012 11:15 • #12


Hallo,

du brauchst keine Angst vor dem Kaiserschnitt zu haben. ICh hatte auch einen Kaiserschnitt. Ich wollte sogar einen Wunschkaiserschnitt, aber den wollte der Arzt nicht genehmigen. Alle wollten, dass es eine natürliche Geburt wird, nur ich nicht. Mein Körper, dachte ich.
Am Ende war es so, dass bei meinem Kleenen die Herztöne abfielen und der Arzt einen Kaiserschnitt anordnete. ICh war total ruhig innerlich. Der Anästesist legte die PDA. Sie tat mir überhaupt nicht weh! Ich merkte nur einen kleinen Stich, mehr nicht.
Im OP bekam ich dann doch eine Vollnarkose, ich hatte auch eine Riesenangst, aber ich hatte keine Wahl. Eh ich mich versah war ich im Schlummerland. Als ich wach wurde, erinnere ich mich, dass ich so entspannt war, wie noch nie in meinem Leben (zumindest erinnere ich mich nicht mehr daran ). ICh sagte sogar zu den Schwestern und Arzt, ob ich noch was von dem Zeug haben könnte ;-P
Ich war so glücklich, dass unser Kind da war und doch alles gut gegangen ist. ICh sah den Kleinen nur an, obwohl ich verdammt müde war
ICh war dann noch bis 5 Uhr morgens wach, weil ich so aufgeregt war, dass der KLeine nun da ist.
Angst hatte ich keine mehr. ICh war einfach nur noch glücklich. Die TAge danach waren anstrengend. Da ich immernoch müde war und sie mir den Kleinen immer brachten zum stillen. Wegen dem Kaiserschnitt war ich die ersten 2-3 Tage sehr träge (Schmerzen). Doch ich biss die Zähne zusammen und lief am Tag nach der Geburt schon vom Zimmer in das Kinderzimmer und badete ihn. Dank Schmerzmittel ging das gut.

Also, mach dir keine Sorgen, genisse die Zeit vor und nach der Geburt. Du wirst die erste Zeit auch keine Zeit haben, dich in deine Ängste hinein zu steigern. Glaube mir. Die Hebamme kommt regelmässig, du bist damit beschäftigt Windeln zu wechseln, zu füttern, zu waschen, das Kind zu beruhigen, schmusen...etc. Und du wirst sehr müde sein. Später bin ich mit meinem Sohn dann zur Babymassage gegangen und zum Spieltreff. Dort sind immer Fachleute und man lernt andere Mütter kennen, wenn man sie nicht schon vom Vorbereitungskurs kennt
MAn trifft sich, man redet usw.

MAch dich nciht so verrückt Es wird eine tolle Zeit! Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das erleben darf. Gibt ja genug Menschen, die keine Kinder bekommen können.

ICh wünsche dir alles Gute!

Genieße das Leben und sieh die schönen Dinge, nicht die sschlechten. Das kann man erlernen. ICh bin auch gerade dabei es wieder zu lernen und ich bin fröhlicher und glücklicher geworden.

23.11.2012 20:25 • #13


Halloooo

ich kann dich sooo verstehen!! Ich bin letztes Jahr im Juni schwanger geworden und auf einmal hatte ich nicht mehr die kontrolle über alles sondern die schwangerschaft über mich. Das Resultat war dass ich auch Angst und ZG hatte.... ganz schlimm! Leute die so oder so mit Angst zu tun haben, wollen ja immer die kontrolle über alles haben und auf einmal ist es anders.

Ich habe auch den Fehler gemacht (den ziemlich alle machen) und sehr viel gegoogelt und war auf das thema "wochenbettdepression" gekommen und hab so viel darüber gelesen. Natürlich habe ich mich richtig reingesteigert und hatte die komplette SS angst so etwas zu bekommen und dass ich mein Kind nicht lieben könnte und bla bla......hinzu kamen noch ängste wie "schaff ich das überhaupt", "will ich das überhaupt" und solche tollen sachen..... mir gings wirklich nicht gut.....und ich habe in der SS eine Verhaltenstherapie begonnen und bin soooo froh dass ich das gemacht habe. Die liebe Frau hat mich die letzten 3 Monate der SS "begleitet" und es tat so gut mit ihr über all meine Ängste zu reden und sie hat mir viele davon genommen.

Die Angst vor der Wochenbett depri blieb allerdings.....mal mehr mal weniger.......dann am 19. Februar.... kam auf RTL eine Reportage zu dem Thema und wie die Angst es meistens will, schaut man sichs trotzdem an.....auch wenn man panik davor hat............danach bin ich ind bett gegangen und "zack" ist meine fruchtblase geplatzt............wir sind direkt ins kh gefahren und ich hatte am anfang nur diesen schei. aus der reportage im kopf.....weil ich 6 stunden einfach nur lag und zeit zum nachdenken hatte...."oh gott, heute wirst du mutter....und wenn die kleine da ist und du empfindest nichts,...kannst sie nicht lieben....., bekommst nen kaiserschnitt, wachst auf und weißt nicht was los ist und kannst nichts mit dem kind anfangen...usw."......so wie die mütter es in der reportage beschrieben hatten.......nach 15h hieß es dann auf einmal Not-ks unter Vollnarkose da died herztöne schlecht wurden.............und der gedankliche Alptraum ging wieder los....es dauerte nur paar minuten....und ich war weg....vorher hab ich geweint vor angst.....nach 2h bin ich aufgewacht und wisst ihr was ich dachte?!! : Ich muss Driiiingend zu meinem baby.....!!

Liebe Grüße

29.11.2012 19:00 • #14



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Mira Weyer