Hallo,
ich bin 35 Jahre alt und Mutter von 4 Kindern (4, 6, 9 und 12), verheiratet jedoch überwiegend alleinerziehend (mein Mann ist Kraftfahrer und nur übers WE Zuhause).
Bei mir fing alles im März dieses Jahres an. Ich lag friedlich auf dem Sofa als ich meine erste Panikattacke hatte und meinte das ich jetzt sterben müßte. Seit der Zeit achte ich sehr darauf was mein Herz macht und natürlich ist mir einiges aufgefallten, Herzstolpern, Aussetzer, Pulsrasen usw. Ich habe natürlich gleich angefangen alles zu meiden was anstrengt, und da ich diesen ersten Anfall beim Fernsehn auf dem Sofa hatte meide ich das bis heute noch. Es kamen weitere kleine Anfälle und ich hatte riesen Angst vor den Anfällen, wie vor einem Arztbesuch, der mir eventuell sagt das ich nicht mehr lange zu Leben habe. In dieser Zeit laß mein ältester Sohn ein altes GEO-Heft mit der Überschrift ANGST. Ich laß es mir auch durch und es kam mir so bekannt vor was ich da gelesen hatte. Doch ist die Angst an einer Herzkrankheit zu leiden stärker gewesen. Aber vor 2-3 Wochen konnte ich dann einfach nicht mehr. Ich ging während meiner Arbeit zum Arzt, ich dachte jetzt oder nie, war nur noch am zittern. Angst vor den Anfällen, Angst das ich einen Herzinfarkt bekomme einfach umfalle und tot bin.
Der Arzt stellte wohl einen erhöhten Puls fest, aber sonst nix. Er hat sich nicht mal die Mühe gemacht ein EKG anzuschließen. Schilddrüsen wurden überprüft und ich wäre innerlich sehr unruhig . Er verschrieb mir dann Tabletten gegen den schnellen Puls . Die nehme ich jetzt und mein Puls ist ruhiger, aber Panikattacken habe ich trotzdem, stärker denn je. Sie verlaufen alle leicht unterschiedlich ab. Einmal ganz kurz, dauert nur einige Minuten, mir wird mulmig, weiche Knie, enge in der Brust, dann das Gefühl als sich meine Kehle langsam zuschnürt. Ich muß dann sofort aufspringen und rumgehen. Ich denke: jetzt ist es soweit, jetzt stirbst du!
Dann auch mal bis zu einer halben Std. in der ich mir vorkomme als stehe ich neben mir. Einmal mußte ich sogar bis zu 10 x (!) zur Toilette rennen um Wasser zu lassen.

Ich glaube, niemand kann sich vorstellen wie schlimm so ein Anfall ist, wenn er selbst soetwas noch nie gefühlt hat. Meinen schlimmsten Anfall hatte ich letztes WE. Ich bin gegen 23:30 aufgewacht weil ich meinen Puls im Schlaf gehört habe, laut und deutlich, mit regelmäßigen aussetzter (wenn ich jetzt daran denke bekomme ich schon wieder Herzklopfen). Ich bin davon aufgewacht und hatte weiche Knie, zitterte innerlich und hatte kalten Schweisausbruch. Ich bin sofort zu meinem Mann der noch wach war. Er hat sich so erschrocken als er sah wie ich aussah. Ich habe mir gleich den Blutdruck gemessen, was ein großer Fehler war, der war nämlich sowas von im Keller, das es meine Panik nur noch verdoppelte. Dieses Gefühl, sterben zu müssen war so groß.......
Ich wußte mir nicht zu helfen, mein Mann war ja auch total erschrocken und wußte nicht weiter. Ich hab mich dann auf Sofa geschleppt und Beine hoch. Und es ging weg! Langsam aber ich fühlte mich nach ein paar Minuten wieder ziemlich normal. Am nächsten Morgen habe ich mich im Netz auf die Suche gemacht nach Berichten über Kreislauf, Herzkrankheiten, Diabetes usw und über Panikattacken. So bin auch auf diese Seite gestoßen.
Ich bin mir ziemlich sicher das es Panikattacken sind die ich habe, aber die Gewissheit bekomme ich wirklich erst wenn mich ein Arzt auf den Kopfgestellt hat, was mein Arzt nicht für nötig hält. Mein Gedanke war nun gleich einen Therapeuten aufzusuchen. Muß für die nicht erst klargestellt sein das körperlich alles in Ordnung ist? Vielleicht komme ich eben auf Umwegen zu einer Untersuchung. Ich wurde nun wirklich nicht großartig untersucht und es gibt eben einige Krankheiten die auch solche Symptome haben.
Ich möchte keine Arztodysse machen, aber Gewissheit das ich körperlich gesund bin hätte ich gern. Oder werde ich die nie bekommen? Die Panikattacken sind wirklich schlimm, aber sie sind nicht täglich und bei mir ziemlich kurz. Was mich erschreckt, ist die ständige und immer gegenwärtige Angst vor der Angst. Das warten auf den nächsten Anfall. Das ständige Pulszählen und auf die kleinste Raektion im eigenen Körper zu achten und zu denken da stimmt was nicht, du wirst bald sterben.
Manchaml reicht es schon aus wenn ich mein Gesicht im Spiegel sehe und denke das ich etwas blass aussehe, da ist die nächst Panikattacke garantiert.
Das Handy ist mein ständiger Begleiter, ich hab meinen Kindern die Notrufnummern eingetrichtert und ich verschliese keine Tür mehr hinter mir, für den Fall das ich mal umkippen sollte.
Es hat mir aber sehr geholfen zu lesen wie andere mit diesem Problem umgehen und ich muß sagen, ich bin etwas ruhiger geworden. Deshalb sage ich euch DANKE!
Was immer bei mir rauskommt.

05.11.2007 19:52 • 27.01.2008 #1


40 Antworten ↓


hallo erstmal also jetzt erstmal berügt dich so das erste was du machen solltest such dir einen anderen artzt der mit dir ein ekg macht damit du dir sicher seind kannst das alles ihn ordnung ist das mit dem schlafen merkt man das der gedanke dich nicht ihn ruhe läst ist ganz normal. wenn du immer auf dein hertz hörst wirst du jedes pumpem schbüren gehe zu einem anderen artzt und du wirst sehn das da nix raus kommt ein hertz infakt kündigt sich doch nich monate foher an das macht chakk und das wars und wie ich lesen kann bist du 35 jahre alt das glaub ich auch nicht das du was mit dem hertzen hast also kopf hoch und schau das du einen klarren gedanken wider bekommt

05.11.2007 20:02 • #2


Hallo Sabine.
Ich weiß ganz genau wie es dir geht,ich habe das Gleiche.
Bei mir fing das ganze an als ich die letze Prüfung für mein Examen hinter mir hatte.Ich saß am Abend mit meinem Mann auf dem Sofa.
Auf einmal war mir schwindelig,ich hatte unheimliche Angst und mein Herz schlug wie verückt.Ich dachte,das wars jetzt,gerade mal 22 geworden und schon vorbei.
Mein Mann versuchte mich zu beruhigen,aber ich war so fertig,selbst als mein Herz nach einer Weile wieder normal schlug,war ich noch in Panik.
Ich wollte sofort den Notarzt rufen,wartete aber dann aber doch bis am Morgen.
Die Nacht schlief ich nicht und hatte ein Engefgefühl in der Brust.
Am nächsten Tag bin ich zum Arzt,innerhalb einer Woche wurde ich zum Ruhe-EKG zum Belastungs-EKG und zum Herzecho geschickt,alles in Ordnung.
Da ich das aber nicht glauben konnte,wurden aufgrund weiterer Anfälle weitere EKSs gemacht.
Meine Arzt meinte dann es könnte eine Panikstörung sein.
Sie schickte mich zum Therapeuten,der raus fand das ich aufs Herz fixiert bin weil ich mit 16 Jahren eine Herzattacke meines Vaters miterlebte.
Seit ich zum Therapeuten gehen und Opipramol (Antidepressiva auch gegen Angststörungen) nehme,geht es mir besser.
Ich habe gemerkt das ich immer darauf achte was mein Herz macht,auch wenn es ganz normal ist das es schneller schlägt wenn man gerade gelaufen ist,bekam ich Panik.
Durch die Unruhe und das hineinsteigern fing mein Herz schneller an zu schlagen.
Du solltest dich unbedingt durchchecken lassen,dass du ganz sicher sein kannst dass du nichts am Herzen hast.
Dann sagst du dir jedes Mal wenn es anfängt selbst: Ich habe alles überprüfen lassen, es ist alles in Ordnung,ich habe nichts am Herzen,ich bleibe ruhig,alles ist normal,ich vertraue meinem Körper.
Rede mit deinem Arzt ob der Besuch bei einem Therapeuten für dich gut wäre.
Du schaffst das auch!

05.11.2007 23:42 • #3


mein therapeut hat mir immer gesagt, dass es ganz normal ist, dass das herz nie gleichmässig schlägt. das wäre somit ein gesundes herz. wenn es komplett gleichmässig schlagen würde, wäre irgendwas nicht in ordnung. ich kann nur sagen, was er zu mir sagte und ich vertraue ihm. und das herz hält viel aus! das wäre ja schlimm, wenn was kaputt gehen würde, sobald es anfängt zu rasen. was würden dann die sportler machen?
glg alexa

06.11.2007 10:43 • #4


hallo sabine,
es kommt mir vor als ob ich es wäre, die das geschrieben hat. So fing es bei mir auch an. Mittlerweile hat sich meine Herzsymptomatik gebessert und andere Dinge quälen mich.
Damals war ich auch beim Kardiologen. Ich habe Betablocker bekommen, die alles ein bisschen im Takt halten. Zusätzlich nehme ich Opipramol und Klosterfrau Relaxin Tropfen. Ich bilde mir ein es hilft ein bisschen. Alles Gute
mela

06.11.2007 11:05 • #5


Hallo an alle,
Danke für die Antworten! Heute gehe ich zu einem anderem Arzt! Ich habe es mir fest vorgenommen! Ich bin jetzt schon total nervös. Es ist so irrwitzig. Man geht zu einem Arzt um Bestätigung zu bekommen, das alles ok mit einem ist und ist dann nur am zittern vor Angst weil ja vielleicht doch eine schwere Krankheit dabei rauskommt. Ich wäre froh ich hätte es schon hinter mir.
Grüße an alle
Sabine

07.11.2007 05:46 • #6


Hallo ihr lieben!

Also den ersten Arztbesuch habe ich hinter mir. Mein Gott war ich nervös! Und es wurde auch einiges getan
Ich habe große Angst vor den Ergebnissen. Aber wenn ich mal so richtig nachdenke, ich habe in den letzten Jahren immer mehr Angst. Es schleicht sich in mein Leben. Flugangst (bin früher immer in Urlaub geflogen, bis Sri Lanka, heute wird mir bei dem Gedanken schlecht), Angst über größere Brücken zu fahren, kann dann nicht runter sehen oder sie könnte ja einstürzen, Höhenangst auch, hatte ich früher auch nicht. Große Angst das meinen Kindern etwas schlimmes zustößt, möchte sie manchmal gar nicht aus dem Haus lassen. Meine größte Angst ist immer noch vor einer Herzerkrankung und plötzlich tot umzufallen.
Seit Samstagnacht hatte ich keinen Anfall mehr, aber ich warte regelrecht darauf
Ich lese zZ sehr viel, natürlich nichts was mich in irgendeiner Art zu sehr aufregen würde, und zwinge mich dazu mit meinen Freundinnen weg zugehen, Einkaufsbummel, Kaffetrinken (Koffeinfrei!). Aber am liebsten würde ich ja Zuhause bleiben.
Mal sehen was der Tag so bringt. Vor allem wie die Blutergebnisse ausgefallen sind.
Grüße an alle
Sabine

08.11.2007 05:27 • #7


Habe auch so tolle "Herzprobleme" die leider auch nicht vollständig verschwinden, aber meistens nur noch sehr schwach auftreten und ich kann dir nur sagen, wenn nichts organisch gefunden wird, beweg dich einfach (Radfahren,Walken, Schwimmen...), meide Stress, Computer und Fernsehen und langes Herumgeliege auf dem Sofa und schlafe viel, das hilft.
Ich habe das ganze seit Jahren - auch ziemlich heftig manchmal und mit der Zeit wird man cooler. Vor allem ist es wichtig sich den Ängsten zu stellen die sich durch die Herzprobleme so einstellen (Sport, Autofahren etc.) Mußt einfach ein sch..egal-Gefühl entwickeln, das hilft. Und Medikamente nur im Notfall, ansonsten stirbst du wirklich noch...an der Dauereinnahme von irgendwelchen Hammermedikamenten.

Hoffe das hilft dir ein wenig. Ich schreibe nur einmalig, bin zufällig beim Surfen hier vorbeigekommen und habe mich durch dich an meine erste Bekanntschaft mit den "Herzproblemen" erinnert. Ging mir so ähnlich wie dir.

Gruß Grünspan

08.11.2007 17:38 • #8


Hallo,
wie lange sind denn bei euch die Angstfreie Phasen? Bei mir lagen anfangs Wochen dazwischen, dann nur 1-2 Tage und nun warte ich ja schon regelrecht auf den nächsten Anfall oder rede mir ein das ich gar keinen mehr bekomme da der letzte schon eine Woch zurück liegt.

Gruß
Sabine

09.11.2007 06:26 • #9


hallo bei mir is es unterschiedlich mit den abständen mal ne woche dann mal tag auf zwei ich glaub das kommt af den stress an,ich finds voll beschiessen das so was mit den panikataken so mein len´ben beeinflußen kann,mein größter wunsch ist es das es einfach aufhört,ich beneide andere menschen die sowas nicht haben,aber wie ich es hier so lese haben es sehr sehr viele leute....manchmal is es auch so dann denk ich auch man ich lass mich davon nicht mehr beeinflußen aber sobalt so ne atacke anfängt is das vergessen dann kann ich mich einfach nicht mehr beruhigen

09.11.2007 15:31 • #10


Hallo ihr Lieben...
Ich kann das alles echt gut nachvollziehen, was ihr da schreibt... Mir geht es genau so... Ich leide zwar erst seit ca. 6Monaten an solchen Attacken... Aber es macht mich echt fertig...
Habe mich jetzt dazu durchgerungen, mir einen Termin bei einem Psychologen zu holen...
Mich macht das echt fertig... Bekomme solche Anfälle fast jeden Tag... Mal mehr, mal weniger... Ich kann nicht mehr... Meine Ärztin hat mir schon Opipramol verschrieben, die ich abends immer nehme... Die helfen, dass ich wenigstens nachts schlafen kann...
Wie äußern sich die Symptome bei euch??
Bei mir sind es immer/ oft folgende Symptome: weiche Knie, Zittern, Übelkeit (ohne Brechen), Herzrasen, "komisches" Gefühl in der Magengegend, Kribbeln/ Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Schwindel (als würde ich gleich umfallen), Benommenheit, Unwirklichkeit, es verschwimmen Dinge vor meinen Augen (leichter Druck über den Augen), manchmal Ohrenschmerzen, Herzstechen (dann habe ich Angst, einen Herzinfarkt zu bekommen), manchmal das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen ... etc.
Ich versuche mich dann irgendwie abzulenken, aber die Gedanken kehren immer wieder zurück...
War schon beim Arzt ... Belastungs-EKG -- oB; Lungen-Röntgen-- oB; Gleichgewichtstest beim HNO -- oB; CT -- oB; Phsyiotherapie -- bringt auch nicht viel....
Will morgen nochmal zum Arzt und mir Überweisungen für Augenarzt und Kardiologie holen...
Mich macht das echt fertig... Es kann auch keiner nachvollziehen, wie es einem dabei geht... Alle sagen immer, dass man sich ablenken soll... aber das die Gedanken nicht einfach so verschwinden, ist doch irgendwo logisch, oder?
Zur Zeit habe ich sehr oft Herzstechen, so dass ich immer die Angst habe, einen Herzinfarkt zu bekommen... Aber meine Ärztin sagte, dass das in meinem Alter sehr unwahrscheinlich ist. Bei dem Belastungs- EKG kam auch raus, dass mein Herz sehr stark ist... Aber irgendwie beruhigt mich das nicht so....
Mir hilft es ein wenig, zu lesen, dass man nicht alleine mit den Problemen ist... Also ich wünsche euch allen Alles Gute!

11.11.2007 19:59 • #11


Hallo Sabine,
ich leide unter einer generalisierten Angststörung und Depressionen.denke auch oft,ich hab was am Herz oder krieg ne Lungenembolie.Ständig hab ich ein ziehen in der linken Körperhälfte(Arm.Brust Rücken etc)was sich bei Angst verstärkt.daher denke ich immer ,wer weiß wie lange du noch lebst,habe große Angst plötzlich zu sterben,(Herzinfakt,Lungenembolie).
Beim Kardiologen war ich schon mal,der meinte es wäre alles in Ordung.
Leider bin ich dann nur kurze Zeit beruhigt und irgentwann gehen die Zweifel wieder los,wenn mein Körper mukst.Habe auch oft das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen oder es ist so ein komisches Gefühl als ob mir schwindlig ist.Dann steigt oft Angst in mir auf und ich verspanne mich innerlich total,ob ich will oder nicht.Bekomme Opipramol und Doxepin und seit dem geht es mir schon besser.Hab alles besser unter kontrolle.
Aber wenn ich vor irgendwas Angst habe(wie Morgen bekomme ich 2 Backenzähne gezogen)und mich das schon Tage vorher beschäftigt,dann mukst mein Körper total rum.Bin heute total verspannt,hab wohl auch verkrampft geschlafen,ständig pikst es heute in meiner Brust und es zieht in meinem linken Kiefer.Eigentlich weis ich ja das es nur meine Phsyche ist die wohl verrückt spielt,aber trotzdem kommen meine zweifel heute wieder sehr stark hoch.Auch meine Depressionen sind heute wieder stark ausgeprägt und ich kann mich zu nichts aufraffen.
Hoffe das es dir bald besser geht.
LG Panikmausi

11.11.2007 21:57 • #12


Hallöchen
es ist schön zu wissen nicht alleine mit sowas dazustehen. Seit ich beim Arzt war geht es mir eigentlich ganz gut. Bin zwar immer noch am lauern auf meinen Körper, aber weniger als noch vor ein paar Tagen. Habe mich gestern Abend auch mal wieder getraut mich aufs Sofa vor den Fernseher zu lümmeln. Nix ist passiert
Am WE habe ich mit meiner Schwester tel. und die erzählte mir das sie auch PA hat, ihr Therapeut sagte das es meist einen Grund dafür in der Kindheit gibt. Ich habe mich ja immer geweigert daran zu glauben das es was mit unseren Eltern zu tun hat. Ich habe seit langem keinen Kontakt mehr zu meinem Vater und seit Mai auch nicht mehr zu meiner Mutter. Für mich sind sie tot und ich mag auch gar nicht an sie denken. Ich bin vor 5 Jahren wegen ihnen vom Saarland hierher gezogen. Wenn ich daran denke das sie der Auslöser für mein Problem sein könnten dann bekomme ich mordslust........
Jedenfalls werde ich sauer!
Ich möchte daran nicht denken und merke auch innerlich das ich dann dicht mache.
Heute ist Martinsumzug im Kiga und ich habe überhaupt keine Lust dort hin zu gehen. Muß aber gehen da mein Sohn den Sankt Martin spielen soll. Ich kenne da keinen und im Anschluß ist da auch noch eine kleine Feier! Mir krampft sich der Magen zusammen.
LG
Sabine

12.11.2007 05:52 • #13


Hey Sabine... Das ist ja schon mal der Schritt in die richtige Richtung... Kontaktiere einfach mal einen Psychologen... Habe mich ja jetzt auch dazu durchgerungen... Vllt. kann der uns ja helfen...
Und dass du auf Ausflüge etc keine Lust hast, kenn ich nur zu gut... Ich habe mittlerweile schon Panik, wenn ich in ner Disco etc bin (also dort, wo viele Leute dicht an dicht stehen) ...
Im Grunde weiß ich ja auch, dass es nur der Kopf ist, aber in dem Moment, wenn so eine Attacke ist, ist der Kopf ausgeschalten... Da kann man net mehr an das denken!
@ Panikmaus... Du hast das echt gut beschrieben... Mir gehts genauso.. Erkenne mich da echt drin wieder...
Nimmst du das Opipramol 3mal tgl oder nur abends? Ich nehme das nämlich nur abends (1Tablette) und ich muss sagen, dass es mir für die Nacht was bringt, aber ich bräuchte mittlerweile auch was für den Tag... Wer kann mir da helfen? Was ist denn gut und macht nicht abhängig?
@Sabine... Kopf hoch!!!

12.11.2007 09:12 • #14


@Gast: Nehme das Opipramol morgens 50mg und nachmittags 100mg.Abends nehme ich Doxepin 25mg dadurch kann ich gut schlafen.Das Doxepin ist für meine Depressionen eigentlich,beruhigt aber auch und daher auch für meine Angststörung gut.
Lg Sonja

12.11.2007 13:30 • #15


Hallo ihr Lieben!
Der Tag gestern war echt stressig. Den ganzen Tag über hatte ich wieder dieses schreckliche Herzstolpern, mal mehr mal weniger stark. Und natürlich Angst. Ich hatte keine PA, nur einfach Angst. Bilde ich mir dieses Stolpern nur ein? Am Donnerstag habe ich einen Termin für 24h EKG. Was ist aber wenn ich genau an dem Tag kein Stolpern oder Herzrasen habe? Es ist ja nicht jeden Tag. Oder ist das ein Zeichen dafür das wirklich nichts am Herzen ist?
Man traut sich gar nicht so recht in die Zukunft zu schauen, dann kommt immer aus einer kleinen Ecke des Gehirns: Lebst du denn dann noch? Was ist wenn der Arzt doch etwas übersehen hat?
Ich dachte bis vorgestern noch ich bekomme das alles selbst in den Griff und brauche keinen Therapeuten oder so. Ich dachte wenn die PAs wegfallen geht es ja ganz gut, hatte ja schon über eine Woche keine mehr. Aber nun ist die Angst wieder da. Schleicht sich richtig ein und breitet sich aus. Manchmal wünsche ich mir ich könnte mit irgendeiner anderen Art von Phobie tauschen, Spinnenphobie zB. Denen kann man auf bestimmte Art aus dem Weg gehen. Andererseits bin ich aber froh das meine PAs nicht so ausgeprägt sind wie bei manch anderem hier.
Leute gibt mir mal einen Tip welche Art von Therapeuten ich mir suchen sollte. Ich habe keinen Bock meine ganze Lebensgeschichte (über die ich eh nicht gern rede) dem falschen zu erzählen.

LG
Sabine

13.11.2007 06:31 • #16


Auch ich kenne das seit 20 Jahren sehr gut, hatte immer einen niedrigen Blutdruck und Angst umzukippen. Plötzlich seit 6 Wochen habe ich wenn ich Angst habe einen hohen Blutdruck und das verstärkt meine Angst sehr und leider tue ich dann auch immer wieder messen. Ich habe auch große Angst vor plötzlichem Herztot, Lungenembolie und vor allem,was eine Krankenschwester so einfällt. Ich überlege im Moment, ob ich mal Antidepressiva nehme,wie sind Eure Erfahrungen?
Grüße von Janni

14.11.2007 18:26 • #17


Also gestern habe ich das 24h EKG angeschlossen bekommen. Mußte dafür zu einer anderen Ärztin. Als ich diese Wellen auf den Monitor sah und registriert habe das die von meinem Herz kommen, da ist mir sofort flau im Magen geworden und die Wellen stiegen plötzlich steil an um gleich darauf strark abzufallen. Ich mußte mich zwingen da wegzuschauen. Da aber niemand was dazu gesagt hat denke ich mal ist alles ok gewesen.
Aber ich hatte dieses Bild vor Augen: da sitze ich nun in der Arztparxis und würde an Herzversagen sterben und selbst der Arzt könne mir nicht helfen. Toller Gedanke mir war totschlecht.
Als ich dann der neuen Ärztin erzählt habe wieso und weshalb ich das gemacht bekomme wollte sie mir gleich Tabletten verschreiben. Wörlich: Es gibt da ja so tolle Arznei für!
Ich habe nein gesagt, weil ich Angst habe vor der Sucht.
Es geht mir zZ sehr gut und ich habe nur leichte bis mittelschwere Ängste. Ich kann aus dem Haus gehen (gefällt mir sogar besser als im Haus). Das einzige was ich zZ nicht so richtig auf die Reihe bekomme ist der Haushalt. Da fehlt mir irgendwie der Antrieb für.
Hab mir noch die Bücher besorgt: Ängste verstehen und überwinden und Wenn plötzlich die Angst kommt. Hab ja schon öfter gehört das vor allem das erste gut sein soll.
Viele Grüße und einen schönen Freitag!
Sabine

16.11.2007 05:26 • #18


Hallo Sabine,
also ich bin ganz zufrieden mit meinem Therapeuten. Er hat die Fachbezeichnung "medizinischer Psychotherapeut". Da kann man auch mal Fragen zu seinen Beschwerden stellen und einige Tipps bekommen.
Ist ein guter Arztersatz wenn man wie ich schon Schwierigkeiten hat im Wartezimmer zu sitzen.
Woher kommst du aus dem Münsterland? Ich wohne auch dort.
LG mela

16.11.2007 10:27 • #19


Hi Mela
ich wohne in Steinfurt.
Wartezimmer sind auch nicht mein Ding. Die machen mich nervös und verleiten mich zu schlechten Gedanken.

Gruß
Sabine

16.11.2007 12:29 • #20




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